Indiana Tribüne, Volume 9, Number 64, Indianapolis, Marion County, 23 November 1885 — Page 3
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ffi kkj ogcn. Roman von Ewald August König. (Fortstsung.) Wenn das ' yatte geschehen iönnrn würde man es nicht unterlassen haben. Aber wie Sie selbst sich überzeugten, konnte es nicht ohne Verletzung des stark angeschwollenen Fingers geschehen, vor solcher Verletzung mag man denn doch zurückgeschreckt sein." Sehr wahr," nickte Geier, der den Herren abermals eine Prise anbot und dann die Dose geräuschvoll zuklappte. Die Sache ist so klar, daß sie gar keinem Zweifel mehr unterworfen werden kann. Uebrigend ist ja die Frage der Identität befriedigend erledigt, ich kann es mit einem Eide bekräftigen, daß dieser Ertrunkene und der verschwundene Martin (Lrimm ein und dieselbe Person sind.. . Siö und leider kein unparteiischer Zeuge !" erwiderte Schreiber. Die unitäten, stechenden Augen oe Nechtskonsulenten hefteten sich mit einem lauernden, unwilligen Blick aus den alten Herrn. , Da mochte ich mir doch eine nähere Erklärung auskitten," sagte er. yiim, ie sind es insofern nicht, weil Sie die Interessen des Erben vertreten. Sie werden das zugeben müssen." Taß ich deriechtsbeistand des Erben bin, bestreite ich nicht, aber dadurch wird doch die Glaubwürdigkeit meiner Aussagen nicht in rage gestellt. Wenn Martin Grimm noch lebte " Beunruhigen ite sich deshalb nicht, unterbrach ihn der Assessor. Ihre Aus sage wird ja bestätigt durch die Erila ruiig des zweiten Zeugen, der ebenfalls den Amerikaner gekannt hat." Sehr genau sogar," brüstete der Kellner sich, der sein Bierglas bereits zum sechsten Äiale wieder füllen ließ, ich habe ihn stets bedient, da muß ich ihn wohl gekannt haben." Sie haben also auch denselben Siegelring an seinem Finger gesehen V' Denselben jawohl." Auf den Ring möchte ich nicht so großcs Gewicht legen," sagte der Inspektor, bedenklich das graue Haupt wiegend. Es ist ein einfacher Siegelring mit einem dunkelen glatten Stein, wie sie in den Golon'aarenfabriken schockweise nach denlse!l)e:l Musier angefertigt werden. Irgend ein besonderes Kennzeichen habe ich an dem Ziinge nicht gefunden, genau denselben King sah ich auch schon an an'.eil Handen." Das mag ja Alles wahr sein," erwi derrc der Assessor, llnnierhim ist es für sie Uniersuä'u.ig von großer Bedeutung, das; dieser 5)!ing an dcr Ha.-.d des Todten gefunden wurde. In der Beweiskette biloet er ein werthvolles Glied, es genügt, wenn die Zeugen an der Hand Martin Grimm's einen ähnlichen Ring gesehen haben." Ich habe diesen Ring ziemlich genau betrachtet, als die Hand Grimm's auf meinem Schreibtisch lag," sagte Geier, dem altenHerrn einen zürnenden Blick zuwerfend, ich bin meiner Sache sicher und weise jeden Zweifel mit Entschiedenhcit zurück. !ch wiederhole, von emem Parteisiandvunkte meinerseits kann dabei keine 3!ede sein ; schon das Berschwinden Martrn Grimm' mußte mir genügen, die Ansprüche des Erben geltend zu machen und zu vertreten." Ich habe dagegen ja auch nichts einzuwenden," erwiderte der Inspektor, ich wollte nur auf die Punkte aufmerksam machen, auf die der Bertheidiger Zlöder's höchst ivahrscheinlich sich stützen wird." Es wird der Vertheidigung swcher lich gelingen, den Angeklagten vor den Augen der Geschworenen rein zu wafchen," meinte der Assessor; sein Schickjal ist nun besiegelt." Die Ankunft des Zuges wurde gcmcldet, bald darauf stiegen die Herren ein, der Abend dämmerte schon, als sie die Stadt erreichten. Trotz