Indiana Tribüne, Volume 9, Number 58, Indianapolis, Marion County, 17 November 1885 — Page 3

m.n

&BfcA8LJ

Sri) SWaiK

f, ßWWD WfSU ?;',v? fe?v M (SA ivsjf,.U.-i.4 MWW?ÄsÄWwMv v.. -? 'r ,r-4. . V - Wjv,'j l ' V i V i-- M ' V l V r, : - - vr . - . V .. -X! I -Z iJ7 '-I' - J- " i . v- " i-' ,, K.. A,- !' , ... - 4 - . 4.- . . 5 jy , - -J' ? y; :v,ii .. .-, F p 1 ; AckMMÄWMM MMi Wp, l--,4V-.. 1 ;i - t ic-As -H ic' w kMmW' r-& i-Tl-Vr ä--.; 7 .-i. . .M'MWM !' fv vkT i-Uoii vS. ifv Jyrv?- . .i - riTyuv ; vVs&vJiä? SALUMMK KMüMWLz

a3 teste Mittel Z'gen Rheumatismus, steigen im C?füfit, llrderreißen. vrodeuleu. (Sicht, öerenfijnf?, ikreuzueh u püsttulkideu. Rööenschmerzen, Serganchungkn. Steifen Quetschungen. Bringrn, Frische LZuuSenu. SchuitLoside. Zahnschmerzen, gelchwaeae Vröge. lkapswei. rnlVunöen, SlujgesZrnngene VZnÄe, klenkschmerzen, Odrenweh, und ale Schmerzen. welche ein äußerliches Mittel, benothizen. Farmer, und Viehzüchter finfeen in dem St. IakobZ Oel ein unübertreffliche? Heilmittel gezen die Gebrechen des Biehstanoes. Eine Flasche Ct. Jak,b CeTfoftet 50 Cent (fünf Flaschen für Si.00). Iü in jeder Apotheke u haben, ftür 55.00 werden sroöls Flaschen frei nach cllen iljciUti der Vor. Staaten versandt. Tlan adressire: Tho Charles A. Vogeler Co., Baltimore, Marzland. The Miiror is no flatterer. Would you rnake it teil a sweeter tale? Magnolia Balm is the ch armer that almost cheats the looking-glass. Heiter-Älrm-Signal'. 4 V?nnftjlroma uud artet. 5 Hzuptzuartier de ffe? Tcrartcm wtf. !)?..2rrz5e uri Neu, Jort. 7 Pavel und M,.izen LtraH. S T.tv Jersey'Lttztze und ZazHu?ett?: öuitou vlc.s S!iriSt:ait. 13 SKa'Tauett ilo. 7eHe i'.ibie Str. 15 SCeluUJi'i tix, ur.: lioxt S3at:te Avt. il rlta I:1e? un jfon SSs?ne Ssenut. Ift un6 i"!?-cliU? Ä0 16 C5x;?tcr. S?e. un ?t:. 17 5? Zls. und uer Str. 1Z SZsrrssZ uid iairrt v. 19 it-ttz Uni z?n 5r. 123 acZege Äoe. und -f-itderi St, 12 l?d-?.a und L!,He.'.,e txx. 12 Vf.'.lian um 4en:t Str. 126 "tianb4 .:. und coln .1p 137 ulTitnf.ioi-e'eHub. US ffentralYlfe. uit. n tN Si!,smi und i-:oir;fot? St: 132 Kctcnt3cn u:'d 5ch:e 5t 184 oUtje Äe. u-rl '.ixt et. 125 or.t -.Isf. and D?lüms:e Sti I5ö ielrji:: unb W.ch'pait tt. 21 Ct. Is? tt. nebt 33ir.0ii. 53 Vk7.s?l?nia und $:at? Sir. 25 5.0. 6. e,g.ne Hos! Vechst. NO. .Il 26 Ä-.sfisnset und St. 'iu. 2T J2ino:i und SltSigan Str. 28 vt:inigl-anii Str. und Hzie . ZS isftii'v:, und Lrte !r. 212 ?enni? ins &.Ui:?i 813 inn?,lv,'.nia uno l.ch.an Sti. it4 Jn. und trce.n Ett. 31 Jnria.ia ic. and Mich:aon iti. 2 Vitttotan ud iaalrut Str. 84 Ächfotnio un.t trnitiv.t tJ 85 iaf uad en, t)otI Str. 86 Jndtsnz Sve. St. Inr fr S7 ?:aMjoirua;. S ?U!t und Nord St. 89 Wtr-an und Lznei !r l O!? und Wz'.nut Str. ZIS eft und ZV. 'Str. 314 Cuteat und ocaiä tu. 41 Washington, naie Lest tr. 4Z ?ts,ndsrf und Wah,ngt,n Sri 4S K'.sisurt und iitvo i'ci! Ca. 45 Keridia und Washington 'r 4 ZImot und Dy.o Str. 47 Tenneffee und Z3s?9ingtcn et:. itiagan'i Park Hous. 43 Indtanala. 412 Missouri und Vi,r?land Ltr. 418 RtsftZßpxt und ttatiVi Str. 415 Ferguson' Pork Houi. 421 I.. ffi. Kaurb touU. ' 433 Jnsav s?lum. 61 Illwst und RerrtZ Str. S2 Zlinotl und Louistina Ltt ta LZeft und Wciart Str. 54 Bc Ü und CouO Ktk. 66 Xcnncfc und Äeorgra Sri 67 IftixUian nd Siz, Str. W Sdiso !. unosr?t St. 4? ffiiadrs Ab, un lunlo? St, 112 f3H und oaood Str. SIS Xtntiitfq Avt. und lftrr;U M4 Union ud Siottil Eil 816 Jlinoi und Itsnfal 6 17 Starrt und Dacotai cm. II Lsulh nahe Telawure tu. 2 Vns?loani, und fcouistaua it. 68 telawa: und Mctiau 4 DU und ciario tr, 55 .adanta und 3vrgtcno Äat. 67 Ctrginu Ke. usd Srsdszau, S:, . Oft und odurn Str. Pennsylvania tr. und Madtson ,. 612 Kc.terncn und Doughert, Str. 71 Virginia So, nah Huron Ctt. 72 Oft und orsia S:r. 72 Qafhtnfiton und enton eil. 74 :nn uus Sesrgt Str. 7Z?orftv. und Ptn. 7 Di2sn und et Str. 78 Virginia .und Tillon. 7 gleicher . und Dilon. 71 xruc und Prosxttt Ttr 715 nglish Sv und Laurel Str. 714 Orange und Oliv LU. 715 SheUv und Leccher Str. siSt;.!' zsiew Jirs, Str. B2 Washington und Dlaar St.. 8 Oft nd lrl S'.r. 4 z,'or!ud Laordsn Str t cat.lttÄ.n.?tnftatt. SS :. öraatku StjencL 87 Orient! u.id iLashington Str SZ ra.cu Sesangl ttz. 612 o.S Schlauch. Hau. Ost Sashin,t?nkß gl3 Karle t und LÄdle Ztr. 814 O?:o und Haroe, 5tr. 81 Uarland na), Ueridian Str. 92 Mettdian nnd Seorzia 5trai. V2-1 Vnoat.Tigna! 1-2-1 Und f.afttn roiederholi, zaeiter Xlir Signal sür FeuerDruck. Lei Lchiige, Feuer au. Trei Schläge, DtuZ ad. sif S4g 11 Uhr 6ZM6I5.

