Indiana Tribüne, Volume 9, Number 81, Indianapolis, Marion County, 10 December 1885 — Page 4

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Dcc V.zar de5 Männerchor

Gestern Nachmittag um 4 Uhr wulde der Bazar (hierzulande Fair genannt) des Männerüor eröffnet, und von dieser Stunde an bis Mitternacht herrschte reg?s lustiges Treiben in der Männerchor helle. Die meisten Besucher stellten sich erst dc Abends ein und es tsaren ihrer mehr, als es sonst an dem E öffnunL tage eines dreitZgigen JistcS zu sein pfle gen. ES fällt uns nicht ein. den Wegweiser für den LeZer zu machen, oder den Leser zu einem Rundgang mit uns einzuladen, das ist zu alt, zu verbraucht, der Bericht erstatter erlkzudt sich vielmehr den Lesern zu erzählen, was er olleS gesehen und ge t ö. i hat. und wenn Manches davon dem Leser unglaublich vorkommen sollte, so braucht er gar nicht den Kopf zu schüt teln, denn ein Rtporter lügt niemals und übertreibt niemals, sondern nimmt kö im Wahrsagen dreist mit den drei schönen Z'geunertnnen auf, welche da. in der Männerchorhalle den Leuten sogen. waS sie freut und maS sie ärgert. Diese drei Zigeunerinnen, gekleidet in bunte Gercäi'der und mit allem möglichen jZlitterkram behängt, wie eS eben Zigeu nermode ist, haben ihr Zelt auf der Trep penseite der Hülle aufgeschlagen. Eine heilige Scheu befällt den Eintretenden, in rothe Dämmerung gehüllt sitzen sie da die Zukunstvttkünoende-i und Glück und Unglück kommt auS ihrem Munde. So muß es ausgeschaut haben, als die griechischen Priester auS dem Munde der Pythia zu Delphi weissagten, und wir empfinden alle heiligen Schauer eines göülichen Orakels. Sie Hern Se meine Kuteste ich will mer emol wahrsag' lassen, was meenen Se. werd' ick bal 'n Mann klie gen?" Mit diesen Worten kam gerade als sich unser Berichterstatter im Zelte besand, eine in den besten Jahren stehende Jungfrau herein. ' Die Zigeunerinnen machen ihre kab baltischen Znchen, schlagen ihre gehet men Bücher auf und prüfen sorgfältig die Linien der Hand, und wie die Jung frau in den besten Jahren den Zigeune rinnen in's Gesicht schaut, da springt sie plötzlich vom Stuhl auf und schreit ent rüstet: Aber nee, so'n Schwindel, Sie woll'n Zigeunerinnen sein? Was? De is ja die Frau Martin, die Apothekern, und des ist das Frl. Wolpert.die Schul tietschern und des is Frl. BaruS, nee. nee, nee, des hätt' ich mei Lebtag nit denkt, dak Sie Zigeunerinnen find. Na '2 macht nix. wahrsagn'S nur immer zu. ES muk aber doch etwas Angenehmes gewesen sein, waS die reizenden Zigeu nerinnen der Jungfrau in den besten Jahren sagten, denn fie legte vergnügt ihren Odolos auf den Tisch und ging schmunzelnd hinaus. Dem Berichterstatter hatte die Ge schichte Epak gemacht und da er sich ein mal unter fremden Völkern befand, ging er gleich nebenan in die chinesische Thee wirthschaft. Kaum eingetreten, lud ihn ein dicker fetter Chinese zum Sitzen ein und be grüe ihn mit den Worten: Bing Long Mu". WaS V sagte der Berichterstitter. Wieder hiekeS: BingLong Mii." Ach so, Sie sprechen chinesisch !" Wung. wung. wung war die Antwort. H2lt dach? unser Berichterstatt:r, der, beiläufig