Indiana Tribüne, Volume 9, Number 100, Indianapolis, Marion County, 30 December 1885 — Page 3
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DieLangstewlr.
Ein süddeutscher Rsman ron R ,vn Verfall. (Fortseöung.) ES nützt mir viel ! antwortete Ritter. Ich nehme die Erinnerung an einen Engel in mein künftiges Leben mit, und diese Erinnerung läßt mich die schwere Pflicht der Entsagung leichter tragen. Nur. eines noch ! Sie glarben, es ift mir schwer geworden, tnlcbrnn Ueberbringer'jener tMft zir'nmchen. Sie hatten recht, Frau Sturm, und ich hätte es auch niemals über mich gebracht, wenn nicht Sie selbst mich gelehrt hätten, so zu han deln ! Ich ? fragte Auguste erstaunt. Ja, Sie ! Ich habe den Brief, den Sie an Natzenberg schrieben, nicht gelesen, aber aus der Mittheilung seines ungefähren Inhalts konnte ich erkennen, daß ei der Ausdruck einer Seele war,die eine schwere Stunde durch einen Schritt entschied, der nur die Eingebung großer moralischer Kraft sein kann. Tausend Frau en hätten in solcher Lage mit halbem Be Hagen jene schivankenden Gefühle gewäh ren lassen, sich im Glorienscheine der Märtyrerin des Lebens gefallen und die Tugend in der selbstgefälligen Betrachtung ihres unruhig flatternden . Herzens gesucht, das nicht Recht und nicht Unrecht thut, weil ihm zu beidem die Tiefe der Empfindung fehlt. Sie haben sich zu einer That emporgerafft und damit gezeigt, daß Sie ein braves und ein tüchtiges Herz haben. Ich war beschämt da von, und es wurde mir zu gering, als Mami nur passiv zu entsagen, wo mir eine Frau den Weg des Handelns gezeigt hat. Darum übernahm ich diesen Auftrag und das Bittere, . was er für. mich enthielt, wurde versüßt, .erträglich gemacht durch den Gedanken, daß ich da durch Ihrer würdig geworden bin. Wir haben uns jetzt eines dem andern ge zeigt. Wenn ich die schöne Erinnerung an eine edle Frauenseele mitnehme, möge es Ihnen ein freundlicher Gedanke sein, daß ein ehrlicher Mann Sie bis zum letzten Atbemzuge als seine Heilige verehrt! Die letzten Worte Ritters waren schwer verständlich. Aus der Brust schien sich etwas gegen . die Kehle zu wälzen, das sie gebrochen und halb erstickt klingen ließ. Leben Sie wohl! stieß er jetzt noch hervor und , wandte sich dann zum Ge hen. . . Sie sagen mirLebewohl? fragte Auguste wehmüthig. Wir sehen uns doch bei je nem Feste 'i Ich werde nicht zugegen sein ! antwor tete Ritter. . . Nicht? Und Sie haben so Viel Theil daran! Sie müssen dabei sein! . Nein ! entgegnete er mit einem eigenthümlich sanft klingenden Tone, der es Äuguste unmöglich machte, weiter in ihn u dringen. Sie errieth, daß er entschlossen war, sie künftighin zu meiden. . Leben-Sie wohl! hauchte sie - undschritt auf ihn zu. Es war ein Augen blick ; aber er hatte gesehen, daß ihre Ge stalt sich auf die Fußspitzen hob, ihre Hän-, de sich leich: auf seine Schultern legten und leise, anz leise,vom flüchtigen Hallche des Athems kaum unterscheidbarhat ten ihre Lippen die seinigen berührt. Er war betäubt. Nur, daß er jetzt gehen inußte, daß er keine Secunde länger blei ben durfte, wenn er keine Sünde, keinen Gottesraub begehen wollte, das wußte er. Ein Nebel lag vor seinen Augen, durch dessen Schleker er Auguste, den Blick auf ihn gerichtet, stehen sah, ruhig, ernst, wie die Statue einer Heiligen im Tem vel. XX. Ernst Sturm saß arbeitend vor seinem Schreibtische, Es war schon vorgerückte Abendsmnde und mehrmals sah er nach der Wanduhr, welche über dem Sofa hing. Ratzenberg hatte ihm versprochen, gleich nach Schluß der Verhandlung gegen Ha bicht zu kommen und ihm ausführlich alles zu erzählen. Er erwartete ihn mit Ungeduld. . Es war schon acht Uhr vorbei, als Rat zenberg kam.Wie ist's gegangen ? fragte Ernst leb haft. Sehr einfach. Habicht wand sich wie ein Wurm gegen die Anklage, Müller und der Rentbeamte gestanden, und da handelte es sich nur um detaillirter Kenntniß der verschiedenen schuldbaren Handlungen ; Habicht erhielt wegen Betrugs, Unterschlagung, betrügerischen Bankerotts und Versuch der Nnterschlagung 6 Jahre Zuchthaus, der Herr Rentdeamte wegen Beibilfe zum Betrüge und Mißbrauch des Amtes fünf Jahre Gesängniß, Mülle?, zwei Jahre und.1)er