Wilde Wogen.

Roman von Ewald August König. (Fortsegung.) a woh!, Slaxl önrnni; er blicS im Thcalerorcvestcr die Posaune, ein stilUt, schweigsamer Mensch, der zufrieden ist, daß er "das nackte cben hat. Lllso verplaudern Sie sich nicht, ein Glas Freibicr will ich ihm jedGi Tag geben ; aber er soll kein baarcs Geld von mir fordern. Sie werden mich hoffentlich auch fleißig besuchen und Ihre Freunde mitbringen ; ich richte ein Herrenstübcl'cn für die seine Gesellschaft ein, für gute Getränke sorge ich, und die ftochm, die ich habe, veracht ihre ache. it auch ein hübsches chänkinädchen da, die jungen Herren haben Alles, was ihr Herz verlangt, gute Speisen und Getränke und freundliche Aecierning." och werde kommen, sagte Zionrad, der seinen Schwager noch nie so redselig acseden hatte. ..'enn Sie kalten, was Sie versprechen,, so bringe ich auch meine freunde in Ibr Haus. Sie werden nun wohl bald heirathen'" ,,'n den nächttcn Wochen noch nicht. Eine tüätiae Hausfrau ist Ihnen jetzt unentbehrlich, auf die Dienstboten dürfen Sie sich nicht verlassen." ,Iobl wakr, aber ich will erit scken. wie der Hase läuft," erwiderte Steinthal, während sie in die Straße einbogen, an der die Wirthschaft lag. Es war eine enge, sehr belebte Strafe, die sich nicht des besten 3kufs erfreute, und die Schänkc zum Schwan" erwies sich als ein altes, unansehnliches Haus mit niedrigen, dunklen Zimmern, die bei Tage einen unheimlichen Eindruck machten. . Ein alter, böchst schmutzig aussebender Z)!ann empfing sie ; ein noch ziemlich lunger,ebensal!s schäbig gekleideter Mann war der einzige Gast, und diesen Gast stellte 'teinthal seinem Schwager als Herrn Karl Grimm, Mitglied des Orchejters, vor. Der Vertrag war schon in zwei Eremplaren ausgefertigt, der Wirrh holte die Laviere. .ionrad muffte ein Ereuiplai vorlesen, während Gr mm den Wortlaut des anderen damit verglich. Die .Uaufsumme war nicht sehr groß. die Uebernahme sollte sofort nach der ersten Änzahlung erfolgen, daö Inventar und die noch vorhandenen Getränke gingen alsdann in den Besitz Steinthal's über. Das Schänkmädchcn, schlampig wie d:r Wirth, t at ein und bediente di? Gäste ; Steinthal, der die Verträge nach einem großen Wortschwall untcrzeichnet hatte, kniff das Mädchen in die vollen Wangen und scherzte mit ihr, ohne den Unwillen seines Schwagers zu beach ten. Als er sein Portefeuille herausholte, um die Anzahlung zu leisten, zitterten seine Hände, er hatte in der Aufregung rasch und viel getrunken. Konrad sah, daßdaS Portefeuille mit Banknoten gefüllt war ; diejenigen, die Steinthal dem Wirth übergeben wollte, befanden sich abgesondert in einer Scitcntaschc. Gerhard Steinthal warf das Geld auf den Tisch, dann schob er das Portefeuille wieder in die Tasche. Quittiren Sie, jetzt bin ich hier Herr !" sagte er befchlend. Es wird hier Manches anders werden, ich will eine noble Wirthschaft haben, seine Herren, die was draufgehen lassen." .!onraS stieß ihn unter dem Tisch an und warf ihm einen warnenden Blick zu ; dann erhob er sich, die Zeit des Aufbruchcs war für ihn gekommen und das Benehmen des. Schwagers ärgerte ihn. Ich muß fort." sagte er, wenn ich zu spät in'S Geschäft komme, giebt's BorWürfe." Ach was, bleib hier," erwiderte Steinthal mit schwerer Zunge, die Herrlichkeit in Eurem Geschäft hat sa doch bald ein End ; kannst zu mir kotnmen. Junge, w.nn Tu keine Stelle mehr hast." ionrad nahm hastig seinen Hut, da5 Blut stieg ihm heiß in die Schlafe, den vertraulichen Ton fand er beleidigend. Unser Geschäft steht heute noch so fest, wie es jemals gestanden hat," sagte er scharf. Sollte es aber jemals so kommen, ivie Sie befürchten,, fo werde ich doch von Ihnen kein Almosen annehmen. Sie be Häupten, nicht prahlen zu wollen.und thun es dennoch ; halten Sie Ihre Zunge im Zaume und bauen Sie keine Luftschlösser, so lange Sie kein sicheres Fundament haben." Stcinthal sah ihn einige Sekunden lang mit zornglühenden Augen starr an, dann brach er in ein heiseres Hohngelächter au-, in das die Kellnerin einstimmte. Konrad ging achselzuckend hinaus, und Grimm folgte ihm. Sie drückten einander die Hände und trennten sich. Konrad schlug den Weg zum Hause des Prinzipals ein. Als er in die Straße einbog, ander dieses Haus lag, sah er einen alten, schlicht gckleideteil Herrn vor einem Schaufenster stehen, der gleich darauf mit freundlich lächelnder Miene ihm entgegenkam. In dem Augen-, blicke, als er an ihm vorbcischrcitenwoll te, fiel der Schirm des alten Herrn zur Erde; Konrad bückte sich und hob ihn auf, höflich und zuvorkommend war er immer gewesen. Ich danke Ihnen," sagte der alte Herr jetzt, Sie sind sehr liebenswürdig, das findet man beute bei der Jugend selten." Es war nur eine Pflicht der Höflichkeit," erwiderte Konrad, Sie schulden mir keinen Dank." Sieh', sieh', bescheiden sind Sie auch ? Sie müssen eine gute Erziehung genossen haben. Weshalb so eilig ? Ich möchte Sie näher kennen lernen und Ihnen beweisen, daß ich solche Tugenden zu schätzen weiß." Aber ick habe augenblicklich keine Zeit," sagte Konrad, ich werde im Geschüft erwartet " Tann müssen Sie'geben, seine Pflicht darf man nicht versäumen. Darf ich Sie für heute Abend zu einem Glase Wein einladen V Ich weiß nicht " Rein, nein, Sie dürfen mir keinen Korb geben," fuhr der alte Herr in seiner zutraulichen Weise fort. Kennen Sie die

