Indiana Tribüne, Volume 9, Number 76, Indianapolis, Marion County, 5 December 1885 — Page 3
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Sin süddutschr Roman von St. von Persall. (Fortsevung.) Auauste bemerkte nun aus schttcytern : Ich meine, dah statt zu schaden Z e eher nutzt, sich mit einer solchen erdichteten Welt zu beschäftigen. Man erträgt d' kleinen Sorgen der Alltäglich keit viel leichter, wenn man, sei es auch nur auf ein Stündchen, in einer andcrn Welt, mit andern Gestalten, als den stets um uns befindlichen Verkehr hat. Meinen Sie ? entgegnete Ritter mit einem leisen Lächeln darauf. So viel weiß ich, daß ich bei meiner Frau sehr streng und vorsichtig in diesem Punkte wäre, zumal wenn ich bemerken würde, daß es sich um keinen Zeitvertreib in Muhestun den, sondern um eine Leidenschaft han delt. Auguste wurde purpurroth und warf minlaunia die Livven auf. Ernst drehte unwillig seinen Schnurrbart. Ihm schien, die Rede des Landwirtbs nicht nur ungeschickt, sondern sogar rücksichtslos ihm ge genüber, und der gute Eindruck, den der Mann zuerst auf ihn gemacht hatte, war verschwunden. Das Gespräch gerieth auf diese Weise ins Stocken. Ritter fragte nach einer Weile wieder : Wo ist der Vater, Fräulein Auguste ? Er wird im Brauhaus oder in der Schreibstube sein, war die Antwort. So werde ich ihn aussuchen, sagte Ritter und erhob sich mit einem Blick auf Au guste, der zu sagen schien,, daß er ihre Begleitung erwarte. Diese stand denn auch von ihrem Sitz auf. Entschuldigen Sie, Vetter, sagte sie, wenn ich Herrn Ritter begleite ! Herr Sturm kann ja mit uns gehen, sagte Ritter leichthin. Ich danke Ihnen, antwortete Ernst etwa) gereizt. Ich werde die Zeit bis Mittag dazu benutzen, mir die Gassen der Heimath anzusehen und hier und dort bei alten Bekannten vorzusprechen. Dann wünsche ich viel Vergnügen ! entgegnete Ritter und entfernte sich grüßeno. Auguste ging einige Schritte hinter ihm und warf auf Ernst einen Blick zurück, der tcntllch ausorückte, daß sie Ritters Art Mlßöiillge. Ernst verließ das HauS und ging die Straße entlang dem Hauvtplatze zu, wo der große Brunnen mit dem heiligen Georg in Stein gehauen stand. Er schenkte der Äußcnwclt rncht jene Aufmerksamkeit, mit der man sonst an einem geliebten ne die Blicke umherschweifen läßt, sondern dachte darüber nach, was von diesem Herrn Ritter zu halten sei. Der Aiann hatte in einer Viertelstunde ihn angezogen und abgestoßen. Im Grunde war derselbe ein rechtschaffener und tluger Landwirth, dem es nicht zu verübeln war, daß er draußen bei Knechten und Mädchen sich kein allgemeines Urtheil angeeignet hatte. Das aber war dabei zu bedenken, daß der Mami Augustens Gatte werden sollte. Es erschien ihm unglaublich, daß diese eine Neigung zu Ritter hegen könne. Er wußte zwar recht gut, wie geschäftsmäßig in diesen Krelsen Heirathcn betrieben werden, ohne daß die so unter der Haube gebrachten Frauen unglücklich würden. Rüstig schaffend in der Kinderstube und ein großes Ge finde beherrschend, vergessen dieselben die Schwärmereien der Jungfrau oder lachen darüber, und ihre geistigen Bedürfnisse werden auf ein Maß verringert, welchem auch der schlichteste Mann reiche lich Genüge leisten kann. Trotz dieser richtigen Erwägung glaubte er aber doch ein Bedauern mit Auguste fühlen zu müssen und dachte allen Ernstes daran, die Eltern vor einer Gewissensschuld zu warnen. 