Indiana Tribüne, Volume 9, Number 65, Indianapolis, Marion County, 24 November 1885 — Page 3

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Wilde Wogen.

Roman von Ewald August König. (Fortstvung.) (5m leises Pochen an der Thür unterbrach Erna's Gcoankenganz; sie schaute auf, ein Ausruf der Bestürzung entfuhr unwillkürlich ihren Lippen, als ihr Blick auf dcn Maler fiel, der mit dem Hute in der Hand auf der Schwelle des Zimmers stand. verzeihen Sie, wenn ich störe. sagte er eintretend, und sein glübender Blick verschlang die schöne, schlanke GeIlalt, die )ich hastig erhooen hatte. Ich fühle das Bedürfniß, Sie wieder zu seden. Wir sind lange netrennt gewesen. Fräulein Erna," fuhr er fort, indem er scinen Hut hinlegte und einen Stuhl herbeiholte, um lhr gegenüber Platz zu nehmen. Ich mochte ie, aufrichtig gesagt, nicht an der Seite dieses Schwach topfeö sehen, der die Pcrle, die er besah. nicht zu würdigen wußte. Und das sagen Sie mir?" fragte Erna, ihrer Entrüstung mühsam gebietend. arcn ie nicht bis zur stunde fciucr Abreise sein Freund V Bah, er klammerte sich an mich, weil er keinen anderen Freund besaß." Und seine Freunde hetzten ihn gegen mich auf." Wer hat Ihnen das gesagt?" fragte er lul'ig. Ich wußte, daß Sie nicht gluälich mit ihm werden konnten, aber ie hatten aus eigenem Antriebe Ihre Wahl getroffen, und ich fühlte mich nicht berufen, in dieser Angelegenheit zu rathen oder zu warnen." Wer bat ihm gesagt, daß ich meine Hanc arbeiten verkaufe i" Hermann strich das lange'"Haar von der Stirne zurück und zuckte bedauernd cic icvseln. ..Soweit ich Sie aufklaren Zziva, will ich cS gerne thun," erwiderte er, während er den Blick durch daS Zim v.iz schweifen ließ. Sie kennen wohl den allen Provisor Wend's? Der Mann hat sich längst n.ich Selbständigkeit gesehnt, aber er besitzt nicht Capital genug, unr eine eigene Apotheke zu kaufen. Gegenivartig ist er nur noch Venvalter der Wcnd'schen Apotheke, aber er hofft, daß der Besitzer sie M) demnächst gegen eine mäßige Anzahlung übertragen wird. Sie ersehen daraus, daß es in . seinem Interesse lag, wenn Wend sich von allen Fesseln befreite und nach dem Süden reiste, und der alte Gummich ist ein gericbcner Jntriguant, ich weiß das aus Erfahrung." . - War das die Wahrheit? Sollte wirk, llch der Provisor nur der Aufwiegler geL Wesen sein ? Der forschende Blick Erna's ruhte lange auf dem Antlitz des Malers, aus dessen Zügen scheinbare Unbefangenyeit sprach. Sollte sie diesem Manne Unrecht gethan haben? War er nicht der schlimme Freund gewesen, für den sie ihn gehalten halte 'i Sie konnte das nicht glauben, sie las Falschheit und Hinterlist in seinem lauernden Blick, aber sie wollte nun auch wissen, was er damit bezweckt hatte und weshalb er heute zu ihr gekommen war. cun, welche Gründe ihn auch bcwv' geii haben mögen, das verpfändete Wort zurückzunehmen, ich bin nicht betrübt darüber, daß er es gclban bat," sagte sie. Und ich kann Ihnen nur Glück dazu wünschen," entgegnete er ; es wäre keine Annehmlichkeit für Sie qewesen. an einen kranken Gatten gefesselt zu jem. .Tan er in Italien elne Gesund bcit wieder linden wird, glaube ich nicht. er wird lange dort bleiben müssen, wenn er sein Leben um e:ne Spanne Z.'it ver längern will, cind cic nur deshalb hierbergekomnun, um mir das zu sagen," fragte sie ironisch, indem sie die