Indiana Tribüne, Volume 9, Number 75, Indianapolis, Marion County, 4 December 1885 — Page 3

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Wilde Wogcn.

Roman vsk Ewald August König. (Fortsetzung und Schluß.) Er zitterte vei dem Gedanken an die Möglichkeit, daß diese Nachrichten die Wahrheit der Depesche bestätigen könnten ; mit den Hoffnungen auf die große Erbschaft des Musikers war es bann zu Ende und all' das Geld verloren, das er schon dafür verausgabt batte. Der Musiker siel ihm jetzt mit seinen Fragen und Befürchtungen lästig ; es kamen Tage, an denen er seinem Grimm ihm gegenüber in groben und ungerechten i vorwürfen Luft machte. Endlich kam ein Brief von Hermann ; ?r meldete kurz, Akartin Grimm sei aus seiner Berschollenheit plötzlich wieder aufgetaucht und der Uroe nur leinen Ansprüä)en abgewiesen. Nähere Ausklärungen gab der Maler nicht, aber er forderte Geld; von seiner Heimkehr war in diesem Briefe noch keine Rede, Einige Tage vorder hatte Friedrich ein Telegramm aus New Jork empfan den, in dem ihm die Trauung seiner Schwester mit 'Martin Grimm und die Übreise des jungen Ehepaares nach Europa berichtet wurde, eine überraschende Nachricht, deren Veröffentlichung Die Gemüther abermals in Aufregung ver setzte. Dann traf der Brief Erna's ern, der ausführliche Mittheilungen über den Bejuch des Malers, die erste Begegnung mit ü)!artin Grimm und den Ueberfall entb:elt. Mi! diesem Briefe begab Friedrich sich in heller Entrüstung zum Doktor Geier, der jede Verantwortung für die a:ldlungen seines Sohnes ablehnte, aber glelchwobl manches bittere Wort hören mußte, das seinen Stolz tief verlen:e. Er'batte auf seinen Sohn große Hoffnungen gcbaut, mir Zuversicht sogar erwartet, daß permann einst reich und berahmt sein werde; diese Hoffnung war nun auw vernicklet. Jii siedcrhafter Erregung und mit wachsenoer Unruhe, erwanete er jetzt die.Ani inist Martin s. Auch dieser iaz kam ; Martin traf mit scincr Gattin ein, und das junge yepaar stieg im Hotel zum Adler ad. Der Rech tskonsulent Geier wurde vorzeladen, um bie Person Martin's zu rerogliosziren ; mit (vrimm im Herzen leliicte er dieser Vorladung volge, und Zem Gioll wuchs, als Martin Grimm seinen Gruß kaum erwiderte. Die Entlassung ')!öder s aus dem Gefängniß wurde nun unveizüglich angeordnet ; der Untersuchungzrichler äußerte sein Bedauern über die Veruttheilung; die Freisprechung und Ehrenerklärung sollte später in öffentlicher Sitzung erfolgen. Als Martin das Genchtsgebaude wie der verilen, folgte der Doktor ibm. Sie baben wohl in diesen Tagen kei Nachrichten von Ihrem Sohne erhal !! '." Trug lbn Acartin. Wollen Ste mich für das, was er ae than hat, verantlvortlich machen?" .Nein," sagte Äcarttn kalt, so ungerecht denke ich nicht. Mein Schwager sagte mir bereits, er habe Ihnen die Schurkereien berichtet, die Ihr Sohn drüden meiner jetzigen Gattin gegenüber begangen hat. Sie werden weitere Nachrichten empfangen,die Ihnen nicht angenehm sind." Das thut mir leid, erwiderte der alte Mann achselzuckend ; ich habe meinen Sohn ernitlich gewarnt, dieser Thorhei ten hätte ich ihn nicht fähig gehalten. Ich darf wohl hoffen, daß Ihre Gemahlin ihm verzeihen wird: nur die leidenschastliche Liebe zu ihr hat ihn zu jenem Verhalten verleitet." ..Diese Thorheiten waren verbrechen. fuhr Martin mit scharfer Betonung fort. Um den schändlichen Plan ausführen zu können, hatte Ihr Sohn sich mit einigen schlechten Subjekten verbündet, Jrlandern, denen er namhafte Summen zahlen mußte, um sie als Werkzeuge zu gewlnnen. Unter diesen Jrländern befand sich ein aewilier Xj 23ncn, bei dem Ihr Sohn wohnte ; er forderte nach dem mißglückten Ueberfall den vollen Lohn. Als