Indiana Tribüne, Volume 9, Number 96, Indianapolis, Marion County, 26 December 1885 — Page 1
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Neues per Telegraph.
föttttr f uillten Oashingl on, D. C.. 26. Dez. Wärmere?, schöne? Wetter. Blutvergiftung. . Milsa ukee. 26. Dez. Frau L. A. Bradley stach sich beim Schuppen eines Fisches mit den Flossen in die Hand. Kurz nachher begann der Arm zu schwellen, und die Frau starb bald darauf. Ihr Mann, der mit einem Rafirmesser nachher ein Stück Fleisch auS ihrem Daumen schnitt und sich dabei eine kleine Schnittwunde zufügte, bcfindet sich jetzt ebenfalls in sehr kritischer Lage. - Einer von Vielen. Clinton. Mo , 26. Dez. Silaö E. Eheek. ein Anleiheagent, hat sich durch Ausstellung falscher Hypotheken Hundttt tausend Dollar? verschafft und ist damit durchgebrannt. Drahtnachrichten. Eine resolute Frau. New Vork Millö. Minn.. 25 Dez. Eine Frau Held, eine hübsche Dame von 23 Jahren, hielt gestern auf der Straße einen jungen Mann, Namens Kimberlin, welcher Skandalgefchichten über sie verbreitet hatte, an, hielt ihm einen Revolver vor und drohte, ihn nie derzuschießen, wenn er nicht Alles zurück nehme. Kimberlin sagte, er olle Alles thun, was sie verlange. Sie zwang ihn daraus mit nach Blower'S Store zu gehen. Dort vor einer groben Men schenmenge mußte Kimberlin niederknieen woraus er versicherte, daß er nichts Nach theiliges über Frau Held gesagt, daß. sollte er jedoch Etwas gefagt haben. Alles gelogen gewesen sei. Frau Held besah! ihm daraus seines WegS 'zu gehen, was Kimberlin denn auch in aller Eile that. Sie wandte sich darauf an die im Laden besindlichen Männer und sagte, sie würde Jeden, der eö vage. Nachteiliges über sie zu sagen, wie einen Hund niederschie ßen. Frau Held wurde verhaftet. Krieg zwischen Brauern und Brennern. New Vor k, 24. Dez. DaS Tele gram- versichert, daß in Folge der gehei men Unterstüdung. welche die Brauer dem Erlaß eines Gesetzes für hohe Lizen sirung deS Handels mit Spiritussen und für niedere Lizensirung des Handels mit Malzgetranken, angedeihen lasten, ein bitterer Kampf zwischen den Whiöktyleu ten und den Brauern im Staate, die bis her gemeinschaftlich handelten, entbren nen wird. Da? neue Gesetz soll eine Lizenzgebühr von $250 für den ausschließlichen Ver kauf von Bier und $1000 für den Verkauf von Schnaps einführen. Alle Versuche zwischen den Brauern und Brennern ein Verständniß herbeizu führen, sind bis jetzt fehlgeschlagen, und die Brenner wollen versuchen, die WhiSkeyinterestenten des ganzen Landes ge gen die Brauer in'S Tressen zu führen. Wahrscheinlich ein Msrd. Eleve land, Q, 25. Dez. D. I BeggS, ein prominenter Kausmann in Canton, O. wurde heute Morgen be. wußtloS mit vielen Messerstichen im Leibe in seinem Bette gesunden. Geld. Uhr und Revolver waren gestohlen. Der Verdacht lenkte sich auf einen Neger, Na menS Green, welcher im Dienste BeggS stind und dessen Zimmer, zu dem er einen Schlüssel hatte, rein zu halten pflegte. Green wurde verhaftet und man fand an seiner Person $27, obwohl er gestern gar kein Geld hatte. BeggS ist noch immer bewußtlos. Ein brennender Weihn chtS bäum. Chicago. 25. Dez. In einem Zimmer deS County Hospitals, das etwa 31 Fußhoch ist und eine Anzahl amphi theatralisch aufgebauter Sitze hat, war für die Insassen der Anstalt ein großer WeihnachtSbaum aufgestellt worden. DaS Zimmer war vollgepackt mit Men schen. Der Baum fing Feuer und im Nu stand derselbe in lichten Flammen und daS Zimmer war mit Rauch ange füllt: Unter den Anwesenden entstand eine Panik und sie drängten und stießen nach den Thüren. DaS Zimmer war klein, und in Folge dessen wurde fast Men die Haut versengt. Einen Manne
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Indianapolis, Jndiana, Samstag, von 2.
