Indiana Tribüne, Volume 9, Number 55, Indianapolis, Marion County, 14 November 1885 — Page 3

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Wilde Wogen.

Roman von Ewald August König. (Fortsesung.) ' Hertha stand am Fenster und blickte in die dunkle stacht hinaus; dann und wann peitschte der Wind einen schweren Regenguh gegen die Glasscheiben, sie horchte auf das Plätschern des Wassers und das Heulen des Sturmes, und die Verzweifluna drohte, sie zu übermannen. Dann wieder wurde es für eine kurze Weile ruhiger in ihrem Innern; der tröstende Gedanke stieg in ihr auf, daß ihr Vater jetzt lm Zimmer Martm s beim (Älase Wein sitze, und daß die Versöhnung schon stattgesunden habe. Endlich hörte Hertba durch das Heulen des Sturmes draußen schwere Schritte, die eilig näher kamen. Die Hausthür ?: . c x'.: rr ...z ivuroe gevssn, uno m iiqet ?uszer . in r, y r t enirang ucy lyrer Vrul. larr ruyie lyr brennender Blick auf der Thür: sie wollte dem Vater entgegengehen, aber sie fühlte nch nicht sahm dazu, ue mußte nach der ehne eines Stuhles greifen, um einen Stützpunkt zu suchen. Hugo blöder trat em; sein Antlitz war verzerrt und todesbleich, seine Kleidung durchnäßt, das Wasser rieselte von ihm nieder auf den Fußboden. (Gerettet !" fragte Hertha mit stocken der Stimme. Ja," erwiderte er rauh, hol' mir Schlafrock und Pantoffeln, ich bin zum Tode matt." Mit einem erlösenden Athemzuge g'ng Hertha in das Schlafzimmer; nach einigen Acinuten saß der alte Akann in trockener Kleidung in seinem Sessel ; mit zitternder Hand griff er nach der Weinslasche. Tu hast noch nicht zu Nacht geges sen V fragte Hertha. Laß nur," wehrte er mit heiserer Stimme ab, ich könnte keinen Aisjen hinunterbringen." Sie setzte sich ihm gegenüber und betrachtete ihn; in Brüten versunken starrte er vor sich hin, es war keine Freude, keine innere Zufriedenheit in seinen sinsteren Zügen ;u lesen. Tu warst bei ihm?" fragte er endlich, aus seinem Brüten auffahrend. Ja, ich habe ihn gebeten, auf seine Z!ache zu verzichten, und meine Aehnlichseit mit seiner Murrer bewog ihn " Tiefer Han-wurst !" unterbrach er sie höhnisch. Er spielt mit seinen (Gefühlen Fangball, ich habe nie einen größeren Heuchler geschen." co hast Tu nicht erreicht, was Du wknfchcst V Gr hatte sich erhoben, mit großen cl iii:ni rnvinaer das Ziemer. Tcet' " cr:rider:e er kurz. Er hat den Ausstand bewilligt? ? Uns ist abzerelst. So hast Tu nun nichts mehr von ihm zu befürchten Einstweilen nicht, wenn er nicht Komööie gespielt hat." Was hat er Dir gesagt ?" fragte Hertha, die den verbissenen Grimm und die seltsame Unruhe des Vaters sich nicht erklären konnte. Er blieb stehen, seine scst aufeinander gepreßten Lippen zuckten, aus seinen sieverglühenden Augen loderten Haß und mühsam verhaltene Wuth. WaS er mir gesagt hat V erwiderte er heiser. Grob heiten, die ich nicht wiederholen mag, al so frage nicht danach." So habt ibr in Unfrieden Euch getrennt?" Hast Du es anders erwartet V . Ja, denn er war in vel sohnlicher Stimmung, als ich ihn verließ." .Der alte Mann lachte; es war ein un, heimliches Lachen, das die Besorgnisse Hertha's vermehrte. Sagte ich Dir