unterbrochene itlaarvelt wieder aufnahm, oder gilt ixtn- eluch meinem Bruder i" Nickt doch ; er gilt Ihnen, Fräulein Erna. ' Siewissen, daß ich Sie gemalt habe ; hr Bild hangt m meinem Atc licr. Sie zeigten es mir, als es fertig war, und Sie iverden sich erinnern, daß ich mich nicht jondcrlich darüber freute." ' Je nun, es ist ja kein Portrait, son dern ein Stuoienkopf." fuhr Hermann achselzuckcnd fort : dem Maler muß e unbenommen sein, die Motive zu solchen Studien zu nehmen, wo er sie findet. Man begegnet so selten einem schonen. ausdrucksvollen Gesicht, und erfinden kann inan solche Züge nicht. Ein Ame rikaner will nun diejeö Bild kaufen, er hat einen hohen Preis geboten ; würde es Ihnen unangenehm sein, wenn tch e ihm abtrete i" Sie blickte auf, ein spöttischer Zug umguckte ihre Kippen ; der lauernde Aus druck in seinen Augen berührte sie unan genehm. Mit Ihrem Eigenthum koni:en Sie ja nach Belieben schalten," sagte sie, meiner Zustimmung bedarf es nicht, wenn Sie das Bild verkaufen wollen." Und doch möchte ich von Ihrer Zu stimnlunz den Verkauf abhängig machen, Fraulein Erna." Ich gebe sie gern." Es ist Ihnen also gleichgiltig, in welchem Hause Ihr Portrait hangt V fragte r, mit nervöser Unruhe an den Spiycn seines KnebclbarteS drehend. Sagten Sie nicht vorhin, es sei kein Portrait, sondern nur ein Studienkopf i Ich erwarte von Ihrer Diskretion, daß Sie dein Käufer dieses. Bild nicht als mein Portrait bezeichnen werden." . Der Herr, der es kaufen will, wird es nicht erhalten," erwiderte er, und seine Stimme klang jetzt schärfer ; ich trenne mich nicht von ihm, ausgenommen in dem einzigen Fall, daß Sie es von mir als Geschenk annehmen." - Sie errieth sofort den tieferen Sinn dieser Worte, das Blut stieg ihr heiß in Stirne und Wangen. Ich muß dieses Geschenk ablehnen," sagte sie mit erzwungener 3tuhe. Auch bitte ich Sie. mich nicht länger zu stören, da ich beschäftigt bin." Wie Sie es wünschen, mein Fräulein, ich gehe jetzt, Sie aber dürften es noch bereuen, einen aufrichtigen Freund so schncde von nch gewiesen zu haben. Das Urtheil. Der Tag der Schwurgerichtsverhandlung brach endlich an und der große Gerichtssaal war mit einem aus allen Ge

eUchastsklsssen bestehenden Publikum, angefüllt. Die Verhandlung dauerte lange, doch brachte dieselbe nichts Neues zu Gunsten des wegen Mordes angeklag' tcn KaufnianneS Röder hervor. Die Beweise gegen ihn waren eben scheinbar zu erdrückend und das Urtheil konnte nur zu seinen Ungunsten ausfallen. Die Frage, ob Hugo Nöder seinen Neffen vorsatzlich getödtet habe, wurde mit dcr nöthigen Majorität, die zweite Frage, ob er durch eine ihm zugefügte schwere Beleidigung von dem Getodteten zum Zorne gereizt und hierdurch auf der

Stelle zur '.hat hingerlen worden sei. ernstlnimig bejaht. Der Staatsanwalt beantragte eine Gcfängnißstrafe von zehn Jahren ; daß die Geschworenen mildernde Umstände zuerkannt hatten, schien er nicht gerechtfertigt zu nnoen. Der Vertheidiger' bekämpfte diesen Antrag und bat um die gesetzlich gelindeste Strafe ; das Urtheil des Gerichts lau tete auf 6 Jahre Gefängniß und Ehrverlust aus die Dauer von fünf Jahren. Hugo Nöder hatte bei dem Urtheilsspruch seine Fassung wiedergefunden. Wie die Ding einmal lagen, mußte ich auf meine Berurtheilunz gefaßt sein. trotzdem keine Schuld aus mir ruht," wandte er sich zu