Indiana Tribüne, Volume 9, Number 68, Indianapolis, Marion County, 27 November 1885 — Page 3
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Wilde Wogm. Roman von Ewald August 5!önig. (Fottsevung.) Wie Sie wollen," erwiderte Scbrci' bcr mit seinem harmlosen, freundlichen : Lächeln ; es war nur eine Anfrage." Für die ich Ihnen nicht dankbarbin, versetzte Steinthal mürrisch. Hinter dem Nucken der Herrschaft das Personal abspenstig machen, ist keine ehrenhaste Handlung." In diesem Momente trat der Bruder Marianne's ziemlich ungestüm ein. Die Kellnerin erhob sich, um ihn zu bedienen; er trat mit dem Hut in der Hand an das Büffet und sah dem Wirth fest in die zornflammenden Augen. Was wcllen Sie hier V fragte Steinthal barsch. Mir Borwürfe machen Wenden Sie sich an Ihre Schwester, das ist die richtige Adresse." Borwürfe ? Ihnen V' erwiderte Konrad verächtlich. Ich danke Gott, daß meine Schwester den Muth gehabt hat, die Geschichte zu Ende zu bringen ; Jhnen nehme ich es nicht einmal übel, daß Sie sich wie ein Lump dabei benommen haben, denn ein anderes Be nehmen hätte Ihrer Natur Widersprochcn. Ich will mir den Ring und das Bild meiner Schwester von Ihnen zurückfordern." Ste hat auch Manches von mir zum Geschenk erhalten" Werthloses Zeug, ich Hab's Ihnen mitgebracht," siel Konrad ihm ins Wort, während er ein Packetchen aus der Tasche holte, das er aufs Büffet legte. Wenn Sie diese Geschenke betrachten, so werden Sie vielleicht heute sich Ihrer damaligen Armuth schämen." Steinthal hatte den Ring schon abgezogen ; er suchte in den Schubladen des Büffets nach der Photographie, die er endlich unter seinen Briefen und Rechnungen fand. Schämt Euch selbst, Jbr schäbiges Bolk " sagte er in maßloser Wuth. Ihr habt wahrdaftig keine Ursache, Euch aufs hohe Pferd zu setzen ! Ihre ärgert Euch nur, weil ich " Nein, wir freuen uns," siel Konrad ihm abermals in die Rede, während er !ing ultd Bild einsteckte; es ist uns eine ast von der Seele gefallen, seitdem Maria .ne die Sacbe zu Ende gebrackt hat ch konnte Ihnen noch andere Wrt: ja jcii, aber" Hinaus, Du Lump !" schrie de 'irch. Laßt Euch nicvt wieder lUx H n, wenn Ei:re lochen Euch litt? iind!" Der jr.fyeltcr fchiiitelts mißbilligend sein graue Hüup:, ai Konkav vas 5acjifi:ir.cr verlassen hatte. Das liurt den X'cuten auch wieder 3tpf u iiblem Geredc geben," sagte er; ie haben sich da sehr unklug dcnoml'.U 11." vt'as geht mich das Geschwätz der Leuce an V .brauste Steinthat auf. Sie sollen mir nur zu nahe kommen, dann will ul ihnen fä cn hcinjcuchten, das; ihnen ,v'i.'ren und Sehen v.rgeht. Lassen Sie mich in Ruhe mit Ihren weisen Btmerku:?gcn, ich brauche keinen :)iatt) von Zhne.l, ich thne, was mir beliebt, und damit bslsu j" Er war hinter dem Büffet hervorgekommen, in steigender Aufregung durchmaß er mit großen SchrMm den elegan ten !aum. Der Inspektor trank sein Glas ,sus und holte seine Börse aus der Tascheum die Zeche zu berichtigen. Nur immer weiter Hetzen," flüsterte er der Kellnerin zu, die vor ihm stand ; in seiner Angst und Unruhe wird er sich vielleicht vcrra:hen. i'.qttn Sie auf jedes Wort, das er spricht." Ein neuer Gast trat in diesem Augenblick ein, ein schlecht gc!leide:er, großer, hagerer Mann mit grauem Haar. Seine schielenden Augen hatten einen tuestscheu, stechenden Blick, die laiM, scharf gebogene Rase