Indiana Tribüne, Volume 9, Number 61, Indianapolis, Marion County, 20 November 1885 — Page 1
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Jahrgang 9. Office : üo. 120 OK Maryland Straße. Nummer 61. Indianapolis, Jndiana Freitag, veu 2. November 1885.
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4iCtldct Spalte foactt dieselben at$t schäftHauzngen ftad und den Raum dou drei geil nicht überstcigea, werde u ? e u t g e l t. l ich aufgenommen. Dieselden bleiben 8 Tage stehen, können aber unbeschränkt erneuert werden. Anzeigen, welche bis VkittagI 1 Uir adge. geben werden, finden noch am selbigen Tage Lnfnahme. Verisnt. klangt: ,ia gute VäkchtN. 510. Jl un . M I ?,r,z.. z Verlangt olrb ein Kädchen. St age. Ro. 33 Ost em 21. o i Stellecesucke. esucht werden Vam'n zm "er faif 'ine? g'ng. btren rtiftl i der 5ttM P0 N- 2btl 33)3Uar ,r lag eidienrn i.M)-tti 4j9 Si e Z'r'k, Ctrafcf. ' sucht: in 't e anständig S Mädchen von '7 hre? mänicht e nen Pl " irgend nm 24fn. I ird s nizer auf grißkn 2 dn a af "aue nre rcfdUftigunj aesohen. ikdreffen t;ii ttrlafl man i der Osft di B t. '1s a.,ck: Sin auteS Mädchen utt eine stelle für t-uarkeit. lllttiti . 31 Süb telawate ttr 2ino Zu vernticthen. Zu,ermietben. bil g aus in Jahr. W AZer mit eine meislSctigen fiaufe mit 5 Zmm,r. ? Scheu nen und anreren Anbauten. Großer O mit kleiner frucht aller Sort'.n. !en?t,r für V!iestbe,t, no alle S'käthe für artnard,it. D?. L:nd ist ku tivitt und nur 7 Meilen nördlich von der -Stadt. . Ä- Würgler. 72)i Cfl BMilngt Straße Hlut. Haut und Nervknkrankhei I ten eine Svenalität. Dr. Denke. Walter, 226 OS Washington Str & -1 i " TfiitA ftstiiitrtft wv - ..X.. t.;. trauriae Mittbei. lang, daß unser geliebt Sattia und Vutter n"" -..", Vllbertine Winkelmavn, aeb. Miller. eftrNorgenvm7 Uhr im Tlt.r n Jahren und 7 Vksnaten verschied. Sie eerdtgurig findet morgen (Samstag) Nachmit tg Uhr att. Um Betheiligung bnt,n Albert lnkelmann, neiit Kindern. Z Pelz-Kappcn ! 'Yelz-Handschuhe, Pelz-Dccken, Ohren-Wärmer. Wir führen ein großes Lager Hüten und Kappen zu den niedrigsten Preisen. LämdsrMr Itt fist WasbinatonNr H?TOUEJEQ.IE? . Cf 1 all- 11110 UaiOf ICIII : Zweite Jahreiv rlammlung un Direktoren, vahl Samstag, den 21. N o v e m b e , i88.Abevdt s4 Ut)r,m der Turnhalle, Oft .Marylandstraße. Lcult Tlelken, Präsident. .0e 2vu:d, Sekretär. Großes SchairturneB kkzp.ftaltkt vo Unabhängigen nm - UsöVNN am ofi '-YriMRrt.f Sonntag, 22 lOUemtiCr! I m Bickson's Grand Opera House Preis der Plätze: Parquet und Trei'Iirrle 3b r . . . ni.rr.rt. Oi ssinil (R.r.tntTt. i J1ffS I ,... - i ä v TurY-PeetSscytclZött unv siegeln, 'Tsunerflag, deu 19. November und Ton'! ' I taa. den ??. Nabembrr im - ar entTTTfr'rvimv -PAT?Tr? .. - - - I - veranstaltet vom - ScbttHen-Berein. "'na Nachmittag, 1 Uhr. Freunde d, .rein, av .M.rk.M I i" " 1 Far Luchsen ist Sorge tragen. flr. THEODORE A, VAGHER, IHlPlirD Office: Zimmer No. 8 Fletcber L5 Sbarpe'S Block, Sprechstunden: 9 10 07gn. 2 4Nachm.it agS. , 7 S Abend, tag nur von 2 3 Uhr Nachmittag?. Vshunng: cke College und Hge Me. fU Telephon 1
Neues ver Telegrayb. fötint u3l l&itn. Washing' on. D. C.. 20. Nov. Hübsche? Wetter, veränderlicher Wind. Ausgewiesen. FleeSd ur g. 20. November. Ein DeutschAmerikaner. NamenS Thielman, wurde von den Behörden ausgcwiesen.
