Indiana Tribüne, Volume 9, Number 88, Indianapolis, Marion County, 17 December 1885 — Page 3
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DicLangstemlr.
in sätdeut'cher .man von . on Verfall. (Fortstvung.) Des freien Volksblattes ! rief Ernst aus und rückte seinen Stuhl gewaltsam zurück. Die um nähere Auskunft bittendt Hausfrau erfuhr nun, daß das freie Äolksblatt eine kleine, billige -Zeitung aus der lane der evotvervlattcyen f. . war. clce levotvertenoenz versvigre dasselbe noch dazu in einer ganz außerordentlich ausgeprägten Weije. Unter Voransetzung einer kleinen, aus Abfällen .größerer .eltunaen oeteyenven politischen Schürze enthielt dasselbe vor allem, wie die Abonnementseinladüngen zu sagen pflegten, locale Mittheilungen, welche für die bürgerlichen Kreise von hervorragendem Interesse sind." Dieses Interesse war ganz eigenthüm" licber Art. Gab eö in einer Familie Verhältnisse, die eine Geheimhaltung vor der erscnlllchkett wünschensnxrty machten, so waren diese alsbald von dem Cor respöndenten" des Volksblattes aufgestöbert, und nun wurde es dem UottyMpK der betreffenden Famikie anheimgestellt, das Geheimniß gedruckt und pikant zuge richtet zur Würze seines Frühstücks zu le7 ..... , ' n.:u. rci.'X sen ooer eine iicuic vwujivuviymia vusur zu bezahlen, daß d Nedaction aus einen so kostbaren Unterhaltungsstoff für die Abonnenten verzichtete. Theater Recensionen brachte das VolkÄlatt nicht. aber es zog die unt wenignens so wen in den Rahmen seiner Thätigkeit, daß die ehelichen Zwästigkeitm des mit der Primadonna vermählten Heldentenors, . 5 . L 1 l die ftnanctellen Vergenyeuen des iragtfchen Liebhabers, besonders aber die Voudoirgebeimniffe der Tragödin oder der Soubrette u. f. w. als bedauerliche Beweise veröffentlicht wurden, wie we i r. r, r m r t Mg die nunttler oesrreor seien, aucy IN ihrem Privatleben die Achtung zu crwerben, ohne welche auch .die glänzendste Begabung ein zweifelhaftes Geschenk 's' " Wenn d:e sittliche vnrru tung grade .licht paffend erschien, gab man eine Notiz ?.iit pikanter Ueberschrift und nocb pikanterm Inhalte. Auf beides, aus l r- . .f t 1 . r. w die Mlilcye viniruslung uno aus cic pi kante Anekdote, wurde verzichtet, wenn die betreffenden Personen sich entschlos sen, ue zedensalls Ausgehen erregende Angelegenheit auf gütlichem Wege bei;' legen." W m A ma . Aber auch weniaer pikante Äerdaltnlje, das Brot des Backers das Fleisch des Vketzgers g., die Preise des Magazins von N. vt. u. s. w. wurden vom Volks blatte benutzt, ..im bürgerlichen Intereffe" die betreffenden Geschäftsleute zu verkästem oder Schweiggeld zu erbe ben. Einiae Rett hindurch flößte das Blatt in diesen oder jenen Kreisen wirklich schrecken ein. und man zahlte lieber die geforderten, oft nicht unbeträchtlichen summen, als sich emem oentlichen schimpfe auszusetzen. Nach einer Welle mehrten sich aber die Fälle, in welchen sich Personen lieber die gedruckten Schmähungen als die gewaltsame Bellcuerunq aesallen ließen, auch Mit gerechtlichen Schritten drohten, wenigstens dem vetreffenden Vermittler" sehr un,anft die Thür wiesen. Obwohl Habicht cinen leoacleur als lroymann ausge,illt hatte und jedem, der sich direct mi ihn als Eigenthümer wandte, sagte, ci bedaure, das ..Mißverständniß" und werde, die Sache untersuchen, allein die Verantwortung sei auf betten des vleracteurs, da er selbst sich um die Führul?g des Blattes nicht kümmere, so wurde tl'm sä'lietzl'.ch der Boden doch zu beiß and er benutzte eine