Indiana Tribüne, Volume 9, Number 71, Indianapolis, Marion County, 30 November 1885 — Page 3

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Wilde Wogen.

Roman von Ewald August König. (Fortstvung.) Xet Untersuchungsrichter wünscht augenblicklich mit Ihnen zu sprechen," wandte der Kommissar sich zu dem Wirth. Sie werden mich ohne Verzug begleiren." Steintbal blickte starr die Beamten an ; er halte eher den Einsturz des Himmcts, als da5 erwartet. Was soll das?" fuhr er auf. Äber so sehr er sich auch beniuvte, seilte Fassung zu bewahren, konnte er doch seine Angst nicht verbergen. Will der Untersuchungsrichter von mir elwas. kann er hierher kommen; tcy bin ein ehrlicher, unbescholtener Bür ger." Das kümmert mich tveiter nicht," erwiderte der Kommissar; ich habe Befehl, 3ie hinzubringen und ich muß diesen Befehl vollziehen." Und ich habe das Zlecht, mich zu weh gern Tann bin ich verpflichtet, Sie zu zwingen ! Machen Sie keine Umstände, Ste wurden dadurch die Sache nur ver schlimmern. Dieser Mann ist wobl der frühere Laternenanzünder Kaspar Strick? irr wird ?ie begleiten." Wa-3 Sie wollen auch mich verhaften '5" rief Strick wüthend. Sie sind als Zeuge nothig." Dann mag man mich in gesetzlicher Form vorladen !" Tazu bleibt keine Zeit," erwiderte ver Kommissär, indem er seinen Beamten einen Wink gab; das Verhör soll sofort stattfinden, also vorwärts !" Oho !" brauste Steinthal abermals uf. und sein Blick streifte dabei voll Hast a6 Mädchen, das aus aus seiner Schaoensreuoe keinen Hehl machte. So gebt man mit Bagabunden, aber niqt mit achtbaren, teuern znhleitcen Baigctn UM ! Wenn dieses Fraucnü.ultter, tciy ich entlassen lnuj;:e, nticv verleu.ttder har, so ist das noch tetn Grund." ,,'ottvarls,' drängte der Kommiß für. Der Wagen wartet, wir haben Eile! Wenn Sie ein gute Gewissen haben, brauchen Sie ja nicylS zu befürch teil." Ich kann doch nicht hier Alles liegen und stehen lassen, kann auch nicht in diesem 'lnzug vor dem Nichter erscheineu." Jetzt ist es genug !" rief der Kommissär zornig. Wollen Sie gutwillig mitgehen, oder wollen Sie mich zwingcn,die Handschellen hcrausiuholen?" Wir werden in einer Stunde wieder hier sein, dann wollen wir mit dem Frauenzimmer abrechnen", beruhigte Strick seinen Genossen, und die Beiden stiegen nun in den Wagen, in dem die Polizeibeamten bereits saßen. Der Kommissar schloß die Thür und ging in die Schenke zurück; im ersten Äu genbltck süblte tetntbal sich dadurch beuniuhigt, dann aber sagte er sich, der Beamte thue es. uin darüber zu wachen. daß nichts gestohlen werde, da er personlich dafür verantwortlich gemacht worden sei. An den Handkoner dachte er nicht mehr; er hatte ihn längst vergessen, und es blieb inm zetzt auch seine Zeit, an ihn zu denken. Er muz;te darüber nachsinnen, was er dem lichter antworten sollte, wenn er über den Erwerb seines Vermögens befragt wurde. Hätte er nur einen Tag früher seine Reise angetreten ! ir war überhaupt ein Dummkopf geWesen, daß er sich in so ausfallender Weise mit seinem Gelde georustet hatte. Er hätte schon am nächsten Tage mit diesem Gelde die Stadt verlassen sollen; war eine unverzetyliche Dummheit gewesen,die heruntergekommene Wirthschaft zu kaufen, die nicht einmal die Zinsen des darauf verwendeten Kapitals einbrachte. Der Wagen hielt vor dem Gerichtsgebäude, die Beiden wurden jeder in ein besonderes Zimmer gebracht und dort von einem Beamten überwacht. Nach einiger Zeit führte ein Gerichtsdiener, fcea