Indiana Tribüne, Volume 9, Number 73, Indianapolis, Marion County, 2 December 1885 — Page 3
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Wilde Wogen.
Rom au von Ewald August Köuig. (Fortsksung.) schwelgend übergab sie den Brief i rer Gesellschafterin und blieb in Sinnen versunken, während Erna las. So ist er, 'wie ich vermuthete, em Opfer seiner unseligen Leidenschaft ge worden !" saqte Ne, als Erna den Brief hinlegte, ich zweifle nicht an der Wahrheit dessen, was der Angeklagte ausgesagt hat. Die irdischen Ueberreste de Unglücklichen sollen hierher geschickt werden, damit er hier seine letzte Ituhestätte finde ; das Geld schenke ich zur Hälfte dem alten Inspektor und zur anderen Hälfte einem wohlthätigen Institut in Ihrer Stadt, die Wahl desselben will ich dem Inspektor überlasien. Und nun genug davon, ich habe als Wittwe äuge genug um den verschollenen IDat en getrauert, ich wußte, daß ich au ßer der Todesbotschaft keine andere Nachricht mehr von ihm empfangen konnte. ' Sie haben auch einen Ärief erhalcen 9 ..Ja, und er enthält eine frohe Nachricht," erwiderte Erna mit einem Aufleuchten des Glüaeö ln den schönen Augen. Mein Bruder bat sich mit Hertha blöder verlobt ; die beiden Menschenher;en haben endlich sich gefunden, sie sind glücklich." ' ...... rm i ..Dazu aratullre ich," agte ii tttB Burton, ich habe Beide kennen gelernt und glaube, daß die Charaktere Yarmoniren, und das ist in der Ehe die Hauptjache." Friedrich ichreibt mir, daß er schon binnen drei Wochen die Hochzeit in aller -ltlle feiern werde, tubr liroa fort. Us sie den Blick ihrer Herrin fragend ,us sich gerichtet ; ,der Bater Hertha s wünscht es so, und da? Brautpaar schnnl diesen Wunsch nur zu gerne zu erfüllen. Ich soll nun auch zurückkehren; Friedrich ist meinetwegen in großer Sor ge ; er weiß, daß der Maler hierher gereist ist " Diese Sorge ist unnöthig," siel Mistreß Burton ihr in die Rede ; Sie sind untermeinem-Schutze, das genügt, UM alle Intriguen des Malers unschädlich zu machen. Hegen Sie noch immer Furcht?" Nein, wenn ich mich auch einer gewiesen Unruhe nicht erwehren kann, so lange ich diej'en Mann in meiner Nähe wetn. Ich bleibe bei Ihnen; mein Bruder bedarf meiner jetzt nicht mehr, das junge Ehepaar kann ich getrost seinem Glucke überlassen." Was Erna als Befürchtung ausgesprochen datte, daran dachte Hermann bereits auf dem Heimwege. Der Haß tobte wieder in seinem Innern, alle bösen Leidenschaften waren entfesselt. Mit dürren Worten hatte sie ihm gesagt, daß sie ihn verachte ; er war sich nickt bewußt, diese Verachtung verdient zu haben ! Ab, sie würde das nicht gewagt haben, sie hätte sich vielleicht an ihn geklanlmcrt, wenn sie in der fremden Stadt arm und hilflos gewesen wäre ! Arm und hilflos ! Ja, das mußte sie werden : er honte Mittel zu finden, diesen Zweck zu erreichen. Er wollte ihr Portrait öffentlich ausstellen ; eS fehlte dann itcher nicht an neuglerlgen Hra gen, die er in seiner Weise beantworten konnte. Und batte die Verleumdung einmal festen Fuß gefaßt, dann verbreitete sie sich rasch, und mochte Äiistreß Burton daran glauben oder Nlcht, dle Nückncht aus lbre aesellchastlr che Stellung pvang sie, das Viädchen zu entladen. Das war der erste Plan, den Hermann entwarf, währender in seineu: Atelier ruhelos auf und niederwanderte. Er dachte jetzt nur noch an seine Nache ; Uzlniel und Palette mochten vermodern, er konnte nicht arbeiten, so lange diese Leidenschaften in ihm tobten, die nach Besrledlquna lechzten. Er wollte mit O'Brien berathen, vielleicht gewann er an diesem Manne ein Werkzeug, das ihn in der Ausführung seiner Pläne thatkräftig unterstützte. Der Isländer kannte die Verhältnisse inNew Z)ork,es lag auch etwas in seinem Gesicht, was dem Maler verrieth, daß dieser Mann ein sehr weites Gewissen hatte, einen