zufällige Gelegenheit, cas Blatt an emen Unternehmer zu versaufen, der es im bisherigen Geijte fortsuhrle. Am selben Abend noch schrleb (!rnst .inen ausführlichen Brief an seinen Schwiegervater, in welchem er dringlich oor Habicht warnte. Die Antwort des Brauers ließ nicht ange auf sich warten. Sie siel ganz anerS aus, als Ernst und auch Auguste erwartet hatten. Statt Dankbarkeit für die wohlmeinende Warnung waren darin die . , abjten Schmähungen zu lesen.. Es war u a. in einer sehr unverblümten Weise ..usgesprochen, dem Herrn Schwiegersöhn stehe es beffer an, zuzusehen, daß er lilit eigenem Verdienste der schönen Mitgift seiner Frau ein Aequivalent biete, als sich schon jett im Anfange der Ehe so besorgt für die dereinstige Erbschaft zu zeigen. Das sei durchaus nicht poetisch tud in seinen Verhältnissen nicht am Platze. Schmerz und Zorn tobten in Ernst. Er cachte nicht daran, sich zu verwundern, wie der so gutmüthige Mann zu solchen Schmähungen käme. Er sah in dem Schwiegervater nur den übermüthigen Geldmenschen, der es mit seinen Thalern klimpernd wagen durste, ihn, den Kunstler, den tburmhoch über dem Langsteiner Bierbrauer stehenden Geistesaristokraten, pöbelhaft zu beschimpfen. WaS schreibt denn der Vater? ftagte endlich Auguste schüchtern, als Ernst den Bnes zerknittert aus den Tisch warf. Was wird er schreiben? entgegnete Ernst ungestüm. Hier lies das Machwerk des gebildeten Hopsenjaas ! Ernst ! rief Auguste erschrocken. Ach was ! fuhr dieser unwirsch fort. Soll ich mit zarten Rücksichten um mich werfen, Glacehandschuhe amiehen, wenn man mir mit dem Knittel kommt, mich mit echten Brauerfäusten anfaßt ? Gegen die Dummbett kämpfen die Götter verge bens. DaS hätte ich mir von vornherein merken sollen und den Herrn SchwiegerVater an die Wand rennen laffen, wenn er eö nicht' anders wollte. Langsteiner t .. : - r w r t - , nvpsr sino oan und rönnen einen guien Stoß vertragen! Ernst, wie sprichst du vom Vater ! rief Auguste entsetzt, die Lectüre deö Briefes unterbrechend. Wie er verdient, nicht anders ! Das ist so der echte, gebildete Spießbürger ! ökuhr ihm von ferne nur an den Geld sack, und statt der Bildung kommt die KlYm nm )!nrjcfctt I VUiiiiitvtvt gttit xjv.fvy vtt t Ernst, du bist erregt ! sagte Auguste. den Brief, den sie gelesen hatte, beiseite Mtnv.
' Beruhige dich erst ! Ich kann es nicht dulden, daß du so vom Vater sprichst ! Kannst du es also eher dulden, daz; mich in der gemeinsten Weise angreift ? Gewiß, der Vater hat zu hart geschrie den ! Aber wir sind ihm Dank und Ach, tung schuldig ! Achtung ! Ja wohl, wenn er mir die Achtung schenkt, die mir gehört ! Das aber thut er eben nicht. Dank? Ich habe dich aus Liebe und nicht deines Geldes wegen gcheirathet, und wenn du ein Vermögen bra.chtest so brachte ich dafür meine Bildung, mein Talent, meine Zukunft, ich bot dir eine sociale Stellung, die dein Geld dir nie verschaffen konnte. Das schätzt dein Vater freilich nicht, denn er ist ja auch gebildet ; hat auch eine sociale Stellung! , Aber ich,. ich rechne es hoch genug, um .die Dankdarkeit nicht so weit zutreiben, daß ich mich beschimpfen, beleidigen laffe. Früher' hat er es auch anders beurtheilt. Dawar ich der Herr Vetter, mit dem er prahlte, war ich die willkommene Staffage, die ihn herausstrich. Jetzt will man mir dein Geld vorwerfen. Ein solches Benehmen verdient nicht Achtung und läßt den Dank verschwinden. Ich bin fertig mit deinem Vater und begreife Nicht, Wtt tu ihn in Schutz neymen kannst !
