Indiana Tribüne, Volume 9, Number 64, Indianapolis, Marion County, 23 November 1885 — Page 1

Jahrgang 9.

Office : No. 120 Ost Maryland Strasse. Nummer 64. Indianapolis, Indiana Montag, den 23. November 1885.

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FAIR

Neues der Telegraph Wetter aussichten Washington. D.C.. 23. Nov Schönes Wetter im östlichen Theile des Obis Thales. Schnee im Westlichen. stationäre Temperatur. Das nächste Reprüsentan te n h au 5. Washington. 23. Nov. Die vom Clklk angefertigte Mitgliederliste des

neuen Repräjentantenhause zeigt 183 Demokraten, 141 Republikiiner und 1 Greenbacker. Ein Geständnis. Omaha, 23, Nov. Da Gkheimnib der Ermordung deS Watson B. Smith, Clttk deS Bundesgerichts, am 4. Novem der ist aufgeklärt. Ein eben im Zuchthaus agbelieferterJohnPiilson gestand.dak ihn der Eigenthümer der Buckingham TanzHalle süc 5300 zu der That gemiethet habe, weil Smith sich stetS als ein Feind der Wirthe gezeigt habe. Gditorielles. - Daö Philadelphia Tageblatt" sagt gelegentlich seines Eintrittes in den neunten Jahrgang über die von den Deutschen m's Land getragkne sozialistische Behandlung der Arbeiterfrage : "Lor acht Jahren sprach man noch spöttisch von dieser "importirten Pflanze" heute hat sie unbestritten Bürgerrecht. Damals stand noch der Aberglaube von der Unübertrefflichkeit bürgerlich.demokratischer Institutionen in voller Blüthe; heute sind Millionen davon überzeugt. daß dieser Staat seine Aufgabe nicht erfüllt, und daß eine Reform an Haupt und Gliedern immer nothwendiger wird. Die verflossenen acht Jahre haben die totale Unfähigkeit der alten Parteien, die neuen Fragen" zu erledigen, auf das Hand-1 greiflichste dargethan. Sie sahen emen neuen wirthschaftlichen Zusammenbruch kommen, ohne auch nur einen Fmger zu rühren. Sie sind so bar an Ideen, daß es ihnen nur mit der größten Mühe gelingt, die Wähler aus ihrer Apathie zu reißen, sie herauszubringen." Die jüngeren strebsamen Elemente der Bevölkerung sehen sich sehnsüchtig nach einer neuen Partei um, die es wagt, die brennenden socialen Fragen auf die Tagesordnung zu bringen. Ehe die nächsten acht Jahre vorbei sind, werden wir diese neue Partei machtVo2 entstanden sehen. Die Deutschen waren es, die zuerst in diesem Lande die Sklaverei brandmarkten und ihre Aufhebung forderten ; die Deutschen sind auch die Pioniere der Emancipation der Arbeit. Aus der Heimath vertrieben, tragen sie ihre Ideale in fremde Länder und kämpfen für ihre Verwuklichung, wo immer sie Gelegenheit sinken." Die Frauen kümmern sich noch viel zu wenig um das öffentliche Leben, und betheilizen sich noch nicht genug an der Bewegung zur Bcfferunz der sozialen Verhältniffe. Wenn die Frau auch nicht direkt an den Vorgängen Antheil nimmt, so kann sie doch, wenn sie will, in dieser Richtung einen heilsamen Einfluß auf den Mann ausüben, hängt ja ihr Schick sal meist ohnedies . von dem des Man nes ab. Aber auch soweit das nicht der Fall ist, haben die Frauen die gleiche Ursache, wie die Männer, sich sür die soziale Be wegung zu intercssiren. Auch ihnen hat das heißhungrige Kapital, die Kette der Lohnsklaverei angelegt ! Hunderttausende von Frauen arbeiten in Baumwollspin nereien, in Schuh- und Kleiderfabriken, in der Hausindustrie und in verschiedenen anderen Geschäften für wahre Hunger löhne. Selbst die schulpflichtigen Kinder zwingt das Kapital in seiner Unersättlich keit, in der Fabrik zu arbeiten oder zu hungern ! In früheren Zeiten war der Mann allein im Stande, für den Lebens unterhalt seiner Familie zu sorgen, heute ist das anders. In früheren Zeiten war der Beruf des Weibes ein friedlicher, stiller, ein Beruf, der sich züchtig den profanen Augen der Oeffentlichkeit entzog. bei der Wiege und der Erziehung der Km der, bei den geweihten Laren des HauseS. Heute aber ist das Weib entäußert und loSgeriffen von seiner Bestimmung ! Heute steht es gleich dem Manne in den Reihen der industriellen Armee. Als Arbeiterinnen haben die Frauen das lebhafteste Jntereffe an der gesamm ten Sozialgesetzgebung. Alle Fragen, welche die männlichen Arbeiter berühren, berühren auch die weiblichen Arbeiter ;