Friedrich, während er sein schluchzendes Kind umschlungen hielt ; wie ich die einsame, lange Haft ertragen werde, das ist eine andere Frage, die ich jetzt noch nicht beantworten kann. Bleiben Sie meiner Tochter ein treuer Freund ; Sie haben schon so viel für uns Beide gethan, seien Sie versichert, daß ich noch in meiner Todesstunde Sie dafür segnen werde." Er strich mit der Hand liebkosend über das blonde Haar seiner Tock'ter und küßte sie auf die Stirne. Muth, mein armes Zlind,7 sagte er leise. Ich vertraue auch jetzt noch auf Gott, er kann die Wahrheit und mit ihr meine Unschuld an den Tag bringen' Hertha fand keine Worte, stumm nahm sie von dem unglücklichen Mann Abschied, dem sie starr, mit überströmenden Augen nachblickte, als die Gerichtsbiencr ihn hinausführten. Der Saal entleerte sich nur langsam. Friedrich blieb bei Hertha stehen, und als das Publikum sich entfernt hatte, bot er ihr den Arm, um sie zum Wagen zu führen. Das Schlimmste hat Gottlob ihn nicht betroffen," sagte er in ermuthigendem Tone, sechs Jahre sind freilich ein langer Zeitraum, aber sie werden' verstreichen." Glauben Sie noch immer an seine Schuld " fragte sie, mit einem vorwurfsvollen Blick ausschauend. Kann ein Schuldbeladener so reden, wie mein armer Bater es gethan hat?" Ich gebe zu, daß Ihre Zweifel begründet scheinen," erwiderte er auswei chend, aber damit können wir das Urtheil der Geschworenen nicht umstoßen." Damit nicht, aber es ist unsere Pflicht, unsere Nachforschungen fortzusetzen, damit die Wahrheit an den Tae, kommen kann. Auch ich glaube, daß Martin Grimm noch lebt " Diesen Glauben kann ich nicht theilen." So will ich allein ihn mir bewahren, auf ihm beruht ja meine letzte Hoffnung. Werden Sie nicht müde, sich in New Jork zu erkundigen " Er wäre wohl längst wieder dort, wenn er sich unter den Lebenden befände," unterbrach Friedrich sie. Ich möchte eher annehmen, daß ein Anderer den Mord begangen habe. Diesen Anderen aber nun nach der Berurtheilunz Ihres Baters noch zu entdecken, ist eine schwierige, fast aussichtslose Sache. Bei den BeHorden werden wir keine Unter stützung finden, für sie ist diese Geschichte erledigt, die Herren machen sich nicht gerne unnöthige Mühe." So meinen Sie, es könne nichts mehr geschehen ?" Das will ich nicht behaupten, ich werde mit dem Justizrath darüber berathen sid dai.n auch mit allem Eifer mich der Sach widznen." De? Justizrath hätte meinen Vater wärmer vertheidigen tonnen, er glaubt selbst an ine Schuld, von ihm haben wir keinen thatkräftigen Beistand zu er ivartcn." Verlieren Sie Muth und Hoffnung noch nicht, bat Friedrich, wäyrend er den Wagenschlag öffnete, ich gehe sofort zum Justizraly und bringe Ihnen heute Abend noch Antwort." Sie nickte ihm mit einem dankbaren Blick zu und lehnte sich in die Klssen ZUruck und der Wagen rollte von dannen. Vor dem Justizgebaude standen noch einige Akenschengruppen, die das Verdicl der Geschworenen und den Urtheilssprucb critisirten. AuS einer dieser Gruppen trat der Doktor Geier heraus, um mit raschen Schritten sich dem Buchhalter zu nähern. Wie steht es nun mit der Zahlung ?" fragte er mit einem lauernden Blick, wahrend er hastig eine Priese nahm. ..Sie denken doch wohl niebt mehr daran. die Forderung meines Klienten bestreuen zu wollen V Nein, ich habe nie daran gedacht. obgleich die Forderung selbst