Das thue lch auch nicht, obwohl Obwohl? Ich wüS.e nichts, was ihn Mitschuldigen konnte ! 'un, ich meine nur, wir hatten uns doch besser nicht eingemischt. Der Vater ist ein kluger Geschäftsmann von je her gewesen Wenn er mit Brauern und iemesglei chen zu thun hatte ! Wenn ihm einer mit vinebm klingenden Phrasen, mit einem Anstrich von Bildung imponirt, dann ldergldt er sich ihm Mit gebundenen Handeu: ,nn Geschäften nicht ! Und wenn er auch unrecht hat mit dieser Schreibart, so sollst nicht über ihn schelten. Das ziemt sich ein::ial nicht. Dank sind wir ihm immer ichiildig, denn was hätten wir ohne das, im ich von ihm bekam, so lange du nichts .'laufst ? (Traft fubr zusammen und sah starr aus ' rr . tue öiaii. x'stiin sagle r mit gepreß: er klimme : Kommst du damit, Auguste ? Höre ich deine Vaters Tochter sprechen Mein Hott ! rief Auguue. Was hast ci denn 5 ;cb saaie ia nur, wie ek ist ! Wie es ist, oh ! Du reibst es mir auch unter die Rase, daß es dein Geld ist, wovon wir leben, kannst es nicht er arten, bis ich meinen Tbeil beibringe. Es reut dich die ungleiche Partie etwa gar! (!rnst! Um Gotteswillen, irnst: riet Auguste angstvolle a wohl, fuhr dieser mit bebender Stimme fort, du bitt eben auch aus dein Holie deines VaterS geschnitzt und meinst. ich soll mich wie einen Hund treten las sen, weil ich im Augenblicke nicht auf eine volle Geldtasche klopfen kann. Es thut mir leid für dich, daß es zu spat ist, da da vollzählig besetzt, mit Ausnahme deS für Ernst bestimmten Stuhles neben Auguste. Auf den Vorderplätzen saßen Damen in schweren Roben, rückwärts hatten elegante Herren Platz genommen. Man sprach, lachte, sah mit den Operngläsern umher und machte Bemerkungen über einzelne durch dieselben beobachtete Personen. . Auguste saß schüchtern in ihrer (icke und, obwohl sie den Blick im mer dem Orchester und dem Vorhange zu wandte, merkte sie doch zu ihrer Pein, daß sie beobachtet wurde. Jetzt sprachen die Herrschasten französisch. Sie hatte diese Sprache im Pensionat gelernt, das Meiste aus Mangel an Uebung verges sen, aber sie verstand doch, daß von ihr die Rede war. Man fragte in gering schätzig klingendem Tone, wer sie sei und wie sie hierher komme, kritistrte dann ihren Anzug, der ganz nett, doch kundi gen Augen den Mangel an Geschmack routine verrieth und keinesfalls den Ver gleich mit den Anzügen der anderen Damen aushalten könnte. Dann spöttelte man über die Art, wie sie den Fächer hielt, und vor Allem war eö die schöne Blondine, welche sich am meisten über sie belustigte. Sie fühlte, wie sie erröthete. Am liebsten wäre sie fortgegangen auö der Nähe dieser vornehmen Leute mit ihrer übermüthigen Ungezogenheit. Da ging der Vorhang auf. Die Opern gucker richteten sich einen Augenblick aus die Bühne, dann schweiften sie, wie vor her, suchend im Zuschauerraume umher. Es wurde, wenn auch etwas leise, weiter gesprochen und gelacht, und nur zur Hälfte beachtete man die Vorgänge auf der Scene. Niemand aber schenkte der jungen Frau weitere Beachtung, die mit zitterndem Athem, fliegenden Pulsen den Worten nd Gebärden der Schauspieler folgte. Wer dachte daran, daß mitten in dieser vornehm parlirenden, medisirendeu und sich dazwischen an dem Stücke amüsircnden