Indiana Tribüne, Volume 9, Number 81, Indianapolis, Marion County, 10 December 1885 — Page 3
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Ein skddetlch.r oman von . ,o Versall. (Fortseoung.) Auguste erröthete und sah ihn fragend mit einem Blick von unten nach obenan. Dann sagte sie kaum hörbar : Wie Sie wollen, Aetter ! Er führte sie schweigend oom Tanzplatze. Er schwieg auch noch, lU sie inmitten der bunten Aienge über die vom Abendtau befeuchtete Wiese gin gen. Jetzt empfing sie der Waid, grade da, wo die mächtigsten Baumkronen sich erhoben. Beim Einbruch der Nacht hatten die dort lagernden Leute es vorgezogen, wenigstens ein schmales Platzchen in dem weiten Umkreis auf der Wiese zu sinden, der indessen mit auf. Drähte ge hängten farbigen Lampions beleuchtet worden war. so war der Wald geleer: worden. Ringsum war es still, ganz still, nur die Blätter der Bäume rausch ten leise im Abendwind; zuweilen raschelte etwas wie ein verspäteter Aogel in den Büschen, die Nachtsalter siegen mit r .mV Oni? t! UUlUlt iLVWtl CVH Ult ft4y4ll 4VVVI VVW4 der Mond warf gespenstische Schatten auf die weißgrauen, bemoosten Stämme der Buchen und aus dem weichen Wald beden rmgsum; an einem ganz dunkeln blecke :ur Seite alanite ein Leuchtkäfer als kleines Pünktchen und weiter hinein rn den Wald wechselte schwariblaueö Dunkel mit magischem Silberlichte, das aus den Blättern der Baume zu schaukeln schien; dazwischen glänzte der Himmel hindurch mit seinem Sternenheer, dem i m 4- i ( weipen treiben der Mttchjlrape uns einzelnen flüchtigen Wölkchen, bald grell weiß, bald bläulich gefärbt, wie sie sich der vollen Scheibe des Monds näherten oder sich davon entfernten. Auguste machte am Rande des Waldeö Miene, stehen zu bleiben, und blickte sich um nach der3lichtung,wo das feurigrothe Licht der Lampions phantastisch glänzte und daS Äeplauder ' der Menschen, die Klänge der Musik herübertönten. Es sah sich der Fesrpla mit seinen theils tanzenden, theils hm und herwandelnden (öestal ten, die bald grellroth beleuchtet, bald als schwarze Schatten erschienen, fast wie ein Hexensabbath an. Auch Ernst blieb einen Augenblick stehen und besah sich das ferne Treiben. Dann Mhrte er Äuguste in die nächtliche Stille des Waldes, in welche das Feftzerausch nur zedänlpft drang. Sie ließ sich schwei zend von ihm leiten. Ihr Arm zitterte, ihr Busen hob sich in süpem Bangen und ibr Athem rang sich schwer aus der Brust. Endlich sagte er, sich ein wenig gegen sie neigend, mit einer Stimme, als sei ihm selbst der Atbem gehemmt : Sind Sie mir böse, Auguste, daß ich Sie hierhergeführt habe? Warum soll ich böse sein ? kam es setzt flüsternd als Antwort von ihren Lip peu. Ich hatte mich schon aus diesen Abend gefreut fuhr er fort, weil ich darauf rechnen konnte, Gelegenheit zu einer gründlichen Aussprache zu sinden, und die Nothwendigkeit dazu ist mir inzwischen noch klarer geworden. Sagen Sie mir offen, Auguste, wie denken Sie über den ttreis, in welchem Sie hier leben, wie denken Sie z. B. über Fräulein Beatrix. ? Etwas wie Enttäuschung lag auf Augustenö Gesicht, als sie ihn jeyt