ehemaligen Laternenanzünder in das Bureau des Untersuchungsrichters. Der erste Blick siel auf den alten Inspcktor, der mit seiner freundlich lächelnden Miene neben dem Aktuar saß. Die ersten Fragen des Assessors galten dem Flamen und Alter des Zeugen ; sie wurden mit fester Stimme beantwortet. Sie waren früher beim Theater angestellt, sind dort weg:n grober Rachläs. ,tgkeit entlassen worden und wurden dann Laternenanzünder," sagte der Nichter. Jjt das richtig i" Ich kann's nicht bestreiten," erWiderte Strick lakonisch. Weshalb wurden Sie aus den Diensten der Gasanstalt entlassen '" Wegen !einungsverschicdenheiten." Nicht doch, wegen Widersetzlichkeit, die sogar zu frechen Drohungen sich ver stieg. Sie haben damals schon geäußert, es sei keine Nothfach? für Sie, diese niedrige Arbeit zu verrichten, Sie könnten wie ein Fürst leben, wenn Sie nur woll' ten !" Mag sein," sagte Strick achselzuckend, man schwatzt viel dummcö Zeug, wenn man ein Glas Wein getrunken hat !" Nach Ihrer Entlassung waren Sie eine Zeit lang Vagabund, dann kamen Sie eines Abends in die Wirthschaft Steinthal's und nach einem heftigen Wortstreit mit dem Wirth blieben Sie in jenem Hause. Sie wurden neu bekleidet und fr beköstigt ; wollen Sie mir nun sagen,welchem Umstände Sie diesen plötz lichen Wechsel in Ihren Verhältnissen verdanken ?" Die Sache ist sehr einfach," erwiderte Strick in spöttischem Tone, ich bin mit Steintbal verwandt." Jn'welcber Weise?" Das weiß ich so genau nicht mehr ; ich glaube, meine Mutter war eine Tante seiner Mutter." Ich mache Sie darauf aufmerksam, daß Sie Ihre Auesagen mit einem Eide bekräftigen müssen," sagte der Nichter ernst. Bedenken Sie wohl die Folgen, die ein Ä!eineid nach sich zieht. Ich habe triftige Gründe, an dieser Verwandtschast ;u zweifeln ; Sie sind früher nie mit Stcinthal zusammengekommen, und Nachsorscbunaen baben eraeben, daü Sie

gar nicht mit' ihm bekannt waren. Äder

gesetzt auch, diese Verwandtschaft sei Thalsache, so bleibt es doch immer auffallend, daß Steinthal Sie in dieser Weise

aufgenommen bat ; es läßt sich nicht an nehmen, daß ein Mann wie er ein Herz für einen armen Verwandten haben soll; seiner Braut gegenüber hat er das nicht bewiesen." Seine Braut trug daran wohl selbst Schuld," entgegnete Strick ; sie wußte ihn nicht zu behandeln das habe ich besser verstanden." Nichtiger gesagt, Sie haben ihn gezwungen, Ihren Bedingungen sich zu fügen, Sie verkauften ihmdasürJhre Verschwiegenheit," sagte der Assessor, dessen Blick durchdringend auf dem hageren Atanne ruhte. Wollen Sie nicht der Wahrheit die Ehre geben V Ich sage nur, was ich weiß !" Sie thun es nicht, und Sie laden da-, durch den Verdacht der Mitschuld auf sich. Sie wissen, auf welchem Wege und durch welche Mittel Steinthal sein Ver mögen erworben hat ; wollen Sie es mir sagen V Durch Erbschaft." Das ist keine Antwort. Wen hat er beerbt, und wo wohnte der Erblasser V4 Soviel ich weiß, eine Tante, die in Böhmen wohnte." Auf welchem Wege hat Steinthal das Geld empfangen V Na, die Post wird es ihm wohl ins Haus gebracht haben," sagte Strick mit einem abermaligen Achselzucken. Ich hab' mich um die Geschichte nicht weiter gekümmert ; wenn man von einem Verwandten abhängt, darf man ihm nicht mit neugierigen Fragen lästig fallen." Das Alles sind Lügen !" rief der Assessor entrüstet. Sie wissen sehr genau. daß Steinthal das Geld durch ein Verbrechen erworben hat ! Was ist in der Sturmnacht im vorigen Herbst