Indiana Tribüne, Volume 9, Number 61, Indianapolis, Marion County, 20 November 1885 — Page 2
Dndmwz Hriöltns. Er sch ein FSgliS, MSeatlich n. Sonntags. Offfc 120 O. MarvlandSr.
fTV t8alvt ,?rtS2ne" lostet durch den IrÜgnll V 2 ,nt x Woche, hit Senntag TridSCrntl rtr Woche. Bk'.d znsusn lft nts. Ißet Post ,ug,Zchl. t :abzilJ 16 Jaör. Indianapolis, Ind., 20. November 1885. Ausbildung ;um lottendlenst. Seit den ersten Togen der emerikani chen Geschichie bis zum Bürgerkrieg rekrutirten fi die Äkatrosen und Soldaten der Bunde-fttte hauptsächlich aus den Fischern der Neucnzlandstaaten. Diese Leute besaßen einige elementare Ersah rungen, waren an Mühseligkeiten geroöhnt, und das Uebrige vermittelte der Tranz des Augenblicks und die Hingabe an die Sache. Während des Bürgerkrieges sedoch sah man sich genöthigt, ein neues System einzuführen. Das plötzliche Anwachsen der Flotte erforderte wehr Vkannschaften, als die Neuengland Fischer stellen konnten; auch waren viele dieser Männer geneigt, nach Beendigung des Krieges zu lhrem vorigen Berufe zurückzukehren, und die Reihen lichteten sich auf diese Weise stärker, als man gestatten durste. So beschloß man denn, repuläre Ausbildungsanstalten für den Flottendien't zu errichten und junge Leute aus allen Theilen des Landes, sofern sie da;u gewillt und fähig seien, als Zoglinge aufunehmcn. Die Meinungen über die oüze des neuen Systems smd getbci7r. doch so viel steht fest, daß es viel d.ssr ist. als unseie Flotte selbst. Zur Kenntnisnahme des Publikums im Allgrmeintn sowie besonders Solcher, welche Familicnangrhorige haben, die sich für den glri?: r.cienft auszubilden wünschen, dicne nackstchende Uebersicht über dessen (linrich.unen. Als Zölmge werden Jungen von 14 bis 18 aren aufgenommen, wenn sie die Zus imung ihrer Eltern oder Vormünder haben, sich in normaler körperlicher und geistiger Aerfasiung befinden rnb Iren und schreiben können. Solche, die schon wrgen irgend eines Vergehens ode? Vcibrcchens bestraft worden sind, werden unta feinen Umständen angenommen. Die immer noch da und dort spukende Vcrjtillung, daß die Schuljcqs:" gerade der richtige Platz seien, um ungezogene Jungen anzubringen, ist eine völlig iirige. Möglich, daß man sie annimmt, wenn man die wirkliche Saä'lae nicht kennt; hinterher aber haden Eltern und Binder diesen Schritt gewöhnlick bitter zu bereuen. Der plötzliche u.bergang von einem wilden, UN' gezügellen Leben in eiserne Disciplin, verbunden mit großem Freiheitsmangel, hat nicht immer die Wirkung, einen wilden Jungen besser zu machen. Selbstmorde in golge von zu harter Bestrafung sind schon mehrfach auf unseren Exercier schissen vorgekommen. . Der neu Eintretende erhält einen vollständigen Dienstanzuz, sowie eine Hängematle und sonstiges nothwendige Geräthe. Dann wird er auf das Schulschiff" gebracht, über seine Pflichten gegenuber den Angestellten und seinen Eollegen belehrt und in den einfachsten miliiärischen Bewegungen unterrichtet. Später kommt er nach Newport, auf das Flaagenschiss New Hampshire", und macht einen regulären Eursus im Exercieren,Matroscndiensten,Siznalarbeiten, Bedienen der Geschütze u. f. w. durch, und zwar unter der Oberaufsicht eines höhcrcn Flcttenofsiziers, welcher zugleich den Zögling vor ungerechter BeHandlung zu schützen bat. Auf diesem Schiff befinden sicb auch mehrere Lehrer, welche in Geographie, Geschichte. Arithmetik :c. unterrichten, sowie ein Kaplan für den Religionsunterricht. Die dritte und letzte Stufe der Ausbildung, welche hauptsächlich in der praktischen Anwendung des Erlernten besteht, elfolgt auf den Kreuzerschissen", und nachd.m diese glücklich überstanden ist, werden die Zöglinge als reguläre Kriegöslotten.zngestellte auf die Fahrzeuge der r.ordatlantischen Stakion versetzt. Der Dienst muß mindestens bis zum 21. Lebensjahre tauern ; vorherige Entlassungen finden nur wegen ungebührlichen Betragens statt, und die so Entlaffenen verlieren natürlich alle ihre Rechte. Di:Vezablung ist eine verhältnißmäßig gute. Em Zögling dritter Elaffe bekommt außer seiner Ration den Monat. Sobaio er sich durch seine Leistung gen und sein Betragen bierzu berechtigt zeigt, arancirt er zum Zögling zweiter fZ I . . X ' . . I : i r A f vivucunu i.cti!iiiii monaiticy eiu. 