595,500 G alvesto n. Dr, 20. Nov. ffür y.i, rortM;.tihn vnurbtn hM liMfQS. I ",w M "' i ausgeorayr. . Jndianerausstand in Aussicht, Winnipeg. Man.. 20. November, Vkpecyen von Balklekorv lagen, vag vle - - . t I cv v;.,M.. nX im Slnhin o'tuiunn im uiiw iui whkim i frtfcfi mit ri min titnh iti I(T!ifen ifnh I vt.uvjtMtHvi i""o" i einen Raub und Kriegszug dirch daS ganze Land zu unternehmen. Eine Entdeckung. L o n d o n. 20. Nov. Im GSthe.Ar chiv wurde die vollständige Correspon denz Carlyles mit GSihe entdeckt. Editorielies. In Birma führen die Engländer Krieg, weil der König emer reichen Handelscompagnie eine große Steuer auferlegte, im Süden Europas führt der ffa ezerKfin (?r.- tnJr ?m v v w vtvtvn vv if vtyt i ften von Bnlaarien. weil es ibm nickt rfant. bslfeum,Iiert fick an Rulrien r vr yr: " " ' ' " anschloß. Welches Interesse können die
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uu v" Viii werben cte Mengen emmai, ausyoren. rm P r rr I sich zum Vortheil der Reichen und Mächtigen zur Schlachtbank fuhren zu lassen ? Deutsch - demokratische Blätter in Iowa geben sich jetzt schon oer ganz sicheren Hoffnung hin, daß das dortige Prohibitionsgesetz widerrufen und durch ein Lokaloptionsgesetz ersetzt werden wird, Denn obwohl die Republikaner gesiegt hätten, so seien doch sehr viele Anti-Pro-hibitionZ-Nepublikaner gewählt worden, die mit den Demokraten zusammen die Mehrheit haben würden. Doch wird einerieus owj eyauplung ipwctipcusi r w r al s. 1. 1 d I en, und anderer ettS wird mit BeI stimmtbeit erklärt, dak ein aroker Tbeil r Wirthe selber sich mit den Prohibitionisten verbündet hat, um das Zustanbekommen eines Wirtbschastsbesteuerungsgesetzeö zu verhindern. Denn so lange vic Proylvmon zu mecyr vefleyr, m w . m t r I sind die Wirthe zwar Verbrecher, aber ste brauchen keme Steuern zu bezahlen. Namentlich irische Wirthe sollen aus letzI,Mrn: ',"- QiM rn k,; jjvpw O . v i den letzten Wahlen für die VrobibitioniI ' I sten gestimmt haben. Wenn diese Klaffe ihren Emfluß geltend macht, so dürfte es doppelt schwer halten, die Prohibition wieder abzuschaffen. Die Zeiten sind schlecht, wer kann'S leugnen? Seit Jahren hofft man auf beffere Zeiten, seit Jihren hofft man auf dlS Äuskoren der Arbeitslos-kit. umsonst! Im Winter vertröstet man sich aus den Sommer, im Sommer aus den Winter, aber es bleibt beim Alten. Man Versprach sich soviel von emem Wechsel der Partöiherrschaft, der W'chsel ist ge. k)mm n. die Zeiten und schlecht geblieben, Trotz der fortwährenden unaufhörlimuhxxnn der TrdeZ NninnZ. tro z fortwährender StrikcS sind die Löhne seit 35 Jahren ohne Unterbrechung ge flinken. 5in 1K60 betruaen die Löüne
V V. p ' V. Die l oen wunoen bleuen mmniuie, 2U1 jcnt t Sefammtprttahlon, L' 6r flatn. D atjt. w.Ich.r L A avI