befferen Genossen konnte er also nicht sinden. Zu dem Mittel, das Sie wählen wollen, rathe ich nicht," nahm O'Brien das Wort, als der Maler mit ihm Nücksprache nahm, Sie würden nichts dadurch erreichen. Hier in New Jork richtet man mit Verleumdung gar nichts aus ; in unseren Zeitungen werden täglich ehren werthe Leute öffentlich beschimpft, aber es thut ihrem Ansehen keinen Abbruch. Wenn die Geschichte zu Hunt wird, der vrügelt den Verleumder durch pder er schießt ihn über den Haufen, und das könnte Ihnen auch Passiren; Mistreß Burton hat viele Freunde, die ihr gerne diesen Gefallen erzeigen. Will die Dame nicht dulden, daß Sie das Portrait öffentlich ausstellen, so werden Sit schon am ersten Tage sammt dem Bilde aus dem Ausstellungslokal hinausgeworfen ; man fragt in pcrsönltchen Angelegenheiten hier nicht viel nach Äiccht und Gesetz, man übt selbst Justiz, das ist der iurzcste und auch der sicherste Weg." .Können Sie mir ein anderes Mittel zeigen 'i fragte Hermann, der seine Wart derung durch daö Zimmer wieder angetreten hatte. Entfübren Sie das Mädchen !" Entfuhren ?" fragte der Maler überrascht, indem er vor dem Bilde stehen, blieb, um es mit haßerfülltem Blick zu betrachten. Entführen!" nickte O'Brien mit einem tückischen Lächeln. Das kommt hier mitunter auch vor. In dieser Niesenstadt kann ein Mensch so spurlos ver schwinden, daß kein Hahn mehr nach ihm kräht. Ich kenne eine Frau, eine gute Freundin von mir, sie wird das Mädchen aufnehmen und so sicher bewachen, daß nicht einmal der nächste Nachbar Kenntniß davon erhalten kann. In der Gefangenschaft wird auch der wildeste Vogel zahm; ihn zu zähmen, ist dann Jhre Sache, die Frau wird Sie darin unterstützen." Vie wollen Sie die öntlübiuna be.
wcrkstelllgcn V s ragte der Maler, nur ncch mit diesem einen Gedanken beschäftigt. Glauben Sie, das Mädchen in eine Falle locken zu können ? Sie würde den Plan sofort durchsehen." Es muß im Volksgewühl geschehen, Abends in der Dunkelheit, wenn die Da men aus dem Theater kommen. Einige handfeste Männer drängen sich zwischen die Beiden, das Mädchen wird Nutzenssen, draußen aufgehoben und in einen Wagen getragen. Natürlich n:uß das Alles gut vorbereitet sein; ich werde
Männer engagtren, aus dle wlr uns verm .. . t r .. t r lauen tonnen. ipcyt vas cavcyen allein aus, um so besser, die günstige Gelegenheit werde ich schon sinden. Der Kutscher der Mlstreß Burton ist ein Landsmann von mir, ich habe ihn früher schon gekannt und heute einige Worte mit ihm gesprochen; von ihm werde ich ersahren, wann und wohin die Damen ausge hen." Das Mädchen wird um Hilfe rufen" Wir haben Betäubungsmittel, bester Herr, ein Taschentuch mit Chloroform thut gute Dienste. Ueberlaffen Sie das Alles mir ; wenn Sie nur die Kosten zahlen, das Uebrige will ich schon machen, -7- Sie sollen mit dem Erfolg zufriedcn sein." Der Plan des Malers schien schon in den nächsten Tagen gelingen zu wollen. NachStürmen imHafen. Die beiden Damen fuhren zum Circus. Bei ihrem Eintritt fiel der Blick Erna's auf drei robuste, schlechtgekleidete Männer, die mit ausfallender Aufmerksamkeit sie betrachteten. Sie achteten nicht weiter darauf ; als die Damen in ihrer Loge waren, hatte die Vorstellung eben begonnen. Der Eircus war überfüllt, die Leistungen der Truppe mußten vorzüglich genannt werden, stürmischer Beifall folgte jeder "Nummer. In derselben Loge hinter Erna saß ein noch junger Herr, elegant gekleidet, dessen ganze äußere Erscheiunz sofort auf die Damen einen angenehmen Eindruck machte. Ein blonder langer Vollbart umrahinte das ernste, vom Wetter gebräunte Antlitz, treuherzige Gutmüthigkeit leuchtete aus seinen dunkelblauen Augen. Einige mißlungene Exerzitien eines Jongleurs lieferten ihm den Vorwand, eine Unterhaltung mit Erna anzuknüpfen; diesem Thema folgte bald