immer noch zweifelhaft ist," erwiderte Friedrich. Zweifelhaft? In keiner Weise ! Aber wenn der Prozeß Ihnen viel Vergnügen maefct " Durchaus nicht, zumal da ich weiß. dan ich Ihnen damit einen Gefallen er zeigen würde. ,Na, dann zahlen Sie !" Srbald das Gericht mich dazu auf' fordert, wird es geschehen!" Wirklich?" fragte der Doktor ungläubig. ES izt eine groie umme. Ihr .vaus könnte darüber " Bitte, machen Sie sich keine Sorge um unser Haus," unterbrach Friedrich L ,TT .. -. iyn oaria), 5?ie moa):en es gerne ruuu ren, aber das wird Ihnen nicht gelingen. at w 4, -. , ,r. 'venn mir ocr urtveiie vrucy des $c richts zugestellt wird, werde ich die aan'.e Summe in sicheren Werthpapieren oder in baarem Gelde bei ter Bank deponiren. Verfügen können Sie alsdann über die Summe noch nicht ; die Möglichkeit ist nicht ausgeschloffen, daß sie in unsere Kane zurückstickt. Der Ncchtsconsulent lachte höhnisch. Friedrich wandte ihm mit einem Blick voll unsagbarer Verachtung dcn Rücken und schritt von dannen. .Narr !" brummte der Doktor ächsel

zuckend, während er die Tabaksdose ans der Tasche holte. Der Dummkopf scheint sich noch immer an die Hoffnung zu klaminern, daß Martin Grimm noch leben könne." Er trat zu der Gruppe zurück und gab dem Musiker, der bei derselben stand, einen Wink ; sie schlugen gemeinsam den Weg ;u ihrem Hause ein. Die Sache ist in Ordnung," sagte e: triumphirend, das Geld wird gezahlt werden." Ich kann es sofort in Empfang nehmen ? fragte Grimm, den die GerichtsVerhandlungen in große Aufregung versetzt batten. So rasch geht das nicht",, erwiderte der Doktor, wir müssen vorher ein ge-

richtlichcs Urtheil erwirken, in dem Ihre ; Nechte aus den Nachlaß MartinGrimm'S anerkannt werden. ES versteht sich von selbst, daß ich die Angelegenheit be schleunige. Da uns : das Urtheil des Schwurgericht zur Seite steht, werden wir auf keine großen Schwierigkeiten sto ßen." Und wenn ich dieses Urtheil habe?" Dann reisen Sie damit nach New Jork, um auch dort Ihre Rechte geltend zu machen!" Muß ich selbst hin ?" feuszte der Mu. siker. Ich habe noch nie eine solche weite Reise gemacht; in der sremden Stadt, dazu der englischen Sprache nicht kundig, werde ich verrathen und verkaust sein. Mi? wäre es lieber, wenn ein Anderer in meinem Auftrage Hinreisen wollte, oder wenn ich dort eine Person bevollmächtigen könnte." Kommen Sie morgen einmal zu mir, wir wollen dann wegen der Reise nach New York berathen." In seinem Kabinet fand der Doktor einige Arbeiten, die er rasch erledigte, dann ging er in's Wohnzimmer, um nach den Aufregungen dieses Tages der Ruhe zu pflegen und bei einem Glase Wein über die Ernte seiner Saat nachzudenken. Sein ersterBlick siel auf Hermann, der mit der brennenden Cigarre im A!unde, das Haupt auf den Arm gestützt, vor der Weinflasche saß. Wieder die alte Geschichte!" brummte er als Antwort auf den fragenden Blick seines Sohnes. Mildernde Umstände, die Herren Geschworenen thun's einmal nicht anders! Lumpige sechs Jahre Gefängniß für einen Mord !" Die Hauptsache bleibt ja, daß Röder, verurtheilt ist !" sagte Hermann, indem er mit zitternder Hand das Glas seines Vaters-füllte. Jetzt vernichte ihn, der Buchhalter wird dann wohl auch brotlos werden, ich wünsche daS sehnlichst seiner hochmüthigen Schwester wegen." ' Der Doktor hatte sein Glas auf einen Zug ausgetrunken, er