Indiana Tribüne, Volume 9, Number 98, Indianapolis, Marion County, 28 December 1885 — Page 3
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in süddeutscher Rcman von ft. von Versall. (Fortsevung.) Mier und der Lanvricyler waren vie bewegten Zeugen dieser Familienscene. Ihre mitleidsvolle Aufmerksamkeit wurde durch den Eintritt Kratzers abgelenkt, welcher aus Ritter halb ohnmächtig hinwankte und, sich an dessen Schultern stützend, stammelte : Beruhige meine Leute ! Ich will sie nicht mehr sehen ! Ich könnte es nicht aushalten ! Löas soll das ? rief Ritter mit besorgter Miene. Ä!an verhaftet mich ! war die Antwort. Selbst der Bezirksamtmann hob die Hände vom Gesicht und blickte gleich seiuer Tochter überrascht auf den Brauer. Der Landrichter war zweifelhaft, ob er einem Untersuchunzsgefangenen gegenüber Amtsmine anlegen oder dem alten Freunde menschliches Bedauern entgegenbringen sollte. iitter sagte : Taö nrnp verhütet werden und eilte sogleich in das Nebenzimmer zum Unlerjuchungbrichter. Nach längerem Hinund Herreden räumte dieser die N!öglich kett ein, den Brauer aus freiem Fuße zu belassen, wenn eine Kaution von wenig slens zwanzigtausend Thalern geleistet würde und bekundete eine lebbafte Ueberraschung, als Älitter erklärte, er werde morgcn die begehrte Summe beim Gericht hinterlegen. Es wurde hierüber ein Protokoll aufgenommen, das Ritter unterzeichnete, und nun galt es, die weilere Schwierigkeit zu losen, daß erst vom Bezirksgericht die Zulassung der (5aution tut erwirken war, bis dahin aber der Brauer hätte in provisorische Hast kommcn nlüsscn. Räch langem Drängen erst verstand sich der Untersuchungsrichter dazu, seine Ämtspflicht mit möglichster Milde wahrzunehmen und die Entscheidung des Bezirksgerichts über die Cau tionefrage ohne einstweilige Verhaftung abzuwarten, doch mußte der Landrichter ihm die Gewißheit aeben, daß der Brauer in geeigneter Weise beobachtet werde. Der Untersuchungsrichter entfernte sich eilig aus dem Hause, denn erhalte infolge der Geständnisse des Bankiers noch eine weitere Amtshandlung vorzunehmen. Vorher theilte er noch dem Landrichter mit, worin dieselbe bestand. Diesem schwindelte. Es galt nichts Schlimmeres, als die Verhaftung des Zlentbcamten. Du wirst nicht verhaftet, sagte 3titter zum Brauer, als er zu ihm in's Zinrmer trat. Der Brauer wollte sprechen. Er wehrte ihm ab, und dieser begnügte sich mit einem stummen Händedruck und emem Blick, in welchem alles lag, was er hätte saqen können. Der Bezirksamtmann war schon von seiner Tochter nach Hause begleitet wor den. Beatrix begegnete zurückkehrend den beiden Männern auf der Treppe und bekündete eine ausrichttge Genugthuung, als sie vernahm, daß der Brauer nicht verhaftet wurde. Bleiben Sie nicht lieber bei Ihrem Herrn Vater, als in dem schrecklichen Hause 'i fragte Ritter sie, als sie ihren Weg über die Treppe hinauf hastig fortsetzte. Mein Platz ist hier, antwortete sie rauh. Am früben Morgen deö andern Tages wurden Habicht und der Zientbeamte nach der Älesldenz ms Gefangnrß über führt. Bealrir war die ganze viacht hin durch nicht aus dem Zimmer neben dem öabinet gewichen. Ter Gerichtsdiener erzählte, ihm fei es unheimlich wie vor einem Gespenn gewesen, als ne, von dem richte einer kleinen Lampe schwach beleuchtet, unbeweglich wie von Stein in einem Lehnstuhl saß, den Blick der starren, glühenden Augen immerfort aus die Thür de Eabinets gerichtet, wie eine Gefahr witternde Dogge, die sich bereit hält, das Opfer ihrer Wachsamkeit mit den Zähnen zu fassen. Ungefähr um diese Zeit, um welche die Verbrecher Langstein verließen, begrub man den unglücklichenÄli'ajor, dessenLeiche man aus dem Flusse gezogen. Der Selbstmord war zu offenbar, als daß der Stadtprarrcr sich hätte entschließen