Indiana Tribüne, Volume 9, Number 57, Indianapolis, Marion County, 16 November 1885 — Page 3

DAMKoMs

sL" M? VM-wvw w i-'i. :- -7V" V 1 n, Ä.. JT--- j--' t ? ii v - A UROPFEW Gegsn Bllltkrankheiten, Leber- tmi) Magenleiden. Unreit:g das beste ZNittel. PreiZ, 50 CentZ oder fanf fouigen ii.oo; n allen xolheren z haben, tfur erden iroeif cye kostenzret rerjandt. JlMmVoeuZK MMM y1 BRust THEE - a?g?n alle Kraukökitkn der Brust, Lungen u. der Kchlc. Nur in Orizina!-?aZc!?n. ?reiZ. 25 Centi. In allen Ll?otyc!en ja baden, der wird nach Empfang des Betrages frei verfsnst. ilan atreifirt: Tho Chartes A. Vogeler Co., Baltimore, Mailand. The Mirror is no flatterer. Would you rnake it teil a sweeter tale? Magnolia alm is the charmer that almost cheats the lookincr-slass. Feiier-IlZrmSigualc. 4 i-tffifivv'.! vub Wartet. 5 ..vr.arll?: sS er D?ae ttt. z t .u-iV .: 7 y.aiel u-.tis j'h t:sf t. 3 ?:rj J;-'ev-'5:i-5r n5 ?Vif llöu ') Sinst?- ü::i- jrt.ti-sg:. 2 "cT;u",'irt? cM St?. 23 iclan:- -tr, und ?nrt Fvne Äv. t4 V,? Z?f? itr.d jfori ßar Svenue 55 Cettf ?5tr. uTih Hacti- u 16 Cr'.fjt: ',ce. n K'V -S.t. 17 i:rc'jv:? Str. 13 Sarrom itr. u:.i ilalctt IS 2:ch:r uni John C-t:. 123 Eolleze )Cr. und 1: ?:!nke 124 aictanci und Siehent tr. 125 Kcrtsilt 5;tentf tr. US an?et .tr uk!L.n:!n V-i 117 aulntaunj-5'.e'twbf. 153 Sirtral o. und !S)tt Sti 131 lbZna un?, Morrison k: 122 isdarksn und Site 134 So2eg äo. und H?dnte S'r tZ Hz tirb ielaroai 5:: 136 cla-are r.b tijcn itr. 21 et. IS etr., naö Jlinot. LZ VennsIoania k-.r.d Pratt 2S Sko. S. Enz,ne Hsse Lechze, nd SS isft'sisri und t. 5Iatr etx7 Jlinoi und Ktiaan St:. Sä Pnns!zl?inia Clr. und Hoe flr. N R:ssiZsirr: und Ltert tr. 21Z Tenneffe uns Wl2im 5tk. 18 Vnnlrania und ZK.gan Stk. 314 32irll und Herbert Etr. Sl Jndian Sei. und Ntchig St, 82 lÄenüan und 2iiinm Str. St Ualvcrr.U und Permo.it Str. 5 ia?e ud Nim Jork ?tr. tu gnMsnA c. und St. iair ti k? rtaitce'rfttai. U U!c und ?cr: i:r. W ichtgin und Mgne Ste 12 18Ü und ÜSa'.nut Str. 313 Sct und tinil Str. 514 CUdtnt und toajajS tt. 41 Lastztngtsn. nh LZeft L:,. 43 9clnd9if und Washington eu Kieuri und 5! Z)ork tx. 45 CerlbiOtt und 2ij'.:'itor. SXtnil und Oh StT. 47 rffet und fc?aj:nftn a, 43 Xinges'l Pork Hou'. ? Jnd,a?l2. ÜKiflsuri und Vcirni rr. 41Z VilsiZ5?pt u-.d Z2da?d Cu. 415 Zerzussa' :srt Houfk. 421 3. 8. 13. ilDad H-uZ. 4J3 S!an Äfi;liir.:. fit jStcets uns iSttrifi ett. J52 ZStnsiiund fcrutjta.'ja u m S,K and cXarto 5ti. 54 LZ rd Scu?) Cur. 55 t(nr.ii und korgta Skr. 57 ttcrtdtan und 19 3t:. 94 Wi&uoa So, urc ?:r.4 I:;. 63 Qabtjan ot. i j.aup S Ili tö:t und Äfcaccd itr. 611 Zenit es 9 2ue. u.:5 5trr:i s 614 Kd i"J0Ui SlI 018 32in3t unz Rttfa 9 017 fterni 4.1 iCac'.ljj f tr. 41 2dt ns., .dc tt. S inr.lvinj iria Ä-u-.runa e-ti 63 tOtciw i7c1ä:'. it:. 64 C-.l u.t ttciäart C3 tialsr. H w ;Ußn t s, ST biiia'.i j. u&3 sJüjiVja Sti 2 Crt Zu. I ?sir.i5ireit.u j. ttr.5attot fli 4i.c'vtii ar. f su&trt übte. 71 Sng;:aa ? . ita vueen etr. 72 O uud Uotrfia ö 1. "Ti )dieub un 0 vj. 74 BU. a jutgu 7x7r! t cf. unj 7 Dilo und 3tf CU. 78 tr?. taace.uni ;2n. 7? 8 tter a?,. unilCsn. 71i Sxrur ats 'Wpeft t:. 711 Ynzttjh Ss und i;at:; Str. 714 Crn CKiC! t e;r, 115 Ctlt d Beecher :?. 81 i"C.; - 3a J c? Ctr. 81 ni-.sx usd itlasut ttt Cfl und ,16.: 'ür. N: iidriu.'.b'!"c9-.'on (5ti 83 Xa-dji in. Inhalt. Staat. arttnol. 87 CrUntals.u wcj?;rtton au St raain CJeflnjMf. 41J z.S Lchluuch.Hau. D Ästztn,t,nZ,,ß ÜÄ tt2N,t S;cU 3t;. gll O';to und f 3:rc9 Lt? 31 N?r:and.nsh tfexUian etr. 2 Weridian nnd ftigi öttaj. 1-9-1 PnotElznal. 1-3-1 Und Ä asten wederhilt, zzxiter Elm 5-3 Signal für FeuerDruS. Lei SchUig, Feuer au, t EchUz. Iruck d -5lf 04, u 13?

