Indiana Tribüne, Volume 9, Number 62, Indianapolis, Marion County, 21 November 1885 — Page 3

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Wilde Wogen.

Roman dok Ewald August König. (Forlsevung.) Vielleicht haben diese Vorwürfe lyn erbittert !" (Glaube das nicht, sie hätten ihn be lehren niüssen, wie gut ich es mit ihm meinte." Und wer sollen diese Freunde gewesen sein?" fragte Erna zweifelnd. Ich wül)te )!iemand, der ans Haß oder ir gend einer anderen Ursache mich vcrleumdcn könnte." Ich babe den Maler Geier stets im Verdacht gehabt." Äb, dann weiß ich auch, wer ihm meinen Handel mit den Stickereien derrathen hat," sagte Erna rasch. Der svialer stand gestern Abend am Schaufenster Lilienzweig's, als ich im Laden war. Ich sah ihn nur flüchtig, aber ich erkannte ihn gleich an seinem Hut und dem langen Haar." Erna erhob sich, die Magd trat ein, um zu melden, daß das Mittagessen fertig sei. Das Mahl wurde heute schweizend eingenommen; sie hatten es noch nicht lange beendet, als ein kleines Packet aus der Apotheke gebracht wurde. Es enthielt außer einem Briefe den Verlo bulZgsring Wend's und alle Geschenke, die Erna'ihrem Verlobten gemacht hatte. Schweigend las Erna den Brief, die Schatten auf ihrer Stirn wurden nicht fiusteicr, nur einmal blitzte es zornig in irren braunen Augen auf, als sie die Herden vorte las. mir denen Wend ihr die heimlichen Geschäfte mit Lilienzweig vorwarf. Sie ballte das Papier zusammen und warf e in den Kamin, dann zog sie ihren crlodungcring vom Finger. ,.un die .'cwlheit da in. sichle ich mich erleiätert," sagte sie, dem Bruder, der roll Besorgniß sie anvllckte, zunickend. dieser Brief dat den letzten test von Liebe in meinem Herzen getödtet." . ,,'as enthielt er r fragte er. For'e nickt, es waren wodl diesel ben beleidigenden Worte, die er Dir gesagt dvtt, ia habe sie schon vergessen." Tcr Bruch selbst darf Dir keine Sorge machen," sagte er beruhigend ; es wäre geiviß eine gute Partie gewesen. aber daraus brauchet Tu m nun nicht mehr zu sehen. Meine Stellung ist ge sickert, wie auch der Prozeß gegen meinen Prinzipal enden mag,und ich darf hoffen. daß mir im ause der nächsten Zelt eine Gehaltszulage bewilligt wird." Erna war an s Fenster getreten, gedankenvoll blickte sie in das Schncegestöder hinaus ; die weisen z)loaett wurden immer großer und dichter. Und ick saue .ir dennoch zur Latt, erwiderte sie, .Dein Einkommen ist so groß nicht, wir müssen mit den Pfenni gen rechnen, und für schliinme Tage, die so selten ausbleiben, kannst Tu nichts zurücklegen. Ich iverde eine Stelle als Gesellschafterin annehmen, damit ist uns Beiden geholfen." )i'icht doch, damit ist uns keineswegs geholfen," sagte er, ich würde Tich in meinem kleinen Hausbalt sehr vermissen, und Tu konntest Dich als Sklavin nimmermehr wohl suhlen. Sie trat vom Fenster zurück und strich mit der Hand langsam über ihre Augen. ..Wir sprechen später noch darüber," entgegnetc sie, ich will jetzt die Geschenke Wend's zusammensuchen und sie, sammt dem ''tting. ihm zurückschicken. Sie verließ daS Zimmer und ging in ihr Schlafgemach. Eine halbe Stunde später trat das Dienstmädchen mit einem Packetchen den Weg zur Apotheke an; einer Antwort hatte Erna den letzten Brief ihres ungetreuen Verlobten nicht gewürdigt. Gefunde::. Der Nentner Schreiber hatte frühe? in den Diensten der Geheimpolizei gestan den, rnd als Beamter derselben der rä chcnden ercchtlgkclt wichtige lenjte geleistet. M Helligkeiten mit einigen Vorgesetzten einerseits und andererseits auch ein günstiger Vermogensstandid das Bedurfnlp nach luoc hatten ihn bewogen. teln Amt niederzulegen. 'Mit dem Titel etncs Inspektors und dem wohlrerdlenten iuhegehalt, ivar er vcravsiccct wc?ccn. er verließ die ))!esid.'ttz U:.o zog lil die groz.' Provinzial..aor. wo Niemand Zeine frühere thätig .eir tannte. ndcsse.., es war noch kein Jahr der i.ri.. c.t, iu$ cio ai:g.'iücu: des cinforliiij.;! Aent.'