ansah. Dann erwiderte sie in einem Tone, der deutlich besagte, wie unerwartet ihr diese Frage kam : Es sind ganz achtbare, brave Leute, aber natürlich bei uns, in einem solchen Städtchen gibt es wenig Abwechslung, wenig neuen Gesprächsstoff, dau sitzt eins dem andern so gewissermaßen auf der Nase. Da bringt eS die Lange weile dahin, daß eins vom andern alles abguckt, um nur etwas u reden zu ha ben. Freilich ist es sonderbar, daß man dann gerade von den abgeguckten Feh kern am meisten spricht. Aber ich glaube, das wird überall so sein, daß die Leute zum Tadel besser aufgelegt sind als zum Lob. Sind Sie auch zum Tadel besser aufgelegt als zum Lob ? sragte jetzt Ernst Sturm. Ich ? Ich nicht, gewiß nicht '. Wissen Sie, Vetter, ich bilde mir durchaus nicht ein, daß ich besser bin als andere Leute, aber ich sinde einmal gar kein Vergnügen daran, mich so sehr zu kümmern, was die 9!achbarn thun. Darum tadle ich eben so selten, als ich lobe. Da rum aber sindet man mich auch langweilig und ich glaube, manche meinen auch, daß ich dumm sei. Vielleicht ist's auch so; aber daraus kann man'S, glaube ich, doch noch nicht entnehmen, daß ich nicht mitschwatze, wenn man von diesem und jenem zahlt. Mich interessirt's eben nicht. Sie sind nichts weniger als dumm, Auguste ! fuhr Ernst fsrt. Aber Sie haben doch auch Langeweile wie die andern Z Ich habe nie Langeweile! i Warum denn nicht ? Ihnen ist doch nicht mehr geboten als den andern. DaS nicht, aber '. ....,pruche keine besondere Unterhaltung. Es ist ganz ge wiß wahr, ich bin viel lieber allein üi unserm Hofgärtchen als beim Kränzchen, wo so viel gesprochen wird. Das langweilt mich noch am ehesten. Was thun Sie denn so allein, ohne Langeweile zu empsinden? Ich arbeite, und während des Arbeitens mache ich mir so dann meine (Ledan ken. Was für Gedanken Z Aber, Vetter, daS kann ich Ihnen nicht arade aufzählen. Was besonderes ist's freilich nicht, waS ich denke, aber mir ge nügt es, und ich versichere Jhnen,mir ist's am allerliebsten, wenn ich so mir selber übert bin. Es entstand eine. kleine Pause. Nach einer Weile suhr Ernst in seinem Verhör fort : Aber aber Sie sind doch ein junges Mädchen, und junge Mädchen möchten alle gern Heimchen ? Auguste ließ das Köpfchen sinken. Erst nach einer neuen, längern Pause sagte sie: . Aber, Vetter, Sie fragen sonderbar ! Sonderbar finden Sie das ? entgeanete
Ernst. Möchten Eie denn nicht gern herrathen 'i Heirathen', flüsterte Auguste zögernd, heirathen, grade daß geheirathet ist, das will ich nicht. Ihre Frage wird doch nicht so gemeint sein ' DaS werden Sie doch nicht von mir glauben ? Ich glaube das auch nicht von Jhnen, sagte er. Aber ist es Ihnen ganz gleichgiltig, wenn eine Bekannte vcn Ihnen heirathet Z Hegen Sie nicht den Wunsch, an ihrer Stelle ZU sein? Regt sich in Ihnen nicht ein (Lesühl deö Aeraers, daß jene Ihnen zuvorgekommen
