Indiana Tribüne, Volume 9, Number 89, Indianapolis, Marion County, 18 December 1885 — Page 3

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TROPFEN Gegen Blutkrankheiten, Leber- und Magenleiden. llnftrritta da beNe Nittel. Trrfs. SS Centl oder S?" ffinf Zlaschen $2.00; in allen Apotheken haben. fitiX 16.04 dn,mils Flasche so ftenfrei ersandt. Hl ege alle tkrantdette de Brust, Lungen u. der Kehle. 3t in Original.Packeien. PreiZ, 5 Cent?. I JensZlpotheken zu haben, der wird nach Oapfang deö Aetrage frei versandt. Äan adrejsir: Th Charles A. Vogeler Co., Baltimore. Marylaud. yo rL w.,.Z. I CeVrryshpn T Vthtr W HULl 44 .Mfc QT ..tt SauSscha kür Jedttmann" S:(IÖ. uflaze), lrelcher von dem allen Deutsch r HeMnstitnte in Wem ZZork Herausgeaebe ird, sTtat Tausende von ranken, welche keine LUke .finden konnten, durch seine ettbvoUeu Vtath föllge ton iabrelanznn SRaacitlrioett (Dyapepsian Leverleide und den dies Land A J am ilAimIIA f..M 4 (trnf R4t iWf lgCUUUU( nt.vt. 0 -5' , i aründiiek, und dauernd geheilt. Da Luch Gbemeist auflanghrige Erfahrungen gestützt, dag die ta den Zjenuuzer. yerauszexume vsuyr, .... . .er; ... Tvtitit ttlfr. nnh PnrrVH?4r & V UliUU'f ICltif A.b(.f (1 .v fc - -p rVrnten fast immer schädlich sind. Wird für YrntlO Ceittd in "PoBt-Staraps" et Slli frei k-versandt. kdreZsir : ll Deutsches Heil-Institut, 11 Clinton Ptace, ? near liroadway, New York, tu Y. Jeuer-Alarm-Oignall. 4 Pennsylvania und artet. HauVtquartier de Feuer De,an I. Ost 'Strafe und em ?ort. 7 obek und üichigan Ctrai. JU Jrs,.Ltrake und AaffachksettS st 4 Vmfton und Nsrd'Ltraie. U Siffachufsettl Ave. nah Noble Str. lS Dlawr Str, und Fort Wuyn Sv. 54 e Jerses und Fort 83m Nsen, 1 Vr Ctr. undWaffachusett e 18 CSrilia ve. und Ssh Ttr. 11 Part ve. und 8uItr tr. 18 arrowl Ltr. und Malott . 19 rcher und Zehn Str. 1ZZ koSeg Sve.und Sttdent tr. til Slabaa und Liebente Sn. Veridian und tedent tr. US bei Str. und Lincoln 3 eZ7 NbLung.?däud. US entral o. und Acht, St, 521 Alabama .d Morrison St, l2 Rx5ampton nab Acht Str 134 SSfle So, und Zehnte Str. 186 Ho Sb. und Deliuoar Str I Lelzw, nd ichtgan Str. 21 St. 3K Str., nh Jllinoit. P,nns?l,ania und Pratt Str. 25 S!o. 5. ngine Hous Ltchste, n,h, Ill'ntsftsftpxi und t. lair Str. 7 JSinoia und Michigan Str. tg Pennsylvania Str. nd Home ve. N tsftsftpvi und Vierte tr. 212 Xcnniftic und William Str. 1 P,ns,lvania und Michigan Str. jtii J2t,i und Herbert tr. St Zndian, Lve. und ichizan St:. Lkertdta und Walnut Str. 4 Csjforni und Lermonl Str. a SUlte und S!e Vort Str. JdtA oe. und St. lair t, S7 Stadt-bsi,Ual. tt lak und &rd Str. Sg ichtga und l2l St? jcOJ Seft und Lainut Str. Z1Z vtst und Tritt, Slk. Z14 Siebente und Howard Str. 41 Sashiagt,, nahe Weft Str. ii Te.'ßtsdorf und Washington St, 4 Riffttiri und Ne Kork Str. 46 vertdiU und Sashin,ton Str. 46 JZtnck und Ohio S!r. 47 Zttnneffe ud llZashmgto Str. 4S wgan'I Prk Houf. 4Z Indtanol. 4 viigouri und Rar Ud Str. 41 VWMtvvi nd atttft et. US ;uf9n'l Pfltt Housk. 21 3. B. EB. und Hous. 423 Jnsan Ssulum. 61 SSinotl unbKtntS Str. M J2ti und ouifi t, - U Lefi nd ekart, Str. 4 tift nd outh Str. tt rutttff nd eorgta Str. S7 idian nd Rao Str. tX Vedts So, n, orr'Z Str. Kadis v. n Dunlou tr 412 Oeft und Ve,äosd Str. V1Z entuck, v, und Lierrtd 14 vnis und oni Str SIS JZlnoil nd ansa S 17 ,rri4 und Daeotah Str. 41 St! ah Delamar tr. d Pnslata nd Soutftana Str. tS elaar und VcTart, tr. 4 Oft und vcrt, Str, 4S ladam und Sirziana . 