Indiana Tribüne, Volume 9, Number 79, Indianapolis, Marion County, 8 December 1885 — Page 3
iifriisSÄ w wii
8
r- 5. , , 5 pifi kfk,i WMöI -;i;'K4 2 i. t - V - ;--A'i.--l Das beste Mittelwegen Rheumatismus, Keifen im Besicht, lleoerreißen, Frojkbeulen. tticht. Se?knschnh, ttreuzweh uuk püftenleloe. Rüöenschmerzen, Zkrftauchll?kn. Cteisk halS, Quetschungen. Bruiungen. Frische Wuudeuu. LchuittÄnude. Zahuschmerzen, elchmoffene Öräjxe, ttopfdei, Braudwuudeu, AnfaesVrnngeue PZnBe, elenkschmerze, Ohrenweh, und alle Schmerzen. welche ein äußerliches IJlittel benörhigen. Farmer und Viehzüchter finden in dem Ct. Jakobs Oel ein unkbertreffliches Heilmittcl gegen die ttebrecken deZ ZZiehstanoeS. Eine Flascke Ct. JakabS Lel kostet 50 Cent (fünf ?!ascken für S2.00). Ist in jeder Apotheke zu haben, ffür $5.00 werde zwölf Flaschen frei nach cllen Thei Itn der Ver. Staaten versandt. Man adressire: Tho Charles A. Vogeler Co., Baltimore, Maryland. 'j'j'j'j'Fjrjrjsjjj'j'j''JV PJA?SAr ZZie furchtbarste Geißel dcr Menschheit itf die Schwindsucht ! SW iiaf;el alier W:nZen erliegt deyeldea in der Blü:5? irr iscln. :rm nun diese schreckliche n K J 5 Sfra.nlfieit ftiiit nercea ? Ticje Frage deant sxtst in tiariier KZcise ..Der Üebeniutt itt". 25. Slufcae: irrdeni er tetn ranke und tu s vielfach ren Cuadfafteni, S?eklantea mit so genannten Mis,ioaai?-r ireceste u d Patent meöiz'ea 5ücirrar.:i dcn einzige wahren Wen iur Snlk und Rtttun?, ,eiat. Das Buch K U en:döit aurd!-m eine -.bhandlunz über Bron chitiS und Astms und rclrb fit 20 Cents ta 42ftajarte a ccer gilbet füi versankt. Vdressire : Deutsches Heil-Institut. 11 Clinton Place, neu Ercadway, KewYorlc H. v frl I ZZener-Alarm-Signale. t .i;:nlvitfunl8 ima difet. 5 ,urqua:tier r T?xarZ, nt$. nr. 'T; rn c ort. üb .?izar. Si.riV. rfcfa& un llai4tttt s? a:SitT u.i : vß.i:d5t:at. ,'2 5fa'-rriC:ttJ nzhe i'.söl ktr. T"'.''s ' v.::5 rort iSnijr.t &t. ; 'eri z?2rn, Ävenu, f:r Tf . iKfiiJa'fti? tf"ti?t.r 4b. ums ä: Sir. I? 6i!Sl.üri5-UJ Sirlj f4'.trr.f '-M. . d .air su. 19 rv'i :' sj-i ' 5 r. 122 Ztl:gt . une ,ir: ett S2 y.C;.c'?:a f'frert -!2t !;V.an 5.-5 I-tr. lÄi - u-.-'.S yrSStr;clit 5 y; '. j --1? Z v r j - 7: i'lrf . Ctr' twl slre. u'.-i tch:s k ZI ?rr?..'.'r-.a izv rtifrn Str. iri ffiicotjicrt tn Sir tfl -3cü.ce v.c:. r !? cir.. l?it ;cTnf Kk. vi 5 ;-iarar? 51' öZ0 t.J-o-' Nd ,:S5ton Slr. Sl S. CI ' ' nah' J.si. '32 i'eit'ili'inla jnb Pratt 6a. 23 N. ?. 2ipre Hsus kchft, naj ' . S'iJfJUvxi uns t. Clait tr iJ JZiNsiS ro i.:chzan Si:. IS vi.:i:cs'na 5r. und L?ome r. B.ertk Str. 211 Itunt?, u id S3iUuot tu. 13 i.tnn'xat::a zn M'.chian Oti. 3U JlliZ und Herdes tt. 31 Jndia re. ane Nichtgan 'Str. W tinbun und Uilnut Str. 4 Sakfkrnia und iUi-Kor.t 5tt. L5 Sia! und Nes srl Ltr. SS Jiana .. und St. iiir Vtr S7 StaiUcfpUaU Klar ko ord Str. V itichtcan aub geZ Sie' ilt Lü anb y ilniit Ztr. Z2Z Ü1 uns 2rUtt Ltr. ?I4 siebente uns towarfc 41 Lashinsten, nejk tit stt. ü Skißnderf und Washington fu W'.fl,uri und 3lta j)srk Str. 45 iScribtaa und Wash,nzksn Str. S JliNkt und Ohto Ltc. 7 Tnnff und Washington i:. 43 Lingan'S Port ajoufe. 4? Jnana.Z. 112 ivisssurt und Varlid lr. IS NisAsf.?xi und Wadcs) fttr. 413 KerLs5n'e Park Hous. 421 I. . iä. sund tca. 423 Insane 51 IZWoii und SZerrtZ Str. 62 ZZtnoi und 2cuiftar.a St: 63 i2st und U:?art? 5tr. 54 und Seutv Str. &v Xenni fsec und Seorzia Str. 17 WiriMan und 5ia? Str. tt Kib;oa So, uns Siorri St?. 11 Skdtkö Ue. un ÄUKlOp tr 112 Ec3 und &wuoot tt:. 413 JlentiU: S. uns i tritt 414 Lnisn und iktua Etk $16 UtnttS und Jtanjjj .; $17 i&tn und tcoU5 Lu. 41 5ouü r.al Diiar Utr. 82 Pnns,l:a uns ouisut t,tt. U 4!iut und iKrSartu Str. Ost und Ui3.tQ -tv., tS AitfSU6 HO tlZH ctB. 17 C'.Ttvtta Ist. uat redlja ett Oft und edurn Str. 83 $nnf9l8snia Str. und iator Ke. 412 l3eftt:uan und loujitn? Itr. 71 Virginia vaj, Huron tr. Tl Oltun grgia Str. TZ Vashmgto und Ltnton Ltt. fi ton nd srgla Str. ?öo5ii Svk.ud ifoti. V DUou uk ;tr J Gtt. IS irgintav.ud 5 :2. 73 jUtchtr So, uttb 711 etrucc und f rcfjft: etc. 712 UngliZ? e und autl Str. 714 Cttr.it und Dlttrt Str. 115 WÄi ub5 etär Str. 81 f.a- wJkj, Str. 2 Saft in fit ux Crlawar St. 55 Oft und vc:ISts. U Z! ö'otk und Tavtdssn Str SS Tsud!wtt.utnsta. SS Lr. Ltaateu Llstnal. 87 Onental und Owgton Sir 8? Krauen 0eSr gnit. 512 ilo.S 54lauch&2u4, Oft Bszin,tonslrK 13 Llurlet und &V (ri:. 514 Dilo ad tucev S!r 91 Sarglnd nae P.ertfcian Str. 92 5lndizn und 3cc:gta trate. t-1 ?noat2ler.al. I 2-1 Und finden wie, erholt, zweiter lar l-Z Tigna! für Feuer.Trui. LchlLk, Atuer au. rel SSiaZk, ru -t.., tti'J sqI. u WT CUUj J