0 Als er auf den Hauptplatz kam, stand Herr Müll, der erste Kaufmann des Städtchens, unter der Thür und lud ihn zu sich herein. Die Redelust desselben ließ ihn nicht sogleich wieder fortkommen. Er hatte vielmehr große Mühe, sich einer Einladung zu Tisch zu entziehen, und kam eben rechtzeitig zum Mit tagsmahl in das Brauhaus zurück. Ritter war bei demselben noch anwesend. DieS ließ ihn fast bereuen, die Einladung des Kaufmanns nicht angenommen m haben, denn dessen Anwesenheit wirkte lähmend auf den kleinen Kreis. Der Brauer versuchte wiederholt den künfti gen Schwiegersohn auf Ernst als be sonders interessanten Gast aufmerksam zu machen. Dieser aber ließ sich da durch nicht im geringsten beeinflus sen. So kam es, daß die beiden schlich lich von Geschäften sprachen und die andern stumm daneben saßen. Nach Tisch zogen die Damen sich zu häuslichen Verrichtungen zurück und Ernst fand bald einen Vorwand, ein gleiches zu thun. Als er sich entfernt hatte, wandte sich der Brauer sogleich an Ritter mit den Worten : Run, lieber Freund, was sagst du zu dem jungen Manne? Er hat uns alle irre gemach:, selbst mich, der ich mich doch auskenne in der Welt und als junger Mensch bis nach Wien gekommen bin. 9!ichtS anders glaubte man in der gern zen Stadt, al er käme einmal daher wie rill Landstreicher und der Arnienrath konnte ihn ernähren. Jetzt lacht er uns alle aus. Ein großer Herr ist aus dem Krämerssohn geworden und nicht mehr lange steht es an, so erfährt jeder Gebildete, daß ein Langsteiner Kind es zu einem berühmten Ramen gebracht hat. Mich freut nur, daß ich der erste war, der ihn gefunden hat, und daß mir kein anderer von der Freundschaft zuvorgekommen ist, ihn unter sein Dach zu nehmen ! Ritter erwiderte darauf : Ich wünsche dem jungen Manne alles Glück und vergönne ihm von Herzen die Aegeisterung, die du ihm entgegenbringst, wenn ich Ire auch zur Atit noch etwas übertrle ben sinde. Doch weil du eben davon sprichst, möchte ich dir etwas sagen, was mir am Herzen liegt. Ein jedes Brot, das ehrlich ist, ist achtenswerth ! Aber jeder Beruf hat auch seinen eigenen Kreis, wo er blngehott. Wie meinst du das ? fragte jetzt der Brauer. Ich wollte dir nur iu bedenken aeben. da wafee a&iüf Beruf, vie der eines
Schriftstellers, etwas an sich haben, waS wohl in das bunte Treiben großer Städte paßt, aber nicht in alle Kreise. Ein solchcr Mann, der in allen Dingen nur Stone sieht, die er darnach mißt, ob sie
als 1!odelle für seine- Phantasiegcbilde ! brauchbar sind oder nicht, eln Äcann, für den nur daS Interesse bietet, was seine Sinnlichkeit belebt, sein Gehirn erregt und ihn mehr oder minder in einen Rausch versetzt, ist gefährlich in einem bescheiden bürgerlichen Kreise wie der deine. Die tausend kleinen Dinge, die wir täqlich in ruhigem Behagen zur Sprache bringen, laßt er als werthlos . abseits liegen. Sein Gehirn arbeitet ! anders ; es sind andere Ideen, die er bringt, und einc andere Sprache, in der er spricht. Wir älteren und erfahrenen Männer können mit ruhiger Neugierde den bunten, wechselnden Spielen seines Gehirnes zuhören. Aber es ist für jün gere, unklare Gemüther eine fremdartig berauschende Musik, und je talentvoller ein solcher Mann ist, desto ähnlicher wird er für Leute, die in bescheidenen Kreisen aufgewachsen sind, jenem Rattenfänger von Hameln, von welchem die Sage erähU, daß sein Pfeifenspiel die Kinder unwiderstehlich nach sich und ins Werder ben zog. Der Brauer lachte und antwortete darauf: Du machst ja aus ihm den reinsten Hexenmeister ! Ab man merkt die Absicht ganz bestimmt, wie Goethe im WilHelm Tell sagt. Du bist eifersüchtig auf den jungen Mann ! Aergerlich antwortete Ritter : Davon ist keine Rede ! Weil ich Auguste schätze, habe ich es für meine Pflicht ge halten, ihren Vater rechtzeitig zu warnen. Ich danke dir für die gute Absicht. Aber ich muß dir, offen gestanden, sa gen, daß es mich sogar freuen würde, wenn das Mädchen wirkliches Interesse hätte für solche höhere Dinge. . Tu kannst es ihr doch auch nicht übel nehmen, wenn eine schöne Erzählung ihr besser gefällt, als ein Handbuch über Vieh zucht! Ich sehe schon, du bist blind, und es ist umsonst, dir einen guten Rath zu ge den. Ich nehme gern einen guten Rath an, i&er er muß doch auch einen Sinn haben. Du wirst wohl nicht behaupten, daß ich Unsinn rede ? Wenn auch nicht grade das, lieber Freund, so sinde ich doch deine Schiloerung von einem Schriftsteller etwas sonderbar, und ich weiß nicht, wie du das