h

C 1 iU" ' N !.!f Xv'S jor'.:VA '&,-t Vrt ? ''iNi&'i? II 3V cst t--4 4

F?z. iöZ. r-iix-V' i-rx k 5 - J ? 1 i. , -j ' vj J V'v"';'; . , ijj TtKr rv-.' ? .r :'- i.-,;:-

ttZJY,

inv

Et

rvv

tn

t n I J I I LZ9

PSJ ? " j?5 . 1 ' Ai v j

a.J,VIUmH1il'l W LAUXJXVLMt

S Silbe Wogm. Nornan ton Ewald August König. (FortsiLung.) deshalb fragen Sie mich " erwiderie der Vrilckcnwärtcr mit einem Blick, in dem Ucberrafchung und Befremden sich spiegelten. Er muß ja um dieselbe Zeit auf der Brücke gewesen sein," sagte der Doktor, ocr seiner Erregung kaum noch gebieten konnte. Da haben Sie Recht, er ist kurz vorher mit einem anderen Herren an mir vorbeigegangen, ich sah den Beiden noch nach, weil sie sich so laut zankten. Der ulidere Herr nannte ihn eincn gottlosen schuft, das hörte ich gerade, als sie an mir vorbeigingen." Und gleich nachher hörten Sie den Schrei V Gleich nachher," nickte der Knecht, die Beiden konnten noch nicht drüben sein, obgleich sie sehr rasch gingen." Sahen Sie den Kaufmann Nöder nachher wieder ?' Jawohl, es schlug gerade zehn Uhr, ich stand noch hier auf der Stelle, wo der Mensch verunglückt sein muß. Der Herr stürmte an mir vorbei und sprach mit sich selbst, er trug den schirm nicht offen, trotzdem es noch immer furchtbar regnete ; das siel mir auch wieder auf." Der Doktor trat dicht an das Geländer heran ; es befand sich an dieser Stelle ei ne ück:, durch die inan auf die Kähne binuttterfteigen konnte, auf denen die rückenbohlen ruhten. Kann denn hier Jemand verunglükV' fragte er.. )ka. cs ist schon Mancher hier inS Nasser gesprungen, um seine Lebenein ::t: yd machen !" sagte der andere :,:it. Das kann man gerade kein e v.'.'r .'.locken nennen." :-:,vi er fr- ''i hinuntersvringt. . :.:: ich;. vu'i' ist es möglich, da'; .'ü'.ar.d wioer seinen Willen '"l Cilll 'caij iliY Ich sas,e den I?an ocr ehle, dajz ihm der Äthm a:;rc". , u.) ikx-: x rn.ub. Senn .iv cj.ricit .emat wl'.d. giebt eö sei'.um VvUiii, c.i" er sie Gnjs mu? i:urg:l:n gen." Der Doftor blickte in das rasende, brauende .-lis'r hinunter. War e denn möglich, ras; Hugo oLuit dl.iett 5jüv.C begangen bain lonat: ,,v nun, nenn i::an einen solchen Hllseruf gchött hat, mälbt nran sich allerlei Gedanke:,, und der ö5anf!nann Noder kam mir unheimlich vor, als er von drü' den zurückkehrte. Ich fraae nur. ob ich verpflichtet bin, der Polizei die Geschichte anueigen." ,,ie heißt Ihr?" Heinrich Klajen." Natürlich seid Ihr dazu verpflichtet, es halte sofort geschehen müssen." Äan mcicht sich mir Scherereien," tntmmtc K lasen ärgerlich, was habe ich davon?" Seine Pflicht muß Jeder thun," er widerte der Rechtskonsulent, und ohne den Beiden weiter Gliede zu stehen, eilte er von dannen. Die Geschichte ist mir jetzt schon ziemlich klar," murmelte er. Widder ist mit seinem Neffen gestern hart aneinander gerathen, Grimm hat ihn einen Schuft genannt und ihm wahrscheinlich noch andere Liebenswürdigkeit ten gesagt. Nur Eins begreife ich noch nicht; was haben die Beiden auf der Brücke zu suchen gehabt 'i An Abreise bat Martin Grimm nicht gedacht, das steht fest. 3löder muß ihn unter irgend einem Borwande dorthin gelockt haben, dann hat er natürlich auch den Mord beabsichtigt. Hm, wenn man das nur erforschen konnte()Tcr andere Amerikaner, Mr. Burton, soll ja mit demselben Zuge abgereist sein, es wäre möglich, daß Grimm ihn auf dem Bahnhöfe aufsuchen wollte, um ihm eine Bestellung mitzugeben. Richtig, so kann es gewesen sein. Rocer hat ihn begleitet, weil er noch im mcr hoffte, den Zahlungsausstand von ihm zu erlangen ; auf der Brücke hat er ihn plötzlich am Halse gefaßt und hinuntergeworfen. Die Papiere kann er ihm vorher noch aus der Tasche gerissen habeiu und sollten sie noch im Hotel liegen, so sind sie ihm jei)t nicht mehr gefährlich, denn es ist "Niemand da, der Anspruch auf sie machen darf." Geier war vor dem Gerichtsgebäude angekommen. Der Untersuchungsrich ter, ein noch junger, dienstreifrigcr Assessor, bewilligte ihm die nachgesuchte Unterredunz. Der Doktor erstatteke ihm ausführlichen Bericht ; er begann mit der Fluch! der Mutter Martin's aus dem Elternhause und endete mit den Aussagen des Brückenwächters ; seine eigenen Bermuthnngen und Berdachtsgrunde flocht er gesch ckt hinein ; wenn man ihm Glauben schenken wollte, so mußte Hugo Roder den Mord begangen haben. Ich werde den Brückenknecht heuti nock zum Verhör laden." sagte der Um tersuchuiigsrichter ; außerdem telegra pH re ich nach Bremen, um mich zu er ku.idigen, ob Martin Grimm dort weilt oder jich bereits eingeschifft hat. Di. Erklärung des Bahnkasnrers, daß kein Billet nach Bremen gelost worden sei, be weist nichts. Grimm kann ja nur bie Hannooer gefahren sein ; ich iverde auch dort anfrage lassen. Sodann werde ich anordnen, das; v.m alln Leichen, die dei Strom anschwemmt, mir ein genaues Signalement eingesandt wird; finden wir die Leiche Grimm's darunter,- alsdann werden :x feststellen können, ob der Mann in der That ermordet worden ist." Die Möglichkeit eines Selbstmordes bestreite ich entschieden !" Die Möglichkeit eines Unglücks, daZ durch einen Fehltritt hervorgerufen sein kann " Bestreite ich ebenfalls," erwiderte der Doktor in entschlossenem Tone. Martin Grimm hätte durch die Lücke im Geländer auf den Kahn gehen müssen, und dazu lag doch keine Veranlassung für ihn vor. Wenn Sie diese beiden Schriftstücke, das Promemoria in Sachen Grimm gegen Rode? und meine Voll maebt lesen, dann wird es Ihnen nicht zweifelhaft sein, daß Martin Grimm an Abreise nicht gedacht hat, und daß er fest entschlossen war, seinen Onkel an den Bettelstab, sozar ins ZuchthauZ.;u brin

