Indiana Tribüne, Volume 9, Number 101, Indianapolis, Marion County, 31 December 1885 — Page 1

W 0 4M M WPWfc WWW QlrtftVrtstttri ü Ossice : No. 120 OK Marvland Steche. JWbwwö Nummer 101. Indianapolis, Jndiana Donnsrstag. den 31. Dezember 1805.

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Neues ver Telearayk; WetteruSiichten. Wasdtngt on. D. C., 31. Dez. Schöne? Wetter im westlichen Ohiothal, Regenschauer und daraus schöne Wetter im östlichen, veränderlicher Wind, etwa kälter. Eise n d a h n b a u. Chicago. 31. Dez. DaS .Aail way Age" sagt, da die ganze Länae in 1885 neu errichteter Hauptlinien 3113 Meilen betrage. Die? ist 700 Meilen weniger als in 1834 und weniger als in irgend einem Jahre seit 1873. Rissen a u S. Seymour. Ind.. 3i.Dez. Elisha L DaviS und Thomas Jobnssn, Bür gen sür Robert L. Martin, den Trustee vsn Oaen Township, der an dem Pol lardlcken Schwindel beteiligt war, und naß Canada flüchtete, sind bensaUS nach unbekannten Regionen verpustet. Ihre Habe hatten sie vorher zu Geld gc macht. Göitoriclleö. Das Jahr geht heute zu Ende. Sollen wir dem Muster anderer Zeitun gen folgen und einen Artikel voll larmo yanter Betrachtungen schreiben? Das Jahr war ein schlechtes, Jeder weiß es. Soll es in Zukunft bester werden, so hilft dazu daS Wünschen nicht, sondern das Thun. Greift an und macht es besser. Die gesellschaftlichen Zustände sind Mew schenwerk. Schafft das Schlechte ab und setzt Gutes an seine Stelle. Die Ratlosigkeit Derjenigen, welche noch immer an die alten Lehren der poli tischen Oekonomie glauben, und sich nicht entschließen können, die Lehren der neuen Sozialwirthschaft zu prüfen und anzuer kennen, ist merkwürdig. Allenthalben liegen die Geschäfte dar nieder,, allenthalben Arbeitslosigkeit, allenthalben Noth. Ruhig zusehen, geht nicht, Etwas mub geschehen! Was? Das Andere, das Gegentheil von dem was gnade en vogue" ist. Amerika befolgt seit Jahrzehnten eine Schutzzollpolitik. Die Herren Kapitalisten, Fabrikanten und gutmüthigen Reformer von altem Schlage wollen nun das Andere, den Freihandel. Den Weltmarkt müßen wir haben, der frißt dann schon Alles auf, was wir ihm vorzuwerfen haben. England befolgt seit Langem eine FreiHandelspolitik, es hat den Weltmarkt, aber nun weigert sich dieser Weltmarkt, Alles aufzufressen, was ihm England vorwirft, der Weltmarkt hat sich auch bereits den Magen überfressen, und sinket auch anderwärts Nahrung. Da soll nun wieder das Andere helfen, nämlich der Schutzzoll. Das englische Kabinet hat sich entschlossen, dem Parlament eine Bill zur Einführung des Schutzzolles vorzulegen. Es wird aber Alles vergebens sein. Durch Einführung des Anderen da und dort dürften sich vielleicht die Verhältnisse zwischen den verschiedenen Ländern etwas verschieben, auch die Verhältnisse unter den Kapitalisten einerseits und unter den Arbeitern anderseits, soweit es di verschiedenen Branchen angeht, dürften sich etwas ändern, aber die gegenseitigen Beziehungen zwischen dem Kapital und der Arbeit bleiben immer dieselben und Lebtere wird immer unter dem Drucke .'des Ersteren seufzen und von demselben ausgebeutet werden. Man denke doch einen Augenblick da rüber nach, und man wird die Lächer lichkeit der ganzen Situation begreifen. In Amerika versucht man sich mit dem zu helfen, was man in England für die Ursache des gleichen Uebels halt, und in England will man sich mit dem helfen. was in Amerika als die Ursache des Uebels bezeichnet wird. . O, ihr Klugen ! Eure ganze Staats Weisheit wird schließlich an der Unerträg lichkeit des Uebels scheitern, und von die ser über den Haufen geworfen werden. Lernt Ihr bis dahin Etwas von den Sozialisten, um so besser für Euch. Lernt Ihr nichts, so hält das den Gang der Weltgeschichte auch nicht auf. Die Zeit wird und kann nicht ausbleiben, in welcher die Gesellschaft - zur. Einsicht kommt, daß das. große Lotteriespiel, in welchem Tausende ihren Einsatz verlieren. damit einige wenige MAionäre erzeugt werden, einer Einrichtung Platz machen muß, bei welcher zwar keine Reichthümer angesammelt werden können, bei welcher aber Jeder genug hat, um menschenwür- ' dig leben zu können.