Prokurist der Firma Goldstein, der ebenfalls mitgeholfen hat, ein und ein halbes Jahr. Den Schurken ist recht geschehen, sagte Ernst darauf. Aber daö- ist mir Nebensache. Durch die Verhandlung mußte doch auch klar werden, wie mein Schwieger ratcr-jetzt steht ? Das ist allerdings sehr klar gewor den. - ' " " Nun ! So rede doch ! Mein lieber Freund ! Daist wenig An-,' genehiües zu erzählen. Deinem chwie gervater ist von jeiuem ganzen Vermögen nur eine am kleine Summe geblieben. die eben genügte, um ein Wjrthsgeschäftchen hier zu kaufen. . Hier? Mit einer kleinen Summe kann man hier doch nichts kaufen !' . - ; Na, ein Gasthof ist es auch nicht. Es ist eine Wirtbsckaft. die äani aut gebt. weil sie grade vei der großen Easerne liegt, also immer auf Zuspruch rechnen kann. Bon Soldaten ! Eine Soldatenknei ve eben ! Das ist schrecklich ! ' Was was wird es nun mit mit Augu ste . Jener Herr Ritter hat mir darüber Auskunft gegeben. Sie wird dich bit ten lassen, ihr die Hälfte der .Mitgift zu überlassen, die sie ins elterliche Ge schäst gibt. Die andere Hälfte läßt sie dir. ;- ' - Sie sie will also von mir gar nichts mehr wmm i . Ihr geht eS eben ähnlich wie dir. Dev
usümmenorucy oes etrerttcyen ?vermo gens läßt sie befürchten . Ich sei ein Niederträchtiger! Mein Gott, was soll ich'thun? Was wird aus ihr, wenn ich nicht beispringe ? Sie ist fest 'entschlossen, den Eltern beizuhelfen, daß sie eine Kellnerin erspa ren. Ein heiserer Wehruf kam von Ernsts Lippen. Mensch, sagte er, Ratzenbergs Schultern schüttelnd, du bringst mich um ! 3um Kuckuck ! antwortete Ratzenberg.
Was willst du denn ? Ich, bin an dieser traurigen Lage deiner Frau nicht schuld ! Wenn du bedenkst,mußt du selbst erkennen. daß nichts anderes der Armen bleibt, wenn Wenn ich nicht helfe ! Du hast recht ! Natürlich, natürlich helfe ich ! Gott sei Dank, dad ich wabreno dieser schlimmen Zeit doch schaffen konnte, gearbeitet habe. Sechstausend Mark habe ich dar daueaen. Mein Verleger wird mir schon einen Vorschutz geben, wenn es nothig ist. Aber - . j. 7 1 - .r r. f t r r es ,st nicy: notyig. cy oraucye za so vte: Geld nicht allein.' Auguste wird von mir eine jährlich Rente bekommen, welche ihr einen anständigen Unterhalt gewährt. Das ist meine Pflicht, die ich .nicht versäume ! Ernst Sturm hatte dies in wilder Aufregung,mit lebhasten Bewegungen gesprochen.' - ' ' m . m. DaS also ist es! Zahlen willst du, mit Geld die ganze schlimme Geschichte zum Schweigen bringen ? Aber deine Frau will dein Geld , nicht, sie verzichtet auf diese Art der . Pflichterfüllung, iienn du nicht die andere, ihr wichtigere Pflicht erfüllst ! antwortete Natzenberg jetzt. Weißt du das gewiß ? . fragte Ernst scheu. Ja ! entgegnete Ratzenberg. Ernst schwieg und blickte sinnend vor sich hin. Natzenberg unterbrach die Stille nach einer Weile, indem er ziemlich barsch sagte : ' Weißt du jetzt noch nicht, was du thun mußt? ? : Dachtest du wirklich im Ernste daran, mit Geld, mit grobem, gemeinem Gelde handeln zu wollen, wo ein lieben des, braves Weib dich falbst,, dem Herz mit ausgebreiteten Armen erwartet ? Vor wärts, Freund,' nimm deinen Hut, geh' mit mir und wirf dich ihr zu Füßen. Sie nimmt dich in Gnaden aus ; ich aber dre he dir in Ungnaden den Rücken, wenn du nicht mitgehst. Jetzt hast du die. Wahl. Mit mir zu ihr oder ohne mich wohin du willst, nur nicht mehr in mein Haus'! Ja, ist denn Auguste hier ? fragte Ernst. Allerdings, bei meinen Schwiegereltern. Vei deinen Schwiegereltern?' Na, ist das so wunderlich ? Nitter und ich, wir haben uns der armen Leute erbarmt, die 'sonst niemand, haben, und sie einstweilen bei meinen Schwie gereltern untergebracht, die auch ein Herz für's Unglück haben. Da wartet deiner Auguste, ob sie den Soldaten die Maßkrüge credenzen oder, wie ich ihr versprach, ihrem A!anne einen Kuß geben soll. f Sind meine Schwiegereltern Sind auch dort, und die Frau Schwiegermutter hat schon eine gehörige Empfangsrede einstudirt: Sind Sie da, Sie sauberer Patron, Sie" u. s. w. Ah, da haben wir jä das ganze Geheimniß ! Se he dir's am ' Gesichte an ! Darum also läßt du deine Frau leiden, läufst selbst umher wie ein herrenloser