füllte es noch ein mal und heftete dabei den Blick voll ernster Besorgniß auf den Sohn. Daß er r r i f cv l emay gegen oas laocyen Besneotgung verlangt, begreife ich," erwiderte er, aber Du quälst damit nur Dich selbst. Salinger wird nicht brotlos werden, das Haus steht fester als wir glaubten, er hat sich mir gegenüber bereits erboten, das Geld zu deponiren." Und in anderer Weise ist thuen auch nichts anzuhaben?" Ich wüßte nicht, was man ibnen anthun tonnte. Verleumden kann man wohl Jeden, es bleibt auch immer etwas hängen, aber schließlich prallen diePfeile doch einmal auf den Verleumder zurück, und dann hat er selbst nur den Schaden davon. Ich rathe Dir ernstlich davon ab, Friedrich Salinger steht in der Äch tang seiner Mitbürger sehr hoch, ' und nach der Aufhebung der Verlobung wurde der Apotheker Wend sehr scharf verurtheilt." Der Maler hatte sich erhoben, er wandcrte ruhelos auf und nieder.-.. Wenn ich sie nur vergessen könnte !" sagte er heiser. Sie hat mich so tief beleidigt, wie ein Mann von einer Frau nur beleidigt werden kann !" Und diese Beleidigung hast Du unklugerweise selbst herausgefordert," erlvioette fein Vater achsclzuekend. ",DU ganze Geschichte vergessen, das wäre das e:te, Hoffnungen darfst Du ja nun nicht mchr hegen, und für Deinen Haß wirst Du auch keine Befriedigung sinden. Geh' aus Reisen, Hermann das ist der, beüe Rath, den ich Dir geben kann! Tu kan.ist draußen Studien machen und noch Vieles lernen. Bist Tu dann später ein berühmter Mann, so wird die dumme Ganö sich ärgern, daß sie Deinen Ruhm nicht theilen, init. Deinem Namen nicht glänzen darf." Hermann war stehen geblieben, er strich das blonde Haar von der Stirne zurück und drehte mit gedankenvoller N!iene an den Spitzen seines Knebelbartes. Reisen?" erwiderte er. Das kostet Geld, ich habe nicht das Talent,, mit dem Groschen u geizen." Verkauf' das Bild an den Amerikaner, für Dich hat es ja nun doch keinen Werth mehr." Miste? Burton hat nichts mehr von sich hören lassen, wie kann ich ihm das Bild schicken? Ich kenne seine Abresie nicht, weiß nicht, ob er's noch haben will, und auf gut Glück kann ich es doch nicht hinüberschicken." . Wart' einmal, ich hab' einen Plan !" sagte der Doktor rasch, während er tief in seine Dose hineingriff. Du könntest als vornehmer Herr nach New Nork reisen und dort längere Zeit leben, und es würde Dich keinen Pfennig kosten. . Der Mujiker Gnmm will nicht selbst hinüberreisen, um sein Erbe zu beanspruchen und in Empfang zu nehmen, er kennt die englische Sprache nicht und fürchtet, daß er betrogen werden kann. Cr wünscht, da eme andere Person als sein Beauftragter hinreist; wenn ich Dich voricklaae. wird er nichts daaeaen einI j r y J Wenden) und die nöthigen Dokumente können hier in rechtsgültiger Form ausgefertigt werden. Dle Kosten der Reife und des 'dortigen Aufenthaltes müßte mein Klient bestreiken; ich habe ihm schon gesagt, daß sie bedeutend sind, ihre . n r.:j :r.: r .iLri Pvye i)( lyin gtrlu'giltig, wenn er eiüi nur die Reise nicht zu machen braucht." Hm, der Ausenthalt dort könnte auf die Dauer langweilig werden." In der großen Stadt, dieso viel Abwechselung bietet ; Saö glaube ich nicht, auch hindert Dich nichts, Ausflüge nach anderen Städten zu machen, wenn die Abwicklung sich in die Länge zieben sollte. Wie gesagt, an Geld, soll es Dir nicht fehlen, Sprachkenntniffe hast Du überdies kannst 22u drüben malen. nnd