7 virginiA to. und radsha t, 48 Oft d kodurn Str. Pennsylvania Str. und Wadil r, GlZ erna und Doughert, Str. 71 Sikßinta . ah Huron Str. 7Z Oft und eorgia Str. 7? vashwgtrn und Senton Str. 74 l)tn und srgia Str. 75?onfts.d Pin,. 7 ii und vate tr. 7? vt?iiniav.ud DUlon. 7B ZUtQtx nd Dill. 711 Sottttünd Pttsxett Str. TLt GnsUsh v nd Laurel St. -714 Crttg nd Oliv Str. -715 Held? und Buchet Str. 1 s.t Jrs,tr. , X Oashingid d Del Str LZ Oft nd litut Str. 4 t)trt nd Davids tr rdltuftalt. er. Staate rssal. ' 7 Oriental nd lZashingto tr. LZ Trauen fangntZ. 12 SZo.5 Schlauch-Hanl. Oft vashinitstrß 41 R artet nd odl Str. 14 Ohis nd Harve Str. i Narvland nah eridian Str. 92 üertdtan und Seorgia Straß. .1 PrtvatStgnal. 4 2-1 Und Kaften wiederholt, iweiter lar S-S Signal für Feuer.Dru. Schläg, Feuer au. VichUg, Druck ad. -?uc::',ukr?u::z,

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Sin sütdeut'cher Si:man von St. von VersaN. (Fortsevung.) Zweiter Band, x. Der Tag der Aufführung des LustspielSwar gekommen. Der Intendant hatte dem Dichter für sich und seine Frau Plätze in einer Parterreloge über i weisen lassen, welche dicht neben der feint gen lag. Virst sühne Auguste in cic oge, sagte, sie nach dem ersten Acte aufzusuchen, und eilte auf die Bühne. In dem halb dun-' fein Raume, der mit seiner niedern Teae und den dunkelroth tapezirten Seiten wanden, im vergleiche zu den graziösen offenen Ranglogen, einen schwerfällig beengenden Eindruck machte, waren sechs Vorder- und vier Rückplätze. Auguste saß auf dein der Bühne nächststehenden Vorderplatze, schon die Ouvertüre begonnen hatte, bei deren ersten Klängen sie erbebte und das Blut aus ihrem Gesichte weichen fühlte, öffnete sich die Logenthür geräuschvoll. Eine hochgewachsene Dame in einem rauschenden Seidenkleide trat ein. Ein schüchterner Blick ließ Auguste erkennen, daß die Eintretende jung und sehr schön war, namentlich siel das reiche Haar durch seine weißblonde Farbe auf Auch die Dame warf einen flüchtigen Blick auf Auguste und setzte sich dann geräuschvoll auf den Stuhl in der Mitte der Loge. In kurzen Zwischenpausen öffnete sich oie Thür wiederholt, ebenso geräuschvoll wie das erste Mal, und die Loge war bald vollzählig besetzt, mit Ausnahme de. für Ernst bestimmten Stuhles neben Auguste. Auf den Vorderplätzen saßen Damen in schweren Noben, rückwärts hatten elegante Herren Platz genommen. Man sprach, lachte, sah mit den Operngläsern umher und machte Bemerkungen über einzelne durch dieselben beobachtete Personen. Auguste saß schüchtern in ihrer Ecke und,' obwohl sie den Blick im mer dem Orchester und dem Vorhange zuwändte, merkte sie doch zu ihrer Pein, daß sie beobachtet wurde. Jetzt sprachen die Herrschaften französisch. Sie hatte diese Sprache im Pensionat gelernt, das Meiste aus Mangel an Uebung vergessen, aber sie verstand doch, daß von ihr die Rede war. Man fragte in geringschätzig klingendem Tone, wer sie sei und wie sie hierher komme, kritisirte dann ihren Anzug, der ganz nett, doch kundi gen Augen den 3)!angel an Geschmack routine verrieth und keinesfalls den Vergleich mit den Anzügen der anderen Da men aushalten könnte. Dann spöttelte man über die Art, wie sie den Fächer hielt, und vor Allem war es die schöne Blondine, welche sich am meisten über sie belustigte. Sie fühlte, wie sie erröthete. Am liebsten wäre sie fortgegangen aus der Nähe dieser vornehmen Leute mit ihrer übermüthigen Ungezogenheit. Da ging der Borbang auf. Die Opern gucker richteten sich einen Augenblick auf die Bühne, dann schweiften