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verbrannte der ganze Bart. Ueber hun dert Personen wurden verletzt, doch glücklicher Weise nurWenige sehr schlimm und Niemand lebensgefährlich. DaS Feuer wurde vermittelst eines t!re ex tingaiihers gelöscht. Feuer. M i l w a u k e e. 25. Dez. Ein La gerhaus der Schlitz Brewing Co. mit 120.000 Bushel Gerste brannte nieder. Schaden Z75.000. Ver Kabel. Von Interesse für Deutsch. Amerikaner. Berlin, 24. Dez. DaS auswärtige Amt hat Herrn Pendleton, den Ver. Staaten Gesandten, benachrichtigt, daß eö die Absicht sei, die in Schleswig wohnenden Deutsch Amerikaner, welche nach den Ver. Staaten, gerade zur Zeit, als sie militärpflichtig wurden, auswanderten und nach ihrer Naturalisation zurückkehr ten, auszuweisen. Die gegen andere Deutsch - Amerikaner erlassene Auswei sungsordre bleibt vorläufig noch suspen dirt. JstauSdemHäuSchen. L o n d o n. 24. Dez. DaS von Egan dem Präsidenten der irischen National liga, erlassene Manifest veranlaßte die Times- zu einem Leitartikel, dahin lau tend, daß die Verhängung deS Belage rungSzustandeS über Irland und der Ausschluß aller Nationalisten auS dem Parlament daS Beste sei. waS matt thun könne. Wenn Gladstone sich dem Ver langen Parnell'S beuge, werde er erleben, daß seine liberalen Freunde sich mit den Conservativen vereinigen, um den Par nelliten Widerstand zu leisten. Der Engländer sei erst Engländer, ehe er Parteianhänger sei. In Berlin und nicht in Wien. London, 24. Dez. Man glaubt, daß der im Januar stattfindende Con greß der Großmächte zur Regelung der BalkanAngelegenheit nicht in Wien, sondern in Berlin stattfinden wird, weil BiSmarck die am östreichischen vofe Herr schenken russenseindlichen Einflüsse fürch tet. Die serbischen Truppen. London. 25. Dez. Ein Corre spondent der Post, welcher die serbischen Linien besuchte, berichtete übe? einen großen Mangel an Disziplin. Er meint der Ausbruch einer Revolte sei nicht unwahrscheinlich. DaS Leben deS Königs ist fortwährend bedroht. Ein Theil der bulgarischen Armee ist nach Sofia zurückgekehrt. Triumph bögen wurden für sie errichtet und die Begrüßung von Seiten der Bevölkerung war eine begeisterte. Eine Verschwörung. London, 25. Dez. Depeschen von Madrid melden die Entdeckung einer republikanischen Verschwörung in Tarra gona. Unter den in der Gegend befind lichen Truppen find revolutionäre Ansich ten seh? verbreitet. Mehrere Offiziere wurden verhaftet. Der Plan der Ver schwörer bestand darin, an sechs verschie denen Punkten zugleich die Republik zu erklären und Zorilla zum Präsidenten zu machen. Die Führn wurden überrascht, ehe der Plan noch vollständig' gereist war. Cholera. London, 24. Dez. ES wird ge meldet, daß die tzholera zu Cayenne, der Hauptstadt vonFranzösisch'Guinea, aus' gebrochen ist. Eine Eisenbahn am Congo. London, 24. Dez. Ein Contrakt ist unterzeichnet worden, der die Conzef sion sür ejne Bahn vom oberen bis zum unteren Congo an die Manchester Con go. Eisenbahn-Gesellschaft verleiht. Die erste Ausgabe der Aktien der Gesellschaft wird 1,000,000 sein. Die Subscrip tionen erden in Bälde eröffnet verden. Aus der französischen Kammer. P a r i S. 24. Dez. Die Deputlrten kammer hat den vom Ministerium ver langten Credit für Tonkin mit 274 gegen 270 Stimmen bewilligt. Man spricht davon, daß in Folge der knappen Mehr heit da? Cabinet restgniren werde. Vor der Abstimmung sprach Krieg? minister Campenon gegen die in Vor schlag gebrachte Räumung TonkinS. Herr Ferry, auf Clenenceau'S Be