bei deinen Kühen so hast erfahren köu nen. Du hast kein Recht, in solchem Tone mit mir zu reden ! Oho ! Das lebe ich gar nicht ein : Wenn wir auch ausgemacht haben, daß ou mein Schwiegersohn wirst, so bin ich voch jo frei, dir zu sagen, waS ich richtig und unrichtig finde. Es kommt nur darauf an, in welcher Art man es sagt. Ich rede, ivle S nur gefällt, und du hast bisher auch nie so zimperlich gethan. Im Grunde handelt es sich nur darum, daß ich meinen Vetter schätze, wie jeder Gebildete thun wird, und auch darin von deiner Eifersucht inlch nicht beirren lasse. So thu denn, was du willst. Ich streite nicht länger darüber. Wen.l du von Eifersucht sprichst, kann ich mit viel mehr Recht von einer Eitelkeit sprechen, die dich verleitet, blindlings den jungen Mensehen zu vergöttern, weil du dadurch ge bildet zu erscheinen glaubst. Der Langst ein er Bierbrauer sieht aber doch immer heraus. Jedenfalls nicht mehr, als bei dir der Bauer aus dem Abgeordneten. Ich sehe, deine Bildung läßt dich im Stich, und so wird es besser sein, ich ziehe mich zurück. Wie man in den Wald ruft, so tönt es heraus. Das aber merke dir, daß ich mir von niemand bestimmen lasse, wie weit meine Bildung reicht und wie weit nicht ! Wenn ich dir zum Schwiegervater nicht gebildet genug bin, so sindet sich immer noch ein anderer, der meine Tochter nimmt. Ich danke dir für diesen Wink, sagte der Brauer zu Ritter, wenn ich auch' gedacht hatte, daß unsere Freundschaft feiler stände und nicht durch das Erscheinen eines jungen Fants erschüttert werden konnte. Es ist nur deine Schuld, den die Eifersucht so weit gebracht hat. ' Oder vielmehr dich die närrische Eitelkeit, die du nie bereuen mögest. Damit entfernte sich Ritter. Der Brauer ging eine Weile mit hästigen Schritten auf und nieder. Es wurde ihm doch nicht so leicht, mit dem langjährigen Freunde zu brechen. Warum mußte aber auch dieser über seine Bildung Glossen machen, wo er wußte, wie viel der Brauer sich darauf zugute that, an der Spitze der Langsteiner Intelligenz u marschiren ? Als sich die erste Aufregung etwas gekühlt hatte, suchte er die Frauenzimmer aus, um zu erfahren, ob und wie sich Ritte? verabschiedet habe. Da er diese nicht fand, so ging er uin sich zu zerstreuen in das Kaffeehaus, das er.e und einzige im Städtchen. Es war ein kleiner niederer Ztaum in einem engen Gäßchen. Doch erfreute es sich eines großen Zuspruches der bessern Stände, schon deshalb, weil man dort nicht bloß das kleine Blättchen zu lesen bekam, welches in -den andern Wirthshäusern die einzige Vertretung der Preffe bildete, sondern sogar die Gartenlaube und Ueber Land und Meer. Letzreres Blatt lag zufällig auf dem Tische, an welchen sich der Brauer - gesetzt hatte. Er nahm es zur Hand und las mechanisch darin. Plötzlich öffneten sich seine Augen weit und er vertiefte sich ganz eifrig in die Lectüre. Nichts geringeres war es, was er las, als eine Besprechung je ner ?tovelle, die Ernst Sturm gestern sei ner Tochter geschenkt hatte. Zweimal las er den kleinen Artikel durch, dann ging er mit dem Blatte zu den Nächstsitzenden, und heftig mit der Hand darauf schlagend, machte er sie auf den wichtigen Inhalt aufmerksam. Da jeder zuerst lesen wollte, entschloß er sich, mitten in dem kleinen Zimmer stehend, vorzulesen. Die Wirkung war eine große, so groß, dafe es ihn nickt mcbr im afretbaufc