.erledens lyn wunzchen ließ, ldc. in oat'gteit gesetzt zu werden, uno nachdem er kim Zeit lang darnder tta'gedaci,'t yaiie, s:eüie er sich der Polizcid.yotte uno dem Bericht zur Verfü gütig, und vvtt Beiden wurde er freundlui; ausgeilomnlen. n der Untersuchung gegen Hugo Nöder hat:e der Assessor u.u mit 1er Uebcrwaa)ung des ji.Ulsmanns und den damit rerdundenenRachsorsa ungeR beauflragt; er war dadurch i::it Konrad Wilde bekannt gen.'0'.den,dessen zukünftiger Schwage: nun seinen verdacht erregte. Er irußte, daß Gcihard Steinthal noch vor Kurzem ein armer Dienstmann gewesen war, der aus Mangel an genügendem Einkommen seine Braut nicht heimfuhren konnte. Ülrnx war dieser Mann plötzlich, gewisserrnaßen über )c'acht, reich geworden, und er hielt die Ursache' dieses Glücksfalls einem Jeden, sogar seiner Braut geheim. Er behauptete allerdings, daß er geerbt habe ; aber Lionrad Wilde hatte dem al ten Herrn gesagt, die verstorbene Tante müsse wohl im Monde gewohnt haben er habe früher nie eine Ahnung von ihrer Listen; gehabt ; und Steinthal wollte über den Wohnsitz dieser Tante nicht mit der Sprache herausrücken. 'Anderen Leuten gegenüber hatte Steinthal erklärt : er habe in der Lotterie ge Wonnen, und bei einer dritten Gelegenheit sagte er, die Familie seiner Braut habe ihre Ersparnisse ihm anvertraut, damit er selbständig weiden und heirathen könne. 'Diese dritte Behauptung war eine grobe, handgreifliche Lüge, denn die Fa milie der Braut hatte niemals einen Viennia übria aebaot, undSttinthalaab

für die Verschönerung seiner Wirthschaft große Summen aus. f Wie auch die Dinge nun liegen moch ten : der Inspektor Schreiber war entschlössen, den Sachverhalt zu erforschen; für ihn, den erfahrenen Kriminalbeamten, war die Möglichkeit nicht ausgeschlössen, daß Steinthal sein plötzlich erwordenes Vermögen einem Verbrechen verdankte. Die Nachforschungen mußten sehr geheim betrieben werden ; der ehemalige Dienstmann war ein schlauer Kopf, der

sich so leicht nicht in die Karten blicken ließ. Gegen ihn vorzugehen und die Frage an ihn zu richten, wie er daö Geld erworben habe, dazu war die Behörde leider nicht befugt ; Gerhard Steinthal hatte noch keine Bestrafung erlitten, er war ein unbescholtener Bürger. BeU'ialich der eraanqenbelt des Kellncrmädchens hatte Schreiber sich in seinen Vermuthungen nicht geirrt ; Karolme steter war schon einmal wegen Diebstahls bestraft und wegen eines zwei ten ähnlichen Falles m Untersuchung geWesen, aus der sie entlassen werden mußte, weil man ihr die That nicht beweisen konnte. . Und wie er es erwartet hatte, fand das Mädchen schon am nächsten Tage sich bei ihm ein, um sich nach der besseren Stelle zu erkundigen, die er ihr verschaffen wollte. Er hatte sie in seiner freundlichen, gewinnenden Weise empfangen ; sie mußte auf dem Sopha Platz nehmen und eine Tasse Kaffee mit ihm trinken, und in der traulichen Stube schien das Mädchen sich bald wohl zu fühlen. Sie wollen also jedenfalls Ihre gegenwärtige Stelle verlassen fragte er mit scheinbarer Theilnahme. Der Wirth gefallt Ihnen wohl nicht ?" Er ist ein grober, roher Mensch," erwiderte sie. Na, ein feines Benehmen kann man von ihm nicht erwarten, er ist ja früher Tienstmann gewesen." Und vorher war er Hausknecht !" Hat er Ihnen da gesagt V' Er prahlt immer damit." Sonderbar!" sagte der alte Herr. Seine Eltern müssen doch vermögend gewesen sein !" Haben Sie denn seine Eltern gekannt i" fragte das Mädchen spöttisch. Nein, aber seine verwandten sind ja reiche Leute, das beweist die Erbschaft, die er gemacht hat." Wenn'S wahr ist," erwiderte sie achselzuckend. Der Inspektor hatte eine Cigarre angezündet und blickte nachdenklich in die Gluth, über