er ihm verweigert wurde, wollte er ihn mit Gewalt nehmen ; Ihr Sohn setzte sich zur 2öchre und wurde bei dieser Gelegenheit erschoffen. Allmächtiger Gott !" rief der Doktor, indem er stehen blieb und seinen Beglciter starr anblickte. Mein Sohn ist todt't" ..Ich möchte Jbnen gern das Gegen theil berichten, so sehr ich- auch Grund gcbabt babe, Ihren Sohn zu hassen. Aber ich kann es nicht, ich muß bei der Wabrbett bleiben. V Arien wurde ver haftet ; er hat die Gründe seiner That nicht aestchen wollen, aber seine Genos jen verriethen ihn. Er wird wohl in nächster Zeit seine Schuld am Galgen jüdnen." Ohne eine Antwort abzuwarten, bog Martin rasch um eine Straßenecke. Valo carauf befand er sich wieder im Hotel bei feiner funden ,vrau. ..Der Zweck unserer Reise ist nun erfüllt," sägte er. TerVater Hertha's wird heute noa) in Freiheit gesetzt, wir können also morgen wieder avreijen. der mocylest Tu gern noch in dieser Stadt bleibcn?" Ich füge mich Deinen Wünschen," erwiderte sie, indeß sein Arm sie umicblunaen hielt. ..Ich bin ja.nur in Deiner Nahe glücklich. Hertha sprach den Wunsch aus. Dich mit ihrem Vater . . - .. . r , r r verfohnt zu sehen ; wuroef.! i?n erfui len r ..Wenn er die Hand mir bietet, wtll ich sie nicht zurückstoßen," entgegnete er, und ein dunkler Schatten glitt da bei über sein Antlitz, aber von herzlicher Freundschaft nvischen unS kann niemals die Rede sein; zwischen mir und diesem Manne steht trennend das Andenken an meine unglückliche Mutter." Du hast noch einen anderen Verwandten hter. ..Ich will mich nach ihm erkundigen. nickte er, ihr ins Wort fallend ; dann führte er sie in den Speisesaal zur Mit tagstafel. Hertha hatt. das.Paaz eingeladen,

vel iyr zu woonen, die miacUng war jedoch abgelehnt worden, weil die Beiden die Wiedervereinigung Hugo 3!öder's mit seinen Kindern nicht stören wollten. Diese holten ihn persönlich aus dem Gefängniß ab ; als freier Mann mit fleckenloser Ehre kehrte Nöder in sein Haus zurück. Er kannte nun keinen anderen Wunsch inehr als den, noch einige Jahre in Ruhe und Frieden zu verleden. Vom Geschäft wollte er sich nun ganz zurückziehen Friedrich sollte allein es weiter führen. Mit der Außenwelt mochte er nichts mehr zu schaffen haben; er hatte zur Genüge erfahren, wie wenig Freundschaft und Wohlwollen er bei den Meni . . r .. 't t

fcyen sanv. Wenn fie zetzr iyn iyrer yeiinähme versicherten,so waren es nur heuchlerifche Worte, die zu hören er kem &er langen tr,ug. Die Verföbnung mit Ä!artm wünschte er ebenfalls ; er hatte im Gefängniß über das Unrecht, das an seiner Schwester begangen worden war, nachgedacht und sich bittere Vorwürfe darüber gemacht. Die Zusammenkunft sollte am Abend im Hause Röder's stattsinden, und den Bitten Frlednch's nachgebend, hatte Martin sein Erscheinen zugesagt. Ehe er das Hotel verließ, wurde ihm der Besuch seines Vetters gemeldet; er nahm ihn an und empsing den Musiker, der in Begleitung Mariannens kam, freundlich. ..Sie werden entschuldigen, daß ich meinen Verlobten begleite," sagte Ma rianne, nachdem die verwandtschaftlichen i, .. r t . fL . i cryallmije vcsprocyen weroen. vir in eine schüchterne Natur, und würde nicht gewagt haben, eine Bitte an Sie zu rich- . . r c L t rten, die zur feme uno aucy sur meine JUkunft entscheidend ist. Er würde den ErbschaftSvrmeß nicht begonnen haben. wenn er nicht von Ihrem Tode überzeugt gewesen wäre, und ivenn nicht der Doktor Geler ihm seine Hilfe angeboten hatte. Wir haben dabei nicht auf großen ökeichthum gehofft dieser Versicherung . . . P . . dürfen tc Stauden fU)enlen ; wir ivaren mit einem kleinen Einkommen gern zufrieden gewesen, und es bereitet uns keinen großen Kummer, daß