geschehen ? Sie wissen es, Sie waren zuzcgen, Sie haben sich an der dunklen That betheiligt !" Bestürzt, war Kaspar Strick unwillkürlich zurückgetreten ; diese offene Anklage hatte er nicht erwartet. Sollte er sagen, was er wußte 'i Dann war Steinthal verloren, und in seinem Interesse lag es, diesen Mann zu retten. Daß das Gericht überzeugende Schuldbeweise besitzen sollte, kounte er nicht glauben, trotziges Leugnen war also geboten. Ich weiß nicht, was Sie damit sagen wollen," erwiderte er, das Haupt zurückwerfend ; ich bin mir keiner Handlung bewußt, die ich nicht vor dem Gesetz beantwotten könnte." Sie wollen also nichts gestehen V Was soll ich gestehen ? Ich weiß, es werden sonderbare Gerüchte über Gerhard Steinthal verbreitet ; der boshafte Neid gönnt ihm die Erbschaft nicht, und dabei ärgert's die Leute, daß er ihre Ncugier nicht befriedigen will. Aber alle diese Gerüchte sind nur Verumdungcn, es ist kein wahres Wort an ibnen." Wir haben Beweise," sagte der Assesjor, und wieder ruhte sein durchdringcnder Blick fest auf dem fahlen Gesicht des Zeugen ; Gerüchte allein würden mich nicht zu diesem Verhör veranlaßt haben, das sollten Sie bedenken. In jener "Nacht ist ein Herr ausNew Zork hier spurlos verschwunden; führte viel Geld bei sich, und wir wissen, daß Steinthal ihn als Dienstmann zur Bahn begleitet hat. Sie haben sich unterwegs zu ihm gesellt, Ihr hartnäckiges Leugnen beweist mir, daß Sie an der That betheiligt waren ! Wollen Sie auch jetzt noch nicht gestehen?" Was Sie da sagen, ist falsch, wenigstcns soweit es meine Person bet.ifft," erwiderte Strick, mit der Hand Uder seine Stirne fahrend; ich habe den Herrn, der verschwunden sein soll, nicht gesehen." Jedenfalls haben Sie von jener That Kenntniß gehabt !" Auch das nicht." Die Aufnahme im Hause Steinthal's beweist es." Sie beweist nur, daß ich mit Steinthat verwandt bin. Daraus, daß ich seine Unterstützung angenommen habe, kann mir doch kein Vorwurf gemacbt werden!" Der Assessor schwieg ; er nahm ein Aktenheft vom Tische und blätterte eine Weile darin, ,dann rückte er mit ent' schlosscner Miene die Brille dicht vor die Augen. Es wäre unnütz, wollte ich jetzt weitere Fragen an Sie richten," sagte er, Sie werden in einem späteren Verhör wohl andere Saiten aufziehen und dann zu spät bereuen, daß Sie nicht in der ersten Stunde der Wahrheit die Ehre gegeden haben. Da ich te jetzt als Angeklagten betrachten muß.kann ich Sie nicht vereidigen ; denken Sie in der Untersuchungshaft über Ihre späteren Aussagen ernstlich nach." Er winkte dem Gerichtsdiener; Kaspar Strick wollte gegen seine Verhaftung protestiren, aber er kam nicht zu Wort, in der nächsten Minute hatte er schon das Bureau verlassen. Daß er sich an der That selbst beteiligt hat, glaube ich nicht," sagte der Inspcktor, der dem Verhör schweigend beigewohnt hatte, wohl aber bin ich überzeugt, daß er sie kannte." ,.Wir werden sehen," sagte der Untersuchungsrichter jetzt, indem er an der Glockenschnur zog; ich hoffe, daß die Haussuchung Beweise zu Tage fördern wird." Steinthal trat ein; er schien seine Wuth bezwungen und seine Fassung wiedergefunden zu haben. Sie wollen eine Erbschaft gemacht haben," sagte der Assessor, nachdem die üblichen Vorfragen erledigt waren. Sie sind über "Nacht plötzlich ein reichcriann geworden, und Sie behaupten, dieser Neichthum sei Ihnen durch Erbschaft zugeflossen." Das ist die Wahrheit," erwiderte Steinthal mit scheinbarer Nuhe. Können Sie es beweisen?" Welche Beweise verlangen Sie?" Vorlegung der Dokumente, die Ihnen infolge dieser Erbschaft zugegangen sein inilffen ! Wer hat Ihnen das Geld aus gezahlt ?" Ein Herr, aus Böhmen, der zu diescm Zwecke hierher geschickt worden war." Und der nun wohl nicht mehr aufzufinden itt?" iaate der Nichter mit