' Weinschenke zum Nebstock i"

Ich bin einmal dort gewesen " Nicht wahr, man trinkt da ein gutes Glas Wein? Wann kommen Sie aus dem Geschäft V Um sieben Uhr." Schön, ich werde Sie nach Sieben im Nebstock erwarten; Sie wüioen mich beleidigen, wenn Sie nicht kämen also auf Wiedersehen !" Damit nickte der alte Herr ihm freundlich zu. Konrad eilte ins Bureau, wo er mit Borwürfen wegen seines späten Kommens empfangen wurde. Es befremdete ihn, daß sein Prinzipal so schlecht gelaunt war, da er doch alle Ursache hatte, in froher Stimmung zu sein. Friedrich Salinger konnte das ebenfalls nicht begreifen und sprach mit seinem Kollegen darüber, als Noder zum Vesperbrot ins Familienzim-' mer gegangen war. Es scheint doch noch nicht Alles in Ordnung zu sein," meinte Konrad. Alles noch nicht," erwiderte Friedrich, aber wir kommen durch. Wir werden noch einige Wochen tüchtig arbeiten müssen, dann sind wir über den Berg hinüder, vorausgesetzt, daß der Amerikaner uns in Ruhe läßt." Bon dem haben wir nichts mehr zu befürchten." 9fa, na, wir haben nur Zahlungausstand !" Die Wechsel sind ja eingelöst." Wer sagt Ihnen das?" Hat unser Ehef sie Ihnen nicht gezeigt?" Wie kann er sie mir zeigen, wenn er sie nicht hat V Konrad schlich auf den Fußspitzen zum Pulte seines Prinzipals, es war nicht verschlossen, er öffnete es und holte ein kleines, zusammengeschnürtes Packetchen Papiere heraus, das er mit triumphirender Miene dem Buchhalter überreichte. Nasch, überzeugen Sie sich," sagte er leise-. Friedrich blickte starr auf die Papiere in seiner Hand, dann gab er sie zurück, seine Wangen waren bleich geworden. Das wußte ich noch nicht," erwiderte er, weshalb mag er es uns verheimlichen V Weil er uns wahrscheinlich nicht verrathen will, woher er das Geld ge:""iimen hat," sagte Konrad, zu seinem Pult zurückkehrend. Die neuen 'chulden werden ihm nun wohl Sorge machen." Friedrich schüttelte den Kopf und blieb lange in )!achdenken versunken. Daraus werde ich jetzt noch nicht klug," nahm er endlich wieder das Wort. Verrathen Sie nur nicht, daß Sie Kenntniß davon haden. HerrNödcrwürde Sie augenblicklich entlassen. In seinem pult daben Sie nichts zu suchen, mag es offen oder verschlössen fein.' Machen Sie Nlir keine Borwürfe, Jb' nen ist es auch lieb, daß Sie nun Gewißheit haben," antwortete Konrad ärgerlich. DaS sind keine Privatgeheimnisse, sondern Geschäftssachen, in die wir nach meiner Ansicht eingeweiht werden müssen; ich begreife nicht, daß sie uns verheiinlicht werden." Friedrich zuckte die Achseln, die Nückkehr Herrn iöder's brach die Unterhat' tung ab. Als die Uhr sieben schlug und nun die Zeit des Geschaflsjchlusjes gekommen :var, eilte Konrad in die Schenke zum Neb stock. Er hatte sich entschlossen, der Einladu des alten Herrn olge zu leisten ; de: freundliche und anscheinend auch vermi" gcne Mann konnte itnn vielleicht später einmal gute Dienste leisten, mit? solche Freunde du fte man nicht zurückstoßen. Es war ja möglich,daß dcr alte Herr ihm eine bessere Stelle verschaffen konnte ; jedcnfalls lohnte es sich der Mühe, ihm näher zu treten und über diesen Punkt Gewißheit zu erhalten. Er war schon da, er begrüßte seinen jungen Freund mit herzlicher Freundlichkeit und beauftragte den Kellner, ein Weinglas zu bringen. Sie faßen an einem kleinen Tische allein ; Konrad beantwortete die Fragen, die in theilnehmendem Tone an ihn gerichtet wurden, mit ehrlicher Offenheit. Der alte Herr erfuhr Alles, was er ioiffen wollte. So, so, Sie sind , in dem Nöder'schen Geschäft," sagte er mit bedenklicher Miene. Es wird gerade jetzt viel darüber geredet." Mit Unrecht," rwidertc Konrad, der mit Vergnügen zusah, wie sein Glas immer wieder gefüllt wurde, sobald es leer war. Das Haus steht fest, aber ich leugne nicht, daß mir eine gute Stelle in einem anderen Hause lieber wäre." Also fürchten Sie doch noch '" Keineswegs, ich komme nur nicht vorwärts. Außer mir ist nur noch ein BuchHalter dort beschäftigt, und daß der einmal abgehen und mir Platz machen wird, daran ist nicht zu denken. Und Sie könncn's gut gebrauchen," nickte der alte Herr. Na, kommt Zeit, kommt Nath, ich werde gelegentlich an Sie denken, kann Ihnen vielleicht helfen, wir werden sehen. Aber daß Ihr Haus so feststehen soll, das glaube ich nicht, bester Freund. Ich traf gestern mit einem Amerikaner zusammen.der das Gegentheil behauptete; er selbst hatte große Wechselfotderungen " Die sind getilgt !" warf Konrad jetzt ein. Wissen Sie das ganz sicher?" Die Wechsel liegen ja im Pult meines Prinzipals !" So, so, Sie haben sie gesehen?" Heute Nachmittag noch hatte ich sie in der Hand. Ich weiß nicht, weshalb nur ein Geheimniß daraus gemacht wird? aber Thatsache ist es, daß die Wechsel in den Händen meines Ehef sind." Der alte Herr erhob das Glas, um mit seinem Gaste anzustoßen, dann forderte er eine neue Flasche. Wenn das dei Fall ist, mögen Sie Necht haben," sagte er. Der Anierikailer war fest überzeugt, daß er seinen Schuldner ruiniren würde. Ich glaube, er haßte Ihren Ehef ; er außerte : daß er einige Wochen hier bleiben würde, um den Prozeß gründlich durchzuführen. Sie wollen schongehen ?" ' Ich hab' meinem Schwager versprochen, ihn heute Abend zu besuchen," erwiderte Konrad jetzt, der sich erhoben hatte. Ten Dienstmann?" Sagte ich Ihnen nicht, daß er heute, eine Wirthschaft übernommen "

