Indiana Tribüne, Volume 9, Number 60, Indianapolis, Marion County, 19 November 1885 — Page 1

K Zghrgsng 9. Office : Ko. 120 OS MartMnV Straße. Nummer 60. Jndianspslis, Jndiana Donnerstag, Xttn 19. November 1885.

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Neues der TelegraHh. WetruSsichten. Washing: on, D. 6., 19. Nov. SchSneS, kältere? Wetter, veränderlicher Wind.

Der Krieg auf derBalkan Halbinsel. -London, IS. Nov. Gerüchtweise verlautet, daß zwischen Serbien und Bukgarien ein Waffenstillstand abgeschlossen worden sei. Der Wiener Neue Freie Presse- wurde berichtet, daß Fürst Elfjander verwundet roude. Es wird wieder gestrikt. Wheel in g, W. Va. ,LS. Nov. Bei einer Sitzung der ecutivbehörde der Nägelmacher wurde beschlossen, bei der Forderung von 21 CentS sieben zu bleiben, und die Anstkllung von feeäersalS .nailers" nicht zu gestatten. Editoriellcs. Die Bewegung für Einführung des achtstündigen Arbeitstages wird neuerdings unter den KnightZ of Labor sehr lebhaft betrieben. Die verschiedenen Arbeiterorganisationen des Landes haben beschlossen, am 1. Mai 1886 überall die Forderung des achtstündigen Arbeitstages zu stellen, und um überhaupt etwas durchsetzen zu können, ist natürlich eine Kräftigung aller Organisationen nothwendig. Ob die Bewegung Aussicht auf Erfolg hat, oder nicht, können wir heute nicht beurtheilen, wir können bloß sagen, daß wir ihr Erfolg wünschen, daß die Arbeiter in dieser Bewegung unsere volle Sympathie haben. Die Kraft und der Einfluß der gegenwärtigen Arbeiterorganisationen wird sich in dieser Bewegung erproben. Unter den Hindernissen, welche sie zu überwinden hat, werden wohl die größten aus den Reihen der Arbeiter selbst kommen. Es läßt sich erwarten, daß der Forderung auf kürzere Arbeitszeit mit einem Versuch, die Löhne entsprechend herabzu setzen, begegnet werden wird. Nun ist eö sicher, daß die Folge ber Verkürzung der Arbeitszeit in einer Ver Minderung der Eonkurrenz unter den Arbeitern uno damit in einem Steigen der Löhne bestehen muß. Werden nun die Arbeiter den Muth haben, in eine Lohnverkürzung zu willigen, mit der be stimmten Voraussicht, daß sich dieselbe nicht lange halten kann, und daß binnen Kurzem der Lohn höher steigen muß, als vorher? Oder wird ihr Vertrauen in diese Aussicht nicht genügend groß sein, um sie zu verhindern, gegenüber einer Lohnverkürzung die Forderung des achtstündigen Arbeitstages wieder aufzugeben? Darauf kömmt es an! Die Sache ist um so schwieriger, wenn man bedenkt, dak die Zahl der nicht organisirten Arbeiter größer ist, als die der organistrten. Jedenfalls ist hier eine Bewegung, in welcher die Arbeiterorganisationen von den nicht zu denselben gehörenden Arbei tern kräftigst unterstützt werden sollten. Die gute Wirkung einer Abkürzung der Arbeitszeit mag und wird auch wahr scheinlich nicht sofort zu Tage treten. Vor zehn Jahren wäre ihre Wirkung eine bcffere gewesen, als heute, denn der. Ar beiter ist in den letzten Jahren schnell rückwärts in seinen Verhältnissen gcgan gen. Die Verbrauchsunfähigkeit hat sich in den letzten Jahren so gesteigert, daß wir aus der Krisis, aus den schlechten Zeiten gar nicht mehr herauskommen. Es ist die Frage, ob eine Abkürzung der Arbeits zeit um zwei Stunden genügend ist, ob sie den riesenhaften Fortschritten der Neuzeit in der Anwendung arbeitsparender Maschinen entspricht. Die Lage des Arbeiters ist bereits eine so gedrückte. seine Verbrauchsunfähigkeit eine so außer ordentlich große, daß es uns scheint, als ob die Einführung des achtstündigen Arbeitstages nicht mehr die durchgrei fende Verbesseruug in der Lage des Ar beiters herbeizuführen im Stande sei. welche sie vor zwanzig oder fünfund zwanzig Jahren hätte herbeiführen können. Es hätte früher geschehen sollen. Der Arbeitstag war schon vor einem halben Jahrhundert um zwei Stunden zu lang, heute ist er um weit mehr zu lang. Aber besser spät, als gar nicht! M i t ch e l l gewählt. Port land. Or., 18. Nov. Beider dritten Abstimmung wurde I. v. Mit chtll al Bundeösenator gewählt.