ein anderes. Die Damen horten ihm gerne zu; er sprach angenehm, jedes Wort zeugte von gediegener Bildung und einem reichen Wissenvschatz. Er hatte weite Reisen gemacht und war beute erst nach langer Abwesenheit ausWestindien zurückgekehrt; bereitwillig beantwortete er alle Fragen, die über diescS Land an ihn gerichtet wurden. Er horte, daß Erna eine Deutsche war ; er selbst lvar es nicht, aber er konnte sich in deutscher Sprache fließend mir ihr unterhalten. lLr sagte, daß scme Eltern deutsche gewesen seien; von Deutschland selbst wollte er nichts wissen und ging ber die ses Thema rasch hinweg, man hörte ihm an, daß er es nicht liebte. Die Vorstellung neigte sich schon ihrem Ende zu, als plötzlich der 'Ruf: Feuer!" erscholl. Ein Schreckensruf durchhallte das Haus; Niemand sah das Feuer, aber Alles erhob sich von den Sitzen und drängte dem Ausgange zu. Vergeblich versuchten der Direktor und einige Stallmeiste?, das Publikum zu beschwichtigen, ihre Stimmen verhallten ungehört ; die Furcht wuchs mit Riesenschnell'e zur Todesangst, das Schreien der Frauen und Kinder in dem furchtbaren Gedränge ließ die Gefahr noch größer erscheinen. Erna und Mistreß Vurton wollten den Fliehenden folgen, der Fremde hielt sie jedoch zurück, indem er ihnen den Weg vertrat. Bleiben Sie," sagte er in einem ?pne, der befehlend und zugleich beruhigend klang. Es ist reine Gefahr vorhanden. Ich rieche weder Rauch, noch sehe ich Feuer ; in jenem entsetzlichen Gedränge, ist die Gefabr größer für Sie, al$ hier in der Loge." Das Feuer kann plötzlich über unZ hereinbrechen, dann sind wir Alle verloren," erwiderte Mistreß Burton, die ihrer Angst nicht fo rafch gebieten konnte. Nicht doch, wir sähen die Flammen schon, wenn ein Brand ausgebrochen wäre," antlvortcte er. Warten wir, bis der größere Theil der Menge hinaus ist, dann wollen wir folgen." An den Ausgängen hatten einige besonncne Männer jetzt Ordnung geschaffen; ihrer Energie war es zu verdanken, daß großes Unglück verhütet wurde,gleichwohl kamen die beiden Damen, als sie nun auch den Eircus verließen, immer noch instar kes Gedränge. Der Fremde hatte ihrer Angst und ih' ren Bitten nachgeben müssen; er ging vorauf, um ihnen Bahn zu brechen, doch mußten sie ihm vorher das Versprechen geben, daß sie dicht hinter ihm hlejben und an seinen Rockschößen sich halten wollten. In diesem Gedränge nun schob plotzlich ein roher Mann sich zwischen Erna und ihre Herrin ; das Mädchen erkannte in ihm sofort eine der drei Gestalten, die sie beim Eintrttt in den Eircus gesehen hatte. Vergeblich versuchte sie, ihrer He:cin zur Seite zu bleiben; sie wurde mit dem Strome fortgerissen und immer weiter von Mistreß Burton entfernt. Endlich war der Hauptausgang erreicht. In diesem Moment fühlte Erna sich von lräfligen Armen uutschlungen, chre Füße berührten den Boden nicht mehr, sie wurde getragen von zwei zerlumpten Männern, die ihr frech ins Geficht lachten. Ein Hilferuf entfuhr ihren Lippen dann wurde ein Tuch ihr auf den Mund gedrückt. Aber in demselben Augenblick sauste auch schon der schwere Blei' knöpf eines Stockes durch die Luft ; er fiel so wuchtig auf den Kopf eines Angreifers, daß dieser, bewußtlos niederstürzte. Der zweite Schlag traf mit derselben Wucht den Arm des Andern, der seine halb ohnmachtige Beute fahren lassen umkte und di Gluckt ergriS. ! x
nun auch dett wiener ver Mtstresz Burton herbeieilen sah. Daö Alles war das Werk einiger Sekunden gewesen ; der Fremde hielt Erna umschlungen und führte sie zum Wagen, wo Mistreß Burton ihn mit lebhaften Dankesworten empsing. Fahren Sie sofort ab," sagte er, nachdem er Erna in den Wagen gehoben hatte. Diese Jrländer waren gedungen; ich bleibe, um den Mann, den ich niedergeschlagen habe, der Polizei zil überlie fern und den schändlichen Plan zu ent-hüllen."