'Nein, Sie sagten mir nur, Iiu Fräulein Schwester sei mit einem Dienst mann verlobt. 'Na, vom Dienstmann zum Wirth ist ein hübscher Schritt vorwärts. Wenn er nur Kapital genuo hat." Er behauptet es, und ich muß es glau ben ; die erste Anzahlung bat er scl'on ge leist.t." Eine Branntwcinschänke, wie ?" Nein, das Wirthshaus zum Schwan es soll immer gut besucht worden sein; da inuß man nun abwarten, ob mein Schivager ebenfalls eide dort spinnen wtrd "

Hm, ich kenne den Schwan, vielleicht ! komme ich in den nächsten Tagen auch einmal hin ; es wird mir lieb sein, Jhnen dann wneder zu begegnen." Konrad hatte den Paletot angezogen, mit dem Hut in der Hand stand er voi dem alten Herrn, der ihm freundlich zu: nickte. Ich danke Ihnen recht sehr," sagte er ; darf ich'nun fragen, mit wem ich die Ehre gehabt habe ? Mein Name ist Konrad Wilde." Sieh' da, haben wir uns gegenseitig noch nicht vorgestellt ?" lachte dei alte Herr, ich heiße Gustav Schreiber und befinde mich in der glücklichen Lage, von meinen Nenten leben zu können. Also auf baldiges Wiedersehen, Herr Wilde!" Konrad erwiderte den kräftigen Handdruck und entfernte sich mit etwas schwankenden Schritten. Der ökentner sandte ihm einen Blick nach, in dem Spott und Hohn sich spiegelten. Wenn man einem solchen Dummkopf die Zunge löst, plappert sie Alles aus," murmelte er, während er den Nest der Flasche in sein Glas goß. Die Wechsel hat er also ? Das zu wiffen ist sehr wichtig ! Die schlechte Laune des Bankerotteurs spricht auch für den Verdacht ; ich wäre für sofortige Berhaftung, aber dazu hat unser junger Assessor nicht den Muth, obgleich er sonst ein schneidiger Kerl ist. New mit dem Nesultat des ersten Tages kann ich zufrieden sein ; Wir Wollen nun abwarten, was morgen weiter erfolgt." Er trank sein Glas langsam aus, berichtigte die Zeche und verließ das Haus mit freundlich lächelnder Miene. E i n S ch u l d b e w c i s. Seit der Abreise Martin's waren meh rcre Tage verstrichen. Im Hause Nöder's sprach man nicht mehr von dem Amerika ncr, aber daß Nöder selbst sich noch immer in Gedanken mit ibm beschäftigte, bekundeten die sinsteren Schatten auf sei ner Stirne, die keine frohe Stimmung aufkommen ließen. - Als Nöd:r ins. Bureau trat, fand er Konrad schrn anwesend ; er beauftragte ihn, in den Gasthof Zum Adler" zu gehen und dem Oberkellner zu fagen, daß er immer noch auf den Koffer de Herrn Grimm wartt . Wenn der Oberkellner erklärt, daß er selbst ihn aufbewahren wolle, ist es gut," fügte er hinzu, im anderen Falle soll c? heute noch hierher gebracht werden, datnit die Sache ihre Erledigung sindet." Konrad entfernte sich, und der alte Herr trat an fein Pult und stützte das graue Haupt auf beide Arme. Die Eigarrc schmeckte ihm heute nicht, er hatte sie fortgeworfen; sein Blick war starr und finjtcr, das krampfhafte Zucken seincr festgeschloffenen Kippen bewies die innere Unruhe, der er Herr zu werden versuchte. Ein ziemlich derbes Pochen an der Thür weckte ihn aus seinem Brüten, er wandte sich um und sein Blick siel auf den ihm wohlbekannten Untersuchungsrichter. Eine bange Ahnung durchzuckte ihn, unwillkürlich fuhr er erschreckt zusammen. Herr Assessor ?" sagte er sichtbar bestürzt. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich störe," erwiderte der Llssessor im freundlichsten Ton; meine Amtspflichten zwingen mich, einige Fragen an Sie zu richten. Ich wollte Sie nicht vorladen lassen, ich zog es vor, persönlich Sie zu besuchen. Nöder athmete schwer; diese Einleitung beruhigte ihn mcht, trotzdem sie so freundschaftlich und vertraulich klang. Er bot dem Assessor einen Stuhl an und versuch te, u lächeln, aber dieses Lächeln verzerrte nur seine Züge. Der Assessor blieb stehen, die funkelnden Augen hinter den Brillengläsern beobachteten scharf. Sind wir hier ungeitort i" fragte er.- Ich fürchte, wir wer den es nicht mehr sein, wenn Ihre Leute kommen." Sie wünschen eine geheime Unterre dung ?" Die Natur der Sache bedingt es." vlöder führte seinen Gast die Treppe hinauf in deu Salon. ES ist etwa kühl hier," sagte er mit gepreßter Stimme, wir heizen in diesem Naume nicht jrde Tag-" So erlauben Sie wohl, daß ich meinen Paletot anbehalte," unterbrach der Affessor ihn, indem er den ihm anzebötenen Stuhl annahm. Sie haben in New Aork einen Neffen, Martin Grimm, der kürzlich hier war?" So ist es," nickte Jtöder, er ist vor einigen Tagen wieder abgereist." Am Dienstag Abend, nicht wahr?" Allerdings." Und zu dieser Abreise entschloß er sich ganz plötzlich?" Jawohl, sein Entschluß kam mir selbst überraschend ; ich wußte, daß er längere Zeit hier weilen wollte." So, so," sagte der Affcffor ; er. hat auch Andere überrascht, denen er seinen Besuch für den nächsten Tag zugesagt hatte. Und diese Ueberraschung findet eine sehr begründete Erklärung darin, daßHerr Grimm mit Zurücklasjung seines Gepäcks abgereist ist." Das will am Ende wenig bedeuten," erwiderte Noder, den diese Fragen und noch mehr die forschenden Blicke des Untersuchungsrichters mehr und mehr verivirrten. Das Gepäck bestand nur aus einem kleinen Koffer, der nur die nöthigstenToilettebedürfnisse enthielt.' Mein Neffe ist ein reicher Mann, er konnte in Bremen das Alles neu kaufen." Er ist also nach Bremen gereist ?" fragte der Assessor. Sagte er Ihnen das ?" Er sagte mir, er' wolle über Bremen nach 'New Z)ork zurückreisen." Und womit motivirte er diesen plötz-