die er eine Rauchwolke hinwegblies. Sie haben gewiß nachge forscht und etwas erfahren, was Sie mir nur nicht verrathen wollen." Und jetzt wollen Sie mich ausforschen!" spottete das Mädchen. Wer nichts weiß, kann auch nichts verraihen ; fragen Sie selbst den Wirth, aber auf eine grobe Antwort werden Sie sich gefaßt machen müssen. Reden wir jetzt einmal von der anderen Stelle, die Sie mir verschaffen wollen. Kann ich sie haben Y" Hm, sie wird nur einem durchaus eh; rcn haften Mädchen gegeben." Wer will behaupten, daß ich das nicht sei V fragte sie zornig. Ruhig ! Haben Sie nicht wegen Dicbstahls gesessen?" . Sie wollte von dem Sopha emporsahren ; er legte seine Hand auf ihren Arm und hielt sie zurück. Mir gegenüber brauchen Sie nicht zu leugnen, es würde Ihnen auch nichts nützen," sagte er ernst, ich kenne Ihre Vergangenheit aus den Akten des Untersuchungsrichters. Einmal sind Sie b straft worden, eine andere Sache ist unerledigt geblieben, sie schwebt noch. Die Untersuchung kann wieder aufgenommen werden, sobald die jetzt noch fehlenden Beweise sich finden. Und einen solchen Beweis glaube ich gefunden zu haben ; ich hätte den Untersuchungsrichter daraus .iufmerksam machen keinen, aber ich will 5ie nicht unglücklich machen." Das Mädchen sah ihn starr an, ein seltsames Gemisch von Angst und Zorn sprach aus ihren weit geöffneten Augen. So sind Sie von der Polizei ?" fragte sie leiser. ,Nein, aber ich stehe mit ihr in Verbindung." Das hätte ich wissen müssen !" knirsch te sie. Na, Sie würden dann wohl nicht in diese Falle hineingegangen sein," spottete er ; aber ob das besser für Sie gewesen wäre, ist eine andere Frage. Wie gesagt, ich habe Beweise gefunden, die auch in der zweiten Unterjuchungssache gegen Sie " Weshalb drohen Sie mir damit r unlervrach sie ihn trotzig. Wenn Sie mich in's Gefängniß bringen wollen und können, so thun Sie es, ader quälen Sie mich nickt vorder mit Ihren Drobunacn. Und schon ist es nicht von Ihnen, wenn sie mich ins Unglück bringen Ich will das auch nicht," fuhr er fort; ich wollte Ihnen nur zci .en, daß ich es kann, wenn ich will. Mir liegt daran. genaue Auskunft darüber zu erhalten, wie steinthal seinen Reichthum erworben hat ; ich glaube, Sie find die einzige Person, die mir diese Auskunft verzchaf fcn kann ; deshalb wende ich mich an Sie ; und ich erwarte, daß Sie in Ihrem eigenen Interesse meine Wünsche erfüllen werden. Ich habe Ihnen jetzt schon zu viel verratben, als das; ich aus das Bund niß mit Ihnen verzichten konnte ; wollen Sie es nicht mit mir schließen, dann bin ich gezwungen, dem Untersuchungsrichter deute Abend noch einige ivtltibeilunaen u machen, die unzweifelhaft Ihre Ver Haftung veranlassen werden. Wenn Sie aber andererseits mir dienen wollen, so muß ich mich auf pünktliche Befolgung meiner Befeyle und ftrenge verschwiegenheit verlassen dürfen; mit keiner Silbe, keinem Blick dürfen Sie mein Vorhaben verratden. Und wenn es dennoch ohne meine Schuld verrathen wird V' fragte das Mädchen, das sofort begriffen hattet auf welcher Seite sein Vortheil lag. Wenn Steinthal meine Fragen und Nachforschungen verdächtig findet, so wirft er mich ohne langes Bedenken zum Hause hinaus ; was habe ich dann von unserein Bündniß?" Dann sorge ich für ein neues UnterUzimtn;' erwiderte er ruhla. voraus

gesetzt, daß Sie kein anderes Verschulden trifft, als das Vündniß mit mir. Nun entscheiden Sie sich, wollen Sie für oder gegen mich sein?" Bleibt mir denn noch eine Wahl V antwortete sie ohne Zögern in einem Tone, der unwillig und trotzig klang. Sie drohen mir auf der einen Seite init dem Gefängniß und versprechen mir auf der anderen Ihre Unterstützung für den Fall ich meine Stelle verliere ! Muß ich da nicht das Bündniß mit Ihnen wählen ? Wenn Sie es nur auch ehrlich mitJhrcm Versprechen meinen !"

