Indiana Tribüne, Volume 9, Number 98, Indianapolis, Marion County, 28 December 1885 — Page 4
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k2ÜN "r5& "itp'JtUSris gjJl n fearalsüg Der größte Schmerzenstiller aufder Wclt. Lindert. Keilt NheumatiömuS, Ncuralgia, Schwellungen, lahme u. steife Glieder oder Muskeln, Eicht,
Skuckcn- tn cicnkfcymcrzen, i treupvc?), Vrand-, d)nitt i ii. riihtiitticn. CvrDftdciiltrt. II
Quetschungen, Kops,-Ohren n . . . T" - und aynroey, vie'cywure, ?c. Jnallen Apotheken zu haben. PreiS 25 Cents per Flasche. Die große Atlantic und Pacific Tea SloMMNY. Importeure d Thee und Kaffee ! BateS Honse Block. nud 161 OK Washington Straße. Wholesale und Netail. ET" 150 Läden ia deu Ber. Staaten. J& iesigeS. Indianapolis, Ind., 23. Dezember 1335. An unsere Leser ! Wir ersuchen unsere Leser alle Unre gewäigkeiten in Bezug aus Ablieserung der .Tribüne" unZ so schnell wie mögliÄ mitzutheilen. Die Lsr d?r, Tribüne find ersucht, kein Abon nementZzetoer an die kräzer, sondern nnx an Herrn Schtst, unsern Sollektoe oder w der Ofstee ,u b. ,a,ln. Herr Schmidt tft für alle au der Ofsiee sehenden Zkitunzen verantmsrttich, stellt selbst seine TrZzer an. und alle entgehenden erlust falle ihm ,u. SBir einen deshalb ihn vor Schaden , bemah ren, der ihm dadurch erwachsen könnt, feafc Subskr, tionlgelder a Jemand ander all an thi, ooer in der Osftee befahlt roerden. c rnüste denn der betr. Xtljcr ein von Herren Schmidt untr,ichite Quittung haben. c?ivilstandSregister. (D-ji geführt am, find die de am itt der uunir.z Geburten. Charles Bünaael. Mädchen. 23. Dez. Frank X. Payt, Mädchen. 13. Dez. John Schulty. Mädchen. 17. Dez. M. Löwe. Kaade, 19. Dez. Cornelius Smock, Mädchm. 15. Dez. Rsbert fl. Parnell. Mädch:n. 20. Dez. Henry McHevin. Mädchen, 22. Dez. B. F. Sith, 5k.,abe. 24. Dez. H e i r a t d e n. Charles Milroy mit Admiralda Garrett. Todesfälle. Permelie W:ek. 83 Jahre. 26. Dez. Lacy Susann. 28 Jzbre. 23. Dez. Clarence Baine. 15 Msnate. 25 De,. John Bramley. 53 Jahre. 21. Dez. Eine zeitgemSgZge LebenSverstcher ung. Personen welche an Husten leiden. sollten nicht verfeblen. sofort Dr. Bull'S Husten Syrup einzunebmkn. ehe ti zu svät wird. Ein solcher Husten ist ost der Anfang vom Ende. kS- Dypiheria 316 Nord JllinoiS Straße. Die besten Bürsten kauft man bei H. Schmedel, No. 423 Virginia Avenue. XQ- Heute Abend regelmäßige Sibnng der Aldermen. Kaufe Mucho'Z "Lest Havanna Cigars". 0- Die 59 Jahre alte irrsinnige Sarah ElliZ ist gestern auS dem Irren asyl entflohen. Langjährige Magen u. Nierenleiden sind schon dausiz durch die Anwendung von Dr. August ttönig'S Hamburger Tropfen beseitigt. tZT Die Kuh. welche kürzlich von einem jungen Mann, Namens Noble ge stöhlen wurde, gehört John Fernes No. 165 West McCartq Straße. . Aurora, Vilsener und Lager Bier, Walker'S Ale und Porter Canada Ale zu baben bei August Erbrich, 220 und 222 Soutb Delawäre Str. er JameS Higby von. GreenSburg, ein Bremser der Big Four Eisenbahn zer quetschte sich gestern beim Carcoppeln die Hand und wurde der Flanner & Horn mown'S nach Hause gebracht. Merrschaumpseifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrensvitzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Ost Washington Str. tZT Am NeujahrStage findet eine Feier des soz. KrankenunterftüdungS Vereins in der Schulhalle statt. Mit dem Feste ist eine Christbaumverloosung verbunden und dasselbe beginnt um 4 Uhr Nachmittag?. Wenn alle anderen Mittel den Dienst versagen, versuche Salvation Oel, und du wirst finden, daß es positiv alle Schmerzen aus den Gliedern vertreibt. Alle Apotheker verkaufen eS zu 25 Cents die Flasche. Wer beabsichtigt seinen Gästen während der Feiertage einen gutenPunsch oder seine Liquöre vorzusetzen, sollte sich an die Spirituosenhandlung 1(3 Herrn R.W. Feldkamp. No. 243 Ost Wash. ington Straße wenden. Da giebt eS vorzüglichen Arac, Rum und die besten Liquöre zu den billigsten Preisen.