den 7anlccZ -Dome Bilder zu hodcn Preisen verkaufen. Mister Burton wollte ja sein Portrait von Dir i:alcn lassen, himnt den tudienkopf mit und überlasse ihm das Bild, er wird Dick empfehlen und Dir die Käufer in's Atelier schicken, Dti kannst drüben binnen kuner Zeit ein reicher und berühmter Mann werden." Der Maler trat an das Fenster und füllte wieder sein Glas, er trank es aus und blickte eine geraume Zeit vor sich hin. Es ist kein übler Plan," sagte er, ich werde ihn mir überlegen. Bis wann muß die Entscheidung getroffen werden ?" Du wirst abreisen müssen, sobald der Erbe üier als solcher gerichtlich anerkannt ist-"-' Wird diese Anerkennung schon in den nächsten. .Tagen erfolgen ?" Ich hoffe es." , Gut, bis übermorgen werde tch mich entscheiden," sagte Hermann jetzt en: schloffen. Verschollen. . Die . Anerkennung des Musikers als Universalerben Martin Grimm's zog sich in die Länge; sie erfolgte nicht sc bald, wie der Doktor cS erwartet charte das Gericht machte verschiedene Einwendungen, auf die er gar nicht vorbereitet war.

Das Geld liegt nun bereit," sagte Friedrich, als' er eines Mittags aus dem Bureau heimkehrte. In jeder Stunde kann ich es zahlen, und ich brauche nicht zu sürchten, daß das Geschäft in irgend einer Weise dadurch alterrrt wird. Rodet hat mir auch aus dem Gefängniß geschrieben, ich soll eine namhafte Gehaltszulage haben, und das Gehalt des jungen Wilde ist erhöht worden." Du hättest Theilhaber des Geschäfts werden müffen," erwiderte Erna, die ernster als sonst dem Bruder gegenüber saß, Dir allein verdankt er's, daß das Falliment nicht ausgebrochcn ist." ,,'?o groß sind meine Verdienste nun doch nicht, der Ausbruch des Falliments wurde schon dadurch verhütet, daß die Forderung des Amerikaners nicht sofort gedeckt zu werden brauchte. Und unbe--scheiden bin ich nicht, Erna. Mehr als eine Gehaltserhöhung habe ich nicht erwartet." Dennoch vertraue ich darauf, daß Du Associe werden wirst !" Ich glaube es nicht," sagte er achselzuckend. 3löder ist noch immer ein rüstiger Mann, nach Verbüßung der Gefängnißstrafe wird er selbst wieder an die Spitze des Geschäfts treten. Und dann wird er auch an den künftigen chwlegersobn denken," fuhr er seufzend fort, verloot Hertha sich mit einem Kaufmann " Es hängt ja nur von Dir ab, ob sie das thun wird," unterbrach die Schwester ihn mit emem raschen, prüfenden Blick. Du mußt nur den Muth haben, die entscheidende Frage an sie zu richten." Sem Antlltz hatte sich plötzlich dunkel gefärbt, er schien seine ganze Äufmerksamkeit nur den Speisen zu widmen, die vor lbm auf dem Teller laaen. (Fortsetzung folgt.) Base Burner, alle Sorten! Heizöfen, Ranges. Kochöfen, zu den Niedrigste Preisen ici t. .IftCTM . " 'U (eJett 62 Oft Washington Str. Hocbzeits-Gefcbenke ! FeiertagS-Geschenke ! Elektrische Lampen ! Parlor-Lampen! Oel, das nicht erplodirt. Reines Gasolin. F. P. Smith and Co., .30 und 32 Nord Illinois Straße. ET!te!eMoji707.XI Dr. O. G. Psass, lHrzt, Qnvdarzt (Dcburtöhclfcr. Office und Oohnnnz : 485 3aiiaoii ATpnae kechfin : orien van SZbi SNHr. a9txirUl von 2 MI 8 Nhr. llinH ,, 7 III I NZr. 3 l9t9M HB. The Miiror is no flatteren Would you make it teil a sweeter tale? Magnolia Balm is the charmer that almost cheats the looking-glass. . ' - .

