Indiana Tribüne, Volume 9, Number 80, Indianapolis, Marion County, 9 December 1885 — Page 3
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DieLangsteincr.
Ein süddeutscher Zioman von 5k. von Verfall. (Fortsevung.) jairj vor Sonnenuntergang wandelte alles in langen Reihen den steilen Fußsteig empor, der vom niedriger gelegenen Städtchen nach der Lichtung führte. Bald war diese von Herren und Damen dicht besetzt; letere in buntfargigen, meist lichten Kleidern, die sich von dem grünen Wiesenteppich und dem dunkeln UvaloUntergründe anmuthig abhoben. Noch immer aber sab man auf dem ftufefteia. der von der Lichtung bis an die altersgraue Stadtmauer zu verfolgen war. dichtgedrängte Schaaren heranziehen. Die aenmmerten Bänke reichten nicht !, in. iedem einen beauemen Sid zu bieten. 0 aufopfernd auch die Damen die frisch..Ti v. r 1. ji nn'i rslelslen iciocr jusarnmcnouaien. oau eiterm Bebaaen liefen ttck die bescheiden . 7' i, y --T - .1 I . tun Bürger und Gäste vom Lande aus cur : . v v iiv c: , i.. oem uasn rneua, va uiy vi9 wen m den Wald hmem von plaudernden, la i. 1. - t . i. r . 1. 1 . cyenoen nippen war. Die unteraebende Sonne beleuchtete die funkelnde Thurmspitze der Pfarrer kirche und tauchte das ganze Städtchen, wie es malerisch sich am hnaü binabstreckte, in ein feurigrothes Licht. Die bunten Zahnen flatterten :m Abendwm de, zahllose Mücken tanzten in der Luft über den Kopsen der Mexschen, in deren lärmendes Treiben desZirgen und Sum men der Älcyriaden von Jnsecten htneu klang. Dazu rauschte es vom Walde der wie der Klana einer Riesenbarfe. Da schallten alles übertönend die Blech instrumente der Lanastemer BatalllonsmMlk, welche einen Walzer aufspielte. Wie aus der Nube des ' Laaers durch die Alarmtrompete aufgeschreckte Soldaten kamen aus allen locken die Herren, vlevegierig harrenden Mädchen zu holen, und überall sah man lausende Pae, denn es galt Eile, wollte man nnter den ersten das gelobte Land des Tanzbodens ge winnen. Dort, wo zwei junge Bürgerssöhne im vollen Bewußtsein ihrer Würde mit flattirnden weißblauen Ach selschleifcn und rotbglühenden Köpfen emsig Sorge trugen, daß der zum Tanzen bestimmte Raum nicht überfüllt würde, drängte eine zahllose Äkenschenmenge, weder der frischgewaschenen Kleider noch der Unversehrtheit der Füße achtend, sich nach den Klängen des Walzers bewegen zu können. Ernst, der unter den Honoratioren in nächster Nähe des Tanzplatzes gesessen hatte, war mit Auguste einer der ersten, die an die Reihe kamen. Sanft lehnte sie sich an seine Brust und ließ sich mit vergnügt lächelndem Munde nach dem Tacte der Musik lenken. Sie tanzte trotz ihres fast zu kräftigen Körperbaues mit anmuthiger Leichtigkeit. Die beiden Herren Tanzordner hatten für Ernst, ihn . - , . . Ti Ti V -5 1 gleichsam nicyr nur i iasi oes rau ers, sondern als Gast der Stadt betrachtend, die Rücksicht, ihn nicht wie die andern Paare