kön nen, dein Todten geistlichen Beistand zu gewahren. Im Laufe des Vormittags verließ Ritter daS Städtchen, sich nach seinem Gute zurückzubegeben und dann, wie er denn Ablchlede sagte, stch rn die schlimme Sache ganz tüchtig einzumengen. Auguste 'sagte mit einem warmen Blick und ernem fühlbaren Händedruck Ick danke Jbnen,Herr Ritter, für bs. was Sie lneinen Elrern thun, Der liebe Gott wird eS Ihn? vergelten. Ritter antwortete nichts darauf. Aber zern Gejicht leuchtete trotz des Ernstes der Lage beinahe vergnügt, als er auf den Wagen des Brauers stieg, der ihn nach dem Hofe zurückbringen sollte, und einige Schritte vom Brauerhause entfernt. wandte er nch um uud grüßte noch ein mal Auguste, die eben hinter ihren Eltern ins Haus zurücktrat. XIX. Auf der Bevölkerung des Städtchens lag ein schwerer, gewitterschwüler Druck. Es waren viele Leute, denen um ihr sauer erworbenes Geld bangte, und sie kamen nicht dazu, ihre Besorgnisse we nizstens einzuschläfern, denn die Räch richt von dem G'et)enen drang in den nächsten Tagen in' die Umgebung. Die Bauern kamen nach der Stadt, sich zu erkundigen, wie schlimm eö stände, was noch zu hosten sei, und weckten durch ihre Klagen oder durch wildes Schelten aufs Neue die etwas beschwichtigten Sorgen der Stadtbewohner. Im Bankgeschäft war alles gerichtlich versiegelt. Ein An schlag machte bekannt, daß Auskünfte bis aus weiteres beim Herrn Bürgermeister zu erholen seien. Während die ser nun von den Landleuten überlaufen wurde, gab eö manche, welche es vorzo gen, mit Zlratzer zu sprechen, andere wie der, welche erst zum Bürgermeister und dann noch zum Brauer gingen. Wenige ließen sich von der Frau desselben oder
weisen, derselbe sei so schwer angegriffen, daß er der Schonung bedürfe, und sie könnten ja von ihm nichts anderes erfahren, als was der Bürgermeister wisse. Die Frauen bekamen harte Worte zu hören und wagten kein weiteres Widerstre ben. Der Brauer hörte die Leute ruhig an, sagte ihnen eben so ruhig es war die öiube des wehrlos sich der Gnade oder Ungnade Ergebenden , welche Hoffnungen vorbanden feien, und stand gesenkten Hauptes schweigend da, wenn der eine unwirrsch murrend ihm den Rücken wandte, der andere gar sagte :
Von euch hätten wir das nicht gedacht. Wäret ihr nicht dabei gewesen, hätten wir uns länger besonnen. Eines Tages kam Ritter unerwartet in die Wohnstube, als Auguste sich allein dort aushielt. Die Mutter war eben in der ftüche, der Vater im Braubause. vJht der gewohnten, bezwingenden Herzlich's I T" i. l . V lert iom veioe anoe enrgegenslreaeno, sagte ihm Auguste, daß die Eltern eben , t . r r -fr. nr abgeyatten seien, aoer im nacyflen Ltugenblick erscheinen würden. Ich habe heute eine besonders wichtige Angelegenheit zu besprechen, sagte Ritter daraus. Doch keine unangenehme? fragte Auguste entgegen. Durchaus nicht, lautete die Antwort. Es betrifft den Verlaus der Brauerei. Ich habe mich überall umgesehen, aber Jeder will ein gutes Gelegenheitsgeschäst machen und hofft, den Preis drücken zu kön nen, sodaß dem Vater nichts übrig bliebe Ich habe mir's aber berechnet und her ausgebracht, daß man recht wohl seinen nnÄ Vltihiisn imTslrtn fslnn. 4rfVMv( mmv wa iv v vii wenn man auch so viel zahlt, daß dem Vater noch etwa dreißigtausend Mark bleiben. Da bekam ich gestern die Nach--rickt, daß ein Capital die Erbschaft meiner Mutter , das ich seit fünfzehn Jahren im Geschäfte eines Vetters stecken t i 's r hatte, oer ausmann rn yamourg in, frei wird, weil er sich ins Privatleben zurückzieht und sich genug gemacht hat. der Summe zetzt entbehren zu tonnen. Das reicht, die Brauerei, so wie's für den Vater günstig ist, zu kaufen, und ich will ihm nun daS Anerbieten machen. Auauite hatte, während er sprach, in dem unruhig flammenden Blick, der jäh aufsteigenden und wieder schwindenden 3idthe des Gesichts eine lebhaste Erregung bekundet. Als Nitter geendet hatte. herrschte eine kleine Pause. Dann trat sie plötzlich so dicht an ihn heran, daß sich die beiden Korper beinahe berührten, sak zu dem viel größeren Manne mit ei nem Blick empor, der ihm bis in die in nerste eele drang, und seine Rechte mit der Kraft, welche ein überströmendes Gefühl ihrer Hand verlieh, heftig drükkend, sagre sie nachdrucksvoll : WaS ie den Mantgcn thun, kann nur der Himmel Ihnen lohnen ! 