ist in der Erreichung ihres Lebenszie les'i Was fällt Ihnen denn ein, Vetter ! antworteteAuguste. Wie kommen Sie denn auf diesen Gedanken? Ich neide keinem Mädchen sein Glück, wenn es den Ä!ann bekommt, den es lieb hat. Wenn ich selbst auch denselben geliebt hätte, dann wäre es möglich und auch verzeihlich. Aber je mand um eines Menschen willen beneiden, der mir ganz gleichgiltig ist, das wäre doch lächerlich ! Und doch wird bei jeder Heirath von den Leuten gesprochen, die Braut bald, bald der Bräutigam durchgehechelt. Nun wohl, daS thun thörichte Müt ter, die sich ärgern, daß. eine andere Mutter als sie ihr Kind unter die Haube gebracht hat, oder alternde Mädchen, die böse sind, daß Jüngere erreichen, was ie selbst vergebens ersehnen. Aber etzt weiß ich, was diese Fragen bedeuen! Darum fragten Sie auch, was ich von Beatrix halte ! Die hat Ihnen gewiß Plötzlich brach sie ab. Ernst Konnte in dem matt vom Monde erleuchteten Walddunkel nicht die purpurne 3löthe sehen, die in ihre Wangen gestiegen. Zu eilfertig hatte die Zunge mehr gespro chen, als nützlich erschien, und erschrocken erkannte die Sprecherin, daß sie auf dem Wege war, den Vetter merken zu lassen, daß sie sich von ihm geliebt glaube. Was würde er dazu sagen ? Wie eitel, ja, zudringlich, unweiblich müßte es ihm erscheinen, aus ihrem Munde zu vernehmen, was jedes wohlgesittete Mädchen sorgsam verbirgt, bis der Geliebte selbst dazu die geeignete Stunde bestimmt ? Sie glaubte in den Erdboden versinken zu müjsen, es schwindelte ihr und sie wagte nicht, den Vetter mit einem Blicke zu strei' fen. Was glauben Sie, daß mir Beatrix gesagt hat? fragte Ernst. Nichts, nichts ! hauchte Auguste. Aber es kam ihr der Gedanke, sie könne den begangenen Fehler wieder gutmachen, und zögernd fuhr sie fort: Die Leute hier, ich sagte es Ihnen ja schon, treibt die Langeweile, gleich über alles zu schwatzen. Daß Sie in unserm Hause wohnen, gibt gewiß An laß zu vielem Gerede, und da meinte ich, hätte Beatrix vielleicht etwas gesagt. Man kann doch nichts Vöseö über Sie oder Ihre Eltern sagen ? Ich hsffe es nicht. Und meinen Sie, ich würde jedem bö si Worte sofort Glauben schenken ? Ich weiß es nicht. Sie wien es nicht ? Sie halten es also doch für möglich ? Auguste schwieg. Was sind nun das wieder für Fragen ? dachte sie. Glauben Sie so leicht, wenn man Jhnen Böses über jemanden sagt ? Nein! Ich habe acht, wer eS mir lagt. Und wenn eS Beatrix sagen würde ? Würde ich eS nicht glauben. . Warum nicht ? Lügt sie gern ? Sie glaubt selbst das Böse von den Menschen lieber als das Gute. Und Sie, glauben Sie lieber das Gute ? Gewiß! Sie würden also von niemand böse sprechen? Nein, l'.'il ich nicht weiß, ob ich nicht jemand unrecht thue. Auch nicht von von Herrn Ritter? Wie wie kommen Sie auf den ? Er hat doch Ihren Vater gekrankt ? Mein Vater war selbst schuld daran, und Herr Ritter wollte ihn nicht kränlen. Aber es schmerzt Sie doch, daß dadurch Ihre Heirath mit ihm vereitelt worden ist ? Er hätte das vermeiden sollen, und darum konnten Sie ihm mit Recht zürnen. Ich zürne ihm aber nicht. Dann können Sie ihn aber auch nicht geliebt haben? Sie haben mich schon einmal darüber gefragt. Ist es Ihnen lästig, daß ich die Frage wiederhole ? Nein! Si: Sie haben ihn also nicht geliebt? Ich habe ihn immer hochgeschätzt, wie ich Ihnen sagte. Sie