Ich fahre nur dann, wenn Sie mir das Versprechen geben, uns morgen zu besuchen," erwiderte sie; mein Name ist Mistreß Burton, wir müssen wiffen, wem wir so großen Dank schulden." Nicht deshalb," wehrte er jetzt ab, aber ich werde kommen, um mich nach dem Befinden der jungen Dame zu erkundigen." E? grüßte kurz und ging zu der Stelle zurück wo der niedergeschlagene Jr länder, von einer Volksmenge umringt, lag. Der Wagen rollte unterdessen von dan nen ; die Damen fühlten sich erst dann wieder in Sicherheit, als sie sich in ihrer Wohnung befanden. Sie waren Beide in furchtbarer Erregung ; sie bedurften vor allem Anderen der Ruhe und beschlossen deshalb, erst am nächsten Morgen ihren Bermuthungen über diesen Ueberfall Ausdruck zu geden. Erna war nach einer schlaflosen Nacht zu der Ueberzeugung gekommen, daß der Maler Geier diesen schändlichen Plan ersonnen habe, um seinen Haß zu befriedigen. Wäre der fremde Herr nicht in unserer Loge gewesen, hätte er nicht später ein so scharfes Auge auf mich gehabt, so würde der Racheplan gelungen sein. Darf ich mich solcher Gefahr noch einmal aus setzen 'i Nur durch meine Abreise kann lch ihr entgehen; ich zittre jetzt schon bei dem Gedanken, daß ich jenem Manne noch einmal begegnen konnte," sagte sie am andern Morgen zu )!rs. Button. Ich werde mit einigen tüchtigen Polizeiveamten Rücksprache nehmen und " Mistreß Burton brach ab, der eintretende Diener meldete den Besuch des fremden Herrn. Da die Damen den Besuch des Fremden erwarteten, so hatten sie bereits Toilette gemacht; er wurde mit herzlicher Freundlichkeit empfangen, und er äußerte seine Freude, sie so wohl zu sehen. WaS hat die Untersuchung ergeben?" fragte Mistreß Burton, nachdem er ihnen gegenüber Platz genommen hatte. Der Fremde heftete den Blick voll herzlicher Theilnahme auf das plötzlich erglühende Antlitz Erna's. Sie müssen einen rachsüchtigen Feind in dieser Stadt haben," sagte er. Der verhaftete Jrländer wollte seinen Namen nicht kennen, er gestand nur, daß er mit zwei Anderen gedungen worden sei, Sie, sobald Sie aus dem Eircus herauskämen, in einen Wagen zu schaffen, der vor dem Eircus stand und ihm genau bezeichnet worden war. Das Weitere wußte er nicht, oder er wollte es nicht wiffen, er sprach die Vermuthung aus, daß Sie vielleicht Ihren Eltern oder Ihrem Gatten davongelaufen seien; in diesem Falle könne das, was er gethan habe, nur als ein verdienstliches Werk betrachtet werden. Seine Genossen und seinen Auftraggeber will er nicht kennen, wohin Sie gebracht werden sollten, will er ebenfalls nicht wiffen, es war nichts weiter aus ihm herauszubringen. Es mag sein, daß er nicht tiefer in den Plan eingeweiht ist ; diese Sorte von Menschen begeht für klingenden Lohn einen Mord, ohne weit nach den Gründen zu fragen. Ich vermuthe auch, daß einer dieser drei Gesellen den Feuerruf ausgestoßen hat. um in der daraus eiilflehenden Verwirrung den Plan leichter und sicherer ausführen zu können." Das wäre entsetzlich!" sagte Mistreß Burton eniport. Ihre Vcrmuthung mag sehr wohl begründet sein, man muß den Genossen des Verhafteten und ebenso dem Kutscher des Wagens nachforschen ; vielleicht