Indiana Tribüne, Volume 9, Number 85, Indianapolis, Marion County, 14 December 1885 — Page 1
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1 i ' i ! I Jahrgang 9. Office : üo. 120 Oll MarAand Strafe. Kummer 85. Indianapolis, Jndkan, Montag, ve R. Dezember 1885.
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Neues per Telegrspd. WtkkeruSstSteft. Washington. D. C.. It. Dez SchöntS Wetter, kältere, daraus wärmere Temperatur. OefsentliÄ eWohlthätig keit. Bost o n, 14. D,z. Eine Untersuchung über die Behandlung der Stadt
armen von Rüssel. Mass. zeigt einen nich enksktzlicheren Zustand der Dinge, wie in TimtlhnrH WWfrr st,rfnn,n finh VWIVHllt "I"'" .eben und- ti beabsichtigte, fit loS zu werden, indem man sie verhungern lieb. Vier aus einmal. K n o r v i l ! e, T e n n., 14. Dez. Frau Mary McAffy. Frau eine promi nenten FarmerS, schenkte gestern vier Knaben das Leben. Mutter und ttinder btsinden sich wohl. Er will. Philipp opel. 14. De,. Fürst Aleiande? hat sich bereit erklSrt. Madschid Pascha alS Abgesandten der Psorte tu empfangen, und derselbe ist bereits von Constantinopel abgereist. Editoriclles. Die Conferenz der Federation of Trades Unions" giebt dem Journal" Veranlaffung zu einigen Bemerkungen, Vmi ftftftrt VnrtTTrt t?ttf StS ,v "v" ournar em Blatt tst. das die Anttch. ten der herrschenden Klassen vertritt. Es r ... . . .... n.f , Tl l , (Tl heißt daselbst : Amerika ist das Para dies des Arbeiters, sagte ein Engländer. Jeder ehrliche Arbeiter, der die ArbeiterVerhältnisse der Welt kennt, wird damit einverstanden sein." Wie man heutzutage behaupten kann, daß Amerika ein Paradies für den Arbei ter sei, das ist wirklich erstaunlich. Für den Arbeiter giebt es überhaupt auf der ganzen weiten Erde kein Paradies mehr. Wenn es paradiesisch ist, für sechs, acht oder zehn Dollars eine ganze Woche schwer arbeiten und mit diesem geringen Einkommen Weib und Kind ernähren. und daber oft für Tage der?Arbettslo!ig keit und Krankheit sorgen zu müssen, dann fängt uns an, vor der Hölle zu grauen. Wir zweifeln, daß die Tenementhausw gwivii, v mv.i niiiCigch in New York, die Koh. lengräber im Hocking Thal, die Spinner in Massachusetts Amerika ein Paradies finden. Ferner sagt das Journal : ES ist ge wiß, daß alle physischen, moralischen und intellektuellen Bedingungen für die Wohl fahndzArbttz schaffen. Gewiß gi.bt ev usnaymen, avti oieze unaynien beweisen bloß die Regel, was durch die außerordentliche Laufbahn so manchen ManneS bewiesen wird, der mit Nichts anfing, und es zu Reichthum und Auszeichnung gebracht hat. Eine solche Lauf bahn steht Jedem offen." Ob das bloße Flachheit, oder absicht liche Entstellung ist, wollen wir nicht entscheiden, aber Unsinn ist es auf jeden Fall. Wenn es auch wahr ist, daß eS hie und da emem Einzelnen durch besondere Glückszufälle gelingen kann, ein reicher zu werden, so ist es doch ebenso I wayr, oay Jf OIC al?e veroai!, wie xn einer Lotterie, wo nur dadurch Einer eine große Summe gewinnen kann, daß An dere ihre Einsätze verlieren, nur weiß man vorher nicht, wer dieser Einzelne sein wird. Genau so ist es im öffentlichen Wirth schaftlichen Leben. Tausinde von Arbei tern müffen ihre Einsätze verlieren, um einen Vnderbilt zu erzeugen. . Wer dieser künftige Vanderbilt sein wird, daS weiß man freilich zur Zeit nicht, und darum ist es leicht zu sagen, daß eine solche Laufbahn Jedem bevor steht. Aber gerade darin liegt ja das Unglück, daß über Haupt Jemand ein