wollten mir damals noch etwas sagen? Ich ich erinnere mich mcht mehr. Sie sagten, der Streit mit Ritter wäre später vielleicht doch noch gekommen. Als ich fragte, tvarum, trat die Mutter ein, und Sie antworteten mir nicht mehr. Können Sie mir jetzt sagen, warum Sie dies glauben ? Vetter, wir sind weit in den Wald hi neingekonilnen. Man wird uns vermis sen ! sagte Auguste mit zitternder Stim me. Auch seine Stimme bebte leise, als er jetzt, ihren Arm näher an sich ziehend, sragte : Können Sie es mir nicht sagen ? Weil weil stammelte das Mädchen sinnverwirrt, und unbewußt lehnte sie sich fester an seine Schulter, mechanisch nach einem Stützpunkt sür ihren zitternden Kör per suchend. Ernst zog seinen Arm aus der Um schlingung des ihrigen, legte ihn dann leise um ihre Taille, und den Kopf dicht auf sie herabbeugend, flüsterte er m ha stizem Tone: . - - . Weil du nich liebst, Auguste l Weil du mich liebst, nicht wahr? Er fühlte, wie sie schwer in seinen Arm r r fi. ? . rr . i. t.t j jani, er suytre, ivie es ic ourcyiauerie. das süße Flkber des ersten Lubesschrer kens. Ist eS nickt so ? - frort? er, und sie
spürte den Hauch seines Athems an ihrer Wange. Es ist so! stieß sie mit eincin tiefen Athemzuge hervor. ES war überwunden: da schöne Räthsel der Natur, ?s war gelöst; der schwere, ringende Athemzug, er hatte die Krisis gebracht in dem jeden Nerv, jede Ader durchzuckenden Kampfe schüchternen Mädchenthums mit der nahenden Vollendung des WcibeS. Jetzt stand eS da, das wiedergeborene, daS vollendete, das liebende Weib, und auf den sanften, wie zauberische Musik klin-
genden Ruf Auguste !" hing es am Halse des geliebten Mamus, küssend, qeküßt. Neue Schauer durchrauschten beide in ihrcr stummen Umarmung, die Schauer der das Ewig Göttliche ahnenden Menschenzt. )ijt Baume flüsterten leijer, traulicher, der Mond warf glänzende Diamantgarben auf ihren Weg, die Sterne lachten. Es.war, als freue sich mit ihnen die stille Mtur ihrer geschehenen Menschwerdung, des ewigen Gesetzes, das sich hier aufs neue vollzog. Die Li.be ist's, die den Menschen fühlen läßt, wie nahe er dem Göttlichen sei; die Liebe ist's, wo Mann und Weib die höchste Stufe der Menschlichkeit erreichen; die Liebe ist's, in der das Menschenkind ahnt, daß es ein Theil der Krafr sei, die am Himmelsdom den Gang der Sterne, in der Erde Tiefen das geheime Weben befruchtender Keime lenkt. Sie sagten das nicht, sie dachten eS nicht, aber eS lebte in ihnen, und der erhöhte Pulsschlag ihres Herzens, das wonnige Beben ihrer Nerven, die Küsse und der Glanz ihrer Augen war das stumme Halleluja der sich gottfühlenden Natur. Ernst führte Auguste an den breiten Rumpf einer gefällten Buche, der unweit im Moiidlicht glänzte, seine knorrigen Wurzeln phantastisch wie Polypenarme über den Moosboden hinstrekkend. Das Mädchen ließ sich willen los führen und folgte seinem Beispiel, als er sich niederließ. Hand in Hand saßen sie nebeiieinander. Da fragte Ernst : Willst du mein liebes Frauchen werden, Auguste ? Ach, Ernst ! antwortete sie jetzt mit einem Seufzer, der wie wehmüthig klang. Was ist dir ? fragte Ernst erstaunt Warum zögerst du ? Ach! sagte sie darauf. Ich bin keine Frau für dich ! 