Indiana Tribüne, Volume 9, Number 57, Indianapolis, Marion County, 16 November 1885 — Page 4

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r -iT1 - 7.7--. ,rYTT.nl?VVg.tAil t ... . . . . - i i u V!a L4 yu öaz tiit jgcunmra gegen uie kci fiedenen Lcidcn tcr Lunge und Kehle, wie 4teiT, :ijerf:itf Bräun?. QxUlU j rtrt. C-ittbiüstiafett. Smluema. Luft- iJ rölzren - (rntzUndung, sowie gegen die v ersten (srade icr sijramciui uns zur f erIci4tcrvKaf(fjinD?Udti(tct Kranken. U Itwm die Krankheit schon tiefe Eine.v, v . p-j 5 schritte oeniacht hat. Vre-iZ, 25 GentS. g Sprrr-- w. i.il-. yg -rzfi Die große Atlantic und Pacific no. Jpörtenkk do Thee und Kaffre ! 4 Bateö House Block, und 15 Wasbington Straße. Wholesale und Retail. IST 150 Läden i? den Der. Staaten. iS z tz t g e s. f Indianapolis, Ind.. 16. November 1885. Tln unsere Leser! Wie trwchen unsere Leser alle Unre geläizkeiZen in Bezug aus Äblieserunq der JZvüv.im uns so schnell vie rnÖa lib m'.tzutbs'.l-n. VkvilSattdSregiüer. , 4,:'d'.ii a nr.i fctt (:; aitt , rj-jit:.". ct harten. WUt?. Ki'.be. 10 ?!os. H G Haaren -ab. H Nov. Fred Häuser. Kabe. 16 Nov. Carl Bulmann. Knabe. 15 Nov. Adam ElenZperser. K. u. M . 10. Nov. V e i ? a t Q c n. ;f3f 3 ! I e. Louis N V.J. 5 J ,hre. 12. ??0J. A. W. G)!der. -12 btt. 13. Nov. Cdailes S:ew??t. 28 Jidrr, lt. Nov. M.,x Hn!e-, 23. Jdre. 14. Ni?v. Cones. . 13 Nov. Wr kirimU an RykUlNa'.iZmus gelitten tzl weiv wie schwer es ist. seinen Öaniot batei z: öibalten. Jedoch sann man den irdemft iefct ansiad?n, denn burd) ödloat'.ön Oe! wird er sofort ver trieben. S Heute Adens ??ge!inävige Sitz ung ds StadtrsthZ. S-Dyp!eria245 Cüd Pznnsulvania Strafe, 21 Cncle Strome und 129 Ost Walnut S;r. Die besten Bürs! n k.iust man bei H. Schmcde!, No. 423 Virginia ?lvenue. SÄJrl2ct.si:der 24 Süd Alabama Strafe. 30 Ost Süd Strciö?. 22 Jn diana Avenue. Tos be!ikb!efte Heilmittel, um äußere Schmerzen zu bannen, ist unzmeiselkzast St JkobZ Oel. Fünfzig CentS die Flasche. DS- Vice.PräZident HendrZZZ und Gattin begaben sich heute Abend auf 3 Wochen nach Chicago. Friedrich W. Swartz verklagte heute August Schmidt auf $1.000 Schadenersatz für eine cm 10 Novkmbzr von demselben erhaltene Tracht Prügel. Aurora, Pilsener und Laaer LZicr, Walker'S 2le und Porter Canada Ale zu haben bei August Erbrich, 220 und 222 Soutb Dekalo are Str. tr Qtt Coroner verhörte heute Mor gtn mehrere an dcm MalktöhauZ bcschas" tigte Arbeiter in Bezug auf d?n verun glückten CöarleZ Stewart. Wm. Small, ChzZ. O'Neal und Joseph I. Dupree bezeichneten den Vorgang a!Z einen unglücklichen Zufall. Die Nachfrage nach den beiühmten Dr. Auujt Kö'iig'Z Iamilien.Medizinen ist in meinen Laden größer, wie nach ir send einem ande?en Heilmittel. C E. Carley. cke der 5rc und Hamv!hire Str. Quincy J!!S. W Die Gatiin von JZaac Butch. nahe Crovn Hill wohnhaft, fiel vorae stern auf der L lndstrade mit ihrem Wa gen um, als ne einem Leichenzuge ausweichen wollte. Leichenbestatter Hommown zog die Frau unter ihrem Wagen hervor. Sie hat sich glückljchelweife nicht verletzt. Lasse dich anm?rben. Tausende von N imen der bnlen Aüraer unseres Land'S sind auf rer Musterrolle von Dr. Bull's Husten Syrup eingekragen und bleiben ihre Fahne treu. Gestein Nachmittag scheute daS Pferd, daS vor dem Wagen, in welchem John Drem und Horace WoodZ faßen, gespannt war an der Ecke der Meridian und S'. C'air Strafe. Die Insassen wurden cuf die Straße geschleudert, er litten aber nur ganz leichte Verletzungen.

