Indiana Tribüne, Volume 9, Number 87, Indianapolis, Marion County, 16 December 1885 — Page 3
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in süddeutscher Rcman von . von Versag. (ForlZtöllNü.) Da stets neue Capitalien zunromlen, die Kundschaft sich bis über den Bezirk hinaus erweiterte, hatte Herr Habicht die Geschäfte nicht mehr mit Müller allein machen können. Sechs Commis arbeitetcn bald unter seiner Leitung, während ein Portier mit großem Drelspltz und einem silberbeschlagenen Stäbe un- - 1 - sr m V C!. ten aus oer irae orge iruz, oap oie andrängenden Leute in schöner Ordnung sich nach dem ersten Stocke begaben, wo über einer hohen Glasthür mit matten Scheiben geschrieben stand : Hauptcassa, Aus- und tLlnzahlungsbureau sur das Publikum," während der in der ersten eit benutzte Raum des Erdgeschosses jetzt die Aufschrift trug: Comptoir für Geldwechsel, Capitalsanlagen und Wech seldiscontirung im ersten Stock." Neben diesem Raume befand sich ein zweiter mit der Aufschrift: Sprechsalon für finanzielle Consultation. Anmeldung oeim Portier." Der wachsende Aufschwung des Unter nehmens versetzte alle diejenigen, welche dadurch ihr Vermögen in kürzester Frist verdoppelt und verdreifacht sahen, in einen wahren Rausch des Entzückens. Herr Habicht war in weitem Umkreise der Gegenstand einer die normale Werth schätzung weit übersteigenden Verehrung; man nannte ihn den Wohlthäter des ganzen Bezirks, und wenn er zuweilen mit seinem eleganten Gefährt auf das Land kam, glaubte man nach der Art der Begrüßung, die ihm widerfuhr, minde stcnö ein königlicher Prinz fahre durch das betreffenve Dorf. Die sonst in ihren Höflichkeitsbezeugungen sehr kurz an gebundenen Bauern neigten sich mit ei ner Ehrfurcht vor ihm, wie sie dem Herrn Bezirksar.'tmann niemals wieder fuhr, wenn er zu einer Commission kam. Die Weiber eilten unter die Hausthüren und nahnien den zögernden Jungen verweisend die Mützen vom Kopfe. Die Liebenswürdigkeit, mit welcher oer gnädige Herr" einem Bübchen den ,laa-xkkopf strelckelte oder auck einer büblchen Dirne in dir Wangen kniff, erhöhte seine Beliebtheit wesentlicb und es gab für ländliche Windbeutel bald keine größere Prahlerei, als die Behauptung, man stände mit Habicht wie ein Käme rad, während eiu Scherzwort oder gar eine kleine Zärtlichkeit das dadurch be glückte Mädchen überglücklicher machte, als eine vom Landesherrn als Perle der Hofbühne bezeichnete Ballettänzerin. In Langstein selbst war seine gesellschaft liche Stellung diejenige, welche der bekannte Rbob aus Rußland oder der Wallachei in gewiffen Baderomanen einzunehmen pflegt. Er befaß zwar weder das dort beliebte dämonisch-melancholi sche Auge, nochzdie interessante Blässe des Gesichts, noch weniger liebte er es, durch stumme Blicke zu bezaubern oder durch kurze, vieldeutige Antworten zu verwirren, aber die Langsteiner Damen waren keine nach Dämonischem schmachtenden Badeprinzeßchen und keine geistreichen Wittwen, welche.sich in der Alltäglichkeit des Alleinseins nach dem zweiten Mainu sehnen, sondern fühlten sich hochbeglückt und begeistert von Hrn. Habichts nimmerruhender Geschwätzigkeit, welche sie Unterhaltungsgabe nannten, von seinen feine Manieren" betitelte Commisphrasen und seinen rosenrothen Wangen mit dem zierlichen englischen Bärtchen. Er tänzelte von einer zur andern, hatte für jede ein galantes Wort, zuweilen sogar einen Seufzer, fühlte sich stets unendlich glücklich", hatte jede Woche mindestens einmal den schönsten Tag seines Le bens" und dazwischen siel für jene ein reizendes Bild von der Rose, für diese ein anderes von holden Sternen" ab, wäh rend es keine