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(GoZdcneMediMsHcEntdkz) 3 tt c& 1 t 4 mi an?. Am m M T T -w -w- r?V V ten eteet ?ct?Tmnn Tinve ctr 2ilr.lt? i:S ?ü ten icblimnüen Es rof z?fii?.r.t . ;?;.M,irSchuppiakcit oc?r uulzeit dcr Haut, kr, all? durch ur.rcines 2,lut vkr,!r,'.'.äkeu t'rc, l!?.ten Kaitn d irch liefe mtize. rei.iize.ive nr.t fiiifcucf 'jlrmci ti'ernjuncen. U::icr 'ibxtm u cMil-.' ti.-,ej iiuflus?e heilen cxcr,e fressende (SeZchlv'.re rssch. I, r.' r.-.fl bat yii) Mar.;tnd:o ,n rr caai: ren ,lcchtc. l l)!ss.,RaZH. Blutsc:?io.rk:t. arsunfln, n'un, v:n z.hvk, )iCvMi);n ocitturca nö (ieZzukiil,ien. chüUgc!.,:?-raukrit. flait id.wamm, .Vrop, ct:i- fcictem 4afd ur.t (tiocU ietttn Truscn qez.lzt. Man senke bn Qcvti in Briefmarken fUr eine n.it eolorirten .".bbildungen auögestattete Abhandlung öder Sau:krankb-i!,n, ör den selb, Betrag für die Avhanttung über Skrefe'.lciden. ,.?az :iwt ist d, ItUtn." Äan reinige cS ründltch durch den Sebrauch von Dr. Plerce" Colrfpn Wtirsi iiiwofvn. uns cx'tt -rdf.uung. eine fleckensreie staut, frisier Ntutl,. bc,:onergie und gcsuu?hNt der Couftitution er, den dadurch herzcsteL:. die eine Tsrosclkrankhelt der Lunge ist, nzi durch dieze Ottf ?be reu (irin He.ln.Mel fr.eü und s:r in ihrem 5 ort stritt gobcrnint urc geeilt, wenn tefl SPttitt! eingenommen six9. e.?e t:8 Veiten die lettca Ctatten mcU;t. 2?e'n ibrer wunderbaren SWa üder diese sZ'reöli.chi tedkliHe fir'antlvit bet Dr. Vittte, sis er diese c',,t bcrvdmte virjtici zuerst dem PulK!m dar, bot, im Ernft daran gec?zi, it eine ionHiiii;tioa l!ur" Scht?indsuchto-jei'.mitt?l zn nennen, bat r.ber diesen Namcu salicn lassen, eil derselbe zu besrär.tt für eine Är?ne'. welck-e infolge ihrcr irunderbarn ?:?r. einizunz to.i.scher oder Markender, alteraciver cdk? safte, rerbcsserarer, cr.tibi'iftr. brustlösenr.'r uno nährender SiaenschafZ.'n rh'e Hlcimen ist. nicht nur v.U ein Heil Mittel gegcn Lunge..schirin:sut, sondern gezea alle Chrcnischen Kranlchciien Leber, des Blutes und der Lunge. Wenn Du Tick matt, scklafriz. sck'wach füblst. Ma$, elblicke Hautfarbe oder geiblick braune leen im Se slcht oder am Leibe hast; wenn Du häufigen crfschmer, oder Schwindel. Uebelqeschmack im Munde, innerliche fltze oder Frösteln, abwecbselnd mit heih.'m B'.utandranq. hast; wenn Du niedergeschlagen und von düstern Bor, gefuhlen erfüllt bist:. wen .ein Arretlt nnregelmaviz und die Zunge belegt ist. dann leidest Tu an Ver, dauungsbcschwcrden. Tysprpfte