Vanderbilt werden kann, denn aus Nichts schafft man keine Millionen, sie werden aus dem sauren Schweiß des Arbeiters zusammengescharrt. vqt.c :t,r Kelfan daS vital m W wmr W VVMV V VV V, m w-m " " " wm9WW die Früchte seines FleißeS beraubt. Für den, der das große LooS gewinnt, ist oas ja gewik recht angenehm, für die Tausende aber, welche ihre Einsätze der loren haben, bedeutet dies Mangel, Elend und Noth. The Conference of the Federa tion of labor unions gives the joüboccasion to write an article upon "the problerns of labor", of whict we will cite some sentences and criti zise them, because the Journal represents the ruling classes and expresses their oninions und sentlmsnta Th joubxaI says:
.merloa ia the paradise of the worklngman, aid a noted philoaophical Knglishman, alter a tour and study of the cpuntry. Every honest workiegman, who will lnform himself of the labor condltions of the worid, most echo thla sentlment. We dombt that the workingmaa has can8e to echo this sentiment. Should we presume, that the rniners in the Hocking valley and elsewhere struck for mere play and dirersion? Ifit is paiadise to work ten houra a day for six, eight or ten dollars a week, to Sup
port a family with such pittance änd toproride for sicknesi and for day of enforod idleness, we should like o know what hell is. The capitaliit may believe America to be the work ingrnan's paradise, but we are sure hat neither the tenementhouse cigar makers in New York, nor the minera n the Hocking or Monongahela valey, nor the Spinners in Massachu setts nor any laborer for that matter will coincide in this ppiaion. The aborer has no paradise anywhere upon this globe, the earth is the capitalists' ptradise and it is made so by the laborer's toil. Thore is another passage : Certain it is that all physical, intellectual and moral conditions wortk together for the good of that kind of labor. Of Course there are exception3, and very heartlew exceptiona; yet ihese exceptions but prorc the rule, as is lllustrated by the business and iedustrial careers of so many men who started from nothing and with nothing, bat who hare achieved the highest diatinction and the ereatest su oess. Such careers are still open, and are still being pureued; while it is evident to all candid obserrers that the general condition of the working classes is steadily being improred and elevated in this country. Now for sheer squabble and nonsense tnia will sumee. lt is tue om nonsense in an other form that because some few who had nothing be came very nen, that every one may become rieh. In fact, however, this thiug is like a lottery where the gain of one consists of the losses of the others. The gain of Capital repressnts the loss of labor It may be very pleasant to the one who through fortunate circumstances becomes the gainer, but to the housands of losers, bis gain means misery, squalor and want. It is just here, where the trouble is, it is the possibility to become a mil lionaire, it is the fact that such careers are open at all which works the mischief, because nobödy can gain but what another loses, and there is precious little consolation to the loser in the fact, that under other circum stances he might have been the gainer. The condition of the millions of losers is not changed a bit by this thought. And it is not true that the general condition of the workinr classes is steadily being iraproved. The con trarv is the case. We can prove it