Indiana Tribüne, Volume 9, Number 99, Indianapolis, Marion County, 29 December 1885 — Page 3

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Af mmw TRO PF EM Gegen Blutkrankheiten, Leber- und Magenleiden. rit.niil im. wv weitn fünf Slas.4 t? 00 4n nffen Wnntfeefn m haben Uireittg das beste Vittkl. PreZZ, 50 en oder Für den ,w,ls Flasche toftenfret serfanfct. ege alle lkraukhette der Brust, Lungen u. der Kehle. fhrr in Original.Packeien. Preis, SS Cents. In eilen Vporhkken zu haben, der wird nach Empfang des Betrages frei versandt. Ätan adreZsire: The Charles A. Vogeler Co., Baltwcrk. Mailand. noonoonoo D ffallsuchtkranke I Laßt de Mntl, tOE sinke! Nettung ahtt TaZ alle und fce Qw&bxtt Teutsche Heilinstitut ta IJJe Fort hat sei One langjährigen uncDiungni in cci eanruiuA dieses traurigen und überaus scbwierig in heilen den LeidevS ta einem Buch ernutkcht l4. nf fllaze), tocrtit auf klare und eberzeuaende Weise 1 bewiesen wird, dak Fallsucht blichtta lu.fcsff h.f f ist. Da&tTbt enthalt OijwHvH0 " i ' - ' i ' . zugleich das rerwerfllche Treten der Seheimm mittel-Fabrikautea und sonfttzer Ereculante, Uund zeigt dem kranken und vielfach Betroaeve Oden einzigen Weg zur wahren Hülfe. Wird fte 30 Gern t3 "Poet-Starnpa der Etlderfres ersinit. Adreffre: Deutsches HelUnstitut, U Clinton Plactfc D s liroadway. New York, N. Y Fener-Nlarm-Oignale. 4 Pennsylvania nu Warfst. b Hauptquartier des Feuer Dexatte I. 6 Dfl'2trai und Rem Dort. 7 odel und Michign Strafte. 8 N? Jers,StrZke und Massachusetts 9 23i!lcn Ä Rord'Straie. 13 aflachufletil nahe Rodle EU. 13 fcelannr Bit, und Fort Wann v. 4 Ren Jerse, und ffort 53ane Socnuc 15 Peru 6tr. ud Nssachufett 1 Ehnftia Ave. und Ash Str. 17 Park v. und uler Str. IS Barrowl Ltr. und Walott v. 19 Archer und John Str. 123 k,5,z So, und Siebente Str. l2 Olabaa und Sieden Skr. 125 Meridian und Eiebentk 5tr. 128 lande Str. nd Lincoln Sr , 117 kuIneHungl-Sebaud. US kentral ve. und Achte Str ISl ladarna und Morrison Str IM n&nmw4ft nnti 0s An Mt MIV V. IM Eallege ve. und Lehnte Str. 135 Lome So, und Telamare Str 13 Telamare nd tchigan Str. 21 t. Joe Str., nh Jlinoi. 23 Pennsuloania und Pratt Str. 25 Ro. 5. ngine Hause Sechste, nh, amr 26 Vtsstsftvxt und t latr Ctr. L7 Jlltnot und Michizan Str. U Pennsuloania Str. und Home Lve. 2? isftsftxvi und Viert Str. 21? Tinnefs und William Str. 1? Pnnf,loania undMichiLan Str. 2ii Jllinoil und Herbert Str. ZI Zndtana v. und vltchigan Str. tl Uertdta und Walnut Str. t California und Vermont Str. tö tuk und New Kork Str. tt Jdiana v. und St. Elair St, - 7 StTdt-Hdsvital. U lak ud ord Str. 9 tchiga und ge Str ai Eest und Walnut Str. 313 Best und Tritt Str. 314 Stdt nd Howard Sl,. ' 1 vashington, nahe West St,. 4Z Sttßendors und Washington St, 13 ifsourt nd Ne Kork Str. ü lZeridia und Qashtngtvn Str. tf Allnoi und Oht Str. 4T L4n,sse und Sashingtsn Str. 4S.tan' Pork Hous. z Idlola. 2 Sxtflexri unl) varzland Str. . 413 isfisflvpi und abash Str. ' - 41S Ferguson' Port Hous. 421 I. . Q. Round Hous. 423 Jnsan sulum. 61 Illnoi und vtrril Str. S2 Zllwoi und Loutfian Str U West und ekart? Str. 54 vest nd South Str. 0 zr messe und eoraia Str. - et Pertdian vd Kao Str. V 63 Vdiso Ao. und orril Str. 9 fUdifon . u 2)nlo, St? tu vest ud Slvckvood Str. Aiz MtntvuSn So, und errid e tH Nnw d srri Str kl Zliooil und ansa 17 ntnil nd Dacotatz Str. CI South nah Telamar Str. g Ps,lanta und Louiftana Str. . O relaar undKelartv Str. 54 Oft d Rclartq tt, - - o5 Klaftaa nd trgi . 