ittt. err mußte die wichtige Nachricht nach Hause bringen. Zuvor las er den Artikel noch einmal aufmerksam durch, um sich wenigstens den letzten 'atz rnerkcn zu können. Dann ging er eilig über die Straße. Bis er an sein Haus kam, hatte er grade sechsmal vor sich hin gesprochen : Es freut uns, in Ernst Sturm ein Talent begrüßen zu können, welches zu den schönsten Hoffnungen berechtigt und die Erwartung nicht übertrieben erscheinen läßt, ihn bald unter den ersten Namen der deutschen Belletristik nennen zu hören. Er fand Frau und Tochter in der Wohnstube. Ernst war auf einem Spaziergange abwesend. Unter der Thür stehend declamirte er mit dem Pathos eincö Heldenspielers : Es freut uns, in Ernst Sturm ein Talent begrüßen zu können Bist du verrückt ! Was hast du denn ? unterbrach ihn seine Frau. Ruhe ! sagte er mit Würde und declamirte den ganzen Satz zu Ende. Was ist das? Woher hast du das ? fragte Auguste lebhaft. In Ueber Land und Meer" steht unseres Vetters glorreicher Name ! antwortete der Brauer. Das ist sehr schön und gut, sagte seine Frau, und wir wollen Ernst da zu Glück wünschen. Aber ich habe etwas mit dir zu reden, was wichtiger ist für den Augendlick! Wichtiger? sagte der Brauer. Ich wüßte nicht, was wichtiger wäre für uns, als der Ruhm eines Langsteiner Kindeö! . Ich glaube, du hast Wein getrunken ! versetzte die Brauerin ärgerlich. Auguste, gehe auf dein Zimmer. Ich habe mit dem Vater allein zu sprechen ! Auguste gehorchte und die Braucrin begann: Was bat es denn mit Rttter gegeben ? Er nahm ganz kurzen hastigen Abj'chud von unS, und auf meine Frage, wann er wieder komme, sagte er in ganz eiaenthümlichen Tone : Ich weiß es nicht! Du wirst ihn doch nicht beleidigt haben ? Ich habe Verdruß mit ihm gehabt. Der Narr ist eifersüchtig auf Ernst Sturin und hat mich gar vor ihm gewarnt, er könne unserm Mädchen schaden. Ich glaube fast, er hat nicht so un recht. Zum mindesten kommt mir Auguste schon heute vor, als ob sie sich in den Ernst verlieben könnte wegen seiner Geschichten. 3!un, wäre das Unglück so groß? ' Ich glaube wahrhaftig, du denkst daran Wenn es sich darum handeln würde, zu wählen, und wenn ich gar von einer Neigung Augustens etwas merken würde, so wäre mir die Ehre, Ernst Sturm zum Schwiegersohn zu haben, viel mehr
werth, als wenn meine Tochter rau Rttter hieße. Ich sage dir aber, sie soll Frau Ritter heißen und wird es auch, weil ich, Gott sei Dank, nicht von deiner Narrheit angesteckt bin. Du bist auch erst in den letzten Jahren so geworden, seit wir gebaut haben. Früher, so lange wir in den Fuhrknechten und Landboten eine gute Kundschaft hatten, siel es dir nicht ein, den Gebildeten spielen zu wollen, und du dachtest nur an dein Geschäft, Seit aber die Eisenbahn daö Fuhrwerk verdrängt hat und seit die Beamten und Ofsiciere ihren Abendschoppen bei unS nehmen, meinst du, du müßtest eS ibnen gleich thun und den Gebildeten spielen. Mache mir nur das Mädchen nicht irre, daß eS am Ende glaubt, es thäte uns einen ganz besonderen Gefallen, wenn es sich in Ernst verliebt, und sieh, daß du mit Ritter wieder gut wirst. Für dich kannst du Narrheitcn denken wie du willst ! sagte die Vrauerin und drehte ihrem Gatten den Rücken. Dieser schien keine großen Hoffnungen zu hegen, seine Frau auf seine Bildungsstufe erheben zu können, oder waren es andere Beweggründe, die ihn schweigen ließen ? er entfernte sich ruhig, fast bescheiden aus dem Zimmer und stellte sich vor dem Hausthor auf die Gasse. Dort erst nahm er die imponirende Haltung ein, welche ihm für den ersten Brauer in Längstem geziemend erschien. II. Ernst, der von dem Streite mit Ritter nichts ahnte, war sehr verwundert über das gänzlich veränderte Benehmen der Brauerin gegen ihn. Sie war auffal lend zurückhaltend, und besonders auffällig erschien ihm die offenbare Absichtlichkeit, mit der sie verhinderte,daß er auch nur eine Minute mit Auguste allein blieb, wahrend ihre Blicke hausig wie forschend von einem zum aiidcrn glitten. Er war darüber desto mißvergnügter, als er den Schein einer galanten Eourmacherei vollkommen vermied. Die meiste Zeit des Tages, oft sogar über Tisch,. war er au ßer dem Hauje, denn sehr bald machte die ganze Stadt auf ihn Anspruch. Dafür hatte der Brauer gesorgt, der keine Gelegenheit vcrsaumte, das Lob seines Gastes zu singen, und kein anderes Gespräch mehr kannte, als Ernst Sturm und seine Stellung in der deutschen Literatur. Aber auch Auguste hatte seine Popularität dadurch gejteigert, daß sie die ihr gegebenen