gesagt, ganz geläufiz chinestsch sp'ichr, dich krieg ich Lang Mer? Bum. schrum". sagte er. (der Leser weiß ja wodl, wie oa? auf Deutsch helfet) Der dicke Cdinese aber sagte gar nichls. sondern that, olS ob er nicht gedörr halte, und schenke eine Tasse Thee ein. ganz nach Cdinesenart mit den Theeblät tern in der Tasse. Der Berichielstalter hatte noch immer seinen Zne,fek, aber der Mcnsch sah so chinesitch aus, der lange Zi'pf, das seidene blaue gestickte Gewann, das All.s war ächt chinkstich Und da, da kommen auf einmal zwei U??inksinnen hkrei ,getripp?kt, ächt chine sich gekleidet, die ganze A:mosphäle, so gar der Theegeruch war chinesisch. Eine stumme Vo,stellung erfolgte, aber unser Beri.htetstatter li.ß sich nicht ver bluffen. Mumpi bampi tschump;- re bete er di: Damen an. Er dachte, daS sei deutlich genua, aber eS erfolgte nur ein graziöses N ckcn deS KopfeS. Unter uns gesagt, lieber Lser. diese Chineser'che scheinen der reinste Schwindel zu sein. Der dicke Kerl sieht gerade so au, als ob er der Bart und HaarDoktor Andreas Heckler wäre, und die beiden Chinesinnen (aber du mußt nicht verrathen, da& wir ausgeplaudert) sind Frl. Kaufmann und Frl. Gräsenstein. Da, was ist denn das? DaS sieht ja ganz türkisch auS. Richlig, wir b.finden uns in einer türkischen Bazardude. D:e Wände mit türkischen Teppichen' behängt. ringsum ein Divan (und waS für ein Divan). Wenn Du Dich nie dersetz?st. lieber Leser, mukt Du auf echt türkisch die Beine unterschlagen, aber Du wirst gut thun. Dir etwas Gepolsterte mitzubringen, denn der Divan ist hart. sehr hart. Da sind allerhand Sachen zu verkau fen, die Du auS Anstand für türkisch hal ten muöt. ES ist zwar nicht türkisch, daß unverschleierte Damen Waaren feilbieten, aber den hier anwesenden Türkinnen dürfen wir nicht mit türkischem Geschmacke entgegenkommen, denn nach türkischem Geschmacke sind nur die fetten Weiber schön. Bilden wir unS ein. wir befänden unS im Harem-ein Bischen Phantasie muß man immer haben und verzeihen wir eS Frl. Loltie Adams und Frl. J)a Steffen, daö sie Huskah und Tschibuk so ganz unbenutzt lieken. Wir nehmen eS ihnen auch nicht übel, dab sie unverschlei ert sind, denn wir sind keine Schönheit? Verächter, aber daß der Türke feine Wei

ber so allein in Gesellschaft läöt.und nicht zu seinen Weibern und seinem Geschäfte .tendet das ist gar nicht türkisch, trotz Turban und weiten Hosen. Na 6'ist eben der Paul KrauS und der ist men schenschku.. Darum begnügt er sich auch mit zwei Weibern, waS für einen Türken bekanntlich nicht viel ist. Horch, tschintschintschintatara, da geht ein lustiger Zug durch den Saal und vor einem Schlangenbändiger bleibt er stehen. Der hat gar keine Scheu vor dem abscheulichen Gewürm und geht mit ihm um, wie mit Schooßhündchen. Du brauchst aber auch leine Angst zu haben, lieber Leser, denn die Schlangen sind zahm, auf Ehre sehr zahm, und beißen gar nicht. Der Schlangendän digee ladet dich ein, hineinzugehen in sein Museum. ES kostet bloß einen Dime. DaS kommt daher, wett eS ein Dime Museum ist. Und da siehst du aller dingS ganz merkwürdige Dinge. Da