57 vtrainiL kv. udradsham tr ti OA nd kodu: Str. tt nfolBarnia t. uddts 413 gdtcnian und Touziert? Iti. n Birgtnia ah Huron Str. rt Oft und , etc . 13 Cißfaiatca und Äintin Cti. T4 Btntan d orgia Str. 7SLrfto. d Pin, st 124 und atI tr. 73 i,ziaio.uad Dtllon. 7? F!t4kr o. ud Dilon. 713 Sxrue und Prosrett Str. 713 ngltsh , und Lau! Str. 714 Orange nd Oltv Str. 713 5$tta und Beche Str. . u aut'. Irs, Str. 32 Lashington nd Telamar St, z Oft nd 4al Str. S4 k!e öork ud Daiidson Str es lnftaU. ft Bei. Staat ifenaL 37 Drientil nd Washington Str v 89 Frau sangntZ. V 812 8 chlauch'Hauk. Oft Sashingtonfk,., ' 4 arllt nd odl Str. 04 Ohio ud Her Str. t Varvland nah Neridia Str. 91 Vertdian und rgia Straß,. PrtatSi?nal. l-2-1 Und asten wiederholt, ,weiter.llar Signal für Feuer.Truck.

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Ein süddeutscher Rom an von , von Versall. (Fortstbung.) Freund, sagte er vann, oem Vrauer auf die breite Schulter klopfend, du wirst zufrieden sein mit mir ! Morgen ist die letzte Gläubigerversammlung, in der entschieden wird, ob dein Anwesen der s:eigert oder mir um den gebotenen Preis zuaeschlaaen werden soll. Ich kenne aber meine Leute und weiß, daß alles nach unserm Plane geht. Nun weiter ! Du wirst morgen die Vorla dung zur Schwurgerichtsverhandlung ge gen Habicht und Consorten bekommen. Ich werde auch als Zeuge vorgerufen. Nächsten Samötag ist die Verhandlung. Jetzt die Hauptsache ! Hättest du wohl ust, ein neues, rentables Geschäft anzu sangen 5 . Ich ? rief der Brauer lebhaft. Was für ein Geschäft? rief die Brau erin, näher zu Ritter tretend. Auch Äuguste sah gespannt aus Ntt tcr. Es ist zwar eine neue Art die erst gelernt sein will, aber da würde sich bald machen ! sagte der mit Ungeduld beobachtete Hausfreund und schnitt die halb auf den Lippen des Brauers und der Brauerin schwebenden neuen Fragen ab, indem er fortfuhr : Ich kenne in der Residenz. ein Weinge schäft mit guter, höchst anständiger Kundschast, in dem ich viel als Abgeordneter verkehrte. Die Leute haben ihre Tochter verheirathet und möchten jetzt, da diese - im Geschäft die Hauptarbeiterin war, sich ins Privatleben zurückziehen. Das Geschäft ist gut, sogar sehr gut und die Leute sind geneigt, es zunächst zu verpachten unter Bedingungen, welche eS dem Pächter leicht machen, in einigen Jabren Käufer zu werden. Ein kleines Capital gehört dazu, es zu übernehmen. Das nun bleibt dir aus dem Bankerott ohnehin. Wenn deine Frau Tochter noch ihre bereits erhaltene Mitgift im Ge fchäft anlegen würde, so wäre trefflich ge sorgt. Der Brauerei hatte mit wachsender Erregung zugehört. Nachdem lange Wochen die Eorge auf seinem Gesicht nur ganz flüchtig einem freundlichern Zuae Raum aeaönnt, laa jetzt ein lebHaftes Feuer, eine beinahe ungestüme Beweglichkeit in seinem Antlitz und seiner ganzen Haltung. Wie eine Eentnerlast war ihm seither die Frage auf der Seele gelegen, was in der Zukunft werden solle. Eine feine Kundschaft also ? fragte er jetzt. Ganz gewiß! antwortete Ritter. Das Geschäft wird namentlich von ältern Her ren besucht, die einen guten Tropfen