Hund, machst mir Arbeit und Kopfzerbrechen, . weil du deine Schwiegermutter fürchtest, weil du ein Ich gehe mit dir ! unterbrach ihn Ernst. Eine Niinute darauf waren sie auf der Strafe. Je näher sie an das Weinbaus kamen, desto -mehr- verlangsamte - Ernst - seine Schritte, bis endlich Ratzenberg mit den Worten: Wenn wir in dem Tempo fort- , r . r . . ayren, oraucyen.wir nocy eine stunoe : einen. Arm in den Ernsts legte und den elben auf diese Weise zwang, sich nach einer'Gangatt zu richten. .Das Geschäft wär geschloffen. Auf eimm der vor den Fenstern herabgelassenen Eisenläden las Ernst im Scheine der. Straßenlaterne die aufgeklebte Bekanntmachung : Für heu te geschlossen wegen Geschäftsübergabe." Was bedeutet das ? fragte er Ratzen berg. Es bedeutet, daß mein Herr Schwieger Vater sich selbst zum Privatier ernannt hat antwortete dieser. ' ' Und wer? fragte Ernst. Wer sein Nachfolger wird? Warum interessirst du dich dnn dafür ? fragte Natzenberg dagegen im selben Augenblicke als er den Freund, der Miene machte, stehen zu bleiben, halb gewaltsam unter die neben dem Geschäftslocale besindliche Hausthür zog. Ernst fühlte ein lebhaf tes ' Herzklopfen und in seinein Kopfe wirbelten so viele Gedanken, daß er eine ihm auftauchende Ahnung nicht weiter verfolgte, sondern sich stumm von Ratzenberg über den kleinen Flur führen ließ, auf deffen schwarz und weiß carrirtes Steinpflaster das Licht einer großen, von der : Decke niederhängenden Gaslaterne siel. :' . : In ihm lebte das - halb ungeduldige, halb bängliche Gefühl eines Menschen, der ein Haus in dem Bewußtsein betritt, daß es mit.noch unbekannten, aber für jein.. Leben Entscheidenden' Erfahrungen verlassen wird. -i (Fortsetzung folgt.) Die Unzufriedenen R,man von kmli Okarlot.
. , I. .. 9 Vor dem hell erleuchteten Schaufenster eines Galanteriewaaren'Geschäftes, auf dem Wiener Graben standen unter anderen Neugierigen auch zwei . junge' Frau en.' , Auf allen Straßen vor und in den Läden herrschte reges. Leben. und Trei ben, denn der Weihnachtsabend war ge kommen. In den letzten Tagen hatten Sturm, schneidende Kälte und Schneege stöber die schaulüstigenLeute in ihrenWoh nungen zurückgehalten. , Aber beute, am 24.' December, war ein mäßig kalter, lich rer und trockener Wintertag. Abends vor lugsweise regte sich kein Lüftchen, und die Sterne waren rein und klar.am Himmel viseben .' . - . ... . ' . ' y ' - ' ' f
Mn wahres Vergnügen konnte eS genannt werden, bei solcher Witterung Einkäufe zu besorgen, und die in den, Straßen auf und av wogenden Menschen, von denen beinahe ein Jeder große oder kleine Pakete unter dem Arme trug, be zeugten, daß dem so war. Auch die beiden jungen Frauen, welche wie festgebannt vor dem glänzenden Galanterie-Waaren-Gewölbe standen, schienen an den ausgestellten Gegenständen sich nicht satt sehen, noch sich von ihnen trennen zu können. Sie achteten nicht der Stöße und Püffe, welche ihnen von ungeduldig vorübereilendenPasjanten zugetheilt wurden. Dicht aneinander gedrängt,standen sie da und staunten die hinter den Glas fenstern liegenden reizenden Nippcs mit sunkelnden . und sehnsüchtigen Augen an. Wir sollten doch nach . Hause gehen, Laura," bemerkte endlich die Jüngere der Beiden. Wie spät mag es denn schon sein" Ich weiß es nicht. Ach, bleiben wir noch hier, Mignon ! Mir wird trübe zu Muthe, wenn ich an unsere häßliche armselige Wohnung denke. Hier auf der Straße ist es so hell, so herrlich... Hier sieht man so viel des Schönen...... Wovon wir nichts kaufen können." ' ' Daran ist nichts gelegen. Der bloße' Anblick aller dieser Kostbarkeiten macht mich vergnügt. O, wenn ich reich wäre, Mignon! Dann wollte ich von Ge wölbe zu Gewölbe gehen und kaufen, kaufen Sieh' doch dieses Album an l Und diese Leuchter Am liebsten möchte ich Sammt tragen und einen Zobelpe z ...Zobel steht so gut.. .und dich wollte ich toie eine Prinzessin kleiden. Doch du ziV terst," brach sie plötzlich ab. Ist dir kalt?" Sehr kalt. Meine Hände und Füße sind ganz steif." ; v. Das war , kein Wunder. Seit drei Stunden streiften die. Beiden auf der Gaffe umber und waren so dürftig gekleidet, als 00 es Herbst und nicht Winter tväre. Sie trugen Jacken aus dünnem Tuch,' leichte Schuhe und hielten die Han de, weil Eine oder die Andere keinen. Muff besaß, in den Taschen ihrer Jacken vergraben. Laura war von voller. Ge stalt und sah frisch und blühend aus ; Mignon hingegen war blaß und zart. Fröstelnd rieb sie die Hände, svelche mit abgetragenen GlaceHandschuhen beklejdet waren, in einander, und sagte.: Ge-. hen wir in Gottes Namen nach Hause. Einmal muß es ja geschehen...... mich friert und der Weg ist ein erbärmlich lan- " ger. Laura, welche ein Körbchen am Arme