nicht, daß er ein großer Heuchler sei ?" erwiderte er. Ich kann das nicht glauben, Vater. Wenn auch meine Bitten seinen Haß nicht ganz tilgen konnten, so erkannte ich doch, daß sie ihn milderten, und was er Dir später in der wieder erwachenden Erregung gesagt hat, das darfst Du so scharf nicht beurtheilen; die Hauptsache hast Du ja erreicht, und mit neuem Muth kannst Du nun wieder Deinem Geschäft Dich widmen." Er zuckte mit den Achseln und seilte schweigend seine Wanderung fort. 9hi? Eins verstehe ich nicht," fuhr sie nach eine? Weile fort, wesbalb ist er so plötzlich abgereist V Weshalb r höhnte er. Weil er mit uns nichts mehr zu schaffen haben, uns nicht wieder sehen will ! Pah, was liegt mir an seiner Verachtung!,' Du hättest Dich nicht vor ihm erniedrigen sollen, einer solchen Demüthigung ziehe ich die Armuth vor." Es war keine Erniedrigung," sagte sie, unwillig darüber, daß sie, statt des Dankes Vorwürfe erntete, ich bade mir ihm gegenüber nichts vergeben und bereue nicht, daß ich diesen Schritt that." , Ja, er sagte mir, Du seiest stolz und unnahbar, es schien niir sast, als ob er Dich zur Gattin begehren wolle, aber wenn er diese- Absichk hege, so habe ich ihm deutlich zu verstehen gegeben, daß ich mich nimmermehr drtrnit einverstanden erklären könne." Gute Nacht, Du kannst ruhig und unbesorgt schlafen, einstweilen steht unser Haus noch fest, und was die Zukunft bringen wild, darüber wollen wir uns jetzt den öiops nicht zerbrechen." E i n H i l f e r u f. Hugo Jiödcr war schweigsam und ver stimmt, als er am nächsten Morgen beim Frühstück erschien. Hertha wollte ihn an die Ereignisse des vergangenen Abends erinnern : er schnitt ihre Frage in befehlendem Tone mit der Bemerkung, ab, daß ihm diese Erinnerung unangenehm sei, und daß Niemand, auch sie nicht, erfahren wcrde,was zwischen ihm und seinen Neffen sich zugetragen habe. Der Haß, der bei diesen Worten aus seinen Augen leuchtete, bewog das Mädchen jede weitere Frage zu unterlassen; das Frühstück wurde schweigend eingenommen, dann ging er ins Bureau, wo seine beiden Untergebenen ihn schon erwarteten. Ich hoffe, .Sie haben gute Nachrichten," sazte Friedrich voll banger Erwar

rung, wälrend er ihm die Briefe überreichte, die mit der Post eingegangen waren. Ich denke ja," antwortete Nöder kühl, von dem Amerikaner haben wir vorläusig nichts mehr zu befürchten, die Forderung wird nicht geltend gemacht werden." Sie haben Ausstand erhalten ?" fragte Friedrich erfreut. Ser Kaufmann nickte schweigend und öffnete die Briefe. Seinen Untergebenen, die ihn verstohlen beobachteten, fiel es auf, daß in Allem, was er that, eine besondere Hast sich bekundete. Das Blatt scheint sich wenden zu wollen," sagte er, nachdem er die Briefe gelesen hatte, nahmhafte Zahlungen, die gestern noch zweifelhaft waren, werden uns avisirt ; wir Werden in den nächsten Tagen die ungestümsten Kreditoren voll befriedigen können." Dann stehen wir wieder fest," erwiderte Friedrich. Der erschütterte Kredit wird sich bald befestigen, zumal Aussicht Korhanden ist, dap die noch schwebenden Unternehmungen einen günstigen Ausgang nehmen." Das gebe Gott l" sagte Nöder