wir nun auch darauf verzichten müssen. Wir können Beide arbeiten und das, was wir bedürfen, verdienen, aber eine Schuld drückt uns, die uns keme frohe Stunde mehr aönnt. Der Doktor Geier verlangt die kosten des Prozesses und seine Darlehen zurück ; er hat uns eine große Rechnung vorgelegt und droht uns, daß er uns verfolgen wolle, so lange er lebe. Wir fehen nichts die Möglichkeit ein, jemals ihn befriedigen zu können. Da möchten wir Sie nun bitten, uns in irgend einer Weise aus diesen drückenden Verhältnisfen ;u befreien. Sie sind der einzige Verwandte meines Verlobten, und es war im Grunde genommen doch auch Ihre Schuld, dan ie so spurlos verschwunden und dadurch Anlaß zu dem Prozeß gaden." Martin konnte die Wahrheit der letzteren Behauptung nicht leugnen ; er war freilich nickt verpflichtet, den Doktor zu entschädigen, der wobl zumeist im eigenen Interesse gehandelt hatte. Aber es handelte steh hier um das LebenSglück zweier Mensche, und da auch Erna ihre Bitten mit denen Marianne s vereinigte und überdies das schlichte,bescheidcn auftretende Brautpaar seine Zuneigung mehr und mehr gewann, fo verwrach er Gewährung: am nächsten Tage sollte sein Vetter ihn wieder besuchen, um das Weitere zu erfahren. Bald darauf stand er seinem Onkel gegenüber. Ter alte Herr bot ihm die Hand ; Martin konnte jetzt nur noch Mitleid fühlen mit dem schwer geprüften Manne, der nun sich selbst anklagte, daß er an seiner Schwester nicht gut gehandelt habe. Er schlug mit einigen herzlichen Worten in die Hand ein und die Versöhnung war geschlossen. Nur einmal noch an diesem Abend erhob sich ein Streit, der diesmal aber nicht mit Erbitterung geführt wurde. Hugo blöder bettand darauf, daß fern. Neffe den Betrag seinerFordcrung annch men müsse. Das Geld, das fo viel Unheil gestiftet hatte, lag beider Bank es war .-.'tminizes Elieuldum Martin s; die Schenkung erklärte der alte Herr nicht annehmen zu können. In diesem Streit stand Martin allein, er mußte nachgeben ; der Stolz des alten Kaufmanns wies diese Schenkunz mit unbeugsamer Entschiedenheit zurück. Nun wohl," sagte er endlich nach langem Nachdenken, so schlage ich einen Weg vor, der uns Alle zufriedenstellen kann. Mein Vetter Karl ist ein armer Teufel, und ich bin entschlossen, ihm zu helfen ; will ich das, so muß ich vor aU len Dingen ihn aus den Händen des Nechtskonsulenten Geier befreien. Ter Justizrath Havermann soll die Rechnungen dieses Mannes prüfen und das Geld, das dafür gezahlt werden muß, von der deponirten Srrmme genommen werden. Keinen Heller darf Geier mehr erhalten, als er zu fordern hat, das mache ich zur Bedingung. Es werden dann wohl noch vierzigtaujend Thaler übrig bleiben; dieses Kapital soll Friedrich übernehmen und im Geschäft verlverthen. Von den Zinsen desselben werden meinem Better jahrlich tvusend Tbaler ae;ablt, das Kapital aber darf dem unpraktischen Mamtt nicht anvertraut werden, denn man würde ihn darum betrügen. Nach feinem Tode erbauen seine Erben ein für allemal zehntausend Thaler, der Ziest ist eine Schenkung, die ich dein Bruder meiner Frau mache ; ihre Zurückweisung würde ich als eine Beleidigung betrachn. Noch vor der Abreise Martin's wur den Steinthal und Kaöpar Strick verurtheilt ; der Letztere kam mit einer ae ringen Strafe davon, während 'teinthal seine Schuld im Zuchthause sühnen mußte. Martin ließ sich nicht bewegen, in der Heimath seiner Gattin zu bleiben, und Erna begleitete ihn gerne hinüber.. Der Abfchied wurde lbr diesmal nicht fo fchwer. ein geliebter Mann begleitete sie, und drüben erwartete sie eme treue Freundin. Sonnenhell lag die Zukunft vor ibr, und kern Schatten drohte auf ihren Lebens Pfad zu fallen. (Ende.)

