Indiana Tribüne, Volume 9, Number 85, Indianapolis, Marion County, 14 December 1885 — Page 3
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DieLangsteinlr.
Sin süddeutscher R.man von St. on Versall. (Fortsetzung.) Bei ihrem Eintritt in daS Zimmer wurden die Brautleute mit lauten Hoch rufen begrüßt. Während Ernst und Auguste an die eins der beiden Tafeln traten und sich mit den dort vor gefüllten Ebamvaaneraläsern Sitzenden zu unter halten begannen, sah sich der Brauer, er wußte selbst nicht wie, dem bereits ange kündigten Fremden gegenüber, der sich von seinem Sitz erhoben hatte und jetzt vor ihm stand. Es war ein mit ausgesuchter . Eleganz gekleideter Mann im Beginne der Dreißig. Das nicht unscho ne Gesicht war nur längs der Wangen von zwei kleinen Streifen röthlichen Bar teS bedeckt, die graublauen Äugen lagen hinter goldgefaßter Brille. Seine schlanke Gestalt, die feinen' Hände, an deren rechter ein großer Brillant blitzte, gaben ihm etwas Eavaliermäßiges,.nur in den Bewegungen und dem süßlichen Lächeln,mit dem er den Brauer begrüßte, lag ein Zug, der an HandlungSreisende erinnern tonnte. Ich habe die Ehre, Herrn Kratzer zu sprechen t begann der Fremde. Auf die mit einer Verbeugung folgende Bejahung fuhr derselbe fort : Ich bedaure, daß ich vorher keine Kenntniß von dem schonen Feste hatte, das Sie heute feiern. Sonst würde ich mir einem andern Tag zur Hierherreise ausgesucht haben.an welchem ich mir ohne Störung eine Unterredung hätte erlauben können. Sie wollen mit mir sprechen ? fragte der Brauer. Allerdings wollte ich das, aber bei einer so feierlichenGelegenheit ist nicht der pas; sende Augenblick dazu. Mein Name izt Habicht, Adolf Habicht, und ich wollte ,nir erlauben, bezüglich eines Projects,das ich habe, mit Ihnen, deffen Stellung als Gronindustrieller und wie mir bekannt, cinslußreicher Geschäftsmann mir besonrereS Bertrauen einflößt, Zlücksprache zu nehmen. Der Brauer lächelte geschmeichelt und sagte dann in einem herablaffend klingenden Tone : Bon einem Projecte wollten Sie sprecben Ein Project, etwa für den hiesigen Platz? Allerdings, allerdings ! Ich komme aus der Zkesivenz in der Absicht, hier in Langtteui ein Bankgeschäft zu etaouren. übe ich jedoch diesen Plan realisire, wollte ich inich mit einer Persönlichkeit, die mit den hiesigen Verhältnissen vertraut, zugleich bei der vssentlichen Mnrnrng dcs Ansehen eines intelligenten und unternehmenden Kopfes geni-ßt, berathen. Mir ist nun schon in" der Residenz gesagt worden, daß Herr Kratzer die einzige Persönlichkeit ist, welche mir nach dieser Richtung nützlich sein könnte. Ein Bankgeschäft, also ein Bankge schäft ! entgegnete der Brauer mit nachdeutlicher Miene. Ter Plan wäre nicht so übel und ist einer nähern Betrachtung werth ! Gar nicht übel, in der That ! Sie haben ilch auch an die richtige Adresse ge wandt. Ich kenne die Verhältnisse, welche hier in Betracht zu ziehen sind, so genau, wie irgend jemand, und wenn ich Ihnen nützlich sein kann, geschieht es mit Vergnugen. Ich danke- verbindlichst für dieses lie ienswürdige Entgegenkommen. So viel mir bekannt ist, haben die Leute der hiesigen Umgehend ziemlich weit zu dem nächsten größern Geschäftsplatze. Die Entfernung, der Zeitverlust einer solchen Reise hält manchen ab, sich mit einer spe culativen und doch soliden Anlage erspar ten Capitals zu befassen, und so bleibt die hiesige Gegend im allgemeinen nur auf die hypothekarische EapitalSanlage angewiesen, ausgeschloffen von dem lebendigern, allen Richtungen des Lebens forderlichen Strome des modernen Geld Verkehrs, welcher, ganz