rx- - - 7jr i for
' YC
WWV
t''W w F ks V&'&1 .HT.. r -'L V r ,, v- j T-?k s L v --y'pl itt t FVii m,ti ft5 &iWWe f-'r'll V7 "J. "M y r V 'V v.v, i S ' 7" ".-äVV j !7' ' " 'rmvT'Jrrfcv- z ksAW ) H - to?J - VvH -j-ä A -"-r:: MKMchMKM MMWMZMWW Ls&2A&& few RDM?ck7 NWKMM MMMW
i --cn, :. - - v j
? I
DieLangsteincr.
Sin süddeutscher Ninnzn von 5k. vsn Versall (Fortsevung.) Tiber ich will ihn ja gar nicht ! sagte Auguste weinerlich. Tu willst ihn nicht? rief der Brauer überrascht und umarmte seine Tochter. Der Zorn war mit einem Male verraucht. Aber dafür sank er jetzt auf eiuen Stuhl und weinte bitterlich, um seine Ehre klagend, die ihm Ritter genommen habe. Ernst sprach ihm zu mit aller Beiedtsamkeit, die er vermochte, und eö gelang ihm, ihn zu beruhigen. Er sprang vom Stuhle auf und sagte : Sie haben recht, Vetter ; ich will den Leuten zeigen, daß ich noch der Alte bin und daß man mich nicht so schnell aus dein Sattel hebt. Zieht euch an ! Wir wollen auf die Festwiese gehen ! Man gehorchte ihm ; er nahm seine Frau am Arni, und unter der Hausthüre forderte er Ernst auf, dasselbe mit Auguste zu chun. Die Arauerin wagte nur ganz schüchtern, nm ihii nicht neuerdings zu reizen, ibm zuzuflüstern : Das halte ich doch nicht für gut. Die Leute könnten darüber reden. So laß sie reden! antwortete er läut, daß Auguste und Ernst es hören konn ten. Sie sollen reden, was sie wollen. Je mehr sie reden, desto lieber ist es mir ! öluguste wurde flammenroth, zögerte aber nicht, den AriN anzunehmen, den ihr Ernst mit einem ganz besonders freundlichen Blicke reichte. Ganz leise an ihn gelehnt, so daß er die weiche Rundung ihrer Schultern un Arme fühlte, schritt sie mit ibm den Eltern voraus, erst verstimmt über den eben stattgehabten Auf tritt, dann heiter plaudernd und lachend, als Ernst sie darauf hinwies, daß oer Vater wieder ganz beruhigt sei, wie seine Haltung und Miene deutlich zeige. In der That ging der Brauer an der Seite seiner Gattin mit dem altgewohnten sict'ern Selbstgefühl, und wenn auch das Gesicht rötbcr war als sonst, die lebhaft ten kleinen Augen glänzten frisch und ungetrübt. Wie der Zorn, so schien auch die Mach! dcs Weines durch die Thränen gedröselt worden v.i sei. Als sie auf sie Festwiese kamen, wo sich schon die ganze Einwohnerschaft dcs Städtchens und eine große Menge herbeigekommen Landleute in buntem Gewoge umhertrieb, grüßte der Brauer, den man in weiter tlmgegend kannte, nach rechts und links milder Würde eines Fürsten, und sein Mund ver;og sich zu einem spöttischen lächeln, als hier und dort Leute, vor allein die Honoratioren, Verwunderung darüber in ihren Mienen zeigten, daß Uguj'.e Arm in Ann mit Ernst Sturm ging. Einzelne wichen ihm aus. Er reachtete es nicht, und diejenigen, welche mit ihm ein kurzes Gespräch anknüpften, konnten in seinem Wesen keine Wirkung der erlittenen R'iedcrl.ge bemerken. Er lenkte mit den Seinigen einem Zelte zu, weiches den Honoratioren als Erfrischungsplatz vorbehalten war. Die ge wbhn'liche Gesellschaft des Kränzchens war hier versammelt. Ritter befand sich karuittcr. Mit finsterer Miene bemerkte dies der Brauer und suchte möglichst schnell an dem entgegengesetzten Ende dcs langen Tisches Platz zu finden, während indessen die Gesellschaft Ernst und Au gustc betrachtete und lebhaft untereinander flüsterte. Sobald er sich niedcrgelassen hatte, begann der Brauer eine Lustigkeit zu entwickeln, deren Absicht grell zutage trat. Er versicherte, übermaßig laut lachend, daß er noch nie so guter Laune gewesen sei, und machte nur schlecht verhüllte Anspielungen auf Ernst und Auguste. Vergebens mahnten ihn Frau und Tochter zur Mäßigung, selbst das Mißbilligende Schweigen Ernsts wirkte nicht. Die Gesellschaft fühlte sich empfindlich gestört. Ritter entfernte sich nach einer Weil? mit einem stummen Gruße. Sie haben ihn vertriebe, sagte pe;r neben dem Brauer sitzende Notar,im Tone deS VoNrurfs. Allerdings habe ich das, erwiderte der Brauer. Lch tvclltk auch nichts anderes. Run erhob sich ein allgemeiner Sturm der Mißbilligung. Ernst kam schließlich in die unangenehme Lage, von mehreren Personen um sein Urtheil gefragt zu werde, pö ttt Brauer nicht sehr im Unrechte sei. Ex tadelte denn auch seinen Patben in ruhiger,üh5x entschiedener Weise. Dieser sah ihn zuerst mit starrem Erstaunen an. Dann vertiefte er seine Blick auf das vor ihm stehende Bierglas. Nach mehreren Minuten erhob er sich plötzlich, wie vorher Ritter. Tu willst gehen? fragte Auguste