Welt ein fühlendes Herz von den heftigstenStürmen erschüttert wurde, daß die Komödie dort oben ein Hazardspiel war, bei welchem ein Leben, das Glück einer Ehe den Einsatz bildete, daß für die oben geringschätzig bekritelte Frau der entscheidende Theil eines bewegten. Dramas sich abspielte? Sie eistirt nicht, in ihre Ecke bescheiden zu rückgcschmiegt, um die Kleidung ihrer vornehmen Nachbarm nicht zu incommo diren, und während sie um ihr Höchstes, um ihre ganze Welt bange Sorge litt, kicherte, kokettirte eS neben ihr und vor ihr im Parterre ergötzte man sich an dem geistreichen Lustspiele, dem lustigen Dinge, daK einen neuen Himmel aufbauen, die letzte Hoffnung zertrümmern konnte. Der Vorhang siel. Laute Bra vorufe klangen an AugustenS Ohr, daß ihr schwindelte und die Schlafe fiebernd pochten. Sämmtliche Schauspieler traten unter den wieder geöffneten Vorhang und bedankten sich. Auf'S Neue ertönte das Geräusch klatschender Hände, rufender Stimmen. Jetzt erschien unter dem ge öffneten Vorhang, von einem Herrn und einer Dame geführt, ein junger Mann, der nicht mitgespielt hatte. ES war der Dichter, eS war der Mann Derjenigen, die sich so bescheiden vor den vornehmen Damen in die Ecke gedrückt hatte und die letzt von ihrem Swhle aussprang, über den vorgestreckten Fuß eines der Henen stolperte und wemen.d aus verLoae stürzte.
Auguste lland noey immer weunno im Hausstur, als (Änst mit hochgerothetem Gesicht von der Bühne kam. Erstaunt fragte erste: Was hast du, Auguste ? Ach ! antwortete sie, ihre f Hände auf seine Schultern legend, ich ' konute nicht mehr sitzen bleiben. ES hat mich überwältigt. Er sah sie an. Ein leiser, flüchtiger Strahl, eine Ahnung war es jener unendlich süßen, in die Seele dringenden Blicke, die er ihr einst, in den Tagen des Glücks geschenkt hatte. Sie entging ihr nicht, diese kurze Sprache der Augen. Wie glücklich bin ich ! sagte sie mit seligem Lächeln, sich noch näher an ihn schmiegend. Nur widerstrebend ging sie mit ihm in die Loge zorück. Was hatten die Leute da drinnen mit ihrem Glücke zu thun ' Als man in dem an der Seite der Ein tretenden den eben auf der Bühne erschienenen Dichter erkannte, malte sich Ucberraschung auf den Gesichtern. Während er Mit einer leisen Verneigung gegen seine Nachbarin Platz nahm, welche nun genöthigt war, ihre bish'et bis 'an AugustenS Platz hingebreitete Schleppe an sich zu nehmen, beugte sich die Blondine zu einem Herrn zurück, ihm einige Worte zuflüsternd. Dieser erhob sich sofort von seinem Sitze und zu Ernst hintretcnd, sagte er : Mein Herr, eS freut mich, in Ihnen den Dichter dieses reizenden Stückes kennen zu lernenund Ihnen gratuliren zu dürfen. Mein Name ist Graf Stroh heim-Hengstenfeld ältere Linie. Ernst bedankte sich höflich. Der lie benswürdige Graf knüpfte ein Gespräch an über die Arbeit, die so etwas machen mag wie sich denken läßt", und ließ sich dcuin der Frau Gemahlin vermuthlich?" vorstellen, welche sich schlicht verbeugte. Hierauf sagte er : Darf ich Sie vielleicht mit den Herr schaften hier bekannt machen ? Jnteres streu sich alle lebhaft, den geistreichen dichter kennen zu lernen. Nun hörten Ernst und Auguste zwei Baroninnen und zwei Gräsinnen nen nen, nebst zwei Grafen und