Drahtnachrichten. Die Ernte deS letzt en JahreS. Washington, 30 Dez. Der Statistiker des landwirthschastlichen Departements giebt folgende Zahlen in Bezug auf die Ernt: deS letzten Jahres an : Korn 1936 Millionen Busbel. Weizen 367 Millionen. Haser 369 Millionen. ES waren 73 Millionen Acker mit Korn, 34 Millionen mit Weizen. 23 Millionen mit Haser bestellt. Der Werth deS KornS ist 635 Millionen Dollars, deS Weizens 275 Millionen, de HaferS 180 Millionen. Feinde der Maschinen. Ch icag o. 30. Dez. Um Maxw:U'S Kistensabrik versammelte sich deute eine große Menschenmenge. Gegen hundert Mann hatten daselbst vor einigen Tagen die Arbeit eingestellt, weil eine neue Maschine eingesührt worden war, deren Entfernung sie verlangten. ES wurden mehrere Fenster eingeworfen, aber die Thäter wurden verhastet. Ein Raubmord. Cincinnati, 30. Dez. Heute Morgen wurde der Grocer Henry G Kemper, No. 117 Baustraße in seinem Blute schwimmend, todt aus dem Fußbo den seines Ladens liegend gesunden. Eine Untersuchung ergab, dab der Schä del mit einem Hammer eingeschlagen war. Die Geldschublade fehlte und einzelne Münzen lagen auf dem Boden umher. Es lag also offenbar ein Raubmord vor. Die Polizei hat mehrere Berhaftun gen vorgenommen, u. A. die des Farbigen Joseph Price, welcher der Grocery direkt gegenüber wohnt, dieser wurde aber wieder entlaffen. Später am Tage entdeckte die Polizei eine neue Spur und zwar die eine? Negers, welcher unweit der Wohnung des Ermordeten, an der George Straße zu Hause ist. Borläufig hält sich der Verdächtige noch versteckt. Der Brauer Lackman hat tz500 Beloh nung sür die Verhaftung und Ueber sührung deS Mörders ausgesetzt. Bis jetzt ist eS noch nicht gelungen, den der That verdächtigen Neger, dessen Namen Harry Floyd ist. trotz der eifrigsten Nach forschungen, aufzufinden. Herr Kemper hinterläöt.Line Zrau und 6 Kinder. WaS ist nun richtig? New V o r k. 31. Dez. Die Staats zeitung veröffentlicht eine Spezial'Ka beldepesche ihres Wiener Corresponden ten. welcher auf zuverlässige Information hin mittheilt, daß die Depesche des Gra fen Kalnoky an Baron Schäfer vom 81 Mai die Worte: .Die Stellung eines Fremden aus dem Zivilwege an eine Jüdin verheiratheten Gesandten ist in Wien unhaltbar und unmöglich" nicht enthielt. Baron Schäfer habe dies auf eigene Verantwortung hinzugefügt. Ein bischöflicher Erlab. M o n t r e a l, 30' Dez. Der Erlab deS Bischofs Fabra wurde am Sonntag in allen Kirchen verlesen, und hat unter den Geistlichen, sowie in fast allen Ge meinden grobe Entrüstung hervorgeru sen. Die Stelle in Bezug aus Riel, und die Vorwürfe, dab man versuche, sich ge gen die Staatsgewalt aufzulehnen, sowie der Tadel, dab man für den todten Rebellen Messen gelesen habe, hat bei den französischen Canadiern großes Aer gernib hervorgerufen, und viele Priestee unterdrückten die betr. stellen. Der Bischof scheint selbst zur Einsicht zu kommen, dab er zu weit gegangen. Ver Kabel. Die Ministerkrisi. Paris. 30. Dez. Die Ministerkri. sis dauert fort. ' Die gegenwärtigen Minister werden bis Neujahr in ihren Stellen bleiben. HatNeuralezia. Berlin. 30. Dez. Fürst BiSmarck ist wieder an Neuralgia erkrankt. W ill eine Lo tterie. "Paris, 30. Dez. DeLeffepS bekam von vielen Deputaten die Versicherung daß der Plan zur Etablirung einer Lotterie sür die Ausbringung von Geldern für den Panama Kanal Annahme finden werde. Au dem Sudan. Cairs. 30. Dez. Eine Depesche von Kosch sagt : Lieutenant Stevenson brachte gestern den Rebellen, welche ihn seit Wochen bedroht hatten, eine empfind licht Niederlage bei. . Ein kürzlicher Bericht sagt, dab die Araber bei Abai 7000 Mann zählen. Davon sind 1100 mit Gewehren besass net. Sie haben sechs Kanonen. Abdel Kebir Pascha, der ägyptische Kriegsminister ist der Ansicht, dab wenn die Englände? sich noch weiter zurückzie hen. sie ihre Einfluß im Sudan gänzlich verlieren werden.