nach einer gewissen Zeit wegzuweisen, um neuen Tänzern Platz zu machen. Er hätte sich aber sehr gern unter das allgemeine Gesetz gestellt und wäre, wie die übrigen, lieber mit Auguste auf der Wiese eine Weile spazieren gegangen, um mit ihr zu sprechen. Sie jedoch schlug, wenn er Miene machte, im Tanze einzuhalten, bittend die Augen zu ihm auf und sagte mit einer Mundbewegung, die ihn reizend dünkte : Bitte, noch nicht aufhören ! So kam eS, daß sie erst den Tamplatz verließen, als die Musik schwieg. Da aber wurde Auguste seinen Armen sogleich von einem Herrn entris scn, mit dem sie zum nächsten Tanze versprechen war, der nach nur kurzer Rast begann. Ernst hatte, nachdem er mit Auguste getanzt, die Anstandp flicht zu erfüllen, der Äieihe nach alle Honoratio ren-Töchter zu engagiren, und dabei war noch dani, um keinen Anstoß zu errcgen, die Reihenfolge vorsichtig nach dem Gesetze der Langsteiner Etiquette einzuhalten. Nachdem er dieser gemäß zuerst den beiden Töchtern des Majors mit seinen Beinen und seiner Lunge den gebührenden Tribut geleistet und in der Zwischenpause, diesmal auf, jedes Borrecht verzichtend, von beiden einen Aussatz über Sonnenuntergang sich geduldig hatte hersagen lassen, kam Bea trix an die Reihe. Leichtfüßig schwebte sie an seiner Seite dem Tanzplatze zu, sich dicht an ihn schmiegend. Das erste Wort, das j'ie über ihre Lippe brachte, war der Ausdruck des Bedauern, daß er sich mit den zwei Majorstöchtern, die so entsetzlich schlecht tanzten, habe Plagen müssen. Sie tanzen wohl sehr gut, Fräulein Beatrix? fragte Ernst. Das verbietet mir die Bescheidenheit zu sagen, erwiderte sie mit einem zierli chen Lächeln, bei welchem sie vergaß, daß es für sie zwingende Ursachen gab, vor allen Menschen, die nicht Zahnärzte waren, vorsichtig in ihren Mundbewegungen zu sein. Sie haben jedenfalls sehr viel Uebung, sprach Ernst weiter. Die jüngere Toch. ter des Herrn Majors dagegen tanzt, wie sie mir sagte, erst feit vorigem Wirn ter. Beatrix sah ihren Cavalier mißtrauisch an. Dann fragte sie wieder lächelnd sie lächelte immer : Wie tanzt denn Ihre Cousine Augu sie? Sehr gut ! erwiderte Ernst Sturm kurz. Das wundert mich. Sie ist doch etwas schwerfällig. Das habe ich nicht gefunden. Volle Formen schhefcm die Lelchtlglett der Ve wegung nicht immer aus. Beatrix errötbete züchtig bei der Er wähnung einer Körpereigcnschast, die ihr niemals vorgeworfen werden konnte, und lispelte : Auguste ist doch schon mehr als voll. Man könnte fast sagen, sie sei das WahrtAn VjÄ (naytrYA VreS. 7!i 0r2 jvivyvii vvv viiviivvv tytiv vmiv.v. Sehr witzig,Fräulein, sehr witzig, sagte Ernst lachend. Doch wäre es ungerecht gegen manchen ehrlich sein Brot verdie nenden Mann, die Erscheinung seiner Tochter als Wahrzeichen seines Berufes zu nahmen, Beatrix lachte mit, Sie hatte die Ge wohnheit, beim Lachen die Schulterndes tia m bewegen, wodurch dieselben mehr.
