Indiana Tribüne, Volume 9, Number 69, Indianapolis, Marion County, 28 November 1885 — Page 2
Sndians Hrlbnns. Er sch ei FSgNH, MSentNch . Sssntags. aMHMMMaHMaMaiMai Office: .130 O. MarvlandiZr.
aiUgKcht .Xrttun- ko-.et iuxch den Zrijt:12 Mm tnti p äBo--;t, bi Sonntag XriiUAt" S Ctti jtr Qsche. tfct iuyaa?:! IS rtJ. P, V5 msWtl: t BjrasJJtiitlanj 6 itr SaIndianapolis, Ind., 23 November 1835. Gin gefährliches Weib. Aus Ned Bank, Washington Territv' num, wird eine für den Unbetbeiligttn höchst amüsante und für das dortige töe sellschafMeben sthr charaklerisrische Ge schichte gemeldet. urzilch tauchte dort eine junge Dame uf. die sich ;e:ime Carrer nannte und sich für eine &tjicna ausgab. So exfc?s3 ; ist in einem Oite, der alcid vielen ande- - , . (.. ii: ; ren des yfoiooe;uns von jercr an veibernolh, oder an Weidttma:'gcl, . w litten bat, ein großcs EreZgniß. Die Geschichte, verbreucte sich wie ein Lauffeuer, und ant andern Morgen wurde daö Hotel, wo Jennie abgestlegen war, von allen unvertzeira:h::en Männern sowie von dienstmädchenbedürftigen Familienvätern formlich belagert. (Für eine Echullehrerin war augenblicklich kein Bedarfs Nur Einem aber. Jemens tzettry Blow, gelang es, vorgelassen zu werden.. und scfort platzte derselbe mit emem Heirathsantrag heraus. 3a. wrrd ja interessant," meinte Jennie .schelmisch 'lächelnd, aber Sie Werden mir doch erlauben, eine Auswahl tu treffen. ' Sprechen Sie in eine? Woche vieder vor." Wenn Sie mir nur nicht durchbrennen," erwiderte der Freier be sorgt. Darüber können Sie ganz behigt fein," war die Antwort, ich tttibe mindestens eine Woche' hier, um )ie Verhältnisie gründlich zu studiren." Jennie war von nun an wirklich den zanzen Tag unterwegs, vermied aber llle weiteren Conferenzen. Nach einer Loche stellte sich Blow wieder ein, schon 4was weniger vertrauensselig. Die Vame- empsing ihn sehr höflich, musterte hn aber scharf und richtete eine Unmasse fragen an ihn. Plötzlich bemerkte Blow, afc sie 'sich beständig Notizen machte. ,Was haben Sie vor't" fragte cr erchrocken. Eure ganze Gesellschaft zu harakteristren," war die verblüffende Antwort ; Sie müffen win, daß ich rn Auftrag eines Frauencomites in l!euengland gekommen bin und' auf : örund desien. was ich jetzt weiß, alle Rädchen vor EuremPlatz warnen werde." Blow war wie vom Donner gerührt , nr fühlte, dak die aan;e Zukunft des Städtchens auf dem Spiele stand, von - einem eigenen Neinfall ganz abgesehen. !r verwies die schreckliche Damc darauf, vie glücklich die verheiratheten Frauen n Red Bank alle seien ; er bat, cr flehte, ' drohte Alles vergebens. Verzweifelnd lief er endlich davon, llarmirte aber sofort alle seine Schickalsgenossen. Das Vaterland muß ge rettet 'werden !" war der einstimmige stuf, und ein großer riegsratb fand iatt. Man stiftete eine Verschwörung, icr sich auch Jennies Hotelwirth in seium entrüsteten Lccalpatriotismus anchloß, und welche darauf hinauslief, Zennie unmittelbar vor ihrer Abreise hre Manuscripte zu stehlen. Der, Streich gelangohne daß Jennie .hn rechtzeuiz entdeckte. Das ganze 'unzgesellenthum versammelte sich da ?auf, und Einer las die Notizen vor. Lon Sekunde zu Sekunde stieg die (suU ckstung höher : fast jedcr Mann in JKeb öank, einschließlich dcs Bürgermeisters, var in diesen öioiizen in Ausdrücken, eren Wiedergabe geradezu unmöglich ist schlecht gemacht. Die Patrioten hat' txi nicht übel Lust, das teuflische Weib lizeilich zu vel folgen, und Manche 'sprachen sogar vom Lynchen. Doch alle liefe Anträge trwiejen sich als unprak -lisch. Das Beste kommt aber noch. Am an ern Tage erhielt der Bürgermeister von cm Lcglö!a!ur,i:g!icd M. -Meere in perrhvllle folgende Tclcgramm : Ich .. tobt Ihnen zu n eldcn, daß ich Ihre . ötadt gerettet habe. Eine reizende junge Dame ökamens Jennie Earver