abgesehen von der materiell commerciellen Seite, der Hebung und Verfeinerung dcS an sich ganz intelligentenVolksschlages hinderlich ist. Ich glau? nun daher auch ein Verdienst um die Hebung der Eultur zu erwerben, wenn ich der hiesigen Umgegend eine leichtere Gelegenheit schaffe, mit dem modernen Geldvertehr im großen Stile in Beziehungen zu treten. Die Eonsequenzen will ich Ihnen später auseinan derzusetzen mir erlauben. Zunächst will ich nur noch andcuken, daß die Richtung meines Projekts dahin gehen würde, nicht nur die Eapitalsanlage in neue Bahnen zu lenken, sondern auch dem crcditbedürf tigen Theile der Bevölkerung Erleichterungen zu gewähren, indem derselbe Gelegenheit hat, außer den umständlichen und manche Hemmniß in sich bergenden Hypothekardarlehen bequemere und den Verhältnissen des Landwirthes angepaßte Creditforinen zu finden. Das landwirth schastliche Ercditwescn, die Verhältnisse des kleinen Bauernstandes soll ein wesentlicher Theil meines Programms zum In halte haben. Es freut mich, Ihre Bekanntschaft ge macht zu haben, sagte Kratzer zu Habicht. Wir werden noch naher über Ihr Project sprechen. Dessen dürfen Sie aber jetzt schon versichert sein, daß es auch in Langstein Personen gibt, welche eine deutliche Fühlung mit dem haben, was Weltverkehr heißt. Ich habe niemals daran gezweifelt ! antwortete Herr Habicht. Ich bin in der festen Ueberzeugung hierhergekom men, jene Intelligenz zu finden, welche zur Durchführung eines solchen Planes nöthig ist, und wo ich sie zu suchen hätte, darüber war ich auch nicht im Zwei' fel. t Die letzten Worte begleitete er mit einer leichten Handbewegung gegen den Brauer. Dieser beeilte sich sofort, ihn einzu' laden, oben bei den Honoratioren als Gast des Festes theilzunehmen, und sagte: Meinen Schwiegersohn, den bekannten Schriftsteller Ernst Sturm, werden Sie wenigstens dem Ramen nach ken ne.r 'i Ich habe viel von ibm sprechen hören! antwortete Habicht. Das Brautpaar, das die ganze Zeit hindurch sich mit den Gästen unterhalten hatte, die ihre stark erregte Fröhlichkeit jn Anbetracht der freundlichen, aber dem
noch gemessenen Haltung rnsts nacy Aidgli'chkeit gedämpft hatten, wurde jetzt vom Brauer herbeigerufen, die Bekanntschast des 'Herrn Habicht zu mache. Ernst erinnerte sich, diese Persönlichkeit öfter in den Straßen der 3!esidenz gesehen zu haben, auch glaubte er. der sJlaut sei ihm schon früher genannt worden, doch besinne er sich nicht mehr des wann und wie. Er verbeugte sich höflich, als ihm derselbe Glück wünschte, und dachte, während er mit Auguste hinter de Vater und dem Fremdlinge, gefolgt von erneuten Hochrufen, die Stube verließ, vera?bens noch eine Weile nach, warum . - .. f
Ihm diele PerMliytelt Nlcyr meyr ganz fremd scheine. Jn den oberen Räumen erregte die Erscheinung des neuen Gastes an sich schon, besonders aber durch sein elegantes Aeu ßeres und seine feinen Umgangsformen ziemliches Aussehen. Dieses trat jedoch bald in den Hintergrund, als man sich von der Tafel erhob und, vom Brauer geführt, über den Hof in eine mit Laubgewinden nnd papiernem Zierrath reich ausgeschmückte Halle trat, die, sonst zum Aufbewahren von Fäffern dienend, geschmackvoll zum Tanzsaal uingewandelt war. . Da nach kurzer Zeit die Gäste der un tern Räume sich zugesellten, entfaltete sich ein lautes, bienenschwarmartiges Treiben, bis die Musik einen Walzer begann. öluguste und Ernst eröffneten miteinander den Tanz. Dann tvurden die Brautführer,beziehungsweise Brautjungfern durch einen Tanz mit der Braut oder dem Bräutigam beehrt. Der lustige Major wollte auch wenigstens einmal durch den Saal fliegen, was ihm lächelnd gewährt wurde, obwohl es für die Tänzerin mit einiger Gefahr des HinfallenS verknüpft war. Dann aber verschwand das Brautpaar, um die hochzeitlichen Kleider mit Reise-Anzügen zu vertäuschcn. Zurückgekehrt, hatte Auguste Abschied zu nehmen von den Eltern, vom väterlichem' Hause. Es geschah unte heißen Thränen und wiederholten Umarmungen. - Die Arauerin, wie gewöhnlich, ihre 3!