3ck tbue es aern. antwortete Flitter mit einem Lächeln, das ihn um ein Jahrzehnt verjüngte, und dann setzte er diefem Lächeln etwas schüchtern Scherzendes zugesellend bei : Es ist ja mein schade Nicht. Sie sollen nicht sich selbst verkleinern. sagte Auguste. Was Sie thun, ist die That eines selten großen EdelmutheS. Meine Eltern, ich sehe es mit Bebaui t esc r. t: r.j.) Hin, uauicu yiicn niui v, urit wf pc hörte. Sie wollen Ihre edle Freundschuft nicht unterschöben, aber sie wissen doch nicht recht, wie viel daran zu schätzen i.t ! während sie sprach, hatte sie bald den Kopf gesenkt, bald rasch gehoben, und jenen bestrickenden Blick im Auge, hatte fi? dann in ganz seltsamer Weise eine Bewegung gegen Ritter gemacht, welche ihr Besicht iym o nahe ruate, oap er iyren Athem spürte. Gnädige Frau , sagte dieser in einem Tone, der mehr bittend, als abwehrend klang. Auguste trat jetzt ein wenig zurück und den Blick zu Boden senkend, sagte fl Was Sie jetzt aus Bescheidenheit ablehnen, würden Sie später, die Erinnerung an die Ereignisse auffrischend, schmerzlich vermissen. Wer Gutes thut, darf ohne eitel zu sein, Bedürfniß nach Tank empsinden. Dank zu hören ist eine Freude, auf welche Sie ein begründetes Accht haben. Ich aber habe vor allem die Pflicht, Ihnen djeses Recht zu gewähren, weil ich Sie durchschaue, weis ich die Gründe Ihres Handelns besser kenne, als meine Eltern ! Ritter war immer unruhiger geworden, während Auguste diese Auseinandersetzungen, Welche ihm etwas von ihrcm Wesen ganz fremdartig Abweichendes schienen, mit der gelassenen Riih? einer wohlüberlegten Unterredung gab. Bei ihren letztenWorten machte er neuer dings eine abwehrende Bewegung und wollte sprechen. Er wurde aber daran durch Auguste verhindert, welche, ihrer stimme einen großen vcachdruck verleihcnd, fortfuhr: Aber ich babe noch eine andere Pflicht als einfache Dankbarkeit zu erfüllen. Es ist die Pflicht der ehrlichen, sich felhsi achtenden Frau, dem Manne, den sie einst kränkte, weil nun weil es so sein munte, Gestuathuuna ni acben, wenn er sie begehrt. Daß Sie diese begehren, ist mix aus yrem handeln klar gewprreii. Sie üben eine edle flache und wollen bö ren, daß ich von ihr besiegt, beschämt bin. Es ist ein erlaubter Triumph, den sie genießen wollen, und ich glaube nur mich selbst zu ehren, wenn ich Ihnen denselben, ohne thörichte Furcht,nnich zu demüthigen, bereitwillig einräume. Ja, Herr 3litter, fuhr sie, ihnr mit emem vol len, klaren Blick inö Auge sehend, fort : Was Sie an uns thun, ist ein unverdientes Geschenk, eine an Unwürdige verschwendete Großmuth ! Aber, Hcrr3titter, wenn ich einmal wieder glücklich werde, wenn meine schmerzlichen Hoffnungen in Erfüllung gehen, dann will ich Gott bitten, daß er Mir Kinder schenkt, und diese Kinder will ich, sobald sie denken können, lehren, Sie zu verehren, in Jhnen das Verehrungswürdigste nächst den eigenen Eltern zu erkennen, und sie müs sen mir geloben, daß, wenn eine göttliche Fügung Gelegenheit bieten sollte,für Sie oder für jemand, der Ihnen lieb ist, ein Opfer zu bringen, sie vor dem größter nicht zurückscheuen. Das ist das einzige, womit ich sühnen kann, was ich an Ih nen gefehlt habe. Sind Sie zufrieden damit ' .