Kam sehr gelegen. Ein Streit zwischen den beiden Bries
trägern I. E. Armstead und Elijah Eddy bei welchem eS Prügel abgab, kam dem Postmeister jedenfalls sehr gelegen. Keine zwei Minuten waren vergangen, als schon Beiden ihre Entlastung angekündigt war. Armstead und Edöy sind Beide Republikaner, da? erklärt wohl einigermaßen die große Eile, mit welcher sie entlassen wurden, ohne daß man auch nur einen Versuch machte, auSzufinden, wer der Schuldige war. Der Streit war wegen eines BrieseS entstanden, dessen Besorgung Eddy verweigerte, obwohl die Adresse in seiner Route war. Eddy war außerdem auch der Angreifer. Mit solchen Kleinigkeiten, wie nähere Untersuchungen, giebt sich jedoch unsere gegenwärtige PostVerwaltung nicht ab. Mysteriöses Verschwinden eines Deutscheu. Die Nachricht, daß Herr Emil C. Reger, der ein Herrenkleidergeschäft an Nord JllinoiS Straße führte, plötzlich verschwunden ist, hat in hiesigen deutschen Kreisen Aufsehen erregt. Herr Reger verließ Dienstag sei Hau? und eS wird gesagt, dasz er Niemandem Mittheilung von seiner Abreise machte, und daß er sein Geschäft hier aufgegeben habe. Seine Frau, geborene White, eine Amerikanerin, mit der er erst seit wenigen Wochen verheirathet ist. behauptet dem gegenüber, daß ihr Mann in wenigen Tagen wieder kommen werde, und nur zu dem Zwecke abgereist sei, sich nach einer passenden Beschäftigung, umzusehen. Llederkranz. Gestern Abend sand da? WeihnachtSfest des Liederkranz in der Mozart Halle statt. Dasselbe nsreutt sich eines sehr guten Besuches und auch die Kinderwelt war zahlreich vertreten. In der Mitte der Bühne stand ein hübsch geputzter Baum und im Hinter gründe lagen die Geschenke sür die Ver loosung. Die Kleinen erhielten je ein Geschenk und Zuckervaaren, dieErvachsenen muß ten sich auf daS gute Glück verlassen, und Vielen lächelte eS recht hold. Namentlich das hübsche Spanferkel, welches von den Gebr. Uhl geschickt worden war, wurde bei der Verloosung mit lautem Hurrah empfangen. Dieser Leckerbisien ist Frau Marie Augustin durch daS LooS zuge fallen. . Nach der Verloosung folgte ein ge müthlicheS TanzkrSnzchen, dem sich die junge Welt bis zu später Stunde hingab. Am Sylvesterabend findet eine Feier des Liederkranz in dessen Halle statt, wo bei die Posse: .Der schwarze Peter"' zur Aufführung gelangen wird. Auch ein hübsches Tableau ist in Vorbereitung. Wo steckt der Dieb ! Am Weihnachtötage wurde in Bing ham k Wall'S Juwelenladen ein Raub verübt, über welchen die Betroffenen bis jetzt Stillschweigen bewahrt haben. Während deö Vormittage wurde das Geld welches an Hand war. eine Summe von nahezu $2,000 sorgfältig gezählt, und in den Cassaschrank gelegt. . AIS man aber da? Geld in die Bank tragen wollte, fehlten $340 von dem selben. Ein Irrthum beim Zählen, der eine solch große Summe ausmachte, konnte kaum begangen worden sein. Man untersuchte deshalb die Sache ganz im Geheimen, hat aber bis jetzt nicht die geringste Spur, auf welche Weise da Geld abhanden gekommen sein mag. City and. Gestern Abend fand in der Männer chor Halle ein Conzert der City Band statt, daS in Anbetracht deS Umstände, daß noch anderweitige gesellige Unterhal tungen stattfanden, recht gut besucht war. DaS Programm wurde wie eS von solch' tüchtigen