gen. Sein Haß kannte keine schranken, und dieser Haß war nur zu sehr begründet. Versetzen Sie sich nun in die Lage Nöder's diesem furchtbaren Gegner gegenüber, der von Nachsicht und Erbarmen nichts wissen wollte ! In den Händen dieses Mannes befanden sich Wechsel, die Röder gefälscht hatte." Daß Nöder die Fälschung begangen hat, ist noch nicht bewiesen," unterbrach der Assessor ihn. Hätten wir nur die Papiere, den Beweis würden wir schon sinden," fuhr der Doktor fort. Röder wußte sehr genau, daß er sich auf dem Wege zum Zuchthause befand, und nur der Tod seines Neffen konnte ihn aus dieser Gefahr erretten." Der Assessor legte das Aktenheft, in dem er mechanisch geblättert hatte, t)in und erhob sich ; der Fall regte auch ihn auf, er fühlte auch das Bedürfniß, eine Weile auf' und nieder zu wandern. Ich werde das Alles untersuchen," sagte er nach einigem Nachdenken. Wie ich bereits bemerkte, muß vor allen Dingen konstatirt werden, daß Martin Grimm wirklich verschwunden ist." Dies festzustellen, erfordert eine lange Zeit," warf Geier ein. Ich werde eine öffentliche Aufforderung erlassen." Thun Sie das nicht, Sie warnen dadurch den Mörder, der sich jetzt noch in Sicherheit wiegt. Wenn ich Untersu chungsrichter wäre, würde ich Hugo Rö der heute noch verhaften lassen." Dazu bin ich jetzt noch nicht berechtigt." Genügen die Verdachtsgründe denn nicht v Sie wurden genügen, wenn sie sich aus ein bereits bestraftes Subjekt bezö gen, Hugo Röder aber ist ein geachteter Bürger und angesehener Kaufmann." Taiit war die Unterredung beendet, der Toltor verließ das Gerichtsgebäude mit der Genugthuung, daß er nun den Stein ins Rollen gebracht hatte. Er kannte den Eifer des Assessors, er hatte schon ost Proben davon erhalten, und brauchte nicht zu fürchten, daß die Sache nun liegen blieb ; ebenso war er überzeugt, daß der Assessor seinen Verdacht theilte. Es war Mittag, als er auf die Strafe hinaus trat, die Arbeiter, die zum Mittazess?n heimgi 'gen, strömten in Schaaii an ihm vorbei. Viele grüßten ihn, er bemerkte es kaum ; nur mit seinen Gedanken und Planen beschäftigt, blickte er starr vor sich hin. Einen Schnldbeweis wollte der Untersuchuügsrichter haben ! Wo sollte er ihn suchen ? Im Hotel Zum Adler" fand er ihll sicherlich nicht, er konnte nur im Hause Röder' gefunden werden. Aber auch ei le Haussuchung war erst nach der VerYaftung möglich, und bis dahin hatte Lt)der voraussichtlich Alles beseitigt, ivas gegen ihn zeugen konnte. Geier blieb vor einer Aierschänke siehen, er trank hier oft ein Glas, wenn er ermüdet vom Gericht kam ; er ging auch jetzt hinein, die weiten Wege und die '!u:regung hatten feine Kräfte erschöpft. Es waren noch nicht vkle Gäste a'.'.we"id, der Blick des Recht5ko:is'.'. ! c :u ,i b Auf dem junqen Kommis R r tasten, der mit brennnder Cigarre voi dem Bierglase saß. Er kannte ihn. er kannte auch die Familie deS jungen Mannes, die in ziemlich dürftigen Verbältnissen lebte. Wie gebt's, wie steht's, Herr Wilde V fragte er leutselig, nachdem er ihm gegenüber Play genommen hatte. Was macht Jhre Schwester, die fleißige Marianne? Wird sie bald heirathen T Davon kann noch keine Rede sein, Herr Doktor," erwiderte Konrad Wilde, der sich sichtlich geschmeichelt fühlte. Marianne hat nichts und Gerhard Steinthal hat ebenfalls nichts ; nichts zu nichts giebt nichts. , Na, die Marianne ist eine tüchtige Wäscherin, sie wird einen hübschen Groschen verdienen." . Unsere alte Mutter will auch leben." Ja, ja, ich begreife nur nicht, daß Ihr lkünftiger Schwager Dienstmann bleibt. q)at er denn gar nichts gelernt ?" Was soll er gelernt haben V sagte Konrad ärgerlich. In seiner Jugend war er Zapfjunge, dann wurde er Hausknecht, nun nennt er sich Lohndiener, und er behauptet, er stehe sich nicht schlecht dabei. Lieber Himmel, was kann da viel herauskommen! Er möchte ger ne eine kleine Wirthschaft gründen, es ist ihm auch eine angeboten, die er gleich übernehmen kann, aber so lange Mose? und die Propheten fehlen, wird wohl nichts daraus werden. Eine Cigarre ge fällig?" Ich danke, ich rauche nicht," erwiderte der Doktor, während er seine Tose hervorholte. Das sind ja sehr unangenehme Verhältnisse für Ihre Schwe- - ,ier." Sie lassen sich einstweilen noch nicht andern." Und ich fürchte, sie werden noch schlimmer werden. Wie meinen Sie das ?" fragte Konrad, während er mit dem ö läse auf der Tisch klopfte, um es wieder füllen zu lasjen. ,.'ie und Ihre Schwester müzjen die alte Marter ernähren, es wird zwar nicht viel von Ihrem knappen GeHall da' für abfallen, aber es ist immerhin cd fe'as, und Sie selbst wollen doch auch le ben. Wenn Jfr Prinzipal nun Bankerott macht " ' Damit bat's keine Gefahr, Herr Doktor !" Da ist ein Amerikaner, der soll cinl ganz bedeutende Forderung an den Kauf. iaann Hugo Roder haben, man spricht sogar von Wechseln,' die nicht ganz echt sind. Davon wissen Sie wohl nicht V' Ich weiß Alles." entgegnete Konrad. sich in die Brust werfend, und mächtige Rauchwolken umhüllten dabei sein blondes Haupt, die Forderung deö Amerika ers ist befahlt." Das glaube ich nicht." Ich habe die Wechsel heirte Morger in den Händen meines Prinzipals gc l,., " V l . Der lauernde Blick des Doktors ruht stechend auf dem jugendlichen Gesicht; dei hagere Mann mußte gewaltsam sich be zwingen, um seine Erregung nicht zu ver-ratben.