hängen hatte, lüftet leicht den Deckel desselben und that einen Blick hinein. In dem Körbchen lagen einige Eßwaaren. Eingekauft haben wir Alles," sagte sie.?. Gehen wir denn nach Hause," Äie Beiden waren Schwestern. Laura hatte vor sieben Jahren eine Liebeshei rath geschloffen eine jener Ehen, welche der Vernunft in's Gesicht schlagen und deßhalb beinahe immer schlimm ausge hen. Laura's . Mann hieß Fritz Wallbrecht, war Ofsicier, Oberlieütenant, ge Wesen, hatte, da eS ihm und' seiner Braut an Geld fehlte, um die Eaution zu erlegen, den Dienst quittirt und bekleidete nun 'eine bescheidene Stelle als Postbeamter. Er verdankte diesen Posten dem Einfluß seines Schwiegervaters, welcher, selbst ein ziemlich hochgestellter Beamter, ihm dazu verholfen hatte. Warn Lau ra's Vater im Amte verblieben wäre,' würde Wallbrecht vielleicht eine recht hüb sche Carriere gemacht haben. Leider aber fügte es sich, daß der Vater, als Laura drei Jahre verheirathet war, in Pension trat oder, wie die Welt behauptete,' eines Dienstfehlers halber pensionirt wurdet Seit dieser Stunde hörte die Protection,' welche Wallbrecht genoffen hatte natür lich auf, ja mehr noch, seine Vorgesetzten begegneten ihm, als dem Schwiegersöhne eines Mannes, welcher vom Schauplatze seiner Thätigkeit plötzlich hatte verschwin den müffen, voll Mißtrauen und Feind seligkeit. Er wurde beim Avancement übergangen und überhaupt in jeder Hin' sicht unfreundlich behandelt. Die Folge war, daß Wallbrecht sich im Dienste un behaglich fühlte, Entmuthigung, Unzu friedenheit und Mißbehagen sich, einstellten und er sich nach seinem früheren Beruf zurücksehnte. Laura kümmerte sich wenig um das, was im Herzen des Gatten vorging. Sie hatte genug' mit sich selbst zu thun. ' Sie war ein schönes Mädchen gewesen und mit großen Ansprüchen aufgewachsen. In keiner Weise hervorragend, dabei schlecht erzogen und verwöhnt, hatte sie geglaubt, ein hübsches Gesicht genügt, um vollkom men zu beißen, und hatte sich darum über den Ernst des Lebens niemals trübe Ge- ' danken gemacht. ' Sie hatte ihre Zeit mit Toilette Tanzen, Kokettiren und Roma ne-Lesen verbracht, . sich verliebt., und. leichtsinnig verheirathet ; sie : war über zeugt gewesen, daß es ihr immer gut gehenund daß nun .ihr. Mann für sie sor gen und arbeiten .werde, wie es einstens ihr Vater gethan hätte. Als es jedoch anders gekommen .war, als die Einnahm me ihres Mannes sich nur unbedeutend vergrößertes als ihr Vater -in Pension trat und mit diesem Ereigniffe die - Un terstützungen seinerseits -aufhören muß ten, da hatte sie im Anfang viel, geweint und geklagt'und war später beinahe 'theilnahmlos geworden. Die Neigung zu ihrem Gatten war erloschen. Der mißvergnügte, gedrückte und mürrische . Beamte war ein aanz anderer Mensch, , als der hübsche, lustige Ofsicier gewesen war. Diesen hatte sie geliebt Jener war ihr gleichgiltig, zu Zeiten wohl auch lästig. Ihre Kinder, deren sie zwei besaß, verursachten ihr nur Arbeit, Ausgaben und Sorgen. Bald brauchten sie dieses,' bald jenes: 'bald war der' Knabe, bald das Mädchen krank. Sie hatte sich niemals nach Kindern gesehnt. ' Nun waren sie aber ungefragt gekommen und standen ihr tmWege. ' ' Laura wohnte im Hause der Eltern.'. ' rrr t " . ane Zwoynung war uem; iyr uno iyrer Familie waren zwei' Zimmer zugewie sen; die beiden noch übrigen Zimmer theilten die Eltern und. die Schwester.' Die Räumlichkeiten waren beschränkt, in jedem Zimmer stand wenigstens emBett ......kein Gedanke' von Eleganz 'oder Comfort ! Laura war am liebstenuf ttr Gaffel und es k,stete sie immer einen lei .fcnj&tn&k.m Hr Sans wrüÄukebrd?.
