Indiana Tribüne, Volume 9, Number 80, Indianapolis, Marion County, 9 December 1885 — Page 1
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Aüzeig
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Weterusichten. Washington. D. E., S. Dez. Kältere Wetter, wahrscheinlich Schnee. EinAuftrag aus Frankreich. Chicago. S. De,. Die .Fairdank Canning Co." hat soeben von der sran zöstschen Regierung inen Austraz aus 1 Million Kilogramm (2.200.000 Pfund) Fleisch für die Armee bekommen. Zur AuSsübrung der Bestellung sind 25.000 Stück Rindvieh nöthig. Aus England. L o n d o n, 9. Dez. DaS Parlament wird nächste Woche zusammen treten, und wenn Gladstone kein Miß trauenvotum gegen die Regierung bean tragt, sich bis zum Februar vertagen. Die Regierung beabsichtigt die Politik der Versöhnung mit Parnell auszugeben, und sich mit den Liberalen gegen Parnell zu verbinden. Die ottchast des Präsidenten. Die Botschaft de? Präsidenten Eleve, land ist ein höchst umsangreichtS Jnstrument. Wenn eine solche Botschaft, welche doch schließlich nur eine Nachahmung der europäischen Thronreden ist. auch im Grunde genommen gar nicht viel zu be deuten bat, so erregt sie doch allgemeines Interesse, will man immer begierig ist, die Ansichten des Präsidenten zu hören. Bon viel größerer Wichtigkeit als die An. sichten eines Privatmannes sind aber die des Präsidenten im Allgemeinen auch nicht, denn diesem steht nicht, vie einem Monarchen die Gewalt zu Gebote, seine Ansichten durchzuführen. Zuerst spricht der Präsident von unse ren auswärtigen Beziehungen. In Be zug aus die Gesandschast in Wien sagt er, und zwar ganz richtig, daß er den Posten nicht besetzt habe, weil Oestreich Herrn Kelley auS religiösen Ursachen zu rückgewiesen habe, und er einer frem den Regierung nicht gestatten könne, ihm Vorschriften zu machen, welche inen durch die Verfassung verbotenen Reli g'.onSunterschied bezwecken. (Die Frau dkZ zum Gesandten ernannten Kelley ist nämlich Jüdin.) Er bespricht die von der Regierung vertragsmäßig unternommenen Versuche während der Rebellion in Columbia den Verkehr über den JsthmuS von Panama aufrecht zu erhalten. In Bezug auf den NaturalifationS vertrag mit Deutschland sgt der Prüft, dent mit ein paar Phrasen, daß er hoffe. daß die Sache zufriedenstellend erledigt werde. Der Präsident betont ferner die Unzu länglichkeit der AuStteferungSoerträge mit England. Im Uebrigen hebt der Präsident her vor, daß unsere Beziehungen zu allen fremden Mächten freundschaftlicher Na tur seien. In Bezug auf den Consulardienst empfiehlt der Präsident Erhöhung der Gehalte und Ablieferung aller Ge bühren, und in Nachahmung europäischer monarchischer Gebräuche empfiehlt er die Anstellung von militärischen Gesandt schastSattacheS, welche ebenso zwecklos wären, wie die Gesandtschaften selber. Eine beffere Idee ist die der Anstellung von ConsulSinspektoren. Von größerem Jntereffe ist was der Präsident in Bezug auf den Nikaragua Kanal sagt. Nachdem Präsident Akthur einen Vertrag mit Nicaragua abgtschlos sen. und dem Senate eingeschickt hatte, welcher bezweckte, in Nikaragua Gebiet zu erwerben und inen Kanal zur Verbindung des atlan tischen und deS stillen Ozeans unter