der vorgerückten Stunde ließ der Untersuchungsrichter, sobald er in seiner.! Bureau angelangt war, den Angeklagten vorführen. Hugo Zlöder war noch hagercr geworden, während der kurzen Zeit seiner PerHaftung schien er um Jahre gsaltert. Ich habe heute eine Entdeckung gemacht, der gegenüber Sie wohl nickt den Muth haben werden, noch länger zu leugnen," sagte der Assessor, den Blick fest und durchdringend auf den alten Mann heftend, die Leiche Martin Grimrn's ist gelandet, wir haben sie hcute rclognoszirt." Gelandet V fragte Nöder ungläubig. Martin Grimm sollte in der That ernunten se:n Der Assessor zog die Brauen zusam men, hinter seinen Brillengläsern blitzte es zornig auf, er hatte offenbar eine andere Antwort erwartet. Was soll diese Verstellung?" erwiderte er. Sie wissen sehr genau, wie Ihr Neffe sein Leben verloren hat ! Den Abdruck Ihres Daumens haben wir an seinem Halse noch gesunden, es ist also auch erwiesen, daß Sie gewaltsam ihn hinuntergestürzt traben ; von einem unglücklichen Zusall kann nun keine Gliede mehr sein." Hugo Äloder schüttelte das graue Haupt, ein schwerer Athemzug entrang sich seiner Brust. Ich verstehe das Alles nicht," sagte er, ich kann nur wiederholen, was ich Ihnen früher gesagt habe." Und ich kann das, was Sie mir früher saaten, nur als ein Märchen betrachten, das nicht den mindesten Glauben verdient! Kennen Sie diesen Ring?" )cein," erwiderte ölöder, nachdem er einen prüfenden Blick auf den Siegelring acworsen hatte. Ich habe ihn von der Hand der Leiche abgezogen.' Das mag sein, aber ich kenne ihn Nicht." Wie ? Sie sollten an der Hand Jhres Neffen diesen Ring nicht gesehen haben ' Zeugen, deren Glaubwürdigkeit nicht in Zweifel gezogen werden kann, haben ihn als das Eigenthum Martin l)nmm s anerkannt." Martin Grimm besaß einen ähnlichen liing, aber nicht diesen," sagte Rö der mit einer Sicherheit, die unter ande ren Verhältnissen ihren überzeugenden Umdruck mcvt versevU haben wurde.
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AH,.Si? geben aljo zu, das; er einen ähnlichen Ziing getragen hat? Wie wollen Sie nun seinen Ring von die'em unterscheiden ?" Dieser Ring hat einen braunen Stein, der Stein in dem Siegelring meines Reffm war grün." Und damit glauben Sie wirklich, meine Behauptung widerlegen zu können?" fragte der Assessor. Sie haben ja keine Gelegenheit gehabt, den Ring Ihres Neffen so genau zu betrachten! Braun oder grün, es ist kein großer Uiiterschied zwischen diesen beiden Farben,
und wollen nun behaupten " Serr Assessor, ich habe die Hoffnung, die Anklage widerlegen zu können, längst verloren," unterbrach slooer ihn, das Haupt trotzig erhebend. zn baden eine Kette von scheinbaren Beweisen geschmiedet, die mich verderben muß; dennoch beharre ich bei meiner Behauptung, daß ich völlig schuldlos bin. W bone ;u Gott, daß meine Schuldlos sigkeit im Laufe. der Zeit an den Tag kommen wird; so rathsetyast daser schwinden meines Neffen auch sein mag, ich kann nicht glauben, daß er nicht mehr unter den Lebenden sein soll. Es würbe mich erschreckt haben, wenn ich in diesem Ninae das Eiaenthum meines Skeffen erkannt hätte, meiner Hoffnung wäre dadurch der Todesstoß versetzt ivorden ; nun aber darf ick immer noch an dem Glauben festhalten, daß er noch unter den Le benden ist. Der Anenor aab dem Gerichtsdiener einen Wink, ebne die ernste Mahnung eines Wortes zu ivürdigen ; der Gefanaene wurde in seine Zelle mrückaefübrt und von dieser Stunde an waren die Untersuchungsakten geschlossen. Lernichtete