hatte den festen Versatz gefaßt, alle Mädchen vor per Auswanderung nach Red Bank und Umgegend zu warnen. Da begegnete sie nir, wir gesielen uns gegenseitig, und ich habe mich mit ihr verlobt, doch erst achdem sie'mir das feierliche Versprehen gegeben, von der Ausführung ihres schrecklichen Vorhabens Abstand zu neh nen und die Gegend vielmehr zu empfehlen." m Dem Bürgermeister und dem Volke siel ein. Stein vom Herzen, als sie diess Runde vernahmen,- und sie beschlossen. Den Achtb. M. H. Moore, sowie er nach fted Bank kommen sollte, mit Glockengeläute und Musik zu empfangen. Zur Luftballonfrage. Die Herstellung lenkbarer Luftballons . vudbekanntlich schon seit vielen Jahrtönten von der Wissenschaft und der Technik vergebens angestrebt ; in neuester Zeit aber hat man es doch zu Resultaten gebracht, welche uns diesem Zi etwas näher rücken und seine endliche Erreichung, die von Vielen bisher als bloße Utopie angesehen wurde, möglich erscheinen lassen. General Russell Thaher, der sich selber mit dieser Frage praktisch fce schästizt hat, hielt jüngst einen bemer- .. kenSwerthen Vortrag über die bisherigen Fortschritte in dieser Beziehung, dem wir nachfolgende Thatsachen entnehmen. Dr. Woelfert in Kiel hat feiner Zeit , mit seiner Lustballon-Vorrichtung viel von sich reden gemacht ; er bewerkjielligte eine Ballonfahrt von 2 Stunden und kämpfte theilweise erfolgreich gegen einen 5!ordostwmd.' doch .es stellte sich bald . heraus, daß' seine Vorrichtung nicht ein.al.gegenmäßige FZinde lange ausreichte. Der russische Eapitän"Kosztowitz erfand einen Apparat, der mit einem Schraubenmotor und gleichzeitig mit Segeln oder Flügeln arbeiten soll ; indeß hat er noch nicht den winzigsten Erfolg ml tmfidmcn. '
lZ des deutschen 5:i"cnieurs bischer, mittels deren man durch Zusammenziehung und Ausdehnung des Ballongases jederzeit beliebig auf- und absteigen kann, so daß man also im Stande ist, unterwegs auf günstige Windströmungen zu warten und ungünstigen auszuweichen; doch damit geh: man ja dem Project eigentlich aus dem Wege, statt es zu lösen. Eine diesbezügliche Erfindung des brasiliani schen öuflschiffcrs Eesar hat noch keine Probe bestanden; der Erfinder scheint seinem Ballon vorerst nicht viel zuzutrauen Das Mciste hat bisher noch der Apparat von (sapitän Renard und Krebs geleistet, w..er schon vor einem Jahre in M(udo-.'. r.::i ziemlichem Erfolg probirt tvurde und neuerdings in verbesserter Form noch günstigere Resultate lic fette ; 9 Meilen weit kämpften die Bei den mit ihrem Ballon gegen den Wind und so large der elektrische Motor des selben mit voller Kraft arbeitete, machten sie 5 Meilen p:o Stunde. Auch General Thayer selbst hat einen ..lenkbaren Luftballon" ausaeklüaelt. Der Motor desselben ist ein Luftpreffer, der einerseits mit einer Koh ensäureMaschine ur.d andererseits mit einem Reservoir zur Aufnahme der zusammen aedrück:en Luft in Verbindung steht. Tie auf solche Art gesammelte, gewaltige Luftkrast wird mit einem Male losgelassen, und der Ballon dadurch vorwärts getrieben. Außerdem hat Thayer einen Motor erfunden, der die Luft vorne einsaugt und hinten ausstößt, sodaß der Ballon ebenfalls sich vorwärtsbewegen muß. Thayer giebt zu, daß der Rutzw dieser Apparate nock, entschikden werden muss.', ist aber der festen Ueberzeugung, da)5 lenkbare Ballons sebr bald in der Kriegsfnh.uag eine wichtige Rolle spie len wetten. Noch nichts gelernt. Schon bei der Orga.nisirung der neuen französischen Kammer zeigte es sich, daß die radikalsten Republikaner unter Füh rung Rocheforts noch nicht genügend ge warnt sind und den Monarchisten nach wie vor in die Hände arbeiten. Man war in republikanischen Kreisen dahin überein gekommen, in das provisorische Präsidium jene Abgeordneten zu wählen, welche schon in der vorigen Kammer die Würde