schärfer Betonung. Sollte es nicht ein Herr aus 'New Aort gewesen sein i" In der Nacht, in der Sie plötzlich ein vermögender V.'!ann wurden, haben Sie einen Herrn aus "New )ork zur Bahn begleitet, erinnern Sie sich dessen noch ?" Steinthal hatte die Brauen hoch cmporgezogen. Sein Blick ruhte starr auf dem Fragenden, Bestürzung spiegelte sich in seilten verzerrten Zügen. Das kann ja sein," erwiderte er, ich habe manchen Neisenden zur Bahn gebracht." Weichen Sie mir nicht aus, ich spreche von eineni Amerikaner, dessen Koffer Sie trugen. Der Herr war nicht nüchtern, er hatte zu viel getrunken, erinnern Se sich jel)t wieder ?" Jawohl, jener Herr ist abgereist." Das ist nicht wahr, er ist auf dem Wege zur Bahn verschwunden !" Das begreife ich nicht," sagte Steinthal, der jetzt verwirrt wurde, auf dem Bahnhöfe verließ ich ihn." .,Tas wissen Sie ganz bestimmt?" Ganz bestimmt; er gab mir ein gutesTrinkgeld wegen des Hundewetters." .Und seinen Koffer nahm er mit ?" Nrni natürlich." Der Herr hatte Ihnen wohl gesagt, das; in dem Koffer viel Geld.sei ?" Die Verwirrung Steinthal's wuchs ; er erinnerte sich plötzlich, daß dieser Koffcr irgend wo in seinem Hause liegen müßte. Das weiß ich nicht mehr," sagte er. Sie wissen also ganz bestimmt, daß der Herr mit dem Koffer an jenem Abend abgereist ist ?" Lieber Gott ja ; ich hab ihn ja nicht einsteigen sehen, da ist es immerhin möglich daß " Kennen Sie diesen Koffer noch?" fragte der Assessor rasch, indem er das Gepäckstück unter dem Tisch hervorholte, welches einige N!inuten zuvor ein Polizeibeamter aus dem Kell der Wirthschaft Steinthals als Ergebniß der Durchsuchung überbracht hatte. Es ist. derselbe, den Sie an jenem Abend getragen haben !" Im ersten Moment hatte Stcinthal die Fasjung verloren; eine Ahnung sagte ihm, daß er nun verloren sei. Das kann "Niemand behaupten," sagte er mit heiserer Stimme. Der Koffer trägt den Namen des Verschwundenen auf dem Decke'! und' ist in der Zlumpelkammcr Ihres Hauses gefunden worden," erwiderte der Nichter scharf. Hier sind noch die Spuren der gewaltsamen Erbrechung, und hier ist das Verzeichniß der Geldsumme, die der Koffer enthielt." Ich weiß nichts davon," rief Sinthal hastig, eine andere Person muß ihn in mein Haus gebracht haben." Glauben Sie, damit durchzukommm?" fragte der Assessor spöttisch. Man

yar te in zener cacy: an oer ette oes Amerikaners gesehen, als Sie mit ihm zur Bahn gingen; es steht fest, daß' vom Bahnhöfe drüben nicht abgereist ist, alle "Nachforschungen nach ihm sind fruchtlos geblieben, und nun findet man seinen Koffer in JhremHause ! Und nicht das allein, nein, Sie sind auch in jener Nacht plötzlich reich geworden; Sie, der bis dahin arme Dlcnstmann, haben am Tage darauf eine Wirtbschaft aekauft und den Kaufpreis baar bezahlt; Sie haben das Geld mit vollen Händen verschwendet und können nicht den geringsten Beweis dafür liefern, daß es auf ehrlichem Wege erworben worden ist. Sie sind der Mörd des Amerikaners, Sie haben seinen 3tausch benutzt, um ihn zu morden und ihn zu ertränken." Halten le ein ! rief steinthal entsetzt. Diese Anklage ist salscb, ich bin kein Morder!" Ihr hartnäckiges Leugnen wird Sie nicht reiten," suhr der Assessor fort ; ich erbebe diese 'Anklage gegen Sie, und ich : in i .lan.