Mignon, oder) wie sie" eigentlich büß. Marie Nordenbera. war .druundzwanzia Jahre alt. Auch ste war ein schönes Mädchen, wenn,auch von - einer wenig in's Auge fallenden Erscheinung als ihre Schwester. .Aufgewachsen war. sie wie ein Waldvogel frei und sich selbst übe?' laffen. . ' Weder der Vater noch die Mutter hatten sich jemals viel mit dem Mädchen beschäftigt. Mignon konnte stundenlang vom Hause wegbleiben und niemals siel es Jemandem ein, sie zu fragen, wo sie gewesen wäre. Von häuslichen Arbeiten verstand sie nichts ; sie. las viel und gern, doch immer nur. Romane; den Tanz liebte sie nicht: sie besuchte Bälle, nur.
um gesehen und hosirt zu werden. Sie ranzte graziös und sprach leidlich .gut Französisch. Clavierspielen hatte, weder sie noch Laura gelernt, auch waren Beide, nicht im Stande, einen orthographischen Brief zu schreiben. Doch daran war nichts gelegen. Die Herren, an welche sie geschrieben hatten waren trotzdem von ihren Briefen entzückt gewesen. I Nach halbstündiger . Wanderung wa ren die beiden, stumm und hastig Dahin; schreitenden bei ihrem Heim angekommen. Sie wohnten in einer Vorstadt weit entfernt von den eleganten Gewöl ben der innern Stadt und - der 3!inzstraße. Diesmal begrüßten sie ihr Heim mit einem Seufzer der Erleichterung. Veide zitterten vor Kälte und Ermüdung. Rasch bogen -ste ine das Thor des' dreistockigen . Hauses ; ein und erstiegen die wenigen Stufen, , welche ' zu ihrer Wohnuug führten, denn sie wohnten zu ebener Erde ; Laura . läütete.an, während Mignon' in die erstarrten Hände hauchte : die Thür wurde 'geöffnet, sie überschritten die Schwelle -und wurden svöir einem münisch und unordentlich' aussehenden Dienstmädchen schläfrig begrüßt. Sie nickten einen flüchtigen Gegengruß und eiltenin das Wohnzimmers sie. waren dabeim. , ' - . . , ' ! Laura hatte Hut üny.Jacke abgelegt, ... r " . ciit- f. . . wayreno nllgnon noa) siumm uno oyne .sich zu regen, rnitleajm (Gemache stand. 1 1 ',',Papa -und' Fritz "sind" noch' nicht zu vnif 'i1 'Arrtfk')fMYn tnV-i.-fj ttlrtn.' '"lv Mi)v UllV V lUjT UU das Sofa . ' ; V . . ; i Die Mama halte den Eintritt der 'Töchter mit einem frcundlicheii, doch streuten. Gntei; Ät)cnd,mder!" - be-, diiS rdd W4- t .a iitdUivAAsA(t v)vpv miy vMiiu iyvvivy, vnvvyvtvu Jetzt. schaute sie. blinzelnd. auf. , , Nein,' Laura, sie sind noch nicht hier.". Sie - gähnte Uno lete das ' Buch Ivcg. Der Rönlän int'erejsirt litiid) iticht. '- Es kömmt zu wenig von Liebe darin vor und' die Menschen.sind alle so vernünftig, o natürlich;,,. v.warum machst du es dir mcht beuem,,Mignon?'' ' ' Es ist kalt in diesem Zimmer...--beinahe so , kalt wie draußen auf der Straße," sagte Mignon trübe '.und' stille Findest du? Guter Gott! "Welches kalte Blut die jungen Mädchen von heutzutage haben! Als ich noch jung war, glüyte ünd lodert es in mir, daß ich die große Kälte nicht empfand." Sie gähnte abermals. .O kaltblütige., kaltherzige, moderne Jugend !" schloß sie, halb gähnend, bald. seufzend. .... . In deni'.verwelktctt; hagern. Gesichte der Sprecherin war' etwaS, daS an ein-. stige.Schönheit mahnte.' . Sie mußte in ihrer Jugend 'ihrer Tochter Laura ' ahnlich gewesen sem. 'Heute war das Antlitz mager, die' Lippen ' dünn,- die Nase spitz ; aus ' den. stets blinzelnden Augen' sprach halb erloschene Schwärmerei. Die. Erscheinung dieser Frau hatte etwas Vernächlässigtes,. Theatralische ' und Abstoßendes. .' 'S ... '.. . '' ' X- . 