ist ein Congoneger. Fürchte dich nicht, er frißt dich nicht. Er hat sich längst an Bier und Wienerwurst gewöhnt. .Wenn eS nicht sür die Fair wäre, wäre er ganz waS Anderes", würde ein gewisser Ae dakteur sagen, der aber nicht im Dime Museum ausgestellt ist. Sein Name. d. h. der des Negers, nicht des Redakteurs, lst Carrico Schwartenmever. und der Schlangenbändiger nennt sich Conrad Müller. Da ist ferner zu sehen : Das Tele phon, wie es aussah, ehe eS erfunden war; der Zahnstocher und die Meer schaumpfeife Alexander? deS Großen, ein neu patentirteS Beil zum Aufbrechen von Slimmkasten, Marterinstrumente auS dem 16. und 17. Jahrhundert, die kleinste Kuh in der Welt und noch Hunderte von außerordentlichen, nie zuvor gesehenen Merkwürdigkeiten. Wenn Du hier Deinen Dime glücklich loS geworden bist, dann brauchst Du bloß quer durch den Saal zu gehen hin über zur Glücksbude und Du kannst noch verschiedentliche Dime los werden. ES wird Dir gar nicht schwer gemacht. Gestern sind ihrer 704 losgeworden. Und für jeden Dime gewinnst Du etwa, natürlich stets daS Passendste. Bist Du ein alter Junggeselle, so kannst Du zehn heilige Eide darauf schwören, daß Dich daS Glück mit einer reizenden kleinen Wiege, oder einem Porzellanbaby ver folgt. Die Damen gewinnen Cigarren und die Herren TldieS. Aber daS ist nun einmal so. denn daS Glück hat seine Launen: Dafür kannst Du versichert sein,! dcß wenn Frau Kipp. Frau R'ippaport, Frau Weil. Frl. Kerwer. Frl. Bender oder Frau Ziegler Dir Deinen Gewinn verabreicht, die mit dem malitiösesten Lächeln aus der Welt geschieht. Aber merkwürdig, je boshafter daS Lächeln, desto mehr drängen sich die Leute heran ! Weißt Du auch, lieber Leser, daß Prä sident Cleveland sür die Fair ganz speziell einen Postmeister angestellt hat? Und wunderbarer Weise hat sich der alte Junggeselle eine Frau ausgesucht. DaS decht-hm er hat nicht eine Frau für sich ausgesucht, sondern eine Frau als Postnieisterin. Frau Kahn nämlich, und diese hat nach allen Regeln der Civil dienstresorm Frau Mummenhos a!S Dr puty und Frl. Lizzie Gräsenstein und R"sa Müller als Brief.rä.;erinnen ange. stellt. Letztere sehen in ihrer hübschen Uniform allerliebst auS. nehmen Dir allerludst Diinen Dime ab. wenn sie Dir einen Brief bringen und lachen allerliebst wenn nur dummes Z ug drin steht. Für folgende Personen liegen Briefe im Postamte, S sind lauter Liebesbriefe, Sp'.stel von Herzen, welche von Amor'S Pfeil verwundet wurden, einige Stell dichein werden verabredet, mehr aber dürfen wir nicht sagen, denn auf Ver letzung deS Briefgeheimnisses steht große Strafe. Hier ist die Liste: Gust. Neubacher, O. Mummenhoff. Chaö. Ziegler. M. Heintz. G. Heinzerling. Arnim Recker, Max Racker, G. Reyer. -Charley Warme l'ng I. Rhodehammel, H. Severin, F. Oppenheimer, A. Rasemann. L. Vogt, I RobbinS. A. Ludorf, E. Pfaff,' H. Frauer. C Vieler. H. AdamS. C. Fear. naught. Wm. Kipp. F. O'Srien, G. MaaS. Perry Jngalli, A. Erbrich. Andy Heckler, Robert Fertig. Gust. Recker, H. Elsele, Prof. Weegman, Charley Annesdänsel. E. Schölkopf. O. Bauer, O. Edrgott. C. Schwarg. A. Wolf. M Rathsam. L. Ludors. O. Paulini. N Lubton. Richard