from the U. S census. In 1850 wages amounted to 23 per cent of the gener al production, in 1S60 to 21 per cent in 1870 to 18, in 1880 to 17 per cent This is a constant decline. Further : to the fact that the American working man himself, under normal conditions, is i prince and sovereign. This may be true, but the question is "what are normal conditions ?" Neither is our intcllect nor our know ledge susficient to consider conditions normal under which one man may accumulate a fortuue of 200 millions, under which a number of others may accumulate less millions, while others by unceising toil hardly earn enongh to eke out an existence. Such conditions appear to us so abnormal, that they can not be changed too soon. They may appear normal to the capi talist, the laborer, however, has suffl cient cause to reason differently. With true-hearted, intelligent and well-raean ing labor the best thought and the normal condi tions of the country are in harmony. . It may be said that the stars in their Courses flght for such labor. This is also one of those phrases, which either mean nothing or are in tenued to cast dust into the eyes of the laborer. Who is the true-hearted weii-meaning laoorerr in me eyes of the Journal and the dass it repre sents evidently the laborer who exhaiists all bis force in talking, but shrinks from asserting bis rights by action. With him, wo concede, the conditions which the Journal calls normal," are in harmony. We doub hoTrevcr, that there is any harmony, we doubt that there can be any har mony between the capitalist and the laborer who secs things with open eyes, who considers the present con dition of society as abnormal and is ready to act Talk about harmony between capi tal and labor Take Capital as what i really is in the hands of its possessors with all its pernlcious effects and no
as what it is dtflned to be by somo
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sc ribble ra who write in sihe ieryiee of Capital, and there can be nothing but war between Capital and. labor. But we predict a victory for labor. Drahtnachrichten. Gute Absicht cn. Washington, 13. Dez, Conareßmitglied Weaver von Joa (Oreenbacker) beabsichtigt einen Gesedentwurs ior Hause einzubringen, welcher die Errichtung eines neuen RegierungS Departements, unter dem Namen .ArbeitS'DtpArjement U zweckt. Der Betsteder deS Departements oll den Rang eines DkparteentSekreSrS erhalten. Die Pftiazten dieses DepartementS sollen etw dieselben sein, welche dem ledigen Arbeit. Bureau oblie en. Herr Weaver beabfichligt auch eine Bill einzubringen, nach welcher die Bun deS'Senatoren direkt vom, Volke erwählt werden sollen. Arbeiter gegen Arbeiter. Pittkburg. 13. Dez. Die .Com mercial Gazette- wird morgen eine län gere Einsendung von einem in den Alleguippa Minen beschäftigten Arbeiter der öffentlichen, worin gesagt wird, daß die arbeiienden Bergleute sich die Angriffe der StrikerS nicht mehr gefallen laffen werden, daß sie geschworen haben, sich aus'S Aeukerste zu vertheidigen und Leben um Leben zu nehmen, dab sie für jeden Mord Rache nehmen werden. Heute, Sonntag war Alles ruhig. Starb. St. Louis, 13. Dez. B. Grad Brown starb heute in ttirkvood, einer Voestadt von St. LouiS, im Alter von 59 Jahren. Er war einmal Gouvernör von Miffouri, dann Bundessenator, und wurde im Jahre 1872 von den sog. Lideralrepublikunern zusammen mit Horace Greeiey alS Viceprästdent nominirt. DerJndianerkrieg. San I r a n c i s