'Frau 'Mathilde Nördenberg war in ihrer Jugend -Schauspielerin gewesen, iegesiel jedoch nicht ; sie zog sich daher nach mehreren Jahren reich an Miß folgen und großen und kleinen Abenteu ern .von der . Bühne zurück und -reichte Herrn Nordenberg die Hand. So lange sie noch jung war, hatte sie bei Hausthea tern mitaewirkt, vor ihren Kindern und ihrem Gatten 'declamirt und gesungen hatte ' kokettirt und sich den Hof machen laffen, bis sie alt geworden war.'. Jetzt pflegte sie den aamen lieben Taa lana auf dem Sophä.zu liegen, um schlechte e..- rn. oi..'- . t e ' - ' sranzoziscye Romane zu tezen. . .. . ' .Die dr:i Frauen ' saßen um den'Tisch' herum. Mignon hatte den Hut abgenommen, hielt ihn in ' der-Hand' unv blickte sinster vor sich hin. Laura machte ein verdrießliches Gesicht und schalt mit ihren Kindern, welche noch . immer zankten und . lärmten. ' Die Mama lächelte gleichmüthig und freundlich. V Sie war beinahe immer'guter Laune.' . '' . ?.,Großhapa kommtl rief der - kleine Knabe: Plötzlich. und:, lief derThür u.: Papa Äcordenberg : und sein Schwiegersohn traten ein. Der Erstere sah im Verhältniß zu seinen sechzig Jahren noch ziemlich jugendlich, aus. Er t)ätte den elastischen' Ga'ng ines Jünglings, sein länges Gesicht, swar. sorgfältig- gepudert und .sein Haaritnd Backenbart, schwarz gefärbt.' ; .' I r '.'. : Fritz Wallbrecht war. eine, leidlich hüb sche echt germanische Erscheinung üno die'' m i 1 . r . ' v . l .. izienatr gron unt rrastkg, ote zjuge reget--maßig. Nur trug Alles awihm, Klei. der, Vollbart und Haar, selbst Gang und, Bewegungen den Stempel des Vernachlässigten' und Verdrosseuert.' Er war sehr blond und'' seine kleinen blauen ' 'Augen hatten' einen leeren Blick. ; ; 4 'GutetrÄbend ' meine .Damen,": rief der -Papa mit .fröhlicher Stimme. ',Heute hatten .wir Glück Wir,- waren im Kaffeehause und haben Einen beim Ta rock tüchtig abgesotten ...... ich habe so gleich' um 'das gewonnene Geld'Wein und-Cigarren gekcruft. Er stellte 'zwei' Weinflaschen: und, ein Listchen: voll Li: aarren am den ils.? '.: , - (Fortsetzung solgt.) .. 4 Ban- und Unterlage ' '.. i-r v v . . i 9 -. mt i mri - v ISei nnd dreifache? Dachaaterial. ' - -i Daöb-Filz, Vech, - -' Koblen-Tbeer : ' : ' ... Qafcfafaüj ' .4 f.'if.: .. . ' ; ),' t;!.'.
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(Goldene Medizinische Entdeckung) Heilt alle Ausschläge von einer gewöbnNchea fflnne oder Blatter bi IU den schlimmsten Skrofeln. SaltNuk. eickwüre. aiuppiakett oder Rauheit der Haut, kurz alle durch unreiae Blut verurwckten Äravtbeitea werden durch dies machtige, reinigende und' starkende Armet überwunden. Unter ihrem woblthätigen Einflüsse stellen groß frefleuve Geschwüre rasch. Jb Kraft hat sich namentllch in der öeilunz von Tchwindflechte, Kose.Aask,. BWNchware. Karbunkeln, wun, den Annen, skrofulösen Geschwüren und Geschwülste,'. chuftgelenk-Krankheit, Knie, schwamm., ropf oder dickem HalS und erwei ierten Truien gezeigt. Man sende ,ehz Eents tn Brlifmarken für ine mit eolrrten btudungen aus aestattete Abhandlung über Hautkrankheiten, oder den selben Betrag für die Abhandlung übe, Skrvfelleiden. ,'V?Z pint in das Lrbnr." Man rewize eS gründlich durch den Gebrauch von Dr. Piere' Golden Wediral Dificorery, und ate Verdauung, eine .fieSenfreie Haut, frischer Muth, ebens. 555l!Ä dhit der onttttutton er. den dadurch hergestellt. hwindsucht, die ein &.trateltrAi11rH Ct ..... .. 