als ihnen vortheilhaft war, die Ausmerksamkeit auf sich lenkten. Indessen waren sie unter die Reihen der Tanzenden getreten. Ernst, dessen bisherige Erfahrung ihn gelehrt hatte, daß grade diejenigen Damen den größten Fanatismus für den Tanz besitzen, welche besser thäten, dieses jugendliche Grazie bedingende Vergnügen aufzugeben, war überrascht, als Beatrix, nachdem sie nur zweimal die Runde gemacht hatten, bat innezuhalten. Die hohe 3töthe ihres Gesichts und das hörbare Athmen gab ihr statt des angenehm sinnlichen Ein-
drucks, den jugendsrische Mädchen, vom Tanze erhitzt und belebt, gewahren, ras r rtTrt ., l er r f t c mcvr Attlleio ooer esorgnin erweaenoe, jedenfalls unara;iöse Ansehen gänzlicher Erschöpfung eines mühsam nach Äthem ringenden, eben großen Schrecken entronnenen Menschen. Dieses wenig bezaubernde Alld erhielt noch eine schärfere, drasti' r r iyi r r t ' r rnr M zcyere Bezeichnung ourcy oen narren vua, der schon im gewöhnlichen Zustande zu stark aus den Höhlen tretenden Augen, mit welchem sie Ernst ansah, als wollte sie ihn verschlingen, während sie keuchend sagte : Wollen wir em bißchen promenlren Herr Sturm ? Ernst gehorchte lbrcm Wunsche und ging mit ihr auf die Wiese binaus, wo die Tanzenden langsam aus- und niedergehend sich zu erholen pflegten. Arbeiten Sie auch hieran ememWerke? fragte Beatrix nach emer Weile, während welcher Ernst philosophische Betrachtungen darüber anstellte, wie verschiedenartig doch die einzelnen Exemplare der Gattung Densch" und in dieser der Speeres Wib" gestaltet sind, eine Betrachtung, bei welcher er die Entdeckung lnachte, daß es unter Umstanden ungemein vortbeilbafter ist,um das gewünschte Ergebniß des Denkens zu erreichen, wenn man den Gegenstand des Gedan kens mit eurem andern vergleicht, alö wenn man sein Urtheil aus dem Wege absoluter Kritik bilden :will. Die Ueberzeugung, daß er keine bessere Wahl treffen kpnne, als Auguste zur Lebensgefährtin zu machen, wäre kaum mit einer solchen dogmatischen Unumstößlichkeit bei ihm entstanden, hätte er sein Wäschen als einzelnes Individuum einer kritischen Würdigung unterzogen. Er ver glich sie statt dessen mit dem Exemplare derselben Species, das augenblicklich an seinem Arme hing, und dadurch wurde es für ihn eine Wahrheit, die kein Papst leugnen, kein Weltweiser widerlegen konn te, daß Auguste dazu geboren sei. Auauste Sturm, geborne Kratzer zu hei ßen. Die Frage seiner Dame weckte ihn aus dieser angenehmen Uebung in der Logik. Fast unwillig sagte er: Ja! Beatrix schien das wenig Entgegenkommende in dieser kurzen Antwort nicht zu benrerken. Sie fuhr mit ihrem gewöhnheitsmäßigcn Lächeln, und die Augen noch immer so starr hervorquellend aus ihn gerichtet fort : Darf man wissen, was es ist, womit Sie neuerdings die deutsche Literatur be reichern ? Ein Zloman ! antwortete Ernst, durch die abgeschmackte Form der Frage noch unwilliger gemacht. Ein Roman ! hauchte Beatrix mit Begeisterung. Welch erhebendes Gefühl ist es, an der Seite eines ManneS zu gehen, der mit genialer Seelenruhe als Selbstverständliches ganz einfach sagt : Ich schreibe einen Roman ! Ach, wir Armen ! muß ich da mit meiner poetischen Lieblingssigur, Goethes Gretchen, sagen, aber nicht wie diese vom Gelde, sondern vom Geiste sprechend, wenn ich Sie mir denke allein, ganz allein im traulichen Gemache, weihevolle Stille ringsum, flammenden Auges, die heiße Stirn geküßt vom Genius Bald die Stimme zu leisem Flüstern senkend, dann pathetisch, wobei es aus ihrer Kehle hohl wie aus der Tiefe eines Kellers kam, hatte sie so gesprochen. Wahrhastig, Fräulein, Ihr poetisches Talent beschämt mich fast. Mi? wäre eine solche Darstellung des mit flammenden Augen und heißgcküßter