9!ärrisches Mädchen ! Was fällt dir ein? Warum denn nicht ? Ich sage dir, grade du und nur du bistdaS rechte Weil chen für mich l Sie schüttelte langsam den Kopf und .sagte : Wenn eZ doch so wäre! Aber du brauchst eine klügere Frau als ich bin, eine Dame, die dir helfen, dich ermuntern kann bei deinen Arbeiten ; eine Da me, die geistreich genug ist, in den Mußestunden dich anmuthig zu unterhalten,von den Dingen mit dir zu plaudern, dir deinen Geist beschäftigen. Das alles kann ich nicht! Thörin, allerliebste Thörin ! Grade das, was du meinst, kann ich am wenigsten brauchen. Wenn ich müde bin und ausruhe von der Arbeit,will ich ein Weib chen, das sich zärtlich an mich schmiegt, sich von mir die Wangen streicheln läßt, mit mir lacht und scherzt, von den kleinen Sorgen und Hoffnungen unseres HausHaltes plaudert, meinetwegen auch lusti gen Unsinn schwatzt und recht oft sagt, daß es mich lieb hat ! Wenn dann das Weibchen noch dazu recht hübsch Ordnung in den Stuben hält, darauf sieht, daß das Männchen das bin ich gut und hinreichend zu essen hat und keine zerrissene Wäsche, wenn eS selbst recht reinlich und nett an meiner Seite sit dann habe ich, was ich von ehelichem Glücke er hofft! Das meinst du jetzt ! Ich wollte auch gern von dir lernen, so viel ich kann ! Aber alles läßt sich nicht nachbolen, und eine geistreiche Frau werde icy nimmermehr! Es würde dir nun recht oft schwer fallen, wenn deine Frau gar nichts versteht von dem, was dir am Herzen liegt, wenn die Welt, in der du mit deinen Gedanken lebst, ihr ganz fremd ist. Du würdest unwillig werden, nichts mit mir re den zu können. Du würdest mich geringschätzen, und mit der Liebe wäre es dann vorbei! Kind! Mädchen! Was sind das für Gedanken ? Nothwendige, recht nothwendige Gedanken ! Ueberflüssige, sehr überflüssige sind es. Sei, wie du bist! Was das öerz bewegt, leg' es auf die Zunge ! Dazu ein warmer Druck der Hand, ein lachendes Auge das ist es, was mir eine neue Kraft zum Schaffen gibt! Du lieber Mensch! sagte Auguste innig. So wenig wäre dir genug ! Dies Wenige ist es, was das Glück eines Lebens macht und, wenn es fehlt, durch Geist, durch Schönheit und durch Lkeichthum nicht ersetzt wird ! Willst du jetzt meine Frau werden. Auguste? Ich will! hauchte sie, seinen Hals umschlingend und das Köpfchen an seine Brust legend. ' Er küßte sie auf die Stiru. Eine Weile saßen sie noch so in feierlicher Stille an einander geschmiegt. Dann kehren sie zu den Menschen zurück. Sie waren nicht vermißt worden. Nur Beatrix warf einen stechend fragenden Blick auf daö Paar, das sein inneres Glück nicht ganz unter einer gleichgiltigen Maske verbergen konnte. IV. Des andern Morgens sagte Ernst nach dem gemeinsamen Frühstück zum Brauer: Herr Vetter, ich möchte ein paar Worte mit Ihnen allein sprechen. -. Dieser sah ihn wie fragend an, führte ihn aber sogleich in die anstoßende Stube. Er atnte schon, was wohl die paar Worte sein konnten ; denn Ernst hatte gestern, nachdem er mit Auguste von seinem schönen Spaziergange zurückgekehrt war, nicht mehr getanzt, sondern sich neben ihn gesetzt und ein Gespräch von Aussichten sür die Zukunft, Möglichkeit der Gründung eines eigenen HerdeS und ähnlichem begonnen, Dingen, die bisher nie zwischen ihnen besprochen worden waren. Die bei dem Brauer sofort ent Üandene Vermutbuna wurde noch durch