'tucy gleicher Makgbe findet später die Be förderung zum Zögling fcniir Classe und endlich zum regulären Flcttcnangestellten stait; eisUur erhält 911, letzterer 515 monatlich. Auf ton Kreuzerschiffen m v.t v: r. , . v L lann ir.ce ouiee caiai t nacy cen Leitungen noch weiter erhöht wetden. deso.ide.s wenn der Betreffende zum 'Subalternossi'.ier avaacirt. Wie man also lieht, habm diese Leute ihr Schick sal ganz in ihr.r Hand. Beim Austritt wird ein DleniicettlNcat geliefert, welchcs ton Inhaber crmachtiat, falls er binnen 3 Monaten wieder eintreten sollte. eine Ertrazoblung für die 3 Monate ni erhalten. Im Falle von Verletzungen oder Krankheiten wäbrend der Dienstzeit erfolgt selbstverständlich Pension.- Wir wiederholen es : besonders angenehm ist das Leben d lrtienevcn nicht und am allttwenigsten eine Zuflucht fürThuniqijine. Tiiif erhabenem Standpunkt. Ueber eine sehr romantische Trauuna, die vor einigen Tagen in Eolorado vollzogen wurde, wird aus Silverton Folgendeö berichtet : Frl. Rellie Conners auS Lake City und Herr Oskar Olsen aus Animas Forks, welche sich unlängst verlobt hat xen verabredeten sich, ihren Bund für's Leben in möglichster Nähe des Himmels schürzen zu lassen. In Ermangelung mes Luftballons für diesen .Htoea ent
gipset zu erklimmen, wozu tynen ja die Umgegend eine recht gute Gelegenheit bot. Lake Eity und Animas Forks lie gen zu beiden Seiten einer hohen Berg . kette, welche einen Ausläufer der Rockt) Mountains bildet und in dieser Jahres-i . r . c x . , P..r.iil
zeit veretts oie cyneemutze ausgeetzi hat. Die Verlobten nebst ihren beiderseitigen Bekannten rüsteten sich nun mit Schneeschuhen und sonstigen Alpener klimmungsgeräthen aus und bestiegen eines Morgens gleichzeitig von zwei verschiedenen Richtungen aus den Gipfel eines 13.000 ftun boben Berarückens: in Bealeituna des Bräutigams befand sich der Rev. Vater Levy. Der Weg war langwierig, muysam und gefährlich genug, um die Sache recht romantisch zu machen, urz vor oer Mittagsstunde erreichte die Gesellschaft des Bräutigams endlich den Gipfel welcher der "höchste der ganzen Gegend, völlia kabl und mit ewiaem Scknee be deckt ist und gleich darauf langte auch . rv v p t r 01 . O die rautgeieucyasl an. can lann von diesem Punkte aus das Land aus s rm 't c cr i. t .x. V. V iuu bleuen in oer lunoe ieyen, uno ver großartige Anblick trug viel zur Erhöbuna der Feierlichkeit bei. Bemerkens werth ist, daß die Braut am allerwenig- ' . . m .. I l sten von der romantischen .our ermuoer war. Während die Trauungsceremonie vor sich ging, herrschte gerade ein heftiger Scbncesturm. und dcr Vriester konnte das Paar, das er auf ewig" verband, fast gar nicht sehen, vlaä) Erledigung der Förmlichkeiten wurde Champagner hervorgeholt und auf das Wohl der Neuvermählten getrunken. Dann trat man gemeinsam den Heimweg an, welcher ohne jeden Unfall von Statten ging. Drunten wmde dann eine großartige Hochzeit gefeiert, und das Paar von der ganzen Bevölkerung beglückwünscht. Neue Scberereien. Es scheint, als ob die Regienmg in Deutschland sicb ein besonderes Bergnügen daraus macbte, nicht nur alle Fremden, sondern auch ihre eigenen Untertbancn" möglichst zu drangsaliren. Wenigstens erläßt sie die hirnlosesten Bestimmungcn, die gar keinen andern Zweck haben können, als