zu würdigen wissen und auch geneigte Kenner einer guten Küche sind. Am letztern, sagte jetzt die Brauerin würde es auch künftig nicht fehlen. Aber mit dem Weine hat es seine Haken. Kei ner von uns versteht etwas davon und man wird betrogen, wenn man den besten Willen hat, Gutes zu bieten ! Das wird sich lernen lassen! sagte der Brauer. Und wenn man vorsichtig ist, wird man nicht so leicht betro gen. Selbst die Brauerin mußte mit Ritter und Auguste bei diesen Worten schmerzlich lächeln. Beim Hopfen hat mich noch keiner angeführt! sagte der Brauer, diese Mienen bemerkend. Tarin läge keine - unüberwindliche Schwierigkeit, wandte sich Ritter an Frau Kratzer. Der bisherige Besitzer geht Jh.nen jedenfalls gern an die Hand, und wenn es nöthig wäre, könnten Sie ja für die erste Zeit einen tüchtigen Geschäftsführer anstellen ! Gewiß, gewiß ! sagte der Brauer, von seinen Gedanken fortgerissen. Das läßt sich alles machen. Für einen gebildeten Älkenschen ist es keine Unmöglichkeit, ein Weinkenner zu werden. Das Geschäft ist also sehr besucht?. , Eines der belebtesten der Residenz, und was die Hauptsache, von treuen Stammgasten, welche verlässig auf sich rechnen lassen ! entgegnete Ritter. Ein Geschäft in der Residen; ! sagte der Brauer vor .sich hin, doch so, daß es die andern hören konnten. Wenn man sich einmal in die Sache eingelebt hat die Platzverhältnisse kennt ' ' Weingeschäfte sind im großen betrieben eine Goldgrube . , ' Du ! unterbrach in gedehntem Tone die Brauerin dieses Selbstgespräch. Nun, man hat nur so seine Gedanken ! wandte der Brauer jetzt schüchtern ein. Wenn's nur immer bei den Gedanken geblieben wäre ! sagte die Brauerin darauf. Doch ich bin gewitzigt und so magst du 'meinetwegen deine Gedanken haben, so lange sie nicht ausgeführt werden sollen ! . Wenn's darauf; hinaus wollte, bin ich schon da, Nein" zu sagen! . '' ' . .-. . .: ... Ich würde dir auch rathen, lieber Freund, sagte . jetzt Ritter, zu kühne Pläne beiseite zu lassen. Wenn sie sonst nichts schaden, haben sie doch wenigstens den Nachtheil,' daß man nie so recht zufrieden wird mit dem was einem -beschieden ist. Jeder hat ein oder das an dere Mal daran gedacht, wie es anders, schöner sein könnte. . Das ist menschlich. Menschlich ist es aber auch, daß grade uw sere schönsten Träume nicht in Erfüllung gehen! öttmm's nicht so ernsthaft ! sagte dei Brauer darauf. Ich will wohl zufrieden sein, wenn ich ' mein ehrliches Auskommen in Zukunft habe, und will mich nicht beklagen, wenn ich nicht alles ausführen kann, waö mir in den Kopf kommt. Aber es ist einmal meine Natur so, daß ich gern weiter denke, wo der andere stehen bleibt, und ich glaube, es ist dies kein Fehler. Unter Umständen kann's zum Fehler werden ! antwortete Ritter. An sich ist dieses kühne . Pläneschmieden, dieser Drang, seinen Wirkungskreis zu erweitern, das Zeichen eines tüchtigen Kopfes. Aber glaub mir, Freund Kratzer, es gibt

etwas, was nicht geringer ist als diese Strebsamkeit und wozu auch ein tüchtiger

lobt den kübnen Streber mehr, weil man von ihm mehr sieht als von dem andern, der im Stillen arbeitet, aber ich kann dir sagen, diese Flüge des strebsamen Geistes kosten weniger alsdas ruhigeStehenblei den zuweilen kostet, das jeder für Fisch blütigkeit oder geistige Armuth nimmt. Auf Schlachtgemälden siehst du die Tapfern immer vorwärts dringend, mit gefälltem Bajonnett oder auf ungestüm dahinfliegenden Rossen. Und doch habe ich mir sagen lassen, es gehöre mehr Manneskrast dazu, unbeweglich, Gewehr bei Fuß, stehen i bleiben, wenn die Kugeln

