Indiana Tribüne, Volume 9, Number 90, Indianapolis, Marion County, 19 December 1885 — Page 3
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Cin säddeuisch? Rman von fi. ,on Verfall. (Fortsivung.) ütc ernpfano aoerzeyr Nlcyr nur einen großen Widerwillen, neuerdings in der ihr so unbehaglichen vornehmen Gesellschaft leben'zu müssen, sondern sie wußte schon vom Hörensagen, wie kostspielig der Aufenthalt an jenem Orte sei, welchen nur die kante volee und haute hiian ce zu frequenüren pflegte. Da nun Ernst noch fca;u von ihr eine mit den üb rigen Danien wetteifernde Kleidung beansvruchte, traate ne sich ernsttlch, woym bei ihren immerbin bemessenen Mitteln ein derartiger . Aufwand führen sollte. Davon aber mrt rtm zu sprechen, hatte sie niemals wagen können, und sie fügte sich dader stillschweigend in seinen Wil len. Sie benachrichtiate ihre Mutter davon, und zwar in folgendem Wort' laute : ..Wir aeden in 14 Taaen nach Warmbrunn. Die Gräfin Liebentbal, bei wel cher Ernst so sehr in Gunst steht, hat ihm den Ort angerathen. Sie und noch meyrere kommen auch hin, sodaß wir viele Bekannte treffen." Die Braueriu hatte auf einen frühern Brief, in welchem Auguste den Erfolg des Lujtsptels mlttbellte, sehr latonljch geantWörter, es sei höchste Zeit gewesen, daß der Herr Schwiegersohn einmal selbst et was verdiene. Aus diesen Brief antwortete sie : ..br'mükt uvar sehr viel übriges Äeld haben, denn, wie mir Herr Habicht gezagt hat, t Warmorunn ganz gcyorlg theuer und find nur Grafen und Barone dort, aber das geht mich nichts an, denn ich bezahle es nicht. 3!ur eins möchte ich sagen und Dlch aufmerksam machen, daß Du die Augen aufmachst; daß Dein Mann grade dahin geht, wohin diefe Frau Gräsin geht, finde ich sonderbar. aber Du ichmdj: selblt, da, er o rn Gunst steht bei ihr, und da merne ich. Du könntest aut tbun, wenn Du auf ihn schaust. Wenn ich mich irre, um so besser, aber so vornehme Damen, die leme Mäm:e? haben, und Du bast früher geschrieben, dak ste Wittwe 'ist, haben oft gan; curiose Begriff:, und wenn der err Schwiegersohn so vornehm geloor oen ist. könnte er am Ende es auch vornebmer nnden, dieser vrau Grastn ;hab oe:l Namen vertuen) ihre Gunst Mer anzuschlagen als Deine Liebe. Wenn Du was merkst, rathe ich Dir, als erfahrene Frau und gute Mutter, gleich mit Feuer und Schwert dareinfahren und den Herrn Ernst, Wenns sein kann auch der Frau Gräsin, den Standtpunkt klar machen, was eme Frau t, die sich nicht zum Narren halten läßt, womit ich verbleibe Deine Dich grüßende Mut ter." Nie hätte sie bisher etwas wie Eifersucht empfunden. Sie sah ihr Unglück darin, daß Ernst sie nicht schätze, den wirklichen Werth ihrer Liebe mißachtend, in ihr nur das sinnlich fesselnde Weib kannte, dessen seelische Eigenschaften ihm zu bescheiden waren. Die Bekanntschaft der Gräfin hatte semem Selbstbewußt sein neue Nahrung zugeführt, in diese Krelse versetzt, erschlen sie rnchtssagend. unbeholfen, sie spielte eine schlechte Rolle, und dies mußte ihn noch mehr in dcr Ansicht bestärken, sie ser zu unbedeutend für n, und endlich fern Herz so sehr ao kühlen, daß selbst ihre äußere Erfcheinung, obwohl sie als Frau sich wesentlich