miö7U zo,v) uno in iööu nur IU. Man steht, der Antheil, welcher von der Gesammtproduktion auf die Arbeit entfällt, wird immer kleiner. Die angeführten Zahlen sind den betr. ayrgangen ves u. vs. Genius enrnome 1t T? T. f.-a i lnen, und vayer so zuveriaj,iz, wle uverhierzulande erhältliche statistische Zahlen. Sie bedeuten einfach, daß die Lage des Arbeiters seit 35 Jahren sich Nortwäbrend verschlechtert bat, und ii - ' I . . lueto Grades umons nocu ZiNiadtS or Labor mit all' ihren sogenannten prakti. ' schen Mitteln diesen Rückgang aufzc,.ft :m Stande Waren. c ' Vi Uver uue 4)lvvuttlvnzeugne rrs r . rr. er :rr. zwischen Kapilaj und Arbeit getheilt wer den, und wenn der Äntyell ves Ij sinkt, der Antheil des Andern entsprechend steigen muz, so bedeuten diese Zaylen, daß keine der sogenannten praktischen Arbeiterbewegungen im Stande war, der Konzentration und wachsenden Macht deö Kapitals irgendwie Einhalt zu ge bieten, und den Proceß der Ausbeutung d Arbeit durch das Kapital im Gering. sten zu mäßigen.
ES sollte daher doch den Arbeitern einmal klar werden, daß zur dauernden Ves serung ihrer Lage durchgreifendere Mittel angewandt werden muffen, als bisher angewandt wurden, daß es nothwendig ist, daß die Arbeiter durch Erlangung der politischen Gewalt die gesammte Gesetzgebung in ihre Hände bekommen, und die Organisation der Gesellschaft auf der Lasis der genossenschaftlichen Arbeit neu
herstellen. Alles Andere ist eitel Spielwerk. Veraeuduna von Mitteln. Kraft ...t ffl . r .r.. f.tn... r. r.x ' - "ij U ' I uno Energie, wauti aoer ivuien nc ncy aam r,:.ll davor büten. fi von Dema. ü 3 iT wo i ' l i - gogen, welche bloß ihren eigenen )box theil suchen, dam verlettcn zu lassen, sich an die Noajcyoßö der alten Parteien zu (V a m w . ti u..fJ.. OT-t.U-, rrk panac, iüciujc um ivfucu vivo rv v r r. r. iCUNCUystl 9CUCyclN. Drahtnachrichten. Einsturz einer Mauer. New York. 19. Nov. Mittwoch brannten die Empire MiUS nieder und beute Nachmittag waren Arbeiter damit beschäftigt, die Mauern zu stützen, wäh rend zur selben Zeit Feuerleute die rau ckenden Ruinen besassen und ttinder An schürholz sammelten. Plötzlich stürzten die Mauern in und begruben die Arbei ter und eine Frau unter ihren Trümmern. Man machte sich so schnell wie möglich an die Rettunasarbeiten und arud die Verunglückten aus. Die Frau war bereits todt, vier waren lebensgefährlich verletzt, und einer von ' 1 Zns d.ai .m.i mrtn ImA H?r!fht. ' V Eine verzweifelte Mutter. N e w B o r k. 19 November. Gestern ersuchte eine ärmlich gekleidete Frau mit zwei Kindern um Aufnahme in der Brooklyner Kinderbewahransta't. Die Frau war, wie sie sagte, dem Hunger nahe. Heute Morgen wurde die Frau darüber ertappt, wie sie das ältere der Kinder mit dem Kopfkissen zu ersticken suchte. Den Mund deS Kindes hatte sie mit Lumpen vollgestopft. DaS Kind war bewustlos. wurde aber wieder zum Leben gebracht, Das jüngere Kind war todt. Sie hatte S ebenfalls ersttckt. Verbrüht. m. winri ia Wnn lJntttZer. I U --"-- mnth Ark,ii,? in htr mh5r IRrau erei an der