einem Baron, ohne die Namen deutlich zu verstehen. Nur der Name der Blondine, Gräsin Liebentbal, war vollkommen verständlich gewesen. Diese wandte sich sofort über die dazwischen sitzenden Da men hinwegsprechend an Ernst, mit über sprudelnder Lebendigkeit ihm gratülirend, wobei Worte wie reitend", aller liebst", brillant", unerschöpflich aus dem schönen, etwas sinnlich geformten Munde kamen. Als sich das erste Feuer der Begeiste rung gelegt hatte, brach die Dame daS Gespräch nicht ab. Sie erging sich dann vielmehr in einer näheren. Besprechung deö Stückes, die sich fast wie eine Kritik ausnahm und Ernst, welcher darin eini gen Geist erkannte, zu Erklärungen, Ent gegnungen veranlaßte, sodaß er sich bald in der lebhaftesten Unterhaltung mit der Gräsin befand. Diese regte ihn so sehr an, daß er der neben ihm sitzenden Gat tin ganz vergaß. Auguste saß wieder, wie vorher, in ihre Ecke zurückgedrückt und gab sich alle Mühe, äußerlich nicht zu verrathen, . wie sehr es sie schmerzte, daß der sremden Leuten gegenüber so be redte Ernst für sie kein Wörtchen hatte, in einem Augenblicke, wo doch die Le bensgefährtin, das eigene Weib, das
meiste Anrecht an ihn hätte haben sollen. Der kurze Lichtblick war wieder verschwunden. Sie war ihm nichts, gar nichts mehr als ein Spielzeug müßiger Stunden, und die Empsindungen des Glückes, der Freude über den Erfolg goß er vor fremden Ohren aus, das eigene Weib nicht würdigend, die mitfühlende Genossin seiner gesegneten Stunde zu sein. Gesegnet! Die sinsiere Ahnung, sie trat immer deutlicher vor ihre Seele, daß statt Segen noch weiterer, größerer Unsegen ihr aus diesem Tage des Erfolges erwachsen würde. . Als die Glocke daS Zeichen zum Beginne des zweiten Aktes gab, erhob . sich Ernst. Er drückte lebhaft die Hand der Gräsin, welche ihm diese, sich graziös zurückbiegend, hinter ihren Stuhl reichte, und sagte dann zu seiner Frau : . Ich werde auf. der Bühne bleiben bis du dich nicht mehr an einen dieser Geld wänfte verschachern laffen kannst. Da brauchtest du dich dftnx nicht zu sergey, bis die beiden Geldsäcke das Gleichgewicht haben. Auguste stürzte laut schluchzend aus dem Zimmer. Nach einer Weik suchte er seine Frau in der Küche auf, wo sie weinend an 'einem Tische faß. Er bat sie, sich felbst hef tig anklagend, um Verzeihung. Wie hast du mir daS sagen können, Ernst ? rief Auguste mit jammervollem Blick. Ich war nicht bei Sinnen ! Bei Gott, ich war es nicht ! entschuldigte sich die ser. Ich könnt's nicht nochmals hören, das Herz würde mir zerspringen ! versicherte Auguste. Nie, nie wieder ! versprach Ernst. Und sie waren versöhnt. ES war einige Tage später. . Auguste war eben im Zimmer, als der Postbote eine Frachtsendung überbrachte. Ernst wechselte jetzt ein wenig die Farbe. Kommt wieder etwas zurück? fragte die junge Frau schüchtern. Ja ! antwortete er, einen halben Blick auf sie werfend. Das ist aberschrecklich! seufzte Au guste. .Ernst erividerte nichts, aber biß die Lippen fest zusammen und seine Hand ballte sich krampfhaft zur Faust. Bei Tische sagte er plötzlich nach län germ Stillschweigen: Ich möchte dich, um Conflicte zu ver, meiden, dringend bitten, liebe Auguste, dich nicht in meine geschäftlichen Verhält nisse zu mischen. Das habe ich ja noch nie gethan! er widerte Auguste erstaunt. Doch, doch ! Es wäre mir eben. erw'inscht, wenn auch solche Ausdrücke des Bedauerns, wie heute Vormittag, beiseite vlieven. . . Aber es ist doch natürlich, daß ich mich mteressire Gewiß ! Aber diese Art des Jnteres le?, liebes Kind, ist kür mich peinlich. Sie