und schickte sich an, auszujteyen. Bleib! sagte er. Der Herr Vetter wird die Güte haben, euch später auf den Keller zu führen, wohin ich vorausgehe. Damit eilte er weg. Wir müssen ihn doch begleiten ! sagte jetzt Auguste zur Mutter. Da thun wir nicht! antwortete diese. Sie haben Rech! gehabt, Herr Vetter, jvandte sie sich an Ernst. Das hat auf ihn gewirkt. Sonst hätte er noch recht Unangenehmes angezettelt ! Ich wollte ihn nicht wdcsn, antwortete Ernst. Aber um meine Meinung gefragt, konnte ich ihn unmöglich loben. Sie sind mir doch nicht böse. Auguste ? Rein ! antwortete diese schüchtern. Sie mußten ja so sprechen. Sie war sehr verstimmt über daS Geschehene, denn sie sah den Vater mit allen Bekannten zerworfen und fürchtete, das Zerwürfniß möchte sich auch auf Ernst auedehnen. Diese Befüxchtung sprach sie dem letztern während des Ganges zum Heller auS. Er aber beruhigte sie, indem er ihr versprach, die Möglichkeit dazu sofort durch eine gütli'che Unterredung niit dem Vater abzii' schneiden. Ach, wie froh wäre ich darüber ! sagte Auguste. Ich wäre trostlos, würden Sie und der Vater sich nicht mehr verstehen! Auch mir, erwiderte Ernst, wäre es un lieb, statt ihm für seine Gastfreundschaft zu danken, in Zwiespalt von ihm scheiden zu müssen. Scheiden ? fragte Auguste mit erschrecktcr Miene. Sie werden doch nicht daran denken, bald fortzugehen? Allerdings, sagte Ernst.- ES find jetzt schon drei Wochen, seit ich ae kommen bin.
und' ich' wollte doch nichts lange bler ben. Die Mutter,welche etwas zurückgeblieben war, trat jetzt wieder zu dem Paare und kam eben recht, Ernsts letzte Worte zu hören. Sie wollen fort ? sagte sie in gemüthlichem Tone. Daraus wird nichts ! Die Luft bei uns thut Ihnen gut. Sie sehen weit besser aus', als wie Sie kamen, und wenn Sie durchaus etwas arbeiten wollcn, so können Sie das, glaube ich, auch hier. Allerdings, erwiderte Ernst. Und doch
darf ich nicht länger Ihre Gastfreundschaft mißbrauchen. Ach was ! antwortete die Brauerin. Das ist so. eine Redensart aus der Restdenz ! Wo soll der Mißbrauch sew ? Mir ist's noch aus ganz besondern! Grunde lieb, wenn Sie länger hier bleiben. Zuerst glaubte ich, mein Man würde ganz verrückt durch den Umgang mit Ihnen. Jetzt aber sehe ich, daß Sie ihren guten -liutzen hat. Sie können besser auf ihn wirken als jeder andere. Vor Ihnen hat er Achtung, weil er da seine Sprache von Bildung und dergleichen nicht anwenden kann wie bei mir, wenn ich ihm die Wahrheit sage. Er ist auch nur deshalb vorher weggegangen, weil Sie ihn sein Unrecht einsehen ließen und weil er sich vor Ihnen schämte. Darum wären wir ihm auch lästige Begleiter gewesen. Er wollte sich allein besinnen, auf welche Art er seinen Fehler wieder gut machen kann. Ernst fühlte sich belustigt durch die Wahrnehmung, daß die Brauerin ihr Benehmen gegen ihn veränderte, weil sie in ihm einen guten Hofmeister für den Gatten entdeckt zu haben glaubte. In scherzendem Tone fragte er jetzt Auquste : Was soll ich thun ? Bleiben ! antwortete diese jetzt nachdrucksvoll, aber mit abgewandtem Gesichte. Als sie auf den Keller kamen, ließ sich der Brauer nicht blicken. Ernst ging ihn suchen und fand ihn dsrt, wo die Knechte die Fässer in Bereitschaft richteten, die in die Schenke kommen sollten. Er lehnte an der Wand, und mit Verlornem Blick sah er dem Treiben seiner Leute zu. Als er Ernst Sturm gewahrte, der nach allen Seiten spähend sich nähcrte, richtete er sich aus uno blieb, nachdem er einige Schritte vorwärts gethan, unschlüssig stehen. Indessen kam Ernst so nahe, daß er nicht mehr entrinnen konnte. Finde ich Sie endlich ! sagte dieser. Ich habe Sie überall gesucht, denn ich muß Sie sprechen. Ich hatte hier zu thun, sagte der Brauer in verlegener Unbeholfenheit. Was wünscheu Ste von mir ? Nichts anderes, lieber Pathe, als daß Sie mir offen und ehrlich sagen, ob Sie mir nicht -übelgenommen haben, ivas ich heute Nachmittag äußerte. Ich hätte am liebsten geschwiegen, aber da man mich zum Neoen nöthigte, glaubte ich verhüten zu können, daß Sie in Ihrer Erregung weiter gingen, als gut gewesen wäre. Sie haben recht gethan! sagte der Brauer. Ihnen und nur Ihnen will ich es zugestehen, daß ich unrecht gehabt habe ! Eben darum aber, weil ich dies zugestehen muß, fürchte ich bei Ihnen eingebüßt zu haben. Sie weiden mich für einen ungebildeten Mnijcheii hallen, am Ende gar bereuen, bei mir Gastrecht genommen zu haben. Aber diese Leute, dieser ötitter, sie haben mich so gekränkt, daß ich mich ilicht mehr so bezwingen konnte, wie es dem