gab, die nicht wiederholt den Borwurf der Grausamkeit von ihm geistreich lächelnd zu hören bekommen hätte. Kurz, er war ein rcizenderMann", gegen welchen Ernst Sturm, den man nur noch selten und dann nur des Gegen satz'es halber erwähnte, als ganz gewöhnlicher Mensch erschien. Er hatte nur den einzigen, namentlich von den Mamas gerügten Fehler, daß er zu flatter haft war und gar keine Anstalten zu einer ernsten Richtung" machte. Wohl schien es eine kurze Zeit, als sei Majors Leokadie die Blume, welche der lose Schmetterling am liebsten 'umflatl' terte, aber kaum, daß dariiber Glossen gemacht wurden, als man ihn sich eingehender mit der' Apothekerstochter unterhalten sah, die bald wieder von einem andern Sterne verdunkelt wurde. Wenn nun auch die Mamas darüber zuweilen einen leisen Tadel aussprachen, die Töchter im stillen erwogen, ob eö denn ganz unmöglich sei, den liebenswürdigen Flattersinn in ein sicheres 3!ctz zu bringen, so schadete ihm diese Eigenschaft doch keinesWegs, hielt' vielmehr, das Interesse für ihn stets auf gleicher Höhe. Dafür war er außerdem auch dadurch bemüht, daß er die Rolle deS rnailire de plaisir mit aufopferndem Eifer übernahm und unerschöpflich in neuen Vergnügungsplänen war, welche besonders den Vortheil hatten, nicht m große Ansprüche an die Caffen der Betheiligten zu stellen. Selbst der einbrechende Winter gab ihm Gelegenheit, seine geselligen Talente zu entfalten. Schlittenpartieen, natürlich nicht ohne Schlittenrecht, lebender Bilder, auch Tanzuntcrhaltungen unterbrachen die Eintönigkeit deS Kränzchens, dem Carneval weit vorgreifend. Er plante auch ein Theater, fand aber zunächst einige Schwierigkeiten in der Auswahl der Dar' steller. Die Ausdehnung deS Bankgeschäftes hatte endlich so gewaltigen 'Umfang ge. Wonnen, daß nicht bloß Leute, welche noch einigermaßen als Capitalisten" btteichnet werden konnten, zu der Kundschaft desselben gehörten, sondern auch Taelöhner und Dienstboten ihre Erspanilsse in den kleinsten Beträgen hintrugen, um dafür ratenweise Lose oder Staatspa. Piere i erwerben nachdem der erste Ver' such einzelner nicht, wie man vorerst ge glaubt hatte, - vornehme Abweisung sol cher Bagatellgeschäfte, sondern die freund' lichste Aufnahme gefunden hatte. Hen Habicht, trieb . die Ratengeschäfte nicht wie die berüchtigten. Ratenbriefhändl der Residenz, vor denen schon amtlich ge
warnl worden war, sonvern &qiufli auq hier ein ähnliches Verfahren,wie beider größcrn Capitalisten. Statt einen sog nannten Jnterimsschein oder ein anderes zweifelhaftes .Papier von blendende: Ausstattung den Leuten einzuhändigen, stellte er auf den kleinsten Betrag einet Wechsel aus, dem die zchnprocentige Ver zinsuug für den Monat zugrunde lag. Während der Kunde sein kleines Capital so trefflich verzinst sah, wurden die Eiw Zahlungen pünctlich verbucht und schließ lich demselben aus dem Buche vorgewiesen und zualeich freigestellt, das nun voll
bezahlte Papier an sich zu nehmen odei die bisher angewachsenen Summen geger Wechsel liegen zu lassen und mit den Ein Zahlungen fortzufahren, bis ein Papier von größerm Rennwerth angeschafft werden tonne. Natürlich war jedermann so klug, dic ses letztere Anerbieten anzunehmen, denn ein Wechsel von Habicht und Compagnii war viel sicherer, als das Papier ein Actiengesellfchast in Oesterreich un-. ten" oder gar drüben" in Amerika, von welcher ein armer Dienstbote nicht wissen konnte, was vorging. Herr Ha bicht antwortete selbst immer auf Befragen : . Ich habe dort meine Verbindüngen und kenne die Gesellschaft. Sie ist gut ! Natürlich, setzte er lachend bei, ist die Entfernung etwas groß, wenn