Erzählungen bei allen Damen des Städtchens die Runde machen ließ. Dazu kam noch Ernsts eigene, gewinnende Art. Er war zu gutmüthig, sich merken zu lassen, wie ihm das eine lächerlich erschien, das andere ihn langweilte. In den abendlichen Herrenkreisen theilnehmend an jedem Gesprach, in die Familien gezogen, gegen die Damen von einer diesen ganz ungewohnten Ritterlichkeit, mußte er zum Liebling, zum allgemeinen Gesprächsgegenstand werden. Ohne daß er es ahnte, wurde er dabei aber auch Gegenstand der Intrigue, geheimer Wunsche und Pläne, längstem war, wie manche kleine Landstadt, was die Honoratioren angeht, in einer mißlichen Lage. Mit Ausnahme eines Assessors und eines Lieutenants waren alle Männer verheirathet. Dazu waren diese vor wiegend mit Töchtern versehen oder nur mit Söhnen, welche als kleine Bürschchcn für die Gesellschaft nicht rn Betracht kamen. Daraus ergab sich die verhängnißvolle Thatsache, daß zehn heirathsfc hige Mädchen, . von denen die Aelteste neunundzwanzig, die Jüngste sechzehn Jahre zaylte, zwei noch erreichbaren Herren gegen überstanden. Das Erscheinen Ernst
Sturms erzeugte daher auch vel den Mainas und den Töchtern verschieden arlize Gefühle, besonders da die Herren, der Brauer an der Spitze, stets betonten, mit welchem Genie ulan'cs zu thun habe. Die jungen Mädchen sahe in einem solchen einen noch viel poctischerenGegenstand als in einem Lieutenant, und die Mamas glaubten sich zu dem logischen Schlüsse berechtigt, daß ein Genie auch in materieller Beziehung mindestens einen Affessor aufwiege. Es war Sitte, daß jeden Sonntag Abend sämmtliche Honoratioren mit Weib und Kind sich in dem Garten des Brauers versammelten. Eine allgemeine Spannung herrschte an jenem kritischen Soiintag, an welchem Ernst zum ersten Mal in diesen Kreis treten sollte. Die Damen hatten gegen ihre sonstige Gewohnheit noch nicht zu dem Strickstrumpf gegriffen, und Leokadia, die jüngste Tochter des Herrn Majors, zeigte sich heute gegen die gewohnten Aufnierlsarnkeiten de Lieutenants ganz ungewöhnlich kühl. Das sonst nur zu lebhafte Gespräch woll:e nicht in Fluß kommen. Von Zeit zu Zeit warf das eine oder andere einen Blick nach der Thür, die aus dem Wohnhause gegen den Garten führte. Es war vergebens, denn Ernst, der mit solcher Spannung Erwartete, war noch auf einem Spaziergang in der hübschen Umgebung der Stadt begriffen. Er kannte die Langsteiner Etiquette nicht, welche das Kränzchen keineswegs als einen gewohnlichen sonntäglichen Wirthshausbesuch auffaßte, sondern es als Gesetz angeuommen hatte, daß jeder zur bestimmten Stunde an seinem bestimmten Platze sitze. Auguste saß mitten unter den jungen Mädchen. Sie hatte schon manche Äemerkung hören muffen, aus welcher hervorging, daß man ihr das Glück, den Helden des Tages zum Gast zu haben, als durchaus unverdient mißgönne. 'Namentlich Beatrix, die Tochler des Ve.icköamlmanns und infolge ihrer neunundzloanzig Jahre die älteste des MadchenlranzcS, zeigte das meiste Talent für spitze Bemerkungen. Sie hatte bereits einmal Auguste in einem' spöttischen Tone gefragt : Wie unterhalt sich denn dein Vetter mit dir? Sehr gut, hatte diese harmlos geantwortet. Zetzt sagte sie zu ihr mit einem Lächeln, das sie eben nicht liebenswürdiger machte: Herr Sturm scheint nicht allzu begierig nach unserer Bekanntschaft zu sein. Er läßt ziemlich lange auf sich warten. Das sinde ich auch ! kam es von mehreren Seiten. Auguste wuide dunkelroth, als mühte sie sich für den Vetter schämen. Endlich erschien er. Eine lebhafte Bewegung gab sich in der Versattimlung kund. Er war vom Brauer begleitet, der ihn feierlich vorstellte. Die Mütter gaben sich Mühe, sich möglichst vornehm zu verneigen, die Töchter, möglichst kunstvoll mit gesenkten Au gen zu sehen. Die A!ajorin, eine geborene Adelige aus der Hauptstadt, saß zufällig zunächst der Stelle, wo Ernst stand, und benutzte dies, ihn zuerst anzusprechen. (Fort,edung folgt.)