der Vorsitzenden bekleidet haben. Es waren dies die Herren Floquet als Präsident und de la Forge und Spuller als Vi:cpräsidenten. Diese 3!ominirung entsprach der politischen - Lage und den Zlücksichten der Höflichkeit; es waren zwei Radikale und ein Opportunist, was sowohl dem Zahlen- als dem Machtver bältnisse der beiden Schattirungen der Republikaner sich anpaßte, und es waren erfahrene Parlamentarier, deren Leitung alle neugewählten Deputirten sich recht iiciu anvertrauen konnten. Aber schon die )!ominirurg ging nicht ohne Widers'. ruch ab. Rochefort wollte die Wiedercufstellung Spullers nicht zugeben, weil Spullcr sich dereinst dem Antrag widersekt hatte, die ftanzösische Gesandtschaft beim Papste auftu heben. Bei der Wahl selbst kam es zum formlichcn Bruch zwischen den Jntransigenten und den . gemäßigten Republikanern. Die Wahl des Präsidenten und des ersten Vicepräsidenten ging ohne Zwischenfälle vorüber ; Floquet und de la Forge wurden mit großen Majoritäten gewählt, da auch Mitglieder der Rechten ibnen ihre Stimmen gaben. Spuller erhielt dagegen keine Majorität, und neben seinen Wl'S Stimmen erschien Blanc, der Earn fcicat Nochcforts, mit 197. Ein zweiter Wahhang brachte Blanc mit 230 über Spuüer mit 210 Stimmen. Nocbcfort ba:te gesiegt. Aber mit wessen Hilfe? Die Re&te hatte, wie allgemein bekannt war. vorher beschlossen, nicht für Spuller zu stimmen, sondern weiße Zettel abzugeben. Da aber statt der weißen Zettel schließlich eine Majorität für Vlane sich fand, mußte inz'vischen etwas vorgefallen s in, was den Entschluß der Rechten an derte. Es w..r dies, wie sich nachher herausstellte, der Umstand, daß Rochefort iin Rainen der Jntrai.siei'.ten den Eonselvativen ein Bündnis vorgeschlagen hatte, zu dem Zwecke, Spuller zu Falle zu bringen. Herr von Essagnac war mit großer Freude auf das Anerbieten cmg' gangen, und so stimmten für Röcheforks Eandidaten mit etwa 80 Jntransi genten 130 Eonservative. Die ersteren haben sicb zum ersten Male gezählt, die letzteren haben ihren ersten Erfolg gegen die Lkepublikaner davongetragen. Be mcr?enswerth ist, daß unter denjenigen Radikalen, welche Rochefort nicht folgten, sich Elemenceau mit seinem ganzen Anhang befand. Elemenceau war sogar warm für die Eandidatur Spuller's eingetreten, die er im Interesse der Einig, keit aller Ikepublikaner für nöthig hielt; er soll sogar, als er von Rocheforts UmI trieben Kurde erhielt, zu diesem gegan- ' tat iitiS .1.? 0CtA l)rt( 1 1 . j jX i rnti ivtti uiiv iwiu uii it ovituui uuiiauJV haben, wobei es zwischen beiden zu einer vesllgen 'cene gerommen )tin ou. Der Vorgang ist insofern bedeutungs voll, weil hier zum ersten Male das ae fürchtete Zusammenaehen der extremsten vkadlcalen mrt den Monarchrsten wirklich stattgefunden hat, und weil es sich gezeigt hat, daß Beide zusammen die ökepublik zu Falle bringen können. Alle monarchistischen Blätter jubelten, als die Umstände der 3!iederlage Spullers bekannt wurden. Während die Republikaner sehr niedergeschlagen waren. Sie hatten nicht erwartet, daß Rochefort ein so starkes Gefolge mustern könne. Echte Volksvertreter. Das Ergebniß der letzten Landtags Wahlen in Preußen hat wieder einmal gezeigt, wie sehr dieselben 'eigentlich als Ausdruck des Volkswillens zu betrachten sind. Unter den 200 Eonservativen bei der Richtungen, welchen die Wahlen Mandate gebracht haben, befinden sich nicht weniger als 69 V e r w a l t u n g s b e a m t e, und deren Gros wird wieder gebildet aus 43 Landrathen. Will man sich (so schreibt ein Berliner Correspondent der Franks. Ztg.") ein Bild machen von dem Einflüsse, den diese Beamten in manchen Theilen des Staates ausüben, so betrachte man die Liste der neuen Abgeordneten aus dem Regie rungsbezirke Gumbinnen. An der Spitze derselben .erscheint der R&ierunagfii.