Hoffnungen. Die Zeitunaen hatten wieder einmal reichen Stoff, eine ganze Woche hindurch brachten ne tagucy Vencyre uoer dieAUsfinduna der Leiche und die intereffante Entdeckung, daß der .Universalerbe des ermordeten Amerikaners schon seit vielen Jabren in dürftigen Verhältnisjen in der Stadt lebte. Diese dürftigen Verbältniffe des Musikers bildeten in allen Kreisen das Gesprächsthema ; ihn, den Glucklichen, suchten die Blicke aller Theaterbesucher im Orchester; es wurde ihm unheimlich. wenn er die vielen Operngläser aus sicy gerichtet sah. Frühere Schulkameraden, die ihn gänzlich vergessen hatten, erinnerten sich seiner plötzlich wieder und redeten ihn an, als ob sie seit Jahren mit ihm befreün det gewesen ftien, Väter hcirathssahlger Tochter suchten ihn im Wirtbsbause aus und boten ihm ihre Freundschaft an, Handwerker und Geschäftsleute sandten ihm ihre Preisoer,;cich:ilsse und bemerkren dabei, daß er Kredit bei ihnen habe ; Darlcben zu mäßigen Zinsen wurden ihm von niedreren Wucherern angebolen, und von Leuten, die er niemals gekannt hatte, empfing er die freundllusten Emladungen. Das Alles brachte ibn nicht aus dem Geleise, er blieb schlicht und einfach u,.d nahm nur aus den Händen seines Advo katcn ein kleines Tarleben an, um sich einen warmen Winleranzug anzuschaffen und cir.e bessere Wohnung zu miethen. Mockten auch Alle ihm Glück wünschen. er zweifelte noch immer, er wollte und konnte sich erst seines Glückes dann treuen, wenn er wirklich im Besitz des großen Vermögens war. Der Dokior Geier war nun in den Angelegenheiten dieses Klienten unermüdlich thätig, aber es verging doch noch eine geraume Zeit, bis er sich im Besitz der amtlichen Documente befand, mit denen er beweisen konnte, daß der Musiker Grimm der einzige Verwandte Martin Gri:nLi'5 cv xiüpU darum noch nch 5uw yexi schreiben und von der dortigen Behörde eine Bescheinigung einholen, daß der Vater Martrn's nur dieses eine Kind hinterlaffen hatte, und daß Martin. selbst nicht verheirathet gewesen war ; dann erst gab das Gericht dem Antrage des Nechtsconsulenten Folge, und auf die Forderung Martin Grimm'S an Hugo Röder wurde nun Beschlag gelegt. Wochen waren darüber vergangen, der Frühling kündete schon durch einige Borboten sich an, als an einem Sonnabend Abend dieser Blitz aus heiterm Himmel das Geschäftshaus Hugo Röd traf. Am nächsten Tage eilte Hertha zum Justizrath Werner Hannemann, dem Vertheidiger ihres Vaters. Er war ein tüchtiger Jurist, ein ernster ruhiger Mann, der mit der Wahr heit niemals hinter dem Berge hielt, auch dann nicht, wenn seine Worte die letzten Hoffnungen vernichteten, dem Ertrinkenden den Strohhalm, an den er sich klammern wollte, unter den Händen fortzogen. Der Justizrath war eben mit den Akten Röder'ö beschäftigt, als der Besuch Hertha's ihm gemeldet wurde. Der große stattliche Mann erhob sich und ging dem in Trauer gekleideten Mädchen entgegen, dem er mit einem trübeki Lächeln die Hand bot. Ich habe soeben die Akten noch nip mal durchgesehen," sagte er, als Hertha neben ihm am Schreibtisch saß. am nächsten Donnerstag kommt ja dieSache vor's .Schwurgericht." Und Sie haben gar keine Hoffnung? fragte Hertha mit bebender Stimme, indeß ihr Blick voll unsagbarer Angst auf seinem Antlitz ruhte. Nur die noch, daß die Geschworenen mildernde Umstände bewilligen werden," erwiderte er. Ich werde den Geschworenen sagen, was Martin Grimm mir erklärt bat, und rn welcher versöbnlichen Stimmung er war, als er mich verließ ; ich hoffe, daß dies