in der ust schwirren. Eine Pause trat ein. Der Brauer und die Brauerin wußten sich den tiefen Ernst nicht zu deuten, in welchen Ritter plötzlich sein ' vorher heiteres Wesen gewandelt hatte.' Sie beachteten es nicht, daß Auguste, einem flüch. tigen Blick Ztitters ' begegnend, sich rasch gegen das Fenster gewandt hatte, um eine lebhafte Bewegung zu verbergen. Sie rathen uns also zu diesem Geschäft? fragte die Brauerin nach einer Weile. ...... Ich halte es für eine günstige Gelegenheit, die Sie nicht versäumen sollten ! antwertete Ritter Sehen Sie sich die Sache selbst an. Es ist morgen ohnedies hier ein peinlicher Aufenthalt für Sie, denn je nach Umständen könnte es kommen, daß'eine Besichtigung des Anwesens verlangt wird, oder daß ein Zufall Sie mit den Leuten in Berührung bringt. Ich glaube es zwar, nicht, aber trotzdem meine ich, es wäre dies grade ein geeignet Tag, nach der Residenz zu gehen und das Geschäft anzusehen, mit den Leuten zu sprechen. Ich habe schon so manches vor bereitet und man ist gefaßt auf Jbren Besuch. Anfehen kostet ja nichts! meinte die Brauerin. Ritt nannte die Adresse jenes Weinlocals und verabschiedete sich dann mit der Bitte, ihm nach, der Rückkunft in einigen Zeilen das Ergebniß zu schreiben. Du kommst ja doch in den nächsten T gen wieder! meinte der Brauer. Nicht doch! antwortete Ritter haftig. Ist die morgige Sache vorbei, so habe ich allerlei zu ordnen,ehe ich wieder Zeit sinde, in die Stadt zu kommen. Ich. möcht dich eher bitten, Kratzer, im Laufe der Woche mich zu besuchen, um die weitere Entwicklung dieser verschiedenen Dinge besprechen zu können. '. Wenn du's so willst, so werde ich dir übermorgen gleich selbst berichten, wie es uns in der Residenz gegangen ist ! sagte der Brauer. ' Am nächsten Tage' begaben sich Au gustens Eltern schon . früh morgens nach der Zkesidenz. Auguste blieb allein zu Hause. ' ' Kurz nach'Mittag ließ Ritter durch eine Magd bitten, einige Minuten mit Frau Sturm sprechen zu können. - Auguste hatte Viühe, . ihre "Erregung vor dem Dienstmädchen zu verbergen. Unter andern Umständen wäre gar nichts Auffallendes darin zu suchen ge Wesen, daß der Freund des Hauses sie sprechen wollte; nach dem Vorgefallenen aber war es wenigstens ungeschickt von ihm, sich dem Verdachte auszusetzen, als benutze er absichtlich die Abwesenheit ihrer Eltern. WaS noch vor kurzem völlig harmlos gewesen wäre, erschien jetzt zweideutiz. ' Es lag eine fast vorwurfsvolle Stren ge in dem Blick, den sie auf ihn richtete, als er eintrat. Er aber sagte, davon nicht beirrt : . t . . . Entschuldigen Sie, gnädige Frau, daß ich Ihre Einsamkeit störe. Was führt Sie zu mir ? antwortete sie darauf mit einer übertriebenen Kälte, welche ihre innere Erregung verbergen sollte. Ich muß mich vor allem eines kleinen Jesuitismus beschuldigen! ' Wieso? ' ' Ich habe gestern Ihren Eltern so drinylich zugeredet, grade heute nach der Rest denz zu gehen, und dabei von Möglich leiten gesprochen, an die ich selbst niemals glaubte, weil ich diese Gelegenheit benutzen