Besser bewährt? ft die Vorrichtun
oent Stemmann, ihm folgen em OoerPräsidialrath und 5 Landrätl)e ; von 13 Abgeordneten, welche im Bezirke gewählt worden, sind 7 Verwaltungsbeamte und einer Domänenpächter, den Rest bilden Großgrundbesitzer. In Ostpreußen sind im Ganzen 6, in Westpreußen und Pom mern ebenfalls je 6, in Sachsen 5, in Brandenburg aber gar 13 Landräthe geftählt worden, darunter eine Reihe ziemlich jugendlicher Herren, welche fast alle im Landtage die Aufmerksamkeit der Re gierung auf sich zu lenken und in's Mi r isterium berufen zu werden hoffen. Auch die Provinz Heffen-Nasiau hat vier Land räthe als Abgeordnete aufzuweisen. Des richterliche Element ist durch 53 Abgeordnete vertreten, aber der fort schrittliche Kreisrichter" ist fast gam verschwunden. 3!ur in drei älteren Landerichtsräthen und zwei Landgerichte Direktoren hat er sich erhalten, der junge Stachwuchs an Amts- und Landrichtern aber ist nationalliberal, oder ultramon tan, oder gar konservativ. Nahezu die Halste l8 von 19) der Amts- und Landrichte? gehört dem Centrum an, wahrend die Eonservativen 4 und die Nationalliberalen 6 sich zurechnen dürfen. Selbst Hänel ist in Segeberg einem jungen Amtsrichter unterlegen. Im höheren Richterstande sind die Eonservativen stets
ziemlich stark vertreten gewesen. vUqt bezeichnend für den Ebarakter des neuen Abgeordnetenhauses ist es, daß dem Ade l 130 Dtandate zugefallen sind, von denen allein 103 auf die alten östlichen Provinzen kommen. Nicht günstiger err t k -r . ! 10; einen etc Zayien, wenn man vinzu fügt, daß über em Dutzend der dem Adel angehörigen Mitglieder selbst noch als Bürgerliche geboren sind und von dem Bürgerstande freiwillig Abschied genommen haben, dafür aber jetzt von demselben gewählt werden, um seine Interessen zu vertreten. Vom Jnlande. Eine junge Dame in Co lumbus, Ga., besitzt eine Taube, die so gerne Musik hört, daß sie herbeisliegt und sich auf die Schutter ihrer Herrin setzt, sobald diese auf dem Clavier zu spielen beginnt. Dem Louis Riel soll als ei nem Märtyrer der Indianer - Mischlinge und der Französisch - Canadier rm nord westlichen Gebiet ein Denkmal errichtet werden, wenn die Negierung von Ea nada es gestattet. Der Chicagoer Wahlfäl fälsche? Mackin hat eine hübsche Tenor stimme und singt nun im Ehor der Zucht Haussträflinge mit, wie der Vogel singt, der in den Zweigen wohnet, wenn auch wohl nicht so leichten Herzens. In. Ste. Martha, einem Dorf bei Montreal in Canada, versammelte sich die gesammte männliche erwachsene Bevölkerung in der Kirche und legte das Gelübde ab, innerhalb eines Jahres keine geistigen Getränke zu genießen. Die Universität von Nashville, Tenn., feiert am 10. December ihren hundertsten .Geburtstag. Eine Acte der Legislatur rief die Anstalt im December des Jahres 1765 in's Leben. Hon. E. H. Ewing, der im Jahre 1827 sein Austrittexamen machte, wird die Festrede halten. Ein respectabler jungerFarmer aus Texas beging unlängst Selbstmord, weil sein Liedlingsmaulesel gestorben war. Der Mann steht jedenfalls einzig in seiner Art da, obwohl es schon alte Jungfern gegeben haben soll, dic sich aus Gram über den Tod einer Katzt ?der eines Hundes das Leben nahmen. öln der Seite des Lookout Mountain bei Ehattanooga, Tenn., hat man eine Quelle entdeckt, deren Wasser eine elektrische Wirkung ausüben soll. Man braucht nur einen Finger in's Wasier zu stecken, um eine Erschütterung im ganzen Körper zu fühlen. Die Quelle wurde von einem alten Neger entdeckt. Dallas, Tex., ist auch eine von denjenigen Städten, welche namentlich in den letzten Jahren mit ganz überraschender Geschwindigkeit emporgewachsen sind. In Jahre 1873 noch war von Dallas weiter nichts zu sehen als ein Complex von ein paar armseligen Holz Hütten, heute hat die Stadt bereits eine Bevölkerung von 35.000 Seelen. Die Staatsmiliz von Con necticut besindet sich im Besitze von 16 Kanonen. Ein Sachverständiger, der diese