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Jener. In G. W. Burr.'s Cigarrenladen No. 217 Wcst Washington Strafe brach gestern Nacht um 0Z Uhr Fiuer aus. Mehrere Leute spielten Karten in dem Laden und geriithcn zusammen in Stkeit. In der Hifce deS EifechtkZ wurde eine Lampe umgeworfen und dadurch entstand das Feuer. Die Flammen breiteten sich rasch aus. und th?ilkcn sich deN Candy Laden von Sarah Whitaker, welcher nur durch eine Bretterwand getrennt war. mit. Auch der Candy Laden von William Burton, welcher sich nebenan bisindet, wurde durch Feucr zerstört. Der Ge sammtverlust wird etwa $800 betragen und von Allen ist nur Frau Whitaker mit $500 in der German Mutual von Freemont. Jll. versichert. Frau Withakcr hat erst kürzlich das Geschäft übernommen und als das Feuer auSbrach. lief die ganze Whitaker'sche Familie, die in der Wohnung hinter dem Laden fchlies, in d:n Nachtkleidern auf die Strafe. Frau Whitaker war sehr aufgeregt und sagte, dafe sie all ihr Geld in ihrer Com mode liegen habe. Capt. Tim Grifsin und der junge A. Helm erbrachen die Hinterthüre. In demselben Augenblick ficl ein Schüfe im Cigarrenladen und die Kngel ging durch Helmö' Hut und brachte Helms auch eine leichte Verwundung am Kopse bei. Die Genannten brachten die Commode auf die Strafe?, Frau Whitaker war biZ da hin schon etwas adzekühlt und sagte kaltdlütig. dafe sie kein Geld in der Commode habe. tt?ber Libieien

Nur eine verhältnifemSfeig kleine Anzahl von Leuten hatte sich gestern Abend in dir MSnnerchorhalle eingefunden, um Herrn Bachrach's Aortrag über Sibirien zu hören. Redner hatte sich in 1863 an dem pol nischen Aufitand betheiltgt, und wurde deshalb zu 20 jähriger Zwangsarbeit ir? den Bergweekeu von Sibirien verurtheilt. Er beschrieb die fünf Grade der Strafe w lche beiVttb.'tchern je nach der Schwere ihres Berdreckeris Anwzndung sieden. Dann beschrieb er dm Transport der Gesangenen nach Sibirien und diese Schilderunq bot viel deö JntertssiNten. In den Minen wurde er mit einem Ver bannten, dcsien B.uer Regierungdeam' ter war, Mannt und durch seinen Ein slv-fe wurde er im landwirthschafllich'n Distrikt txschäfiigt. Von dorr auS er dielt ec durch einen glücklichen Z rfall die Stelle eines SteueraussederGehülfer. Spater mufete er wegen ttrankheit in'S Hoöpital. dort lernte er einen deutschen Arzt kennen, und durch diesen wurde er besreit. N'ue ch?idunaSklagm. Mary Watssn klagte heute auf Scheidvna voi ihrem Gittcn John C. Wat soy, wül derselbe wegen Grofediebstahls im ZuchZhauS sitzt. Ellen Reisfcl will ihrcn Gatten Jacob Reiffe! loswerden, weil derselbe der freien Liebe huldigt. Sie ist seit 25 Jahren mit ihm verheirathet. Carrie A. MedSke? will die Ehefksieln. die sie an Alpha MedSker binden, vom Gerichte gelöst haben, weil ihr Mann sie im Januar verlassen hat. Zagleich verklagte sie Peter M. Purcell und Mary Birch. die früheren GefchaftZtheilhaber ihres ManneS. um durch diese zu ihren Alimenten zl gelangen. Billig eingekauft ist halb v rkausk. Herr N. Maag ist soeben von Crwforosoille zurückgekehrt, wo er ein Ban erottLager von Damen und Kinderschuhen unter böchst günstigen Umständen käuflich an sich brachte. Er wird diese! den in seinem Lden N. 3 Ost Woshinq ton Strafe?, in Maag'Z Vchuh Palast zu wahren Sqottpecisen zum Verkaufe an bieten Wer bei dem Einkaufe von Fufe bekleidung für Mänk:er, Frau?n und Kinder Geld sparen will, sollte diese Ge legenheit benutzen. Der kleine Tt.dtderold. Herr Joseph K irle feierte