verschönert hatte, die Anziehungskraft verlor. So hatte sie bisher gedacht. Jetzt war ihr eine neue Offenbarung gewor den, und als sie diesen Gedanken einige aae mit sich umheraetragen hatte, lsderten die Flammen der Eifersucht mit aesräklaer Gier rn lhrem Innern. Jene Macht über den Gatten war ihr längst genommen,- welche einen offenen Ausdruch der Eifersucht gestattet hatte, und sie verbarg daher sorgfältig, was an ihr zehrte. , Nur die Augen behielt sie ofttn und sie war entschlossen, sich an. sei ne Fttsen zu heften, ihn zu beobachten mit dem 2itx eines gedelmen Agenten, der mit hartnäckiger Geduld den Spuren des Verdächtigen folgt, bis - vls wann ? Acht Tage darauf trat Ernst mit sei n'er Frau die kurze Reise an. In Warm brunn stiegen sie im Hotel de l'Europe, dem ersten Gasthofe, ab, und Ernst bestellte gleich beim Eintritt Quartier und Pension für einen Monat. ES waren bangere Gasthöse und viele Prlvatwoh nungen zu haben gewesen. Auguste sagte nlchts. Ernst wußte dles a ohnehm. Aber dle Grafin wohnte im Hotel de I Eu rope. An der Table d'hote fand das Wie dersehen statt. ES war nicht überschweng lich keine Spur von Verliebtheit war da rin zu bemerken, aber der Ton war ein sehr vertraulicher. Da sind Sie ja ! DaS ist -prächtig ! rief die Gräfin und drückte und schüttelte Crn ts Hand. Die ser fand, daß seine Gönnerin bereits viel blühender aussah, was w?ch ZlugusienS om " Z VW . . . & . . . ceinung nur in oer uinvuvung ju cf merken war. Eines Tages blieb die Gräsin ausnahmswe'se nicht beim . Kaffee sitzen. Als sie den Speisesaal verlassen hatte. sagte einer der anwesenden jungern Her ren: Eine reizende Frau! " :u Am reizendsten, wenn sie geht ! sagte darauf ern Herr von Blumenitz zetzt trok ken. Was hat denn die arme Gräsin verKrochen, daß Sie so böse auf sie sind? fraate Ernst spöttisch. Um auf sie böse zu sein, antwortete Blumenitz, lst mir die Frau Gräfin zu gleichgiltig. Aber ich finde es grade von einer schonen .rau geschmacklos. wenn fie, wie gewisse Hausirer ihre Waa ren, ihre geistigen Reize - einem auf dränat. Si iat ia der körverlicben ae nug. damit ihren Zweck zu erreichen, warum geht sie noch mit ihrem Geiste schnor ren ? Ihnen drängt sich doch die Frau Gräsin nicht auf? saate Ernst, mühsam seinen Unwillen bekämpfend, als er sah, daß die Worte des alten Herin mit cttcrfci aufgenommen wurden. Glauben Sie vielleicht, weil sie nur mi Ihnen spricht, kokettirt sie nur mit Jh nen? antwortete Blumenitz. ' ' Zum Sokettiren ist die CkBRn iu vor
ncyi:Uttö reinesfa.ÄS kokettirt sie mit Jh' nen, entgegnete Enrft heftig. Warum denn nicht ? Weil ich alt bin ? Ick sage Ihnen, sie kokettirt mit jedem. Das sinde ich, wie gesagt, ge schmacklos, aber es ist noch das beste. Wäre es nicht so, würde ich nicht über, zeugt sein, daß Sie nur das Instrument sind, auf dem sie ur6 allen was von spielt, dann würde ich-etwas anderes über sie sagen ! Blumenitz hatte plötzlich sehr ernsthaft und nachdrucksvoll gesprochen. Ernst schwieg, und als er gleich darauf sich mit