Stirn vibriren den Romanschriftstellers nie eingefallen ! sagte Ernst, seine Heiterkeit mühm bezwingend. Ermuthigt durch sein Lob, fuhr Beatrix fort : Es müßte ein ganz fühlloses, jedes höHern Aufschwunges unfähiges Geschöpf sein, das an der Seite eines solchen Mannes nicht etwas wie einen elektri schen Strom in sich übergeben fühlte, der es erhebt über die Alltäglichkeit, zu der wir Armen verdammt sind. O, fuhr sie in sansterm Tone fort, ich kann mich ganz wohl in jene Stimmung denken, welche sich Ihrer in diesen weihevollen Stunden bemächtigt. Wie aus Nebelwölken, die sich zertheilen, treten die Gestalten der Dichtung vor Sie hin, zarte, holde !ädchengestalten hier lispelte sie, sich näher an ihn schmiegend , kraftvolle, edle Männer hier kreischte sie, mit dem einen Arm gewaltig ausführend , elende Bösewichte nun zischte sie zwischen den Zähnen , das alles tritt vor Sie hin, und Sie, Sie sind lxr Zauberer, aus dessen Geheiß dieselben sich bewegen, sprechen, handeln. Es ist nur zu natürlich, daß ihr Poeten auf gewohnliche Menschenkinder, die euch begegnen, eine Macht ausübt, die euch auch im täglichen Leben vor andern ausgezeichnet. Pardon, Fräulein ! unterbrach sie jetzt Ernst. Ich sehe, wir haben uns von der Gesellschaft zu weit entfernt und versäumen am Ende, rechtzeitig beim nächsten Tanz am Platze zu sein. Erst mit seinen Gedanken beschäftigt; dann belustigt von den Phrasen des al ternden Mädchens und den sie begleitenden Gebärden und Mienen.hatte er nicht auf den Weg geachtet, sondern sich mechanisch von Beatrix leiten lasten. Diese war sehr bald von dem Wiesenplane, auf welchem sich die jungen Leute unter den Augen ihrer ringsum lagernden Eltern in weitem Bogen spazierend bewegten, in den Wald getreten, und zwar grade an einer Stelle, wo nicht wie anderwärts Bürgerfamilien im weichen Moose sich niedergelassen hatten. Hohes Buschwerk trennte sie von der Wiese, dichte Rei hen von Jungholz schieden diesen Theil des Waldes von dem ältern Buchenschla ge. Es war ein völlig abgeschlossenes kleines Rondell, mit üinem Gestrüv
und den verschlungenen, jeden Auvbk'.ck verwehrenden Zweigen des Jungholzes durchaus nicht einladend, abcs ein recht versteckter Winkel; denn es bedurste eines aufmerksamen Auges, um die schmale Oefsnung des Gebüsches zu bemerken,welche den einzigenZusMg bildete. Beatrix blieb stehen und fuh?- fort, als hätte sie Ernsts Zwischenworte gar nicht gehört: Aber eben im Besitze dieser Macht, berufen, dieselbe zu Ihrem Glücke zu benutzen, wären Sie doppelt zu beklagen, würden Sie davon falschen Gebrauch machen. Sie sind auf dem Wege dazu leugnen Sie es nicht , ich weiß es gewiß. Darum, weil es mich zeitlebens schmerzen würde, einen Mann, den ich verehre, bewundere, nicht so beglückt zu sehen, wie ich es ihm wünsche, habe ich Sie hierher geführt, ungestört von mißtrauischen Blicken, Ihnen meine treue Freundschaft zu zeigen. Sie sin Poet, ein Mann der Phantasie. Ihnen erscheint die Welt ganz anders als den gemeinen Alltagskindern. Aber ach, toenn es Ihnen bisher vergönnt war, ungestraft nur Ihren idealen Weltbegriffen zu leben, die rauhe Wirklich keit faßt Sie an mit ihrer kalten Tod tenhand, und wie so viele aroße Geister haben auch Sie nur die Bitterkeit der Enttäuschung als Gewinn ! Ihr reiches Gemüth sehnt sich nach Liebe, Ihre Phan tasie zaubert Ihnen das künftige Para dies einer idyllischen Ehe vor. Wie den ken Sie sich dieses Paradies ? Wie an ders, als daß die Gattin eine treue Ge nossin Ihres Geistes ist, daß sie als der beruhigende, erheiternde Engel über die Schultern des Schaffenden theilnehmend blickt, in Stunden des Zweifels ihn er muthigt, wenn er ermüdet von dem gewaltigen 3tingen nach Ruhe sucht, ihm