allgemeine Erbitterung hervorzurufen. So vcröffentlick't der L!c'.chsanzeizer" ein neues Rcscript" (Velfügung wäre zu unfein) welches jeden Reisenden unZcr die Willkürhcrlschaft der Militärbehörden bringt und die persönliche Freiheit eineö jeden Mannes bedrohe der sich zufällig in einem Orte Dculschlands aushält, wo er nicht allgemein bekannt ist. Die Verfügung handelt von der Verpflichtung der Polizei - und Gemeindebe' hörden zurMitwirkung bei der Ausübung der Militär-Eontrole. Danach sollen alle Reichsangehörigen, welche sich vom vollendeten zwanzigsten bis zum vollendeten zweiundvierzigstcn Lebensjahre be finden, angehalten werden, sich über ihre Militärpapicre glaubhast vor Polizeiund Gemeindebehörden auszuweisen. Wer dieses nicht vermag "und am Ort nicht seinen Wohnsitz hat, soll der Militärbehörde zugeführt" werden." Was heißt zuführen" ? fragt die Freisinn. Zeit". Zuführen" heißt Zwangs weise vorführen. Auf Grund welches Gesetzes ist die Militärbehörde berechtigt, behufs solcher Vorführung Jemand in seiner Freiheit zu beschränken ? Was soll überhaupt die Militärbehör de mit dem dergestalt Borgeführten? Hat sie etwa ein Recht, solche Personen vorläufig in Militärarrest zu schicken, nur weil dieselben sich nicht über ihre Militärverhältnisie genügend ausweisen können? Man bedenke, zu welchen Ehika nen eine derartige allgemeine Jnstruction unter Umständen von Localbeamten gegen Reisende mißbraucht werden kann. Denn wer denkt immer daran, auf jeder Reise seine Militärpapiere in der Brieftasche mitzuführen ? Roch wunderbarer ist es, daß diese Eontrole über die Reichsange hörigen bis zum vollendeten zweiundvier zigsten Lebensjahre erstreckt werden soll. Allerdings ist durch Gesetz vom 13. Febr. 1875 die Landsturmpflich't bis zum zwei undvierzigsten Lebensjahre ausgedehnt h orden. Aber in 6 des Landsturmge sktzcs ist ausdrücklich bestimmt, daß, Wenn der Landsturm nicht ausgehoben ist, die Landsturmpflichtigen keinerlei militärischer Eontrole oder Uebung unterworfen werden dürfen. Nachdem ein Neichsbürger drei Jahre dem Staate geopfert hat, wird er auch noch überwacht, wie ein Verbrecher oder Landstreicher. Wenn er nicht in.mer s ine Militärpapiere bei sich führt, kann r zwangsweise vor die Behörden ges teppt und fkstgebalten werden, bis er s.ch über seine Verhältnisse ausgewiesen bit. Wie ein gebildetes Volk im neunz hntcn Jahrbundert die Schmach der L.usnahlnegesctze, der Massenausweisungrn und der militärischen Bevormundung im bürgerlichen Lben über sich ergehen l ssen kann, das ist eines der größten geschichtlichen Räthsel. Serbiens Forderungen. Angeblich hat Serbien nur deshalb den rirg an Bulgarien eillärt, weil bulgarische Strolcke fortwährend die serbische Grerze überschritten und jenseits derselben Grcuelthatcn begangen bätten. Jn Wahiheit will es bulgarische Gebietstheile haben, die ihm seiner Meinung nach von Rechtswegen gehören. Serbien fügte sich der Berliner Conferenz, die diefe Gebietstheile den Bulgaren gab, aber seitdem Letztere das Berliner Pro tokoll selbst' zerrissen haben, halten sich auch die Serben nicht mehr an dasselbe gebunden. Sie wollten sich mit der Vereinigung der beiden Bulgarien einver standen erklären, wenn ihnen eine Ent schädigung in den dcutschländischen 8'lättern heißt es Cowpensation", gewährt winde, die das Gleichgewicht v iederherstellen sollte. Auf folgende bulgarische Kreise baben sie nach der Darstellung der Wien. Allg. Zeit." ihr 2 ugenmcrk gerichtet : Widdin mit 100,500 Einwohnern, L'crkovac mit 59,000 E., Trn mit 65, 500 E. und Küstendil mit 144.000 E. Die Einwohner dieser Kreise sind mit Ausnahme eines geringen Procentsatzes (in Widdin z. B. 5 und in Berkovac nur 1 Proc. Mohamedancr) orthodoxe Chris ; ten. Lm Widdiner Kreise aiebt es 13,.