seufnd, während er die Briefe mit kurzen Notizen versah. Nach allen diesen Stürmen können wir wieder Sonnenschein gebrauchen." Er hatte, wahrend er dies sagte, seinen Paletot angezogen und Hut und Schirm geholt; seine Miene war noch immer sinster umwölkt, als er das Haus verließ. Der Regen hatte aufgehört; ein schneidend kalter Wind wehte dem alten Manne ins Gesicht, er rückte den Hut tiefer in die Stirne und beschleunigte seine Schritte. Er trat in den Gasthof Zum Adler" und ging ohne ein Wort mit dem Psrtier zu wechseln, ins Bureau, wo der Oberkellner ihn empsing. Ich will die ötechnung für Herrn Martin Grimm aus New Z)ork berichtigen," sagte er nach kurzem Gruß. Der Oberkellner sah ihn befremdet an. Der Herr hat uns verlassen V fragte er. Er wollte ja einige Wochen hier bleiben." Er ist gestzrn Abend abgereist." Ohne sein Gepäck mitzunehmen V Hatte er viel Gepäck V

Ich weiß es nicht, der Hausknecht " Bemühen Sie sich nicht," sagte Nö der, Herr Grimm ist mein Neffe ; er sagte mir, er führe nur einen kleinen Kosfer bei nch, der nichts Wesentliches entbalte ; ich möge dafür sorgen, daß der Koffer verschlossen und hier aufbewahrt werde, bis er darüber weiter bestimme. Der Entschluß der Abreise kam plötzl:ch, die Gründe Und mir selost nia)t klar geworden, er wollte den Kurierzug nach Bremen benutzen, und ihm blieb keine Zeit mehr, seine Angelegenheiten in diesem Hotel vorher in Ordnung zu bringen." Der Oberkellner blätterte in seinem Buche und fertigte die Rechnung aus. Ein seltsamer Entschluß !" meinte er. Keineswegs," sagte Roder mit schärferer Betonung, al ob er ihn dadurch aufmerksam machen wolle, daß er diese Bemerkung sehr unpassend sinde, das Wasser steigt von Tag zu Tag, die Bahnverbindungen können heute schon unterbrochen sein, und mein Neffe wäre in diesem Falle genöthigt gewesen, hier zu warten, bis die Fluth sich verlaufen hätte." Je nun, für den reichen Herrn wäre das auch kein Unglück gewesen," scherzte der Oberkellner, er fühlte sich wohl in unserm Hause. Es sind gestern freilich viele Gäste abgereist, die wahrscheinlich länger geblieben wären, wenn die Was' serstandsnachrichten sie nicht beunruhigt hätten." Röder hatte die Rechnung geprüft, er legte das Geld auf den Zahltisch und knövkte den Paletot tvieder ;u. ..Sie treffen wohl Anordnung, daß der Kojser aus' bewahrt wird V fragte er. Wir thun das nur dann, wenn der Gast zu uns zurückkehrt," erwiderte der Oberkellner. Deshalb müssen wir Sie bitten, die Aufbewahrung dieses Koffers selbst zu übernehmen." Gut, schicken Sie ihn mir, Sie kennen mich ja V Gewiß, Herr Röder' Ihr Wunsch soll erfüllt werden." Der Oberkellner gab dem alten Herrn das Geleit bis zur Hausthür und blieb beim Portier stehen. Mr. Grimm, der reiche Amerikaner, ist auch abgereist," sagte er. Wußten Sie, daß er ein Neffe des Herrn Rod ist ?" Nein," entgegnete der Portier, ich weiß nur, daß Herr Röder gestern Abend bei ihm war, und daß sie zusammen ausgegangen sind." Der Oberkellner wollte eine Erwiderung geben, als sein Blick auf den Rechtskonsulenten Geier siel, der rasch auf ihn zutrat. WaS wünschen Sie V fragte er in geringschätzendem Tone, als der