verlieh seinem Gesicht einen Ausdruck, der an einen Raubvogel erinnerte. Der Wirth musterte ihn mit einem geringschätzenden Blick und schien sehr geneigt zu sein.thm die Thür zu zeigen. Aber der Gast achtete nicht darauf, er ließ sich an einem Tische nieder und verlangte ein Glas Bier; dann heftete er den schielenden Blick auf den Inspektor, der ebenfalls ihn betrachtete. Die Kellnerin brachte ihm mit verdrossener Miene das Bier. Schreiber hatte unterdessen seinenaletot zugeknöpft und die Handschuhe angezogen; mit freundlichcm Gruß ging er hinaus. Wenn der Herr noch einmal wieder kommt, verbitte ich mir alle Heimlichkeiten mit ihm," fuhr Steinthal die Kellnerin an. Wenn es Ihnen bei mir nicht mehr gefällt, können Sie gehen ; aber so lange Sie in meinen Diensten j'ind, haben Sie es mit mir und nicht mit meinen Gästen zu halten." Sapperment, Sie können grob werden !" spottcte der Gast. He, was kümmert das Sie?" brauste Steinthal auf. Trinken Sie Ihr Bier aus und machen Sie, daß Sie fortkom mcn; Sie gehören überhaupt nicht in dieses Lokal." Aus .fremder Leute Leder ist gut Niemen schneiden ; kennen Sie das Sprichwort?" Der Wirth war vc? dem hageren Manne stehen geblieben ; der hohnische Ton, den der Gast angefchlagen hatte, schien ihn zu beunruhigen. Wer' seid Ihr?" fragte er barsch. Kaspar St'rick," antwortete der Andere. N'ini bin ich so klug wie zuvor ; ich kenne Eu.-y nicht !" Ihr werdct mich kennen lernen, wenn icb ein paar Wcrle mit Euch allein geredet habe !" Wahrscheinlich eine Bettelet", höhnte Steinthal. Oder eine Warnung!" sagte Strick in scharfem Tone. Schickt das Mädchen fort," f i igte er leise hinu. - Der Wirth sah ihn eine Weile starr an, dann schüttelte er ablehnend das Hau,:. Ihr seht aus wie Einer, der Aöses im Schilde sühn." erwiderte er; mit Ech allein zu sein, dünkt mich gefahr lich." Seid Ihr solch' eine Memme ?" spotte:e der Gast. Jch hab' mich poch an
jarnwi -irr
seinem Äceni'cyen. allcy nicht an srenldcm Gut vergriffen, versteht Ihr das ' Ich sage Euch, schickt das Mädchen fort ; Jbr werdet e:was erfahren, was Euch sehr nützlich ist, und was nicht Jeder zu wissen braucht." Steinthal schüttelte noch immer den Kops ; sein Blick schweifte rathlos hinüber zu der Kellnerin, die am Büffet stand. Denkt an die Schiffbrücke !" flüsterte Kaspar Strick. Der Wirth fuhr zusammen, als ob ein elektrischer Schlag ihn getroffen habe ; die Augen quollen aus ihren Höhlen hervor und ihr starrer Blick ließ die Angst des bösen Gelvissens nur zu deutlich er' kennen. Er befahl dem Mädchen, in die Küche zu gch'n, dann nahm er dem hageren Manne gegenüber Platz. Was soll's mit der Schiffbrücke ?" fragte er heiser. Im vergangenen Herbst brachtet Ihr einen Fremden hinüber ; Ihr trugt seinen Koffer. erinnert Ihr Euch noch V Das ist oft geschehen." Es war zur Zeit der Ueberschwemmung, an einem Abend, wo man des Wetter wegen keinen Hund vor die Thür hätte jagen sollen," fuhr Kaspar Strick fort, dessen schielender Blick durch' dringend auf dem Wirth ruhte. Der Fremde war betrunken, Ihr gingt neben ihm" Zum Teufel, ja, ich sage Euch noch einlnal " Laßt mich ausreden. Ich war da mals noch Laternenanzünder, Ihr habt mich nicht gesehen, ich aber sah Euch zweimal; einmal, als Ihr über die Brücke binüber ginget, und nachher, als Ihr zurückkamt. Das zweite Mal war der Fremde