gestern seinen 34. Geburtstag. Das dreijährige Söhnchen von Gott fried Aufderheide wurde gestern Nach mittag vom Trauerhause, No. 44 Hill side Av:nue aus, beerdigt. l Das Wohnhaus von Richter Hrd in Shelbyville wurde gestern von Dieben besucht, und Gegenstände im Werthe von $1000 wurden gestohlen. Man glaubt, dofe die Einbrecher von Indianapolis sind. Aurora, Pilsener und Lager Aicr, Walker'S Ale und Porter Cauada Ale zu baden bei August Erbrich, 22 und 222 QZotxlb De!aware Str. tö- I. F. Robinson wurde Samstag Abend im Dime Museum seiner Geldbörse. welche $17 in Geld und Papiere im Werthe von $123 enthielt, beraubt. Zu den besten FeuerVersicherungS Gesellschaften de Westens g?dSrt unde dingt die .Frankiin' von Indianapolis. J?r ÄermSgen beträgt $320.000. Diese Compagnie repräsentirt d,e .Northwestern National" von Milwaukee, Vermögen $1.007.193 92 un die .G?rman Ameri. can" von Ne'v sJ)ott.m deren Vermögen über $3.095 029 59 beträgt. Ferner präsentirt sie die .Fire Association os London Vermögen K1,XX).tt)0 und die .Hannover os New Vork" mit einem Ver mögen von $2.700.000. Die .Franklin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil aufeer den rrgclm!fejgkn Raten, auch bei grcfeen Verlusten kein Auf schlag erfolgt. Herr H e r rn a n T. Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend.

Nihilismus, Anarchismus, Eommu niSmuS, TradeS UnionlSmuS und SozialiSmuß. Vor einem grofeen Zuhörerkreife hielt gestern Abend in der Liederkranzhlle Herr Philip Rappaport einen Vortrag über obiges Thema. Er begann damit, zu erklären, dafe die Geschichte im Grunde genommen nichts anderes sei, wie eine

Darlegung der Bedrückungen der Völker und der BesreiungSversuche derselben, welch' letztere natürlich je nach Umständen verschiedene Formen annahmen. Mit dem Nihilismus beginnend, sagte der Redner, dafe derselbe eine auSschliefe lich russische Bewegung sei. Von Baku nin gegründet, lag es Anfangs im Pro gramm deS Nihilismus, Alles abzuschas fen. Staat und Religion. Heutzutage ist jedoch daS Programm der Nihilisten ein ziemlich gemöfeigteS und beschränkt sich aus daö Verlangen einer Parlamentärs schen RegierungSform. Die Art der Agitation ist jedoch dieselbe geblieben, weil man in Rufeland nicht anderS. als durch Gewalt sgitiren kann. Der Nihilismus ist nicht eine Arbeiterbewegung, sondern ist hauptsächlich unter den höhe ren und gebildeten Ständen zu Hause. Um die andern Bewegungen zu ver stehen, ist es nothwendig unsere heutige Produktionsweise zu begreifen. Der Redner schilderte nun zunächst die Pro duktionsweise unter dem Sklavereisystem und unter dem Feudalsystem und zeigte, dafe unter dem Lohnsystem der Arbeiter noch viel mehr ausgebeutet werde, als unter den anderen Systemen Er schil derte den. fälschlich so genannten Zustand der Überproduktion, zeigte wie inmitten des gröfeten UeberflusieS Mangel und Entbehrung herrsche, wie der Kapitalist die Macht habe, den Arbeiter zur Unthätigkeit und zum Hunger zu zwingen, und daS Alles bloS deshalb, weil sich die Arbeitsmittel, Land, Maschinen u. s. w. in den Händen deS Kapitalisten befinden und der Arbeiter nichts weiter, als seine Arbeitskraft besitze, die er um jeden Preis zu verkaufen, gezwungen sei. Die Ursache deS ganzen Elendes liege in der Trennung der Arbeitskraft von den Arbeitsmitteln und die einzige Lösung bet sozialen Frage liepe in deren Vereini gung. B:s hierher seien SozialikmuS und Anarchismus ei.iig. aber von da an gehen sie auseinander, denn während