Englische Zollpolitik.

London,. 30. Dez. DaS Kabinet ist in der Tariffrage zu einem Entschlüsse gekommen. Es soll dem Parlament eine Bill vorgelegt werden, welche die Erhe bung von Einfuhrzöllen auf Waaren ge stattet, welche auS Ländern kommen, die Zölle von britischen Waaren erheben. Eine Commission zur Untersuchung der Ursachen deS schlechten Geschäftsganges ist nämlich zu der Ueberzeugung gelangt, dab dieselben zum grpbtn Theil in der Concurrenz deS Auslandes zu suchen sind. r: . ' eSissanaSriSte. New Pork. 30. Dez. Angekom men : .Spaln" von Livervsol; .Jndia' von Hamburg. v H a m b u r g, 30. Dez., Angekommen : .Rhaetia' vonNew Z)okk. Vom Auslande. . Nach einer vorläufigen Zusammenstellung deS Ergebnisses der am 1. Dec. vorgenommenen VolkSzäh lung beträgt die Vesammtbevölkerung der Stadt München rund 26000 Einwohner. Die Bevölkerung ' der Stadt hat sonach in den letzten , fünf Jahren um rund 30,000 Einwohner zigenommen. Weitere vorläufige Resultate der Volks zählung sind: Stuttgart 125,510 (1860: 117,03), Karlsruhe 56,586 (49,283), Augsburg 65,476 (61,408;, Würzburg 55,036 (51,014), Ludwlgshafen 21,000 (15,000), Mainz 59,75a (54,491), Kai serslautern 30,000 (25,000). Ein merkwürdiger Fall von schneller Verwandlung des Aeußern eines Jünglings i .eine greisenhafte Form befindet sich gegenwärtig in der Jenenser medicinischen Klinik. Innerhalb eines einzigen Jahreö wurde bei dem aus Erfurt stanmenden 26jährigen starken jungen Manne'' die Haut des Ge sichtes, Halses und Rumpfes so faltig und voller Runzeln! daß das Aeußere von dem eines zwischen 60 und 70 Iah ren stehenden Mames nicht zu unterscheiden ist. Nur die blübende Gesichts. färbe, der keimende Batt, die glänzenden Augen, die aber für gewöhnlich durch die stark herabhängenden Lider halb verdeckt werden, und ! die fchonen Zähne stehen bei genauer Verachtung in einem Mißverhältniß zu den vermeintlichen Alter. Professor Roßach erklärt die für den jungen Mann icale Veränderung auS der Fortdauer 'Les Hautwachsthums bei abgeschlossenem Größenwachsthum des Körpers ; deshalb hängt die zu groß gewordene Haut gleich einem großen Kleidungsstück in Falten um den Körper. Im Uebrigen erfreut sich der so unangenehm veränderte jung; Mann einer vorzüglichen Gesundheit und eines kräftigen Körpers. j Am 6. Decemb er fand in der Berliner Akadenie der Künste die Eröffnung der Ausstcklung von Arbeiten des Professors AdolfMenzel, zur Feier von dessen 70jährigen Geburtstag statt. Es sind zu diesem Zveck eine Auswahl von 262 Bildwerken! der verschiedensten Arten auS allen Perioden seines WirkenS zusammengebrecht worden. Der Kronprinz nebst Genahlin, der Akade-mie-Direktor Prof. Znton v. Werner an der Spitze deS Künstler-Comites, Cul tusminister v. Goslcr nebst andern Vertretern der königlicheaBehörden, die Uni versitäts-Deputation unter der Führung des Rektors Kleincrt, die Spitzen der Berliner Stadtverweltung, eine Deputation von Menzels Äeburtsstadt . Ares lau, und Vertretung: von den Künstlervereinen der hauptsächlich stcn Kunstftädte Deutschland-Oesterreichs waren zu nächst in des Jubilars Wohnung, und dann in der Abstellung erfchienen. Nebst unzähligen rengaben aller Art erfreute den greifen doch noch rüstigen Künstler auch ein eigenhändiges Glück wunschschreiben desZaisers, daöDoktordiplom der Berliner Universität, die Ehrenbürgerbriefe Berlint und Breslaus, die große goldene Medaille der Müllerstif-' tung in Frankfurt a. M., nebst Ehren geschenk von 9000 Mark, und Ehrennutglledschaftsdiplome der betheiligten Vereine. Abends 5j Uhr beschloß eine Festtafel im Englischen Hause die erhebende Feier. Marseille genießt in Frankreich neben der Hauptstadt die zweifelhafte Ehre, die Stadt der meisten Atheistenskandale zu sein, wie denn auch der Stadtrath nach dem Beispiel der Hauptstadt in der Mehrheit aus Atheisten besteht, die ihre Vorbilder in Paris mit ihren, jedem religiösen Gefühl der Ein wohner Hohn sprechenden Dekreten noch zu überbieten suchen. Man erinnert sich vielleicht noch, daß zu Beginn dieses Jahres der tolerante" Beschluß dieser würdigen Stadtväter, die Kreuze von den Gräbern auf den Kirchhöfen der Stadt zu entfernen, eine förmliche. Emborung hervorrief : am Sonntag, den 6. December nun, bat entgegengesetzt ein Skandal der Atheisten stattgefunden und zwar deswegen, weil dte Regierung die von der Stadt dekretirte Laicisation" der Kirche St. Martin verboten hatte. Eine Rotte von ca. 5000 Personen, an der Svitze die berühmte" Pariser Petroleuse und Nachfolgerin Louise Michel'S, Paula Mink, Arm in Arm mit dem Stadtrath Monge, stürmte auf das Gotteshaus ein, in welchem viele Gläu bige versammelt waren, und konnten nur mrt Mübe von den Kablreicd aufgebotenen