sie, ivie vor her, suchend im Zuschauerraume umher. Es wurde, wenn auch etwas leise, weiter gesprochen und gelacht, und nur zur Hälfte beachtete man die Vorgänge auf der lvcene. Niemand aber schenkte der jungen Frau weitere Beachtung, die mit zitterndem Athem, fliegenden Pulsen den Worten nd Gebärden der Schauspieler folgte. Wer dachte daran, daß mitten in diejer vornehm parlirendm, medisirendeu und sich dazwischen an dem Stücke amüsirenden Welt ein fühlendes Herz von den heftigstenStürmen erschüttert wurde, daß die Komödie dort oben ein Hazardspiel war, bei welchem ein Leben, das Glück einer Ehe den Einsatz bildete, daß für die oben geringschätzig bekritelte Frau der entscheidende Theil eines bewegten Dramas sich abspielte? Sie eristirt nicht, in ihre Ecke bescheiden zurückgeschmiegt, um die Kleidung ihrer vornehmen Nachbarin nicht zu incommodiren, und während sie um ihr Höchstes, um ihre ganze Welt bange Sorge litt, kicherte, kokettirte es neben ihr und vor ihr im Parterre ergötzte man sich an dem geistreichen Lustspiele, dem lustigen Dinge, das einen neuen Himmel auf bauen, die letzte Hossnung zertrümmern konnte. Der Vorhang siel. Laute Bravorufe klangen an AugustenS Ohr, ' daß ihr schwindelte und die Schläfe fiebernd pochten. Sämmtliche Schauspieler traten unte: den wieder geöffneten Vorhang und bedankten sich. Auf's Neue ertönte das Geräusch klatschender Hände, rufender Stimmen. Jetzt erschien unter dem ge öffneten Vorhang, von einem Herrn und einer Dame geführt, ein junger Mann, der nicht mitgespielt hatte. Es war der Dichter, es war der Mann Derjenigen, die sich so bescheiden vor den vornehmen Damen in die Ecke gedrückt hatte und die jetzt von ihrem Stuhle aussprang, über den vorgestreckten Fuß eines der Herren stolperte und weinend aus derLoae stürUe. Auguste nano nocy immer wemeno im HauSslur, als Ernst mit hochgeröthetem Gesicht von der Bühne kam. Erstaunt fragte er sie : Was hast du, Auguste ? Ach ! antwortete sie, ihre Hände auf seine Schultern legend, ich konute nicht mehr sitzen bleiben. ES hat mich über wältigt. Er sah sie an. Ein leiser, flüchtiger Strahl, eine Ahnung war eö jener unendlich süßen, in die Seele dringenden Blicke, die er ihr einst, in den Tagen des Glucks geschenkt hatte. Sie entging ihr nicht, diese kurze Sprache der Augen. Wie glücklich bin ich ! sagte sie mit seligem Lächeln, sich noch näher an ihn schmiegend. Nur widerstrebend ging sie mit ihm in die Loge zorück. Was hatten die Leute da drinnen mit ihrem Glücke , zu thun ? Als man in dem an der Seite der'Ein tretenden den eben auf der Bühne er schienenen Dichter erkannte, malte sich Uebcrraschung auf den Gesichtern. Während er mit einer leisen Verneigung gegen seine Nachbarin Platz nahm, welche nun genöthigt war, ihre . bisher bis an Augustens Platz, hingebreitete Schleppe an sich zu nehmen, beugte sich die Blondine zu einem Herrn zurück, ihm Mtet W?rte uckülternd. Dieser.erbob

sich sofort von seinem Sitze und zu'Ernst hintrettnd, sagte er: Ä!ein Herr, es freut mich, in Ihnen den Dichter dieses reizenden Stückes kennen zu lernen.und Ihnen gratuliren zu dürfen. Mein Name ist Graf Strohheiin Hengstenfeld ältere Linie. Ernst bedankte sich höflich. Der lic benswürdige Graf knüpfte ein Gespräch an über die Arbeit, die so etwas machen mag wie sich denken läßt", und ließ sich dann der Frau Gemablin vermuthlich?" vorstellen, welche sich schlicht verbeugte. Hieraus sagte er : Darf ich Sie vielleicht mit den Herr-