lebildeten gezielt. Beruhigen Sie sich darüber, antwortete Ernst. Wenn Sie mir den Tadel vergeben, den ich aussprach, ich verarge eö Jh. nen nicht, daß Sie einmal in der Erre gung sich vergaßen ! Sie halten mich also für keinen ungebildeten Menschen ? Gott bewahre ! Kommen Sie nur jetzt mit mir zu den Gästen. Nein, nein! Das thue ich nicht! Wenn unsereiner, der als junger Mensch bis nach Wien gekommen ist und etwas erfahren hat, sich einmal vergißt,' dann läßt die Schadenfreude diese Leute das Geschehene nicht so leicht behandeln, wie Sie es thun, Vetter! Sie irren sich ! versetzte Ernst darauf. Die Leute werden Ihre schönen Deeora tionen loben und werden sich nichts merken lassen, wenn Sie sich so verhalten, als ob nichts geschehen wäre. Sie sind mir also wirklich nicht böse ? fragte der Brauer und schickte sich zum Weitergehen an. Was soll die Frage noch? antwortete Ernst. Sind Sie noch nicht überZeugt ? Ich will es jetzt glauben ! sagte der Brauer und ging mit ihm nach dem Platze, wo unter hreitastigen Kastanien die Gäste auf langen Bänken Platz genommen hatten. Wahrend dieser Unterredung hatte Auguste in der großen Halle gestanden, die bei schlechtem Wetter den Kellergästen als Unterkunft zu dienen pflegte, und erwartete dort die Rückkehr des Vetters. Sie wurde die ängstlichen Zweifel nicht los, daß der Vater doch mehr als Beschämung Ernst gegenüber empfinde, wenn sie bedachte, wie empfindlich er gegen jeden, auch den geringsten Tadel war. Während sie an einem Fenster hex .yase lehnte, das an der Hintexseite des Kellers auf einen weiten Wiesenplan ging, kam zufällig Ritter an den Eingang, und einen Blick in die Halle werfend, sah er das Mädchen dort stehen. Er trat ein. Auguste wandte sich um und blieb, Rit ter gewahrend, in rathloser Verlegenheit stehen. Ich bin froh, Sie ungestört sprechen zu können, sagte dieser. Was wünschen Sie von mir, Herr Nitter ? fragte Auguste, Was ist es was Sie allein mit mir besprechen wollen ? Ist es davon, was zwischen Ihnen und meinen Eltern abgemacht, war, dann wenden Sie sich wohl besser an diese, da. Sie mir ja auch vorher nicht zugetraut haben, in ernsten Dingenein kluges Wortredenzukönnen! Ich verstehe, Fräulein, antwortete Ritter. Sie sind beleidigt, daß ich mit Jhcen Eltern allein in so wichtiger Sache verhandelte. Ehe man ein Haus baut, prüft man den Grund, auf dem .es stehen soll. So dachte ich. Ich fakte eben die Ehe. ins Aiie und nicht die Liebe, wäh
rend jüngere zunächst nur an dte ijicu denken, als deren weitere Folge die Ehe kommt. Ich bin eben doch zu alt, um über Liebe so, zu denken wie ein junger Schwärmer. Ich wollte nicht lieben, das heißt den Weg jener hundert unklaren Empfindungen und schwankenden Gefühle durchmachen. Ich wollte ein Weib, eine Hausfrau, die mir rechtschaffen in allen Zufällen des Lebens zur Seite stände, wie ich sie als ein anvertrautes Gut in Ehren halten und schützen wollte. Dazu brauchte ich nicht in Ihnen selbst unruhige, heiße Gefühle zu entzünden, die meiner Brust fremd waren. Ich brauchte nur mich als ehrlichen Mann zu zeigen und zuzusehen, ob Sie überzeugt würden von meinem redlichen Bestreben, Ihr ach. tungsvolles Vertrauen zu erwerben. Das ist die Ehe, wie ich sie denke, daß beide Theile sich achten, beide vertrauen, daß jedes in seiner Weise Kraft genug habe, den gemeinsamen Kampf ums Dasein durchzuführen. Sie denken sich wohl, was mein Herz bei diesem Handel zu thun gehabt hätte? Ich aber sage Ihnen als ehrlicher Mann, es hatte viel damit zu thun. Ich machte keine Gedichte auf Sie; ich sagte Ihnen keine süßen Schmeichelnamen; ich erinnere mich nicht einmal, von Ihnen geträumt zu haben; aber ich habe Sie geschätzt, hochgeschätzt, ich war fest entschlossen, Sie als mein kost barstes Juwel zu hüten und zu schirmen. Darum wollte ich Sie sprechen, um Jhnen sagen zu können, daß ich nicht ohne Gefühl in der Sache gehandelt habe, mit dem Gefühl aber eines gereiften A!annes, das an Lebhaftigkeit vielleicht entbehrt, was Ihnen die Liebe eines Schwärmers bietet, an Ernst und sittlicher Kraft aber diese überragt. Nun möchte ich Sie bitten, offen, wie ich gesprechen habe, mir zu sagen, war es der Streit, den ich mit Ihrem Vater hatte, oder war es ein anderer Grund, der Sie eben so feindlich mir entgegentreter ließ ? Auguste hatte mit nachdenklichem Schweigen der ganzen Rede Ritters zugehört. Jetzt antwortete sie : Ich habe nicht aufgehört, Sie als rechtschaffenen Mann werthzuschätzen, und bedaure von ganzem Herzen das Zerwürfniß, das zwischen Sie und meinen