Pertuch, Dr. Jletcher, Paul Krauß. H. Shoemaker. Solltkst Du Lnst haben einer Einla. dung zu einem Stelldichein zu folgen, so vergiß nicht. Dir vorher ein Sträußchen anzustecken, das thut ein galanter Herr immer, wenn'S auch ein Bischen bübisch aussteht, aber den schönen Verkäuferinnen in dem schönen Pavillon in der Mitte deS Saales zu Liebe, mußt du schon ein Sträußchen kaufen. Frl. Bertha Mann selb, Maria Baumann, Nettie Jose und Frl. AdamS machen dir'S zu Pflicht. Hast du sonst noch etwa? zu kaufen, dann findest du recht hübsche Sachen an Fancy Tisch, woselbst Frau Conrad Müller. Frl. Emma Metzner. Frl. Ber tha Bennerscheidt, Frl. Corinth RobbinS, Frau I. P. Frenzel und Frl. Bertie Brink alS Verkäuferinnen fungiren. Schöne Handarbeiten verkaufen dir Frl. Louise Frenzel. Frl. Frankmölle. Frl. Mellmann. Frl. Anna Ludorff. Frl. Gretchen Frick. Frl. Fürchtenicht. Hast Du Dir so weit die Geschichte an gesehen, so wirst Du nun ganz gewiß ein inneres Röhren fühlen, so man Hunger nennt. Die gedeckten Tische aus der in eine Terraff: verwandelten Bühne laden Dich zum Effen ein, und daS Bewußtsein, daß Frau Hy. Severin, Frau Ehrgott. Frau A. Seidensticker, Frau H. Heßling. Frau Scheller, Frau ttrugmann, Frau

Noelke. Frau Vieler. Frau Recker und

Frl. KreiS als Küchengrozien sungrren. läßt Dir'ö gewiß schmecken. Im Herabsteigen kannst Du noch rechts bei Frau Zell und Frl Ehrgott vorspre chen und so Du dem starken Geschlechte anehörst. Dir eine Cigarre kaufen. Dabei wird eS Dir keinesfalls ergehen wie den Knaben im Klapphornverse, denn die Cigarren find gut und keine Frelmaurerzigarren dabei. Den Knaben ging ek nämlich so : Zwei Kaaben rauchte auf der Wies', Da wurde es dem einen mies. Dem andern, Conrad hieß er, Dem wurde es noch mieser. So Du aber dem zarten Geschlechte angehörst, dann kanst du links bei Frl. Emmerich und Frl. ZiSmer allerlei Sü ßigkeiten bekommen. Jedenfalls haft Du nicht versäumt. Dich vor dem Essen bei der Waage Meisterin Frl. Jda Prinz wiegen zu lassen, welche Prozedur du jetzt wieder holen solltest, damit Du genau weißt, vaS Du für Dein Geld bekommen hast. Hat Dir daS Essen geschmeckt, so kaufe Dir bei Frau Francke. Frau A. Kipp oder bei Frl. Jda Lieber ein Kochbuch. denn das Esten ist nach den darin befind lichen Nezepten zubereitet. Nun kannst Du schnell oben im Zlm mer neben der Gallerie noch eins packen, und dann mach' daß Du nach Hause kommst, denn sür heute ist'S genug. Gute Nacht! Zur Beachtung. DurchgangSwagen nach Fort W a y n e. Von Montag, den 14. Dez. an, wird em Durchgangs Schlafwagen zwischen Indianapolis und Fort Wayne über die Wabash. St. Louiö & Pacific Eisenbahn te folgt lauten: Der Schlafwagen wird Indianapolis mtt Jug No. 32 um 11K Uhr Nachts tagltch außer Sonntag verlassen. Er wird in Fort Wayne um 6), Uhr Mor genS ankommen. Verläßt Fort Wayne nach JndianapaliS mit Zug No. 49 um 8 Uhr 22 Min. NachtS täglich, außer Sonntag. Montag verläßt er Fort Wayne mit Zua No. 43 um 6 Uhr Nachts und kommt in Indianapolis um 1 Uhr 40 Minuten Morgens an. Schlafwagen stehen auf de Seitengeleise vade dem Union Devot und Paffaaiere kinnen in