die Art, mit welcher bei der nächtlich späten Heimkehr Auguste u::d Ernst flüsternd und die Köpfe zusammensteckend den Eltern voraugcscyrilten waren, bestärkt. Letzterer Umstand war auch bald der Braueritt nicht entgangen und in der Schlafstube sagte sie deshalb zu ihrem Ehegatten : Ich Weiß jetzt wirklich nicht, wie ich daran bin, ob ich wünschen soll, daß der Vetter bleibt oder daß er bald Abschied nimmt. Er bleibt, so lange es ihm gefällt, antwortete dieser jetzt, und wenn er Abschied nimmt, so geht er nicht allein fort! Was heißt das? Das heißt, er nimmt die Auguste mit. Da müßte ich auch gefragt werden! rief dieArauerin. Fragen wird er dich vielleicht, die Ant wort aber gebe ich! entgegnete der Brauer. Alter Narr ! erwiderte jene mit schneidendem Lachen. Als wenn' du schon einmal Ja" gesagt hättest, wenn 'ich Nein" haben wollte ! Das wäre was Neues ! Sie ist mein Mädel so gut wie deins, und da habe ich vor allein mitzureden, wenn keine Dummheit aeschehen soll : Ich bin das Familicnhaupt, und in Familiensachen ist die Entscheidung allein bei diesem ! entgegnete sehr entschieden ihr Gatte. t DaS Licht war bereits ausgelöscht, die Braucnn lag am andern Ende des dunkeln Schlafgemachs, in ihre Federkisien bis an das Kinn begraben. Diese Zeitlage pflegte der Brauer am lieb sten zur nachdrücklichen Betonung seiner Hausherrnmacht zu benutzen, um nachzuholen, waS er etwa in dieser Stücksicht während des hellen Tages versäumt hatte. Steigt dir wieder die Bildung in den Kopf, Älter? fragte seine Frau höhnend. Ich habe jetzt Schlaf. Morgen reden wir schon anders mitsammen. Gute Nacht! Meine Grundsätze änderst du nicht, und die Anerkennung des eheherrlichen Vorrechtes ist ein wesentlicher Punkt der gebildeten Ehe! entgegnete er und knüpfte daran noch eine weitere Auseinanderfetzung des Unterschiedes der gebildeten und ungebildeten Ehe. - I a! kam es gedehnt vom andern Ende der Stube. Dann war es Mäuschenstill. Er sprach noch eine Weile fort, endUch senkte sich seine Stimme zu einem halblauten Gemurmel. Schläfst du schon. Alte ? fragte er. Keine Antwort. Jetzt hauchte er noch : Das istderUntcrschi.d! Dann machte er eine hörbare Wendung auf seinem Lager und beruhigt schlief er ein, da die Bildung doch das letzte Wort behalten hatte. Sie war fehr vernünstig, seme Ehehälfte. Wenn sie auch den Tag über sich oft unzugänglich für seine Absichten und Pläne zeigte, bei denen die Bildung" niemals unter den Beweggründen fehlte, selbst wenn es sich um die Anstellung einer neuen Kellnerin für die Schenkstube oder um ähnliches handelte, des Abends, wenn die Kerze ausgelöscht war, ließ sie seine Grundsätze stetS stillschweigend zur Geltung kommen, und er hatte immer daS letzte Wort, denn sie wat inzwischen ein schlafen. (Fortjedung folgt.)