ob wir in Zuständen leben, die stabile Ve,hältniffe schaffen, oder in denen große Krisen mit Zeiten wilder Prosperität abwechseln, kann auch ihnen nicht gleichgil tig sein. Die Frauen fühlen am meisten daö Elend der heutigen Gesellschaft, sie werden auch am meisten die Vortheile der sozialen Befreiung fühlen. Drahtnachrichten. ConsulFörster. Washington, 22. Nov. ES heißt in diplomatischen Kreisen, daß man im Staatsdepartement mit der Erklärung der Demokraten von Jndiana in Bezug auf die Naturalisationöpapiere Försters nicht zusrieden sei, daß aber nichts in der Sache geschehen werde, bis McDonald hierherkommt. Unmenschliche Räuber. Oil City.Pcl.. 22 Nov. In Cla rion drangen Freitag Nacht - maskirte Räuber in das HauS eines alten Mannes Namens JohnLape und zwangen ihn dadurch, daß sie ihn mit Petroleum über gössen und dasielbe anzündeten, ihnen sein Geld. 575, zu geben. Der alte Mann ist schser verletzt. Prohibition in Georgia. Atlanta. Ga.. 21. Nov. Nächsten Mitttwoch wird Atlanta entscheiden, ob eS den Verkauf berauschender Getränke verbieten will, oder nicht. In Georgia ist der Temperenzkrieg seit zehn Jahren im Ganze, und die Temperenzler haben eS soweit gebracht, daß nur in 15 von den 137 CountieS der Btrkauf gestattet ist. In diesen 15 CounticS bifinden sich große Städte, in welchen das L'quorelement einflußreich ist, und die Vornahme einer Abstimmung verhindern konnte. Darauf passtrte die Legislatur ein Gesetz, nach

welchem auf da Gesuch einer gewissen Anzahl von Bürqern, eine Abstimmung vorgenommen werden muß Eine solch wurde nun für Atlanta angeordnet, und eine aufgeregte Campagne fand statt, an welcher auf Seite der Prohibitionisten die Geistlichkeit energischen Antheil nahm. Obwohl bis jetzt selbst bei einer Plästdtntenwahl nie viel mehr a'S 5000 Stimmen abgegeben wurden, haben sich diesmal über 9000 Stimmgeber registriren tasten. Aus dem Hocking Thal. Columbus. O., 22. Nov. Die Grubenarbeiter haben beschlossen, die vorgeschlagene Vermittlung anzunehmen. Die Leute gingen wieder an die Arbeit und der Lobn wird von einer Vermitt lungSbehörbe festgesetzt werden, welche von einem aus Arbeitern und Grubendlsitzern zusammengesetzten Comite ge' wählt wird. Indignation? V e r s a m m lung. Quebec. 22 Nov. Zu einer Jn dignationSversammlung in LviS hatte sich heute eine riesige Menschenmenge eingifunden. Flaggen wurden entfaltet, aus welchen geschriebkn stand: Ehre und Rum dem Helden und Märtyrer Riet-, Tod dem John McDonald-. Eine ähnliche Versammlung wurde in harleVdurg gehalten, und bei beiden Versammlungen wurde die Regierung heftig angegriffen. Bet einer Versamm lung auf dem MarSfelde zu' Montreal wurde folgende Resolution angenommen : Daß durch die Hinrichtung Louis Riel die Regierung eine unmenschliche, grausame und einer zivilistrttn Nation unwürdige Handlung begangen habe und die Verdammung aller Freunde deSRechtS und der Gerechtigkeit vhne Unterschied der Religion und Rafft verdiene. Ver Kabel. AuS dem deutschen Reichs tage. Berlin. 22. Nov. Der Präsident und die V'ceprästdenten deS deutschen Reichstages wurden wiedergewählt. Die polnischen Mitglieder meldeten, daß sie wegen der Ausweisungen auS Ostpreu ßen eine Interpellation einreichen werden. Die Conservativen reichten einen Antrag tin, dahin lautend, daß der Reichstag nur alle fünf Jahre zusammentrete. Der Krieg auf der Balkan Halbinsel. Wien. 22. Nov. Die Balkan Con serenz hat ein Schlukprotokoll entwor sen. worin die Witderherstellunq bei ur spkünglichen Verhältnisses (statug quo ante) entschiedn und für Serditn und Bulgarien bindend erklärt nird. ES wird berichtet, nat; wenn König Milan unter den Bestimmungen der Conserenz den Feieden virw.igere. er als tin Feind deS Frieden? Europas erklärt und abge setzt werden soll. ES befinden sich jrtzt 272,000 Mann türkischer Truppen unter Waffen. Eine Depesche von Tzaridro) sagt, daß die BuZgarier mehrere verwunde! und