-u, daß die Untersuchung ge en'cise Ibrcr Sdiit iie? wird Sie und Kaspar Strick, Sie Beide haben jenes Verbrechen begangen. Hof fen Sie nicht darauf, daß die Untersuchung resultatlos bleiben wird ; wir haben bereits schwerwiegende Beweise, die Ihre Schuld aüßer Zweifel stellen." Nach Athem ringend, strich Stcinthal mit dem Taschentuch über seine Stirn, auf der der Schweiß in hellen Tropfen perlte ; sein Blick war stier und gläsern geworden, ein dumpse5Stöhnen kam aus seiner angstgequälten Brust. "Nein, so ist es nicht," agte er heiser, dei Gott nicht ; einen Mord habe ich nicht auf dem Gewissen !" Auf welchem andern Wege sind Sie denn sonst in den Besitz des Koffers gekommen?" Ich will Alles bekennen, Herr Nich ter, nehmen Sie diese schreckliche Anklage zurück. In jener Nacht stand ich trotz Sturms und Ztegens an meiner gewöhnten Ecke ; ich hatte am Tage nichts ver dient, ich wußte nicht, woher ich einige Groschen nehmen sollte, um meinenHungcr zu stillen. Ich hätte zu meiner Braut gehen können, aber ich war zu stolz, bei ihr um ein Stück Brod zu betteln, ich wußte ja, wie wenig sie selbst besaß. Dennoch aber war ich im Begriff, es zu thun, als ich einen Herrn auf mich zukommen sah, der einen kleinen Kosser trug. Ich ging ihm entgegen und erbot mich, den Koffer zu tragen ; er sah mich eine Weile starr an, dann brach er in ein lautes Lachen aus, aber er gab mir den Koffer. Komm, Hund !" sagte er, und dann folgten noch andere Grobheiten, die ich geduldig einsteckte, um die paar Groschen, die ich verdienen mußte, nicht wieder zu verlieren. Er war betrunken, das sah ich gleich ; er sprach fortwährend, und es war Älles tolles Zeug, so daß es mir bald unheimlich wurde. Wir mußten über die Brücke, und hier wurde es noch toller ; es kam wohl daher, daß der Herr keinen sicheren Boden mehr unter den Füßen fühlte. Er machte seinen großen Negenschirm zu, der Sturm riß ihm dabei den Hut vom Kopf ; er lief ihm lachend nach und stieg durch das Geländer hindurch auf ein Ponton, der Hut aber lag längst im Wasser. Ich war ihm gefolgt, ich stand hinter ihm: es wurde mir jetzt klar, daß ich eö mit einem Wahnsinnigen zu thun hatte. Schritte eilten über die Brücke, Stimmen wurden hinter mir laut, die Personen konnte ich in der Finsterniß nicht sehen. Ich wandte mich wieder zu dem fremden Herrn um ; ich wollte ihm sagen, daß es die höchste Zeit sei, der Zug fahre sofort ab, aber ich konnte kein Wort über die Livven brinaen. io furcbt

bar stierte er mich an. Waö wollenste hier,Kerl ?" fragte er. ..Sie sind einMörder, Sie lechzen nach meinem Blut, aber Sie haben mich noch nicht." Wlc ein Tiger sprang er auf mich zu; ich hiel: den Koffer vor's G.'sicht, u.n mich zu schützen, er prallte in seiner Tobsucht da gegen, taumelte zurück und stnrzte über den Nand des Pontons in den Strom. Ich hotte nur noch einen Hilferuf, dann war er verschwunden.. Abermals trocknete Stcinthal seine nasse Stirn ; er athmete einige Ma!e lies auf, es schien ihm eine Last von seiner Seele genommen zu sein. Das alles war so rasch, so plötzlich gekommen, öaß ich völlig betäubt dastand," fuhr er fort. Hilfe vermochte ich nicht zu bringen, die luthen hatten den Unglücklicyen längst mit sich gerissen. Und nun übermannte mich die Angst. Wenn Jemand den Hilferuf aebört batte und mick