nicht mehr bei Euch, aber Ihr trugt seinen Koffer noch imtner. Schön !" sagte der Wirth mit heiserer Stimme. Und was weiter V Das frage ich Euch !" spottete Strick. Wo ist der Fremde geblieben V Abgereist !" Ohne seinen Koffer?" Der sollte ihm nachgeschickt werden, ich mußte ihn ins Hotel zurückbringen." Seht, so dachte ich damals auch, und deshalb kümmerte ich mich um die Ge schichte nicht. Ich hatte meine Arbeit und darum keine Zeit, mich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Ich dachte wohl noch einmal daran, als der Prozeß gegen den Kaufmann Nöder vetchar.delt wurde, aber das war eine klare Sache, mit der Ihr nichts zu schaffen hattet, und wenn ich nun auch noch mit meiner Geschichte herausrückte, so wurde ich in den Prozeß wwickelr, und dabei konnte für mich nur Aerger herauskommen. Bor einiger Zeit wurde ich entlassen, weshalb, kaun Euch gle:chgi!tig sein. Ich hatte keine Arbeit mehr und bummelte in den Straßen herum, kam dabei auch an diesem Hau'e vorbei und sah Euch in der Thur stehen. Ein Geficht wie das Eu rige vcrg.ßr man nicht, wenn man's einmal geseh.n hat, und gesucht hatte ich Euch schon lange. Ihr wart also kein Tlen'lmann mehr. Ihr standet da ivie ein vern'ögendr Mann, das machte mich neugierig Ihr werdet's begreiflich sinden. Ich trat in Euer Haus und trank einen Sivnapö ; ich sah hier die Pracht und Herrlichkeit und horte auch, wie Ihr mit Ernem Gelde prahltet. Ich erkundigte mich bei den Nachbarn, Am Tage nach jenem Abend hattet Ihr die Wirthschaft hier gekauft und baar bezahlt ; aus der a!:en Räuberhöhle hattet Ihr einen ele ;4ii:e:: Sai? gemacht, und Ihr wäret .och nur k in armer,hungrigcr Ttenstmann , .... 4i f,t'icaim ein arm.r Dienstmann nicht ttben V fragte der Wirth, aus desjci! Au gen maßlose Wuth flammte. Wenn man reiche Verwandte hat,wird man nicht Tienstmann," spottete Strick, der jede Bewegung des Andern scharf beobachtete, Herrenloses Gepäck ist auch eine 'Erbschaft Haltct den Rand, oder ich schlage Euch nieder wie einen tollen Hund !" Wollt Ihr noch einen Mord begehen?" Steinthal fuhr von seinem Stuhl em por, seine Faujt griff schon nach dem Halse des hageren Mannes ; er ließ sie im nächsten Moment wieder sinken und ein dumpfes Stöhnen entrang sich seiner Brust. Sagt das nicht noch einmal," zischte er ; meine Hand ist so rein wie die eines neugeborenen Kindes. Was wollt Ihr von mir ? Der schlechte Kerl, den Ihr hier sucht, seid Ihr selbst ; Ihr wollt durch Lüge und Berleumdung Geld er' pressen." Lüge und Verleumdung?" höhnte Strick, der furchtlos dem erregten Manne in das wuthflammende Gesicht schaute. Könnt Ihr die Erbschaft beweisen? Könnt Ihr das Hotel nennen, in dem Ihr den Koffer abgegeben habt ? Wenn ich meine Geschichte erzähle, muß es dann nicht Jedem auffallen, daß Ihr schon am Tage nach jenem Abend die Taschen voll Geld gehabt habt? Jhrwerdet dann nicht mehr wagen, von Luge und Berleumdung ;u reden ! Das Gericht wird Euch fra gen, wo der Fremde geblieben sei ; daß es schon Unrath wtttert, habe ich vorhin entdeckt." 