schasten hier bekannt machen? Jnteres siren sich alle lebhaft, .den geistreichen dichter kennen zu lernend Nun hörten Ernst und Auguste zwei Baroninnen und zwei Gräsinnen nennen, nebst zwei Grafen und einem Baron, obne die Äcalnen deutlich zu verstehen Nur der)Name der Blondine, Gräsin Liebenthal, war vollkommen ver ständlich gewesen.. Diese wandte sich sofort über die dazwischen sitzenden Da men hinwegsprechend an Ernst, mit übersprudelnder Lebendigkeit ihm gratuli' rend, wobei Worte wie reizend", allerliebst", brillant", unerschöpflich aus dem schönen, etwas sinnlich geformten Munde kamen. Als sich das erste Feuer der Begeisterung gelegt hatte, brach die Dame das Gesprach nicht ab. Sie erging sich dann vielmehr in einer näheren Besprechung des Stückes, die sich fast wie eine Kritik ausnahm und Ernst, welcher darin einigen Geist erkannte, zu Erklärungen, Entgcgnungen veranlaßte, sodaß er sich bald in der lebhaftesten Unterhaltung mit der Gräsin befand. Diese regte ihn so sehr an, daß er der neben ihm sitzenden Gat tin ganz vergaß. Auguste saß wieder, wie vorher, in ihre Ecke zuruckgedrückt und gab' sich alle Mühe, äußerlich nicht zu verrathen, wie sehr es sie schnierzte, daß der fremden Leuten gegenüber so beredte Ernst für sie kein Wörtchen hatte, in einein Augenblicke, wo doch die Lebcnsgefährtin, das eigene Weib, das meiste Anrecht an ihn hätte haben sollen. Der kurze Lichtblick war wieder verschwunden. Sie var ihm nichts, gar nichts mehr als ein Spielzeug müßiger Stunden, und die Empsindungen des Glückes, der Freude über den Erfolg goß er vor fremden Ohren aus, das eigene Weib nicht würdigend, die mitfühlende Genossin seiner gesegneten Stunde zu sein. Gesegnet! Die sinstere Ahnung, sie trat immer deutlicher vor ihre Seele, daß statt Segen noch weiterer, größerer Unsegen ihr aus diesem Tage des Erfolges erwachsen würde. Als die Glocke das Zeichen zum Beginne deö zweiten Aktes gab, erhob sich Ernst. Er drückte lebhaft die Hand der Gräsin, welche ihm diese, sich graziös zurückbiegend, hinter ihren Stuhl reichte, und sagte dann iu seiner Frau : Ich werde auf der Bühne bleiben bis zum Schlüsse und dich dann abholen. Du bist ja hier ganz gut aufgehoben. Damit ging er. Die Herrschasten in der Loge verfolgten jetzt den Verlauf der Vorgänge auf der Bühne aufmerksamer als vorher. Am Schlüsse des Aetes wurde Ernst zweimal gerufen. Sein Blick glitt deutlich nach der Loge hinüber. Galt er Augusten ? Sie wußte es nicht. Wenn es so war, that er es zum Scheine der andern Infassen der Loge wegen, um die Meinung nicht auskomme zu lassen, er sei kein zärtlicher Gatte. Dies dachte sie ; denn alles, das heitere Lachen des Publikums während des Aetes, der laute Beifall, Ernsts Erscheinen unter den Schauspie lern, alles war für sie ein Stich in'S Herz, der Abend der trübste ihres Lebens, die Komödie der erste Act ihres Trauerspiels. Jetzt hörte sie die Stimme der blonden Gräsin:' Das ist ein freudiger Abend für Sie, Frau von Sturm! Gewiß, antwortete Auguste, sich zu der Sprecherin wendend. Sie gab sich alle Mühe, recht freundlich auszusehen, und dachte dabei, daß die Grästn sie wohl Frau von" titulirt habe, weil die Frau Sturm geradewegs nicht gut genug wäre, von ihr ausgesprochen zu werden. Wie lange sind Siejchon verheirathet? fragte jetzt mit herablaffender Freundlichkeit ihre unmittelbare Nachbarin, welche zwischen ihr und der blonden Gräpn saß. Sieben Monate, antwortete Auguste. Allerliebst! rief die Dame aus, sich gegen die Gräsin toendend, und Beide betrachteten sie dann mit