Sie sich immer erkundigen wollen. Wie die Firma Habicht und Campagnie steht, können Sie leichter erfahren. Da braw chen Sie nur nach Längstem hereinzufah ren ! Das war so klar und leicht einzusehen, daß jeder es lieber sah, wenn Herr Ha bicht so gefällig war" er that es im me? nur aus Gefälligkeit für die Leute der Umgegend , einen Wechsel auszustellen. Eine nothwendige Folge dieser neuen Richtung, durch welche das Bankgeschäfs auch die kleinsten Capitalien an sich zog. war, daß niemand sein Geld in der Be zirks-Sparkajje lassen wollte, welche jähr: lich dreiProcent bezahlte,währcnd man bei Habicht zehn im Mona: bekam. Es bli den bei dieser Anstalt nicht nur die EinZahlungen aus, sondern es wurden auc bereits niedergelegte Summen Massenhaft zurückgezogen, sodaß deren Fortbestand fraglich zu werden drohte. Del Bezirksamtmann hatte seine frühern Bedenken bisher nicht mehr verlauten las' sen, um so mehr, als die gesellschaftlichen Beziehungen ihm die Nothwendigkeit eincs nähern Verkehrs mit Habicht auferlegten, wenn er nicht sich und seine Famllie von ganz Langstcin in die Acht erklären lassen wollte. Zudem war thatsächlich nichts geboten, was ihn zu anderer als zu einer Privatäußerung hätte veranlassen können, welche noch dazu bei dem Stande der Dinge ihm vielleicht litefcr Ungelegenheiten hätte bereiten können, als dem davon betroffenen Bankgeschäft. 'Run aber, als die Sparkasse in eine solche Schwierigkeit gerieth, der Andrang der kleinen Leute zu dem Bankgeschjr von socialpolitischem Interesse für seinen A.ntsbezirt wurde, und noch dazu von feiten mehrerer Großgrundbesitzer, welche sich bisher der ganzen Sache gegenüber zurückhaltend verhalten hatten, an ihrer Spitze Zlitter, an ihn die Aufforderung gerichtet wurde, von Amts wegen Schrit te zu näherer Untersuchung dieses eigenthumlichen Falles zu thun,glattv:e cr n ich: mehr ruhig bleiben zu ciarcn. Es uai. lückivrache mit dem ?!icnlicam:c!l u . erklärte diesem seine Absicht, an die Kreisregierung zu berichten und von dort Ver Haltungsmaßregeln zu bitten. Der Rentbeamte zuckte die Achseln und meinte, die Regierung werde in dieser Angelegenheit nichts thun können, da nach seinem Ermessen kein Grund gegeben sei, einen straffälligen Schwindel zu vermuthen, durch die Betheiligung des Brauers Kratzer und des ehemaligen Kauf mannö Müller aber dem Unternehmen thatsächlich bedeutende Mittel zu Gebote ständen. Eine Stunde darauslbußte man be reitö im Habichtschen Bankcomptoir von dieser Besprechung der beiden Beamten. Müller und der eben anwesende Brauer zeigten einen unbändigen Zorn über dieseS Beamtenvolk" und erklärten, sie würden die nächste Gelegenheit benutzen, den Bezirksamtmann wegen Ehrenbeleidigung zn verklagen. Herr Habicht kaute eine Weile abwechselnd an der Unter und Oberlippe, zupfte seinen kleinen Bak kenbart in die Breite und sagte dann lächelnd:' Wozu ereifern sich die Herren? Haben wir uns denn vor irgend wem zu furch ten? Am selben Abend wurde ein von Herrn Habicht verunstaltetes ländliches Fest in einem Dorfwirthshause gefeiert, wobin man mit Schlitten fuhr. Der Bezirksamtmann hatte sich mit seiner Familie ebenfalls eingefunden und die beiden Theilhaber das Herrn Habicht waren ganz erstaunt, zu bemerken, wie dieser sich mit dem thatsächlichen Feinde unterhielt, sogar mehrmals belustigt auflachte. Das Fest war allerliebst. Man tanzte )u den Klängen einer Ziehharmonika und in den Pausen tummelte man sich, da der Tanzplatz zu wenig Raum bot, auf dem schmalenAange, an der Treppe und sogar im obern Stockwerke des WirthsHauses umher. Letzteres wurde trotz der dort herrschenden Dunkelheit, die