j I 4 m auf dem Ponton fand, dann siel auf ; mich, den armen Teufel, gleich der Verll hnrhr irf oinPtT sH?iTtshn rn i?: ' V V V " vt I ... -W . fer geworfen habe. Wenn ich auch die wahre Thatsache erzählte, man schenkte mir keinen Glauben ; ich wurde in's Gefängniß gebracht, und dann war ich verleitn. Ich kroch in den Kahn hinein und versteckte mich, und nun kam niir der Gedanke, daß dieses Unglück für mich ein Glücks fall werden könne. Was in dem Koffer war, wußte ich nicht, aber ich .irußte, daß der Herr über Bremen nach New Work reljen wollte ; es verging also 'ine lange Zeit, ehe man ihn vermißte, lind so tage war der Koffer herrenloses 'Aut, dessen Verbleib Niemand nachforscht. Ich hielt mich lange versteckt, dann trug ich den Koffer nach Hause ; es lief Alles ganz glatt ab. Niemand sprach mich an, ich brauchte also keine Furcht zu hegen, auf mich konnte niemals ein Verdacht fallen. Ich fand in dem Koffer eine große Geldsumme, ich wollte längst die Wirthschaft Zum Schwan" kaufen, jetzt konnte ich es. Ich war ein Esel, als ich es that. Ich hätte mit dem Gelde die Stadt verlassen sollen, dann wäre ich bis an mein Lebensende ein geachteter und vermögender Mann geblieben. Aber ich bin immer ein Prahlhans gewesen, und es kitzelte mich, daß ich meiner Braut meinen Neichthum beweisen konnte ; das war mein Unglück! Nun wissen Sie Alles ; ich habe Ihnen die volle Wahrheit gesagt, und wenn ich strafbar bin, so muß ich die Strafe auf mich nehmen, aber wegen einer Blutschuld kann ich nicht angeklagt werden." Die Feder des Aktuars glitt eilfertig über das Papier, es war das einzige Geräusch, das sich hören ließ. Die Geschichte klingt etwas sehr unwahrscheinlich," brach der Assessor endlich das schweigen, aber seine Stimme klang jetzt nicht mehr so barsch wie vorh. Es ist doch wohl nicht anunchmal, daß der Amerikaner Sie angegnffen aben soll; glaublicher erscheint es, daß Sieden günstigen Augenblick benutzt und ihn l)inuntergestoßen haben." Wie ich es Ihnen gesagt habe, so hat die Sache sich zugetragen," erwiderte Steinthal, ganz genau so, der Himmel ist mein Zeuges" Die Leiche ist bis heute noch nicht gefunden worden !" Wohl deshalb nicht, weil man sie nicht sucht bat." Und Kaspar Strick?" sagte der Assesjor rasch. Er ist Ihr Mitschuldiger ; die Bereitwilligkeit, mit der Sie ihn unterstützt haben, beweist das. Sie mußten sein Schweigen erkaufen ; er ist Ihr Verwandter nicht, das haben wir bereits festgestellt." (Fortsetzunz folgt.) Bas6 Burner, alle Sortui 1 Heizöfen, Ranges, Kochöfen, zu den Niedrigsten Preisen bei s,? & 3ENWETT 62 Oft Washington Str. Bau nnd UnterlageSfiCj!' Hvki- nnd dreifaches Tachmaterial. Dab-Filz, Pecb. Koblen-Tbeer, Dach-Farben :c SIMS & SMITHER, 169 WS Mttvkavk St,. Aufforderung. Rune Andrea au Vorder St.Lurgep, Preußen. Mch,l J"a S. au4 yike, -reuße. Oielet Loh. a Ac.cfbo'er, avern. Reuter George a-i fll.tifcaof'n Bav'rn. B'uer dr. und Ädam a-S iSeiotzhe, Bayern. Hohl .jae. Frei, a 4 Unltü'ketw. Wii-ttewb'r. Laichinger Sarl W. au4 Gövvingen, Äurf emderg. tichelman',. Herm. a Z5rlld:',i, Wart mderg. ' lu Eonrai a4 Oberva'dtnge", Baden. Be-g Ernst aus Ortenderer, Baden. D Obengenannten ollen sich wegen Erdichastk ngelegenheiten enden an Herrn Philip Riippaport, 11 Oft aruland Strafte. Andianavoli. And, I THIS PßPERI may be sonnd o HP ai uko. f KoWFXL ' CO'S JfewspbTM1! Adrertirlnj? Ttim-au 10 ?t;ruc reet), iieio aavor OEÜ Vßlttt tarizcontraeti may d matte fc & t

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