000 Romanen. WaS die serbische Via tionalität anbelangt, so gehört die überwiegende Majorität der Einwohner des Trner und Küstendiler Kreises derselben an, ebenso die des Bezirkes Samokow im Sofiaer Kreise. Aus diesem Grunde hatte auf dem Berliner Congresse Oester-reich-Ungarn vorgeschlagen, die früheren administrativen Grenzen der Sandschake von Nisch und Sofia als Grenzen zwischen Serbien und Bulgarien zu bestim men. Allein Rußland widersetzte sich fo entschieden der Uebergabe von Zaribrod, Trn und Bresnik an Serbien, daß der österreichische Antrag nicht durchdringen kannte und es bei den jetzigen Grenzer verblieb. . . Uebrigcns spricht auch das historische Recht, was diese Grenzkreise anbelangt, für Serbien. Der Kreis von Trn kam gleich nach dem Tode des griechischen Kaisers Emanuel und unter dem ersten Remanjiden (1130) an Serbien und b ieb bis zum gänzlichen Falle des serbischen Reiches unter serbischer Botmäßigseit. Als die Türken Serbien eroberten, hatte dieser Kreis in kirchlicher Beziehung bis zur Aushebung dieses Patriarchats im Jahre 1767 vom serbischen Patriarchen abgehangen. Das Gleiche ist bei dem Kreise von55üstendil und dem Samokower Bezirke derFall. BeiKüstendil (Welbuschd) war jene berühmte Schlacht (1331), in welcher König Urosch III. die vereinten Bulgaren und Kumanen besiegte. Heute noch steht die zum Andenken dieses Sieges errichtete serbische Kirche bei Küstendil. Diese Kreise hat ten also zu Serbien geschlagen werden sollen. Da nun die Serben auch vor der Botschajterconferenz in Constantinopei kein Gehör fanden, so haben sie den Krieg angefangen. Die Mächte werden eS vlilleiä,t noch sehr bedauern, Serbien al gewiesen zu haben. Vom Inlande. In Helena, Mont., sieht man sich genvtbigt, eine Grubenbörse zu gründen, weil das sich rapide anhäufende Geschäft sich sonst nicht mehr erledigen läßt. Buffalo hat vielleicht im Verhältniß von allen Städten der Ver. Staaten die stärkste Polizei. Leben und Eigenthum seiner 225,000 Einwohner wird von 350 Polizisten geschützt. In Arlington, Art., hat die Wissenschaft zur Abwechslung einmal wieder ein farbiges Frauenzimmer aufgegabelt, an dem die Natur einen Weißwaschungzproceß vollzieht. JmTerritoriumJdaho giebt es nicht weniger als 200 Gruben, die sich so gut rentiren, daß sie Dividenden zu zahlen im Stande sind. So behauptet wenigstens der Gouverneur von Jdaho
,n seinem Jahresbericht, und unmöglich ist's nicht. Auf dem T isch e der fe in e n Welt bürgert sich der Backapfel als Delicatesse immer mehr ein. Natürlich nicht der Apfel, wie ihn die Großmutter auf dem Ofen zu braten pflegte, sondern die mit allen Chicanen zubereitete Frucht Evas. F r e s n o C ou n ty, C a l., i st zwei mal so groß als der Staat Connecticut, viermal so groß als Delaware und achtmal so groß als Rhode Island, während sein Flächenraum um 500 Quadratmei len größer ist, als der des Staates New Jersey. Ein californischeS LegiSlaturmitglied soll, als es sich einmal darum handelte, eine für die Central & Union Pacific-Bahn günstige Vorlage zu passi ren, nicht weniger als 575,000 für seine Stimme erhalten haben. Das Neueste auf dem schon vielfach durchpflügten Gebiete der Huteinlagen ist, in Seide ausgeführt, der Plan der betreffenden Stadt, in der der Hut verkauft wird. Ein der Straßen unkundiger Fremder kann jetzt wirklich sagen : Mit dem Hut in der Hand kommt man durch's ganze Land." Als vor einigen Monaten die Stieftochter des kalifornischen Millionärs Mackay den Fürsten Colonna heirathete, füllte die englisch-amerikani sche Presse ganze Spalten mit dieser Verbindung und alle englisch-amerikanischen Geschwollenen beider Geschlechter waren hoch entzückt darüber, daß der Sproßling des ältesten römischen AdelshauseS" ein amerikanisches Mädchen geheirathet habe. Doch wenn eine reiche oder für reich gehaltene Amerikanerin einen euro päischen Aristokraten geheirathet hat, ss entpuppt sich dieser gewöhnlich sehr bald als Lump. Und so geht eS auch dies mal. Fürst Colonna, den man für reich hielt, ist bereits gänzlich abgebrannt." Er hat nichts und sie hat nichts ; denn er hat auch bereits die reichliche Mitgift seiner Frau verputzt. Natürlich ist es seine heftige Absicht, nun dem amerikaqi sch, Stiefschwiegervater auf der Tasche zu liegen. Ob der alte Mackay sich eine solche Last gefallen lassen wird, ist eine andere Frage. - JosephLong, einstämmiger Bürger in Jersey City, stand neulich vor Gericht unter der Anklage, seine klei ne, schwächlich aussehende Frau verlas sen zu haben. Ich liebe meine Frau," sagte er, und ich heiße sie jeder Zeit willkommen, mein Heim mit mir zu thei len. Seitdem sie fort ist, sieht meine Wohnung öde und verlassen auS." Was er sagt, ist wohl wahr." meinte die Frau. Aber ich möchte Ihnen auch die Gründe für mein Verhalten anführen." So erzählen Sie," sagte der Richter. Wenn so viele Männer zu hören, kann ich es Ihnen nicht erzählen," suhr die Frau, verschämt rnederblickend, fort. So flüstern Sie e mir zu," antwortete der Richter und beugte sich übe? das Pult. Und die Frau flüsterte : Ich fürchtete, er würde mich zu Tode drücken. Wenn er von der Arbeit nach Hause kam, nahm er mich immer in seine Arme und drückte mich so fest un sich, daß mir fast der Athem verging. Dadurch bekam ich Kopsschmerzen. Ein wenig drücken ist . ganz gut, aber man muß es Nicht über treiben. Ich bin seine dritte Frau, und : ich habe gehört, daß seinen beide ersten Frauen sich aus demselben Grunde von ihm baben scheiden lassen." Dies Mal indessen wurde nichts aus der Scheidung, und Frau Long schwebt also immer noch in Gefahr,von ihrem bärenhaft zärtlichen Manne eines Tage einmal todt gedrückt zu werden.