BieLangsteincr.

Ein süddeutscher Roman von K. von Verfall. (Fortsegung.) Schweigend geleitete Auguste die beiden 3)!änner m's Haus zurück. Dort fanden sie die Mutter in der Mohnstube beschäftigt, einen großen Vorrath frischer Wäsche säuberlich zu ordnen. Auch von ihr wurde Ernst nicht sogleich erkannt. Dann begrüßte sie ihn herzlich. Allmählich kam ein Gespräch in Gang, veranlaßt durch die Hausfrau, welche von den Erwartungen sprach, die man einst an den Knaben geknüpft hatte. Es war ein wesentlicher Zweck meines Besuches in der Heimath, entgegnete Ernst darauf, zu zeigen, daß, wenn ich auch die Erwartungen enttäuschte, die man in mich setzte, ich mich doch dessen nicht zu schämen brauche, was ich geworden bin. Er knüpste daran eine Erzählung seiner Erfolge, sprach von der Befriedigung dem inneren Glücke, das selbstständigesSchaffen mit sich bringt, und das Bild, das er von seinem Schriftstellerleben entwarf, war, obwohl er auch die Schattenseiten nicht verhehlte, fo anmuthig, daß Auguste ihm gespannt lauschte. Sie wandte sich schließlich an den Vetter, wie Ernst trotz des kaum Verwandtschaftsgrades genannt wurde, mit der Frage, was er denn geschrieben habe, und äußerte den Wunsch, etwas davon zu lesen. Ernst erhob sich und ging in dieStube, wo feine Reisetasche lag. Er hatte darin ein kleines Buch, daö erst kürzlich erschienen war. Es enthielt eine Novelle und war zierlich in rothen Prachtband mit Goldschnitt gebunden. Dies übergab er ihr, nachdem er zuvor mit Bleistift auf das erste Blatt eine Widmung geschrieben hatte. s junge Madchen zeigte flch hocherfreut, und ermuthigt durch sein Entgegenkommen, war es bemübt, ihm zu beweisen, daß sein Geschenk i.icht in unwürdige Hände gekommen fa. Ernst bemerkte nun, daß Auguste nicht ununterrichtet war und über mehr Bildung gebot, als eine Kleinstädterin erwarten ließ. Der Brauer, der in semen Mienen etwas wie Ueberraschung zu lesen glaubte, versäumte nicht, sofort zu erklären, seine Tochter sei in einer Penston erzogen, waS lährllch vierhundert Thaler gekostet habe, ein Preis, um welchen wohl ein gut tück Bildung zu kaufen sei. Mehr als diese Mittheilung veranlaßte Ernst die Begierde, welche Auguste nach derartiger Belehrung an den Tag legte, Wohlgefallen' an dem Mädchen zu sinden, deffen äußere Erscheinung ihn schon im ersten Augenblick gefiel. Selbst daö Ungelenke der Bewegungen, die mundartliche Färbunq der Sprache und manches andere, was das kleinstädtische Bürgerkind verrieth, störte diesen angenehmen Eindruck nicht. Die leichte, ungezwungene Art dagegen, . . ... ... r. i. i tt Tl t t . l mir oer er flcy feiozr oenaym, oannte die Schüchternheit Augustens immer mehr und sie wurde schließlich zutraulich. Den Blick gespannt auf ihn gerichtet, hörte sie zu, wenn er sprach, ohne ihn zu uilterbrechen. Wenn er schwieg, war sie nicht verlegen, ein Stocken des Gesprä, ches zu verhindern. Neugieriges Fragen wechselte dann mit lebendigem Plaudern und dazwischen klang ein zugentlich frohes Lachen, wie er es so frisch noch nie gehört hatte. Er bedauerte es lebhaft, als ihn der Brauer aufforderte, mit ihm in die Herrenstube im Erdgeschosse des Brauhauses zu gehen, wo die Honoratioren und ersten Bürger der Stadt allabendlich sich zu versammeln pflegten. Die Stube war bereits vollzählig besetzt. Mit lauter Stimme stellte der Brauer seinen Herrn Vetter Sturm" vor. Ein Flüstern der