Blicken, vor denen sie halb verlegen, halb unmuthig erröthete. Sie sind nicht von hier? fragte dann die Gräsin wieder. Nein ! Ich bin von Langstein. Langstein? Wo ist das? Ein kleines Städtchen, fünf Stunden mit der Bahn von hier. Da ist Ihr Vater wohl angestellt? Nein ! Mein Vater ist ein Brauerei besitze?. So! Damit endete das Gespräch. Die beiden Damen sprachen im Flüsterton zu einander. Von rückwärts, wo die Herren saßen, glaubte Auguste ein unterdrücktes Lachen zu hören. Sie sah mecyanisch den Musikern zu, wie sie die Zwischenactsmusik spielten. Der Erfolg des Stückes war ein unbestritten durchschlagender. Ernst kam in die Loge, Auguste abzuholen, nachdem er sich dreimal dem Publikum gezeigt hatte. Galant legte er ihr den Kapuzenmantel um und bot ihr den Arm. Die Gräsin, welche, ihre schöne Gestalt in einen eleganten, mit Pelz besetzten Burnus gehüllt, sich eben anschickte, die Loge zu verlaffen, gratulirte ihm nochmals mit einem Händedruck und sagte, ihre Wohnung nennend : Es würde mich freuen, Sie einmal bei mir zu sehen. Sie sin den in meinem Salon angenehme Bekanntschaften, denn die ersten Männer unserer Stadt , machen mir die Freude ihres Besuches. Sie sind also nicht bloß unter uns armen Weltmenschen, sondern Sie finden Geistesgenoffen, die Ihre würdig sind! . Ob ich würdig bin, in einen so aus erlesenen Kreis zu treten, daS ist die Frage ! antwortete Ernst, sich tief ver neigend. Mehr als das ! Sie sollen eine Zierde meiner kleinen Geselligkeit werden, wenn

natürlich mit ! Es wäre grccusam, eur junges Pärchen für ganze Abende zu trennen. . Guten Abend ! sagte sie dann, Auguste zunickend, in jenem Tone der Freundlich, seit, den man Kindern oder in der Som merfrische den Grüß' Gott" sagenden Landleuten gewährt. Einige Tage darauf machten sie zu sammen Besuch bei der Gräfin Liebenthal. Sie wurden sehr freundlich aufgenommen und Ernst lobte auf demeim Wege Auguste, daß sie sich so trefflich in ihre Rolle geschickt habe. Der Besuch wurde baldigst durch eine Einladung zu einer Tage Thee erwidert. Hast du denn eine passende Toilette ? fragte Ernst seine Frau. Ich habe sie, diesen Fall voraussehend, schon bei einer Schneiderin bestellt, die mir im Magazin empfohlen wurde, wo ich das Regligee laufte, war die An wort. Die Toilette kam rechtzeitig. Ernst, der sie musterte, war befriedigt. Als aber amAbend Auguste, von einemHaarkünst ler kunstgerecht frisirt, in derselben ihm entgegentrat, und jetzt erst der die Gestatt vortheilhaft hier hervorhebende, dort markirende Schnitt der Robe, und die reiche, geschmackvolle Anordnung der verzierenden Nebensächlichkeiten zur vollen Geltung kam, war er so entzückt, daß er seine Frau innig umarmte und küßte. Die Begrüßung und die Vorstellung bei den zahlreichen Gästen ging glücklich vorüber. Ernst wurde von allen Seiten wegen seines Stückes belobt und beglückwünscht und fand sich, dadurch ermuthigt, rasch auf dem neuen Boden heimisch. Man sagte ihm Schmeicheleien über sein allerliebstes Frauchen und er hörte, wie diese gefragt wurde, wo sie ihre geschmackvolle Robe habe anfertigen laffen. Dennoch sagte er im Laufe des Abends zu derselben : Du hättest deine Toilette anders machen lassen sollen. Keine von den jüngeren Damen hier trägt sie so. Dies war richtig. Außer Augusten trugen nur die wenigen anwesenden äl teren Damen vollkommen geschloffen? Kleider. Die übrigen waren zwar dem Charakter der Soiree entsprechend nicht im Ballcostüm, doch waren ihre Kleider wenigstens vorn ausgeschnitten, auch