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(Goldene Mdizinische Entdeckung) Seilt alle Ausschläge ten einer ge ehrlichen Finne rdrr Dlatter bis im den schlimmsten Skrofeln. Talzflu?,, (Scsö,würe, Schuppigkeit orcr Rau!cit der Haut, kurz alle durch unreines T?lut verursachten ranlbeilen ,-erden durch diese mächtige, reinigende und slä'.kcr.te Ärniet kbern'uneen. Unter ibrem zrrhllbtizen Einflüsse beilcn rohe frcsenoe ?eschwre rasch. Jbre rsft bt sich namenl'-.ch in der .Oeilunz von Schindfleöktc, dtose-Ra'.i,. Llutsavrcn. Karbnnkcln, rsun. ii binnen, iircTKioicn c,a!!yZ!rck? unv Äes5wülitcn, üstgclcnk-Kranthelt. KnZe, schwamm, rops rder diücm Hals und erwei, terten Drüsen gezcigt. Man sentt zebn Cents in Briefmarken für eine mit eolonrten Abbildungen ausestattete Abhandlung über Hautkrankbeiten, orer den selben Betrag für die Abhantlunz über Ckrrfelleiden. ,.vaa Slnt ist da, Zcde.- Man reinize 5 rüntlich durch den Gebrauch von Dr. Plerce'a Coldrn M!!rnl iriscoTerjr, und gute Verdauung, eine fleckcnsreie aut, frischer Vkulft. Lebens, cnergie und cfundhctt der LonUitutio er, den dadurch hergestellt. Die Schlvindfucht, die eine Äkroselkrankheit der Lunge ist. wird durch diese Gotteszzde von einem Heilmittel sämcll und sirrer in ibrem Fettschritt gehemmt und geteilt, wenn das Mittel eingenommen imt, ebe das Leiden die letzten Starten erreicht. 29ez?n ihrer wunderbaren Macht über diese schreckliche tödtlich? foankbi'it bat Dr. P terre, al er Kiese jetzt berühmte Llrzne, zuerst dem Publikum dar, bot, im kZrnst daran gerächt, ne eine C'oi.,m( Hon Ore," Schwindsuchtö-Heilmittel, zu nennen, bat aber diesen Namen fallen lassen, weil derselbe zu bes?rankt für eine Arznei, wrlck'e iniolze ihrer wuuderbaren L'er khnzunz tonischer ccer filrfendcr, Iterativer oder f?fie, verbesjernrer, anttbiikscr. brustlösender und nährender Eigcnsaften oh : Gleiche ist nicbt nur alZ ein Heil raittcl zezc Lunzci-.schwincfucht, sondern gezen alle Chronischen ZlranKhkiken Leber, des Blutes und der Lunge. ??enn Tu T14 matt, schläfrig, schwach füllst, blaß, gelbliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken tm Ve, sicht oder am Leibe h,,st; nenn ?u hangen Kopfschmerz oder Schwindel. Uebeigeschmack im ?.yunde, innerlicke oder Frösteln, abwechselnd mit bkißem Blutcncranz, hast; wenn Du niederzcschlazeu lmd von düsten: Vor, g fablen erfüllt bist : wer - ein LvrrUt rnregelrni:? und die Zunge belebt ist, dann leidrst Du an Ver, dauunssbeschwerden, Thöpepfle m:d Leber krankhcit oder ttaUigkeit. In riclen Fallen spürt man nur einige d,ej?r Symptome. Als ein Hellmittel gegen alle solche Falle ist Dr. Fi rcc's Owldtu jltdlcal kiM-ote-ry ohne Gleichen. egen fiunflenff)uSt!)f, Vlutfpeken. Kurz, athmiakeil. Luströhrcuentzündung. schlin, men husten, Schwind ?ucht und verwantte reiten ist sie