'Was habt Ihr steckt?" fragte Stcinthal, den die furchtbare Anklage jetzt verwirrte. Daß Polizeispione hier verkehren !" Das Gesicht des Wirthes wurde plötzlich lodesbleich, sein Blick gläsern; er umklammerte mit der knochigen Hand eine Ecke des Tisches, als ober eine Stütze suchen wollte. Der alte Herr, der vorhin hier saß?" fragte er. Ist ein geheimer Polizeibeamter, das weiß ich ganz sicher," nickte Strick. Ach, der Lump ! Will er hier spionirenZ" Was wird er anders hier wollen V Ich werfe ihn zur Thür hinaus!" Daiu habt Ihr kein Recht, so lange er sich anständig benimmt. Oder wollt Ihr ihm zeigen, daß Ihr ihn fürchtet? Wenn Ihr das thut, seid Ihr verloren. Noch weiß die Polizei nichts ; sie kann Euch erst dann anlassen, wenn ich rede ; sie tappt im Dunkeln und wird auch darin bleiben, wenn ich schweige. Also offe nes Lpiel zwischen uns beiden, lieber Mann; ich habe alle Trumpfe in der Hand Ihr müßt verlieren, wenn ich sie auespiele !" Steintbal fuhr mit denLänden durch
sein Haar, es war plötzlich naß geworden, er zitterte am ganzen Körper. Wenn ich die Geschichte erzähle, wie sie ist, so wird Niemand sie glauben", sagte er, mit den Zähnen knirschend ; ich muß schweigen, wenn ich nicht selbst mich verderben will. Es ist nicht lvahr, daß ich das Leben eines Menschen auf dem Gewissen habe ; Ihr behauptet das nicht noch einmal " Ich werde gar nichts behaupten, wenn wir uns einigen," siel Strick ihm beruhigend inS Wort, ich kann schweigen." Der Wirth nahm das leere Glas und ging zum Büffet, um es wieder zu füllen; er selbst trank ein großes Glas Branntwein. Was verlangt Ihr ?" fragte er, als er seinem Gast wieder gegenüber saß. ' Borläusig Kost und Logis hier im Hause, einen guten Anzug und Taschen' geld," antwortete Strick. Ihr sagt: vorläufig?" Ja, das Weitere wird sich später sin den." Ich kann Euch hier nicht aufnehmen." Und ich verlange eS !" sagte Strick mit scharfer Betonung. Ihr seid jetzt vor mir gewarnt, Ihr sollt mir nicht heimlich durchbrennen.", Wollt Ihr mich ruiniren ?" fubr der
Mirth auf, der seine Wuth immer noch. , A (''tttViAiiM ftVj QCli a L.4.bWu W! . k uiu luuuitii twiuiit. ,,?uv lvetven vre Leute sagen, wenn ich einen solchen Bagabunden hier aufnehme ?" Seid etwas höflicher," erwiderte Strick, in dessen Augen es nun auch aufblitzte ; wenn aucy mein 3iock zerrissen ist, so bin ich doch immer ein ehrlicher Marni gewesen. Wollte ich Euch ruiniren, so ginge ich zur Polizei ; ich könnte Euch heute Abend noch hinter Schloß und ölicgel bringen. Lügt den Leuten vor, ich sei ein armer Verwandter, der Unglück gehabt habe ; auf eine Lüge mehr oder weniger kommt es ja nicht an." Steinthal hatte die Hände auf den Rükken gelegt und wanderte rastlos auf und nieder; von Zeit zu Zeit streifte sein sieberglühender Blickden hageren Mann,der scheinbar ruhig auf die Entscheidung wartete. Was sollte er machen ? Bo allen Dingen mußte er sich das Schweigen dieses Mannes sichern, und das konnte er nur dadurch, daß er die ihm gestellten Bedingungen annahm. Er gewann dann auch Zeit und fand vielleicht später doch noch Mittel und Wegc, sich von diesem gefährlichen Gegner ohne große Opfer zu befreien. Er öffnete die Thür und rief die Kellnenn ; ein bedeutungsvoller Blick gebot dem Gaste Schweigen. Der Mami ist ein armer Verwandter, ich muß mich seiner annehmen, bis er wieder Beschäftigung gesunden hat," sagte er, als das Madchrn eingetreten war. Er kann oben in der Dachstube wohnen, ein anderes Zimmer habe ich nicht; sorgen Sie, daß das Bett zurechtgemacht wird, und geben Sie ihm ein Abendessen." Das Mädchen warf einen mißtrauischen Blick auf Strick, der