Das mögen andere Wechsel gewesen sein !" sagte er. Ich bin meiner Sache sicher," ernst derte Konrad, dem das Bier zu Kopfe ge stiegen war. Mein Prinzipal hat uns freilich die Wechsel nicht gezeigt, er sagte uns nur, die Angelegenheit sei erledigt, aber mit meinem scharfen Blick hatte ich gesehen, wie er die Papiere in sein Pult legte, und als ich später allein ini Kontor war und das Pult offen fand, babe ich selbst die Wechsel in der Hant gehabt." Sie Schlaumeier !" scherzte Geier voZ scheinbarer Bewunderung. Also die Wechsel hat er ! Schön, dieser junge Herr hat sie mit eigenen Aw gen gesehen, da kann mithin kein Irr thum mehr obwalten ; Konrad Wilde ii) em glaubwürdiger und höchst wichtig Zeuge. Die Erklärung, daß die Schuft mit baarem Gelde getilgt worden sei, muß bewiesen werden, und diesen Beweis wird Röder nicht führen können, denn v hatte gestern weder Geld noch Kredit Diese Erklärung, die er ohneZweifel gebe Wird, bricht ihm den Hals; ich werde den Untersuchungsrichter nach Tisch wiedn besuchen und ihn speziell darauf aufmerk sam machen." Er trank sein GlaS au? ; dann verließ auch er mit triumphirender Miene du Schenke. Ein eE rbsch a st. Konrad Wilde ahnte nicht, weicher, schlimmen Dienst er seinem Prinzipal geleistet hatte. Er hatte am Morgen seine Wohnung mit schwerem Herzen verlassen; nun stieg er frohen Muthes wieder die steilen Trep pen hinauf, die zu dieser bescheidenen Wohnung führten. Es war keine unfreundliche und unsaubere Miethskaserne, sondern ein kleines, stilles Haus an einer entlegenen Gasse, in dessen zweiter Etage die Wohnung lag! sie bestand aus einer kleinen Küche, einei Wohnstube und zwei Schlafzimmern, un waren diese Räume auch höchst einfach, fast ärmlich eingerichtet, so machten sie doch durch die Ordnung und Sauberkeit. die in ihnen herrschte, einen traulicher Eindruck. Eine alte Frau mit grauem Haar saj am Fenster und strickte; die gebeugte Ge stalt, die robusten Hände und die schar matkirten Züge zeugten von einem Leben, das an harter Arbeit und schweren Sor gen reich gewesen war. Sie empfing den Sohn mit scrgcnvol len Blicken, aber seine heitere Mieni scheuchte sofort die Schatten von ihr Stirne Es'ist Alles noch gut?" fragte sie, die Hand festhaltend, die er ihr gereicht hatte, und ihr forschender Blick hing dabei erwartungsvoll an ihm. Alles," erwiderte er froh gelaunt..die Gefahr ist vorüber, sie wird vorauöjicht' lich nicht wiederkehren." Das gebe Gott," sagte seine Schwe ster, die nach ihm eingetreten war und nun die Suppenschüssel auf den Tisch stellte. Marianne war nicht mehr ganz jun, das dreißigste Lebensjahr mochte sie schon erreicht haben ein frisches, üppiges Mädchen mit blauen Augen und blondem Haar, und diese Augen blickten lustig und leichtlebig in die Welt hinein. Ja, das sage auch ich," nickte die Mutter, während sie, von Konrad geführt, mit langsamen müden Schritten sich dem sauber gedeckten Tische näherte, bist Du auch ganz sicher?" Ganz sicher, Mutter," unterbrach er sie beruhigend, die Schulden, von denen Alles abhing, sind bezahlt ; wir arbeiten jetzt wieder mit frischem Muth." Man sprach heute Morgen noch schlecht von Eurem Hause", sagte Marianne mit bedenklicher Miene. Man wollte von mir Näheres erfahren, man weiß ja. daß Du dort Kommis bist; ich konnte die schlimmen Gerüchte nicht wiederlegcn, denn gestern Abend noch hattest Tu selbst die größte Angst." Da kommt mein Verlobter Gerhard," fuhr sie fort, während sie auf die schweren Schritte horchte, die draußen auf der Treppe laut wurden. Fange keinen Streit mit ihm an, Konrad, erführt ja doch ;u nick'ts." Die Thür ward im nächsten Augenvlick geöffnet, und ein großer, breitschultriger Mann erschien auf der Schwelle. Ein brauner, leicht gekräuselter Vollbart umgab das plumpe, stark aeröthete Gesicht ; der Blick der lebhaft funkelnden Augen war unstät, er machte keinen angcnehmen Eindruck. Mit einem Ausruf des Erstaunens wurde der Eintretende empfangen ; er trug einen einfachen, aber ganz neuen Anzug, die Abzeichen des DicnstmanneS waren verschwunden. Du bist nicht mehr im Dienst ?" fragte Marianne überrascht. Gerhard Steintl'al zog seine Braut an sich und küßte sie flüchtig; dann begrüßte er die anderen Personen. Nein," erwiderte er, was ich laiige hoffte, ist eingetroffen, ick babe geerbt." Die alte Tante ist todt?" fragte Konrad. Wenn ich geerbt habe, wird wohl Jemand gestorben sein müssen," spottete Steinthal. Also darf man gratuliren?" fragte die alte Frau erfreut. Ist die Erbschaft der Mühe werth?" Na, ja, es geht, eine kleine Summe habe ich schon bekommen, das Andere folgt in einigen Tagen nack. Ich will nun die Wirthschaft Zum Schwan" übernehmen, der jetzige Wirth ist alt und kränklich, er hat genug verdient. Es ist ein gutes Haus, Bier und Branntwein, die Köchin und das Kindermädchen bleiben einstweilen im Hause, bis ich sehe, wie der Hase läuft." So ist Alles schon abgemacht?" fragte Marianne, in deren Zügen wachsendes Erstaunen sich spiegelte. ,So weit, ja, der Kontrakt soll in dieser Stunde noch unterzeichnet werden, und ich ivollte Sie bitten, Konrad, als Zeuge dabei zugegen zn sein." Konrad zog seine Uhr zu Rathe und nickte zustimmend. Die alte Frau strickte nicht mehr, ihr Blick ruhte voll ungeduldiger Erwartung auf dem rothen Gesicht Stcinthal's, der mit semer Braut leise einige Worte wechselte, während Konrad sich zum Ausganz rüstete. ' . Ich bosse.Sie werden in JhremGlück