'le baben nicht den mindesten Grund, daran zu zweifeln." r:t , I , (Vf.. . . . i ? )iit, ich wiu 5ynen vertrauen; fagen Sie mir nun, was ich thun soll." Was ich von hnen verlange, sagte ich Ihnen schon ; wie Sie es ansängen sollen, meine Forderung zu erfüllen, das müffen sie selbst wissen. Forschen Sie unermüdlich, bis Sle erfahren haben, wie steinthal seinen Reichthum erworben hat ; Sie dürfen daS natürlich nicht in einer Weise thun, die seinen Argwohn wecken muß. Beobachten Sie die Perwnen, mit denen er verkehrt, schreibt er Briefe, so lesen Sie die Adrcfsen und machen Sie mir von Zeir zu Zeit Mittheilungen, damit ich stets genau unterrichtet bleibe. Ich werde dann und wann kommen, um ein Glas Bier zu trinken und die Zeitungen zu lesen, ich bin Ihnen dann natürlich ein Fremder; haben Sie mir eine Mittheilung zu machen, so müssen Sie eine Gelegenheit suchen, mir das Briefchen, das sie ent hält, unbemerkt m die Hand zu schmua geln." Das Madchen hatte sich erhoben und zum Aufbruche gerüstet. Ich werde Ihren Befehlen gehorchen und AlleS thun, ivas ich vermag sagte sie. Aber es kann lange dauern, deshalb verlieren Sie nicht die Geduld, so leicht läßt Steinthal sich nicht in die Karten blikken." Der Inspektor blieb lange in Nach denken versunken, als die Kellnerin ihn verlassen hatte ; es stiegen jetzt wieder Zweifel in ihm aus, ob er klug daran gethan habe, diesem Mädchen volles Ver trauen zu schenken. Der Abend war schon angebrochen. als er seine Wohnung verließ, um den Rest des Tages in einer Weinschenke zu verbringen. Kaum auf der Straße an gelangt, sah er sich dem Untersuchungsrichter gegenüber, der ihn bejuchen wollte. Ich glaube, wir haben ihn aefunden," sagte der Assessor, der sich in einer gelinden Aufregung befand, man hat mir das Signalement emer Leiche geschickt, die gestern an der holländischen Grenze gelandet ist, und dieses Signalement stimmt mit dem Martin Grimm's so ziemlich überein." So wäre der letzte Zweifel gehoben," erwiderte Schreiber. Noch nicht," fuhr der Assessor hastig fort, die Leiche muß zuvor rekognoszirt und ihre Identität mit der Person des verschwundenen Amerikaners konstatirt werden. Ich reise morgen früh mit dem ersten Zuge hin, der Rechtskonsulent Geier hat bereits die Aufforderung erhalten, mlch ;u begleiten ; er ist der Einzige, der den Verschwundenen persönlich gekannt hat." Sie könnten einen Kellner aus dem Hotel Adler mitnehmen, der Amerikaner hat dort einige Tage gewohnt " Ich habe daran auch schon gedacht und werde Ihren Rath befolgen. Den Arzt nehme ich ebenfalls von hier mit, wir müssen den Mord konstatiren " Das wird sehr schwierig sein, nachdem die Leiche so lange im Wasser ge Wesen ist." Deshalb wünsche ich, daß auch Sie mich begleiten; Sie haben in diesen Dingen eine reiche Erfahrung, die für die Untersuchung von großem Werth'sein kann." Sehr wohl, ich werde mich pünktlich einsinden, nickte der Inspektor; eine angenehme Aufgabe ist es zwar nicht, bei der Sektion einer solchen Leiche zugegen zu sein " Gewiß nicht, ich weiß das aus eigener Erfahrung, aber es muß sein, zumal von einem Geständniß bei dem Angeklagten noch immer keine Rede ist." Er leugnet hartnäckig. Haben Sie ihn noch nicht in Widersprüche verwlkkett Widersprüche genug, aber sie