Drahtnachrichten. DaS Feuer in Galveston. G a l v e st o n, Tex., 18. Nov. Rob. Smith, der hiesige Vertreter von R. G. Dunn & Co., veröffentlicht Folgendes : .Ich erlaube mir mitzutheilen, daö nach den letzten Ermittlungen der Verlust sich auf eine Million über den VerstcherungS betrag beläuft; 570 Häuser wurde in Asche gelegt und viele ihrer Besitzer haben auch nicht einen Dollar, mit dem sie von

Neuem den Kampf mit dem Leben beain nen könnten. Der unmittelbaren Noth wurde in liberalster Weise durch hiesige und auswärtige Menschenfreunde begeg net, allein Vieles kann noch geschehen von Solchen, welche nicht über die wirk liche Nothlage unterrichtet waren und ge willt sind, Mitmenschen in der Stunde der Noth beizusp'.inaen. Ende ein e StrikeS. PittSburg, 18 Nov. Bei einer Conferenz der Grubenbesitzer mit den Beamten deS Vereins der Arbeiter wurde eine Einigung erzielt. Der Lohn, wel. cher vor dem Strike bezahlt wurde, 2tf Cents per Bushe! wird beibehalten, dafür wird den Leuten beständige Arbeit für ein Jahr garantirt. Vergiftung. Boston, 13. Nov. Annie Lyons wurde heute unter der Anklage verhafüt. zehn Personen vergiftet zu haben. Sie wurde vor drei Wochen au? dem Dienste oer Familie Walker entlasten und mischte auS Rache Arsenik in das Faß Medl. Die Familie erkrankte an dem Genusie deS Mehls und ist seitdem leiden). Die Erklärung eine Sach verstündigen. Toronto, Ont.. 18. Nov. Dr. Clark, Superintendent der Torontoer Irrenanstalt, der als Autorität in Canada gilt, und welcher Louis Riel während der Zeit seines ProzesieS untersuchte, erklärte heute. dak Riel zweifellos irrsinnig war und schon früher in den Irrenanstalten zu Washington in den Ver. Staaten und in Montreal untergeblacht war. Scine Vistonen, Träume und Prophezeiungen seien Auswüchse eines kranken GehirnS gewesen. Er sei kein .Crank" wie Guiteau gewesen, son dern habe seit seiner Kindheit an periodi schem Jrrstnn gelitten. C i v i l d i e n st r e f o r m. Brunswick, N. I.. 13 November. Im März lktzlen Jahres passirte die Le gislatur ein auf die Po!iz?i Bezug habendes Civildienstgtsktz. Im Juli setzte der demokratische Board os Alder Wen eine ganz neue Polizeiforce ein. Dieses Verfahren wurde tm Gerichte an gegriffen und heute entschied das Ober gericht, daß das Civildienstgesetz consti lutionell und in Folge besten das Ver fahren des Board of Aldermen ungesetz lich-gcwesen sei. Die Convention der Radbin e r. PittSburg. 18. Nov. Bei der heutigen Sitzung der Rabdinerconserenz wurde der Vorschlag, die Sadbathfeier auf den Sonntag zu verlegen, verworfen Die nächste Conferenz findet om ersten Montag im Mai 1836 in Cincinnati statt. 3r &at. Auslösung d e S Parlaments. London, 18. Nov. Die Königin unterzeichnete heute die Proklamation zur Auflösung deS Parlaments. Die Neuwahl wurde angeordnet. Der Krieg auf derBalkan Halbinsel. Wien. 13. Nov. AuS Belgrad wird telegraphirt, daß das serbische Armee korpS unter Befehl deS Obersten Tapalo vitch, welches über Tru in Bulgarien eindrang. dei Bresnak den Feind schlui und in Eilmarschen nach Slivinitzka vor ging. Nach Berichten auS Widdin haben ttt Bulgaren die Donau blockirt und die Schisifahrt unterhalb des Platzes ist zu Ende. L o n d o n. 18. Nov. Der Umstand. daß die heutigen Nachrichten .über die Niederlage der Serben aus bulgarischer Quelle stammen, lökt eiaigermaöen an der Richtigkeit derselben zweifeln. Die Serben sind bis jetzt ouSnahmSlok er folgreich gewesen und solange nicht die amtlichen Berichte über da Treffen bei Slivinitzka aus Belgrad nnd Sofia ein treffen, wird man wohl daran thun, der Nachricht nicht zu viel Glauben deizu messen. Constantinope!, 18. November. Die Pforte hat deute formell bei den Mächten gegen die Jnvanon Bulga riens durch die Serben protestirt. Sie kündet zugleich an. daß sie sich alle ihre Aecyie rn Vuigarren voroeyatte. London. 18 Nov. Der CorreS pondent der .Daily NewS" auS Sophia , t - i v w r oeuallgi oen sieg oer uigaren ver tzzttwmtvia.