Auguste entfernte, sagte er : Ich wein nicht, was du an diesem Alu menitz finden kannst ! Ich bin ihm dankbar : antwortete Auguste ruhig. Er erinnert mich derran, daß ich auch noch eristire, was andere eute vergessen ! vcun, meinetwegen ! antwortete Ernst. Ich habe nichts gegen diese Freundschaft, wenn nur ich nicht der Dritte im Bunde sein muß ! Leider kann ich nicht dasselbe sagen ! entgegnete Auguste ebenso ruhig wie vorher. Ich würde wünschen in einem andern Bunde wenigstens den : Schein des Dritten zu haben, nicht meinetwegen, sondern nur der andern Leute, des An standes wegen! Ernst sah sie überrascht von der eue an. Möchtest du dich vielleicht deutlicher ausdrücken ? sagte er scharf. O rn, wenn du willst ! Ich fände es passend, wenn du bemerken wolltest, daß . c. rrt fm . m o . r noch anoere isajie ai oie srailn leoenthal im Hotel de l'Europe sind! antwortete Auguste. Er sagte rnchts daraus. Des andern Tages sprach er bei der Table d'hote mehr mit seiner Frau und den andern Gästen, als mit der Grä . ES war aber nur für dlesen einen ag. EineS Abends nach der Rückkehr von einem Ausfluge, bei welchem man sich länger als sonst verhalten hatte, sagte Ernst zu Auguste, während die letztere ihre Toilette für das Souper ordnete : Ich will einstweilen ins Lesezimmer geYen, hole mlch dort ab ! und entfernte sich rasch. Er hatte daS Zimmer schon verlassen, als sich bei Auguste ein Verdacht regte, warum er wenige Minuten, ' ... . r . i. r ehe auf der eranoa gespeist wuroe, noch ins Lesezimmer wollte. Mit nervöser Eilfertigkeit kleidete sie sich an. Aber grade ihre Ungeduld bewirkte, daß bald ein Häkchen riß, bald ein Band unrichtig gebunden war und so eine Verzögerung ent stand. Endlich eilte sie mit klopfendem Herzen die Treppe hinab, schritt hastig durch den Speisesaal ins Lesezimmer und fand in demselben niemand als Herrn v. Blumenitz. Was suchen Sie? fragte dieser sich erhebend. Ihre Aufregung entging ihm nicht. Ist mein Mann nicht hier? fragte diese jetzt mit zitternder Stimme. Ich habe ihn nicht gesehen! Er wird vielleicht ' schon auf der Veranda sein ! Ich glaube auch ! stieß Auguste mit heiserer stimme hervor und wollte sich cnt fernen. Ich werde Sie begleiten ! sagte Herr v. Blumenitz, sich ihr nähernd. Lassen Sie sich nicht stören ! entgegnete Auguste im Weitergeben. ör aver holte sie ein, nahm ohne zu kragen ihren Arm und geleitete sie. Als iben unter die Glasthür traten, wel che vom Musikzimmer auf die Veranda fahrte, sahen sie bereits eine zahlreiche Gesellschaft versammelt, darunter die Gräfin und n,ben ihr Ernst. Dieser beugte sich eben gegen die Hand hfrselben und küßte sie, während die Dame kokett lächelnd ihn mit dem Handschuh auf das Haar schlug. Blumenitz sah auf seine Begleiterin. Diese war todtenbleich, ihre Augen starr ten weitgeöffnet und unnatürlich glänzend auf jene beiden und sie rief : Das ist mein Mann, Frau Gräfin k Der Ton dieser Worte, der wie einunterdrückter Nothschrei, hart, gebrochen aus der ringenden Brust kam, klang allen Anwesenden erschreckend ins Ohr und sie bköten, mit fast ängstlichen )Umn aus die Sprechers. . Ich weiß das ! sagte die Gräsin fpot tisch kachelnd, aber doch dabei tief errö thend. ' Eben darum ist Ihr Benehmen esnPex brechen ! kam es gellend von den Lippen der jungm Frau. Auguste ! rief Ernst, der