einigen Eindruck machen wird, es ergänzt und bestätigt alle Erklärungen meines unglücklichen Vaters. Ader ich vergesse ganz, weshalb ich zu Ihnen gekommen bin, subr sie mit einem schwe ren Zlthcmzuge sort. Sie wissen, daß mein Vetter eine grosse Forderung an uns hatte ; auf diese Forderung hat das Gericht gestern Arrest qelegt." Im Namen des Erben Grimm's V Jawohl, der Rccktsconsulent Geier ist der Advokat dieses Erben. Geier haßt meinen Vater. Sein Haß wird mit dieser Angelegenheit wenig oder gar nichts zu schaffen haden." unterbrach der Iustmajy ne ru
hig, die Ärrestanlage ist gesetzlich zülässig, ja sogar im Interesse des Erben geböten ich hätte ebenfalls sie beantragt, wenn der Erbe.mein Klient wäre." Also läßt sich dagegen nichts machen?" fragte Hertha rathlos. Die Forderung muß beim Gericht oder bei der Bank dcponirt werden. Weigern Sie sich, das zuthun, so kommt's zu einem Prozeß, den Sie verlieren müssen. Wie denkt Ihr Buchhalter darüber?" Er war gestern Abend so verwirrt, das) ich nicht mit ihm berathen konnte ; ich fürchte, diese unerwartete Forderung
wird unser Geschäft ruinircn ! Das wäre freilich schlimm, denn die Forderung selbst läßt sich nicht anfechten. der Erbe ist berechtigt, sie geltend zu machen. Vielleicht hat er Geduld, wenn Sie ihn darum bitten; er soll em bescheidener anspruchsloser Mann sein. Sie würden . rtt ii ti . ." r lym auerolngs taranlieen vieren mussen." Zu einer solchen Bitte tonnte ich mich nur ichwr entschließen," sagte Hertha, sich erhebend, und ich glaube auch kaum, daß sie Erfolg haben würde, denn hinter dem Erben steht der Nechtsconsulent Geier mit seinem bösen 3tath. Ich will mit Herrn Salinger nun berathen, ich wünsche nur zuvor zu wiffen, ob ein gerichtlichcr Protest gegen -die Arrestanlage zulässig ist oder nicht.". Es thut mir Ihretwegen leid, diese U iUVJV HIV liltil 44 UlUj (tu V4 4VIV144V er, ihr die Hand reichend. Wir könnten es thun und durch allerlei Kniffe den Prozeß in die Länge ziehen, aber Ihnen würden dadurch nur große Kosten erwachsen, und die geforderte Summe ?.fc VA.Y3t H 4 4 . v " A lv 1 7S A müßte gleichwohl deponirt werden." Unter solchen Umständen verzichte ich aus den Prozeß. Darf ich am Mittwoch noch einmal zu Ihnen kommen ? Wenn Sie mir auch nichts ceues zu sagen haben, so könnten Sie mir doch vielleicht einen Fiiigerzeig geben, wie ich mich als Schutzzeugin verhalten soll." -Der Jtt,il:rath nickte zustimmend und k.hrte zu seinen Akten zurück. Hertha ich lug den Weg zur Wohnung Salinger's ein. Friedrich alinger war nicht zu Hause, Erna empfing die Freundin mit herzlicher Theilnahme. iie war durch den Bruder von der Arrestanlage bereits unterrichtet, Friednch hatte hinzugefügt, er hos?e auch an dieser Klippe glücklich vorbeizukommen. Sie sprachen über Mancherlei, indeß Hertha mit wachsender Ungeduld auf die Heimkehr des Buchhalters wartete, auch über den Prozeß gegen Hertha's Vater, der am nächsten Tonnerstag vor den Geschworenen verhandelt werden sollte. An die Möglichkeit eines freisprechenden Urtheils glaubte nun auch Hertha nicht mehr, der Justizrath hatte ihre . j r" . ä . teyle yossnung vernicyter; gleicywoyt war sie entschlossen, als Schutzzeugin für den unglücklichen Vater aufzutreten. Sie meinte, wenn sie ihre Unterredung mit Martin berichte, dann müsse es den Geschworenen glaubhaft scheinen, daß Martin Grimm freiwillig ihrem Vater die Papiere übergeben und in Frieden sich von ihm getrennt habe ; ihre Aehnlichkeit mit seiner Mutter hatte ihn ja bewogen, ihrer