mit einem boshaften Lächeln ihr zunickte. Na, wird's bald V fragte Steinthal rasch. Die Kellnerin zuckte schweigend die Achseln und ging hinaus. Da ist etn neues Räthsel, vielleicht wird das andere dadurch gelöst werden," murmelte sie, während sie draußen eine Kerze anzündete. Dann stieg sie die Treppe hinauf, um den erhaltenen Befehl auszuführen. DerAbschied. Kaspar Strick schien im Hause Steinthal's sehr wohl zu fühlen ; er war neu gekleidet, er aß und trank gut, ohne unbescheiden zu sein, und arbeitete dabei unverdrossen. Mit der Kellnerin hatte er sich bald befremdet aber ityc Neugier, die'sich in scheinbar harmlosen Fragen kund gab, befriedigte er nicht. Er beobachtete scharf, nichts entging ihm; er warnte sei nen nunmehrigen Verbündeten , vor. Gefahren, von denen dieser keine Ahnung gehabt hatte. Er ricth ihm, den geheimen Polizeibeamten so freundlich und höflich wie "einen gern gesehenen Gast zu behandeln und ihm gegenüber kein Mißtrauen zu zeigen, heimlich aber beobachtete er den alten Herrn, den er eines Tages in das Hotel .um Adler treten sah. Der Jlispcktor batte durch die Kell.ieriit erfahren, in .'elch rathselhafter Weise und welchem -Zu stände dieser anzcbliche Verwandte aufgenommen wöroen war ; er hatte auch gesehen, daß dieser Mann ihm zum Hotel folgte. Das .'tllcs konnte nur dazu dienen, seinen Verdacht gegen Stei-:thal zu bestätigen, aber es mahnte ihn auch zur äußerzten Vorsicht. . - Wenn der ehemalige Dienstmann den Rainen seines Opfers kannte,' und wenn er dann erfuhr, daß eine Dame desselben 'Namens im Hotel zum Adler wohnte, so lonntz er ohne Muhe errathen, was gegen ihn beabsichtigt würde ; er war dann gewarnt, und man durfte sich darauf gesaßt machen, daß er plötzlich auf Ninrmerwiederkehr aus der Stadt verschwand, De? Entschluß des Jnspek' torö war sofort gefaßt, er ging ins Hotel und ließ sich bei der Amerikanerin anmel den. Mistreß Burton, die nicht an der Gasttafel,, sondern in ihrem eigenen Zimmer zu speisen pflegte, saß mit Erna noch beim Dessert, als der alte Herr eintrat. Ich muß Sie bitten, abzureisen," sagte er, nachdem er Platz genommen hatte. Wenn Sie in einer bcnachoarten Stadt so lange verweilen. wollt, bis ch, meine Aufgabe erfüllt habe, so will ich dagegen nichts einiveliden ; indessen wäre es mir ,lieb, wenn Sie dem Personal dieses Haufcs erklären wollten, Sie kcbrlen nach New Jork zurück." Und wenn ich dies nun wirklich thäte ?" fragte die Amerikanerin.' Ich sehne mich in der That, danach, die Heimreise antreten zu dürfen ; geschäftliche Nachrichten, die ich von drüben empfing, beunruhigen mich." So reisen Sie," erwiderte er. Ihre Anwesenheit hier ist unnölhig. Wenn ich den Verbrecher entdecke und der Proceß gegen ihn eingeleitet wird, so haben Sie ja keine Aussagen zu machen, wenigstens keine.vie iux die Unteriuckuna vonirav
j welcher Bedeutung ivaren. Ich werde