uns nicht vergessen," .gtc sie mit zitternder Stimme. Was ich versprochen habe, das halte ich,'' erwiderte er, aber er'vcrmied es. ihrem Blick zu begegnen. Wie können Sie daran ziocifeln ?" Niemand zweifelt daran," sagte Marianne in ihrer ruhigen Weise, aber aufrichtig gestanden, kann ich mich über Dein Glück nicht freuen, es kommt zu plötzlich." (Gerhard Steinthal fuhr mit der Hznd durch sein dichtes Haar und lachtespöttisch ; cs war ein häßliches Lachen, das alle Anwesenden unangenehm berührte. Unverbosit kommt oft," erwiderte er. Hab' ich das Geld, was kümmert's Dich dann, ob ich es einem glücklichen Zufall verdanke. Es soll kein großer Lärm aus der Erbschaft gemacht werden ; ich will das nicht, die alten Kameraden würden alle kommen und sich traktiren lassen, davon bin ich kein Freund. Wenn man

, Euch fragt, so antwortet, wir hätten Alle uns etwas erspart, und damit habe ich angefangen, große Sprünge könne ich mit den paar Groschen nicht machen. Prahlen hat überhaupt keinen Zweck, man darf den Leuten nie sagen, wie viel man hat, und was man verdient ; es ist immer unangenehm, wenn Jemand den Versuch macht, uns anzupumpen." Konrad war bereit und sie verließen das Zimmer. Steinthal hatte nur flüchtig Abschied genommen, denn die Erv schaft schien ihn gänzlich in Anspruch zu nehmen. . Ich werde dem Wirth heute nur eine kleine Anzahlung machen," sagte er, als sie eine kurze Strecke schweigend zurück gelegt hatten, und das Uebrige zahle ich nach und nach, so haben wir es ausgemacht." Können Sie de.nn die ganze Summe sofort zahlen ?" fragte Konrad. In einigen Tagen, ja, aber ich will es nicht." Es wäre vortheilhafter Sie werden den kest verzinsen müssen." Die Zinsen mögen meinetwegen verloren gehen, es soll Niemand wissen, daß h so plötzlich ein vermögender Mann geworden bin. Sie, als Kaufmann, müssen das ja verstehen und begreifen schon der Steuern wegen will ich's geheim halten. Und noch Eins kommt hinzu. Wenn man erfährt, daß ich geerbt habe, muß ich die Stempelkosten zahlen, die nicht gering sind, und dazu habe ich keine Lust." Und kommt cs später heraus, daß Sie den Fiskus um die Stempclkosten betrogen haben, dann " Wer soll das verrathen? Cie werden es nicht thun, Ihre Mutter und Marianne thun's auch nicht, und jeder andereti Person verheimliche ich die Wahrheit. Also bleiben wir dabei, daß ich mit unseren gemeinschaftlichen Ersparnissen die Wirthschaft übernehme ; daß wir Alle so arm wie die Kirchenmäuse sind, weiß ja Niemand. Sie werden im Schwan" noch einen Zeugen finden, einen gewissen Grimm ; er wohnt in demselben Hause mit mir, und wir sind schon lange befreundet; er weiß von der Erbschaft nichts' Grimm?" fragte Konrad, der sich soaleick des Amerikaners erinnerte. . (Fortiktzunci folgt.) öwstöV Golden Rio gebrannt, ! 2 Cts. per Pfd. herabgesetzt. Irnil Mueller. 200 Ost Washington Otr., Ecke New Jersey Straße. Ferepiio 987. Dr. O. G. Pfass, Nrzt, Wundarzt d Geburtshelfer. Office und Wohunug : 4S5 IVladifeiOii iVrenu rchftd: Asrgenl von 8.bi uzr. achmitt,g sn 2 til Uhr. tted4 cn 7 lil I Uhr. teer- ?eld . Aufforderung. Skune Andrea au Borde, 5t. Lurge, Preußen. ?!!ich?l J?a E. au Heide, ireufecn. Dtfelft-i Ld- a Serotzdo'en, Bayern. Reuter Srorge " kkotzyosen Bayern. B'uer Sdr. undAdom aus Strstzho'en, Bayern. Hohl iae. ffre. a 1 Uittmu kyei, Württemberg. La, chinaer Sari SS. eu Springen, Württemberg. Slchelmap',. erm. a,4 Znetbera, WüMtMbkrg. Stu 'ß ffonra au4 Oberbaldingen, Baden. B-a Sr st au Ortenderer, Baden. DieOdensiknannten ollen sich wegen Erbschaft Zingelegepheiten wenden an Herrn l?Hnii Rappaport. 1 Oft 1Ran!an Straß,. Audianavoltk. Inr, 0förGKKtfOKKto Wie sind Taube und Cchvechörige . u keilen 7 Diese z?raae beantwortet mit e ,uebllter Klarheit dis alte und bewahrte Heil tnstitut tn Nem Aerk in einem Vielfach erbesierte ttO rortrcskllwen Sensen. (. vecdeiierte Am ' lag). In meisterhafter Weise beweist die Buch, jda? die meisten Fülle rcn Taubheit und - I m 1 - im , aimrryvrrgie.l in iriTjc neue werden können. Leideride, namentlich solche, ' eiche von Quacksalbern, Fabrikanten ren Eehcr, ' Oeien, jccrnonraem n. . . aus ixt ichmach, ollste Weise bezogen worden sind,sollttn sich ohne Verzug ras vor.resNicbe Buch kommen lauen. Drei 2 Vt$. in Lostmar! oder CUier. ftci versandt. Adresnre : . Deutsches HeiMnstitut, 11 Clinton Plac, &cu jfeuadway. Kew York, H Y

rf)Tt;pp -irwj KMÄIi 7..2 C.,r 1 rA 1 " HiH l'tj i, ftölC jfifc i mm!iWmhtiA iwn s'fc U ll i ti' . p. 3 WkÄSM?W.' ( MKMWWW'MM' BMÄMWGMZÄ " -im, t.i Tti.mlmi iMi'-- 'liS-iY L-3