die heiße Stirn mit Küffcn kühl,mit sanfter Hand die wirren Locken streichelt und ein glückliches Lächeln auf die Lippen des Ermüdeten zaubert ? So denken Sie sich oder haben Sie sich wenigstens dieses Paradies noch vor kurzem gedacht. Sie wenden den Blick von mir. Sie gestehen es also zu, und zugleich gestehen Sie, daß Sie selbst den Abgrund kennen, vor dem Sie stehen. O, leugnen Sie nicht ! Das ist die wahre Freundschaft,die dem Freunde offen seine Schwächen zeigt. Ein Ge schöpf,das nichts für sich hat als eine äuße re Erscheinung, d.h. einen Körperbau, der, ich begreife es, für einen Augenblick sinn lich anregen kann, hat Sie, den Dichter, den hohen Geist, bezwungen. Ich will Ihnen sagen, wie das gekommen ist. Nur beschäftigt mit Ihren Jdealgestal ten, mit Ihren poetischen Phantasieen, ist das wirkliche Leben Ihnen fremd ge blieben, haben Sie, das ist mir jetzt völ lig gewiß, vor allem wenig Erfahrung im Umgang mit weiblichen Wesen ge
sammelt gehabt. Endlich hat Ihre Stunde geschlagen und zwar, wie die Gegensätze sich gern berühren, war es zunächst das Weib in seiner grobsinnlichen Erscheinung, das als etwas völlig Neues Sie berückte. Es spielen im Leben der größten Männer solche Frauengestalten eine gewisse Rolle. Aber das war bei allen nur für eine bestimmte Zeit. Keiner hätte daran gedacht, durch ein dauerndcs Bündniß mit dieser derbsten Form des Ewig-Weiblichen sich eine Qual für's Leben anzuthun Denn das muß es werden, wenn Sie bedenken, was eine solche Frau, nachdem der erste Rausch verflogen, Ihnen noch bieten kann. Eine gute Küche und eine sauber gestickte Wä sche, das ist alles, und auf dies würden Sie gern verzichten, könnten Sie sich zugleich die gemeine Auffassung des.Lebens, die Teilnahmlosigkeit für Ihr Kostbarstes, Ihr Schaffen, die Leere, die Ihnen von einem solchen Wesen entgegenströmt; vom Halse halten. Also raffen Sie sich auf, suchen Sie Kraft bei Jhren Göttern, um diese gegenwärtige La ge wenigstens nur zu einer Episode, aber um deö Himmels willen nicht zu einem neuen Abschnitt Ihres Lebens zu machen. Für Äe blühen im Garten der Liebe noch andere Blumen, Ernst Sturm, als eine dickwangige Brauers tochter! St wollte weiter sprechen. Ernst hatte schon lange seine Ungeduld unverhohlen in seiner Miene und seinen unru higen Bewegungen ausgedrückt. Aber Beatrix hatte sich so vor ihn gestellt, daß sie den schmalen Zugang gewissermaßen deckte, und er, um ihr zu entgehen, in das Dickicht hätte springen oder sie unsanft hatte beiseite schieben müffen. So blieb ihm nichts anderes übrig, als sie anzu hören, mit dem Entschlüsse, schließlich die ungebetene Freundschaft mit gehöriger Deutlichkeit von sich zu weisen. Als die .selbe jedoch in einem derartig unweiblichen, geschmacklosen und errnedrtgenden Tone von Auguste sprach,' wandelte sich die Ungeduld in Zorn. Mit bebender Stimme sagte er : Für Ihre wohlmeinende Freundschaft danke ich nachdrücklichst, denn ich muß es gestehen, so sehr eS Ihnen mißfallen wird, das Benehmen der dickwangigen Brauerstochter ist jedenfalls besser als die, gelinde gesagt, absonderliche Auf dringlichkeit, welche Sie belieben, Fräulein Beatrix. Die Augen des alternden Mädchens quollen jetzt aus ihren Höhlen mit einem wüthenden Ausdruck hervor. Wie, mein Herr ! zischte sie und ihre magern Wangen schienen eingesallen wie die einer alten Megäre. So lohnen Sie meine Freundschaft? Ach, jetzt erkenne ich, mit wem man es zu thun hat, und ich begreife nicht, wie ich so blind sein konnte, Sie vor einer Gefahr zu war nen, die sür Ihresgleichen keine Gefahr ist! Sie nennen sich Poet, lassen die Welt glauben, Sie lebten nur in höHern Sphären ! Ich danke Ihnen, daß ie mich rechtzeitig aufgeklärt