wollte, Sie noch einmal allein zusprechen. Auguste sah ihn wieder fragend an. Tie kleinen Faltchen über der Nase ga ben ihrem Gesicht einen noch strengern Ausdruck als vorher ; aber die Nö the,welche in ihren Wangen aufstieg, verrieth zugleich, daß diese Strenge nur. ei ne schlechte Schutzwehr war, hinter welcher weibliche Beklommenheit sich verschanzte. - Verzeihen Sie mir diese Heuchelei ? fragte Ritter. Es ist wahrlich die erste in meinem Leben ! ' Warum wollten Sie mich allein sprechen? sagte darauf Auguste halblaut und das Köpfchen senkend. Er sprach so treuherzig und lächelte dabei so arglos, daß man ihtn unmöglich zürnen konnte, wenn in semem Vorgehen auch eine Ungeschicklichkeit gelegen hätte. Darf ich Ihnen das vielleicht erst spater sagen, wenn ich vorher gesagt babe. was ich mit Ihnen sprechen will? fragte. Ritter dagegen, nachdem er sich einen Augenblick besonnen hatte. ' Was? hauchte Auguste jetzt kaum hörbar. ' Es ist ein Austrag, den ich auszurichten habe. Ein Auftrag ? fragte Auguste gedehnt, und von einer Ahnung erfaßt, machte sie ein? lebhafte Bewegung gegen Ritter. Ja! Der Name Doctor Natzenberg ist Ihnen wohl bekannt? . Ja ja ! Gewiß ! Doch reden Sit weiter : ..Dieser Dr. Ratzenberg ist der Schwie. gersohn. der derzeitigen Besitzer jenes Weingeschäfts : Das meine Eltern übernehmen sollen In der That, ein eigenthümlicher Zufall! , Doch was hat Ihnen . : Ich traf ihn in dem Geschäfte seiner Schwiegereltern. Er hotte zu, als ich mit diesen wegen dieses Verkaufes sprach und ich erfuhr, nun ; : Daß er mit meinem Manne befremdet ist und Ganz richtig ! Und er erkundigte sich 'nach Ihnen. ' ;- Nach mir? . .

Ja! Sie haben ihm vor einiger Zeit erst

Augune wurde flammenroth, alö sie diese Frage stellte. Ja ! Er sagte mir, daß Sie sich Ir;Br)aft nach Ihrem Gatten sehnen ! antt oortete Ritter und betrachtete gesenkten, Kopfes nachdenklich den Hut, den er in. ver Hanö hielt. Und? Und er fragte mich, was wohl die Ursache dieser ungestümen Sehnsucht sei Sie haben den Brief gelesen ? Nein ! Ich sagte ihm auch, daß ich hierfür keinen besondern Grund wisse. Es lä ge dies meiner Ansicht nach in der9!atur der Dinae. Doch ich will ja meinen Auf

trag erledigen. Herr Dr. Natzenberg läßt r - . - toie vervmoulW grupen und Ahnen sagen, Herr Sturm sei bereit, reuig zu Jhnen zurückzukehren. Ein halblauter Ruf kam von Augustens Lippen.. - Gott sei Dank ! sagte sie dn mit einem Blick nach oben. Es war eine geraume Zeit still im Zimmer. Dann fuhr Ritter fort : . Herr Sturm wird zwar, wie alle gu ten, aber etwas schwärmerischen Men schen, wenn sie gefehlt haben, von den sonderbarsten Bedenken und Zweifeln gequält. So meint er im Augenblick,' es sei zwar seine Pflicht, grade jetzt zu Jh. nen zurückzukehren, um als echter Sohn und Gatte in so schwerer Zeit am Platze zu sein, aber, meint er dagegen wieder, grade jetzt mißbrauche er Sie, heiße sein Kommen soviel als : Jbr seid arm und' müßt mir verzeihen, weil ihr mich nicht entbehren könnt. Dies hindert ihn nun am Handeln, wie ihn früher anderes hinderte. Aber Sie sagten doch grade, er sei bereit? Er ist es auch, denn er sehnt sich mit wahnsinniger Begierde nach Ihnen. Man muß ihm aber zu Hilfe kommen, indem man ihn in eine fertige Situation stellt. Dann sindet er den Muth, das Richtige zu