verwirren ihn nicht, wenn ich sie ihm vorhalte ; er bewahrt eine bewundernswerthe Ruhe, seine Rolle scheint er vortrefflich einstudirt zu haben. Also es bleibt dabei, lvir treffen morgen früh kurz vor 7 Uhr auf dem Bahnhöfe zusammen ?" Verlassen Sie sich darauf ;" erwiderte der Inspektor, und die Beiden trennten sich jetzr. Der Doktor Geier war der Erste, der am nächsten Morgen auf dem Bahnhöfe sich einsand, er konnte seiner Ungeduld kaum gebieten. Wenn die Identität oer Leiche mit der Person Martin Trimm's konstatirt wurde, dann hrnderte .im nichts mehr, im Namen des Musikers nirnin den Nachlaß des Verstorbenen ' ''.'a,i!pruchen Er hatte dann nur noch den Nachweis zu führen, daß Karl Grimm der einzige Verwandte seines Betters war ; die Beiveise dafür ließen sich finden, und das Geschäft, das auch dem Doktor einen großen Gewinn sichern sollte, war gemacht. Während der ganzen Fahrt dachte er darüber nach, indeß seine Lleisegefährten sich über Dinge unterhielten, die ihm höchst gleichgiltig wa ren. Die Begleitung des alten Inspektors machte ihm einige Sorge ; er kannte diesen Mann nicht, der vielleicht im Inte reffe Röder'S der Besichtigung der Leiche beiwohnen wollte, um gegen die Jdentität Protest zu erheben. Das Ziel der Reise war endlich erreicht ; eine kleine Bahnstation an der Grenze ; von yier aus mutzte man nocy einen ziemlich weiten Marsch machen bis zu dem Dörfchen, in dessen Bezirk die Leiche gelandet war. Der Ortsschulze schloß sich den Herren an: er fübrte sie zu der Stelle, an der die Leiche gefunden worden war, und dann zu der Scheune, wo sie lag. ' Die Zeugen, die den Fund gemacht hatten, waren bald verhört, man schritt nun zu der Besichtigung des Todten. Von allen Kleidungsstücken entblößt, eine unförmliche, aufaedunsene Masse, lag die Leiche auf der Trenne. Die Gesichtszüge waren in ihrer ursvriinalicken

&v einziges Kennzeichen konnte man nur noch das volle blonde Haar und den ollbart betrachten. Der Doktor Geier erklärte unverzüg lich, daß es die Leiche des verschwunde uen Amerikaners sei; der Kelln.'? am dem Adler schloß sich ohne Bedenken die ser Erklärung an. Am Zeigefinger der Leiche befand sich ein Siegelring, den der Doktor nach kurzer Besichtigung ebenfalls als das Eigenlhum Äkartin Gnrnrn's anerkannte. So unterlag es denn auf Grund der Aussagen dieser glaubwürdigen Zeugen keinem Zweifel, dan man die Leiche Äcartin Grimm's gefunden hatte ; es blieb jetzt nur noch übrig, die Spuren des Verbrechens zu suchen. Die Verletzungen, die man fand, waren nur leichte Hautabschürfungen ; am Halse zeigte sich ein rother Fleck, und die Sektion ergab, daß der Mann beim Sturz ins Waffcr noch gelebt habe. Weiteres ließ sich nicht feststellen ; der Untersuchungsrichter diktirte seinem Aktuar das Protokoll und ordnete die Beerdigung an, deren Kosten der ötechtskonsulent Geier im Namen des Erben übernahm. Eine Stunde später saß die Gesells.chast aus dem Bahnhöfe, um den Zug zur Heimreise abzuwarten. Was halten s nun von dies.e:n Falle?" wandte der Asscffor sich zu Schreiber, der allen Verhandlungen schweigend beigewohnt hatte. Sprechen ie yre anficht offen uno unverhohlen aus, es wird mir interessant sein, sie zu erfahren." Die Ansicht, die ich mir über das spurlose Verschwinden des