U'irlt entmuthigend, sie stimmt nervös. Darum möchte ich bitten Ich werde da, ich es weiß, gewiß nichts mehr sagen ! siel ihm jetzt Auguste mit fast weinerlicher Stimn ins Wort. Er hatte ohne jeden zärtlichen Ton, mit trockener Bitterkeit gesprochen, daß es ihr recht weh that, ihn fo unbegreiflich verändert zu finden. In der nächsten Zeit sah sie sich bald gezwMlgen, über diese Unbegreiflichkeit näher nachzudenken und Gründe dafür aufzusuchen. ' Ernsts üble Laune, wie sie seinen Zustand anfangs bezeichnete, nahm von Tag zu Tag zu. Er konnte sich über jede Kleinigkeit ärgern. Sein Aerger aber zeigte sich nicht in Gestalt heftiger Zornausbrüche, sondern in der viel peinlichern Form nervöser Reizbarkeit.. ' . , ,,. .. . ? . In den heitern Stunden nannte er sie seine einzige Freude, seinen Engel und schwor ihr in den überschwenglichsten
Ausdrücken, wie er sie liebe, um bald darauf ihr den schmerzlichen Vorwurf zu machen, sie quäle ihn,'- sie habe etwas an sich, was nervös mache. " Die Mutter schrieb ihr bald nach dem Briefe des Vaters an Ernst und verurtheilte deffen Einmischung in die sinancullen Angelegenheiten seiner Schwiegereltern noch viel derber als jener. Ernst hatte ihr verboten, sich in seine geschäftlichen Angelegenheiten zu mifchen) und sie Wagte es nicht, dieses Vervok zu uvtreten, denn die Erinnerung an den herben Ton, in welchem dasselbe ausgesprochen worden war, ließ sie vor einer vielleicht noch schmerzlicheren, verschärften Wiederholung desselben zurückbeben. Da traf ihn ein Brief des Hoftheater Intendanten. Er hatte gleich nach jenem ersten Mißerfolge sich an die Ausarbeitung eines T J mr ........ r. slyon siuyer im '-piane entworfenen zui--spielstoffes gemacht, dasselbe in einem Monat vollendet und mit dem Fatalismus der Verzweiflung eingereicht. Nun, nach zwei Monaten, schrieb der Intendant, das Stück gefalle ihm außerordentlich, namentlich sei die große Leichtigkeit, der zwanglose Witz deö Dialogs zu rüh' men. Ernst lächelte bitter, da e? be dachte, unter welchen geistigen Qualen, mit welchem Angstschweiße der Muth!:, sigkeit jedes Wort geschrieben worden war. Er folgte der Einladung des In tendanten zu einer Besprechung, indem er sich sogleich in einen schwarzen Sa lonanzug kleidete und der dazu kommenden Gattin auf ihre Frage, was dieser Garderobenwechsel eigentlich bedeute, erwiderte : Ich habe einen Gang zu machen ! Das mußte ihr genügen. Es genügte auch, um ihr, als er gegangen war, heiße Thränen zu entlocken. Die Proben für das Lustspiel begannen. Ernst, der jeder derselben beiwohnte und sich noch in regen persönli chen Verkehr mit den Künstlern sete, war viel außer Hause. Auch dort zeigte er sich viellbeschäftigt, aber er war guter Laune. Wenn Auguste zur Unzeit etwas sprach, wurde er nicht mehr ärgerlich, sondern sagte ganz . freundlich : Später Kindchen, später ! Nach einer Weile kam er