West 10. Strake. stürzte heute Nachmittag in nnen mlt kochendem Malz angefüllten Bottich und wurde zu Tode gebrüht JmZuchthaufe. Eb ic a a o. 19. Nov. Joseph C. Mackin, der im Juni d. I wegen Mein elds m Verbindung mit gevilazen Mablbetrüereien in der Novemberwabl u v. I , zu 5jährtger Zuchihausltrase ver . i L . V . V . (..... ODit.. Ullyelil ivvrven lvur, lvuivr ruic jjKxwuy, zur Abbüßung seiner Strase nach Joliet abgeführt. Feuer in einemHospital. LouiSville. 19. Nov. Im städ tischen Hospital explodirte ein Ofen wo durch im dritten Stock ein Feuer aus brach. Unter den Palieten entstand in ?kolae dessen aroke Aufregung, das Seuer wurde jedoch bald gelöscht. Grausamkeit einer Leb r e r i n. Boston. 19 Nov. Die Lehrerin Minnie Turrny zu Somerv'k, zwang einen 9jährigen Knaben, welcher Siö. runaen verurtacöi ,batte. zur Strafe eine grok! Portion Pkesser zu kauen. Die Mundhöhle wurde in Folge besten furcht bar entzündet und der nade mv in Folge iiner hiazugetretenen Erkältung, die ttÄ den wunden wlellen miUQctitr, den Todtenschein ausstellte, bezeugte vor dem Coroner die obigen Thaisachen Die Familie beabstchligt nicht, die L?b cerin zu verfolgen, vorausgesetzt, daß sie Somerville verlägt. Ackt aus einmal G r e e n v i l l e. O., 19. Nov. Durch ein in den steinernen Fußboden mit Ham. mer und Mtibel geschlagenes Loch ent sprangen letzten Abknd acht Gefangene I - 1 !-.! " aus oer oaniy in. Jmer oer nr i, . e .1 f h.iiM .an tniif ntn tnn ...u..... I , . I . t CW. If . k Va.ze errkgl um w mcqr unegen. als erst vor einigen Tagen ein Gefange ner, dem man in einem Nebenzimmer eine Unterredung mit feiner Frau gkstat tete, entsprang. Ver Kavt. Eröffnung deS Reichstags. B e r l i n, 19. Nov. Der Reichstag wurde heute unter den üblichen Formali täten eröffnet. In der Thronrede sagte der Kaifer : Durch die Vermittlung de PapsteS wird die Karolinenfrage in einer mit den freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Spanien in Einklang stehender Weise geschlichtet
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werden. Die Beziebunaen Deutschlands zu auSuärtigen Mächten sind alle freundlicher Natur. Der Kaiser bofft, daß der Konflikt im Bal. kan den Frieden Europa'S nicht stö ren werde und daß dem Berliner Vertrag volle Anerkennung verschafft wird. Die Nothwendigkeit derErhöhung deö Bud getS für die Armee und die Marine wird betont und eine Vorlage zur Besteuerung von Zucker und Branntwein wird ane kündigt, die Nothwendigkeit der Verbindung der Nordsee und der Ostsee durch einen Kanal wird ebenfalls hervorgeho den. Der Krieg. Belgrad. 