der Controlle der Ver. Staaten herzustellen, habe er diesen Vertrag wie der zurückgezogen, und beabsichtige auch nicht, ihn dem Senate wieder einzu schicken, weil er an die Weisheit der bis her üblichen amerikanischen Politik glaube, welche darin besteh. Nichts zu thun, waS zu bedeutenden Verwicklungen mit dem Auslande führen könnte. Er hate dafür, daß die amerikanische Politik sich darauf beschränk sollte, die HilfS quellen des eigenen Landes zu entwickeln. Ein Kanal zur Verbindung der beiden Meere sollte vollständig neutral sein und allen Nationen essen stehen. Da daS Einkommen deS Landes größer ist, als die Ausgaben, empfiehlt der Prä fident eine Steuerreduktion und behan delt mit ein paar nichtssagenden Phra sen die Tariffrage, dabei den geistreichen Sah auSsprechend,daß wir die Jntereffen der amerikanischen Arbeit berücksichtigen sollten, denn diese sei daS Kapital deS Arbeiters. Eine solche VerdummungS Phrase ist eines Präsidentin vollständig unwürdig. Wenn daS Vermöge deS Arbeiters zu arbeiten. Kapital wäre, dann wäre feser Arbeiter Kapitalist und wir erlauben uns der Meinung zu sein, daß der Arbeiter alleS Andere nur kein Kapi talist ist. Solch' phrasenhasteS Geschwätz
Indianapolis, Jndisna Mltttwoch. von 9 i
ist SchuljungenweiSheit. welche sich ein Präsident ntche zu Schulden kommen lasten sollte. Tadelnd spricht sich der PrüsZdint über die fortgesetzte Prägung von Sil brdollarS auS, und deutet ganz richtig an, daß dieselbe nur geschehe, um den Jnterkffen der Besitzer von Silberberg werken zu dienen. Von den 25 Millionär Silberdollars, welche gepraßt wur den, konnten bis jetzt trotz aller Anftren gungen nicht mehr als 50 Millionen in Zirkulation gebracht werden. DaS AuS land nimmt den Silberdollar nicht, weil er nicht vollwichtig ist, und sür daS In land ist er zu unbequem. Ganz richtig bemerkt er auch, daß die Theorie, daß billigeres Geld dem Arbeiter nütze, eine verkehrte sei. und daß gerade der Arbeiter unter all diesen Manipulatio nen am Meisten leide. Er empfiehlt dringend die Einstellung der Silerprä gung, he der Marktwerth des Silbers noch weiter falle. In Bezug auf Civildienstrefsrm betont der Präsident die Nothwendigkeit und wohlthätige Wirkung derselben und em psiehlt eine Erhöhung deS Geholtes der Civildienstcommisiäre. DaS nächste Kapitel der Botschaft bil det die Armee. Dieselbe bestellt zur Zeit auS 24.705 Mann und 2.154 Offizieren. BemerkenSwerth ist, daß wohl nirgends in der Welt so viele Solduten deserttren. Im letzten Jahre dsertirtn bloß 2.927. Dr Militärdienst der Ver. Staaten muß darnach kein sehr angenehmer sein, und der Präsident schlägt zur Abhilfe einen kürzeren Anwerbetermin vor, so daß dem unzusriedenen Soldaten ein früherer Austritt aus der Armee möglich wird. Recht interessant ist auch zu vernehmen, daß nährend des Jahre 2.328 Verband lungen vor allgemeinen Militärgerichten und 11.851 vor RegimentSgrichtn statt fanden, daß also die Sälste der Armee sich vor Militärgerichten befand. Der Präsident meint mit Recht, hier müßte etwas faul sein. Sodann kommt der Präsident aus die Marine zu sprechen. Er verweist aus den Bericht deS MarinefekeetärS und auf die Thatsache, daß innerhalb 17 Jahre 