cin unfehlbares 5cil.i,ttiel. Man sende zehn l5e:.!S in Bri fmarkea für vr. ZZterce'S Buch über Schwindsucht. Bei Apothekern zu haben. Preis Kl.vo, Vorld's Dispensary .isdical Association, Eigenthum, 663 Main Str., Oussala, . y. $500 Zeichnung wird von ten Gigenthümern von Dr. Q ant'S Catarrb Remedv für einen Katarrbfall. welchen sie nicht kuriren kennen, ausgeboten. Wenn man einen ekelbaften ode? anderen Ausfluß auS der Aase, theil weisen Verlust d,S VeruchS, Gehn,,1,f; rttr sZaUrq If-U. rt....... I "ii viinc. Hl. IC 4UUCH, dumpfe Schmerz oder drückend'S efübl im Kovfe dat, daun hat man Katarrh. Tausende solcher Falle enden in Schwindsucht.' Dr. Sage'S CatarrbRemedv bellt tie schlimm, sie Falle von Katarrh. Kopserkältung und ka. tarrhalem Kopfschmerz. eo Lent. rttiÄ;3cViW:2,St A.SEOECEE,jr., AeutM, Bank Haus, Scke 8. und Vine Straße, Olnoiimutf, O. Vollmachten noch Deutschland, Oesterreich und der chn?ei, gefertigt. Gonfulsrifthe Beglaubigungen besorgt. Grbschsfteu . s. . xromxt und sicher tnkasftrt. Vertrettk in Zndtanaxolt : Philip Kappaport,! o. 120 Oft Mailand Straße. 0 !Ä5 ,5hkvCWU j. Klee. II. Colkman. KLEE fk COLEMAN. Fabrikanten von Mineral Wafscr. Gvarklivg CHampaign Eider n. öittle Daisv. Ebenso alleinige Agenten von Belfast Kingn nno Selzer.Wasser. Fontaine wersen ':r,eit auf VcfttOurg ge. ; Fentatnen erd auch vermuthet330. 328 2C 390 öd Delawar, fr. Zudtanaralt. And TM. Tl. Stvfi fSflnnciM üdlich. JI&IRR Die kürzeße m) öeüe Sah sch louisviUe, Xk.sdv1IIe, emplils, C"h&t j t&nooga, Atlanta, Savanuah, J&cksonville, Mobile and New Orleans. 01 ift dsttheilhast fsr VaZsagi,"e nach dem Süden, ine direkte Ront zu nehmen. Palast-, Schlaf- nud Parlor-Wagen zwischcn Ehieaga nd Lonisdtlle une St Louis und Lomßvillt ohd Vagevvtchstl. Tomfort, Schnelligkeit und Sicherheit bietet die .Ieff" die alte ikdkl'ösffLe D. Ml. & 5b. M. M. XX. X. Derinff, Lsstftknt 8f eitel Paffagikt.Lzent, ordfte ashtngton und JÜtnoU Str., Jndoli E. W. McKinna, Superintendent. Dr. C. C. Eyerts, DentsHerZahnurzt, (Rachfolg oh ,. . rt., Zl.tZ3s.Ctit Washington u. Vevnsylvania Otz 3 B 1 1 Q 1 1 I (.1 1
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scery No OQ mil VJT Ost Washington Straße. Nachfolger don W3I PF2SFFLIN , . --Tr-'i''--,?'&'K , fiziyir ,y ,.- -?s i 5r?N EiseiZbahn .Zeit . Tabelle. Änkunst und ?!Ss:ai,z der tsenbahnzüge in Jndianaoltk, on und nsch Conn tag, den 21 Mai 1885. Zeffersondille, Nadison neb Jodloaoli Uis.'ndabn. Abgang: Äuknnft: lid , tag... 4.10 I Jndidat,tl. 9.4 ffc I vad cc... 8 15 l'rn ' p:Fd'.k?rtta, o :dUuvV.il 3 ü' lla t Ü V 7.W9a dlV tag. 6 45 rwt ftS)Ui.nwa Vandaliu LiLe. ntllttat .... 7.15 a , eintlpg l0Qq lac 9p, x .... 