professionellen Musikern kaum ander? zu erwarten ist, sehr gut durchgeführt. Herr H. Shoemaker spielte ein Stück aus der Clarinette und Herr JngallS er freute die Anwesenden durch ein Cornet solo. Herr F. LoomiS sang daS Lied "Thy Sentinel am I" recht gut. EinSoprantSolo deS Frl. Ottilie Schellschmidt siel aus, dc die Dame durch Heiserkeit am Singen verhindert ar. Dem Conzerte folgte ein Tanzkränz chen. bei dem sich alle Theilnehmer auf' Beste amüsirten. St. Jakobs Oel'ist das beste Mit tel gegen allerlei Verletzungen. Ein kleines FramehauS in Nord Indianapolis, Eigenthum eines Anstrei cherS Namens Pratt. wurde gestern Nacht durch Feuer zerstört. SST Die Befürchtung, daß das Söhn chen des Musiker Vogt, welches sich durch eine Pulverelploston im Gesichte der brannte, sein Augenlicht verlieren wird, war glücklicherweise unbegründet. tCT Heute früh um 1 Uhr wurde d. Polizei per Telephon benachrichtigt, daß sich in Snyder'S Grocery. Ecke der West und 1. Straße, Einbrecher befinden. Als jedoch der Patrolwagen ankam, hatten die Diebe bereits das Weite gesucht. Mucho'S Ciaarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Straße. Samuel Arnold, ein Farmer, 6 Meilen von der Stadt wohnhaft, ist ge stern Abend um 6 Uhr plötzlich gestorben. Er ist allerdings seit längecer Zeit kcank gewesen, hatte sich aber wieder erholt, als er gestern Abend während er im Zimmer auf und ab ging, todt zu Boden fiel. Er lebte feit 40 Jahren in diesem County.
Qin Fest für die Kleine.
Gestern Nachmittag fand in der Lyra Halle das WeihnachtSfest der fieiflnnigen SonntagSschule und der Turnkchule des Sozialen Turnvereins statt. DaS Fest erfreute sich eines außerordentlich guten Besuches, die Lyra Halle war in allen ihren Theilen besetzt. Das Programm wurde wie gestern von uns mitgetheilt, durchgeführt. Herr Bender hielt eine Ansprache an die Kinder, Herr Rappaport hielt eie Ansprache an die Erwachsenen. Frl. Julie Schnull spielte ernt Piece auf dem Piano. Frl. Laura Heßling, Frau Nannie Vonnegut und Frl. Lotte Adams sangen unter Clavierbegleitung deSHerrn Ernestinoff und Herr Heckler fang ein .chinesisches und ein deutsche Lied in Costüm. Seitdem er gelegentlich der Männerchor Fair unter die Chinesen ge gangen ist, ist ihm daS Chinesische ge läufiger als das Deutsche.' Mehrere Schüler und Schülerinnen der Sonntagsschule zeichneten sich durch deklamatorische Vorträge aus. die. recht gut waren, und wobei nur zu bedauern war, daß die Kinderstimmen nicht immer durchdrangen. Besonders lobend erwähnt , zu werden verdient auch der Gesangvortrag der Mädchen Clara Kürst, Amelia Benner scheidt und Sophia Jrmer. Zum Schlüsse der Unterhaltung stellte sich unter den leuchtenden Weihnacht?bäumen der gute Santa Claus, welcher in Herrn Haupt seinen Vertreter gesun den, ein. und wurde mit lautem Jubel von der fröhlichen Kinderschaar empfan gen. Alle Kinder wurden reich beschenkt, nur zwei Knaben wurden, weil nicht brav, von Santa Elau? mit in den Wald genommen, aber man sagt, daß er auch mit diesen kleinen Strolchen später noch recht liebenswürdig verfuhr. Der kleine Stadtherold. Frau Henry SchergenS feiert morgen ihren Geburtstag. Herr Mansur H. Wright ist gestern nach jahrelangem Kranksein in seinem Wohnhause No. 230 Nord Pennsylvania