75 Millionen für die Marine verausgabt wurden, und daß wir trotzdem keine nen nensmerthe Marine besitzen. Diese That sache ist. wir geben eS zu, skandalös und der Präsident hat Recht, wenn er sagt, daß an die Herstellung einer Marine ohne vollständige Reorganifirung deS Marine departementS nicht zu denken sei. Bezüglich der Indianer bringt der Präsident die alten Phrasen zum Vor schein. Ehrliche Jndianeragtnten wür den die Jndianersrage am schnellsten 15 sen. In etwas sehr frommer Weise spricht sich der Präsident in der Mormonenfrage uS, empfiehlt die unbedingte AuSmer zung der Vielweiberei und ein Verbot, Mormonen zu importlren. Zum Schlüsse seiner Botschaft sagt der Präsident, daß da? plötzliche Ableben des Vizepräsidenten auj'S Neue die Noth wendigkeit gezeigt habe, einmal definitiv und in vernünftiger Weise die Nachfolge im Präsidentenamte zu ordnen. Wir selbst wollen noch beifügen, daß die Botschaft, wollten wir sie wörtlich bringen, mindestens drei bis vier Seiten unseres Blattes vollständig süllen würde, daß sie keinen einzigen neuen, großen, dem Geiste unserer Zeit und den sozia len Forderungen der Gegenwart entspre chenden Gedanken enthält. Sie ist ein BourgeoiSDokument vom Anfang bis zum End, und wir zweifeln, daß sich unter hundert Lesern einer findet, der ge nug Zeit und Geduld hat, daS Doku ment von Ansang bis zum Ende durch zulesen. ES unterscheidet sich in Nichts von ähnlichen Dokumenten früherer Prüft denten. Drahtnachrichten. Zurückgekommen. New York. 8. Dez. n. Lew Walle, der ehemalige amerikanische Ge sandte nach der Türkei, ist zur ückgeköm nun. Der Tod des reichsten Mannes. N ea V ork, S.Dez. WmH. Van derbilt ist todt. Heute Morgen war er zur gewohnten Stunde ausgestanden, hatte seine tägliche GeschästSeonferenz mit seinen beiden Söhnen und mit seinem Privatsekretär, aß wie gewöhnlich und fuhr dann mit seinem Schwiegersöhne auS. Dann be gab er sich zu dem Bildhauer Ward, der eine Bronze Büste von ihm sür daS Vesti bul der von ihm kürzlich sür 5500,000 errichteten Arzneischule anfertigt. Um halb 1 Uhr aß er mit seiner Familie zu Mittag und war noch ganz guter Laune. Um 1 Uhr hatte er eine Konferenz mit Garrett, dem Präsidenten der Baltimore
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Stund gedauert hatt, als Vanderbilt' Sprache undeutlich vurde, und er plötz lich vornüber mit dem Gesichte zu Boden fiel.. Garrett rief sofort Frau Vanderbilt herbei, eS wurde nach, Aerzten geschickt, Wiederbelebungsversuche wurden ange stell, aber vergebens, der reichste Mann Amerikas war todt, der Schlag hatte ihn gerührt. i Der. Coroner besichtigte noch am Abend die Leiche. Vanderbilt hinterläßt außer feiner Wittwe. acht Kinder, 4 Söhne und 4 Töchter. Ein Testament ist vorhanden, dessen Inhalt aber nicht bekannt. Vanderbilt war' einer der reichsten Männer der Welt. Von seinen riesigen Kapitalanlagen in Eisenbahnen ganz abgesehen, besaß er allein in Regierung bondS 55 Millionen. &ein Gesammt vermögen wird auf 175 Millionen ge schützt. ; . , Bundesfinanzen. Washington. 