Kanonen unlängst untersuchte, hat jetzt seinen Bericht erstattet, wonach 15 derselben, wenn benutzt, eine tödtliche Wirkung haben werden, für die Miliz nämlich, denn diese Kanonen können keine Ladung mit den neuen Patronen aushal ten. Von dieser Sorte Kanonen hat die Bundesregierung übrigens noch einen bedeutenden Vorrath. Von Pittöburg aus wird gemeldet, der berüchtigte Preis'Faust kämpser Sullivan sei von einem Nev Jorker mit einem Gehalt von hundert tausend Dollars auf ein Jahr engagirt worden, um eine Kunstreise" durch Europa zu machen. Darüber erwüthet ein Wechselblatt : Wir glauben das nicht ; wenn es aber wahr wöre, so sollte Amerika sich in den Grundserdboden hinein schämen, als eines der besten seiner Cul tur-Produkte ein zweibeiniges Stück Vieh hinauszuschicken. Eine nette Ehehälfte ist je neS Frauenzimmer in Jersey City, wel ches neulich den Versuch machte, seinem Gatten, den eS schlafend im Bette wähn ie, eine ziemliche Dosis Arsenik einzugeien. Der Herr Gemahl war indeß schnell Ruf den Beinen, und die holde Gattin am Kragen fastend, entwand er ihr zuerst den Revolver,, den die saubere LebenSge fährtin gerade abzudrücken im Begriffe stand, dann folgte natürlich die nöthige eracht Prügel, die der Dame die Mordgeoanken auf einige Zeit verscheuchen dürften. JnNew Jork hat am Mon tag die deutsche Oper ihr Debüt gemacht und gut bestanden. Zur Aufführung ge langte Wagners Lohengrin, mit Hrn. Stritt von der Frankfurter Oper in der Titelrolle. Ueber seine Leistung schreibt ein dortiges Blatt : Die Stimme klang immer gleichmäßig rein und angenehm, wenn auch die ausdauernde Scbott'scht Kraft und Fülle ihr fehlte. Es ist keine niederdonnernde Wirkung, die StrittS Gesang erzeugt, man wird nicht über völtiat und von den vnsüiedentiaüen
Empfindungen zusammen germretr, aoer
dafür stört den harmonischen iLmorucr kein greller Ton, keine grelle Farbe." Vorzüglich waren Frl. Brandt als Ortrad" und Herr Robinson als Telramund". Die Chöre befriedigten. Die armen Schreiber im Bundesschatzamt sind wirklich geplagte Menschen. Erst stellt man an sie das jedenfalls unbillige Verlangen, daß sie pünktlich in ihren Bureaus erscheinen, und nun beleidigt man sie gar mit dem Befehle, gegen jenen Theil der Mensch heit, welcher nicht im Schatzamt angestellt ist, aber in Geschäften dorthin kommt, zuvorkommend und höflich zu sein. Die auf die Verletzung irgend einer dieser Bestimmungen gesetzte Strafe ist Verabschiedung, und um zu zeigen, daß eS damit Ernst, hat man den zuwi derhandelnden Assistenzchef der Abthei lnng für Schiffahrtsangelegenheiten, Herrn Gassaway, bereits zum Tempel hinausgejagt. Vor 9 Uhr Morgens aufstehen müffen, einerlei, wie kurz oder lang die Tage sind, wird jeder Schatzamtsschreibe? ohne Zweifel für unbillig halten, aber die Zunge zügeln zu sollen und selbst das bescheidene Bäuerlein nicht grob anfahren zu dürfen, ist eine tief einschneidende Forderung, welche Wohl den meisten dieser Heren als eine Tyrannei erscheinen mag. Trotzdem wird es dabei nicht nur sein Bewenden behalten, sondern die beiden Bestimmungen werden ohne Zweifel auch von den anderen Departements eingeführt werden. Die an Neuigkeiten armen Correspondenten in der Bundeshauptstadt säßen zur Zeit wahrscheinlich ganz auf dem Trockenen, wenn das neue Pensionsgebäude nicht wäre, über das sie immer und immer wieder die Schale ihrer Entrüstung ausgießen. So schreibt einer dieser Herren : Die Bureauzimmer, welche um den großen Mittelhof liegen, sind 37 Fuß tief und sind nach hinten so schlecht beleuchtet, daß dort bei trübem Wetter den ganzen Tag Gas gebrannt werden muß. DaS Ganze ist gedeckt mit einem Blechdach, das an allen Stellen Waffer durch läßt, nicht mehr reparirbar ist und in dem Fachblatt The Metalworker" von den besten Experten als Pfuscharbeit bezeichnet wurde. Die Keller sind so konstruirt, daß sie bei jedem starken Regen durch Waffer,welches durch alle Oeffnungen