In den Berkshire Mills!
von James Smith zu Philadelphia kam die 14jährige Lizzie de Paul auf wahrhast schauerliche Weise um's Leben. Während dieselbe nach dem auf der Maschine sich abhaspelnden Garn griff, um dasselbe zurückzulegen, verfing sich das lange Haar des Mädchens derart in den Treibriemen, daß die Arme bis zur Saaldecke emporgerissen wurde. Da zwischen dem Plafond und der am letzteren befestigten Triebwelle nur ein gerin ger Abstand war, so konnte der Körper nicht weiter herumgerissen werden, dafür wurde aber dem unglücklichen Geschöpf, welches herzzerreißende Hilferufe aus stieß, der Kopf mit aller Gewalt gegen die Saaldecke gepreßt, so daß, wie sich später herausstellte, die Schädeldecke eingedrückt wurde. Ehe die Mitarbeiter deS Mädchens dessen verzweifelte Lage gewahr wurden, hatte der Treibriemen der Unglücklichen das Haar fammt der Kopfhaut losgerissen, so daß plötzlich der leblose Körper des Mädchens zu Boden fiel. Die Augenzeugen des gräßlichen Unfalles hatte das tragische Geschick und das entstellte Aussehen ihrer Collegin derart erschüttert, daß an einen Fortbetrieb der Fabrik für den Tag nicht zu denken war; der Superintendent ordnete deshalb sofortige Arbeitseinstellung an. Wie der Superintendent behauptet, hat daö Mädchen ihren Tod selbst verschul der, indem es die Fabrikregel, wonach keine Arbeiterin sich an der Maschinerie zu schaffen machen soll, mißachtete. Der reiche Morosini, Jay Goulos rechte Hand, hat wirklich allen Grund, auf Ernst Schelling - Hülskamp, seinen Schwiegeksohn, stolz zu sein. Derselbe hat es jetzt glücklich zum Straßenbahn Eonducteur gebracht. Nachdem daS Debüt seiner Gattin Victoria, der Tochter Morosinis, die er am 9. September v. I. aus der elterlichen Villa zu Aonkers, N. entführt hatte, als Sängerin sich als ein entschiedener Fehl schlag erwiesen, hatte sich Schelling bemüht, irgend eine respectable Beschäftigung zu sinden. Er hatte sich in mehre ren Stellen versucht, die ihm seine Freunde verschafft, zuerst als Clerk, dann als Verkäufer u. f. w., aber alle diese Stellen behagten ihm nicht. Er fand eben nur sitzende Beschäftigung oder solche in geschlossenen Ätäumen, während er an freie Luft gewöhnt war. Vor Kurzem gelang es einigen einflußreichen Herren, ihm eine Stelle als Eonducteur an der 6. Ave.-Pferdebahn zu verschaffen. Als solcher verdient er $2.25 per Tag bei furchtbar harter Arbeit. Das Bestreben des jungen Mannes, sich und seine Frau auf ehrliche Weise zu ernähren, macht ihm entschieden alle Ehre. Aber auch Frau Victoria Schelling ist seit dem Ende ihrer Concerttour nicht müßig gewesen. Sie hat seit zwei Monaten fleißig den Proben im Easino bei gewohnt und wird dort als Amorika" auftreten. Auf dem Theaterzettel sig ritt sie noch als Miß Mowsinr? fQom Auslande. Der vatikanische Korrespon dentder Tribuna" welcher Marins zeichnet, giebt in diesem Blatte eine Schilderung der Lebensgewohnheiten Leo's XIII während der jetzigen Saison der Ottobrate der schönsten Saison Italiens, und erzählt, daß der Papst jeden Morgen, wenn er sich wohl fühlte, um 6 Uhr aufsteht. Mit dem ersten Sonnenstrahle durchwandert er die mit Fenstern Versehenen Korridore de? Residenz, und hinter ihm schreitet sein treuer Kammerdiener Signor Contra einher. Er steigt dann die zum Oratorium führenden Treppen hinab und liest hier für sich allein eine Messe. Sehr selten erlaubt er Jemandem, derselben anzuwohnen. Dann hört er eine vom Dekan celebrirte Messe an und begiebt sich in das Damaso-Höfchen hinab, um, begleitet vom Geheimen Kämmerer