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Häuptling Bezug nehmend, daß er (der ElPremierminister) deS Fürsten Bis marck Beistand angerufen habe, for derte jenen auf. Beweise zu liefern. Cle menceau verlas darauf eine Depesche deS französischen Botschafters inDeutschland. Baron de Courcel. an Ferry gerichtet, in der eS heißt, daß Fürst BiSmarck sich er boten habe, zwischen Frankreich und China zu vermitteln ; sowie Herrn Fer ry'S Antwort an den Baron, in der der Premierminister erklärte, er wisse daS Anerbieten des deutschen Reichskanzlers aus'S Höchste zu schätzen. Die Verlesung dieser Depeschen rief einen Höllenlärm hervor. Herr Ferry wurde ausgezischt, mit Schimpfnamen belegt, angeschrieen, er versuchte nach der Rednertribüne zu gelangen, seine Freunde aber hinderten ihn hieran. Die Bekanntmachung des Ergebnisses der namentlichen Abstimmung über die Tonlin Appropriation rief einen furcht baren, aller Beschreibung spottenden Aufruhr wach. Ganze Salven von Fra gen und Interpellationen wurden an den Vorsitzer gerichtet, blieben aber unbeant wartet. Die Kammer vertagte sich dann bis zum 29. d. MtS. DaS Votum bedeutet thatsächlich eine Niederlage der Regierung, da 24 Conser vative, welche gegen die TonkinAppro priation gestimmt haben würden, nicht anwesend waren. Ein CabinetSrath ist auf morgen anbe räumt worden. Die Minister werden vielleicht ihre Portfeuille bi nach der Erwählung des neuen Präsidenten der Republik beibehalten. . CöifTlaaöriötin. N e v Z) o r k. 24. Dez. Angekom men : Dampfer .WaeSland aus Ant werpen. Hamburg. 24. Dez. Angekom men: Dampfer Rugta' auS New Vor!. Southampton, 24. Dez. An gekommen : Eider- von New Pork. New York, 25. Dez. Angekom. men: .City öf Berlin- von Liverpool und Main- von Bremen. Marktpreise. 53 c i n. o. 2 vk. 91c; 9!o. 2 roth, 91'. ftorn. Sko.2ntg84; gelb53e: gemischt Ue. Saf er. No.2ti3; gemischt Ak. og gen. 63c. XI l. $11-53. H. $13.25. Schtnkn. 10c. Schultern. 9c. Sp k. xe. Seiten. 7. Schwein, schmal,. 7)-8. Mehl. Fam'l? 3.K-1isi); Fane, 11.40-11,50; ttta $3.0.-13.10; Fein ,2.50-$$.. tr. 1$k; im Stör 2Ue. utter. Treamer, 2326; lvatr, IC 16c; Eountr? 11 13c. Hühner. S xer Vkd. Türke? 7c. artofseln. 4 50 per Cuifc. Spfl. $1.75-$2.25 per rl. H i e si ge s. t3- Jsack Dume verfiel heute im Emmett HauS in SSuferwahn nnd wurde in'S städtische Hospital gebracht. AuS der ZionSkirche wurden gestern zwei Ueberröcke. welche hinter dpk yrgel hingen und den Herren Rinkmeyer und Schäkel gehörten, gestohlen. Superintendent Lang wurde vorgestern Abend von der Polizeimann fchaft mit einem goldgeknopften Stock be schenkt. Eine Anzahl .Speeches- ur den gehalten. N. W. Bolton, No. 30 Hall Place wohnhast, ist vorgestern plötzlich gestor ben. Der Coroner hat eine Untersuchung eingeleitet, fand aber, daß der Mann eine? natürlichen, Todes gestorben ist. SST Die Gattin des PaftorGilbert kam vorgestern Abend mit einer Flasche Gaso lindem Feuer zu nahe. DaS Gasolin erplodirte. ihre Kleider fingen Feuer und sie erlitt schlimme ' Brandwunden am rechten Arm. 0 ThomaS Shea pd Ernest Hart trafen vorgestern von Chicago hier ein und erkundigten sich im Grand Opera Houfe wann die Barrh Bros. Truppe hier eintreffen werde. Als ihnen mitge theilt wurde, daß eine solche Truppe nicht erwartet werde und auch wahrscheinlich nicht existire, machten sie sehr verdutzte Gesichter, denn nun wurde eS ihnen klar, daß sie Schwindlern in Chicago .in die Hände gefallen waren. Jene Schwindler hatten annoncirt. daß ein Cassirer und ein Geschäftsführer für eine Theaterge sellfchaft gesucht uerdex und nachdem man sie $200 zur Sicherheit deponiren ließ, schickte man sie hierher um die Theater gesellschaft hier zu treffen,