einströmt,überschwemmt werden. Von nahezu sieben Millionen Kubikfuk Luft, welche unter dem Dach eingeschloffen sind, fallen nur lMillio nen auf die Bureauzimmer. Während es unten naßkalt ist, schaffen die DampfHeizapparate in dem obersten Stockwerk der großen Scheune eine Art Dampsbad Temperatur. Das Gebäude bedeckt 80-, 000 Quadratfuß Land und seine Umfas sungömauern sind 76 Fuß hoch, hat aber nu? netto 87,000 Quadratfuß Zimmerräum, während z. B. das Departement des Innern, welches netto nur 70,000 Quadratfuß Land bedeckt, mit Auischlui der weiten Korridore :c., 180,000 Qua dratfuß Bureau-Raum hat. Vom UuSlaud. Der VrüsfelerStadt rath hat eine sehr praktische Maßregel. für die dortigen Mädchen schulen getroffen. Er beschloß, daß fortan das Kochen als obligatorischer Unterrichtsgegenstand in allen Kommunalschulen für Mädchen eingeführt wird. Es wird ein theoretischer und praktischer Cursus gelehrt; insbesondere soll die Kunst einzukaufen, die Kenntniß des Nahrungswerths der zurZubereitung der Speisen erforderlichen Stoffe, die Kenntniß der verschiedenen Fleischsorten, die häusliche Rechnungsführung für Markt und Küche gründlich erörtert werden. Derselbe Unterricht wird gleichzei tig für die höheren Töchterschulen eingeführt, in diesen sollen auch die feineren" Gerichte gelehrt werden. Eine sehr drollige Episode in der Reihe der Festlichkeiten, welche aus Anlaß des Einzugs des Prinzlichcn PaareS in Braunschweig stattge fund:n, hat das benachbarte Wolfenbüt' tel, sozusagen die zweite Residenz des Herjoglhums,sgeltesert. Du braven Wol fenbütteler hatten schon bei der Einzugs feierlichkeit ihren Unwillen darüber kundgegeben, da sie nicht rm Festzuae mar schiren durften. Nun war aber das Gerücht entstanden, daß der Prinz Regent mit Gemahlin sich auf einige Stunden nach Wolfenbüttel begeben wollte. Das Gerücht soll entstanden sein durch einen Hofkutscher, der einen Wagen wusch und auf die Frage, wohin der Prinz fahren wolle, erwiderte, daß erne Fahrt nach Wolfenbüttel geplant sei. Daraufhin große Aufregung in Wolfenbüttel. Die Behörden und Corporationen, die hohe Geistlichkeit und die Schulen, kurz sammtllche Umwohner rüsten sich, den Neaen ten festlich zu empfangen. Fahnen und Standarten schmücken die alten Häuser der krummen Straßen ; Guirlanden wer den in aller Eile gefunden : die Büsten deS RegentenpaareS zieren sämmtliche chauladen: Bürgermeister und Vor stände der Vereine Präpariren sich auf die Begrüßungsreden ; die Ehreniunafrauen richten ihre weißen Kleider her, auf den Thurm der Hauptkirche wird ein Mann geschickt, der mit einer Fahne das Zeichen geben soll, wenn das Fürstenpaar sich der tadt naht, und Alles eilt nachdem Her zogsthore, durch welches der Regent von Braunschweig her seinen Einzug halten muß. Stunde auf Stunde verrinnt in fieberhafter Erwartung. Der Prin, Re gent zeigt sich nicht. Endlich kommt ein LlT . Tt . m m nlagiuralsmlkglieo aus den flauen Ge danken, nach Braunschweig zu teleara phiren, ob die Fahrt nach Wolfenbüttel aufgeschoben sei. Pünktlich trifft die Antwort ein, daß von einer solchen Fahrt uveryaupt nichts bekannt sei. Die Fah nen und Flaggen werden wieder eingepackt ; die Guirlanden verschwinden und Wolsenbüttel's Einwohnerschaft kehrt kleinlaut und niedergeschlagen zu den vetmlschen Penalen zurucr. Ueber ein erschütterndes SamtlttN'Drama wird auS Körnasbera Folgendes bekannt: Die im rüstigsten edenöalter stehende Maurerwittwe Füh rer hat eineS Abends ihren vier Kindern im Alter von 10 bis 13 Jahren (2 Eöhnen und 2 Töchtern) vergifteten Merrettigbrei zum Abendeffen vorgesetzt und davon auch selbst genoffen, worauf sich iMntliche künf Personen. iur diuht be