schäbig gekleidete Mann vor ihm siehen blieb. Sie kennen mich wohl nicht?" fragte der Doktor scharf. Bah, es ist wohl kein Kind in der Stadt, das den Rechtökonsulenien Geier nicht kennt !" Dann dürste ich wohl etwas mehr Höflichkeit eiwartcn; Sie werden überzeugt sein, daß ich kein Almosen von Jhnen fordern will. Ist 5err Grimm aus New ?)orf noch im Hotel 'i" Aigcrcist i" Unmöglich !" erwiderte der Doktor, in deijcn hageren Zügen plötzlich Bestürzung sich spiegelte. Das muß ein Irrthum sein, es wohnten gestern zwei Heircn sus New Iork hier." Und beide Herren sind abgereist," sagte der Oberkellner achsclzuckeno. Weshalb sindcn Sie das unmöglich?" Weil Herr Grimm mich heute Morgen besuchen wollte, um iir einen Prozeß zu überiragen ; ich kam hierher, um ihm den Weg zu ersparen. Ich kann mir nicht denken, daß er die Stadt verlassen haben Hl; ohne mich von seiner Sinnesänderung vorher zubenachrichtigen, denn es handelte sich um eine sehr ernste Angelegenheit." Gegen wen war der Prozeß gerichtet, wenn ich fragen darf V erwiderte der Oberkellner, dessen Aufmerksamkeit nun geweckt war. Der Kaufmann Röder ist sein Onkel : er war vorhin hier, um die

Rechnung zu berichtigen und das Gepte zu übernehmen " Auch das halte ich für unmöglich," unterbrach der Doktor ihn erregt. Herr Grimm haßte diesen Onkel : es ist ganz undenkbar, daß er sich mit ihni versöhnt haben soll." Der Oberkellner sah ihn forschend an, dann forderte er ihn durch einen Wink auf, ihm zu folgen. Sie traten in das Bureau, der Doktor lehnte den Stuhl, der ihm angeboten wurde, ab ; er holte seine Dose aus der Tasche und nahm eine Prise. Es verhält sich Alles fo, wie ich Jhnen gesagt habe," nahm der Oberkellner wieder das Wort. Ich gestehe, daß diese plötzliche Abreise mit Zurücklassung des Gepäckes mich selbst überrascht hat. Gestern Nachmittag war noch keine 3tede dvon, im Gegentheil, nach der Mittagstafel sagte Herr Grimm mir, er wünsche neben seinem Zimmer noch einen Salon zu haben, da er wahrscheinlich längere Zeit hier bleiben werde; er erkundigtestch auch nach einem tüchtigen Schneider, dem er Aufträge geben wollte. Nach Tisch fuhr er mit Mr. Burton, dem anderen Ameri kaner, aus " ,;Die Herren waren bei mir," warf der Doktor ein. Herr Grimm war gestern Nachmittag noch fest entschlossen, heute Morgen den Prozeß gegen seinen Onkel mir zu übertragen." . Also gegen den Kaufmann Nöder soll der Prozeß gerichtet sein. Seltsam in der That !" Und es wäre ein Kriminalvrozeß geworden aber fahren Sie fort !" Gegen Abend besuchte ihn eine Dame, die ihn bald wieder verließ." Eine Dame ? Warten Sie einmal hm, das wird Fräulein Röder gewefen sein, sie hat wahrscheinlich um Nachsieht gebeten. Daß sie damit reussirt haben konnte, bestreite ich mit aller Entschiedenheit; der Haß Grimm's gegen den Bruder seiner Mutter war mit seinem ganzen Sein und Denken zu innig ver wachsen." Später kam Herr Röder selbst," fuhr der Oberkellner fort, es soll im Zimmer des Amerikaners laut hergegangen sein, so sagte mir das Stubenmädchen, das im Korridor beschäftigt war." Ich kann mir das lebhaft denken na, und weiter ?" Dann gingen die Herren gemeinsam

aus."