wird durch die Aussagen dieser Leute das dunkle 3tätbsel gelöst." Ich muß um Verzeihung bitten, daß ich nicht vorhin meine Karte abgegeben habe; der Entschuldigungsgrund liegt darin, daß ich keine mehr besitze. Martin Grimm ist mein Name," stellte sich jetzt der Fremde vor. Mein Gott, wäre eS möglich V rief Erna. Sind Sie der Neffe des Kaufmanns Hugo Röder ? Derselbe Neffe, der eine große .Forderung an ihn besaß und das Elend seiner Mutter an ihm rächen wollte ? Aber auf diese Rache im letzten Augenblick verzichtete; ja wohl, derselbe Martin Grimm bin ich," nickte er. Erna blickte ihn starr an, sie konnte das nicht faffen, an die Wahrheit dieser überraschenden Entdeckung sobald nicht glauben. Wie war es möglich, daß Sie so spurlos verschwinden konnten V fragte sie mit bebender Stimme. In den Zeitungen hat ntan Sie aufgejoxdert, sich zu melden, wenn Sie noch lebten ; hier in Nelu Z)ork hat man sich nach Ihnen erkundigt, Sie blieben verschollen. War es Ihre Absicht, den furchtbaren Verdacht auf Jhten unglücklichen Onkel zu UuUn'i Das wäre eine grausame Rache gewesen, deren ich Sie nickt fähig halte." . Erstaunen und Bestürzung spiegelten sich in seinen Zügen ; es lag ein zürnender Ausdruck in dem Blick Erna's und Martin schlug vor demselben die Augen nicht nieder. Was ist - geschehend' fragte er. Hugo Nödcr wurde des Mordes an-, geklagt, wissen Sie das nicht?" Ich habe bis zu diesenAugenblick keine Ahnung davon gchabt, das will ich, wenn Ste eS verlangen, mit einem Eide bekräftigen. Er wurde verurtheilt V4 Zu sechs Jahren Gefängniß ; die Geschworenen nahmen an, daß er durch eine schwere Beleidigung .zur That gereizt worden sei." Ich begreife das nubt," sagte er kopfschüttelnd; bitte, erzählen Sie das Alles ausführlich. . Erna kam dem Wunsche nach. Martin hatte schweigend zugehört, er war tief er-. Unutert. .Run rnünen Sie auch meine
liechtfertigung hören," sagte er mit etnem liefen Äthemzugc; Mir scheint, man ha: doch nicht die rechten Wege gewähl:, um mir nachzuforschen. Rich: hier in Rcw vjorf, in Chicago hätte mait fiel; erkundigen müssen, man würde dort er-, fahren haben,- daß ich von meinem dortigcn Bankier nach jener Rächt noch mir Kreditbriefe schicken ließ. Die Ertlärungen, die mein Onkel über unsere letzte Unterredung gegeben hat, sind vollftändig richtig. Nach dem Besuch Hertha's war ich entschlossen, auf meine Rache zu verzichten, obgleich ich kurz vorher noch mich mit der Anklageschrist beschäftigt hatte, die ja auch später auf dem Schreibtisch in meinem Zimmer gefunden worden ist. Aber als mein Onkel mir wieder gegenübcrstand," fuhr Martin in seiner Schilderung fort, loderte der alte Haß in meiner Seele noch einmal auf, es sind böse Worte gefallen, die mich nur noch mehr reizten. Im Beisein Hertha's wollte ich ihm die Papiere wieder geben, wir verließen das Hotel, ruhiger waren wir nicht geworden, im Gegentheil, die wilden Wogen der Leidenschaft gingen noch immer hoch. Und als nun mein Onkel mir sagte, Hertha verachte mich, da wurde es mir klar, daß ich ihm und seiner Tochter gegenüber eine traurige Rolle spielte, und es kam Alles so, wie der alte Mann später cs