ührung unter künstlich barschen Formen verbergend, trieb selbst zur Abkürzung der peinlichen Scene. Roch ein Kuß und' von wehenden Tü chern, winkenden Händen der unter dem Hausthore stehenden Eltern und Freunde gefolgt, zu denen sie so lange als möglichst zurückblickte, wurde Auguste in ihre neue Heimath, in die Welt der Gattin entführt. Die Zurückgebliebenen sammelten sich I wieder in der Halle und der Tanz begann mit neuer Lust, nachdem die Ruhrung der Abschiedsscene rasch verwunden war. Auf einer Seite des Tanzsaales war durch bogenförmig verschlungene Moosgewinde eine Galerie abgetrennt, in welcher die ältern Herren dem Genusse des EhampagnerS noch weiter huldigten. Herr Habicht gesellte sich nach einer Weile, während welcher er sich bei den jungen Damen als flotter Tänzer lebhaft eingeführt hatte, zu ihnen. Der Brauer hatte schon zuvor von demUnternehmen gesprochen und jetzt wurde Habicht Gelegenheit gegeben, dasselbe vor einem aufmerlsamen Zuhörerkrcise näher zu entwickeln. Ein beifälliges Murmeln ging durch die Reihen. Daran schloß sich eine lebhafte Erörterung, welche zeigte, das jedermann in der Verwirklichung dieser Idee des Herrn Habicht ein hochwichtiges Ereigniß für die Stadt Längstem erkannte. Ich werde mein Möglichstes für Sie thun ! sagte jetzt der Brauer zu dem muth maßlichen Gründer des ersten Langsteiner Bankhauses mit der Miene .eines Pre mierministers, der zu einem Bittsteller spricht; denn er hatte sich inzwischen darauf besonnen, daß es seiner Würde nicht entspreche, wie anfangs, einen allzu hitzigen Eifer zu zeigen, wie dies wohl Kleinstadter vor neuen Dingen, die ihnen gefallen, zu thun pflegen. Nur der Vezirksamtmann schüttelte den Kopfund brummte unhörbar den 'Namen einer Schwindlerin vor sich hin, die vor nicht langer Zeit in einer deutschen Residenz durch ihre Vortheilhafte Anlage kleiner Capitalien Tausende um die sauer ersparten Groschen gebracht hatte. VIII. Wie gesagt, Sie haben von meiner Seite die kräftigste Unterstützung zu erWatten, Herr Habicht. Meine Stellung, als des einzigen Großindustriellen auf hiesigem Platze, verleiht mn schon einen gewissen Einfluß auf die Bevölkerung, wahrend ich, anch außer dem geschäftlichen Verkehre, im Privatleben, ohne mir zu schmeicheln, viel bewirken kann. Wenn ich mich daher Jh reS Unternehmens annehme, dürfen Sie des Erfolges sicher sein, denn mein Beispiel wird zu zahlreicher Nachahmung aneifern. Dies hatte der Brauer mit der würdevollen, fast herablassenden Art, die einem Eommercienrath alle Ehre gemacht hätte, Herrn Habicht erwidert, nachdem derselbe in einer langen Rede seinen Vorschlag auseinandergesetzt hatte. Der letztere war auf die Einladung des Brauers schon am frühen Morgen zu einer aussührlichen Unterredung gekommen, um vor seiner Rückkehr in die Residenz sich seiner Aussichten zu vergewissern, und hatte denn auch mit großer Beredtsamkeit die Vortheile und die über jedes Bedenken erhabene Einrichtung .seines Planes in daS beste Licht gestellt. So würdevoll behäbig nun auch der Brauer in seinem Ledersessel zurückgelehnt saß, den Kopf in die Luft streckend und die kräftige