mW WM td Sü-pl Institda, ,lPa:ikntcn.5o!cl und CtfrarnifcSe Ä5?au),' Snffnlo, i. 1 lnserichtei nZt thun voltstndlzcn Stabs von fünfzehn verzüilchcn Aerzten und hirurgen zur Behandlung aU,r Chronisches KrsskkMV. Qie Vchar.:tllnz rieler Tsker.e v.n '.ert??. Arauen eizer,tbümli?k.i Krankleiten im Invalidö' okl ur.d Surgieal Institute hat grefie (rsbrunz im' richtisen Lerordven ron Arzneien für ihre Hetang gewährt, und I3r-. PIERCE'S ' "MM M." (LleblkngS-VerorinunZ), ist daS Ergebniß dieser crcßntizen Erfahrur.z. E'.e ist ein mächtiges wiederb?rstkll?NtcS tk???a? Md Nerr'-nkraftigui'gsiniltkl, rerlcibt dem Orzanismu Spannkraft und Etarke und kurrrt wie durch Zauber Leucorrhoca eder weihen Zflutz. üdermästtgt schtn,haftk L?!knstruatton, iridernatüriiche UnterSrückungen, ProlapsuS eder fallen der evärrnuttcr. utkensaiwame. Vnrwckr,und warts-Verruckung. ni.'verziehcnde e snyle. chronischen Blutandrang. Entzündung und Tckwarung der Kebckrmutter. Vntzunöuna, aimer, und mpfindlichkeit in den Sierstöc?en. innerlich Hit.e und allgemeine Schwäche. Favorit rrsseription rerurszckt tie Äufiaugunz und Beseltizung von eschwülsten au der4e oarmutter und ,err kredsarlige ttniazen und Ausschlag aus dem Orzantsmus aus. Cte lindert und heilt schleuniq Nebelkck und Ma schwäche, Berdauungsletden, usgedun 'HW'. Nervenerschlaffung und Schlaflosig teit bei beide Geschlechtern. Sie ist bei ölrothekern unter einer bestimmten S, rantie zu haben. Tie Bedingunzea kann man aus dem Umschlag jeder Flasche ersehen. Preis A.v, -j Man sende eZ'N Cents in Vnei eiarsen für die nrf mit rielen Hc:scbnttten und eckrirten Abbildungen Uiu. ftrtrte Abhandlung über Frauenk.'aneitcn. Man adressire : Yorid's Dispsnsary Ksdica! Assccb'Jon, 6C3 Main Str.. Buffalo, N. I. VQQs Kleine oasTt fTtr viatvo ewoxs Villen. Nervöses Kopfweh, VittöseS Kopfweh, Schwindel. Sartleibigkeit, VerdauungKleiden und aal lige fälle, sctleuniz tav.tt durch Dr. Iirre8 Plasaot Porraiirp reiletB (säirnacTtafte fcföfjrptaer). 25 Len die Flasche, dei Apvlh.kern. A.SEII?ECKE,jr., Zentse Bank - Haus, Scke 3. und Vine Straße, (?1nzittf, O. VollZmachten nach Deutschland, OeSerreich und der Schweiz gefertigt. SonfttZarifche Veglanbigungen besorgt. ErbschafteN . f. . xromrt und ftche einkamt. Vertreterin Jndiarv!il : Philip Eappaport, Jto. 120 Oft Marizland Straß. Z i K B v 1 iüit5?I2 JjtkJfJ, iillUvi j. Klee. II. Golem an. KLEE & COLEälAN, Fabrikanten von Mincra! - Wasser, Svarkling khamdaign kidcr n. Littte Daifd. Sbensc alleinige Agenten dou Belfast iSinAi? und Selzer-Wasser. ontainen werden jederzeit cus ZZesteNung gesck.Z Fontarnen erde auch oermiethet. 22. 228 23 Süd Dclawace Str. Indtanapslik. Ind. ' Kl. TZj. Styer. Manager PL v f JT nrkl. JI&IR R Die körzefie vd beße vahu nach LOuisvMs, asdvills, lemplu?, Chzl tanooga, Atlanta, Savannah, Jacksonville, Mobile and New Orleans. Si iü vortheilhast für Paffagiee nach dem Läden, eine direkte Route zn ebnen. Palafi, Schlaf, und ParlorWaflen zmischen Chicago und Louiidille un St Loui und Louisdil! oljhv Vagenwechftl. korufort, Schnelligkeit nnd Sicherheit tert die 3cf die alte zuverlässige s. Ml. & 5d. M. M.

VV

xW

X3

II. T&. IDez-iiig?. sftftknt eneral Passagier.Zlgent, ordficke vashington und ZllinoiZ Str., Jndrl L. Vs. McKekka, Superintenüent. Dr. C. C. Eyerts, DentscherZahnarzt, (achfolg odn da. C. Ta'.bert. N.'ÜJ.-(2Se Washington n. vennsvlvania Ctu v3ntni9 o II I