Bitte Gehör zu geben, und ihre ernsten Vorstellungen über die Folgen seines Hasses waren nicht ohne Eindruck auf ihn geblieben. Seine plötzliche Abreise ließ sich ja auch erklären, wenn die Geschworenen nur auf die Aufregung Rücksicht nehmen wollten, in der er sich befunden hatte. Sie hatte seine Werbung schroff zurückgewiesen, das mußte ihn tief verletzt haben ; es war sehr natürlich, daß er ihr nicht mehr zu begegnen wünschte. Erna pflichtete diefen Anschauungen bei, um die Freundin zu ermuthigen, sie selbst war von der Schuld des Angeklagten überzeugt. Hertha wollte nun die Rede auf den früheren Verlobten Erna's bringen, um der Freundin wiederholt ihre Theilnahme auszusprechen, aber in diesem Augenblick trat Friedrich ein. Ich ahnte, daß Sie hier seien, als ich Sie in Ihrer Wohnung vergeblich suchte ; deshalb eilte ich hierher," sagte er ; ich hoffe, wir werden auch diesen Sturm glücklich bestehen." Ich war vorhin bei unserem Advokaten," erwiderte Hertha rasch ; er räth von einem Prozesse ab, die Forderung sei gesetzlich berechtigt, sagte er, wir müßten das Geld zahlen." 'Na, ich weiß doch nicht, ob wir dazu wirklich verpflichtet sind," fuhr Friedrich mit nachdenklicher Miene fort, während er langsam auf- und abwanderte. Nach der Aussage Ihres Herrn Vaters hat Martin Grimm auf seine rtordminaen verzichtet, sie kann also nun von dem Erben nicht mehr beansprucht werden :" Diese Ver;icht!eistulig kann aber nicht bewiesen wenden. Ncin, und kein Mensch wird an sie glauben ; nichtsdestoweniger konnte ein jcd lauer Advokat unseren Protest vielleicht zur Geltung bringen. Der Justizrath Havermann ist zu ehrlich " Sie denken doch nicht im Ernste an diesen Prozeß?" unterbrach, Hertha ihn unwillig. Waö wir schuldig sind, müssen wir zahlen, und in dem vorliegenden Falle dürfen wir die Schuld nicht leugnen, wenn wir in den Augen der Welt ehrlich bleiben wollen." So denke ich auch," nickte er, indem er steoen blieb und ihr mit einem treuherzigen Blick in's blasse Antlitz schaute : und aus diesem Grunde sind wir gezwungen, die Schuld anzuerkennen. . Woher aber die große Summe nehnien ?" Nun, zwei Drittel dieser . Summe können wir sofort decken ; gelingt es mir, unsere Ausstände flüssig zu machen, was ich nicht bezweifle, so sind wir auch über diesen Berg hinüber, und wir haben dann keinen Gläubiger mehr zu sürchten." Und wenn dies nicht gelingt?" fragte Hertha voll banger Erwartung. Dann nehme ich unseren Credit in Anspruch; er steht wieder fest, und ich glaube nicht, daß man ihn mir verweigern wird. Ich iverde sogleich noch einen Ausgang deshalb machen, um mir über diesen Punkt volle Gewißheit zu verschaffen. Uebrigens wird nichts so yeis; gegessen, wie es aus oen tscy kommt," fuhr Friedrich, einen heiteren Ton anschlagend, sort ; so rasch brau chen wir das Geld nicht zu zahlen ; Karl lArimm mu .uvor die Berechtlgung sei
rrrieasrinra
ncr Ansprüche beweisen, dann erst entscheidet das Gericht, ob wir das Geld dcponiren müssen. So sehr, nun auch der ökechts-Eonsulent Geier auf Bejchleunigung dieser Entscheidung dringen mag. wird doch voraussichtlich noch mancher Tag darüber verstreichen ; ich darf also hoffen, daß wir Zeit genug haben sverden, unsere Vorbereitungen zu treffen." Justizrath Havermann rieth mir, den Erben um Zahlungsausstand zu bitten," warf Hertha ein; ich kann mich nicht wohl dazu entschließen." Thun Sie das nicht, Sie würden unsere ache dadurch nur verschlunmern," erwiderte Friedrich hastig. 