1,1 .i.l v . . i , 77" ."".w iw WUV dies Gotteszab oit einem Heilmittel cknell und sicher i ihrem fortschritt gehemmt und geheilt, rreua daS Mittel eingenoinmen wird, ehe daS Leiden die letzte Stadien reicht. Wegen thr wunderbaren Macht über diese schreckliche tödrUibe Krankheit bat Dr. P te ree, alt diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar. bot, im 5rst daran gedacht, sie eine umptl 9 "Schwtndsuchts-Heilmittel ,n nenne, hat aber diesen Ranie kallen lassen, weil derselbe ,u beschrantt für eine rznel. eiche infolze ihrer wunderbaren Wer. einiaunz tonischer oder startender, alterattver oder satte, rerbesiernder, anttbiliöser, brustlösendex und nährender Eigenschasteu ehn VZeichen ist. nicht nur als ein Heil. Mittel gegen Lungenschnzintsucht, sondern gegen alle ::; Chronischen Krankheiten Lebet, des Blutes und Dr Lunge. mJ' slafrig, schwach fühlst, blaß, gelbliche Hautfarbe cfcer gelblich braune Flecken im Ee. Ncht oder am Leibe hast; wenn Du hanfige Lopfschmer, der Schwindel, U.belgeschmack im Munde, innerliche H'tze oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrana. hast; wenn Du niedergeschlagen und von düstern Vor! Mk rftllt bist: wenn T.in Llrvettt nnregelmaßig und die Zunge belegt ist, dann leidest $ an Ver dauungbeschwerden, Shsvedfle und Leber, krankheitoder Galliakeit. Zn vielen gkll fpLt an nur Tiniae tie,er Symptome. AIS ein Heilmittel gegen alle solch &U ist vr. Fierc (Joldea HedlcU Ulseovery ohne Elei5en. jaegenfinnaenf wache, Slutsdeie. Kux,, athmigkeit, .ftröyrenentzünduus, schiim. men Suften, Schwindsucht und rerwandte Leiden ist sie. unfehlbares SeilmiUel. Mn send ,ehu LentS tn Briefmarken für Dr. luaUn Schwindsucht., ei Apothekern Preis Aoo, Vorld's Dispsnsary Usdical Association, . ' Eigenthümer, 63 Main Etr., Vnffalo, R. fj. $500 Selohnung wird ron ten Eiaenthümera von Dr. Sage' Eatnrb Remedy für einen Katarrhsall. welchen sie nicht kurtren ,,ru, usgeoolen. ; Wen, man einen ekelbastea oder anderen Lluöfluh auS der Nase, theil, eise Verlust de Geruch, Ee- , , . lwinaoa vrer eyors, blöde Augen, dnmxfev Echmerz oder drückend? Gefühl im Kopfe hat. L schWt."' llcha Lalle enden -ifW Eatarrh Rem ed y heilt die schlwm . sten älle ron Katarrh, Kopferkäituna und ka, tharem opffchm,.. da Cent. " W s . , rannt, . ; v t. - JU ¬ SO Ms.-' per Pfd. ... herabgesetzt. 5 EmXL Mueller1 j - ' : 200 st Wasbiuaton (Ztr., . ' i i . ' Ecke New Jersey Straße. - Felepysn 987. - .SMLW!;Zr., il '. z- -' .v o . AentstZeH: . , BML-Haus, Sck8.nlnd Vwe Straße,' ' ' . ... 1 , HxkGlTkXXfX, O. , v- - t . ri .f' en i ach Deutschland, vefterretch sni Ui Vchei, gfertit. j w jMonftrlsrifche ' eglandignng desorzt. lGrbschaften ,. f.. xumxt nnd ficher etnkassitt. , . i i i C3 erüetert Jtervii : ... . . .. Philip ßappaport, ; v ,,',',. 10 oft Züüihlaut Shcf. MZ.W J-tKLEÜ -H. CoiJCilAN. EE'ICOLEMAN; Fabrikant von Minernl Wasser, EparNing Cham'paign Cider n. LiMe Daistz. ebenso alleinige Agenten von VeZfaft Singer und Selzer-Waffer. Skontatnen erden id?,eit aui stell cf 211 Fontamen werden uch vermtethet. . .. - - . ' 23, 220 Ö230 C Delavsre Str.' JNdin,,lis, In d. w .'-.. ' K. Otyor, Naag
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ttiM No. 228 Ost Washington Straße. Nachfolger dou WXL- IF2EJtr3r3L.IW i Ciskllöahn-Zett-Taöcllc. Ankunsi und Abgang der Slsenbaiznzagk in Indianapollk, an und nach Senn tag. den 24. Mai 185ö. Zeffnsssdille, Nadlson un SudlevapolU . . Kiseubahu. Abgang: üb i tag. .. 4.10 Brnl ad tt 8 ts n 1 Lnkunsi: 1bakU. 9.4 cm ditThteertözio.UOJ ?nd KUadetl 3.WKrn ed X V t3a. 6.45 R I et 8 wr njn r 70 K3 r ge ul iv.M ftm Santalia Liue. RillXtata .... 7.15 Frn ag rt, V 13.1(0 R Xern Haut tn, 4 AK) jlrn Vaeifte tr 10, Jnl.'rlckoutl) 83 nb Gt 8.15 V 3 ethrbtr4.