Letzterer die Aufgabe der Vereinigung dem Staate stellt, befürwortet der Anarchismus die Auflösung des Staates in einzelne selbst' ständige Gruppen. Redner wolle dahin gestellt sein lassen, ob so etwas möglich sei, man müsse nicht geradezu AlleS für Unsinn erklären, wa? man nicht selbst einsehe, die Art der Agitation der Anar chisten aber könne er nicht gutheifeen. Die Anwendung der Gewalt gegen Jndi-vidu-n sei keine Revolution. daS Legen von Dynami Patronen auf Eisenbahnge leise sei keine Revolution. Wohl glaube er selbst, dafe die Zustände nur durch eine gewaltige soziale Revolution geändert werden, er verstehe jedoch unter Revolu tion eine cillgemeue Volkserhebung. Das Volk müsse sich in seiner ganzen Majestät erheben und die Zügel der Re. gierung, die politische Macht in seine Hände nehmen. Man versuche, fuhr der Redner fort, den Sozialismus durch den Vorwarf des CommunismuS lächerlich zu machen. Allein mit dem früheren CommuniSmuS der geglaubt habe, die Menschen alle gleich machen zu können, habe der Sozia limu5 nicht? zu thun, es handle sich bei ihm blofe um den gemeinschaftlichen Be sitz der Arb:itSmittel, man werde niemals zugeben, dafe der Faule auf Kosten des Fleißigen lebe, und die Vertheilung der Arbeitsprodukte werde nach Maßgabe der Leistung und Fähigkeit stattfinden. In der Ardeiterbewegung tritt hier der von England nach Amerika ver pflanzte Trades UaioniSmuS eben falls auf. Der TradeS UnioniZmuS ist jedoch nicht dazu angethan, die Arbeiter frage zu lösen. ES liegt ihm nicht die buane Idee zu Grundr, welche die ganze Menschheit umfaßt. Seine Bestrebungen kommen blofee Denen zu Gute, welche zur Verbindung gehören, nicht aber der übrigen Menschheit. Große Erfolge könne der TradeS UnioniSmuS niemals auf weisen, weil er versuche in einem Gesell schaftssystem, daS ganz auf Conkurrenz begründet ist, Conkurrenz auszuschließen, ohne daS Gesellschaftssystem selbst anzu greifen. Kleine Lohnerhöhungen, oder Veihinderun kleiner Lohnherabfetzungen fei AlleS. was der TradeS UnioniSmuS erzielen könne. Dadurch werde aber an der Lage deS Arbeiters im grofeen Ga.i' zen nichts geändert. Trotzdem befür wortete Redner die Bilbung von TradeS Unions, denn die Arbeit befindet sich nun einmal dem Kapital gegenüber im Kriegs zustande, und da seien auch kleine Errun genschaften nicht ohne Bedeutung. Au feerdem ist eS vielleicht möglich, dafe auS den TradeS UnionS künftig einmal eine größere allgemeine Organisation hervorgeht. Dauernden Nutzen werden die TradeS UnionS jedoch erst erzielen kön nen, wenn sozialistische Ideen bei ihnen Eingang finden, wogegen sie sich zur Zeit noch vielfach sträuben. Zum Schlüsse deS Vortrage? ging Redner noch einmal auf die allgemeine Lage über, er zeigte, wie die ttlelnpro duktion, das Kleingeschäft und die kleine Landwirthfchaft fortwährend abnehmen und das Proletariat fortwährend wachse. Er wikS das durch Zahlen aus dem Zen suS nach. Die Krisis ist permanent ge worden. Die VerbrauchSfähigkeit des Vo:keS nimmt fortwährend ab und Noth Mangel und Elend nehmen ohne Unter brechung zu. So könne eS auf die Dauer nicht fortgehen, und wenn da! nicht geändert werde, dann müsse der

Arbeiter schliefelich auf den Standpunkt deS egyptifchen Fellah und des indischen Paria herabgedrückt werden. Er hoffe, dafe der Arbeiter zur Einsicht gelange, ehe eö so weit kommt, und das gegen wärtlge System durch ein bessere ersetze. Herr Rappaport schloß unter dem Bei fall der Anwesenden. Die Fair deS Mauverchor.