Straße gestorben. Herr Jacob For erhielt von den Rice QuardS, deren Capitain er ist. eine gol dene Medaille. Gestern Nachmittag sand im dentsch'protestantischen Waisenhause ein Weihnachtsfest statt, bei welchem die Waisenkinder mit Geschenken überrascht wurden. Eine Anzahl Freunde des Vereins hatte sich zu dem Feste einge funden und die Herren Rüsie und Man kedlck hielten Ansprachen. Die Kinder erfreuten die Anwesenden durch deklama torische und Gesangövorträge. Der Rede deS Herrn Rüste entnehmen wir folgende Stellen : Werthe Freunde, liebe Kinder ! Unsere Anstalt ist ein KinderhauS. und daS Fest. daS wir hier heute feiern, ist ein Kinderfest. Wo eS in der ganzen Chri stenheit, und selbst über die Grenzen deS selben hinaus, Kinderberzen zu erfreuen giebt, feiert man daS Weihnachtsfest. Ihr Kinder, freut Euch über die Gaben, die die Liebe edler Freunde Euch bescheert. und wir Großen freuen ünS über die Freude der Kinder. Ohne diese Feststunde wäre eine bedauerliche Lücke in unserem AnstaltSleben ; eS fehlte gleich sam die Würze an der Nahrung, die wir den Kindern bieten. Meine Freunde, ich glaube Sie stim men mir darin Alle bei, wenn ich sage, daß die heutige Feier Nothwendigkeit ist. DaS Menschenherz, und besonder? daS Kinderherz hat Bedürfniß für Beweise besonderer Liebe, hat ein Verlangen für besondere Freuden, darum bieten wir heute den Kindern ein .Extra." Die Araber sagen : .ArmeS Land, daS keine Palmen hat!" und wir sagen: .ArmeS HauS, da keinen Christbaum, oder Christfreude hat." Die Gaben sollen Euch aber auch ein Beweis dafür sein, daß edle, liebende Menschen Eurer gedenken. Eure Freunde wollen Euch daS Elternhaus und die Freuden desselben ersetzen. Darum brin gen sie diese LiebeSopfer sür Euch. Kinder vergebt da nie. Wißt Ihr. welche Kinder die liebsten sind? Die dankbaren Kinder, solche Kinder, die nicht bloS .Danke- sagen, sondern in Liebe und Achtung ihrer Wohlthäter gedenken und stets bestrebt find, sie durch gute Sitten zu erfreuen. Kinder, seid nie undankbar. Schließlich sei mir noch gestattet. Jh nen, den Freunden unsere Hause, so wieder Verwaltung desselben, den herz lichtn Dank auSzusprechen. Sie haben unsern Kindern diese Festfreude bereitet und sich dadurch ein bleibende Denk mal gestiftet. Wenn diese Kinder längst die Kinderschuhe ausgezogen haben und der Menschheit die Lebensbürden tragen helfen, werden sie sich dieser Feier noch immer erinnern und dabei auch Ihrer in Liebe gedenken, eil Sie ihre Kin derherzen glücklich gemacht haben. Zu den besten FeuerVerficherung tsellschasten de Westen gehört unbe dingt die .Franklin" von Jndianapoli. hr Vermögen beträgt $320.000. Diese ompagnie reprüsentirt die .Northwestern National" von Milvaukee, Vermögen $1,007,193.92 und. die .erman Amert can" von New Pork deren Vermögen über 53.095.029.d9 beträgt. Ferner re präsentirt sie die .Fire Association os London Vermögen $1,000.000 und die .Hannover os New voxl mit einem Ver MKAtiniit9 7nnnm XM nnNin MVJtl VV.t V, V J.1J MM ..tt ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur bmtge Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten, aus bet aroken Aerlunen kein Vut schlag erfolgt. Herr Her an T. Brandt, ist Ugent für die hiesig, UttSI UN UOgtZtUS.
PAlizei'tZericht.