llcdenUntschwLl

n

,,'r nannte mir nur den einen Grund, daß er fürchte, die BaY.i-oerbindnngen konnten durch das Hochwasser für längere Zeit unterbrochen werden, wie das thatsachlich heute der Fall ist." Aber er wollte ja längere Zeit hier bleiben ?' Das war sein Vorsatz ; weshalb er ihn änderte, weiß ich nicht." Der Assessor rückte an seiner Brille; er beobachtete den alten Herrn unverwandt, und die Unruhe und Verwirrung Nöder's konnten ihm nicht entgehen. Man sagte mir, dieser )!csse habe eine bedeutende Forderung an Sie gehabt und mit Ihnen auf keinem guten Fuße gestanden," nahm er wieder das Wort, er wollte einen Prozeß gegen Sie anhängig machen, um seinen Haß zu bcfricdigen." Die Leute schwatzen viel in den Tag hinein," erwiderte Noder, indessen Seele jetzt der Trotz erwachte, 'o schlimm ivar es nicht, mein Neffe hat mir den gewünschten ZahlungSauSstand bewilligt, bis ich in der Lage bin, ohne Unbequemlichkeiten für mich seine Forderung befriedigen zu können." 'Es war dabei von Wechseln die Ne-d?,-habe Sie diese Wechsel eingelöst ?" Nein, die Mittel dazu fehlen mir augenblicklich. Ich weijj nicht, wie das Alles mit seiner Abreise zusammenhängen soll." Entschuldigen Sie, ich frage nur deshalb, weil die eute mir das Alles mitgetheilt haben," sagte der Assessor mit einer leichten Verneigung. Sie glauben nicht, wie geplagt ein Untcisuchungsrichter ist ! Jeden Tag kommen Leute und Briefe, die mir in den meisten Fällen nutzlose Arbeit machen. Da soll ich nun diesem Martin Grimm nachforschen, weil er an jenem Mittwoch nicht bei seinem Freunde erschienen ist. Sie haben ihn am Dienstag Abend wohl zur Bahn begleitet ?" - Nicht bis zum Bahnhöfe." Aber über die Brücke hinüber?" Das leugne ich nicht." Erinnern Siesich, auf der Brücke einen Hilferuf gehört zu haben ?" Nöder blickte überrascht auf, sein Antlitz wurde fahl, als er in die plötzlich stechenden Augen des Assessors schaute. Nein", antwortete er. Der Brückenwärter Klasen hat ihn gehört, als Sie kurz vorher mit Ihrem Neffen an ihm vorbeigeschritten waren." Klasen ?" fragte Noder verwirrt. Ich kenne den Kerl nicht !" Er behauptet, SieanjencmAbend gesehen zu haben." Nun, das kann möglich sein, ich bestreite nicht, daß ich über die Brücke gegangen bin." Und den Schrei haben Sie nicht vernommen ?" Ich erinnere mich dunkel, einen schwachen Nils gehört zu haben, als wir schon über die Brücke hinüber waren," erwiderte 3töder, deffen Gesicht der aufsteigende Acrger jetzt wieder dunkel färbte ; ich achtete nicht darauf." Klasen meint, nach seiner Berechnung müßten Sie noch auf der Brücke und zwar ganz in der 'Nähe der Unglücksstellc gewesen sein," sagte der Affessor, an seiner Brille rückend, es wäre mir sehr lieb, wenn Sie mir eine Ausklärung darüber geben könnten." Aber was habe ich denn mit dieser Sache zu schaffen?" fragte der alte Mann trotzig. Es waren nur wenige Personen auf der Brücke, und der Hilferuf deutet auf ein Unglück ; ich werde mit dieser Sache mich nun auch beschäftigen und alle Zeugen verhören müssen, die mir irgend welchen Aufschluß geben können." Dann muß ich bitten, auf meine Aussagen zu verzichten, ich habe keine zu machen." Gut, kommen wir auf Ihren Neffen zurück," erwiderte der Assessor mit scheitibarer Glcichziltigkeit. Sie sind Wohl nicht in Frieden von ihm geschieden!" Je nun, so ganz in Frieden und Freundschaft sind wir nicht auseinander gegangen," sagte Nöder, mit der Hand über seine feuchte' Stirn fahrend. Es ist ja wahr, daß er mich haßte, und Wenn dieser Haß auch der Begründung entbehrte, so wurzelte er d'rum nicht minder tief." Das eben befremdet den Freund Jhres Neffen, daß Martin Grimm trotz dieses Hasses, abgereist sein soll, ohne seine Sache auszufuhren." Und wer ist dieser Freund, der mit solcher Unverschämtheit sich in meine persönlichen Angelegenheiten mischt ?" fuhr Nöder auf. Der Advokat, den Ihr Neffe bevollmächtigt hat, den Prozeß gegen Sie zu führen !" Äer Winkelkonsulent Geier?" Derselbe," nickte der Assessor. Schenken Sie nur diesem Menschen keinen Glauben," sagte der alte Herr in zorniger Erregung. Auch er haßt mich, und überdies wird es ihn ärgern, daß der fette Proceß ihm an der Nase vorbeigeht. Es mag sein, daß mein Neffe ihn zu Nathe gezogen hat, aber eine Vollmacht wird dieser Geier nicht vorlegen können." Ich habe sie gesehen, ich habe auch das Promemoria gelesen, das Ihr Neffe zur Information Geier's geschrieben hat." ' Und was will dieser Mensch nun von mir ?" brauste Nöder wieder auf. Er will wiffen, wo Martrn Grimm augenblicklich sich besindet !" Höchstivahrscheinlich auf See." In Bremen hat Martin Grimm sich nicht eingeschifft," sagte der Asseffor mit schärferer Betonung. Er ist dort gar nicht angekonimen." (Fortsetzung folgt.) Bau- nnd UnterlageIilz! Ztzci und dreifaches Tschmatcrial. Dach-Filz, Pccb, Koblen-Tbeer, Dack-Farben :c.