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sie nun dem semer nicht mehr ntachtlgen Ritter wieder die beiden Hände entgegenstreckte. So lange er in ihr die zarte, durch Unglück doppelt empsindsam gewordene Frau gesehen hatte, konnte er die Lkegungen, die in seiner Seele reisten, beherrschen, weil ein edles Mitleid ihn abhielt, ihre Leiden durch verwirrende Eindrücke zu vermehren. Noch im Anfange dieses Gesprächs, als eine gewisse Erregung, ein scheues Zögern in ihrem Benehmen lag, fühlte er sich von diesen Zlücksichten bestimmt, so viel A!übe es ihm kostete, bei dem innigen Drucke die-
ser klemen weichen Hand, rn diese seelenvollen Augen schauend, von der sanften Wärme ihres Körpers leise angehaucht. die vlube der Ueberlegung zu wahren. Jetzt aber, als so ganz anders, so ganz unerwartet das schlichte, einfach geartete Frauchen in Worten und in Miwe eine Sprache führte, wie nur ein erhabener, von großen Gefühlen getragener Frauengeilt ne redet, als sie aus einmal gewachsen zu sein schien und er den Pulsschlag eines ungeahnt großen Herzens hörte, da vermochte die Reife der Jahre nicht mehr langer den jungen Gefühlen zu gebieten. Auguste! rief er leise, und statt ihre Hände zu fassen, zog er sie an seine Brust. Es war Nicht Rache ! kam es wie gehaucht von seinen Lippen und sie fühlte einen Kuß auf ihrer Stirn. Rur eine Secunde hatte diese Umarmung gedauert. Dann standen beide vor einander, den Blick zur Erde gesenkt, Ritter wie versteinert, Auguste mit beklommen zitternder Brust. Eine Welt lag in dieser Secunde, eine Welt, vor der sie standen wie der Wanderer an dem Rande eines Felsgrates, den dichte Nebelwolken verhüllten, die nun weichend ihm den zauberhaften Blick in ein sonnenbeglänztes Thal, mit herrlichen Dörfern und grünen Wiesen gewähren, in ein Thal, das er, durch Hunderte von Fußen getrennt, nur zerschmettert erreichen kann. Flitter sah das Thal und maß die Tiefe, und wilder Schmerz schnürte ihm die Brust. Auguste sah nur den gefährlichen Rand, sie wagte nicht hinabzublicken, ihr schwindelte schon in dem Gefühle, daß sie am Ende des festen Bodens stand. Hatten sie gesündigt, gesündigt in einem Augcnblikke, wo die edelsten Regungen in ihrer Seele lebten, oder war es nur eine geheinlnißvolle Warnung: Mensch, versuchc die Götter nicht ! Gedenke, daß du menschlich bist!" Führe uns nicht in Versuchung ! " ? Dieses Wort kam ihr in den Sinn, von selbst, wie eine fremde Eingebung, und ihre Lippen bewegten sich, als wollte sie es sprechen. War es noch Zeit zu dem frommen Worte, oder war es nur eine verspätete Erinnerung ? Stand sie noch oder war sie schon über den 3land geglitten und hielt nur noch die festgeklammerte Hand das Verderben auf? Sie ging an die Eommode und ordnete dort etwas, ivas nicht zu ordnen war. Nach einer Weile erst bemerkte sie, daß 3!itter noch an derselben Stelle stand. Setzen Sie sich doch, Herr Iiitter ! sagte sie, ohne ihn anzusehen. Er setzte sich. Eine Weile verging, ohne daß Auguste oder ölitter gesprochen hätten. Da kam der Brauer in die Stube und gleich darauf die Brauerin. Mit einer ihm sonst . fremden Hastlgkeit erklärte Ritter sein Vorhaben, die Brauerei zu kaufen, beseitigte die verwunderten Einwände und entzog sich den von ölührung halb unterdrückten Dankesworten des Ehepaares, fast zu plötzlich Abschied nehmend. Es lag etwas so