und Leber, krankheit oder altiakeit. Ja riclen Fallen spürt man nur einige dieser .vmptome. AIS em Heilmittel gegen alle solche ftalle ist Dr. l'krce Holden' Jledic&l UiscoTe-ry ebne tleicben. e3n genschwäche, Blutspeien, Kurz, thmigfeit, Luftröhrcnentjündung. chiim, me Husten. Schwiuösucht und rewandte Leiden ist sie in unfehlbares 5oeilmttkel. Man fend zehn EentS in Bricfmarten für Dr. Pierce'S Vuch über Tchtrwdsucht. Bei pothckcrn zu haben. Preis $1.00, W' Vorld's Disponsar sdical s:ccialiGn, Eigenthümer, 663 Main Str., vaffalo, VU y. $500 Selolfnung wird den den Eigenthümern ren Dr. Eage'S latarrd Nemedv ftir einen Katarrbfall. welchen sie nickt kurirea J können, auszeboten. Z mm ..ftl. .Vu Wenn mo ViiV anderen Au L7x weisen ZLer Y . s-bmackZ rde usnuh aus der Nase, tbeil erliikt d,Z ffirmA. b.ivit ilit.uiiCII KLZt , . . v. . vf tun U dumxfea Eckmerz oder drückend? öembl im lkorse bat. dnn bat man üatarrh. fnni.-nt .v.sZimaikZ rCcr rfrÄ yiM-s i . - . . . - -t- ü"1 xn Schwintsuckt. Dr. Cage'S .CatarrbRemedv seilt die scklwm. Pen alle von Katarrh, tkopscrkaltuna und ka, tahatem opfschmerz. cu Ccntl. NWWWW Ä.SEIKECKE,jr.j ImtsZ Bank - HlZuö, ecke . und Vine Straße, (11IturdAk, O. GsÜMschten nach Deutschland, Crrci3 ud der Corti fltfentgt. SonfüSarischr eglandignng ddotjt. Erbschaften . s. . prompt und sicher iutisstrt. Vertreter in Jndtaasrottß : - Philip Kappaport, fto. 120 O5 Äartzland Dtteßi. J. KLEÄ. II. COLEÜAN. KLEE & COLEMAN, Fabrikaten ton Mineral Wasser. Epütklwg SHampaizn Cider u. LUtle Daisy. Ebenso alleinige Agenten von Velfast .Gingrr und Selzer-Wasser. ffentainen werden jederzeit auf SikteLung gst Fntn werden auch vrmitht 226, 228 23 Süd Delaware Str. Jndtanaxoliß, Ind. AL. R. Ötyor, Vkanaget nVNH. JI&IR Die ZKklefte nd beste Sahn nach luIviUs, dvills, 2Lornpn!s, Ch&t tanooga, AtlantA Savannah, JackeoaTille, Mobile and New Orleans. El ist dirthetthaft für Passagiere nach dem TSden, eine dirette Rortezn ehmea. Palaft, Schlaf, nnd ParlorWagen zifcher: Chicago nnd Lonisdille und St Louis und Lo"!di2e ohu Wagenwechscl. Comsort, Schnelligkli! nnd Sicherheit dielet die 3ff die alte zuverlässige S. M. & 3V. M. M. II. IC. Dorinfr, HisfiftiN! ral Tcfiaoitrflnt, ordsts?e Bafington und 3&tnoU Str., Jndrlß E. W. McKinna, Superintendent. Dr. C. C. Everts, DentscherZühnsrzt. (Nachfolgst IN c ui. e. ?.. Cl,C3sCtfe Washington s. Venulvlvauia Ctr ja tlBiMlil

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