unterschieden sie sich durch eine stärkere Be tonung der herrschenden Mode. Auguste antwortete nichts auf diesen Tadel ihres Gatten. Aber sie erschrak über das darin enthaltene Verlangen, nachzuahmen was sie hier sah. Die'Langstelner Bürgerstochter war unwillkürlich erröthet, als sie bei der Begrüßung bemerkte, mit welcher Freiheit die Gräfin ihre classische Büste unter einem viereckigen Ausschnitt den Blicken preisgab, und sie hatte ahnliches alsbald bei andern Damen bemerkt. Fast noch mehr nahm ihre naive kleinstädtische Meinung von guter Sitte Anstoß daran, wie weit die Damen die Vorschrift der Mode, enge Kleider zu tragen, trieben, daß sie kaum die Füße zu richtigen Ausschreitungen bewegen konnten und jede Linie unter den schmieg samen Suffen hervortrat, daß der verhüllende Zweck derKleiditng eine Ironie, eine schlecht gespielte Heuchelei wurde. Das Verlangen des Gatten, eben so vor einer Versammlung von Männern zu erscheinen, dünkte ihr eine Ungeheuerlichkeit, eine beleidigende Zumuthung. Aber sie schwieg. Sie wußte, daß sie sich auch darüber eher hinwegsetzen würde, als seinem ernstlichen Verlangen zu widerspre chen und seinen Unwillen zu reizen. Es waren ja vornehme, hochgebildete Leute, die dies thaten, und wenn er verlangte, sie solle diesen gleich fein, würden ihm viele, alle, die hier versammelt waren, recht geben. Daß eS ihr widerstrebte, daß sie in einer solchen Toilette sich geschämt hätte, war eine kleinstädtische Thorheit, weiter nichts. Wenn diese .licht berücksichtigt wurde, wenn Ernst sich darüber ärgerte, ihr vorwarf, sie paffe -licht zu ihm, sie hätt? einen Spießbürger .,.irathen sollen, tminte sie sich nicht h : lagen, Sie war selbst daran schuld, KL Die erste Soiree war glücklich vorüber. Ernst war mit dem Debüt seiner Frau und noch mehr mit dem seinigen wohl zufrieden. Er hatte die angenehmsten Be kanntschaften gemacht, in die ausgezeichnetsten Salons war ihm der Eintritt ge öffnet und die einflußreichsten Persönlich ketten hatten ihn aufgefordert, mit ihnen in näheren Verkehr zu treten. Sogar für seinen Beruf hatte er werthvolle Anknüpsungen gefunden, denn mehrere literansche Berühmtheiten, denen er bisher achtungsvoll ferngestanden war, hatten ihm Versprechungen gemacht, seinem schönen Talente Bahn zu brechen. Die zufällige Bekanntschaft mit der Gräsin Liebenthal war wirklich ein unschätzbares Glück. Es bildete den Wendepunkt seineö Lebens, es öffnete ihm das Paradies der Zukunft, denn ihren Salon betreten hieß fast eben so viel, als der Erfolg eines Theaterstückes, es war mehr als die beste Kritik und bewirkte mit einem Schlage, wozu sonst Jahre lange Arbeit gehört hätte. Der Erfolg des Stückes hatte einen Lerleger veranlaßt, jenen Roman zu übernehmen und die günstigsten Bedingungen zu gewähren ; auswärtige Büh nen bewarben sich schnell um das Auffüh rungsrecht des glänzend erprobten Lust spiels. Das spornte seine Arbeitskraft, und während er mit vertrauensvollem Eifer sich in neue Schöpfungen vertiefte, hatte er immer weniger Zeit, sich mit seiner Frau zu befaffen. In den Muße stunden zogen ihn die Herrenbekannt schasten ab, die er gemacht hatte und eifrig pflegte. Er ließ Auguste jetzt oft auch des Abends allein, um im Symvosion", der Stammkneipe der Gelehrten und Künstler, sich zu amüsiren, oder, wie er sagte, einflußreiche Connexionen zu gewinnen. Es blieben also nur zeitweilige Viertelstündchen übrig, in denen er sich vorübergehend ihrer erinnerte und in seiner Weise den liebenswürdigen Gatten spielte: Aber auch diese wurden im mer seltener und immer häusiger zeigte sich dafür in seinem Benehmen, wenn er gar nichts anderes wußte, als sich mit ihr V y it v zu beschäftigen, etwas wie Langeweile. I Je öfter sie m gesellige Krelse gezoaen wurden, ein desto unbehaglicheres , Ge? präge nahm diese Langweile an. Ihrem Gevlauder. ibren ärtlickkeiten antwortete er jetzt selten mit jener Art mürer crv,if,.i l-.l