Hand mit dem schweren Siegelringe auf den Schreibtisch gestützt, Habicht sah in dessen Miene doch, welchen Aufruhr seine Redegewandtheit im Innern desselben erregt hatte, und daß diese imponirende Kuhle nur die Maske der Eitelkeit war, als ein echter und rechter Großindustrie!ler, den nichts erstaunen kann, zu erscheinen. , Zugleich aber hatte der Brauer ein Wort gesprochen, das nicht daneben fallen durfte. Habicht griff es denn auch mit groper Lebhaftigkeit auf, indem er sagte: Habe ich Sie richtig verstanden, Herr Kratzer? Sie wären nicht abgeneigt, außer durch Ihre Recommandation, auch durch eigene Bethätigung der Sache förderlich in sein ! So glaube ich Ihre Re
dewendunz von emem Beispiele, das zai,; reiche Nachahmung finden wird, deuten zu dürfen. Der Brauer sah erst nachdenklich vor sich hin, dann sagte er hastiger, als seine Rolle es erlaubte : Gewiß, gewiß! Ich bin im Princip nicht abgeneigt. Das ist mehr, als ich erwarten durste! hauchte Habicht und verbeugte sich tief vor demselben. Ueber die Höhe des Einsatzes, die Art und Ausdehung Ihrer VerbindliÄ'keitcn und Aussichten und das
übrige werden wir seinerzeit fester Rückspräche nehmen können. Auf mehr Theilnehmer jedoch möchte ich, wie gesagt, verzichten. ' Der Brauer war aus seiner kühlen Haltung plötzlich aufgefahren, hatte den Sprechenden erst erstaunt betrachtet, sich . mehrmals heftig geräuspert, um dann mit einiger Verlegenheit zu sagen : Ich glaube, Herr Habicht es scheint daß Sie mich nicht ganz richtig ver standen haben. Es ist offenbar ein MißVerständniß. Wie so, ein Mißverständniß ? fragte Habicht ganz erstaunt. Sie sprachen doch eben erst davon, daß Sie im Princip nicht abgeneigt sind, sich an der Sache zu bethätigen, und vorher sagten Sie, daß Ihr BeispielBitte sehr, Herr Habicht, sagte Kratzer. Nichts für ungut! Wir haben uns in der That mißverstanden. Ohne Ihrer höchst schätzbaren Persönlichkeit nahe treten zu wollen, werden Sie selbst billigen, daß man heutigen Tages,' wo der Unternehmungvgeist zu leicht den Boden des reellen Geschäftes verliert und die Festigkeit durch Elasticität zu ersetzen sucht, auch dann vorsichtig wird und nach Sicherheit sucht, wo eine solche peinliche Genauig keit vielleicht überflüssig ist. Dies vorausgesetzt, bin ich mit Vergnügen bereit, weitere Rücksprache zu pflegen, wenn Sie mir einige Zeit zur Ueberlegung geben wollen. Der Brauer athmete nach dieser Rede auf und sah dann Habicht mit selbstzufriedencr Zuversichtlichkeit ins Gesicht. Dieser entgegnete: Nachdem Sie mir in dieser liebenswürdigen Weise entgegenkommen, werden Sie es mir wohl auch nicht als Zudringlichkeit auslegen, wenn ich bitte, die Ue berlegung nicht auf zu lange Zeit auszudehnen. Ich bin Geschäftsmann und grade in unserem Zweige ist Zeit alles. Wir verzichten unter Umständen auf eine Aussicht lieber, wenn wir zu lange darauf warten müssen, um nicht inzwischen säumig zu sein. Dabei zog er seine Uhr mit dem goldenen Doppeldeckel, und während er diesen mit einein Fingerdrucke öffnete, sagte er : . ES ist die Zeit, für welche ich meine Pferde auf der Post bestellt habe. Dann die Uhr wieder einsteckend,reichte er dem Brauer die Hand und mit einer förmlichen Verbeugung sagte er fast kühl : Empfehlen Sie mich Ihrer Frau Gemahlin ! Ich hoffe bald wieder das Vergnügen zu haben. Sie kommen mit nächstem wieder hierher? . " Sobald ich in der Residenz meine Privatgefchäfte erledigt habe, werde ich zur Besorgung eines Geschästslvkals zurückkommen und, während dieses in würdiger Weise eingerichtet wird, mich auf der Post vielleicht