Seltsames, Befrcmdendes in seinem Benehmen, daß' der Brauer und die Brauerin, als er weg war, sich verwundert ansahen und in dem unklaren Gefühle, es läge etwas Unbekanntes in der Luft, gar nicht dazu kamen, die große Wohlthat, die ihnen erwiesen worden war, in gebührender Weise zu besprechen. Auguste erhob sich von ihrem Sitze. Sie begegnete dem Blicke der Mutter und errvthete. Rasch ging sie der Thür ui und verließ die Stube, als hätte sie etwas Eiliges zu thun. Die Brauerin hatte ibr nachgesehen und wandte sich rni an ihren Gatten mit den Wor ten Hast du Auguste beobachtet? Nein ! Warum ? entgegnete dieser. Sie und Ritter sind ins Reden gekommen ! Wie meinst du das? Na! Sie haben von Dingen gerebet, die besser verschwiegen geblieben wa ren ! Du wirst doch nicht glauben, daß Nitter Ach ! Ihr Männer denkt immer gar nichts oder zu viel in solchen Dingen ! Ritter ist ein Ehrenmann und die Auguste weiß, was eine christliche Frau bedeutet ! Aber mit der Zeit und unter Umstanden let sich doch was auf die Zunge, was nicht länger drinnen bleiben will ! So wär's doch wenigstens unklug von Ritter und bei seinem Älter Hör' mit der Klugheit auf, wenn von Herz und Magen gesprochen wird ! Da ist der Verstand die alte Brotrinde, an der man knuppert, bis der Hunger gar nicht mehr zu bändigen ist. Und alt, so alt, um von der Klugheit ganz allein zu leben, ist Ritt nicht. Wenn's bei einem Jungen leichter siedet, in Ritters Alter gibtö auch noch ein Feuer, das zum Kochen bringt, wenn das Geschirr lang genug daraus steht. , Aber Auguste Hgt ein Frauenherz, dem eine warme Rede wohl thut, wie eine warme Suppe dem Handwerksburschen. Aber sie liebt Sie liebt den Treulosem ! Was heiß: das i Die Art von Liebe ist wie Mondschein, der weniger Licht gibt als ein einziger Sonnenstrahl ! Was willst du aber mit diesen Reden ? Was werd' ich wollen! Ein neuer Kummer ist's ! Das geht dem armen Ding noch ab, sich mit dem Feinde in der eigenen Brust abquälen zu müssen! Jetzt thust du, was du mir vorgeworsen hast, und fieh t zu wert ! Was seh' ,ch ;u weitesabrbtX1
öi"Mi, was Cüoius Gebor ist. 'Aoer damit ist's nicht gethan! Einem Reiche'.r kostet' nici'ls.' kein Tiev zu sein, un o was leichtes Blut hat, Weiß sich sey nell zu helfen. Wenn c's gilt, einem Wechselbalge einen menschlichen Namen zu geden ; aber lvaö eö einem ehrlichen Hrzen kostet, mit nichls als mit seiner Elyrlichkeit dazuslehcn und nach dem KZ lücke hinzuschauen, das man sieht und icht erreichen kann, das bedenkst du nicht! Während dicses Gespräches befand sich Auguste in ihrem Zimmer und kämpfte
oorl unter thränen mit wildwogcndcr Ärust den härtesten Kampf des menscklichen Herzens. Das eigene Gefühl Loktung der Hölle nennend, was doch die Gestalt schönster Tugend halte, nur Edles denkend und doch sich-treubrüchig schelrend, nef sie in böchster Seelenanast den liamen Ernsts, zwang die Phantasie, lem Vllo ihr Vordrucken, ries die Pflicht ZU Hilfe, und' mit dieser nicht zufrieden, wähnte sie im zuckenden, brennenden Her' zen mit grausamer Kraft die Liebe zu ent zünden, die sie wollte, und die Liebe zu ersticken, die sie stärker als ibren Willen fühlte. Die brave Frau in ihrer gesunden S ittlichkeit wurde sich aber bald klar, wie die Lösung des Conflictes lauten müsse. Aber eben darum konnte auch das Unbestimmte ihrer Lebenslage nicht mehr dauern. Kannte sie