Vater getreten ist. Doch, sagte Ritter, hat sich etwas in Ihrer Art, über mich zu denken, verändert. Die Worte, mit denen ich bei meinem Eintritt begrüßt wurde, klangen nicht nach so ganz unbedingter Werthschätzung. Sie sind gereizt gegen mich. Ich will es Ihnen offen sagen, Herr Ritter. Die Auffassung, die Sie von der Ehe und dem Wege, ein Mädchen zu gewinnen, haben, ist ohne Zweifel ganz ehrenhaft. Ich kenne Frauen, die dabei glücklich geworden sind; ich wäre eö zu einer gewissen Zeit wahrscheinlich auch geworden. ' Aber ich habe jetzt darüber andes denken gelernt, und jetzt wären Sie selbst mit mir unzufrieden. Das ist es, was zwischen uns getreten ist. . Und wer, fragte Ritter mit erhöhtem Ernst, hat Sie so denken gelehrt? Auguste schwieg. Ich will es Ihnen sagen, fuhr Ritter fort. Herr Sturm hat Sie das ge. lehrt. Sie könnten recht haben, antwortete Auguste. Roch mehr, Sie lieben Ernst Sturm ! . Ich weiß es nicht. Es ist möglich. SoViel ist mir klar, daß ich nimmermehr Ihre Frau werden könnte ! Ich habe nichts anders gedacht und ha be dies kommen sehen, als ich den jungen Mann bei Ihnen sah und Sie dann sprechen hörte. Ich hatte Sie nie so erregt gesehen, ein neuer Geist hatte in Ihnen Platz genommen ! Und glauben Sie, fragte jetzt Auguste, daß dieser neue Geist ein schlechter war ? Soll ich Ihnen darauf als wahrer, treuer Freund antworten? Ich bitte darum. Werden Sie mir aber auch Glauben schenken, daß ich ohne Eifersucht, ohne Parteilichkeit spreche? Ich glaube es Ihnen ' Nun wohl, so hören Sie! Dieser neue Geist würde Ihnen gewiß nicht schaden, jq, nützen, wgren Sie eine junge Dam? der Residenz, bestimmt und aufgezogen dazu, in der dortigen Welt der Salons und der eleganten Spielerei mit geistigen Genüssen zu leben. Da Sie dies nicht sind, sondern aus dem Pensionat in kleinstädtische, bürgerliche Verhältnisse gekommen sind, in welchen Kopf und Herz nicht dazu gebildes werden, die verschiedenartigsten Eindrücke, Empfindungen und Erfahrungen mit derselben Leichtigkeit zu verarbeiten, wie wir es mit den täglichen Vorkommnissen unseres beschränkten LebenskreiseS thun ; da Ihnen die Biegsamkeit einer weltstädtischen Erziehung fehlt, so geben Sse sich einer Täuschung hln, und dasselbe thut Herr Sturm, wenn er etwa daran denken soll te, Ihr Geschick an das seinige zu knüpfen. Wenn es so weit kommen sollte, Fräulein Auguste, dann denken Sie an mich als wohlmeinenden Freund, dem Ihr Schicksal auch jetzt noch nahe geht, und prüfen Sie sich genau, daß Sie nicht am Ende zu spät erkennen, die Sprache, deren Klang Ihnen jetzt so sehr gefällt, sei zu schwer für Ihre Zunge, sie zu sprechen, zu reich an fremdartigen Phrasen für Ihr Ohr, um sie nicht mißzuversie' hen. Ich werde Jhnsn folgen. Herr Ritzer, und werde mich prüfen, , ob ich gescheit genug bin, diese Sprache zu lernen. Der Verstand hat dabei das wenigste zu thun, sagte Rilter,'auf diese fast spottend gegebene Antwort. Doch thun Sie, was Ihnen Ihr Herz,unterstützl vom Rathe deS Verstandes, sagt. Mir zürnen Sie Hoffentlich nicht, daß ich mich noch einmal an Sie gedrängt habe. Gewiß werde ich das niemals thun, sondern Ihnen dankbar sein. Es thut mir leid, daß ich Ihnen nichts anderes sein kann als eine dankbare Freundin, aber Sie dürfen mir deshalb auch nicht zürnen, denn ich kann selbst nicht dafür und handle nur ehrlich, wenn ich aufrichtig bin. Ich verstehe Sie recht wohl, Fräulein Auguste, und bin weit entfernt, Ihnen zu zürnen! Wenn ich Sie glücklich und zufrieden weiß, dann wird auch das Gefühl, das ich jetzt empfinde, verschwinden : . Angst um einen jungen Voael, den man so gern im eigenen Gar
l t' n ausgezogen hatte uno der jetzt hin-
ausziiegt ins weite Land, wo nun manScs zustoßen kann. Gott sei mit Ihnen, Fräulein ! Nach diesen Worten wandte er sich rasch um und durchschritt hastig die Hat'le. Auguste sah ihm nach. Tann ging sie langsam denselben Weg. Als t ins Freie trat, kam ihr Ernst mit dem Vater entgegen. Sie lächelte freundlich, aber ihre Züge wurden sofort wieder ernsthaft. Gedankenvoll ging sie neben den beiden, den Worten des mit ihr plaudcrnden Vetters nur halbes Gehör schcnkend. III. Der Brauer befolgte Ernsts Rath pünktlich und unterhielt sich unbefangen mit seinen Gästen. Aber gegen den Vetter selbst verhielt er sich eigenthümlich scheu, und wie er von Zeit zu Zeit ihn von der Seite anschielte und in gedämpf--tem Tone das Wort an ihn richtete, crinnerte 'er an einen ausgejcholtenen Jungen, der darüber in bangem Zweifel schwebt, ob er sich wieder ganz gefahrlos