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gflttru Aichiüiiihk G&OtftiEg) geilt alle AusMge ten einet gemSbnlichen 5?inne ct?r Blatter bis yj Un schlimmsten Skrofeln. LaliZluh, Ueschwüre, Schuppigkeit oder Raukieit der Haut, kurz al!e durch unreines Blut rerursachtea rankheiken erde durch tiese mächtige, reinigende und stärkende Nrnci überwunden. Unter ihrem ircblthötizeu öinftusie ttka trete fressende Oeschwüre rasch. Jbre rast hat sich nrc:il,ch in der fccilurg rrn LHwlndslechte, ctosk8!ash, BlutschwSreu. Karbunkeln, wun ten uaen, skrofulösen eesSiwüren und efchrsljten. üftg-lenk,Kran?.)eit, nie, schwatnm. Kröpf cd?r dic?em J&iUS uno erweiterten Drüsen gezeigt. Man sende ,ehn Cents in Briefmarken ,ur eine mit eclonrte Abbildungen auS, f estattete Abhandlung über Hautkrankbeilen, oder ten tf&en Betrag für die Abhandlung über Skrcfelleiden. Das Slnt ist da Leben." Man reinige ei 5 rundlich durch de Gebrauch t-on Dr. Plorce's Golden jHiiri lHftcoTerT, und Ute Verdauung, eine fleSenfreie Sant. frischer Nut!,, ebcnö energie und lLesunihcit der onftitutien er, den dadurch hg,ulk. Die Schwindsucht, die tht Tkrofclkkönkbclt der Lunge ist. wird durch dies orteSzabe von einem Heilmittel schnell und si.ter in ihrem ixortsck'ritt gehemmt und gedeilt. wenn das ultittel eingenommen wird. daö seiden die letzten Stadien erreicht. 2?egcn ibrer wunderberen Jla&t über diese schreckliche tödilicke Krankbcit bat Dr. $ teree, alt r diese jetzt berühmte rznei zuerst dem PubNkum dar bot, im ürnst fcu, gedacht. ,.e eine -i'uniu, tlno Oere" ,Cchmindsuchts-L,eiiMittel ,u nennen, bat ab diesen Namen fallen lassen, eil derselbe zu besckräntt ' für eine Arznei, welche infolqe ihrer wunderbaren Ver i einigung tonischer oder stärkender, alterativer oder Wie ttf.(.ll4,Cw l...r.f W i t I uini,iiii, uiuji.'rn.ivc unu ncrrnccr Ergeniaflen ohr.e Gleichen ist. rnrtt nur als ein Heil Kl gez'v Lunze.ischioia:sut. sondern gegen tut Chronischen Krank hellen Leber, des Blutes und der Lunge. Wenn ?u Dich matt, schläfrig, swaci fühlst, blaß, aelblufce Hautfarbe rdcr gelblich braune Flecken im Ee. ficht oder am i'eioe hast; wenn ? häufigen Kopfschmerz oder Schwindel. Uebelqeschmack im Munde, innerliche Hlke der Frösteln, abwechselnd mit teißem Blutandrang, hast: wenn Tu riiererzeschlazen und ron düstern Vor. g fublea erfüllt bist: wen .ein Arxetlt nnrezeimäßlg und die Junge seiest ist, dann leidest Tu an Vcr, dauungSbeschwerden. Dyspepsie und Leber krankhcit oder aLigkcit. Jv ri",en Fällen sxürt man nur einige dieser k.vmxtome. AIS ein Heilmittel gegen alle solche Fälle ist Ir. Pkrce'a liolden Htdlc.l imcoTerj ohne Eletcben. . ungenschwche. Vlutspelen, Kur,, athmigkeit, Lnftröhrcnentjündung. schltm nen Husten. Schwindsucht und verwandte Ldeu ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man sende zehn Cent in Lri'warfen für Vr. Pierce'S Buch üb Schu:dsucht. Sei Apotheker ju habe. Preis $1.00, World's Dispensary tisdical Association, Eigenthum. 