Ueberraschung ging nun durch die Stube. Die meisten kannten Ernst aus seiner Kinderzeit und hatten nie etwas anderes behauptet, als der talentvolle Krämerssohn sei in der Restdenz als Zeitungsschreiber verkommen. Jetzt sahen sie vorsieh einen eleganten, jungen hübschen Mann, der sofort den Eindruck einer wohlsituirtcn Person machte. Als fühlten sie sich schuldig, zeigten diese Leute anfangs eine scheue Zurückhaltung, die nur langsam durch Sturms eigene Munterkeit und die Unbelanqenbeit der anwesenden Beamten und Officiere der lleinkn Garnison gehoben wurde. Des andern Morgens, als Ernst sich in die Wohnstube begab, um mit der Familie zu frühstücken, erzählte ihm Auguste mit großer Lebhaftigkeit, daß sie noch am Abend sein Buch zu Ende gelesen habe. Noch nie, setzte sie mit leuchtenden Augen hinu, habe sie etwas gelesen, was sie so lebhaft bewegt hätte. Ernst wußte selbst nicht, warum er ihr für dieses Wort , so herzlich die Hand drückte. Grade diese Erzählung, die er dem Mädchrn geschenkt hatte, war vielfach gelobt worden, weil sie das Schicksal eines Liebespaares ohne Sentimentalität mit einem großen Aus wände wahrer Empfindung darstellte. Doch Halle jhn kcin eines critischen Genossen so sehr gefreut, wie die unmittelbare Warme der Nachempfindung. welche Auguste offenbarte. Nach dem Fravjtück entfernte sich der Brauer, seinem Geschäfte nachzugehen ; die Mutter rief der Haushalt, ui.d Auguste, die nun mit dem Gaste allein blieb, forderte diesen auf, sie in den tarten zu begleiten, um dort mit ihr den Vormittag plaudernd zu verbringen. In einer Laube von wildem Wein saßen sie beisammen und Auguste unterhielt sich von nichts anderm als von der Geschichte, die sie gelesen hatte. Eben als sie in lebhafter Unterhaltung waren, erschien unter dem runden Bogen, der den Eingang zur Laube bildete, eine kräftige, mittelgroße Männergestalt. Ein breiter Strohhut bedeckte das starkknochige, aber nicht eben unschöne Gesicht, dessen großeö braunes Auge durch ein ruhiges Feuer angenehm berührte. Der kurze braune Bollbart, der dieses Gesicht umrahmte, spielte stellenweise schon in'S Graue. Dies und die leise Neigung des Körpers zu größerer Fülle ließen erkennen, daß der Mann schon das vierzigste Lebensjahr überschritten hatte. Er lüft:te leise den Hut und seine Miene drückte Ueberraschung aus, als er Auguste allein mit einem jungen Herrn sah. Diese erhob sich und streckte dem Eintretenden die Hand entgegen mit den Worten: Guten Tag, Herr Ritter! Sie lernen beute Vetter Sturm kennen, der.seitLe-

ftern Gast li unserm Haufe tt. Xi beiden Herren begrüßten sich bdfliä, wobei Ernst einen aufmerksam' prüfcnden Blick auf deit Mann warf, der ihm gestern als Augusteils Zukünftiger genannt worden war. Franz Ritter war der Besitzer eines großen H-errenhauscs in unmittelbarer Nähe der Stadt und stand weit und breit in hohem Ansebm als tüchtiger Landwirth und eifriger Patriot. 