blaß und zit ternd von leinem Stuhle aufgesprungen war und fie mit einem Blick 'ansah, der eben so gut Schrecken wie Zorn bedeuten konnte. Um'S Himmelswillen, flüsterte ihr Blumenitz zu, fassen Sie sich, Sie machen die Sache nur schlimmer! Schlimmer? entgegnete Auguste laut. Ich habe genug gelitten ! Es kann nicht mehr schlimmer werden! . Andere Personen traten jetzt zu ihr und suchten sie zu beschwichtigen. Vielleicht wäre es ihnen gelungen, wenn nicht Ernst, der sich von der ersten Uebenaschung ep holt hatte und sich der zwischen Zorn und Beschämung ' kämpfenden Gräfin ver pflichtet glaubte, vorgetreten, wäre, um sich an seine Frau mit den Worten zu wenden : WaS soll daS heißen, Auguste ? Bist dutoll? Toll? Ist eine Frau toll, die nicht vor ihren Augen den Gatten von einer gewissenlosen Kokette verführen läßt ? . entaeanete Auguste. Auguste ! kam es drohend, aus seinem Munde. . ..... Alle Anwesenden hatten sich jetzt erho ben .und sprachenuntereinander oder vermehrten die Zahl derer, welche beru higend, auf die junge Frau eindräng ten.' ' . Willst du mix das Recht bestreiten, so zu sprechen ? rief dieje ihrem Vkanne zu. Eine Frau, die so mit einem verhelrathe ten Äanne verkebrt Läßt sich nicht von Madame Sturm insullirn ! sagte die Gräfin mit bebender Stimme und rauschte am Auguste und den sie umstehenden Gästen vorbei. Nte mano hielt sre zurück, man . liefe sie ohne ein Wott der Beruhigung oder des Bedauerns durch das' .Musikzimmer nach ihrer Wohnung' eilen. ?. Der Aus Wärter brachte den ersten Gang des Sou rers. Man nahm die Platze em. Mar
morne stille hctrste in dem ganzeii Kreise. Auch Ernst und Auguste hatten sich stumm nebeneinander gesetzt. Während der ganzen an anderen Tagen sehr lebhaft bewegten Mahlzeit, blieb es so.' Man warf nur hier und da scheu fragende oder forschende Blicke auf das Ehepaar. Gehen wir ! sagte Ernst sogleich nach dem Nachtisch. Auguste erhob sich wortlos gehorchend und mit einem stummen Gruß verschwanden beide. Ernst sagte, als sie das Wohnzimmer
betreten hatten, in der Mitte desselben stehen bleibend, zu Auguste, die in der Näh? der Thür stehen blieb : Auguste, ich bin gezwungen, mit dir em gewichtiges Wort zu sprechen. Du selbst visl es, vle micy oazu zwingt : Ich höre ! erwiderte diese resiarnrt auf die mit unsicherer Stimme gesprochenen Worte ihres Gatten, der, wäh rend er sprach, seine Handfläche betracht tete. Du hast mich in einer entsetzlichen Weise blamirt, die Gräsin in blinder Leidenschaft tödtlich beleidigt, unser beiderseitiges Verhältniß vor der Oeffent iieyim vls zum Zerrvuoe entstellt. wirst selbst einsehen, daßes.nach sol che Vorkommnissen unmöglich ist, uns wieder, als wäre gar nichts geschehen. unter die Gesellschaft zu mischen. Wir müssen fort, wlr sind unmöglich gewor den! Du hast recht ! Wir müssen fort von hier ! sagte Auguste leise. Ernst warf einen flüchtig scheuen Blick auf sie und nach einer kleinen Pau se fuhr er in einem Tone, welcher noch größere Erregung als vorher zeigte. die Augen auf den Boden geheftet, jetzt sort : Obwohl ich gelben muß., daß mich diese Erschütterung meiner gesellschaftlichen Stellung sehr hart trifft, ist dies noch daS