K GSRAEÖY'S

t W ü tt 4 5?f3 Ct)C düjj. Ost Es!ingti Slraßi. Nachfolger dou TirTr2rxTN. KiiS. Ciscndeh::'Zctt Tabelle. tr.runft und Xlponn der isenbnzüge in Jndiarapc!i5,2n vn nsc) Sonn tg. dtn 54 Müi 1585. Jtssersouvillt, Ädison nnd Judit'napoli Sisenbadn. bgaug: Unkunst: 0d Er tta. .. 4.10 Ca I .,dLN,dail. 9.45 A , ,dVee 8 15 em int tMcrtaÄiojW Kai Vfttl .1 .Vj T. V I 11 X. 7,W a ruvb s;p j4a. 6 2 iatJaio.iiR VandIiu Liuc. Wiiltiau .... 7.l5fo CtIg 3MB. Ilia (ITT. V .... A'i i'4 I Vlrt.! it nK ,. .1.1 tettntt fcce. 4.ü ?. 1 Xoß tratet .II 3! Um r 'tt X I ait nd cc.. . 4.15 Zno'rtt5od Soui) end Jt Bend Ex 8.15 Bm 3 thend kr4.tVm ?rb'pUr... 350 exti joenjjta fj CUcfland, Äclarntu. flttectunati und Jüdin. nopeu ienta;nf Vtt ine.) Kt p vf .. (l . 5t S Ci tflfl .0 Underson ie...i01Uia 0 W JSr.tt, rentor CI ftx.to.d.S tia Änierfen it... M'' t... 7 10 "tot , 3 t8 ti ö.Id 2 ilJr Seihen i3.5D m 51 JD et 2 t;. 10.15 Vrighiwovd Didifien, C. C.E. und I. ög-n te'.ch. . Im. ' täglich. .0 lUlUm 11.24 B - 11.1 5 i m 3.06 9m . - - Um, 6.3 Xm tfiftli. i.aoim tätlich. 5 ' glich. 7.1b m I ' täglich. lO.lMha killcirinaii, Jud:anapslit, St. Louü n. Chicago Eisendahu. iorinnati Division. Kouiv. . i.w Vm I Jndiana? See. 10 3 v Einttnnatt 'Act V tf Afc'utU jp. ll.s Ctnctnnatt ,..11.15 tin 1 tttnt 6 29 9t t. 9t t .. X.45 Km t ff fl Cinc. Kcc 6.55 taglich u c . Chicago Didision. P,o 5 vurl z. 7.1 bLm hicago l'iail p.!2.10 ?;c: ftern ö.io Nm iitc iou g L. taglich .. Z.Z Laa?tt, ik..,. L iatl c.. TS täglich r k 11.51 ftrn Cmctnnatt k. h A2 9tm Pitttdurg, Kineinnati & St. oui Ciseudahu N F P 2Z Ö !p I ichra f.cc u Kr tajllch 4,10 Cm geneu Sonnt. 1.40 Cm L 4 autit- 5t 1) $ E3 Ö 9 MüBttntrtet nnt.Il.lOB , t täglich 11.4 3 bi S Ai) scta-j2. 4ä i) asl. ior.ntaß lMfn , r-or-ntap .... 4.3 X Y i2 V I 5 S j L täglich h.. .ttu i itagl'ch IOJOIKm tctjton i cuSj ! iovUn i oul. our.l &.40 isxx Sonntag 7.00 tm Chicago ffioate dia Stclomo. d.:aeo SSn.'V 5nd' Ln. jg tig U.! m E.cago ipti.ii.uu r.tn Schnell;!... 4.00 I 'dpi fcou. (PrI 3.35 abäst t. Lsui & ansic ttÄ tlcST:ail 7.15 Cm j 2.1ä i.si fcliitche; e rtäfl 8.00 9tm Zoii ötSJ Ct.. 10.43 Ua Zu u Cd ttaU. 13 t ... ..... .XJ .m 4.0 SiibianCyBiU v.tt Cisitncf Eiseniahu. U.ttil is.io tfs 3.1 .S &'s 1 O'neenn See. IS 0 Km fiUctnre cc . 4.0O aN A :i:. 6.30 tim Älaciacattcr-iltrn3nbnat:ltlf tfnboi)tt. 3b bp A tirom .u; cnr.tif stCeScc L Bin dnetsiUesic; 4.3 ait. 110 ttm jnfcp;;iS.i. b.U.l Äx. I r.tr uC:ja:U M 4in.. d , , inc.r-naJt tec I.M X Jndiana, ö locr.tr. giptt undtölfteru Kiseudahn. Pak Su ai!.. 8.1'? In . utttn 6 8;. anA Zl KLkk 3.U3 Üx täglich Z.43 rankSldv.cc. iiu . r.c sec 11.03 oa 3 Wl tagll.!.' i.rx I .Uir.c 1. 