und 2 Nobelgardistcn, einen bereit gehaltenen Wagen zu besteigen und eine Spazierfahrt im Vatikan Garten zu machen. Nach einstündiger Fahrt, und nachdem die frische Lust den Appetit angeregt, nimmt er in einer Laube mit dem Geheimen Kämmerer das Frühstück ein. Selten wird dabei gesprochen. Ist das vorüber, so untersucht er die für den Vogelfang aufgestellten Netze und hafebt nach den gefiederten Sängern des Waldes. Die Jagdbeute" schenkt er den Nonnen des Zttosters Tor di Specchi und den Nobelgardisten. Nach diesem Vergnügen" geht er an die Arbeit, empfängt den Kardinal Jacobini und um 11 Uhr in den Vorzimmern oder im Stu dirzimmer andere Besuche. Um l Uhr nimmt er das zweite Frühstück und um 6 Uhr Abends daS Diner ein, welche Mahlzeit ihm der Tafeldecker und gehei me Küchenmeister Sterbini servirt. Ge wöhnlich fpeist der heilige Vater ganz allein. Nach dem Dejeuner macht er einen Spapergang, und des Abends liest er die freisinnigen italienischen Zeitungen. Auf die Begeisterung, welche die Pasteur'sche Entdeckung, die HundSwuth durch methodisches Einimpfen des KrankheitsgifteS zu heilen, er regt hat, ist in der Pariser Akademie der Medizin, in welcher Pasteur am 27. Oktober einen zweiten Vortrag hielt, durch Herrn Jules Guerin ein Dämpfer gesetzt worden. Dieser Gelehrte bchauptet, daß die Pasteurschen Versuche mit Kaninchen nicht beweiskräftig sind, da dieselben gar nicht die wirkliche Hunds Wuth gehabt hätten. Auch der Fall mit demjungen Meister sei auS der Reihe der Versuche auszuscheiden, weil derselbe vor der Einimpfung mit Karbolsäure behandelt worden wäre. Petersburg hat wieder seinen Niesenprozeß, bei dem gegen zwei bundttt Jua?n toentßtnrnen werden sol len und der echt skandalösen Charakters ist. Es handelt sich in demselben um den ebemaliaen Volueimeister von Krön stadt, Kapitän zweiten Ranges Golowatschjow, der daselbst 19 Jahre wie ein Pascha gehaust und sich die unglaublichsten Erpressungen hat zu Schulden kommen lassen. Es war überhaupt nicht mög lich, in Kronstadt, das nur 25 Werst von Petersburg entfernt ist, etwas auszurich ten, ohne dem Polizeimeister einen tüch tigen Batzen iu zahlen. Selbst Institutionen, wie die städtische Duma, haben ihre Beisteuer entrichten müssen, wenn sie zu gemeinnützigen Zwecken etwas zu Stande bringen wollten: so hat die Dw KiAtan Polueimeiltn 2900 Rubel t
die Erlaubniß gezahlt, einen neuen Halteplatz für Dampfschiffe anlegen zu dürfen, wobei sie in geheimer Sitzung ver fügte, daß diese Ausgabe den Baukosten zugeschrieben würde, da sie es nicht als Spesen für den Polizeimeister Gole watschow" buchen konnte. Haupsächlich ,atte es Golowatschjow auf Ausbeutung des Handelsstandes abgesehen, und es war unmöglich, die Eröffnung irgend eines Etablissements zu bewerkstelligen, ohne Summen, die nach Tausenden zu zählen sind, zu entrichten. Außerdem nahm der Polizeimeister, wenn er in ein Magazin kam, womöglich Alles, was ihm gcsiel, so daß die Kronstädter Händler das Beste, was sie hatten, nie on.en aus' legten, aus Furcht, es könnte die Aufmerksamkeit des Herrn Polizeimcisters auf sich lenken. Besonders große Einnahmen hatte er in den Gasthäusern, Schänken, Bierkneipen, öffentlichen Häusern u. s. w. die, wenn sie durch freigebige Spenden des Polizeimcisters Gunst errungen hatten, allerlei Ungesetzlichkci ten sich zu Schulden kommen lassen konn ten. Um ein Beispiel seiner Unverfro-