an den Familientisch setzen darf. Regte dies Ernst mehr hunwristisch an, so gab Augustcnö sichtliche Geistesabwesenheit seinen Gedanken eine ernstere Richtung. Von Beatrix, der Majorin und allen andern war er mit Bemerkungui förmlich überschüttet worden, deren Endzweck, bei ihm eine Abneigung gegen die Brauerfamilie zu erwecken, klar erkenntlich war. Dazu wurde vor allem schon das Vorkommniß in der Generalversammlung benutzt, und zwar in einer Weise, daß danach der Braue? mehr oder minder der Untersuchung verdächtig erschien. Ernst Sturm fühlte sich durch diese Zuflüsterungen erst belästigt, als er auf Augustens Verhalten aufmerksam geworden war. Sie hatte, so dachte er, Kenntniß von den Mitteln, mit welchen man ihn zu beeinflussen suchte, und fürchtete sich vor deren Wirkung. Es reifte daher in ihm der Gedanke, die nächste Gelegcnheit zu benutzen, um sie zu beruhigen. Eine innere Stimme, der er wodlgefällig lauschte, sagte ihm, daß er dabei wahrscheinlich weiter käme als zur Beru' higung. Da, wo der Wald die Lichtung mit hohen, mächtigen Buchen einfaßt, war ein breiter Raum mit Brettern belegt und von Fahnenstangen,die durch Guirlanden untereinander verbunden waren, umgeben. Außerhalb dieses Tanzplatzes befanden sich die Tribüne für die Musiker und vor einem kleinen Holzhäuschen die Reibe von rohgezimmerten Bänken, auf welchen die Erfrischungsbcdürftigen Platz nehmen f n V .. . : .. (Fortttbunz solgt.) Eine hervorragende magyarische Wochenschrift erzählt einige interessante Züge vom Fürsten Alexander von Bulgarien : Man irre gemeinhin, wenn man den Battenberger für einen unselbstständigen Charakter halte; das gerade Gegentheil sei wahr. Da er seine russische und bulgarische Umgebung genau kannte und ihr nicht allzu sehr traute, erfuhr man gewöhnlich seine Entschließungen erst im letzten Augenblicke. So kam er einst ganz allein um die dritte Morgenstunde auf den Bahnhof, begrüvte die dort anwesenden Zleisenden in freundlichster Weise, bestellte einen Waggon erster Klasse, dann einen starken Punsch und unterhielt sich während der ganzen Wartezeit mit den Passagieren auf das Lebhafteste. Ein anderes Mal ging er durch die Straßen seiner Restdenz und sah mit eigenen Augen, wie ein Bulgare einen vor seiner Hausthür ruhig arbeitenden Türken zum Zeitvertreib mit Kürbisschalen bewarf. Der Polizist, der in der Nähe stand, sah dem Scherz, der völlig in der Mode war, lächelnd zu, ohne den Türken zu schützen. Der Fürst machte raschen und kurzen Prozeß. Er ließ den Bulgaren, den Polizisten und den Türken in die nahegelegene Kaserne bringen und dort mußte der Muselmann mit stiller Ergebenheit zusehen, wie der Profoß die in Bulgarien noch heimische neunschwänzige Katze aus der Ayersseite der beiden geliebten Mitbürge? umherspazieren ließ. Auch um die neuorganisirten Freiwilligenkorps in Bulgarien stände es schlimm, wenn der Fürst nicht durch seine Strenge und seinen Eifer einigen militärischen Geist in ibnen erweckte". Bau- und Unterlage Iilz! Jdei- und dreifaches Tachmatcrial. Dach-Jilz, Vech, Koblen-Tbecr, Dach-Farben :e. SIMS & SMITHER, 169 West Marykand St?. Base Biirner, alle Sottm ! Heizöfen, Ranges, Kochöfen, B den Niedrigsten Preisen bei 02 yst Washington Str.
foMroU, (Kemwett
rr.-ssxüT " v " 1 n W ,,,", f-ri'rr y '.c?, .4, .: V- '4 feaJs i 43 nAtl faSS fi ? 3 W b?r XrX'f;j jä fei S?FW-'sDM5M WzMW 1 1 kfei?y$?r :
(Goldcnc MrÄzinksHe Entdeckung) eilt a!!e Ausschiagc von einet ?ewöbnlich?n Zsknne oder Vlatter bis ,u den schlimmsten Tkrofcln. Saizflusz. eschwüre. Schuppiakcit oder Rauheit der Haut, kur, alle kurch unreines Blut reruisachten rankbeiten erden durch diese uids'tige, reinigende unv starkenke Armei überwunden. Unter ibrem wcdlthtizcn Einflüsse beilen yrofze fressende eschwüre rasch. Ibre rast bat sich namcnllict, in der .Teilung von Tchwindfleckitc, Vkose-Nasl,. Blutschwarcn. Karbunkeln, wunden ngcn, skrofulösen Geschwüren und Geschwülsten, üstgelenk-Krankyett. Knie, schwamm, rops oder dickem als und erwei lernn Truscn gezcizt. Whn sende ,chn Cents in 'kiefinarken für eine mit eolorirtea Abbildunsen auS, gestattete Abhanrlung über Ssutkrantheiten, oder den, selben Betrag für die Abhandlung über Ekrrsellciden. ..yas Sink ist fcn Leben' Wan reinige es gründlich durch den Gebrauch von Dr. Piere' CoMen ji-! lHNfOT7, und me Verdauung, eine leSenfrele Saut, frischer Nut!,, eben nergte und (Sesuudheit der onstttution reer, dsn dadurch he?geiel. Die Schroindsucht, die eine Skrofclkrankhcit der Lunge ist, wird durch Ilese v'ctteszade von