Gestern Nachmittag hatten die Da men, welche die Vorbereitungen für die Fair leiten, eine Versammlung. Herr John P. Frenzel theilte mit, dafe der Vorstand deS Männerchor folgende Comites ernannt hat, welche den Da men hilfreich an die Hand gehen werden : DekorationS-Comite : John P. Iren zel. Albert Gall. Emil Metzner Paul raufe. A. M. Kühn. R. Haueisen. R. Pertuch. Empfangs. Comite : Conrad Müller, Wm. Kiemeyer. Hermann Brandt, Charles L. Schwartze, ChaS. AdamS, Theodor Pfäfflin. Christian Weife. Leo pold Strauß. OrdnungS'Comite . C. E. Emmerich, A. Heckler, Gottfried Recker, C. A. Ben nerfcheidt. F. Knefflle?, Philipp Rappaport. WirthschaftS-Comite: Jacob L. Bie ler, Edward Müller, Hermann Sturm, Theodor Sander. Harry Thudium, Emil Martin, Christ. Brink, Georze F. Pfinast, John Weilacher. Mustk.Comite: Carl BaruS, Emil Steinhilber, Max Recker Dann berichtete Herr Frenzel über die Art und Weise wie man den Saal für die Fair einzurichten gedenkt. DaS Ganze soll einen grofeen Jahrmarkt oder Messe vorstellen. Die Bühne wird in ein GasthauS um gewandelt, das nach dem Muster der deutschen Wirthshäuser geführt werden soll. (Dann darf es natürlich auch an schöne Kellnerinnen nicht fehlen.) Im Saale selbst werden Zelte aufgeschlagen. In einem derselben wird duftender Mocca. in einem andern wird wohlschmeckender Thee und in einem dritten werden süfee Schleckereien verabreicht. Hübsche Blumen werden von noch hübscheren Blumenmädchen feilgeboten, Wahrsagerinnen werden aus den Linien der Hand der Besucher Glück und Freude für die Zukunft prophezeihen und damit der Madame Clemens Concurrenz machen ; in den Glücksbuden wird man Gelegenheit haben, Göttin Fortuna auf die Probe zu stellen. An einer Menage rie mit wilden und zahmen Thieren wird's natürlich auch nicht fehlen, und ein Curiosttäten Kabinet dürfte ebenfalls große Anziehungskraft ausüben. Auch ein Postamt wird eingerichtet und ganz ausschließlich unter die Verwaltung von Fruen gestellt werden, weil man sagt, dafe LiebeS und andere Briefe in den Händen von Frauen weit sicherer sind. als in denen von Männern. So darf man denn mit Recht auf ein grofeartig angelegtes Fest rechnen, das zu dem Zwecke arrangirt wird, die finan zielle Lage des Vereins zu heben, das aber auch allen Besuchern sehr vergnügte Stunden verursachen wird. P,lizei'Gericht. Die Anklage gegen Henry Prangt und Charles Lang von der wir gestern berichteten, wurde iheilmeise untersucht. Der Wirth Christ. Seiter wurde von der Anklage am Sonntag Getränke ver kaust zu haben, freigesprochen, indem er nachwies, dafe er keine Bezahlung dafür bekommen hatte. Da eS aber auch ver boten ist, am Sonntag Getränke wegzuschenken, wurde eine neue Anklage gegen ihn anhängig gemacht. Die Prostituirte Minnie Kelley war verhaftet worden und hatte zur Zeit den Mantel an, der am Samstag bei Spades gestohlen worden war. Sie gab an, dafe sie ihn on John Mullery bekommen hätte, der bereits verhaftet war. Er bekannte sich schuldig, wurde sofort dem Criminalrichter überwiesen und bekannte sich auch vor diesem schuldig. Die Strafe ist noch nicht festgesetzt. "Ans de Oert&tCtjöfin S u p e er o r Court. Zimmer No l.JimeS W. Thompson u. A. gegen Frederick P. Rusch u. A. Schuldklage. Den Klägern $5,439 70 zugesprochen. William W. Jinis u. A. gegen David A. Ralston u. A. Notenklage. Den Klägern $265 zugesprochen. Lou Benton gegen John R. Comie. Klage wegen eines BankCheckS. Dem Kläger $75 zugesprochen. Emma E. Smith gegen Samuel Smith. Scheidung bewilligt. Sie darf ihren Mädchennahmen, Emma Welch, wieder führen. Zimmer No 2 FlliS W. Redpath u. A. gegen Richard M. CoSdy. Schuld klage. In Verhandlung. Circuit Court. Abraham vorner, Vormund über den irrsinnigen ZachariaS Taylor gegen Maggie Chloe. Klage auf Herausgabe von gewissen Sachen, die der Irrsinnige der Verklagten gegeben hat. Dr. Featherston leidet sehr am Rheumatismus und nahm vorgestern Nacht zur Erleichterung seiner Schmerzen 76 Gran Chinin. Beinahe wäre eS da hin gekommen, dafe er von allen Leiden befreit worden wäre. Heute Nachmittag findet eine Versammlung deS Polizeiraths statt, über dk wir jedoch heute nicht mrhr be richten können. Die Opposition Lang'S macht sich große Hoffnung dafe derselbe heute seinen Laufpaß erhalten wird.

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