der durch ein kleines Fenster einfallende Mond nur schwach erhellte, von einzelncn Paaren gern aufgesucht, a man hier nicht gar so beengt war wie auf dem Gange oder an der. Treppe und auch die Zugluft, die dort herrschte, ver mied. - - Plötzlich vermißte man Herrn Habicht und zugleich Beatrix. Sie hatten eben miteinander getanzt und waren noch an der Treppe bei andern stehend gesehen worden. Endlich, als schon auf verschie denen- Lippen ein boshaftes, Lächeln schwebte, das die Frau Aezirksamtmännm unruhig auf ihrem Sitze werden liei), erschienen die beiden : Herr Habicht, wie hier und dort behauptet wurde, mit einer r , 7l t'.-tu. cm qi , it. -l sttsi leiauUj'cu x'uuir, uuii um was geratheten Wangen und auffallend alänenden Auaen. Es wurde darüber manches im stillen geslüstert und auf dein Heimwege konnte ern aufmerksames Ohr in den verschiedenen Schlitten Worte hören wie : Er halt sie zum carren r So thöricht in diesem Alter zu sein !" Sie glaubt am Ende, er mache wirk licb Ernst l - ..Es war eigentlich dock
recht unpassend V Ich hatls Mi): e dacht, daß der junge Mann sich so vcr gißt !" Des andern Tages hörte die staunende Stadt, Herr Habicht habe sich mit Acatrix verlobt. Die Fama wollte wissen, die Sache sei nicht so glatt abgelaufen, der Alte" habe merkwürdigerweise Schwierigkeiten gemachtes habe Thränen gekostet, endlich aber habe Herr Habicht doch den Weg zum väterlichen Herzen gefunden. IX.
Ernst Sturm und seine Frau lebten in ihrer freundlichen Vorstadtwohnung still behaglich ihrem jungen Eheglücke und 'nach drei Zltonaten waren die Flitterwo chen noch nicht zu Ende. Nach drei iv!onaten eines auch nicht durch den geringsten Zwischenfall getrübten Glückes zogen sich plötzlich düstere Wolken. über dem Horizonte des jungen Paares zusammen. Zuerst bemerkte nur Ernst davon und, ohne Auguste etwas ahnen zu lassen, kämpfte er es still für sich durch. Er hatte jenen größern 3to man, welchen er der Schwiegermutter gegenüber als einen Theil seiner Aussichten angeführt hatte, sogleich nach der Hochzeit an einen Verleger geschickt. Jetzt sandte dieser daS Manuscript zurück mit. dem Bemerken, die Arbeit enthalte zu wenig Handlung, um ein größeres Publicum zu interessiren,und eigne sich nur für Leute von höherer philosophischer Bildung, die aber bekanntermaßen in Deutschland keine Romane lesen. Vor Auguste verbarg er sorgfältig den bittern Schmerz, den er empfand. Als der Postbote mit der verhängnißvollen Sendung kam, hatte diele harmlos gefragt: Das ist Wohl, etwas, was jetzt gedruckt worden ist? ' Nein, hatte er, seine Erregung mühsam oezwingend, erwidert, dann würde man oas Manuscript nicht zurückschicken. Es kommt von einem Verleger, der es nicht nehmen will. Das macht doch nichts ? sagte Auguste darauf. Du bist ja eivzberühmtcr Schriftsteller, und wenn der eine es nicht nimmt, nehmen es dafür andere. Nicht wahr? Ich hoffe es ! antwortete Ernst beklom men. Uebrigens, liebes Weibchen, wenn mich dein guter Vater und die Längste!' ner Herren zur Berühmtheit gestempelt haben, so ist dies deshalb noch nicht für weitere Kreise maßgebend. Damit war für Auguste das Ereigniß erledigt. Er wollte ihr den Kummer des Weiteren ersparen. Derselbe kam immer noch srüh genug. Er war nur theilweise durch den ermuthigenden Zuspruch guter Freunde beruhigt, als eines Tages ein Brief an ihn kam, dessen Adresse ihm vollig unbekannte Schriftzüge trug. Er öffnete denselben und die Unterschrift bese.hend, war erlebhaft erstaunt, Herrn Ritter als Absender kennen zu lernen. Begierig, was dieser Mann grade ihm zu fchreiben hätte, las er : Hochgeehrter Herr! Sie werden sich