wenigste. Die Hauptsache ist der Um stand, daß zwischen uns ein tiefer Riß gekommen ist Auguste nickte schwermüthig mit dem Kopfe. Du gibstnatürlich mir die Schuld, fuhr er, einen Augenblick aufblickend fort. Wir wollen darüber keine weitere Untersu chung anstellen. Es wurde dies nur zu leidenschaftlichen Erörterungen kommen. Diese sind aber jetzt am wenigsten am Platze. DersRiß, von dem ich sprach, hat sich heute zi? emem gähnenden Abgrunde erweitert. Sie7xte, als hätte sie jemand ae schlagen, ar sie schlug die gesenkten Au gen nicht auf'. Du hättest besser gethan, mir unter vier Augen von deiner Eifersucht zu spre chen. Auguste seufzte. Jetzt kannst du unmöglich von mir erwarten, daß! daß ich daß du daß unser Verhältniß dadurch gebessert worden ist. Sie machte mit ememhalblauten, unarticulirten Ausruf eine Bewegung gegen ihn. Als sie aber bemerkte, wie er den Kopf noch mehr gegen den Boden senkte, einen langgedehnten Seufzer auöstieß und den einen Fuß nervöS bewegte, hielt sie inne und die lange verhaltenen Tbränen brachen ihr ungestüm aus den Augen. Eine lange Pause verstrich, bis Ernst weiter sprach : . Liebes Kind, nicht Thränen, sondern ein energischer Entschluß kann uns allein helfen. Mit aualvollcr Angst richteten sich ihre thränenfeuchten Augen auf ihn. Er sah es nicht und' fuhr fort : Ich verkenne deine guten Eigenschaften nicht. Eben diese geben mir. dle Hoffnung, daI die Möglichkeit einer zuZünftigen Beuerung unseres Verhältnisfes nicht ausgeschlossen sei. Diese Besse rung ist aber nur möglich, wenn wir unS darüber volle Klarheit verschaffen, waS Wir einander sind, ob ein inneres Bedürfniß uns aneinander kettet. Dies er fahren wir am deutlichsten von einander getrennt. Ein heftiges Zittern durchließ den ganzen Körper AugustenS. In der Entfernung erkennen wir am. heften die gegenseitigen B?rzüge, hex täg lichen Gewohnheit des Verkehrs beraubt, empfinden wlr am ehesten ein Bedürf h tm Sehnsucht, und unbeeinflußt, von augenblicklichen Verstimmungen fühlen wir am reinsten, WaS in unsern Seelen PerwandteS, sich Anziehendes lieat, Und wenn nicht - stammelte Auguste. Du siehst, daß ich mich bemübe, alleS zum besten zu wenden, ein Zeichen also, daß ich hoffe. Wir wollen die Hoffnung nicht verkümmern, ir.em wir unS schon jetzt mit der Möglichkeit eines schlimmen Ausgangs beschäftigen. Wir wollen morgen zusammen Warmbrunn verlassen und währen, ich in die Residenz zurückkehre, besuchst du auf unbestimmte Zeit deine Eltern. Es läßt sich dabei alles Auffallende vermeiden und eS wird nicht zu lange während bis ich dir mittheilen kann, wie sich die Zukunft gestalten wird. Ich hoffe, du erkennst meine gute Absicht und siehst selbst die Nothwendigkeit ein, daß wir uns ernsthaft prüfen, einen entscheidenden Persuch machen müssen, wenn wir nicht unglücklich werden wollen. . Ich sehe das ein ! sagte Auguste mit erstickter Stimme und todtenbleichem Antlitz. In einer Stunde geht noch ein passender Zug hier durch. Mit diesem werde ich fahren ! Wir fahren morgen zusammen. Das ist doch weniger auffallend, entgegnete Ernst. Das mag wohl sein ! antwortete jetzt Auguste. Aber ich kann, kann unmögllch darauf Stücksicht