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Dezember isss. Ein Schuhmacher Namens Gott lieb Huber der bei Louis Wundram ar deitet fiel gestern Abend in der Mozart Halle eine Treppe hinab uud verletzte sich so schlimmdaß er per Jlanner St Hom mown'S Ambulanz ins Hospital gebracht werden mußte. ; Henry O'Bannon und William Bruner wurden heute Mittag verhastet. Ersterer, ein Farbiger, hatte im Saloon BrunerS Skandal gemacht und wollte der Einladung die Thüre von außen zu zumachen, nicht nachkommen. Schließlich fielen ein paar blinde Schüsse. Jghn M. und Mary Birk haben John C. und Emma Hob auf ZZ000 Schadenersatz verklagt. Sie behaupten ein Grundstück, da? angeblich schuldenfrei sei, von den Verklagten gekauft zu haben. wohingegen eS stch später herausstellte. daß eine Hypothek darauf lastet. John Moore, ein Bruder der beiden Knaben, velche kürzlich in Leba non, Mo. unter der Anklage, einen Deutschen ermordet zu haben, verhaftet wurden, wurde vorgestern in FrlendS wood von den hiesigen Polizisten Laporte und Raftery unter der Anklage verhaftet, vor. einigen Monaten den. Laden , des PfandleiherS Ed. DucaS erbrochen und um 9 Uhren beraubt zu haKn. Zwei Tage nachdem jener Einbruch stattgefunden hatte, wurden zwei der Uhren von Al. Luther mit dem Bemerken zurückgebracht, daß 'er sie in der Alley, neben dem Laden gefunden habe. Schon damals . glaubte man, daß Luther eine Hand im Spiele hatte, an konnte ihm jedoch nichts nachweisen und wenige Tage später wurde er wegen KleindiebstahlS ins Gefängniß' geschickt. Moore versuchte in FriendSwood zwei der gestohlenen Uhren zu verkaufen und wurde dabei erwischt. In Shelbyville wurde gestern Samuel Breedlove verhaf. tet, weil er eine der Uhren gekaust hatte. Eine der Uhren befindet sich in Händen eines Mannes Namens Sweeney, der sie sür Geld daS er der Frau Moore ge liehen, angenommen hatte. Frau Moore, die Mutter des verhafteten iunaen Mannes, liegt zur Zeit sehr krank im Hospital darnieder. Vom NuSland. In Parrs erregt eine neue Uhr Aufsehen, bei welcher natürlich die Elektrizität eine Rolle spielt. Das Zifferblatt gleicht einem Tamburin, auf welchem die Stunden mittels gemalter Blumen bezeichnet find. Die Rolle der Zeiger aber spielen eine große und eine kleine Biene, welch' letztere die Minuten bezeichnet. Beide Bienen laufen unter der Einwirkung verborgener Magnete in zwölf,bezw. einer Stunde um das Zifferblatt von Blume zu Blume. : Vor dem QueenSbenchGerichtshofe in London erschien dieser Tage Herr Powell, Procuraführer der Lancasterbahn, als Kläger gegen Herrn Jntyre, Besitzer eines Möbel-Aufbewah. rungsinstituts in der PallMall-.Etreet. Powell war vor einem Jahre auf Reisen gegangen und hatte seine Wohnung dem Beklagten zur Obsorge übergeben.. Bei seiner Heimkunst fand er alles in größter Ordnung, nur ein Portrait seiner. Frau fehlte. Dasselbe war nirgends zu sin den, und Jntyre erbot sich, den Werth des Bildes, das von einem unbekannten Maler herrührte, mit 5 Lstrl. zu ersetzen. Hierüber war der Kläger empört. Er erklärte, das Bild seiner Frau sei kein Gegenstand, der sich schätzen lasse; er hätte es nicht um Millionen verkauft; es sei sein Augenlicht gewesen, und er gebe es nicht für solch armseligen Ersatz, da hier der. Liebhaberwerth in Betracht gezogen werden müsse. Erbittert rief der Beklagte : Wo steckt bei einer alten Frau mit einer Perrücke der Liebhaberwerth V Es war unmöglich, einen Ausaleich zu Stande zu bringen. Die Geschworenen erkannten dem Kläger einen Schadenersatz von 55 Lstrl. zu, und !er Richter sagte ihm tröstend: Es bleibt Ihnen ja auch noch das Original des Bildest In Oberschlesien ist.wie die Freis. Z." hört, um diese Jahres, ttit die Nachfrage nach Petroleumfässern seitens der Landbevölkerung stets eine starke, aber in diesem Jahre, wo das Schock Krautköpfe an manchen Orten für 50 Pf. zu haben war, besonders lebhaft. Denn zum Einlegen ihrer Wintervor räthe an Kraut benurzen die oberschlesi schen Landleute die billigen Petroleumfasset. Dieselben werden mit Wasser ausgespült, und wenn es hoch kommt, wird eine Hand voll Stroh darin ver brannt. ' Dann werden sie in Gebrauch genommen. Im ersten Jahre soll daS Kraut freilich nach Petroleum schmecken, aber später) meinen die Bauern geht's.
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