12 "0 Jlr. Ka.I arti Ut. AO.Qß fj ,r Haut cc. 4 ... v i taa iftt.... Z. , i attnf r 's u Iv: -s.fS t. . A- Mftutö Cnd i5i 8 ih 3 ettjJbtPd l 4.i-i rn Out1) fifnfc ;nb'piij... 5fjn td r63 ilctvrinut, lcluatut, itactanait ct 3nlta nopolil tzi?enbsdr. (ttt inc I $ $ trr I. 4 0 tm Ä t S Ug .40 Sucerfrn c 10 l ?n ( (! Dl i 4t .ilü m tctttov (i lü ub e Knderson it.. 2 5 "i 7 vo ?.. .1 i: Cil ftm t .1 A Soshen Cj3 du -Jia 3. tih i.t'i.15 Xa VrtgtOgod Didttton, t. S.C.nnd I. dsiüna ifttu 4.0-1.. täglich. 4.4ö 1124 t 2.1 Xn Km iZgltch. bJSIKn ugita) lu.i)a .U.llKn .11. ft tu .15 z tSjl'ich. taglich. 7 15 N, I iiukinnali, Judiansvolit, Et. L?uis u. Eikags S-.sendalzu. incwnati Didifica. Siouiv. L. l.'M jcv ; 3r.ft1.1na9 . 10 HBw Cmkit nati Zlre Sßn A si'riLt jr t. II., Mm iitiirnati ... 11 15 in , itMin , IC.. inc. CC dö Ct fc g S lag.ich iiici. IM Um Chicago Diftlsio. Co rut( (. 7.vcrn Chicago Ra:l p.:2 10 m Xdtstftn . 5.10 ?la M a täglich X c 11.31 m u iiou, I t. tö glich ((ttl.. 3.31 S fc-icye;: rc ..lö id tt C L am 9 e.. S.ttg tmcirncn c. ftCIR VlMdutz, Eiaeianat! ic St. ont kisenzalzu VPWV i lchm ce au. 3taglt$ 40 fitndet onat. 9.40 Dai ZZ cki l aug l;ij&tiv . noNmenSornt.il 10 L , Ci t-glich lt.U L iK t ccaua. SA ) .'i aal. soi ntSL .w m ; sonntsg 4.3)91 i i i) u a vcs P ?itsgi'ch 10. Rm Danton buI. Cinntag 7.0 täglich 5 h.. 4.35 ?2a $uton i autfl Ccnnt 5.40 Cax Chicago Koute dia Kokomo. bicaao SSnll I Jnd' A e. Ug tag 11.15 Am i SqnU,ug... 4. buaao Jrrrrt.ll.Al Jndxi'Z Zou. .uc I iritji 3. Sa Wabash, St. gouU & Pacific. Ct8)tcaU 7.15 it Z Qtt 3.15 ?tr Mich i c C 7.15 3im chus :tZg 8.oo s Zfilü ..10.44 c i n u ei) atl. 15 4.4 ZlidUnapoliZ uud Vi?ttNLki Eisenbahs. atl ic.Uo ij 8.15 R i lr.ctnml Äcc.10 40 fim atncmntl cc . 4.00 Hm ViaU ttrod. 6.30 ; TincwkAti,HaQiltonä7Jnk!iauapvlittisenbahu. Jndp eti'omi 4.i! ila Eon:,crlil:ce tJM Km Mail. lie ea 29 U ClSutllO.M imcinnatt cc 5.00 Kt 46NtlClUlCC 4. jntplSuet. ü.li.UK TiN.,L.T..Y o.ii!ünt Zudiena, ViSLNiagtsL uubVester? eiseuba!). Je i u ,il. . 8.1 Cm i antm O ej. an Ii g 2 et 5.U5 j t:glti 3.45 Bai 4c&ferfc.&;c. X-r ! S.nc Ärcc 11. ZK u I tÄflll.lü y.m tilarutc ia. 4J3 9tm et. Lsuik Ditzistoa. okkfi.ld ... 2jin Uni u ai. 8.3; Um j'acht 4t ll.iUm !kZrS, 3JW Viaiiu Tag z.l.45 ireftilb JUc. Ocftliche Division. Oeftl.lail....4.1 Dm I Pacisic rpreß... 7 45V Lgl cxri....ll Cji ?t I 10 35Xrn tUnt:c 4p.... 4 üJirn I ätr .... 4 4VX Zlidianapolis und St. Lonit Eisenbahn. Tag ixreß, e c. s V u i tSg tagitch 7.10 Gut) cc 3.1 B Hielt u t a j 5.Ju octiaflma 10.04 51 $ u 6t fc 4i , Da, l c c tlgl 6.2SSr tügNch u c.lv.U I nlaoroltS Te w Lonisville, New Llbanh Sc Chicago. ir-kine. Chicago 3( tgi..ll.5:m Eh cago i. tgl.. 3.35B aZionon tcc 5.0 lltneuAc 10 J jüich uy tzhicag. j ja. ffet. ' ii Mail I i kii, lliCO OÜg mit t. c. 8;niii:s U l.i 6 tufJ. mti V. 4Jau:4i. 0H!0-INDIANA-MICHiGAM t n if ruB& b H i THE BUSINESS MAN
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