()0m echniBni tja ca Rait und ...10.00 Erpreß ... 3.9 a Weil und... 4.15 Kfl Sonth f3Bk V nd'pt ,... ftOSB ci9cn3j Tlkvelaud, Columdek, kiueiuuatt und Sndia. J L m I t . - . uf diii icnoaoQ CtNt.) tBr l.i 4.0CBK nderson ...10.10 Bin Vton C( Z. 10.05 Bn 7 20 LJtroshnlZ.s0N trtEktk tMttT Jk.11N ndrs, ... XM 9km J ck Strs 6.1 V Ct St!. 10.15 ß rightwood Division, C. .T.nud 3. teeang tätlich. t.0Cm. - I0.lütrn 11X3 C J.15 täglich. 3.30 rn 9lm glich. I.UCi 41. C au frn IM Zu ttm Ulattch. 5.81 Xm täjuci .10.113 täglich. 75 m I Eiueinuatt, SndiaaapoltZ, Et. Louis n. Chkags viseubahs. Tiueiunati Division. Kkout.. 4.00 ineinnatt Zte Bat j Ivdiana, ee 10 IS iäü'vmtart. 1I.5U Cincinnati w.. 11.15 fciia ekter f.S0Jj C r r 3..U R C Ct & ff tnct Kc 6.66 Km j tflflltcM cc. IMZm Chicago Division. Po A Butt s. 7.10 hieagUatl,.:2.! eftern i 6.10 ftm g täglich r e 11.90 CMC tug 8. tiigltcheeus.. SJü Cm asanett, KcclOJSCa CilSoUpc. ZMUmtnktnnatt See. l URn PiMburg, kink.inne.tt Se St. Louis ciseviah, VP WB trP , ich Aee s. - Er täglich 4.10 B i ßtnc eonnt. .40 Km noatmenSonnt.11.10 Ba I 001 je- ixvQ nB r tZalts 11.45 Um J)ctoula. Conntagi 4.00 n k täglich h.. 4.35 m Lauten 9 aulg Count 6.40 Cm j) 4j 4Bl. Sonntag .... 46 H v S 5 i täglich io jo T,to i ,,. Sonntag 70 v Chicago Koute dia Aokotso. Chicago Schnell ,g tSg 11.15 hickgrxrI.11.00 zd' Lo. chnelliua... 4.V0 Jnepl', uy. UM Vabash, St. Loui & Pacifi. Let trhie Rail 7.15 B X I 246 St Cli ich i c 5 7.16 X dick rtS, lOQBa Xolck ftm 9z. . io.46 am Det 6 Stall. U ftm 4.00 Fd Indianapolis und vineennes kiseniai. Uait ck Saixo i 8.15 B j :, Cec.10 49 n Ct&cinncl . 4.00 I SXitl fair f3 Ca -.' Cwkuatt,Hamiltou1sIkdiauasltsSisentUhs. - Jndx ck tLouil l.W B Bonner villele 4.23 Jndxl u t. L.11.11 Ktn., D.X.ckX.I d.S5 Bm on,rIoUlee 144 Ca :. all. U J b 2nd, eiSMUlO.SS ttm mctnnati tc 6U . Jndiana, Vloomwgtou ndVefttrn Lisenbahn. y l Statt.. 8.1 anck Xl S L tt 6.06 Ctawforbo.ftcc. St uck 3 f j tügll.10 Nm efter ck O,. Uglich.... .... Z.46L, me p, .....11.00 9t Ttlantte rck. 4J3fta et. Lonis Division. orefteld... 4 21 KZ att u Xcgs B acht 11.60 acht, 3.00 6 inauu xa i .18.45 ftm orefield .. 64 Oeftliche Division. Oeftl.kNaU....4.1iV Xagl. cprß....lt2om Atlantik rp.... 4 4oNm Paeifte rxreß... 7 46S . ck I 4t 10 S6Ra Wefter Erp .... 4 40A Judiauavolis und St. Lonis Siseubahn. Xag in!, CC. täglich 7.18 B oft u et L 9. 6.30 K 9 u et Je 9t täglich I u cc.10.C5Ka V n Ci ilt CC 3.U B Toeal Saf(BM408 Ra Da,r c c tägl 42 Jndtanerolt Kk IXiZm Lonisville, New Vlbany Ss Chicago. Air-Line. hgo r tgl.. 114?: Monon Lee 6.00fta tch ?ito Ehicag. Sl Mail 12.459! Ehicag i. tgl.. 546S ono c 10MS ich. EU ck EhiC 9t a il....... S.16B Liig tt r. c. L:hseffe!Eok it l Es.Aage. mit r. ParrEar. ut -.ttl.er OHIO-INDIANA-MICHIGAN ; THE BUSINESS T.TAT j , Vden k travcls rants to go qnlck. rant tO b comf ortable, wants to aaxive at aesttnatioa on time, in lact, w&nts a strictly brxsineaa - liip, and conseqnently takes tb TxpnJir Wabasb. Route, feeling that he ls Bure to mee ' his enageiaeots and coutinue to prosp a&d . behappy. - THE TOURIST ITaa Ion? since ehosea the Wabash ac Vz farorite l-outetoallthe ßrnumer resortaof thm , East, Korth and West, and Winter ßeaorts et '"the South, aa the Company haa f or years prf . Tided better aecommodationa andxnor at -tractions than any ot its competiton lor Cxi ciasaof travel. Tourist Ticketa can b bal at redueed rate at all principal odeoa ot th Company.
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