nebmen ! Ich muß fort! ' Aber, Auguste, sei doch vernünftig O, ich hin sehr vernünftig, so ver nünftig als möglich ! Aber ich bleibe nicht mehr So bedenke doch : Ich habe alles bedacht, Ernst! Bedenke du, daß ich eine Frau bin, eine Frau, die nicht Komödie spielen, sich nicht maskiren kann und wär's auch nur auf ein paar Stunden. Ich kann keine Nacht mehr bei dir bleiben. Laß mich geben! Aber Laß mich a.ehen ! Das ist ja alles, was ich begehre! taste sie jet Wt emerStim
ine, cinein utf; aus wcrwe sxnt reine tin gegttnng hatte. Sie uiachic sich sogleich daran, eine große Handtasche zu füllen, ebne Thränen eifrig die einzelnen Gegenstände zusalnl'.ieiljuä'ei'.o, nur ihre Hände zittetten bci dieser Beschäftigung. Ernst stand am Fenster, die Stirn auf die Scheiben gepreßt, und blickte in die mondhelle Som mernacht hinaus. Ich bin fertig ! sagte Auguste nach einer halben Stunde. Das übrige schicke mir nach ! Ja ! sagte Ernst leise. Gehen wir jetzt ! fuhr seine Frau fort. Wie du lvillst ! antwortete er und liahm seinen Hut und die Handtasche. Lebe wohl ! . hauchte Auguste, ihm die Hand reichend. Sie fühlte einen flüch tigen Kuß auf ihrer Stirn. Dann saß sie allein im Coupe. Ein Stoß, ein'Klirren von .Ketten, wieder das Klingeln,' dasZeichen mit einer stärkern Glocke, wieder das gellende Pfeifen und sie wurde dabinge führt in rasender Eile. Der Lärm der Wagen übertönte ihr krampfhaftes Schluchzen, das kleine Lämpchen an der Decke mit dem schwankenden Oele beleuchtete ihr in Thränen gebadetes Gesicht, den unter qualvollen Schmerzen zuckenden Körper. Ernst ging langsam nach dem Gasthof zurück. Der Morgen dämmerte, als er sich, angekleidet auf das Bett warf. Gänzliche Ermüdung brachte den Schlaf, aus dem er am späten Vormittag betäubt, krank, wie nach einem Zechgelage er-wachte.
XII. Der erste Gang, welchen Ernst unternahm, nachdem er gefrühstückt hatte, war, die Gräsin aufzusuchen. Er wollte sich entschuldigen wegen des gestrigen Vorkommnisses, aber noch mehr wollte er einen Halt, eine Erfrischung, einen Trost in seiner verzweifelten moralischen Lage. Die Gräsin ließ ihn einige Minuten warten. Dann empfing sie ihn' in einem mlt anmuthiger Koketterie arrangirten Morgenkleide von weißem Eachemir, das sich weich an die noch nicht in beengende Toilette gezwungenen Formen schmiegte, während der rothe Ausputz ihren weißen Teint hervorhob, ihm einen pikanten Glanz verleihend. Das ihre Erscheinung so originell machende Flachshaar siel in langen, dichten Strähnen über Schultern und Rücken und ringelte sich über der Stirn, wo ein rothes Band es um schlug. Sie ahnte, was Ernst um diese Zeit herführen mochte, und da sie zwar gefallsüchtig, aber doch keine Kokette im schlimmsten Sinne des Wortes war, konnte sie eine gewisse Befangenheit nicht verleugnen, die ihr etwas Mädchenhaftes verlieh. Frau Gräfin, sagte Ernst, ihre Hand küssend, ich komme, Sie um Vergebung zu bitten ! ' Aber, Herr Sturm, sagte sie, Sie trifft ja keine Schuld an diesem allerdings peinlichen Auftritte. ! Aber in den Augen der Welt ist immer der Mann mit verantwortlich für die öffentlich begangenen Fehler seiner Frau! In meinen Augen nicht ! Setzen Sie