RIA8 & SMITHER, 169 3ß ZUaryland Sd.

1 jl i ysr?'$ rxxfrj.'-cTl KMOMSW OHmMll ÄÄschäMwM?5SÄ5 DZÄ !f?R ....5s KiiRi!3AH -,-.yr.. 7 .1

(Goldcne Medizinische Entdcöung) ßeilt a!!e Ausschläge von wer flewöhnliSen Finne cder Vlaitcr bis zu den ss-limmsttn Tkrofttu. Talislusj. beschwüre. Tchupxiflkeit oder Rauheit dcr Haut, knr, elle durch uurcines Blut r?rnrsacbten Lrantbeiten erden durch rufe mächtige, reinigende tinc skärkence Arn:i über??unten. Ur.ler ibrem N'cblibätlzen iinfliife bc:len rcsze fressende eschtvüre rasä'. Jl're Kr-ft bat sich namenklich in der Teilung TSzwindfleck.re. Vkosc-Riish. Blutschwärcn. Kerdunkcln, wu:tden Li,,cn. skrofulösen Geschwüren und eschwulitcn. Süftgclenk-Krankhcit. Knie schwamm, ropf cdcr dickem SalS und erwei werten Truscn gezeigt. Man sende zehn Cents in Briefmarken für eine mit eclonrten 'Ibbildunzen auS, eiestzttete Abhandlung über Oaulkrankbeiten, oder den selben Betrag für die Abhandlung über Skrrfellciden. 2it iK&tt Zeven." Man reinig es ?rurdl,ch durch den Sebrc:ucy von Dr. Vierern vielen wniichl iieory, und uie Verdauung, eine fteckenfreie Haut, frischer Viutii. cbenS, energie und Gesundheit der onstitution erden dadurch hergeslellt. chlvindsucht, tie eine ZtvstclTrinfhct W Pmma in i.k v,. . ' ' 7 ' ü iU(tJ tteji tk'itesj.U von mein Heilmittel sä'ncll und fiter in ibrem Fortschritt gedcmmt ur.c geheilt, trenn daS Rittet ciiiaei-.smmen irirö, cke das cien die letzten Stadien errri.bt. ezen ibrer wunderbaren lischt über diese f.?reclliche tödici'e ranklcct bat Dr. Pierre, c'.Z diese jet l'ernlmite Arznei zucist dem Publikum darbot, im v?n,t daian gedaclzr. sie eine -Wu,.,in Cure " li Av.Miltill-'Vii'i'rniiti'f 1.1 .. . . . , - ' 'wmw:, uvet i diesen Äainett jaJen las,??., weil derselbe zu besä r'U sür eine ?!rni. rrd.l'c ir.?cT;,c iljrer N'ui.derberen ernuifuirr rr?r ilaricuce?. e'.teraurer oder k;fi ' rercciiv'uua, cniitl,l,,cr, I?ru'o,ender unv nälie,!dkr Clzensaftcn cb',e 0'kichcn in. niit r.rr cli na stiU ttitUl geg. Lunze..jHwiucjucht, fentcre geen alle' Chronischen Krar.l:hettrn Leber, des Blutes und Lunge ,t r m 4"5" 5 r-T. j. 5 r"? Tich matt. s'lafriz, s5wac5 sJblst. bl.-h-ainiJUT cccr geiv.icv rrcure Flecken im hatt; wenn Du iereigcschlazen und von düstern Xch g sül len erfüllt bist: neun ein Llrprttt nnieieimi, und die Zunae bclet ist, dann leidest Tu cn )CXs 5?besckiwerdcn. 2yöpcp,1e m:d Leberkrank.'zeit eler alliykclt. In rilen Fa!?en ssürt man nur einige die,er imptonie. Sll ein Heilmittel gegen se solcbc yä2e ist vr. l'urce's Goldtu jictfkül Hisroury chne Meißen. ffl SunoenfliU)(ch, Vlutspelcn, ctrn athmigkcit. uftröhrenentzündung. 1c,t'r mm Husten. Schwing;: uuo rcrtrantt: üca ist sie ein unfehlbare .Oeil:rut!cI. IDian fentc geton tnt3 in Bit fmarkkN für Dr. Pier' uch über chwludfucht. Bei Apothekern zu haöen. r ' Preis $1.00, World's Dispensary Ksdical Association, EizeuthüQkr, CC3 25üia tr., öaffalfl, R. y. $500 Selohttnng wirb ten den l?iqenibümern voy vr. Sage's Catarrd Aemcdy- für eine Katarrhfall, welken sie nickt kurirea tennen. Lusaeboten. ? X '"M Senn man 'inen ekelbaften oder M arkn uöfluß aus der Nase, theil. X -icn eriu,t res Geruchs, VeXr ' Cl... v.yu.ti . , iuiuu-j im ivroer, riove uaen dumxfen schmerz oder drückendes efübl im Koxfe bat. dann hat man Katarrh. Tausente solcher Falle enden t SchnzintNlckt. P1' w(Lst tarrbRemedv beilt die schlimm. st:n alle ron Katarrh. Kopferkältung und ka, karrhalem Kopfschmerz, e, Cents. ozmms G 1 A.SE13ECKE, jr., Dents ant - Hans, Ecke 8. und Vine Ttraße, Olxxolnwaiil f O. I Vokltttschten nach Deutschland, Uifterreich nd der chu?ei, gefertigt. , n 1 GonsttZseifche ü 5Z ß Beglaudigunen ktforgt. Erbschaften . s. . zremrt und sicher inkaffirt. Lertreter in Jndianaxoli : Philip Rappaport, . Ko. 120 Oft Maryland Straße. ssrl -ri rnYi . J. Klik. II. COLKMAJf. KLEE & COLEMAN, Fabrikanten den Mineral Wasser, Sparkling Champaign Cider n.Little Daisy. Ebenso alleinige Agenten von Belfast Einger nnd Selzer.Wasser. Fontainen werden jeverzeit auf BeAeklung gefö'.t Fvntainen werden auch vrmiethtt. 22, S2S 23 Süd Delware Str. I d i a n a p l i i, 3 n . M. Tl. Styor, Vauager t 'y K vf f r. snpzßG. T ii Die kirzlLe LSÄ deAe SirZs uach lriisvi!.!v, Na8l.v.Jl(3, Mernphis, CL&l Unoosra, Atlanta, Savanaab, .I&oksonviIlef Mobilo and New Orleans. ! i3 vartheilhast.fur Passagiere nach dem Süden, eine direkte Ronte zn ednien. Palast-, Echlaf. und ParlorWagen zwischen Chicago nnd Lsniööille nnk St Louit ad Loniödille ohn. WaZcnwechiel. Cornfort, Schnelligkeit nnd Si'.rheit bietst die Seff die alte autoei'ftfftge V. Ml. & D. M. M.