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Geschaftö-Ausweis

der Jndiana National Bank. In Indianapolis im Staate Jndiana am Schlüge deö GefchäfttjahreS am 24. Dezember 1885. Aktiva: nleih' und Di.tol 9 CU6Q7J Ueir,sgen 200 23 Ltr-Staaten Bond zur Sicherung der trkulatisn i0,0C0 00 der gond, Oerthxapiere und H?xo tbtken rmni ijauigincanKn (nsutttct. Depositoren 1376,566 95 Fällig von anbete JUticnul Banken 19,697 75 Fällig von Staatlbanken und anderen Zanken 70,896 43 Check! und andere Baar Item 4.C4 51 rchanaeg vm Elearinahaus 16,924 II B ll rsn anderen Banken 72,(06 09 lewgeld, Paoier, ickel und Pennt 78 09 n..i.. . . ' ........ w . j 0l9375,00J00......J ! Silber .V64 9J ( 278.664,95 Legal Tender Noten 90,M0 00-93,SS3 81 Eilösunafond bet de er. St. Schatz mklfl(d Proz. der Sirkulation) 2,350 00 Total. $1,980,999 75 Vasfloa : Einzahlte axital $ 300,0000 Ueberschuß-Fond 70.0 0 00 N getheilt, erotnn jcm 41 uest.hende attonalbanknoten 43,G0j 0j amenoe vexvft'en $900 858 31 ertisikatS.Derofiten 130,823 5 Vtglaudtat Heck 1,780 65 deren attonal - Banken schuldig 201,18124 Staatebanken und deren Banken schuldig 287,318 18-1,521,961 34 Total $1,980,993 75 Staat Jndiana, Warten CountH. Ich. . B. Potter, sirer der Sengenannten Bank, schwör bierdurch feierlichst, daß obiger Bericht ach meinem besten Wiffe und glauben richtig ist. S. B. Potter, Kafsirer. Unterzeichnet und beeidigt vor mir heute m 23. Dezember 1S8S. William Welle? Wo ollen, Oesfentlicher Notar. orrekt ttestirt von V.T.Malott, Wm. Conahlen, Direktaren. r, Du R. S. McKee IlLCR'B 'TIOGiTSIPrthtf GISTTCTRM.i .GilesSmitH. ( X OlEMMNUFCTUnEHi 1 "ü'üm llNDiANAPOLlS.lND ObigeS (Hoset ist nach dem Röhrenfhftem eingerichtet, verursacht keinen Lärm und ha keine Ventile, die fortwährender Reparaturen