sich hierher, lieber Freund, und sprechen wir ruhig darüber Mit diesen Worten nahm die Gräsin in einem Sessel Platz, sich weit in denselben zurücklehnend,und streckte die kleinen Füßchen vor, welche mit zierlichen goldgestickten .Pantoffeln von rothem Maroquinleder bekleidet waren. Dann fuhr sie, die Arme unter der Brust verschlungen und die halb von den langen Wimpern bedeckten Augen auf ihn gerichtet, fort: Die Sache ha: noch viel schwerer getroffen als mich. Für einen Mann von Geist muß es entsetzlich sein, die eigene Frau so thöricht handeln zu sehen! Als Thorheit faßte ich es auch, auf, sobald meine erste, wohl begreifliche Bestürzung vorüber war. Auch die Gesellschaft wird im stillen nicht anders darüber denken, wenn sie auch nach außen die Affaire als willkommenen Anlaß benützt, ihrer Abneigung gegen mich Luft zu ma chen. (Fortsetzung folgt.) ILLKMTIOGO'SIPtfOtf GISTPTRN. RllEsSAMTri, p SOVCMHimyiCTUHCR . I -gj Indianapölis.Ind. Obige Closet ift nach dem Rohrenshstem eingerichtet, verursacht keinen Lärm und ha keine Ventile, die fortwahrender Reparaturen bedürfen, wie daö bei allen aUmodischen Clo setl der Fall ist. Jedes ift geprüft und wird garantirt. Dieselben sind zur Ansicht in 38 Nord yennsylvaniastr. eihnachts - Gesgenke ! Spielwaaren, Puppen, Bilderbücher, Schaukel-Pferde, Stühle, Schlitten, Albums, Schmuckwaaren. Neue Waare. Niedrigste Preise. ET". Lade bit 9 Uhr Vbends offen. FVUnrt Bl? Wüa rL72:EV 3 fcTJ 2V und SA Weft Washmllton Straße. zien nnzlgcn weg . NaneSrraftdoUstadigherzufielle, Sssissj&jK'.. NV f6 txt fcherava? nnheildarea Falle von 'SkschlechtSkraukheUm sicher und diuernd ,u 2 eil, fern genaue Aufklärung über Van. ttrtriik'tteUlilfeMt! Ghcl Ainhmii htr. .selbe vnd HeUung, zeigt daS gediegene Such I ,,rr rnungS'An.er:" Ls.Aun keuen mitzablrtchea lbetreun Bilder Wird in l rTuffA .rirx rr.i r w - . nc . I HMWvvc. f)cci vjuijcBvang cdiuo tVw.l in PosStamfs, sorgsam erva, frei wisnianii. - y ; .,.... . i ' dJP rw(g, wu.BnMUWiT.Mminn. i. CMflti ach tu i a tt es 0ii4BklMr n 1 1 I i w wie hmwm vM(f,
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rsc ry No. 22S Ost Washington Straße. Nachfolger von WXZ PF3FFLIN. &-t frsrr j IttTPf & ? . , II il i mk m m r3vrSt--tv ZLrr?7'j;ws?w!7-'-FF . -r ' Cisendahn .Zeit Tabelle. Ankunft und Aügang der etsenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag. den 24. Mai 1885. Jeffttsonvtlle, Madison und Jndl'vapolt Visenbabn Abgang: Vnknnft: lldr ... 4.iZ,d.dNatl. ad ee . 8.15 ? 1 5ndKkbterti0. Bai d ckUad atl 3 n , R p Ks.. 7.00 Ri ttnbip tag. 6.45 Kni et 838 tag. 0.4 Km Vaudalia Line. Weil trat ... 7.15 Ca Tag 9xv, V 13-110 Kn rerreHant üee. IMTm aktfte r 1U.U Ind'xlTuth ndSr 8.13 frn chn,i,g 1.60 ea Bau und cc... 10.00 Km Tag Erxre .... Z.A, atl und... i.lSKu South venh nb'pll r... iJiltM I Sty devdr4.mm StSBend5Zx. Tledeiaod, kclnmdn, Cineinnatt und India. uaxotts nkQvzyn ree rtne.) n V 0 8tf 011 1 et 2 1 j tag 6.10 ea nderfon ...10.1 m j u ?r.11 ayton kl z.li'.t'!, I Andrf,n ... iJUt Km PB 2z.... 7 20 Ka 3 61 1 &.1 i R 8 3 osbn i3.W Jia I V 6t 8 j. 10.13 ftm Vrigtvood Didiston, k. 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