bnen von hier aus ausführliche Mitthciiungen macben, damit Sie stets unterricht tet bleiben." Sie glauben also jetzt mit voller Bestimmtheit an ein Verbrechen?" sagte sie, in ihren Sessel zurücklehnend. Ja, ich glaube daran, und ich glaube auch, den Verbrecher bereits zu 'kennen. Der Mann ist in jener Stacht, in der Ihr Gatte plötzlich verschwand, reich geworden, die Quelle dieses Ikcichtbums kann Niemand erforschen. Die Polizei hat auch kein Recht, danach ?u fraaen, so lange nicht hinreichende Verdachtsgründe. vorliegen, denn der Äcann ist bisher unbcscholten, und in Privatangelegenheiten dürfen wir uns nicht hineinmischen. Da bleibt mir denn nichts Anderes übrig, als den Akann unausgesetzt zu bcobachten, bis ich einen Beweis gegen ihn gefunden habe." Und meine Anwesenheit hier ist dabet störend ?" Sie kann es werden. Wie ich ihn beobachte, so beobachtet er mich ; dies beweist mir, daß mein Verdacht begründet ist,und es mahnt mich zur Vorsicht. Wenn er., erfährt, daß Sie die Gattin seines Opfers sind, und daß ich mit Ihnen verkehre, so weiß er auch, wer ich bin, und was ich beabsichtige." Das kann er auch nach meiner Abreise noch erfahren !" Ich bestreite das nicht, aber andererseits wird Ihre Abreise ihn wieder beruhigen. Er nimmt dann vielleicht an, Sie hätten die Erfolglosigkeit Ihrer Nachforschungen erkannt und deshalb die Heimreise beschlossen." Gut, wir werden morgen Vormit tag abreisen", sagte Mistreß Burton entschloffen, und Erna nickte als Antwort auf den fragenden Blick ihr bejahend zu. Sparen Sie keine Mühe und keine Kosten, um mir volle Gewißheit zu verschaffen." Können Sie mir den Handkoffer beschreiben, den Ihr Gemahl bei seinem Verschwinden bei sich führte ?" Braunes Leder mit iessingecken; auf dem Teckel bildeten die Kopfe Heiner Messingnigel die Buchstaben E. B. : charles Burton." Waö der Koffer außer dem Gelde ent-. hielt, können Sie mir nicht mit Sicher heit sagen? ' Nein ; wahrscheinlich etwas Wäsche und die nöthigen Toilettegegenstälive. doch sichere Angaben kan.t ia darüber nicht machen. Sie werden auch wool sammt dem Koffer längst vernichter sein." Man sollte es annehmen." erwiderte der Inspektor mit ironischem Lächeln, aber gerade in diesem Punkte sind die Verbrecher inderRegel leichtsinnig. Wenn sie auch erst nach längerer Zeit gefaßt werden, so sindct man doch häufig etwas in ihrem Besitze, was zu ihrer Ueberführung dient." Ich will Ihnen wünschen, daß dies auch hier der Fall sein möge, es würde die Lösung Ihrer Aufgabe erleichtern. Dann aber bleibt noch immer die Frage offen, wo die Leiche meines Mannes ;u suchen ist; so lange diese nicht gefunden wird, habe ich die volle Gewißheit nicht, die ich wünsche." Sehr wahrV, nickte der alte Herr mit gedankenvoller Miene ; mit der Lösung dieser Frage aber kann ich mich erst dann beschäftigen, wenn ich den Verbrecher hinter Schloß und 3!iegel habe. Es ist nicht nur möglich, sondern sogar höchst wahrscheinlich, daß der Strom die Leiche mitgenommen hat; ich werde also in allen Ortschaften am Ufer unterhalb dieser Stadt recherchiren laffen, wenn der Verbrecher nicht den Ort angiebt, wo sein Opser liegt. Das Kennzeichen, das Sie mir angegeben haben, die fehlende Zehe, wird mir bei der Rekognoscirung die besten Dienste leisten ; Sie dürfen sich somit der Hoffnung hingeben, daß Sie auch nach dieser Seite hin die gewünschte Gewißbeit erkalten werden." (Forttttzuna folgt.) Golden Rio gebrannt, ju - 2 Cts. per Pfb. herabgesetzt. Urnil Mueller, 300 Wafoinqtou Ctr Ecke New Jersey Straße. Felkplo 987. The Mirror is no flatteren Would you rnake it teil a sweeter tale ? Magnolia Balrn is the charrner that alrnost cheats the looking-glass. j.G.PARSüflte, - -Mvjtl -gT. 30 W. Z?asYigto?r., über der .NedsOssiee.
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