einlogiren, um die Sache am Platze einzuleiten. Sehr schön, sehr schön ! Dann wollen wir fertig werden miteinander! sagte der Brauer und schickte sich an, Herrn Habicht hinauszubegleiten,' was dieser aber so dringlich ablehnte, daß er sich an der Thür mit einem Händedruck verabschiedete, während jener mit einem eleganten Compliment verschwand. Als er allein war, kam ihm der Gedanke, er könnte am Ende Habicht beleidigt haben, da dieser sich so plötzlich und förmlich verabschiedete, ohne weiter auf seine Worte zurückzukommen. Diese Befürchtung war ihm sehr peinlich ; denn mit dem Spekulanten eS zu verderben, schien zur Zeit jedenfalls noch nicht am Platze. Sein Verhalten fast bereuend, ging er halb unbewußt, vom Dränge, sich auszusprechen, getrieben, in der Älichtung, wo die Küche lag. Dort traf er seine Ehehälfte rüstig schaffend, wenn auch im Gesichte noch die Spuren der Betrübniß über die fehlende Tochter. Er rief sie in die austoßende Stube, wo daS Gesinde seine Mahlzeiten zu halten pflegte, und erzählte ihr den weientlichen Inhalt seiner Unterredung mit Ha dicht. . Wie roß war aber sein Erstaunen, als er schon während seiner Erzählung ungeduldige Mienen, halb unterdrückte Ausrufe des Unwillens bemerkte und endlich folgende Strafpredigt über sich ergehen lassen mußte : Ist dir nichts gescheiteres eingefallen? Ist das die ganze Weisheit.die dein stan digcS Geschrei von Bildung, Fortschritt und all dem Zeug zustande bringt ? Sonst braucht man dir nur zu sagen, es sei gebildet" und du bist u jedem Unsinn zu haben ! Jetzt, wo einmal eine Gelegenheit wäre, aus der vielgerühmten Aufklärung und Weltkenntniß Nutzen zu ziehen, wo man meinen sollte, der superkluge Kratzer, der als junger Mensch in Wien gewesen ist, greift sofort zu, wei! er der Sache besser auf den Grund sieht, als der Spießbürger, der nichts kennt und weiß, als was er seit Großvaters Zeiten gewohnt ist, jetzt traut er auf einmal feiner Bildung und Aufklärung nicht, von der er am Biertisch den Mund voll hat, und wirft das Glück von sich, damit ein anderer, der weniger Bildung, aber meh: Verstand hat, es ihm vor der Nase weg nimmt. - Aber, wandte der verblüffte Braue ganz schüchtern ein, wenn du die Zeitung gelesen hast, mußt du wissen, wie vorsichtig solche Geschäfte zu behandeln sind, wie viele Leute statt des erhofften Gewin nes ihr ganzes Vermögen verloren haden. Dafür, antwortete seine Gattin, habe ich Augen zu sehen und Ohren zu hören. Ich kenne meine Leute und weiß einen ehrlichen Menschen von einem Schwindler wohl zu unterscheiden, eben weil ich mir von gewissen hochfeinen RedenSar ten nicht imponiren lasse. Der öerr Hadicht hat gestern eine gute Weile sehr klar nd vernünftig mit mir gebrochen. Da
wäv ntcyt die 'tcde von solcöcn 'Äioernhettcn, wie Aufklärung. Volksbildung un'o dergleichen, sondern davon, daß man he-utigen Tages bei den theuren Zeiten rocht scharf darauf sehen muß, auch einen Groschen Prosit nicht wegzuweisen, jeden Weg aufsuchen muß, wo' sich etwas verdienen läßt, den Kindern, die in noch schlimmere Zeiten hineinkommen, etwas ordentliches zu hinterlassen. Was bei uns noch ein Vermögen war, sagte er ganz richtig, ist für unsere Kinder kaum ein Notbpfennig, aber dafür hat man jetzt auch andere Mittel und Wege, sein Geld zu vermehren, als zu unserer Zeit, und die zu finden, zu benutzen, das ist die wahre Bildung ! Er ist ein sehr vernünftiger Mann, der Herr Habicht, und so viel ich bemerkt habe, hat er auch 3!eligion, ist keiner von den Aufgeklärten, die glauben, sie sind schon gelehrt, wenn sie nur auf die Geistlichkeit