thun. Bereiten wir ihn vor, wollen wir ihn selbst einen Schritt machen lassen, dann ist er imstande und läuft seinem eigenen Glücke davon. Ihm bangt nicht nur vor Ihnen seine Schwiegereltern bält er für noch unversöhnlicher als Sie. Wenn es nun auch die Hauptsache ist, daß er mit seiner Frau ei-, nig ist, hält es Natzenberg doch für etwas wie menschliche Barmherzigkeit, ihm den Uebergang zu erleichtern, indem man ihn mit Einem Schlage alles durchmachen läßt, statt ihn erst langsam, Stück für Stück, die bittern Erörterungen und Situationen kosten zu lassen, welche die un läßliche Einleitung zu seinem neuen Leben bilden. O gewiß, es soll ihm alles so leicht als möglich gemacht werden ! Er soll keiner Bitterkeit begegnen ! rief Auguste. Ritt warf einen langen, sinnenden Blick auf sie, ehe er weiter sprach. Ratzenberg denkt nun an eine Art Ver söhnungsfest, bei welchem die allgemeine Stimmung derZufriedenheitHerrn Sturm entgegenkäme und in semem Erscheinen die Vollendung des Glückes gesehen würde, welche zu viel freudige Gefühle erweckt, um Zeit zu Reden und Erötterun gen ;u lassen, die dem armen Sünder peinlich sind. Wie schön wäre das! rief Auguste leb haft. Es muß ein guter Mann sein, Dr. Natzenberg, da er solch schöne Gedanken findet! , . ' - Aber, fuhr sie zögernd fort, wie wann soll ein solches Fest für uns Arme möglich sein? Sie brauchten sich dazu nur noch eini-. ge Tage zu gedulden, entgegnete Ritter. Nächsten Samstag entscheidet sich die Habichtsche Geschichte vor dem Strafgerichte. Bei der Lage der Dinge ist bis zum Abend das Urtheil schon gesprochen. Jhren Eltern werden so angenehme Bedingnnaen gestellt werden, daß sie da8 Gefchäst oi)ne allen Zweifel übernehmen. Den jetzigen Besitzern aber liegt daran, so bald als möglich ilbziehen zu tonnen. Wir richten es nun so, daß am Sonntag Ihre Eltern das Geschäft 'als Pächter eröff nen. . Wenn auch noch manches vorher zu besorgen wäre, Natzenberg macht , es mit seinen Schwiegereltern ab, daß die Dinge einstweilen so gut als möglich arrangirt werden, um keinen längern Aufschub eintreten zu lassen. . Mir ist heute die Brauerei zugesprochen worden, und wenn morgen hr Vater zu mir kommt, werde ich mit ihm die Geldgeschäfte ord nen, sodaß auch in diesem Puncte nichts verzögert wird. Am Samstag Abend dann soll ein kleines Fest in jenem Weinlocale sein, bei welchem die jetzigen Besitzer des Geschäft gewissermaßen en sa mille übergeben. Herr Sturm weiß von allen diesen Veranstaltungen nichts und wird von Natzenberg in die Versammlung gebracht ' Das geht nicht so! Ich' möchte stammelte Auguste verlegen. ' Sie möchten zuerst ein Wörtchen unter vier Augen mit dem Herrn Gemahl re den? sagte Ritter sanft lächelnd. . Auguste blickte jetzt erröthend zu Boden.' . . Verlassen Sie sich auf.' Doctor Ratzenberg, der alles tresflich veranstalten wird und bereiten Sie nur Ihre Eltern vor, den Schwiegersohn zu empfangen. Sind Sie mit diesem Vorschlag zufrie den? , i .. ' Ich möchte Wohl ' " stammelte Au. guste und brach dann' ab, indem sie sagte: ' .' .' ; Ich will mich noch 'die wenigen Tage in Geduld fassen.' Es ist so für Ernst am Besten!, : : So ist es gut. Doctor Ratzenberg bedarf keiner weitern Nachrichten, die nur für, den Fall nöthig gewesen wären, daß Stande Wünsche gehabt hätten. GnäFrau, ich