berichtet hat. Ich wollte diesen beiden Menschen um keinen Preis mehr begegnen; ich kam mir vor wie ein Schulknabe, der eine Züchtigung verdient und zu erwarten bat. Ich mußte sofort abreisen, die Ueberschwemmung drohte mich fönst W chen lang zurückzuhalten ; man hatte bereits an der Mittagstafel davo,i gespro chen,' daß die Berölndungen mtt dem Norden vielleicht schon unterbrochen seien. Werthvollcs Gepäck führte ich nicht bei mir,vas ich zurückließ, konnte ich tn je der Stadt wieder kaufen, außerdem war es ja eine Kleinigkeit, ,uir spater dcn Koffer nachschicken zu laffen. Ich konnte von Bremen aus an den Hotelbesitzer schreiben, überdies blieb mir auch keine Zeit mehr, in's Hotel zurüäzutehren, wenn ich mit dem Eourier.ulge fort ivollte. Ich würde vielleicht anders gehandelt haben, wenn ich nicht so furchtbar erregt gewesen wäre, aber in jener Stunde war es mir nicht möglich, einen ruhigen und klaren Gedanken zu fassen. Jenseits der Brücke gab ich meinem Ontcl die Pa. Piere, ich befahl ihm, mich augenblicklich zu verlassen und er that es; ich schritt zum Bahnhöfe weiter. Auf diesem Wege faßte ich den Entschluß, zuvörderst nach Hannover zu fahren und dort einen Tag auszuruhen; zwischen Hannover und Bremen war eine Unterbrechung der BahnVerbindung nicht so leicht zu befürchten, und ich fühlte, daß ich nach diesen furchtbaren Anstrengungen der Ruhe bedürfte, bevor ich mich einschiffte. Von Hannover aus wollte ich den Hotelier beauftragen, meinen Koffer sofort nach Bremen zu schicken, ich konnte ihn dann auf der Heinrreise mitnehmen. Indessen es kam anders. Als ich in Hannover aussticg, ging ich in den Wartesaal, um eine Tasse Kaffee zu trinken, ich fand dort einen Herrn, der, in einen Pelzmantel eingehüllt, neben dem Ofen saß, und den Ich vielleicht nicht weiter beachtet haben würde, wenn er nicht mit lebhaften Zeichen der Freude meinen Ramm genannt hätte. Es war ein alter Jugendfreund, wir hatten uns früher sehr nahe gcstanden und NUN seit vielen Jahren einander nicht mehr gesehen. Er wohnte in Indien, wo er große Besitzungen hatte, er wollte jetzt über Genua dahin zurückkehren und wartete auf den Zug. der ihn nach dem Süden bringen sollte. Vielleicht war es nur scherzhaft gemeint, als er mir den Vorschlag machte, ihn zu begleiten, ich aber griff ihn sofort auf, und in der Stimmung, in der ich mich befand, wurde es mir nicht schwer, einen raschen Entschluß zu faffen. Zu versäuinen hatte ich nichts, über Zeit und Geld konnte ich verfügen, eine große Sumtne führte ich bei mir in meinem Portefeuille, und was ich znr öleise bedurste, war in Genua zu haben. Der Zug wurde gemeldet, ich ging hinaus und löste ein Billet. ES war längst mein Wunsch gewesen, andere Länder, und na mentlich Indien, zu bereisen, das trug nun auch dazu bei, mich zu einem raschen Entschluß zu veranlassen. Mein Freund war entzückt, mir selbst gcsiel diese Idee ; wir reiften also ab und machten nur in Genua kurze Rast, um uns dann nach Westindien einzuschiffen. Von dort aus machte ich weitere Reisen, und jetzt erst bin ick urück.'.ekcbrt." (Jortseduna folgt.)
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