k o, 13. Dez. Von Deming. N.M.. wird gemeldet Eirt Courier kam heute in Silver Ei!y an und brachte die Nachricht, daß Eapitäa Jountain mit einer kavalletieabihetlung auf eine Bande marodirender Indianer stieß. Er nahm ihre Weiber und ihre Vorräkhe weg. Vie Jnoianer flooen naa) allen Richtungen auseinander. Vr Qabel. Eine Demonstration. Berli n, 13. Dez. Dr. Stöcker. soll beabsichtigen, seine Stelle als Hofprediger niederzulegen, seitdem der Kaiser und die kaiserliche Familie dem Gottesdienste im Dom richt b:iwohntn, wenn Stöcker predigt. DaS Begrübniß des StadtverordneteN'VorstkhetS Dr. Straßmann am vorigen Mittwoch, wurde, da der Ver ftorbene ein Jude war, zur Gelegenheit einer Demonstration gegen die Juden Hetzer gemacht; dem Sarge folgten wenigstens 30.000 Menschen. Der Kaiser und die Kaiserin sandten ttrönze und der ttrgnpkinz lUfc sich durch seinen petsönli chen Adjutanten vertreten. Prostffor Dr. Birchow hielt die Gidächtnißrede. Ist krank. Berlin. 13. Dez. Pauline Lucea, welche sich zur Zeit aus einer Eonzerttour u Rußland bkfindet, liegt schwer krank in Charkow darnieder. Ein Fall für Paste.ur. Pari. 1Z. Dez. - Ein Sohn de berühmten Malers Meissonier wurde heute von einem wüthenden Hunde gebis sen. Er wurde sofort dem Dr. Pasteur zur Behandlung übergeben. Dieser er klärt mit Bestimmtheit, ihn kuriern zu können. Brandunglück. London. 13. Dez. In Plymouih brach heule Abend in einem Tenement Hause in der Lotzestraße, einer engen Gaffe, in der sich Matrosen-Herbergen. billige Kneipen und große MiethSkaser nen besinden. eine FeuerSbrunst auS. Die meisten der Bewohner hatten sich zur Ruhe begeben. Ditjenigen. welche noch wach waren, oder durch den Lärm geweckt wurden, machten verzweifelte An strengungen zu entkommen; einzelne sprangen durch die Fenster, um den siche ren Tod aus dem Pflaster zu finden ; an dere waren vorsichtiger und warfen Ma traben und Ktssen auf die Strake, und retteten sich dann durch einen Sprung aus 40 Fuß Höbe; jedoch erlitten auch bitibei Einige Arm und Beinbrüche. Ein Kind, da? auch den gefährlichen Sprung wagte, bübte dabei daS Leben ein. Ein junger Mann, Namens Bickford. hatte sich an einem Fensterrahmen fest geklammert, feine kleine Schwester auf dem Arm. Wäre er allein gewesen, so hätte er sich wahrscheinlich durch einen Sprung retten könnnen, allein daS ttlnd schien ihn daran zu hindern. Endlich luß er seinen Halt loS und eS gelang
ihm, so zu fallen, daß daS Kind aus ihm
zu liegen kam und unversehrt blieb, während ihm beide Beine gebrochen un daS Nückgrat verletzt wurden. . Die Feuerwehr arbeitete tapfer, und drang schließlich in daS in vollen Flam men stehende HauS ein um die noch da ein am Leben befindlichen Personen zu retten, waS auch gelang. Nachem daS Feuer gelöscht war. fand man 12 ver. kohlte Leichname. Zwei der Bewohner werden noch vermißt.
Rußland und Bulgarien. St. Petersburg. 13. Dez. Rußland machte dem Fürsten Alexander' Anerbietungen, die Vereiniauna von Bulgarien und Rumelien unter der Be d'ingung anzuerkennen, daß er sich in einer Politik nach Rußland richte. Ruf stsche Agenten intriguiren ' in Belgrad, um die Absetzung Milan'S und die Er Hebung KarageorgewitschS auf denThron herbeizuführen. StölssSnaeÄrtedte. New Bork. 13. Dez. Dampfer Rhaetia von Hamburg. Neckar on Bremen und .Etruria" von Liverpool. sind hier angekommen. QueenStown, 13. Dez. Der Dampfer .Arizona"' von New Nork nach Liverpool bestimmt, wurde von auswärts stgnalisirt. Der Dampfer .Alaska-von Liveipool fuhr heute nach New York ab. Marktpreise. St,n. 7lo. Z.S2: Ns.Zrelh. SO,, orn. 310.3 eil 34; gelftSIc; gemtf$t Sie. Hafer. Ns. 1 K tt.; gemischt Ziir. Roggen. 