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Vom Auslande. Aus Münck en fcBrci bimsn der Frkf. Ztg.": Die Nachricht von rv r c . ' nr 'oeryanorungen mu einem Berliner yi nanzconsortiunr behufs Regelung der Fi nanwerbältnine des Königs von Baiern ist nicht ohne thatsächlichen Hintergrund. iss haben rn der jüngsten Zeit solche Verhandlungen stattgefunden,, der Ab schluß eines großen Anlehens stand ganz nahe, die Sache zerschlug sich aber wie der. Die Gründe dafür liegen sehr na r. er. rf ? . . r . x. ... ye: oie arieyensgeoer verlangen icyer heit, und diese ist nicht zu erhalten. Zur Einräumung bvvotbekarifcher Sicherheit auf dem Privatbesttzthum will der König r i . r . i t r-rr- ..jt. t k ncy nicyi yeroeiiaen, aucy wäre cicjc Sicherheit für jeden größeren Betrag of fenbar ungenügend. Zur Genehmigung einer weiteren Belastung der Civilliste sind die Agnaten nicht zu bewegen; es sind bereits hierüber bestimmte Erklärung gen erfolgt. Und die Agnaten haben Recht; was nützt eine Anleihe von viel leicht 10 Millionen ? Die Summe reicht ' cm 'i . jti r st r f .. c . vei geilem ntcgi in zur nezayiung oer Schulden und mm Ausbau deö Schlosses auf Herrenwöhrd und auf den Bau des Schlosses am kech, Falkenfels, dringt der König; das kostet wieder ungezählte ci rr 5 r , n ?k. r Aliuionen. neuiHwansieln i aucy nocy lange nicht vollendet, und vielleicht sind bereits wieder andere Sölokbauten in Aussicht genommen. Kurz, nach Lage der Verhältnisse ist der Kabinetskasse .f.. ... t.rf... rrsr.r. o.ru. i. i i Nicyi zu yeisen. x;;qe Huiianoe fino ei ne Landeskalamität. Die von dem Prinzen Ro 5an in Wien aufgeworfene Frage, ob in deutschen Jägerkreisen etwas davon bekannt sei, daß in die'Buche niemals der Blitz einschlage, muß bejaht werden. In Thüringen ist diese Thatsache nicht nur in vielen Gegenden beobachtet, son dern auch von Forstmännern besprochen worden. So enthält der Jahresbericht des Vereins von Freunden der Natur Wissenschaft in Gera vom Jahre 1861 einen Artikel über diese Frage aus der Feder des langst verstorbenen Oberforstmeisters von Voß in Gera, welcher diese Erscheinung damit zu erklären sucht, daß die in den Wolken enthaltene Elektricität sich nach denjenigen Gegenständen der Erdoberfläche entlade, die als gute Ehf trizitätsleiter mit der entgegcngesetz ten Form ber Elektrizität (positive und negative) gesättigt seien. Nun seien diejenigen Bäume gme Elektricitätsleiter, welche mit feuchten Erdschichten in Verbindung sianden. Die Buche treibe aber keine (tiefgehenden) Pfahlwurzeln und komme daher (.sofern nicht an Wasserläufen stehend) mit den tieferen feuchten Erdschichten nicht in Verbindung. Auch befördere der B!