6S3 Main Str., Vnffak, K. y. $500 Selghnung wird en den Eigenthümern von Dr. Eaze' Catarrd Remedp für eine Katarrhfall, welchen sie nicht kurtrea kennen, ausgebsten. Wenn man einen ekelhafte oder andere Ä!,ss t,r n?k. m..4T lA weifen Verlust des Seruchs, Ee K&mArfA rhfrs;! IfV. .TT... . t r -v v vv vvi cf vivki murn dumpfen Echmer, oder druckende ttefühl im Korfe bat, dann hat man Katarrh. Tausende solcher Fälle enden in Schwindsucht. Dr. Sage'S .6 a t a r r b R e m e d y beilt tie schlimm, sten Fälle von Katarrh, Kopfcrkältung und ka tarrhalcm Kopfschmerz. eoCentS. r A.SEINECXEJr., Senkst Bank - Haus, Ecke 8. und Vine Straße, Oinoinntiti, O. Vollmachten nach Deutschland, O1irreich nd der Vchsoetz afertigt. r 1 Beglaubigung dfrgt. Erbschaften . f. . xro?t nd sicher ?in!as?rl. SZT Srtretr in Jndian?It,: Philip llappaport, No. 12G Oft tthland Straße. NMWM'? "I j. &LIX. II. COLEMAX. KLEE k COLEMAN, Fabrikanten von Mine., Wasser, Gparkling Champaign Tiber n. Little Daish. Ebenso alleinige Agenten von Belfaft Einger und Selzer-Wasser. Fontain erde jor,eit uf kSllung gfiri Fontann erben auch enuittzt. 926, S28 330 Sud Delawar Str. JinaxeliA, In. TCm Styr, Manager 5? K t nSZich. W JI&IRR Die kürzeste nl lt$t 9 euch Loni8Tille, N&shvillo, Mernphis, Chat tanooga, Atlanta, Savannab, jacksonville, Mobile and New Orleans. Cl ist dirtheilhaft für Passagiz nach d? Süden, iue direkte Kante zn ehmen. Palast-, Schlaf und Parkr-Vage jniisäkn Chicago und Loniidille nnö St Lcuii und Lonitdille ohn. Wsgenkechstl. Comsort, Schttlligkeit und Sicherheit bietet die eff" die alle juverlassige B. Ml. &, . M. M. H. Dorlnfj, Ssftftent Jemral Pafsagier.Xzent, Lcrdsfi. Uafhingt, und Jtnoi Str., Jd,le L. W. McKinna, 8uperinUndent. Dr. C. C. Eyerts, DentfcherIahnarzt, (Sasflfi sin . Xaldrrt., CVC3sCtf t Oashkugtou u Vevnsvlvania Otr. s ....... u .
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eery dMmtM Ost Washington Straße. Nachfolge? don WM: T2?,iE:i3J,LII Eiscukzahg-Zctt-Taöegc. ?1n?unst ii?:' dan? der SifenSaHnzöge inJndianads:i?,c:r: und nsch Tonn tag. den 24 Mai 1885. Zeffersonville, Madisou nni Zdlspsk Siseudadu. Lbzaug: Nukvnft: oüd 4t tag. i.. .10 C 3ta3U. 9. ca i Uadee 8 15 üa ' ?.r.6iiiiUc!iXI p iKat Wail 3 10 in ! f & X Zks ?. Ä Klrfc- Qi x t3j. ki 45 ' 8 Ä 92Uil9. BZ Var.daliu Line. ,,l,air 7.t6n . vch,lg ..... 3.80 tfcn Xentfavt lec. e i, 5? ir, x .... wH , au un ic...i:in fjn tac Criril.... x v. :Il5oth BendSr 8.15 3)m 3 CttjJt?ikCr 4.iX)ürn i.iskm wti Ind'xlt er... TthBetidZEk Upflaud, teiurndn, fttsetanan an JKdia narnii sitencaqa (? ,e.) Ptl.. 4 0 Cs.I t8ft4i Nderio a...101slf. e 5 sr 1t G, Vtrtou4 i !d En ndersn e... 2, UM hfl 9z... IM 6., 3 A t fi 5 ,b ft Kj o?hn 4lZ.lv m j 9 y et Cl. UM Um t-Cittecod Division, 6. t.Cxnd 3. I.Cäanj lillttt). 4. OCffi. i Ugttch. U 11.36 1JK ...... .lu.iu 1 lt. IS I m 1 ...... a.ib ; tigttch. 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