wundern, von mir einen Brief zu erhalten. Ich hoffe jedoch, derselbe ist Ihnen eher willkommen als unangenehm." Nach dieser Einleitung folgte eine ausführliche Schilderung der Vorkommnisse in Langstein, darauf hieß es weiter: Ich habe mit mehreren andern Personen des Bezirks, welche sich noch die Besinnung bewahrt haben. Schritte gethan, um den Herrn Bezirksamtmann zu einer Einmischung in dieses Treiben zu veranlassen. Derselbe hat unser Vorgehen dadurch beantwortet, daß seine Tochter sich vor einigen Tagen mit Herrn Habicht verlobte. Es kann nun kein Zweifel mehr sein, daß dieser Herr eine Copie jener Schwindlerin ist, welche vor einiger Zeit in ihr Unwesen getrieben hat. Ich bin trotz der zwischen uns schwebenden Differenz gestern zu Ihrem Herrn Schwiegervater gegangen, ihm die Augen zu öffnen, wurde aber von ihm und seiner Frau in der brutalsten Weise abgewiesen. Ich bin nun Ihrem Schwiegerva ter freundlicher gesinnt, als er glaubt, und möchte ihn rechtzeitig vor dem Verderben bewahren. Was ich über Habichts Vergangenheit erfuhr, ist vollkommen Widersprechendes. Sie. sind vielleicht in der Lage, sich genauer zu unterrichten, und dann wird es in Ihrem und Jh rer Frau Gemahlin Interesse sein, Ihre Schwiegereltern vielleicht mit mehr Erfolg als ich von der gefährlichen Blind ocit zu heilen, in der sie jetzt befangen sind, ch hoffe, Sie sehen in dieser Mittheikung die aufrichtige, selbstlose Theilnähme für mir hochschärZbare Personen, und bitte Ihrer Frau Gemahlin meinen Verbindlichen Gruß zu melden. Hochachtungsvoll Franz Ritter." Ernst war von diesem Briefe auö mehr fachen Gründen lebhaft berührt. Der Inhalt an sich war vollkommen geeignet, ihn für feineSchwiegereltern und Mittel bar für seine Frau und sich selbst besorgt zu machen. Die Gründe aber, welche Ritter zu seinemBriefe veranlaßt haben moch ten, erschienen ihm nicht so ganz selbstlos, wie dieser behauptete. . Er glaubte, da hinter ein noch immer vorhandenes leb Haftes Interesse für Augustens . Geschick zu erkennen. ' Ihn heftig erschreckend, tauchte der Ge danke in seinem Gehirn auf, Auguste wäre doch vielleicht an der Seite dieses nüchternen, aber braven Mannes glück licher geworden, als mit ihm. Bitler schmerzlich war die Folgerung, die sein einmal zum Trüben, Düstern hinneigender Geist daran knüpfte, daß er zu früh, zu unbedacht das Schicksal eines andern Wesens an sich geknüpft hab, statt zu warten, bis eine festbegründete Stellung ihm diesen Schritt erlaubte. Aber noch war er fest entschlossen, von Auguste den eigenen Kummer fern zu halten, ihre glückliche Sorglosigkeit so lange als möglich vor dem Gifte zu bewahren, daS in fein eigenes Glück vergällend eingedrungen war. Ein leiser Schatten davon kam ja so schon durch Ritters Brief an sie, dessen Inhalt ihr nicht gleichgiltig bleiben konnte. Nach einer Weile raffte er sich dann aus seiner melancholischen Stimmung auf und holte Auguste aus der Küche. in die Wohnstube. Dort übergab er ihr den Brief. Sie erschrak so sehr, daß ihre rothen Wangen die Farbe verloreS und die Thränen schimmerten in ihren Augen, als sie den Gatten iragte:
Was hältst du davon ? Glaubst du wirklich ? Dieser antwortete mit schwer erkämpfter Ruhe : Zunächst will ich noch gar kein Urtheil fällen. Vor allem werde ich mich jetzt über diesen Herrn Habicht genauer erkundigen. Ich wollte es schon früher thun, habe es aber vergessen, weil 'bisder kein zwingender. Anlaß dazu war. Wenn sich nun auch Bedenken herausfiel len sollten, so ist auch nichts versäumt. Dein . Vater hält auf meine Meinung, und wenn ihm Thatsachen mitgetheilt werden, wird ihn dies eher bestimmen, als die allgemeine Warnung Ritters, der ohnehin nicht mehr in Gunst bei ihm steht. Leider ! sagte Auguste. Ernst sah seine Frau, ohne daß sie es bemerkte, überrascht an. ' Du bedauerst dlesen Streit der beiden also ernstlich ? fragte er. Gewip thue ich das, war die Antwort. Ritter war ein guter Freund des Vaters und man weiß nie, wie man solche nothwendig brauchen kann. Jedenfalls wäre er immer von gutem Einslusse auf ibn gewesen, denn er ist nicht nur klug, sondern auch ein ausgezeichnet braver Mann. Dies zeigt sich am besten darin, daß er diesen Brief an dich schreibt, an dich, nach allem, was geschehen ist. Du hast recht, Auguste, dieser Brief ist ein Beweis großen Edelmuthes ! sagte Ernst, nicht unangenehm, aber doch ganz seltsam von den Worten seiner Frau berührt. Es freut mich, daß du ein so richtiges Urtheil über ihn hast. Sonst sind Frauen gern geneigt, einen Mami, der einmal zu ihrem Herzen in einer gewissen Beziehung stand, nach irgend einer 3tichtung falsch aufzufassen. Eine Weile besprachen sie noch Einzelheilen deS Briefes, wobei Ernst stets mit Erfolg bemüht war, beruhigend sich; zu äußern und die bestmögliche Auslegung der mitgetheilten Thatsachen zu finden.
'Dann kehrte Auguste vergnügt rn ihre Küche zurück. Außer der festen Ueberzeugung, welche sie von der geschäftlichen Klugheit ihres Vaters hatte, ließ auch die noch immer, wie in den Flitterwochen, gehobene Stimmung die Sorge in ihrer wahren Gestalt nicht an die von Lebenslust und Glück erfüllte Frau berankommen. Ernst beobachtete dies mit wehmüthiger Freude und setzte sich dann wieder an den Schreibtisch, nicht um zu arbeiten, sondern um das warme Lob, welches Auguste für 3!itter hatte, zu neuen, trüben Gedanken zu benutzen. Grade am Abend jenes Tages kamen zwei Freunde Ernsts zum Besuch, beide in der öiedaction einer großen Zeitung beschäftigt. Sie ließen sich die Einladung zum Abendbrot, dessen entsprechende Vermehrung Auguste mit raschem Geschicke besorgte, gefallen und Ernst richtete als bald die Frage an sie, ob ihnen nicht ein gewisser Adolf Habicht bekannt sei. Er glaube den9!amen früher gehört und auch den Mann selbst auf der Gasse gesehen u haben, doch fehle ihm jede nähere Er innerung. Adolf Habicht ! begann sogleich der ei ne. Wer von uns kennt diesen Ehrenmann nicht! Natürlich, sagte der andere schenend, du hast dich als ein literarisches Wesen höherer Gattung nie um die irnern VerHältnisse dvr gemeinen Tagespresse gekümmert, höchstens einen Feuilletonartikel vornehm auf den Redactionstisch ge legt. Im andern Falle müßtest du wissen, daß dieser Herr Habicht bis vor kurzem der Drucker und Herausgeber deS Freien Volksblattes, Organ für Wahrbeit, Aufklärung und bürgerliche Jnteresken" war. ... (Fortsetzung folgt.) Mit wahrhaft berzerfri sehendem Freimuth bemerkt der Redacteur einer in Kinslor, N. C., erscheinenden Zeitung, der gewöhnt ist, von seinen Lesern anstatt des AbonnemetttsgeldeS Eier, Holz, Gänse u. f. w. zu nehmen, er verbitte sich von jetzt an dringend, daß man ihm 10jährige Hähne, deren Fleisch zäher als Leder sei, als junge Hühner aufhänge. Der Mann muß schlimme Ersahrungen 'gemacht haben und von häuslicher Ornithologie nicht viel verstehen. ,.: - HochzeitS-Geschenke ! FeiertagS-Geschenke ! Elektrische Lampen ! Parlor-Lampen! Oel, daö nicht explodirt. Reines Gasolin. V. P. Smith and Co., : , 30 und 32 Nord Illinois Straße. ! . i " i , i : ET kelephou 707. 1 Base Buraer, alle Sorten! Heizöfen, ' Nanges, ' Kochöfen, - l : - zu den 7 ! - .'' ' 1 Medrigsten Preisen bei . . STöHnin, 02 Ost Washington Str. '
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