ät terreichthum der Buche eine größere Ent leerung der Elektricität. Uebrigens ist die Thatsache,daß der Blitz in die Buchen selten oder gar nicht einschlägt, auch noch von anderer Seite in thüringischen Blät tern besprochen worden. So theilte schon in den vierziger Jahren das in Hildburg hausen erscheinende Pfennigmagazin" mit,daß die nordamerikanifchen Indianer Schutz unter Buchen bei G 'wittern fu chen, und in dem ersten Hefte der von Dr. Regel herausgegebenen Beiträge zur Landes und Volkskunde des Thu ringer Waldes" steht geschrieben : ,,Zu nächst beobachtet man im Thüringer Walde sehr allgemein wie anderwärts die noch völlig räthselhafte, den Thürin ger-Wäldlern unter Umständen recht se gensreiche Thatsache, daß die Rothbuche ganz besonders vom Blitzschlag verschont wird. Darnach kommt die Birke." Es wird dann folgende Reihenfolge der Bäume aufgezählt, welche die Blitzgefahr für dieselben in absteigender Linie dar stellt: Eiche, Pappel, Tanne, Fichte, Kiefer, Birke, Buche. Während also Eiche und Pappel den Blitz am meisten anziehen, werden Birke und Buche am meisten verschont. Die Erklärung des Oberforstmeisters v. Voß dürfte Vieles für sich baben. Vor einigen Tagen i st e i n nger Mann von fernen Angehörigen unter Umständen geschieden, die es als gewiß erscheinen lassen, daß derselbe einen Selbstmord und zwar aus einem ganz eigenthümlichen ivcotive aus Bruderliebe begangen habe. Der 33jährige, aus Mistrin in Mähren gebürtige Hand lungscommis Josef Siebert in Wien dürfte, wie dies aus seinem letzten, an seinen Bruder Alois Siebert gerichteten Briefe hervorgeht, nur deshalb frelwil lig aus dem Leben geschieden sein, um " r i cn c . r r jelnem ooengenannren rurer, ver q in sehr ärmlichen Verhältnissen befindet. sein ErvttM rm Betrage von 2400 sl baar und 15 Metzen Feldes zuzuwenden. Josef Siebert hatte sich im September d. I. als Führer der dem m Brünn aar nisonirenden 61. Jnfanterie-Regiment auf Urlaub begeben und hatte sich bis auf Weiteres bei seinem Bruder AloiS eingemiethet. Die beklagenswerthen Ver bältnisse des Letzteren derselbe hatte vor Kurzem bei einem Wirthsgeschäfte lein aames Vermögen im Betrage von

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