8. Dez. Der Schatzamtssekretäe reichte heute dem Congresse seinen Jahresbericht ein. Die Einkünfke während , deZ Fiskaljahres waren 324 Millionen, die Ausgaben 306 Millionen, wovon 45 Millionen in den Schuldentilgungsfond flössen. Gegen das Vorjahr stellten sich di Einkünfte um 25 Millionen geringer. . Die Ein fünfte an Zöllen betrugen 131 Millio nen. Der SchatzamtSlekretär ist für die Abschaffung der Silberwährung. ES zirkuliren zur Zeit 512 Millionen Gold dollarS und tz273MillionenSi!berdollarS. Ber Kabel. Die englischen Wahlen. London, 8. Dez. Eine Schätzung des Endresultates der Wahlen giebt den Conservativen und Nationalisten zusam men eine Mehrheit vonzehn über die Li beraten. Ueber die Conservativen allein melden die Liberalen eine Mehrheit von 72 haben. Ein Theil der Conservativen opponirt einer Verbindung mit den ParNklliten. DaS Ultimatum des Fürsten Alexander. Belgrad. 8 Dez. König Milan hat an die Königin Natalie teltgraphirt, daß die 43 Stunden, innerhalb welcher Alexander auf die FriedenSvorfchlüge Serbiens antworten sollte, abgelaufen feien, ohne daß eine Antwort erfolgte. Prinz Alexander stellte seine früheren Forderungen und gab Serbien Zeit bis Donnerstag zur Annahme. Marktpreise. Wetzen. . 2vt.91e: No.Zroth, o r n. No.Z weiiL; gell 31c: gemischt Sie. Hafer. Ro.2 eiij gemischt Äc. Roggen. 61c Äleic. 11075. He u !1".b0. Schinken. 9 10c. Schultern, e. Speck uxt. Seiten. 7. Schmetneschmalz. ?X-3c. Uehl. Fam'l I3.7S-1U0; Fane, I.M1.0; it-tt 13.0. 3.10. Sier. 2)c; im Store 27. Butter. reaer, 2ti 30; air, IC lc; Countr, 1 12c. Hühner, he per Pfd. artosfeln. .! ot ter Bush. Sessel. 11.35 J2.&0 per rl. Deutsche Lokal - Nachrichten. lsaß.LotdrtnHen. Bürgermeister 2omZ in Labroque ist verschwunden. Generallieutenant v. Bercken, bisher Commandeur der 29. (badischen) Division, ist zum Gouverneur der Festung Metz ernannt worden. Färber AlphcnS Fritz in Bolchen ist we gen Sittlichkeitsverbrechen verhaftet wor den. Selbstmorde, Unglücks- und Brandfälle : In Colmar erschoß sich der Ackerer Josef Huber von Arzenhe:m und in Metz der Sergeant Hemz vom 4. bayerischen Jnf.Regt., bei Altenheim machte der Tagner Sauer von JmbS heim seinem Leben ein Ende. In den Flammen fanden den Tod : der Tage löhner Franz Remier von Großtänchen und die Eheleute George Rietsch und der Knecht Ludwig Graßer in Rammersmatt; durch Ueberfahren wurden getödtet ; Harmonikaspieler Jakob Pfaffenzeller von Gebweiler und die Frau deS pensionir ten Lehrers Willer in Schnierlach: in Friesen wurde der Müller Anton Bey vom Getrieb zermalmt und in Mühlhausen erstickte ein Knabe NamenS Albert Wendling. In Straßburg brannte ein Theil der Lederfabrik von Adler & Oppenheim nieder, in Nammerömatt das Georg Niet'sche Anwesen und in Sierenz das deö Josef Mever. vraunschlß. vndalt. Llype. Durch die ' neue Hoshaltung ist das öffentliche Leben in Braunschwelg wieder bedeutend lebhafter geworden. Der Braunschweiger Lehrerverein feierte kürz lich das Fest seines 66jährigen Bestehens. t inAallenstedt Landtagsabgeordneter Härtung. In Bösingseld grassiren die Blattern. Der Erbprinz Friedrich von Waldeck studirt in Leipzig Jura. Pitz goldeneHochzeit feierten in Deffau Lehrer Bruchmüller und Frau und m' Jeßnitz Commenienrath üen und Frau ; in See
Dezember 1885
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