DieS

iia.i ilci o.:i vcu'c r -y. I.enn il! hZ itt?? .lerft!'1ccer Schwindel. Uflci?,efir,att im Münde, innältde 5?!ve ode? iiilel:i. c'iN'.r.s.l ritt s,,;n

f ik'"4 ' ' teA

Fr w

JI&IR

Tl. Ik.. Dr!LZ7, ffiftent Senersl Paagier.LLknt, ordoft.ISe Sashingtsn und JLinoiZ Str., JndrII L. W. McKknna, Superintendent. Dr. C. C. Everts, DeVtsHerZahssrzt, (achfolger von ha, e. ?aldett. CiÄ'C(fe Wlrfhiugton u. vennsvlvania Qtr. Indt,, , 1 1

tf. GERÄUDY'S

bL t (s?i s t ftn W l P i 1 1 tty

No. 22 Ost Washington Straße. Nachfolger von WM , I3I-2Eiri?IL,IlV Ciseobähn.Zctt. Tabelle. Nnkunst und Abgang der Etsenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 24. Mai 1885, Jessersonville, Nadison tr.b Jntkenapoli Cistabn. g a u g: nknvft: iio w rag. .. .iu zu 1 BdadWctl. 9.15 8 ,?d?e... 8 15 3,r;:ClictxtSa'g45Bn tAWafcW-'.l ?.rs:r: i 5 5.- '.7WXa d,ad ftj V tifl. :: 1 t & i?tsjl0.44 VüNdalw Line. Jillrai .... 1.v-r cCrtZw 3MBa i? r ... 12 k pn üc.i uns iact...KUfc rrrHaut, c. 4. w j ?q ivrcfi .... 3.3S 9tx$ CariÄc r . ty 5 r.a ! ur.h Ju. 4 l a VIicuii) I rcntS end ötntL-r 8 . rt'vli t... 5.25 Pw 3 ftti ef b i.coein i ttij ötrb a Qciytlc: .r ;!i;r.!5sf itaonaflti knd Jndia. -..nlikf (Tte Live.) U C S:t t. 1 0 tx . 2 4 St C titt 6.40 Prn ndetsön e 10 10 t i ' i 6 E i ISr..l,.5 i 5tcr 4,; er i" : s Zx. nitrfan 2.f3 : p t y. ct . 7 I . 2 ifc f s b.ii itm 3 Soshe-i 5,-3 m; ;:c r. v et it 3j!il5 Östgteüvä töufl ticl:,; '.. r-ic:r3, C. T.C. und I 0".. . läg::ch. (.40 es 1 l -tt Cm Z vk 6.69 55 51 5i :.i.)r.i M.iiuij i.l i 3..JJS.1 tiziu i. tiflii. 7.1 i.ta i lO.tMtm Ihtiaiiiittuwiu.'.cpcliÄ, 1. Louis u. tjicögo LisenbaH.:. CüuiVnutt Division. ,v.ff L. ..:'! ;.Tt t 3nt4nfl5 Tcr. lO&SCn luict.irott irr U tifc'tuiirip. iLftn fi.lS -i , t.cttrt. 6 20 Xn j..--, ji j et ii j 8 b.'b ! UziiH tuet. 44.! m Ch'?aza Kitision. rt ti'initi . fc $ r c. iric. fc yo Uutl C;. 7.1.5C tjlcaco atl f.:2.Wn litRetn t 5.10 Sla tag;: X c ....n.St.' öiLi t:c Jreug . Uältchccui.. 3.35 Bo fc.fövcm ee ..1U.U, k U p c. 9im ituir.rolt cc. (4l)ii PtUKdurz, Sinkinnati x St. Louis Eisenbahn , 9tt$m acc avu Citailich 4. IG Z!NLM Conat. 9.W Ca j (ir aulje- 5tjyB9 bOmntcni(.n.'t.ll 1Ü5M.1 . täglich 11.43 Ba Äccauiß. ij ii ans. .ntaa4 4.00 Wir : Sonntag, .... 4.34 XW tiiV V z täglich h.. 4 3? M i i tSal'ch 10.3U Km La?to i auf 3 , 9t al. Ccnr.t 5.40 Cn Ssnnt,? 7.00 Bm Chicago Lionle dia sioJomo. Kdtcaas SchnellZnd', Lc. Schll,Ui,... i.uo Da Jndpl' ou. ,g 11.55 kicags ipti6.ll.iX iita 9iVXtt 3.25 Ka clttfh, St. Louii & Pacific. ctS&tcäKatl 7.15 A Sbick Sk a.-tla .k x s 2.1 j s: t$tSR:ches c c 7.15 bi Xcl& ötß j.. 10.45 C Zn u SH Aail. IS .w M Snrianapölik und Ctaccnnel Ciftsbcta. Mail ane 5 8.15 1 Line, Bcc.lt 40 Sa Ci;nnei &cc . 4.00 atl tu. f8 Cincinnati,HamiltoNekZndiaapalikkisenbahs. Jdp StLoui IM) Cm onutlnittccc 4.13 onr,ke M Km VtaxL 11. Sa Ndpliuet. 