haben, ich bätte mir sonst in meiner thörichten Schwärmerei unnütze Sorge gemacht über das eheliche Unglück des allverehrten Poeten, während dieser ganz behaglich sich des Geldes ersreut, das die Bauernwirthe seinem Herrn Schwiegervater zubrin gen! . Mein Fräulein ! antwortete Ernst sar kastisch, obwohl ich erstaunt bin über die seltsame Art, mit welcher Ihr enttäuschte? Idealismus sich Lust macht, und daraus einen ganz eigenthümlichen Schluß aus die Natur Ihrer frühern Poetischen Gejühle machen muß, bitte ich Sie doch, sich von mir zurückgeleiten zu lasszn, um jedes Aufsehen zn vermeiden. Nachber allerdings wird es iy . Ihrem,
eigenen Interesse iu, meine Anwesenheit in Langstcin zu ignoriren. Gehen wir! Er bot Fräulein Beatrix den Arm. Diese trat mit einer heftigen Gebärde zurück. Ich danke für Ihre Begleitung, Herr Sturm ! stieß sie zornig hervor und ging hastig durch den schmalen Pfad. Ihr Kleid blieb an einem Gebüsch hängen. Ungeduldig zog sie es an sich, so heftig, daß es zerriß und, von ihr unbeachtet, ein langes Stück desselben am Boden nachschleifte, während der dadurch ent standene Riß den Blicken ein sehr der Reinigung bedürftiges Unterkleid offen barte. Ernst folgte Beatrix in einiger Entfernung und, auf die Wiese gelangt, kehrte er auf einem Umwege zur Gesellschaft zurück. Er war durch die erlebte Scene mehr als verstimmt. Er erkannte, daß hier in der engen Beschränkung auf ei nem kleinen Gebiete, in der starren Ein tönigkeit des bürgerlichen Lebens, sich, wie an alten Gebäuden Pilzgewächse, seelische Auswüchse festsetzen, die dem obersächlichen Beschauer komisch, bei genauerer Untersuchung als die Zeichen der haßlichsten Leidenschaften erscheinen, die zu gelegner Zeit rücksichtslos das scheinbar solide Gefüge spießbürgerlicher Sitte zersprengen. Sein Ekel über diese geheimen Tiefen deö scheinbar kleinstädtischen Idylls war ein um so tieferer, als er sich der Besorgniß nicht entschlagen konnte, daß Auguste, in diesen Kreisen aufgewachsen, am Ende auch schon wenigstens die Anfänge eines folchen gefährlichen Pilzgeschwüres im Innern berge. Wie gegen das ganze Idyll, so wurde er auch gegen diejenige mißtrauisch, die ihm als die Zierde, der Mittelpunkt desselben bisher erschienen war. Sehr nachdenklich kam er zur Gesellschaft. Beatrix war schon vor ibm angelangt. Ihre Rückkehr ohne üdegleitung des Tänzers erregte um so mehr Aussehen, als man die Erregung in ihrem Gesichte merkte. Doch fand sie der Mutter und den übrigen gegenüber einen ganz schicklichen Vorwand darin, daß sie, an einer Hecke hängen bleibend, ihr Kleid zerrissen habe und, um dasselbe noch vor dem Beginn eines neuen Tanzes mit Stecknadeln nothdürftig herrichten zu können, ihrem Begleiter vorausgeeilt sei, demselben nicht zumuthend, daß er mit ihr über den Wiesenplan laufe, was ja nicht einmal anständig gewesen wäre. Der Borwand war um so glaubwürdiger, als Ernst nur ganz kurze Zeit nach Beatrix eintraf, sie also nicht lange voneinander getrennt gewesen sein konnten. Ernst hatte noch einige sogenannte Anstandstouren abzumachen. Er zeigte sich dabei in den Zwischenpausen so wortkarg, daß ihn die beleidigten Tänzerinnen mit wiederholten . Seitenblicken betrachteten. Endlich kam er dazu,Auguste zum zweitenmal zum Tanze bitten zu können. Sie erröthete, als sie ihn auf sich zukommen sah, und mit einem schüchtern vergnügten Lächeln nahm sie seinen Arm. Als sie einmal die Runde durchtanzt hatten, sagte Ernst zu ihr : Ich weiß zwar, daß Sie sehr gern tanzen, Auguste, aber trotzdem möchte ich bitten, statt dessen mit mir einen kleinen Spaziergang zumachen. Ich habe Ihnen etwas ;u saaen. (ForNetzung folgt.)
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