dann, streichelte ihr daS Kinn und sagte: Jetzt, mein Schätzchen, stehe ich zur 'Verfügung! Er zog sie auf. den Schoß, tändelte mit ihr, nannte sie et tcS Mäuschen", brachte ihr eine Orange oder Bonbons nach Hause ; aber vergebens wartete sie auf ein rechtes Wort, das die schlimme Vergangenheit besprechen und sühnen sollte, auf einen Ton, der aus der vollen, tiefsten Männerseele käme, das Herz erschließen, zum Herzen sprechend, wie sich's in einer guten Ehe ziemt. Sie ließ ihn gewähren, lächelte wohl auch und antwortete auf feine Küsse.. Er aber merkte nicht, daß die Zärtlichkeit in' ihren Küffen mit Wehmuth gemischt war und daß sie kein rei nes. Glück empfand. (Fortfetzung folgt.) HychzeitS-Geschenke ! FeiertagS-Geschenke ! (Elektrische Lampen ! Parlor-Lampen! Oel, daS nicht erplodirt. Reines Gasolin. F, r. Kmitk and Co., 30 und 32 Nord JllinoiS Straße. ET Telephon 707. Base Biiraer, alle Sorten ! Heizöfen, Nanges. Köchöfen, z den Niedrigsten Preisen - bei - AIö aEETT 2 Ost Washington Str. Aufs0Vl)evung. Rune ndreal au vorder t. Lurge, Preußen. Michels Jda C. an Heide, Preuße. Oeselet Loh. aus rotzhosen, vavern. Reut, 3eorge u Seroshosen Vayer.' - Bau, ndr. und da an erotzh', vavern. Johl Zae. Fred, aal llntertürkheim, Sürtted,rg. aichinger karl 33. au SSrvinge, WüMeberg. ichelan. Her. , Frtedderg, kSürrtbkrg. lun, onrao au Oderdaidingen, ade, verg ruft au Ottenberger, Lade. , . Vte Odengenannt ollen sich ege ÄbsaZastl ngelegentzetten enden an Herr Philip Xtappapoirt, US VA ,!, riZe, In! !,,, z.
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WBWi f mmm, (Goldene Medizinische Entdeckung) Deilt alle Ausschläge ron eine, gewöhnlichen fflnne oder Blatter blS u den schlimmsten Skrofeln. Salzflufz, eschwüre. Cchuppigkeit eder Rauheit der Haut, kurz alle durch unreine Blut verursachten Krankheiten erden durch diese mächtige, reinigende und stärkende Llnnei überwunden. Uuter ibrem wohlthätigen Sinstoffe beilen srotze fressende Keschwüre rasch. Jbre rast bat ich namentlich in der Heilung ron Schwindflcchtc, Viose.Rask,' Blutschwären. Karbunkeln, wun, $,cn. 2iae' skrofulöse eschwüre uud Geschwülsten, chüstgelenk-Krankhcit, Knie schwamm. Kröpf oder dickem a( und erwei jttttn Druse gezeigt. Man sende zehn EentS i Briesmarkkn für eine mit eolorrrten Abbildungen aus, estattkte Abhandlung über Haulkankheilen, rdn den, selben Betrag für die bhandlunz über Skrcfelleiden. Kint ift da Lrde." Man iniae eS Sründlich durch den Gebrauch roa Dr. Plerce'a Golden Mir DiKcojen, und aute Verdauung, eine sletkenfreie aaut. frischer 3Ktk, eben, energie und Gesundheit der onslitution wer, den dadurch hergestellt. Die Schlvindsucht, die eine Tkrofeltrankheit der Lunge ist, wird durch dies Sottesgade von einem Heilmittel snell und siter in ihrem Fortschritt gehemmt unv gebeilt, wenn daS Mittel eingenommen nwd, ehe da Leiden die letzte Etadiea erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht öder diese schreckliche tödtlich Krankheit bat Vr. P teree, alS VW 1$!,"cujmte Arzneiiuerst dem Publikum dar dvt, im Ernst daran gedacht, sie eine "t'onsuraptlon CnrM(Sda)lnbfutt8s$fÜraitteI) ju nennen, hat aber Wesen Ramen fallen lassen, eil derselbe 11 beschrankt für eine Arznn, welche