43 St. Losii Division. kreft.lde... 4 2jtail.i:, 3J5Q Bn ati u xagfi. Z d tun 3Xaa u iaa Qi 19.43 ftm siecht Cj ll.tc : '-Ht-tiili cc. i.MHi Ocstliche Diölsi??. 0ftl.r,11il 4.1 ü,m . vac;ftc ?rrß... 7 41? Zil rez....li -nt b A .v. I i 10 3Sr ittiantic W...... 4 r.zi .:itru E-, ... 4 4V5k LkdianÄpoli und Qt. jZov't Sisesbahn. Zc-2 ji j, c. ü ?4üi tg i6li4 7.:? ? I cc 3.45 r ou utt & 5.1 t 1 s-.l Paenger Iv, L u t . c teel 2;x tealtch u cc.lu 55 5? ', 'r.iiirctOl' Ac S.tift Lomsville.New Xlfcontj & Chicago. Air.Line. tjiccga kl tgl..l:. 1 ii'. rP l. tgl.. 3.33 iüonon acc i.O .ta . l'iinonÄc 10ML Viich &ua hicag. Cuv die. 4 Hau I : vtfiU 3.13C jjlig. y.u t. 4. c;.t;f tlex mit ., e-;.:(aiiK. tau v. iitrto: .'. mtt . et: m'OHIO INDIAiiA MICHIGAN n x 1 ritez :ri s E?BJsipWö ?l; mmi WdJ THE BUSINESS HAN Thon lie travcla wants to po quick, wants to ii cointortable, wants to aiiive at destination ri time, in fact, wants a strictly businena trip, nnd consequontly takos th populär WubasU Koute, feeling thatlie 13 sure to nieet his c-nnjccmeut3 and continuc to proapor tAd be tappy. THE TOURIST Ilas lonpr since chopen the Wabash as the lavorite routetoalltho Summer resortsof the tast, North and West, and Winter Resorts of the South, as the Company has foryears provided better aecommodations anutoor attractions than any of its competitorg for thla cassof travcl. Tourist Tickets can b bad at 1 edueed rates at all principal edecs of tlio Company. THE PAEIö leh

I X 11 ,

0. '.' ' 'v ,.;'. . ?K : I ff i?Y!axl di- ;ACC;5rv- v ) , ' : te,.., - oiMM , , , . .t.-TL 'li rl - ,r-v-- - , . --V

n r n

Wkli

rr. rm m

IT'Ä'i

W

i

n a v?" 1 n

nr &u

ÖUbD

In searchof a newhome.Ther lie an 4 eure better returus for hislabor, should rv xnemberthat tho Wabash is themost direct route to Arkansas, Texas, Kansas, NebraAka, and all points outh, West, and Northwest, and that round-trip land-explorers ticketa et very low rates are always on sale at the ticket iTices. Uescriptive advertitinj matter of Arkansas and Texas eent free to all applicants by addressing the General Pa eeuer Agent. THE INVALID Will find the Wabash the most conTenlent route to all of the noted bealth resorta of Illinois, Missouri, Arkansas and Texas, and that tho extensive throua car gystem and euperior accommodatlons of this populär line will add preatly to his comfort while en route. Tamphlets descriptive of the mapy celebratcd rameral tprinprs of tlio West an? Bouth eent lree oa application. THE CAPITALIST Can pet the Information necessaryto secar sale and proütable Investments In agrieul ture, Ptoek-raisin?, miuinp, lumberlng, 91 any of the manv Inviting lields throughom the South and West, by ddressing tho un. dersigned. b F. CIIANDLER, v Cner&irm(n:rudTkI(tlrtBt,Et.Liii, C ILLINOIS IOWA MISSOURI