ihre Pflicht, so mußte diese jetzt auch ein klares Ziel haben, nicht mehr länger zwischen Entweder Oder stehen. Was war es mit Ernst ? Mehrere Wochen waren seit dem Briefe jenes Herrn öiatzenberg verflossen. Sein Zustand hatte lange genug gedauert, um zu entscheiden, ob er aus dem Wege der Genesung oder ob er todt für sie war. Sie setzte sich hin und schrieb an3kat-. zenberg einige Zeilen, welche nichts andcres jagten als : Begehrt Ernst nach mir oder nicht? Ich kann alles ertragen, bin auf jede Antwort gefaßt, nur muß es ein Ja" oder 3!em" sein. Es bandelt sich um meine Existenz." Der Brief verrieth in seiner gedrungenen Kürze eine ihrem Wesen sonst fremde,beinahe männliche Energie des Denkens. Es konnte sein, daß weder 3tatzenberg noch Ernst ganz verbanden, was sie hatte andeuten wollen, jedenfalls aber trieb es eher zu einem entscheidenden Schritte,als wenn sie sich als sehnsüchtig schmachtende, aber geduldig leidende Frau dargestellt hätte. Mü Spannung erwartete sie am zweiten Tage eine Antwort. Es war vergebens. Vergebens wartete sie eine ganze Woche. Sie wurde dadurch in einen aufgeregten Zustand versetzt, den sie nicht verbergen konnte. Die Eltern sahen sie darum öfter besorgt, ja, angstvoll an. Sie brachten die Unruhe, die sich bei der Tochter kundgab, damit in Zusammenhang, daß 3tltter gegen seine sonstige Gewohnheit sich eine volle Woche'nicht hatte sehen lassen. Der Brauer wurde von seiner Fruu mit schlimmen Vefürchtungen angesteckt, da er diesen Wahrnchmungen sich nicht entziehen konnte. Uebrigens aber war er selbst ungeduldig,3titter zu sehen, und es schien wunderlich, daß er grade jetzt sich seltner machte, wo die letzte Gläubigerversammlung stattfinden sollte und cs natürlich war, daß man gern gehört hätte, was man in der nächsten Zeit zu erwarten habe. Endlich am neunten Tage erschienerund entschuldigte sich lächelnd, eine lebhafte Fröhlichkeit in sei nem Wesen, die allen auffiel, daß er zu viel zu thun gehabt habe, um früher kommen zu können. (Fortsetzung folgt ) Noll- und EisSchlittschuhe. Schlitten ! Schlitten ! ghWZ&yw&QQ. 2L UNö 8fl West Washington Straße. Stau und UnterlageIilzl ZZdei nud dreifache? Dachatn!al. Dach-Fllz, Vecb, Koblen-Tbeer, . Dacb-Farben :c. SIMS & SMITHER, 169 Weft Marytand Str. Base Buraer, alle Sorttn l Heizöfen, Ranges. Kochöfen, , j den Niedriggen Preisen bei ofc ENiWF - p
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(Goldene Medizinische Entdeckung) Feilt alle Ausschläge ron ein yen-ol'nNck'en fxinne od Vlatter bi in den schlimmsten Skrofeln. Zalzflufs, eschwüre. Schuppkgkkit rder aulzeit der Haut, kurz alle durch unreines Blut verursackten rankbeiten erden durch diese matize, reinigende und starkende Vrmet überwunden. Unter ibrem krehlthStizeu öinfluffe bnlen rofze fressende cfchwüre rasch. Jbre Kraft dat sich namentlich in der QeUunq von Tikiwindflcchte, ttose-Nask,, Btutschwärcn. arbunkeln, wun, den Auaen, fkrsfulöscn Gescdrvürcn und schwulsten. düstgelenk-Krankheit, Knie schwamm. Kröpf oder di?em Hals und erwei terten Drusen gezeigt. Man send? ßeba Cents m Briefmarken für eine mit kolonrten Abbildungen aus, gestattete Abhandlung über Haulkraukdeiteu, rder ten selben Betrag für die Abhandlung über Ckrrfellctden. ..vas öint ist das Leben." Man reivtze ti yrünrtich durch den Gebraucss von Hr. Pierce's Golden JJwJlrl