'Das Vertrauen seiner Mitbürger hatte ihn schon wiederholt als Abgeordneten in den Landtag bcrilfen, wo er durch seine Freisinnigkeit, seine Mäßigung und seine großen Kenntnisse eine geachtete Stellung einnahm. Vielleicht war es weniger seine geachtete Vermögenslage und sein bicdcrer, rechtlicher Charakter, als eben das öffentliche Ansehen, das er genoß, was Augustens Va:er eine Verbindung desselben mit seiner Tochter zum Lieblingswünsche niachte, während allerdings die Mutter ihn wegen seiner wirthschaftlichen Eigenschaften als die Perle einesshwiegerjohnes erachtete. Als er sich jetzt ?u den beiden setzte, drängte sich Ernst bald die Bemerkung auf, daß zwischen ihm und Auguste der Verkehr nicht im geringsten einen bräutlichcn Charakter trug. Letztere war freundlich, liebenswürdig gegen ihn in einer Weise, wie man Perfönen begegnet, die man hochschätzt. Er wandte sich zuerst an Ernst mit einigen gleichgiltigen Redensarten ; dann fragte er Auguste nach dem Bater. Endlich vegann er von den Geschäften, von den Aussichten der heurigen Ernte und ähnlichen Dingen zu sprechen, bis er das Gespräch auf die politischen Zeitverhält' nisse lenkte. Ernst besaß zwar für die Gegenstände, auch für die Politik nicht das Interesse, welches der Sprechende wohl voraussetzen mochte, aber ih,n g siel die wohlklingende Stimme und die ruhige, klare, kurzgefaßte Art seiner Rebeweise. Auguste schnitt schließlich das Gespräch damit ab, daß sie Flitter von dem Buch erzählte, welches ihr der Vetter geschenkt. Bei der Schilderung des gewonnencn Eindrucks, die sie daran knüpfte, färbten sich ihre Wangen höher, und ihre Augen glänzten fast erregt. Ritter horte sie aufmerksam an und sein ruhig forschender Blick haftete unbeweglich auf ihrem schönen Gesichte. Als sie innehielt, sagte er in einem sanften, lehrhaft klingenden Ton : Es ist an sich ein harmloses und schönes Vergnügen, sich in einer erfundenen Welt zu ergehen, für Jemand, dem der Ernst des Lebens Zeit dazu läßt. Aber auch hier kann, wie bei andern unschädlichen Dingen, dasUebcrmaß Schaden bringen. Es thut mir leid, mein Herr, daß ich es sagen muß, doch da ich Ihre Werke gar nicht kenne, wird eS Sie nicht beleidigen. Ich meine, die Herren Dichter fehlen oft und stiften dadurch Schaden, daß sie das wirkliche Leben, und was es Reiches bietet, zu sehr verachten, und nur, um spannend, interessant zu sein, mit aller Kunst Conflicte ersinnen, die, wenn auch nicht unmöglich, doch zu weit entfernt sind von dem, was wir, die A!ehrzahl, als das Leben kennen. Die Künstlichkeit solcher Ersindungen geht gar nicht selten so weit, daß ein einfaches Gemüth irre werden muß darüber, was recht und unrecht ist, was wirklich sich verlohnt, erstrebt zu sein, und was nichts anderes ist, als ein Zustand, an dem mehr Krankes als Ge jundes hängt. Ich glaube, antwortete Ernst, daß Su uns Schriftstellern damit Unrecht thun. Ich will nicht leugnen, daß es solche unter uns giebt, welche die Kunst desto höher zu tragen glauben, je mehr sie sich von der Einfachheit der Nato? entfernen; doch darf vom Dichter auch nicht verlangt werden, daß er das Leben nur mit den kalten Farben schildere, wie es sich überall findet. Thut er dies, so wird man ihm mit Recht sagen, sein Schaffen sei ein Ueberfluß, ein Müßiggang, nichts weiter. So wenig er die Welt nur abschreiben soll, so wenig braucht er sie zu verkünsteln. Mitten im Alltäglichen das Seltsame sinden, was andern einfach scheint, im Lichte eines höhern GedankenS als vielfach verkettetes zu erkennen, das ist die Kunst ! Wenn, wie Sie sagen, sich beim Leser eine Verwirrung ergiebt, dann, glaube ich, ist weniger der Dichter daran schuld, als das wirkliche Leben, das oft zu arm ist für ein reiches Gemüth, einen lebhaften Geist. Das haben dann diejenigen auf dem Gewissen, die es nicht verbanden haben, ein so

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