gaben. Als andern Tags früh Todesstille in der Wohnung herrschte und ein Schloffer die Thüre öffnen mußte, sind die 18 Jahre alte Tochter todt und die andern vier Personen in Zuckungen und sprachlos vorgesunden worden. Die letzteren wurden sofort ins Krankenhaus gc schafft, woselbst die aus ihrem Magen ausgepumpte Speise sich als vergisttt erwies und nach der Entfernung derselben sich vollste Aussicht auf Erhaltung sämmtlicher vier Patienten ergab. Die Mutter verweigerte jede Abgabe über die That, indeß ist übcr die Motive zu der letzteren ermittelt worden, daß die A!utter vor kurzer Zeit im Gram über die Verführung ihrer ältesten Tochter die
Drohung ausgestoßen hat, nch und' sämmtliche öiinder umbringen zu wollen. und daß dieser (ram die cranlanuna zu der That gewesen ist. DerEzartstrnRunland doch nicht mehr so w?it, wie es in dem bekannten Sprichwort heißt; der Telegraph hat ihn vielmehr näher gerückt. In Odessa hatte jüngst Herr Schilling, der Orgelvirtuos, einen Strauß mit der Post zu bestehen. Er holte Briefe am Schalter ab. Hut ab !" rief ihm der Beamte zu. Es zieht hier und ich transpirire", entgegnete Schilling. iLmerler", herrschte ihn der Beamte an, zuerst nehmen Sie Ihren Hut ab und dann erhalten Sie Ihre Briefe!" Schnell entschlossen fragte Schilling tele graphisch in Petersburg an, ob ein Reisender gezwungen sei, am Schalter den Hut abzunehmen. Umgehend traf die Antwort ein und lautete günstig. Herr Schilling durfte seinen Hut aufbehalten. Die Depesche mit Antwort hatte drei Rubel gekostet, wurde aber von einem Gutsbesitzer der Merkwürdigkeit halber für 8 9iubel angekauft, denn in Zkußland lst s allerdings ttte, am Schalter den Hut zu ziehen. Aus Lyon berichtet man folgende kuriose Geschichte : Der GeldWechsler Mathieu kündigte seit Monaten mallen Blattern an, daß ber ihm eme Lotterie veranstaltet werde, wobei der Haupttresser notorisch jährlich sechstau send Francs ins Haus bringe. Da in Frankreich Lottcriespiele äußerst selten. so gingen die !?os? reißend ab. Am 27. Oktober fand die Ziehung statt, die Gewinnerin war eines der schönsten Mäd chen der Stadt, Leonie Malot, und der Haupttreffer e,pupp:e sich als der Neffe des Geldwechslers, ein junger, schöner Mann, Namens Stephen Bordonne, der bei ihm mit einem Gehalte von sechstausend Francs jährlich angestellt ist. Stephen jubelte hoch auf, als er horte, wem er zugefallen, doch das junge Mädchen, welche durch Blumenmachen sein Brot verdient, erklärte kategorisch, daß es einen Mann, welcher sich zu solchem Spiele herzebe,nicht heirathm I könne, und verzichtete auf ihre Rcckte zu j Gunsten der alten häßlichen Portierin, die im selben Hause wohnte." Wie weit man in Frankreich die Beschäftigung mit dem Deutschen treibt, beweisen die Jnstructionsbücher der Soldaten, in denen ein um ständliches questionnaire usuelfran Sais aUemand zu finden ist.woraus wir folgende bezeichnende Uebersetzungen entnehmen: Aux armes inns gue vair : anjourd'liui hoy te ; camp lagueur; capitaine haouptmann; cidre pfailvain; coucher ch äffen ; itineraire marchrik tounir; linge lavneundzovg; laroute traverse:telle? furt de strasse nak; combien y a-t-il d'ha biiants dans vi fil ainvonneur zind in ; ou est l'ennemi ? vo stait dair saynnd ? etc. In Earp entras in Frankreich hat sich soeben eine sensationelle Proceßverhandlung gegen einen Arzt Namens Dr. Estachv. abgespielt, der den Versuch gemacht hatte, einen jüngeren Amtsbruder und politischen Gegner, den Dr. Tournatoire, durch mit Arsenik pergiftete Krammetsvögel aus der Wel-zu schaffen. Der Versuch mißlang, wä7)rend die Frau und die Dienstmagd des Bedrohten, welche von dem Geschenke etwas aßen, erkrankten. Die Verhand-' lungen über diesen Fall dauerten die ganze verflossene? Woche und führten eine Menge Zeugen vor die Geschworenen der Vancluse. Weniger als diese schadeten die verzweifelten Bemühungen, sich aus dem Handel zu ziehen, dem Dr. Estachy, der u. A. einem Mitgefangenen, dessen sich das Gericht als eines Spions bediente, siebzehn Briefe an Zeugen zugesteckt hatte und seinen Gegner zu compromittiren meinte, indem er auf demselben Wege ein Delphine 3lee" unterzeichnetes Schreiben