einein Heitinutel ii neü und siler in ibrern ?crticttitt gehemmt unv gedeilt, rcenu tag afctft elnpcncrnrnen nurfc, cfre das Veiten die letzte statten erreicht. Wegen ibrer wunderbaren Macht über dttie" sckrecktiche tödiliräe .'lrantheit bat Dr. P,eree, als er diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar, tot, in ötust daran gedacht, sie eine ConuuiiH.iion r " chindsuchts-OeiUn;ttel ,n nennen, bat aber dresen Nanic sailen lasten, weil derselbe zu beschränk at eine Arei. trel.te infolge ihrer wunderbaren 'erelnizunz tonischer cder stärkender, alkerativer oder fif:e 1 ver lulicrnder, anttHiüser, brustlösender und nährender tzenschaste ohne (Gleichen ist, nickt nur als ein Heil, niitlel gegen Lui.gej.suiuisucht, sondern gegen alle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. Wenn Tu Tich matt, schläfrig, f5n?ach füblst, blaßelbliche Hautfarbe odrr gelblich braune Flecken im ??. ficht oder am Veite 5ast; wenn Tu häufigen kovsschnier, dn Schwindel, Uebelzeschmack im Munde, innerliche H'tze oder vrokeln. abwechselnd mit beihem Blntandranz, hast; wenn Tu nicberqescklzgen und von düster Ver, csühlen nullt bist: wen ..in Llxxrtit nnreqelmiz und die Zunae belegt ist, dann leidest Tu an cr dauunssbcschwerden, Tyepepsie und eber, krankheit ecer allif.keit. In vielen Fallen spürt man nur elni dreier rmptcme. AIS ein Heilmittel gegen alle solche ÄdLe ist Dr. l'ierce's Golden'üedical DincoTerj ohne Gleichen. !n ."ScnschwSch,. Vlutspeicn. Kurzathmigkeit. ustrokrcncntzundung, schlin:? mcn duften. Schwtndsucht und verwandte Veidea ist sie ein unseylbares . il:nit:el. S&M Preis $1.00, "ffigfär lYorlti's Dispensary fMeal Association, Lizeuthümer. GC3 Kai Str., Vnffals. K. y. $500 Selokinuttg wirb von den Sigentbümera von Dr. Eaze'S Catarrd Rkmedt' für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kuriren tonnen, ausgeboten. Wenn man einen ekelbeste oder uderen Vusssuß aus der Nase, theilweisen Verlust deS (eruchS, Eel.irrirta rr ImCa.a i. r - w ,-w . ...hwu ..i. jt iv4 Vf ilvvc ciunrn dumpfen Schmerz oder drücken d? 3 tf es uM im Koxfe bat feSÄ Tausende solcher Fälle'euden "J? larrbNemedv peilt die schlimm, föJ2Vtit' -pferkaltung in? ta, tarrhalem Kopffchznerz. 50 Cents. , A.SEINECKE,jr., ZelfHk, Baut - Haus, ecke 8. und Vine Strafe, O Vollmachten nach Deutschland. Oesterreich ud der chwei, II (3 11 gcTcmfii. CsnsnlarisiHe Beglauligungcn besorgt. Erbschaften k. f. . prompt und sicher inZasfirt. Vertreter in Jndiapol!.: Philip Kappaport, Ho. 120 Oft Maryland Strafe. P H & n i i il U ,Y"V,' " V-Aair ! "jw, VJP, WST :-f r-'r ürMi j. Kl,EB. II. COLEMAN. KIEE & COLEMAN, Fabrikanten von Mineral Wasser, Sparlliug Charnpaign Cider u. Little Daisy. Ebenso alleinige Agenten von Belfast Singer uud Celzer.Wasser. Fontaine werden jever,ett auf seSU Fontamen erden auch ermiethtt. 226, 228 8 230 Tüd Delaware Str. Indianapoltk, Zn. VF. TL 8tyr, Manager JI&IR Tie kSkZ?ße u beste Bax ich Loui8villo, Nastrnlle, Meraphis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, JacVsonville, Mobile and New Orleans. tl ist vortheilhast sur Passagiere vach deu. Südeu, eine direkte Route zu rehnten. Vttlak, Schlaf, und Par!or?J2gkn zwischen Chicago und Louiövtlle uuf St Laut und Lomtdille oh Sagenwechsel. Komfort, Schnelligkeit und Licherheii bietet Die ,Jeff" die alte zuversfige D. Ml. & 5d. M. M.
T -5? Äf HA
CZnvttch
XI. R. Doringj", sftftent Seneral Pafsagier.Zlgent, Ziordvft.ESe ashington und JZino ett., Jndrl E. W. McKinna, Superintendent. Dr. C. C. Evort, DentscherZühusrzt, (Nachfolger vo ,. C. Xtldert.) Zi.Z3.:Cdc Washington u. Veuushlvania Str. 3ta VI
K. GEKAKDT'S
oeertz No. 22 Ost Washington Siraße. Nachfolger dou TJr2Z2TrTrjL.TJX. -ZiÜl: rVyf l-, vi?r ft ,'.iT7-fe'r.M CifMM -Zeit -Tabelle. Ankunft und !IßQvi der Eistndahnzgge ir. Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 24 Mai ILöö. Seffersosdille, Madisou un Indianapolis Kiseniad. Lbgang: Lukn st: üd r tag. l. . 4.10 Cm I JndNadNall. , 4b Tm 8 Uno kk... 8.15 da ' nt4hitrÄal9. fr.& Kad ail 3 ) tt $ ff j. 7.1 Km Klenb Ji 9 tag. 6.45 ??n I St 5 ZLtSgl. Vandaliu Line. R,ll?,Ct .... 7.1Sm Sg rr, v 13 M Xtrtt taute vcc. 4.0ü ?t otif.c r io.4iK Jn.'rllSoutd end er 8.15 n 3 ötde?d Sk 4.lVm eccniCisg s.08 es Kail und CC...iUBthi ta 9zvrt.... S.2S 9tm UmI urb lec... 4.1, ?! EoutH ,n, & Ind'xl, Sr... 5J5Ca Ct&(n3Sx Clfoelant', DlUAdvs, Ctncinnött und 3nttauapou .tienvatzu (et ttne.) f V ert o cw i et r tia 6.4 llnderson t.. .10.10 9 (9 &k 3 0r.llsrj t.