Amerikaners vom ersten Augenblick an, gebildet habe, besteht auch heute noch," erwiderte der Inspektor ruhig, wäbrcnd er aus der Dose Geier's eine Prise nahm ; sie ist in keiner Welse widerlegt. Der dunkle Fleck cm Halse rührt von dem Druck des Dauinens her, er ist entstanden m dem Augenblick, als der Mörder sein Opfer an der Kehle faßte, um es in den trom hinunterzustürzen. Ich glaube, der Herr Doktor wird dieser Anschauung beipflichten." Natürlich," nickte der Arzt, der die Sektion vorgenommen hatte, ich sinde keine andere Erklärung. Der Druck war nicht stark genug, um den Ueberfallenen zu erdrosseln, der letztere lebte noch, als er ms Wajser stürzte, der Hilferuf auf der Brücke kann sehr wohl von ihm ausgegangen sein." Ich sge nicht allein : kann, sondern muß !" fuhr Schreiber fort, und es lag eine überzeugende Zuversicht in dem entschloffenen one, in dem er dies sagte. Daß die Leiche erst nach Wochen gelandet ist, findet seine Erklärung darin, daß sie von irgend einem Gegenstande, vielleicht einem verlorenen Anker oder einer Brückenkette im Waffer festgehalten wurde." Wie aber erklären Sie es, daß sie von allenKleidungsstücken entblößt war?" fragte der Affeffor. Dafür giebt es keine sichere Erklärung, sondern eben nur Vermuthungen. Die Wellen können die Kleidungsstücke zerfetzt und allmälig fortgeriffen haben ; mdcssen ist die Möglichkeit keineswegs ausgeschlossen, daß die Leiche schon frü-. her an einer anderen Stelle landete, dort aus Habgier entkleidet und wieder ins Wasser geivorsen wurde ; die Gemeinde ist arm, sie muß gesetzlich die Beerdigungskosien tragen, wenn der Todte nicht rekognoszirt wird, der Gemeindevorstand hat außer den Kosten mancherlei lästige Schreibereien, da macht man am liebsten kurzen Prozeß und schafft sich die ganze Geschichte vom Halse." Dann würde man doch auch den Siegelring geraubt haben," warf der Assessor ein. (Fortittzung folgt.) Kaufe Mucho'S "Lest Havanna Ciffari". Die Erfahrung Viclcr ! Nachdem ich so diel von UnverdauUchkeit zu leiden hatte, dar ich nahe daran, mein Leben ! zu verlieren. Wie lcitt Unöve'daulich auch di Nahrung war, ich bekam bald darauf are Schmerzen ! Cchitßlich ! muhte ich kki Wochen im Bette liegen. Ich hatte zwei Aerzte aber sie halfen mir nicht. Endlich Hölle ich von Hopfen bitter!! Ich probirte sie ! Kaukte eine Flasche, nahm den Inhalt in vier Stunden Und am nächsten Taöe dar ich a d'm Velle. War seitdem nicht.mchr Krank ! Ich habe sie seitdem Hundcrten ewpfohlen. Geo. Kendall, Uston, Boston, Mass. Qckaudlickc Grausamkeit ist e Deine Familie leiden zu lassen Wen Du sie kuriren kannst Mit Hopfen.LUterS. Verfolgt die Schwindler. Wenn Du b,m Apotheker Hopfen Bitt er 4 erlangst und r giebt Dir tmaß Andere als eine Flasch mit weißer Etiquette und daraus ein grünel Hoxfenbündel, so rerklage ihn wegen Betrug und tr werden Dich liberal belohnen. Siehe den bundelgerichtlichen verbotlbefehl an E. D. Warner' Serman Hop Bitter. Reading, Mich. und all sein Verkäufer, Agenten, Apotheker und andere Nachahmer, HochzeitS-Geschenke ! FeiertagS-Geschenke ! Elektrische Lampen ! Parlor-Lampen! Oel, das nicht ezplodirt. Reines Gasolin. F. P. Smith and Co., 30 und 32 Nord Illinois Straße. ET Telephon

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