IiscoTeiT, und ute Verdauung, eine fleSenfreie Saut, frischer Kutl,. Lebens tnetAe !n Gesundheit der Const'.tutio er, den dadurch herze,tellt. Die Schtviudsucht, die ein, Tkroselkrankheit der Lunge 1, wird dirnS diese ettesgab von einem Heilmittel scknell und tt in chrem Fortschritt gehemmt und gebeilt, wenn daS Mittel etnzencmmea wird, ehe kaS seiden die letzte Stadien erreicht. Wesen ihrer wunderbaren Macht über diese sSr?.!l,che tödttiche rankveu tat I)r. stetes, al liefe jetzt berühmte Arznei zuerst dem Pudllkvm dar, bot, im rnst daran gedacht, sie eine t'numptlo " wintfucbt?ieiltnitlt gu rennen, bat ober litten Na,:,en fallen lassen, weil derselbe zu beschränkt für eine Arznei, welte infelze ihrer wunderbaren Verelniavng tontfcker oter stirkenrer, alterativer oder säfte. rero,s?ernrer, ant,bi:icscr, brustlökender uud nabrenber ützei'.sci'ftcn ohne Gleichen ist. nicbt nur als ein Heil Mittel gegen Lunzenschwindfucht, sondern gegen alle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Luuge Wenn Du Dick matt, schläfrig, schwach füblst, bla?gelbliche Hautfarbe cter gelblich braune Flecken im Se, s,t oder am Leibe bst: wenn Tu hknngen Sopfschmer, oder Schwrndel, Uebelgeschma im Munde, innerlich Hitze oder Frösteln, abwechselnd mit beißem Blutandrang, hast: wenn Tu nierergeschlazen und von düstern Vor. g.suhlen erfüllt bist: rveun ein Arvettt nnregelmaßig und die Zunge belegt ist. dann leidest Du an Ber dauungsbeschwerden. Thspepsie und Leber, rrankhcit cder aUigkcit. I vielen Fallen spart man nur einige dieser Symptome. Als ein Heilmittel gegen alle solche Fälle ist Dr. Pkree's üolden 31edicl uiscorerjr ohne Gleichen. egen fiecschtt5d)f, Vlntspeien, Kurz, attimigkeit. Luftrokircnentzünvunq, fchlim, men husten, Schwindsucht und rerwaudte i!e:dcn tt sie ein unsehlbares 5eilinit!el. Man sende zehn Cents w Bri'fmarken f2r Dr. Pierce's Buch über Schwindsucht. Bei Apothekern zu haben Preis $1.00, World's Dispsnsary Mcal Association, Eigenthümer. C63 Main Str., Vuffa,. N. Y. $500 Srlolimmg wird von ten Eigenthümern ren Dr. Sage'S Eatarrh Remedr für einen arrhsall. welchen sie nicht kurirea kennen, auszeboten. Wenn man einen ekelbaste oder anderen Ausguß aus der Nase, theil, weisen Verlust deS Geruchs. l?eC,4.il5 ni. sU.tS.A tf-fc.. rar . t" "'""o hu wscii, picre tilgen dumpfen Schmer, oder drüliend-s irenibi im Korse bat. dann hat man atarrb. Tauser.be solcher Falle enden ta Schwindsucht. o.Drna9e,a m e fc v beilt die schlimm, sten Fäll von atarrh, Kopscrkültung und tat tarrhalem Kopfschmerz, to Cents. W 5 m gebrannt, - zu 2 Cts. per Pfb. herabgesetzt. irnil Mueller, 200 Ost Washington Str., Ecke New Jersey Straße. Ferepgou 987. A.SEINECKE,jr., ZklsiZtS Bank Hans, Sck 8. und Vine Straße, Olnoinnatf, O. Vollmachten ach Deutschland, Oefterretch der chwetz gefertigt. GonsnlttLtsche veglaubigung tesorgt. Grbfchaften . f. . prompt und sicher einkasfirt. Mi Vertreterin Zndsanaxoli : Philip Ifcappaport, R. 120 CR Kmtlanb 6iioK i W ff, , . . J. Klei. H. COLXMAN. KLEE S COLEMAN, Fkbrikaute den Mineral - Wasser, SparMng Champaign Cider n. LMle Daisy. Kbensa alleinige Agenten don Belfast Swger nnb Selzer.Wasser. Fantainen werden jederieit enf LeZelunz fitfftit Lot!nn erden auch ermilthet. 22, 22O tt 2L0 Oüd Delkvare Otr. 1 n k Ljt-njLjk.m t i- f-
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