'Wir können zaluen, wir müssen es thun, um unseren Geschäftsfreunden zu beweisen. daß wir den Credit, den wir genießen, verdienen; eine Bitte um Zählungsausstand würde Geier nur dazu benutzen, unsere Zahlungsunfähigkeit an die große Glocke zu hängen. Wenn wir's mit dem Erben allein zu thun hätten, so ließe sich wohl niit ihm eine Uebereinkunft treffen, die wir geheim halten könnten, aber Geier ist sein Nathgeber, und wir müssen diesen Mann als unseren Feind betrachten." Sie haben Recht," nickte Hertha ; überdies kann es mir nur erwünscht sein, wenn ich diesen Schritt nicht zu thun brauche. Für Ihre Bemühungen danke ich ihnen herzlich " Lassen wir das," bat er, während er seine Handschuhe wieder anzog, ich thue nur meine Pflicht ; Sie baden mir die Leitung des Geschäftes anvertraut, nun ist es Ehrensache für mich, Ihr Vertrauen zu rechtfertigen. Könnte ich nur auch alles andere Unheil von Ihnen abwenden!" Er sah aus seine Uhr und vcrabsckledete sich. Hertha wollte nun auch ausbrechen. Dein Bruder ist ein braver, edler Mensch," sagte sie bewegt, indem sie der v . . ' , r, f reunoin 01c ano reicyle. a? canie Gott, daß er in dieser schweren Zeit mir so treu zur Seite steht." . Ein anderer Buchbalter würde wobl dasselbe für Dich gethan haben," erwiderte Erna ruhig. Das glaube ich nicht, so rastlos und energisch hätte er schwerlich meine Interessen vertretcii. Ich war ja geztvungen, dem Buchhalter ein unbegrenztes Vertrauen zu schenken, er konnte meine Interessen seinen eigenen unterordnen. er konnte mulhlos die Flinte m s Korn werfen und ruhig dem Schiffbruch zusehen. Und Du solltest doch die Letzte sein, die das Verdienst Deines braven Bruders zu schmälern sucht; Du kennst es in seinem ganzen Umfange und weißt auch, welch' großen Dank ich ihm schulde. Wenn ich ihn nur nach diesem Verdienst belohnen könnte!" Vielleicht kannst Du es." In welcher Weise?" Das kann ich Dir nicht sagen," erwiderte Erna, und unter dem verständnißvollen Blick, der dabei die Freundin traf, färbten die Wangen Hertha's plötzlich sich dunkler. Mit Worten darf ich 's nicht aussprechen. Du mußt's ja fühlen." Hertha hatte die Wimpern gesenkt; ablehnend wiegte sie das blonde Haupt und ein schmerzlicher Seufzer entfuhr ihren Lippen. Die Tochter eines Verbrechcrs !" flüsterte sie so leise, daß Erna die Worte kaum verstehen konnte. Leb' wohl, Erna, wir sind Beide von einem grausamen Schicksal um unseren Lebensfrühling betrogen worden." t Gedankenvoll blickte Erna ihr nach, ein trübes, gezwungenes Lächeln lag um ihre Lippen. Die Tochter eines Verbrechers!" wiederholte sie. Ja, wenn Friedrich daran Anstoß nimmt, dann freilich werden meine Hoffnungen sich nicht erfüllen. Sie lieben einander, ich weiß es. Blicke und Worte haben es mir verrathen : sie würden glücklich werden, denn sie sind für einander geschaffen." Sie ließ sich am Stickrahmen in der Fensternische nieder und blickte sinnend auf die stille, wenig belebte. Straße hinunter. Wie ganz anders hätte ihr Loos sich gestaltet, wenn ihr Verlobter ein charakterfester Maim aewesen wäre. (Fortsetzung folgt.) Base Buraer, alle Sorttn! Heizöfen, Ranges, Kochöfen, zu den Niedrigsten Preisen bei $E er? fi -m Auno ' s rs vi . f f r &r ft. ftlrTi ElUlVk4 I 62 Oft Washington Str. The Miiror is no flatterer. Would you make it teil a sweeter tale? Magnolia Balm is the charmer that almost cheats the looking-glass. Joseph Grnft, Stukatkiir, s?Iastror.s No. Davit Straße. CI.Cftilit Mtkii Itlit uk tra?t lalitlOttt
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