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gefangene serbische Ossiziere nicderge macht haben. Die Serben haben. Widdin belagert. Eine Schlacht hat heute stattgesunden, jedoch ohne Resultat. Die Türkei hat eintn Waffenstillstand vorgeschlagen, eS heißt jedoch, daß Fürst Alexander nichts davon hören wolle, bis er die Serben aus Bulgarien gejagt ha den werde. Nachrichten von Tzaribrod melden, daß das Wetter schrecklich sei Der Drago manPaß ist verschneit und die Straßen über die Berge sind unpasstrbar. AuS Deutschland wird vi.l Geld nach Bul garien geschickt, dagegen erhalten die Serben viel Unterstützung auS Ungarn. Frankreich undChina. P a r i S. 22. Nov. Die Schwierig. keiten zwischen Frankreich und China sind beseitigt und die Unterhandlungen werden wieder aufgenommen werden. Amnestie. Paris, 22. Nov. Der Gaulois sagt. Präsident Grevey habe beschlossen, im Falle seiner Wiedererwählung eine allgemeine Amrestte für alle politischen Verbrtcher zu erlösten. Die latetnischeUnion. P a r i s. 22. Nov. Das Berbltibtn Belgiens in der lateinischen Münzunion ist gesichert. Furchtbarer Sturm und Uebersch we mmung. London. 23 Nov. Eine Depesche an die Times von Calcutta sagt, daß in Folge eines CycloneS in den Distrikten. Oriffa, Morhedabad und Hudna 150 Dörfer überschwemmt, 1241 Quadrat meilen Landes verwüstet wurden und 5000 Menschen ertranken. SStffsnaQrtQrKL. New Jork, 22. Nov. Angeksm. men : fettn of Ultonteeal von :ver Pool. .Egyplian Monarch- von London. Liverpool, 22 Nov. Angekom men : .Auranla von vitro xioxi QueenStown, 22 Nov. Abge fahren : Dampfer Umbkia von New York. Plymouth. 22. Nov. Angtkom. men: Dampfer Suevia- von New Pork nach Hamburg bestimmt. L o n d o n, 22. Nov. Der britische Dampser Jberian der am 10. Novem der von Boston nach Lwpool abging, ist in der DumanuS Bay gescheitert und wird wahrscheinlich total verlo ren sein. DumanuS Bay ist an der südwestlichen Küste von Irland, County Cook. Die Ladung hatte einen Werth von Z200.000. Die Besatzung bestand aus 50 Mann. QueenStown, 22. Nov. Ange kommen: .Celtic von New Vork nach Liverpool. Deutsche Local Nachrichten. Vrooin, Vrandendurg. Rentier Hoffmann von Berlin ist in Wien verhaftet worden, weil er dort antisemitische Flugblätter verbreitet hatte. In Berlinchen hat manEisensäuerling gefunden und beabsichtigt man, daselbst einen Curort zu bilden. Wegen DiebsHehlerei wurde in Nixdorf der Kaufmann Paul Silberstein, zusammen mit seinem Buchhalter Eohn und dem Lagerverwalter der Berliner Großsirma Hellriegel, Wilhelm Otto, verhaftet. Unter dem Verdacht, ihr Kind vergiftet zu haben, wurde die verehelichte Weber, geb. Kne gendorf in Wittstock verhaftet. Selbstmorde und Unglücksfälle: Der Hand? lungskommiS Adolf. Koch von FinsterWalde hat' sich erschoffen, der kgl. Forstläufer 23. Kreutz aus Nebendorf bei Cottbus erhängt, desgl. der Buchbinder erfert und der Schuhmachermeister W. Gläser, beide zu Croffen; zu Sorau machte die 18jährige Marg. Fredler, Schwester des vor einiger Zeit verschwundenen Handelsmanns F., aus Liebesgram ihrem Leben ein Ende, desgl. zu Albrechtsdorf dre ISmbrrge Anna Deu rer Zu Saspow ertrank in der Trunkenheit der Ausgedinge? HanS Räsch. In Neusalz m Vchlesten wurde durch eine Dampfkesselexplosion der Schloffer Breßler aus Croffen derart verbrüht, daß er sofort starbt Auf dem Bahnhof zu Finsterwalde wurde die Handelsfrau Hahn üb.'rfayren und aetodtet, desgl. zu Spandau der Bahnarbeiter W. Lange aus Falkenhagen, zu Forst der Arbeiter F. ttlebula aus Grob Kolzra, der Wer chensteller August Heinze aus Forst, der Zugführer Roth m Lubbenau. In Na thenow ertrank der Schiffer W. Groche aus Hohennauen.

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