ihren Betten bis 7 Uhr Morgens verbleiben. F. P Wade. Distrikt Passagier Agent. No. 69 Süd Jllinot Strafte. GemeiunützigeS Ein einfaches, aber sehr gute? Fleckenaffer kann man bereiten, wenn man 4 Sßlöffelvoll Salmiakgeist (spiritg osaal amWonlao) 4 Eßlöffel voll starken Wein geist (Alkohol) und 1 Eßlöffelvoll Salz zusammenschüttet. Nachdem man diese Mischung gehörig durcheinander geschüttelt hat, trägt , man sie mittelst eines Schwämme? oder wollenen Läppchens auf den Fettflecken auf und reibt densel den tüchtig ein. Flecken von Harz und Theer müssen zuvor durch ein wenig Butter erweicht werden. Neuerdinge, empfiehlt man auch als ein vorzügliches Mittel, um vielerei Flecken auS Kleiderstoffen zu entfernen, eine Mischung von Terpentinöl (pirit 5 tarpentine) und Salmiak gist. Mattsilber putzt man, indem man es mittelst eine? weichen Pinse'lS mit heißer Seisenauflösung abreibt. Gefrorene Eier werden wieder brauchbar gemacht, wenn man sie in frisches Brunnenwasser legt, in welchem ein Lös fel Kochsalz aufgelöst wurde. Fräulein Marion Clifford, PorterStraße. Hull, England, schreibt, daß sie drei Monate an entzündlichem Rheuma tiömuS gelitten habe und ihre Schmer zen waren häufig furchtbar. Em Freund empfahl ihr St- Jakobs Oel anzuwen den .sie versuchte eS und ist jetzt wieder vollständig hergestellt. Nächsten Sonntag Abend findet in der Männerchor Halle ein Conzert der City Band statt. Wir hören, daß der Ertrag dazu bestimmt ist, den noch seh lenden Betrag zur Anschaffung neuer Uniformen sür die Musiker zu decken und wir wünschen daher der City Band eine recht gute Einnahme. Nach dem Conzerte folgt ein Tanzkrünzchen. Mucho'S Ciaarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Straße. tZT Nächsten Sonnte. Abend findet ein Conzert deS Liederkranz in der Mozart Halle statt. Ein vorzügliche Programm ist vorbereitet und man rech net auf zahlreichen Besuch. Dem Con zert folgt ein Tanzkränzchen. Merrfchaumpfeisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Ost Washington Str. th Heute Abend findet in der Mo zart Halle ein Ball der Martha Loge No. 226 tt.aöc L. of H. statt. Bei dieser Gelegenheit erhält daS Paar, welches den besten Walzer tanzt, einen Preis. Die Unterhaltungen dieser Loge verur sachten stetS den Besuchern ein paar vergnügte Stunden und so wird eS auch heute Abend sein. Man stelle sich deS halb zahlreich ein. Zu den besten Feuer-VersicherungS GeseUschasten deS Westens gehört nbe dingt die .Franklin" von Indianapolis. Jor vermögen beträgt 32o,000. Diese Compagnie reprösentirt die .Northwestern National von Milwaukee, Vermögen $1,007.193 92 und die .German Ameri rn" von New Vork," deren Vermögen über $3,095,029.59 betrögt. Ferner re. präsentier fie die .Fire Association os London Vermöge:, $1,000,000 und die .Hannover of Ne Pork mit einem Ver mögen von tz2.700.000. Die Jranklin,st namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, fondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Vuf schlag erfolgt. Herr H e r m a n T. Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend.

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