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bedürfen, wie das bei allen altmodischen Closets der Fall ist. ' Jede ist geprüft und wird garantirt. . Dieselben sind zur Ansicht m 58 Nord Pennsylvaniastr. gehalten werden. Der Priesttrver oie aottesdienstliche Handlung leitete, beschloß angesichts des drohenden Anfturmes, dieselbe, lieber zu beendigen. Die herausgehenden Kirchenbesucher wurden von der rohen Menge mit Geheul und Zischen und auch mit Steinwürfen em pfangenund mußten von 'den Beamten mit den Körpern gedeckt werden. Ein junger Mann, der aus seinem Stocke einen Degen og und einem seiner An greiser zu Leibe ging, wurde umringt, seiner Waffe beraubt und schwer verwundet ; den Beamten gelang es jedoch, mit Anwendung der blanken Waffe die blutgierige Menge zu zerstreuen und den Verwundeten zu retten. Der ehemalige belgische General-Consul Herr Eduard Renkin in Wien, ein Mann von 73 Jahren, hat ein schreckliches Ende gefunden; er ist nämlich in Folge von Brandwunden unter fürchterlichen Leiden gestorben. Herr Renkin befand sich am Sonnabend Abend (5. Decbr.) im Kreise seiner Familie beim Souper und zog sich gegen 9 Uhr in ein Schlafzimmer zurück. Nachdem er ich seiner Oberkleider entledigt hatte, etzte er sich auf ein Sopha und las eine Zeitung. Seine Familie war im Speisezimmer zurückgeblieben. - Plötzlich hörte man aus dem Schlafzimmer des alten Herrn den Ruf ; Marie, Marie, schnell, ich verbrenne!".' Das Stubenmädchen Marie Graf, dem dieser Hilferuf aalt, eilte rasch in das Schlafzimmer und fand Herrn Renkin zum größten Entsetzen zwei Schritte vor der Thür stehend in Flan men. ' Herr Renkin trug blos ein Hemd, darunter ein Schafwoll-Leibchen und Unterbeinkleider. Die Familienmitgtteder waren ebenfalls in's Zimmer gestürzt und bemühten sich, den Brand der Wäschestücke zu löschen. ES gelang dieS auch nach emiger Mühe, allein -Herr Renkin hatte unterdeffen am Körper sehr bedenkliche Brandwunden erlitten. JnS besondere war die linke Seite der Brust beinahe vollständig verkohlt, und 'diese WundeerwieS sich als eine lebenSgefährliche, da sie.bis auf die Knochen reichte. Der Hausarzt Dr. Redtenbacher erklärte den Zustand deS Verwundeten für einen derart gefahrlichen, daß der baldige Ein tritt des TodeS befürchtet werden mußte. terr Renkin wurde in daS' allgemeine rankenhauS auf die Klinik des Professors Billroth aebracht und in ein Wasser bett gelegt. . Am Montag früh -n 6 Uhr erlöste der Tod den Bedauernswerthen. Durch die eingeleiteten Erhebungen konnte nicht genau festgestellt werden, auf welche Weife die Katastrophe einaetreten ist. Nach der einen Version dürfte Herr Nenkin, während er die Zeitung laS und dabei eine-Cigarre rauchte, auf dem - Sopha ; eingeschlafen fein. Die brennende Cigarre siel ibm aus der Hand und blieb auf den Unterbeinklei dern liegen. Diese singen Feuer, und erst als das Hemd und daS Schafwolle Leibchen in Flammen standen, erwacht der' Greis und rief nach dem Stuben Mädchen, . ' -' .' . . , i-:. . i

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