absandte, in welchem diese Delphine sich zu dem Verbrechen bekannte, zu dem sie dMh Verführung getrieben worden wäre.' - Die' Geschworenen erkannten Estachy des Vergiftungsversuchs schuldig, nahmen aber mildernde Umstäude an unh,.as Urtheil lautete auf achtjährige Zwangsarbeit. ' The Mirror is no flatterer. Would you rnake it teil a sweeter tale? Magnolia Balrn is the charrner that alrnost cheats the looking-glass. Aufforderung. Rune nsta ou Vorder t. Surgen, Preußen. Mich,! J-a E. au H"ke, reuße. O'selit" Lob. air a rtzdoen, Bayern. Reuter George auS m,rlyokn Bzy'rn. B'uer Kndr. und Adam aS Ge,otzh!e, Bayern. Hrhl .ae. Fred, a i Untmu k,r ,., WZ ltemb rs. La,chinger Earl 23.cn Göppingen, Äürt'emberg. Eichelman . Herm. a Arielbt'p, Würt rnberg. Olu u ttonra' au? Obttbi dinge-, Baden. Erft au Ortenberer, Baden. Die Obenaenannten ollen sich wegen Erbschaft?, Xngklkgenheiten enden an Herrn I?liiltl Rnppnport, . 120 Oft ar!ad trafec. 5nfitana?olj, Jnl, THISPAPEREIW. Newspupor AdTrtlflng r.uieau 10 St,ruc ßtreeD.wlietoadvsr. rWif irflCir snsauEu uWs
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b Jndtanarl' nk.ab'gEtt? f4.w 6:13. :, Danton Piaua . Urbana Ccluroiul.... 9Cen;ari ... teuren!! . Oh,eU,g.... , 9imou?a . Harrtidurß... , CaUtmcr.... , kSafhlngton.. . VhUadllt,la Re fjort. . , ofivn 7öglich. t IByttA, actccnoT.we w Scnnug. Pllann' - alaft. Schlaf, uvd Hotel. Wagen kurch bt Ptttkbvr. Harntbur?, PhUadelzita und Aesvork. ohn chsel. vlo tn WagSsi ach aitimor. Washingt, und oilon. ffadrfacten nach allen DtftliAea Etkdli id in allen Hauxt?ahrtanen.Vrea de Westen and in dem Stadt.Bureau, Qtt ttt Jllinor und vasbtngton Ltraß und tm Union ttvtt Quzta Zndianaroti, zu haben. Schlaswagen.Karten l&nm ,n tn CoiouI gesichert erden durch pglifaticn (et den Lee! Im tadt'Burea der ist sinUn Depot U Zndianapolt, Ind. 0. it. erina, . . P. , ordst.ck asd'ug. ton und Jktnoi Straß,. Jnd'xl. tamU CtcOrea, Banagti, Colualsl, Ohi 9 . K. 8 d. Gl. Vailagt. n rtkt.,ke Vtb,ra. . Hx Mtn, SYr ötzt it VANDA1IA LINE ! tzr Warum? ca Weil sie die kürgefte und befte Linie über e-t XiOnl, 2klssonxi9 Sangasi Iowfj Wotorasliai Texaa, A.rlca.jxmwua9 Colorado Nott Mexico, Deoota und California ist. Da! abniett iS dos Ctcta und die Tchieueu fiud au Stahl. Die Vagen haben die aeutften Verbesserungen. Jeder Zng htf Lchlafvau. Paagiere, 00 sie uun Viueie erster Klasse oder kmigrauten.Villet haben werden durch nusere Passagierzüge erster lasse befördert. . - i Ob Sie unn ein Villet , erLßigten Prei. sen, ein S;enrf.n,billet der irgend eine Sorte kisenbahnbillete wolle, komme Sie, oder schreiben Lie an II. Tl. Dorinff, Tssiftent dentral Paffagik,g,t. , dft öalhingUn nd Jlltr.ot ttJnd'Pl V. H ill, Sen'l Tnpt. St.Louis, 0. . . S 0 d. Vaff..st St. Loui . Jkm FWUWU SHÖUlSVtÜt.NrwAlBAIIT CHICA60 Hi(Si Die lüiiitt und dlreklkfte Linie von INDIANAPOLIS nach Frankfort, Delphi, Montieello, MichiZ, Citv, Chicago, und allen Orten 1.1 nördlichen Jndiana, Sticht aas, nördlichen Illinois, Vitconsin, Iowa, innesota, ebrat'a, Kansa, Tlev Merieo, Vakota, Revada, fcMnad, Calisornie und Orego. 2 direkte Züqe täglich 2 von Indianapolis nach irags; ebenso nach M chigan City. Slegant Pnllmann Schlaf waggon auf den Nachtzüg.,. Vepäckiiarken di an' Re seziet erthe lt. K,n Lahn hat größer Bt ueralichkkiten der blikaer ate al toi . 4 lett d utptrun ntchtj -dtttrcftn. etahUOelei. . iKisirt i lctfrn Sund etiuftn, Lustbrems,n und woder En nchturigev, nud:,trtfftlche Sorthef ?. für Em,gka, ten, nd und Touri':eniu,t na trgen te Ort, be: von o.npr ihud-'.r r- wt nan nördlich, sltdltch. östlich t.er eftttch i reif iifcht. kauf ma.. acht sa nvig. iUt tli BlR ? Pr 1 U I 9. gf,y,. Oeg Siaherem d a fich Bobert Eiurnott, Diftrttl Paffagt? Igent, r 25 üi Jlinoi Liraie. Jndiana?, Jd. Zv V. n'ou, O. C. Vldl GintxtL.ttxnaütXi veneral Paffagt? stet 4, 2. t)tcAj au
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