infolge ihrer wunderbaren Ver. einizunz tonischer oder stärkender, Iterativer oder säfte verbessernder, anttbiliöser. brustlösender und nährender Elgenschaften ohn Gleiche ist. nicht nur als ein Heil. mUtel gegen Lungenschwindsucht, sonder gegen alle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. JP" ?" "tt, sSläfrig, schwach suhlst, Mtf eidliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im Ee ficht oder am Leibe hast: wenn Tu hkuftgen Loxsschmer der Schwindel, Uebelgeschmack im Munde, innerliche &kt oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, Hast; wenn Du niedergeschlagen und on tüstern Vor efable erfüllt bist: wen Tetn Lxpetit nnrezelmihiz und die Zunge belegt ist, dann leidest Du an Ver dauuna-beschwerden. Dyspepsie und Leber, ffrankheit oder aUiakeit. In vielen Fallen sxart an nur einige dieser Symptome. AIS ein Heilmittel gegen alle solche Fälle ist vr. rlerce'a Holden Medical DiMOrery ohne Gleichen. ee ßttgifchroad), Vlutspesen. Kurz, athmiakeit, Luftxöhrenentzündung. schlim en Huste, Schwindsucht und verwandte Seiten ist si ein unfehlbares Heilmittel. Man sende ha LenlS in Briefmarken für vr. Pieree'S Buch über Echwindsucht. Bet Apothekern I haden. Preis $1.00, l'iWs Dispsnsary Hedical Association, Eigenthümer, 663 Main Str., Vuffala, . Y. $500 Belohnung tvird von den Eigenthümern roa vr. Sage' Catarrh Remedo" für einen atarrhfall. welchen sie nicht kurtren können, ausgeboten. Wenn man einen ekelbasten oder anderen Ausfluß aus der Nase, theil, weise Verlust de Geruchs, Ge frfimif.? nhmr fSAl.S (.1 w m.. . , uimit, vivvc uaen. dumpfen Schmerz oder drückend? Gefühl im opfe hat, fc? c J?ftf . 5tar?h. Tausende solcher Fälle enden in chwindsucht. .Sage'S .Satarrh Rem'ed y bellt die schlimm. lliJL0"' opserkältung und ka tarrhalen, Kopfschmer,, so ent. A.SEINECKE, jr., DenlsHkl Bank ' Haus, Ecke 8. und Vine Straße, O. Wollmachten ach Deutschland, Oesterreich nd de, chwei, gefertigt. Sonfularifche Beglaubigungen besorgt. Grbfchasten . f. . prompt und sicher einkasftrt. 7 Vertreter in Jndianavalil.: Philip Bappaport, , Ka. 120 Oft MarYIaud Straße. C j. X1LB. II. COLBXAX. KLEE & COLEMAN, : Fadrikanteu von Mineral Waffer, Eparklwg Champaign Giftet tt. Little Daish. Ebenso alleinige Agenten von Belfast Singer nud Selzer-Wasset. ' Fontaine erde jederieit aus Bestellung gef&Si Fontam erde auch vermiethet. 226, 228 220 Süd Delaware Str. Jndianaovli, Ind. AI. Tt. 8tyor, Manager EZÄdttch. j I kl R R Die körzefte nd Itftt valZn uech Louisville, Naahville, Mernphis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, J ackBonville, Mobile and New Orleans, Cl Ist v,rtHeUl)aft für Passagiere nach dem Süden, eine dirette Rente z nehmen. , Palaft-, Schlaf- und Parlor-Wagen zwischen Chicago und Loaiiville nd St Louit"nnd Lonisdille ohn Vagenwechsel. vknnfott, Schnelligkeit und Sicherheit bieirl die mW die alle znvn'kssige D. M. 5d. M. M. H. Tt . Doriiiß1, ( sfifient eral Passagier,eent. ordsle Oashingto nd JllinoU tt., Jndr! E. W. McKxuna, Btiperintentlent. i : Dr. C. C. Evorts, DeNtsl)erZaYnrzt, : ! (Rftchfolgti fiil. . Itliert.) D..CiC(?e Oashington n. VeOnsvlvauka (Ztr. I . I f jt.t.l
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