Henry Q'Bannon und Wm. Vruner, welche am Samstag eine Schießerei hat. ten und dabei etliche Löcher in die Natur schössen, wurden wegen Schießens in nerhalb der Stadtgrenzen bestrast. Fred. BurnS, angeklagt, Strümpfe und Taschentücher von einer Frau Al bright gestohlen zu haben, wurde den Großgeschworenen überwiesen. Michael Richter, angeklagt von John Losey 19 Bushel Haser gestohlen zu haben, und Henry Schupe und Wm. Gradwohl, welche die Waare in Em pfang nahmen, wurden den Großge schworenen überwiesen. Walter HawkinS und William Haw kinS, Vater und Sohn, hatten eine Kei lerei gehabt und wurden deöbalb bestrast. Charles Baker und John Sanders wurden wegen Tragens verborgener Waffen bestraft. Joe Fanning und Maggie Smith waren unter dem ProstitutionSgesetze an geklagt, und da man die Anklagen nicht recht erhärten konnte, wurden die Ver Handlungen hinter geschlossenen Thüren vorgenommen. ES stellte sich heraus, daß die Beiden sich in einem Zimmer über MileS Restauration aufgehalten hatten und die moralische Polizei konnte daS natürlich nicht so ruhig hingehen lassen Beweisen konnte man aber nur, daß Fenning einen Rausch hatte und für die sen berechnete man $14 und Kosten. DaS Frauenzimmer wurde nach Hause geschickt. . T. S. Carney und Nrll'e Dauer wur den unter dem ProstitutionSgesetz bestrast. Der Gatte der Letzteren bat kürzlich eine Scheidungsklage anhängig gemacht. ndu ertcStSdöfeu. Circuit Court. Carrie L ElStrod gegen John H. Mason. Verläumdungsklage. Wegen AblebenS deS Verklagten niederge schlagen. tZrvndetgenthnm Uebereragnngev. LeSlie Clark an Jessie Murphy, LotS 24.25. 26 und 27 in Catharine G. ReedS Add. $1600. Anderson Lynch an Adrian R. Shep Herd. Theil von Sqe. 4 in 1. südl. Add. $100. John H. Mithöser. sr.. an John H. Milhöfer. jr.. Theil der östl. X des nordöstl. K von See. 20, Tp. 16, R. 4 East, enthaltend achtundvierzig Acker. $2000. JameS Goodlet an Charles E. Wetze, Lot 12 in Goodlet u. A. Sub. von Block 19 in Holmei' Westend Add. $120 Henrietta Würgler an Cecelia Dutton, Lot 83 in KapveS & Franks' Subd. $200. Spencer C. Lloyd an Washington B. Loyd. Theil der östl. y des südöstl. M de nordöstl. H von See 16, Twp. 15, rirdlich von R. 4 ; ebenso einen Theil der aestl. deö südwestl. M von See. 16. Twp. 15. nördl. von R 4, 2 Acker enthaltend. $2.500 Catharine E. Hamlin. an Sarah C. Owen, LotS 4. 5. 6, 7 und 8 in Sqr. 6 und Lot 13 in Sq. 2, alle in Bruce Ba kerSAdd. $1.800 John Beatty u. A. an John Beatty, jr.. LotS 89 und 93 in Woodrusf Place. $2,800. - Verlangt Mucho'S "Best Havanna Ci&ars". kS" Charles Morris, ein Farbiger wurde heute Mittag verhaftet, weil er in daS HauS der Frau Dearbaugh, 173 Massachusetts Ave. eingebrochen ist. tZT Henry Shupe, an der Michigan Road wohnhaft, und ein Farmsrbeiter, Namen W. Grabtwohl wurden gestern unter der Anklage im Besitze gestohlener Sachen zu sein, verhastet. Sie hatten eine Ladung Getreide und konnten keinen Ausschluß darüber ertheilen, wie sie in den Besitz derselben gekommen waren. Das .Journal" behauptet, daß während unter Wildman'Z Postverwal tun bloß 137 Postftücke von hier im Durchschnitte wöchentlich nach der äeaü letter o5fice gingen, sich die Zahl jetzt durchschnittlich auf 450 belaufe. Früher mußten sich die Briefträger wochenlang bemühen, den Adressaten aufzufinden, jetzt läßt man eS bei einem einmaligen Versuche der Ablieserung bewenden. tZT DaS Gerücht, daß Polizeisuperin tendent Lang abgesetzt wird, taucht wieder mit Bestimmheit auf. Die Absetzung soll schon in wenigen Tagen erfolgen. ES heißt, daß StaatSschatzmeister Cooper und Polizeicommisiäre Murphy am Samstag eine sehr ernstliche Unterredung hatten, und daß Murphy in die Absetzung Lang'S gewilligt habe. Vom Auslande. Eine komische Episode ereignete sich kürzlich in Frankfurt a. M. Man wird sich aus den Berichten über den Lieske-Proceß der Zeugin Camphausen erinnern, welche bekanntlich in dem Angeklagten mit großer Sicherheit den iemaen Menschen wiedererkannte, dersicb am Abend der Ermordung Rumpff'ö in verdächtiger Weise in der Nahe der Numpff'schen Wohnung zu schaffen machte. Bald nach der Beendigung des Pro cesses war ihr ein Drohbrief zugesandt. in dem man fie mit dem Tode bedrohte. Frau Camphausen war in Folge dessen vorsichtia geworden, und als nun kürzlieh ein Liebesbrief an sie gelangte, der sie um die neunte Abendstunde unter die Durchfahrt des Eschenheimer Thurmes bestellte, da witterte sie einen anarchisti schen Anschlag gegen ihr Leben und über gab denselben der Criminalpolizei. Diese postlrte um dre angegebene Stunde mey rere Geheime in der Nähe des Rendez rsuZ: eine andere Frau, die Muth ae
Eine Ueberraschung !
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