renheit anzuführen, fei hervorgehoben, ! . . r . c . rv r . . ? . ! oan er ernn, wie vie Äinrtagealte veiagr, als er heirathen, und seiner Braut wahr scheinlich ein kostbares Geschenk machen wollte, einen seiner Polizisten mit ein alten Brosche zu der Eigenthümerin ünes öffentlichen Hauses sandte, und der selben anbefahl, eine solche Brosche mit Brillanten nebst Armband in Brillanten anfertigen zu lassen und ihm zuzustellen eö geschah auch. Die Polizei- und Löschmannschaften wurden von ihm über Haupt mehr in seinen Privatangelegew heilen als im Dienste beschäftigt, mußten z. B. auf seinem außerhalb der Stadt befindlichen Landhauie arbeiten, dasselbe bewachen u. s. w. Mehrere Leute in Krön stadt sind von ihm durch Erpressungen und Verfolgungen völlig ruinirt worden, so die Kleinhändler Rodinold und Oreschin. Wenn ein Mann, wie dieser Polizeimeister, in der unmittelbaren Nähe der Residenz, so zu sagen vor den Augen der Zentralgcwalten in solcher Weise neunzehn Jahre in einer Stadt schalten und walten konnte, kann man sich leicht vorstellen, was Alles in der Provinz iV Rußland vassircn maa. Ueber einen sehr merr würdigen Strike wird aus Fano in Jta lien berichtet. Es ist ein Strike der Weintrinkcr. Eine Versammlung von 500 Einwohnern faßte den Beschluß und verpflichtete sich, sowohl selber keinen Wein mehr zu trinken als auch Ange' hörige und Freunde in diesem Sinne zu bestimmen, so lange als die Händler die unverhältnißmäßigen Preise behaupteten und die gesundheitsschädliche Panscherei nicht unterließen. Wirklich haben infol ge dessen die Eantinen geschlossen werden müssen. Da die Landweine von Fano und vielen Orten dcrMarken vcrsandtfähig sind, so werden die Weinhändler wohl nachgeben müssen. Andererseits hört man immer häufiger die Klagen der Weinbauern über den geringen Ertrag hrer großen Mühen. : )ie amtliche Zeitung rn Rio Janeiro vom 2. October d. I. veröffenllicht das brasilianische Gesetz vom 2. September d. I. über die allmälige Aufhebung der Sklaverei in Brasilien, durch welches gleichzeitig die bestehenden Jmpcrtzölle um 5 pEt. erhöht worden sind. Die Zölle betrugen bisher durchschnittlich 30 pEt. vom Werthe und die darauf verfügten Zuschläge außerdem noch 1pCt. vom Werthe. Die jetzt decretirten 5 p(5t. werden von den erwähnten 30 pEt. berechnet und betragen demnach 1j pEt. vom Werth, so daß nunmehr die meisten nach Brasilien im portirten Güter einen Werthzoll von 49 pEt zu erlegen haben. Der Ertrag dieser Zollerhöhung ist zu zwei Dritteln für den Sklaven Emancipalions-Fonds, zur Hälfte aber für Colonisations-Zwecke bestimmt. Dr. O. G. Pfaff. Tlrzt Wundsrzt und Geburtshelfer. Ofsice und Wohnung : 4r MadiNon Lrenue, Scrttftunbcn: Rotgtnl con 8;Ml Y Uhr. achmittsg? von 2 bt? 8 Uhr. dind ?n 7 fci 1 übt. ezr ?kl!,bv Base Burner, alle Sockn ! Hc,zosen, Ranges, . '? Kochöfen, zu den Niedrigsten Preisen bei 62 Oft Washington Str. 0050 r! vOr&rOf &iO Wie sind gante und Schwerhörige zu heilen ? Dikse Frage beantwortet mit ge rvobiiter Klarbeit das ctte uns bewahrte Leil- , ivstitut in Nem Ferk tn einem rielfach verbesserte unv rerrress.lwen ikWsijcjt. (. verbenene in 1 laqe). In metsterhaftcr Weise beweist dies Buch, i k l. . . : firr . . r- ...(.l.h . liap ne luciiicu H'uur ccu 4.kuu;ici unu , SÄiserySkigkeit in . kurzer Seit . geheilt TOcrocx lanncn. vcicrnuc, nz:ncnuicq isucc, weicheren Quä falbere, Fabrikanten von Gehör Oelen, Obrtrommeln u. s. w. auf die sintadj : vollste Weise betrogen worden sind.sollten sick ohn , iverzuz ras ronretmo? vuctf komme iciicn. , Preis A QXS, in Pestmala oder EUber, ftn vnsandt. Adressire : Deutsches HciUnstitut. 11 Clinton Placo. ae&rrva4way( New York, N. Y.