habe mich meines Auftrages' entledigt und es bleibt mir nur noch,' Ihnen Glück, alles' denkbare Glück für diese .neugestaltete Zukunft zu wünschen! ' t f - . . t Mit diesen Worten, welche überhastig aus seinem Munde hervorkamen, verband . Ritter eine Bewegung, als wollte er sich zum Gehen wenden. ' -' Ritter ! sagte Auguste mit lauter, bewegter Stimme, ihm beide.Händ?e.ntgeaenstreckend : Warum mußten Sie gra-, de diesen Auftrag übernehmen? :Wa I mm schrieb mir Ratzenberg diese Dinge. nickt ? " ' . - '

ü) dachte cs mir ! Sie hätten es nicht thu.l sollen 1 : Und warum nicht ? . : Haben Sie nicht daran gedacht, daß ich weiß, was Ihnen dieser Dienst kostet 'i Ich konnte cs einen Augenblick wohl ver-. gessen,' während Sie mir die Erfüllung meiner Hoffnungen in nahe Aussicht stell-ten.-' Jetzt, da Sie von mir gehen wollen, fällt es mir wahrlich schwer aufs Herz Ihnen nicht einmal danken zu kön nen, weil mein Dank Ihnen weh thun muß. Wclilcute schweigen über gewisse Dinge. Wir sind einfache Menschen und mir widerstrebt es, Sie so von mir gehen zu lassen, ohne ' einmal offen mit Ihnen gesprochen zu haben. Sie lieben mich, Ritter?-' - "- ' , ! : ,- " Gnädige Frau ' - - Hören Sie mich an ! Auch ich liebe Sie! : : . Ritter bebte zusammen und faßte Augustens Hand, die er mit zitternden Lippen küßte. , . . . . . , - . Ich habe einen schweren Kampf durchßekämpft, fuhr Auguste, fort. Ich weiß jetzt, wohin meine Pflicht mich. ruft, eine Pflicht, der ich freudigen Herzens,, voll der schönsten Hoffnungen entgegengehe, wie ich, wenn es Gott gewollt' hätte, er geben mich in ein Leben der Entsagung gefügt hätte. ' Ich weiß aber auch,, daß ich ohne Scheu zu Ihnen sagen darf, daß ich Sie liebe Meine Liebe ist eine .reine,,heilige, die sich vor nichts zu fürchten t)at, die ich mir osfen gestehen darf, weil ich sie mit meinem Pflichtgefühle ver eint habe. ' Ich behalte sie als eine edle Erinnerung für's Leben, die nichts Bit, teres enthält, sondern nur das süße Be wußtsein daß wir uns viel, sehr viel ge Wesen sind, aber gewußt haben, daß wir uns nicht alles sein können. ?Jch hab' ihn gefunden, den -rettenden Gedanken, der mich vor einem argen Weh bewahrt. Ich darf meine Liebe' zu Ihnen behalten, weil ich sie frei gemacht habe von allem, was sie unrecht machen könnte,' von je-, dem Wunsche. Wunschlos, verzichtend, nehme ich sie mit mir in mein neues Lben, und sie lächelt mir dort zu, wenn ich glücklich bin, tröstet mich, wenn wieder eine schwere Stunde kommen sollte, ist eine treue Gefährtin meines Lebens,' die mir immer den schönen Gedanken wach-' ruft an alles, was gut und edel ist! Ich wollte das nicht für ' mich behalten, ich mußte es Ihnen sagen, weil mich die Furcht beschleicht, Sie könnten leiden,Sie hätten Ihrem Edelmuthe zu viel zugetraut und ein Opfer gebracht, das die Erinnerung an mich mit Bitterkeit begleitet. Es ist recht eitel von mir, zu glauben, ein Mann wie Sie könnte so sebr von meiner Person beeinflußt werden. Aber ich laufe lieber Gefahr, falsch beurtheilt zu werden, als Ihnen zu verheimlichen, wie ich denke, denn ich wäre seh"? glücklich, wenn dieses Geständniß Ihnen etwas nützen. könnte. . . . . . (ForMung folgt.) '' Verlangt Mucho'S "Bett Havanna Cigars". " ; " : "

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