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hinnimmt, was man nicht weht abschlagen kann, durch das man sich aber unangenehm- verbunden fühlt. Es war tlar. Auch das neue Recept, das er selbst gegeben hatte, seine Liebe wieder zu e-.ecken, verfing nicht mehr. Im Gegentheil berührte ihn ihre jetzige Art mehr und mehr unangenehm. ES lag etwas darin, was ihm mißfiel. Es fehlte der feine, narkotische Dust, die pikante Grazie und es drängte sich ihm ein häß licher Vergleich auf, vordem er selbst erschrak, denn es handelte sich um seine Frau. Dabei aber, man mochte die Sache drehen und wenden wie man wollte, sie war nicht anzuklagen, sie paßte aber nicht für ihn, im Glücke noch weniger als zur Zeit des Mißgeschicks. In den Gesell.chaften spielte sie eine klägliche Rolle. Zwar sagten ihr die Herren zuweilen schöne Dinge, aber das waren Vonbons, .ie man so verschenkt, ohne damit etwas besonderes thu.-i zu wollen. Sie konnte nicht an der geistreichen Unterhaltung theilnehmen, sie besaß nicht einmal dac. Talent, ihre Mängel unter einer gewis sen naiven Natürlichkeit zu . verbergen, die immer gefällt und nachsichtig stimmt. Er konnte sie nicht zu Hause laffen, wenn er nicht geradewegs eingestehen wollte, daß er mit seiner Heirath eine Thorheit begangen habe. So mußte er, während er selbst immer mehr an Ansehen gewann, in jeder Gesellschaft eine Blamage durch seine Frau fürchten. Einmal, als eine Frau von ihrem Liebling Dante" sprach, hatte sie gefragt : Ist Ihre Tante also Schriftstellerin? Er suchte es auf ein Mißverständniß zu drehen, aber man lächelte doch über die Frau des Schriftstellers, die von Dante nichts wußte. Auf dem Heimwege hatte er ihr so gelinde als möglich gesagt, sie möge lieber schweigen als sich lächerlich machen. Darauf weinte sie und hörte nicht auf zu weinen, obwohl ihm in seiner jetzigen Stimmung nichts langweiliger war als Thränen. Jndeffen war die Saison so weit vor. geschritten, daß sich alles zur Abise in ie , Sommerfrischen rüstete. Zluch Ernst war durch das Erträgniß seines Stückes und seines Romanes in die Lage gesetzt, diesem Pflichtgebote der Noblesse nachkommen zu können. Von der Gräsin Sie benthal angeregt, wählte er dazu den fashionabelsten Sommeraufenthalt iinHoch gebirge, wohin diese selbst sowie mehrere andere seiner neuen Bekannten aus der guten Gesellschaft" alljährlich zu gehen pflegten, 'und theilte diesen Entschluß Au zusten mit dem Bemerken mit, daß sie für einen entsprechenden Anzug Sorge treffen möge. Diese wäre am liebsten m den Ihrigen nach Langstein gegangen. Davon konnte nun zwar infolge jenes Briefes des VaterS, der immer noch nicht zut gemacht war, keine Rede sein. Sie hätte es daher ganz zufrieden aufgenommen, wenn er irgendeine der kleinen Sommerfrischen in nächster Nähe der Residenz vorgeschlagen hätte, wohin sich ver beffer gestellte Mittelstand zu begeben pflegt. (Forttetzuna wlgt.) . HocbzeitS-Geschenke ! 9 FelertagS-Geschenke ! Elektrische Lampen ! Parlor-Lampen! Oel, das nicht explodirt. Reines Gasolin.

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