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- aöen ObicaRO, St LouIh and Plttstmrg: Xtailroad. 8ttt'alc2c fix durchgehende nd Lskal-Zuge. v 17. Febr. 18U : Lage ttloflen da Unton.Dexot, Indxl., i folgt: Etation.- ,chnk,giPöp,ui.,SchnUzg Iccom. öa,51ndiankxl' '4:r.m 10:455 '4:m t4.W 6:12. 6:50. nk.ctamb'geit, , Richmond .... m Danton . Piaua , Urdana , koluwdu.... m Newa?! SteubenvtK. , WHUg , Pittlburg.... m HarriSburg... 6:30 8:67 9:6 U:MÄrn 6:41 . 7:ii . 8:57 , 8:59 , 9:52 . 1:37 3:82 . 3:47 . 4:51 , 6:40 , n:sm li: . 11-52 6:i9 6:32 , 7:ua l2:37vm 4:34 8:02 6:17 . 2: ctai 4:liv . eautnorc... , Washmgton. , Philadelrhia .RewYvrk... . Boston 7:40 . i: j.m 8:W , 7:50 . ii:2j . :2dRm . 6M5 7:3U . 7:mjw Täglich, f Täglich, eugenommen Sonntag. Pullmann' l'alkst. chlaf, und HtelWagn durch bi Pittidvra, Harrtbg. Phtlade'.kbtU und R )ork. ohn Äechiel, Blos in SSagenwechsei nach Baltnuore, Liashingto und Voo. ?sah?kanen nach allen Oeftlichen Städte kd in Se Hauxt'Fabrkatten.Bureau d Westen und tn dem StadtBukau, i der Jlllnoi und Washington ktrai und tm Union Devot ureau Jndianapoli, u haben. Schlafwagen. anen kön nen ta vorau gesichert erden durch rxlikatron bet den aenten t Ltadt'Burea der im Unien Dexot zu Jndtanavoli, Ind. 0. R. Deri,, . S. P. . Nordost. S Washiug. tvN UN JlN0l V!7re. JN'pt. ae CtcCrca, Rancgei, Eolumdu, Oh ..?,?,, Vl.Vasiagierund TtZtt.rg't id. pit se?, Isr tn&bt tit VANDALIÄ LINE! Warum? WtU ftk dit kürzeste und dkke LMle üdcr &-t Lonls, MlwHourl, Hanhqm, Iowy, INtra.Mltx, Texas, ArkanMah, Colorado, röew Mexico, to ootÄ vnd Calisörala tA. . Da D ah r. bett ift cou Stei uud die Sqic ueu fiud aus Tahl. Die Wagen dabcu die aenefteu Verbesserungen. Jeder Zug hil Scklafkk. Vkaame. ov fle nuk num erftn Klaffe oder Smigranten-Billet habe werde durch unsere Paffagierzüge ttfter lag betört ert. Ob Si uuu eiu Billet ermäßigten yul seu. eiu Sxeurf.rugbillet der irgeud eiue Sorte Kiseubahutillete volle, tovmn Sie, oder schreiben Sie an II. II. Dorlntr, sftftent enerai Vagagierget. Wimpttt Z1)mgtt und 3Sir.flt Str., Jnd',!I S. H ill, es'l Supt. St.Lont, SX. V. .K o,d, Seu'l Vass..?Lt St. Louis No. IIAIII 1 11 u pOVISVIUEjtw7LrTCMjCÄCÖlU(&-' Die kürzche und direkttfle Linie von II7IiVH4AJ?OI-IH nch Frankfort, Delphi. Montieello, Michigan Ciw, Chicago, uud allen Orten un nördliche Jndiana, Michigan, nördliche Illinois, Wiscousiu, Iowa, Miuuesota, ebrai'a. Kausas, 71? Mexico, D akota, Rev ad a, k.'l'nado, Califoruieu uud Oregou. 2 direkte Züqe tägllcb 2 von Indianapolis nachbikago; ebenso ach Michigan City. Elegantc Pullmann Schlas Waggons auf deu Nachtzüg.'. Gepäckmarke bis au's Reiseziel erthe.lt. ein ahn hat größere , emltchkeite der billiger State al tr. ,ie und quixirung nicht ß udettreffen. Etahl-Sslet. , Still $latfora und ufenfien, Lustbremsen und a'' moderne ln rtchtungen, unudertreffllche Lorthei's für Smtgra ten, Land undTourtstnBiUet na irgend ie Otte, der on andere Bahn beruh wd. Wenn man nördlich, sudlich, östlich &.r westlich u reisen unscht, kaufe man nicht da ntg, Villet, bis ma unser Preis u. s. n, gesehen. Wege ?t5hr end an sich a JXoVicrt Ernmrtt, Distrikt Passagier Agent, ft. 2i Cftd Jllin,is Straße, Jndtanax 's, J. ?od v. arson. t2. . elli 9nttIBematts, Ginerai Passagier, tl, Chtug, 21. C)tc, ZU.
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