losschla gen. Ich habe ihn ja nicht abgewiesen, mir nur Bedenkzeit ausgebeten! erwiderte der Brauer. Bedenkzeit ! zankte die Vrauerin. Ja wohl, Bedenkzeit! In einem andern Falle, da hättest du gar keine Bedenkzeit gebraucht, wenn ich nicht gewesen wäre ! Und doch war da das Bedenken mehr am Platze ! Wirst es schon sehen mit deiner Bedenkzeit! Der Herr Habicht sucht sich einen Compagnon in der Zkesidenz oder er fängt allein an und wenn du dann hinterher kommst, sagt er, er kann dich nicht mehr brauchen. Recht hat er, ganz recht! Du aber kannst dann zusehen, wie er allein sich zum reichen Manne macht, wo du deinen gewissen Antheil gehabt hättest, wenn deme Bildung zu mehr nütze wäre, als zum Schwatzen auf der Aierbank. Sprachs und ihm den Rücken drehend, kehrte sie unmuthig in die Küche zurück. Er aber ging wieder in die Schreibstube und schritt dort lange auf und nieder, nachsinnend, ob er wirklich so unrecht gehabt oder ob es ein unabänderliches Schicksal sei, daß sem Thun und Lassen niemals die Billigung der Gattin erlangen könne. Es konnte nicht ausbleiben, daß diese die nächsten Tage und, wenn aus dem Handel mit Habicht nichts werden würde, eine unberechenbare Dauer hindurch schmollen würde. Nur ein Mittel gab es dagegen, und der Brauer war froh,' daß er wenigstens diesmal ein solches besaß, denn nur selten war dies der Fall. Man mußte ihr die Ansicht eines bei ihr in Geltung stehenden dritten vorweisen können, um ihr zu zeigen, daß die eigene Handlungsweise auch von andern gebilligt werde. Am besten eignete sich dazu Kaufmann Müller am Hauptplatze oben. Müller betrieb sein gut einträgliches Geschäft mit buntbedruckten Taschentüchern für Scheibenschießen, Wollenstossen zu winrlichen Unterröcken, Gerstenzucker für die Schuljugend, Bändern und Litzen, kurz, allem, was Langstein und Umgegend zum Putze und zur Bedeckung der menschlichen Blöße nebst einigen Bedürfnissen wie der erwähnte Gerstenzucker oder Schnupftabak, bedürfte, so schlicht und recht nach alter Langsteiner Art, daß man ihm ein übereiltes Erfassen des Zeitgeistes nicht verwerfen konnte, eher sich wundern durfte, daß er immer schon nach einem Jahre der herrschenden Mode in Stoffen und Bändern nachkam. Er traf diese ihm jetzt so wichtige Persönlichkeit unter der Thür ihres Geschäftes stehen, die Hände behaglich in den Hosentaschen. Guten Morgen, Freund Kratzer ! rief der Kaufmann, einen Schritt über die Schwelle des Ladens auf das schiefe Trottoir machend. (fforttttzung solgt.)
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rocery No. 22 " Ost Washington Slraßc. Nachfolger dou WXL PFiEIFLllV, Ciscnliahu -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der lZisendahnZagk inJndianaposi, an und nach Sonn tag. den H Mai 1886. Zeffersoudille, Vadisou uud Zudik'Vadolik Eisenbadn. Abgang: Vnkuust: EÜd r tag. ß. . 4.10 a Zdadail. 9.41 a et... 15 Bar .n CdUVx tflalO 45 ftai Kad Uatl H M lm p 51 f(sx. T.ÖO nieno i p tag. d , et & fnBtsta 10.44 Ytm S5Qr.daliü Line. kilTrai .... 7.löSm Tag rr, p 12 it Xtrxt taute itr. 4.io a actie r.- lu.4S p Zno'plI5South end 8.15 8rn 3 E!b Bndk 4.(0lrn $niliui 3.50 O 10.00 Km Cavl nd See. Tag ß 3. c,l ur-i 'ixt,. 4.15 , Souti irh nB'pfrr... 5J&Bt 6ii ettda fr K!e5cland, irlurntci, lincütnatt uud Judta. napolit Eisenbahn (Bee Line.) V Cr 4 0 Brn . S Ct 8 tr tag 9.4t B Snokrson e...l01Jörn IHttt JEr.lli oten l tj.tO.r5 Cn ndirsan He... IX kv9t.... 7 ?q im . 3 xr i.artm Id oshen 9tf.bv Am l 5i v 5 tL Gi.10.I5 vrightwood Didisto, C. C.k.nnd I. 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