11.1 flta MWfi mm w M, ' m W M t V . mrw , tu., D.L.N B o.a &m inctnmtt cc 9M Znd, u etSatllO MIT Jndiana, Vlosmington ndWefttr kisenbah. ae l u?.atl.. 8.15 c Han ittoütt 5.V5 fcraofoibu.ftcc. Um ju SK 3 i Uflll.10 m Safte 6 9x täglich l;nt czpee &tUnttc xn. Didision. 845 a 11. 4.ZsM et. Louis RoteflfldÄte... 4.2J örn ?;ocht j j Stall u Xafl.j. 8.3J Cn ÜÜau u Zag x acht 1 U.tO um üketcnU ftec. Okftliche Divlsiou. " v 11.44 Ka fc. , CcflUs9tatl....4.1:Cm Tagl. Gcxrß....llLm LUa litte E.?.... 4 4sNn Pacific rxreß.. 3 xWestern ip ... , 7 45a .11 a , 4 4 Indianapolis nnd St. Lonis Eisenbahn. ?ag irieß, ee laglich 7.10 v oft 51 L z. S.'M K V u et Je ij täglich I u cc.1C.S5 Nm v u 0 r töß e c 3.tt Brn See! Pafsenair.l Ka Da? r e etigl. .Ka ?ndtaorolti Te SJRJtm Loniöbill,, 5!cw Albanh 5c Chtcago. Air.kme. hieago l tgl..ll.?m Z Sh'cag i. tl.. 8.35 va Monon cc d.O. iio I iRcnin c wann SKtch SU9 izicai. Mich. Cu 5 lzie. ttC Mau 13.4591m S UtiU 1150 Lüge it t. c. Stljnjef tUisx Bit I., C.afiSje. mit 9. 5suuri4. tr.:t r, OHIO-IN'DIANA-MICHIGAN

- 'Tz?2zZ!!i r-'- ' yTtS 1 fefellMia ÄZWF?MMckM -s iZfG- AZ2rZ2sfi

MKWKEß ttikmim E?ä p h 2?2 pp n &MbtTl IEo

THE BUSINESS MAN TTh?n l:e travols TrnnO to ?o quick, wants tfJ hu cnlorti! hU-r tviuits toartive at destmation 011 time, i:i t.u t, Ti-;int3 a strietly Lu-inesa tiip, nnd cov.a-i'intly takes the populär Wahasli l?cite, fceling thnt lio is Pure to mret I:i- cnaiemctts and coutiiiue toprosper aad bc Luppy. THU TOURIST ITng oriz r ince clre?n tlie Wabash an thm tavorite route tonlltho suiiimcr resortsof tho l.st, Noitii anfPiVcst, 211(1 Uintcr Itetorts ol tlie South ns the Company lias f or year pro viJcd better arcoTurnfMafions ana moro ttractio.3 than cjiy et it3 competitor for this c'osa of travel. TOMri-t TicLrts can bo bad ft 1 osiueed rates at all principal cClces et tho Coaipaay. THE FARMER In eearch of a new home rrhera lie an 4 eure better returns for luälabor, fhould rv. memberthat the Wabash is themoat direct route to Arkansas, Texas Kansas, Nebraska, aud all pointa South, West, and Northwest, and tbat round-trip land-explorers ticket atvery lo-wrates are always on salo at the ticket oiliccs. Deacriptive advertiaing matter of Arkansas nd Toxa sent free to al applicants by addressing the General Paaeeujer Agent. THE INVALID VTill find the Wabash the most conTcnleat route to all of the noted healtb resorta of Illinois, Missouri, Arkansas and Texas, and that tho extensiv throusii car eystem an, euperior accommodatlons of this populär line will add greatly to bis cornfort frhile en route. Pamphlets descriptive of the xnajiy celebrated roineral prins of tho West tn9 Eoutb sent Ire on application. THE CAPITALIST Can pet the Information necessary to Bocnrt saf e and profitable Investments in asriul ture, etoek-raisinpr, minin?, Ivunbertng, any of the many Invitin? Seid throngbotn the Eonth and West, lj ddresjin tho tudershmed. F. ciiandleh, ? Ctunl ruterrui TlAit lrtit ,tt, UCa, O uiiNois- iova r.:,T?j:j

o