üVton l4j.K'.iS fa I änderten Be... j.ci ftm tt 5 7 -20 am , ., 3 fetn tx S.1 Tn 3 vsdk t3.iu 5t v dc l 2 Ci .WM X rtßtÄcod Division, C. C. S.u?d 3. C gn tlirli l lslf.m V m ' " 10.1U n 11X5 1 . . 2 15 il 4 t5Iich. :.30 Na täglich, i.toes llAta ZV fO iac:tct). 5 um täglich. 7.15 AI UJHQ.19.nfc kiuc:nnaii, Jndianspolil, St. Louil u. Sag, knraz. ,iunonl.lt Aitvitiou. SLcui4v.?5 ö Emci'.nZtt Zlee vieinnati i. 9 C. tinc. ficc 4.w Jüa I Zndlün See. 013 Ba I 2'oiUfrr. ti.se 11.1-5 m i ürrn j.... 2 M U.li Ch I A t g VS i tSgltch , e. Chicago Division. V,c url 0(. 7.Vjta f (icago Katl p. '2.10 5la IBcncrn i i.io Ü i täglich I tc 11.10 51a dtc, ou g . täglich c ul.. 3.35 B ktfav ftec ..logiern ft ü iRnl 9 c. SMXn tinctnn&tt cc. KK, ViMburg, Cictiauati & &i. tcnU Eisenbahn i rtxqn uz out-. Kr täglich 40 Cm aenom onnt. .4S e t A i kl cuizt' I 5 1) Uiffl ip r.ornrnenSsnnt.ll 1U , täglich 11.4 Ca ft &) ccausi. I 5 i üj auf. e;t.r.tajl .U0 yl. i Sonnte! .... .3i Hw ?: v B 5 P 1 3 2; w tl töglrch h.. 4.S5m s Ht tag.'ch 10.30 X Dsvlsn (i sukz i) et ton 9i aal. Coxjnt 6.4J fca I Sonntag 7.0U tt Chicago Nonte dia ZZokouto. dicaeo Schntü j Jnd'l ücn. tag U.15 iia Schnellzug. .. 4.Ü0 6b t;icaaoijui.il.Wn jandpi-i cn, I lfxtt 3.3131 Wabash, St. 2ouU & Pocisie. Xet die atl 7.15 Cra CtiA i tag 8.00 X Hl 2.1) 5! CitAi'iiCi c Cl 7.15 lkL:..10.v, Der u ft Uarl. 15 9tm 4.0J8B Jndianpslil und vixeenuel Etseubahu. oti k iaiiü il 8.15 m Ctntinnil ficc.lO 40 v etuctnnel cc . 4.u0 S'.m RaU Cttra. m KiJcwllatt,HaiAlltcuiZcIl:Iianapö!tZSlstlldah2. Jndp 6touil 4. Bu i onr.tloiCi ce 80 Ca onBctlriUeUtc 4.ZS im all. tio Zndxlt u St. ü.ll.lJ Um t.n.,Z..X1l.j) tt.üütx Jnd, u etguilUMft (imctnnatt cc 5.00 sw Jndiana, Blosminzion nndWefter Sisenbah. ac r u Vatl.. L.ld? tn Zti g2cc 5.U5 Srats'crdv. ckt. Ha u 9t H j 8 11.10 m atr (3 ff. tätlich 3.45 na Citic epte H O a tlanttc i5t. 4.X9Ka Ct. Louil Ditziion. Itotifteloftcc... 4 2jCa Mail u iaflj. 8.3J Ca acht i U.dO Fi Oeftliche Oftl.?iUail....4.1.m Tagt Ecxre....ll Zkm : Aacht Er 1.50 Ba liuoilu zag 5 l.4i itm j l'totffieU itt.. i. Division. Pacrsic xpreß... 7 45a A MAix 10 ZSa ltlanttc ÄiP.... Wlm I Svester (i;p . 4 4UXa Jndianapolil und St. Louil Ttseubah. kog Krxrtö. c c. taglich 7.10 Orn o,t u t , 5.30 Xa V u et je s tätlich I u cc. 10.55 St v N S r. täz cc 3. m Ziocal Passen g,r 10.vua La, t(C( tagt 6.3SKa .indtaopoli c 33i9tm Louilville,Nev Albany & Chtcago. Air.Lme. hago j til.. 11.20?: h cag l. tgl.. Z.R Vonon cc 5.0,31m , äSenon Zlc 10AXl2a iich SUo Ehicag. Ich. u, EhtC t ZNaU IZ.tSNm I I ttail 3.15M Lüg mit r. c. LtdnikfieT-r uxi iH Echlaf-LZIze. Bit p, 45a:wrt. r-f r 4OHIO INDIANA MICHIGAN
a.f n :ryry?yv t ' --msmMk
lipifin WKkKKln! iiOlilffE u
THE BUSINESS HAN TThen he travcls -vrants to quick, irants to b coinfortable, wants to airtve at destination on tiuie, in fact, wants a strictly businesa trip, and conseqnentiy takes tli populär Wabash ßoate, f eclin that lio is rure to rneet his ciiiraeuienta and coctinuo to prosper aoul be happy. THE TOURIST TTaa lang since chosen tbe TTabash UM tbe 1 avori te i out e to all t ho Burnmcr resorts of thm East, North and West, and Winter Resorts Tot the Soiit h. as the Company haafor years pro. vided better aecommodations anamore at tractiona than any of its competttors for thls c'asaof travel. Tourist Ticke ts oan b bad at i edueed rates at all principal oiücC ot tlxm Company. THE rABMEB Xn scaTChof a newhomet-where Im ean 4 eure better retnm for hi3labor, should k inemberthat the Wabash is tbe tnost direct route to Arkansas, Texas, Eansas, Nebraska, and all pointa Soutü, West, and Northwest, and that round-trip land-explorers ticket at very low rates are always on salo at tb ticket osilces. Descriptive advertiting matter of Arkansas and Texas ent freo to all applicants by addrcasing the General Passe ujex Agent THE INVALID Will find tae Wabash tho most conrenlent route to all of the noted health resort of Jllinois, Missouri, Arkansas and Texas, and that tho extensive through rar System and superior aecommodations of thia popnlar line wüladdpreatly to bis comfort irbilaea ronte. Pamphlets descriptive of tb maaT celebrated mineral tprinp;s of tho West tu) Soutli &ent lree on application. THE CAPITALIST - Canjjct the Information necessaryto secTn safe and profitable Investments In ariculture, Btock-raisincr, rninine, lumberuijar, , any of the many lnriting Leids tbronhottt the South and West, by addressinar Uio na üsrsigned. F. CHANDLER, ? Ccaeni Fastezr ai 1 Ticket Irest. IL Ltls, Ca. ILUNOIS-IOWA-MISSOURI