19. Nov. Ein Bericht aus dem serbischen Hauptquartier über die Schlacht bei Slivinitza besagt, daß die Serben nicht im Stande gewesen seien, ihre ganze Stärke zu entfalten, deshalb geschlagen wurden, und sich auf demDragomanPak zurückziehen mußten. Die heutigen Nachrichten lauten nicht günstig für die Serben. Dem Gen. Meökooich mißlang, der Versuch, Sla vinyi zu nehmen und sich mit der Armee bei Slivinitza zu vereinigen. Eine Depesche von Tzaribrod sagt aß zwei bulgarische Bataillone in einem Treffen geschlagen wurden und 200 Mann an Todten und Verwundeten verloren. DaS serbische Hauptquartier ist nach Pivot zurückoerlegt worden. L o n d o n, 19. Nov. Eine Depesche von Sosia meldet, daß die Bulgarier bei Slavinyi die Serben mit großem Ver luste zwei Mal zurückschlugen. D er Krieg in Birma. R a n g u n, 19. Nov. General Pen dergast hat eine starke Besatzung in die Festung Minhla gelegt. Die Stadt ist niedergebrannt. Die chinesische Regie rung hat Truppen abgeschickt, um König Thebaw zu verhindern, über die Grenze zu gehen. ostsseuaQri töten. New Z)ork, 19. Nov. Angekom. men : Dampfer .Rheinland" von Ant werden. Philadelphia. 19. Nov. Dam pfer .Switzerland" ist von Antwerpen angekommen. Liverpool. 19. Nov. Dampfer Siberian" ist von Baltimore ange kommen. London, 19. Nov. Der Dampfer EmS auf der Reife von New Vork nach Bremen begriffen, pafstrte heute Lizard Point. QueenStown. 20. Nov. Der Dampfer .Nevada ist von New York angekommen. Vom Auslande Aus Venedig theilt bis Wiener A. Z." folgende kleine Ge schichte mit : Vor einigen Tagen be suchte ein Deutscher Namens Friedrich Bauer die Marcus-Kirche. An einem Seitenaltar sah er eine in tiefe Trauer gekleidete Dame in tiefes Gebet versun ken ; endlich erhob sie sich, schien etwas zu suchen und wankte, sich mühsam an den Wänden festhaltend, den? Aus gange zu. Herr Bauer trat an die Dame heran und meinte ga lant: Madame scheinen Ihre Stütze verloren zu haben, darf ich Ihnen mei nen Arm anbieten V Dankend nahm die Fremde an, dann sagte sie : Einer der Bettler hat sicherlich meinen silberbeschlagenen Stock entführt, ohne dessen Hilfe ich schwer vom Flecke komme." Am Platze harrten zwei livrirte Diener der Dame, Herr Bauer überreichte seine Karte mit dem Zusätze : Aus Berlin." Die Beterin zuckte leicht zusammen. dann flüsterte sie : Kaiserin Eugenie i uno yelmalyios." Mutter und Sohn" könnts man die folgende Geschichte überschreiden, welche aus Lyon mitgetheilt wird. Im militärischen Colleaium befand sich ein achtzehnjährige? Zögling, Namens Stephen Leroux, welchen seit den acht Jahren, die er dort wellt, em geheimniß volles Dunkel umgab. Der schweigsame Commrs eines Bankiers zablte nach ie dem Semester die Rechnungen für Lerour, zu den Festtagen erhielt er stets aus Paris prächtige Geschenke, sein Taschengeld war überreich bemessen, zwer mal wöchentlich brachte ihm die Post lange, zärtliche Brrese von semer Mut ter, doch niemals durfte er in den Ferien gleich den Anderen heimfahren, niemals erhielt er einen Besuch. Einer seiner o V. c ' - v. (ff "..r ..i.f .... tmuncc, vrr ?ovn tc Weinyanoiers ! Dubois, den feine Verlassenheit rührte lud ibn in diesem Jahre vor Beginn dc$
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