63. ftlcic. 51.. Se u. IU.uo. chtnken. 9-10. Schultern, k. Speck. 8),'c. Seite . 7cSchmetneschmal,. 7-St.' bi. am I 3.75 14.'0: 5finci St.9-t(.S3. Ultra $3 Oi3..0; cin X2.502.j. ter. TJt ; trn ctorc 22t. utter. Crtarnctf 23-25; Saira U 1?; Sounttp 11 13c. Hühner, bt pr Vld. Turk? 7c. Kartoffel. 4 !ve pe? Lujtz. epfel. Z1.7ö-N.2d per ri. Deutsche Lokal - Nackricbteu. fCBeintresfni. , Am 25. Februar n. J. findet die ZieHung .der OÄülner . Dowbaulotterie statt. In Köln soll em ständiges städti sches Orchester geschaffen werden. Auf Hochheide bei Homburg ist der Bergmann Robert Düllmann in einer Rauferei er stochen worden. DaS neue Stadtth?ater rn Crefeld soll bis zum Herbst n. I. fix und fertig fein. In Solingen ist man in der Casse . des Eüterezpedienten einem Deficit von 10,000 M. auf die Spur aekommen. Der Bergmann Bagusat in Älteneschen hat die 20jährige Anna Baumgarten ermordet, weil daS Mädchen nichts von ihm wiffen wollte. Durch Unglücksfälle verloren ihr Leben: der Heuer Hoffmann aus .Aschbach, der Zimmermeister H. Erasses zu Duisburg, der 7Zjahrige Altentheiler Hufnagel zu Eschweiler, der Assistenzarzt Paul Hunger zu Köln, der Arbeiter Peter HauS mann im Phön!x"Stahlwerk zu Laar. Hss?kasau. In Casse l wurden beim Ausgraben eines Canals mehrere Arbeiter verschüt tet.. In Sobernheim ist ein bettelnder Jude verhaftet worden, der ein Vermö gen von über 20,000 M. bei sich trug. Am 1. Dezember hat die Stadt Wiesba den ihre Telephon Einrichtuna bekom men. Bei einem Wirthshausstreite zu vberursel wurden verschiedene Fabrik arbeite? durch Messerstiche schwer ver wundet. Einer derselben, der 17 Jahre alte Franz Rudolph, ist bereits seinen Verletzungen erlegen. Der Miß Smith, jener englischen Bonne, welche Frau Schröder Hanfstängel in Frankfurt a. M. im Eisenbahnwagen schlug, ist vom Kaiser die ursprünglich auf L Tage Ge fängniß lautende Haftstrafe in .eine Geldbuße von 100 M. umgewandelt wor den. ,',.,. . Oref leriof tsnrn Ocfttw Der Bürger August Schaier in J5 lingen ist als Brandstifter verhastet worden. Kaufmann Karl Meßbecher in Rastatt erhielt wegen Wechselfälschung 14 Monate Gefängniß. Bürgermeister wählen : In Waldshut ist Amtsrevident A. Lang zum Bürgermeister gewählt worden, in Ruft der Knminalpoliz'ist Haas von Freiburg. Goldene Hochzei ren: Ihre goldene Hochzeit haben ge feiert: .in Rielasingen die Drechsler meist Meyer schen Eheleute, in Langen brücken das Oskar.Ziegelmeizer'sche und in Oestringen das Jacob Benz'sche Ehe paar. Selbstmorde und Unglücksfälle : In Karlsruhe hat sich der Rechtsprakti kant Wagner von Durlach erhängt, in Dietlingen Jakob Bürk aus Nußbaum, sodann in Basel ein wegen SittlichkeitS Verbrechens steckbrieflich verfolgter Ge fchäftsmann aus Freiburg. Ueberfahren und getödtet wurden der Zimmermann Job. Vadt. Weggis von Haanau, aus der Riedbahn bei Waldhos der Maurer Hermann von Wallftadt, . durch Sturz verunglückte auf der Fabrik Wohlgelegen der Zimmermann Wachenheimer. Brandsälle : In Meßktrch ist daS Anwesen des Lorenz Bosch niedergebrannt, auf dem Lingenthaler Hof der Leimen hqs Zlnwssen des I. Hacker. nm mm may be souna o fili at Qeo. PROWEXX Jk (JO9 New8DMPer Adrurtlrins Bureau 10 Strruom zstzixsiz'zsnwi vtmtf
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