Doch wohl nicht Arm in Arm ?" spottete der Doktor. , Das weijj ich nicht, der Portier hat sie gesehen ; ich weiß nur, daß von der Abreise des Ainerikaners keine Rede geWesen ist. Mr. ' Burton, ja, der kam inS Bureau und forderte feine Rechnung ; er war, wie immer, halb betrunken, deshalb bedauerte ich auch nicht, daß er unser Hotel verließ. Er og im strö menden Ziegen ab, sein Kösferchen trug er selbst, er war ein eigenthümlicher Kauz." Martin Grimm ging also mit seinem Onkel aus und kehrte nicht wieder ins Hotel zurück ?" fragte der Doktor ungeduldig. ' Ja, wir haben ihn nicht wieder gesehen. Röder kam vorhin und forderte die Rechnung; er zahlte und sagte, Herr Grimm würde über seinen Koff'er später verfügen, wir sollten ihn einstweilen aufbewahren. Ich habe das abgelehnt und erwidert, daß ich den Koffer ihm zuschikken würde." Mit einem langgedehnten Ah" klappte der Doktor seine Dose zu, aus der er mit nervöser Hast mehrere Prisen rasch nach einander genommen hatte. Fragten Sie nicht nach den Motiven dieser plötzlichen Abreise?" Herr'Röder sagte, sie seien ihm selbst unklar, sein Neffe habe Wohl befürchtet, daß das Hochwasser, die Bahnverbindungen unterbrechen und ihn auf längere Zeit hier fesseln könne." Unsinn, eS lag in der Absicht des Herrn Grimm, lange,vielleicht für immer, hier zu bleiben. Wollen Sie mich in sein Zimmer führen ? Die Geschichte ist sehr dunkel und sehr ernst ; als Sachwalter Grimm's fühle ich mich verpflichtet, sie zu untersuchen." Der Oberkellner zögerte eine Weile, er ließ noch einmal den Blick forschend über den schäbigen Anzug des Doktors schweifen, dann ging er hinaus, und der Rechtskonsulent folgte ihm die Treppe hinauf. Sie traten in das Zimmer, das Martin bewohnt hatte ; das Stubenmädchen hatte bereits aufgeräumt, aber auf dem Schreibtisch lagen noch Papiere, und diesem Schreibtisch näherte der Doktor sich mit raschen Schritten. Promemoria in Sachen Grimm gegen 3!öder," las er auf dem ersten Schriftstück, das er aufnahm, und das er nun mit einem triumphirenden Blick dem Oberkellner zeigte. Da sehen Sie, daß ich Recht habe," sagte er. Herr Grimm dachte nicht an die Adresse, sondern nur an seinen Prozeß, der ihn zwang, bier zu bleiben. Und hier ist auch die Vollmacht, die er für mich ausgestellt hat," fuhr er fort, indem er ein anderes Schriftstück aufnahm; lassen. Sie Al leS hier liegen, wie cS liegt und steht, schicken Sie den Koffer nicht fort, ich werde dem Untersuchungsrichter Anzeige machen." Mit weitgeössnetcn Augen blickte der Oberkellner den hageren Maim starr an, der die Papiere zusammenfaltete und in seine Tasche steckte und dann die Tabacks dose wieder hervorholte. Dem Untersuchungsrichter ?" fragte er. Sie glauben doch nicht " Ich glaube nur, was ich weiß," un terbrach der Doktor ihn; einstweilen hege ich nur Vermuthungen, ich werde bald Gewißheit haben." Er blickte sich jetzt noch einmal um, dann verließ er das Zimmer wieder, dessen Thür der Oberkellner sorgfältig schloß. Der Doktor trat in die Stube des Portiers; der Verdacht, der in seiner Seele erwacht war, ließ ihm nun keine Ruhe mehr. Haben Sie gesehen, daß der Amerikaner gestern Abend mit dem Kaufmann Liöder ausging" fragte er. Der Portier bejahte. Sprachen die Herren freundschaftlich miteinander?" Das kann ich nicht behaupten ; im Gegentheil, Herr 3!öder machte ein sinsteres Gesicht, und der Amerikaner sagte ihm in grobem Tone ein paar Worte, die tö niebt verstand." i

Sie sagten nicht, wohin sie gehen wollten ?" Nein." Der Doktor wandte sich noch einmal zu dem Oberkellner, der hinter ihm stand. Ihnen hat Röder gesagt, sein 'Neffe sei mit dem ouricrzug nach Bremen gereist, nicht wahr?" fragte cr. Allerdings, mit dem letzten Zuge, der von drüben abgeht ; er fürchtete ja, daß dieser Zug heute nicht mehr fahren würde." Gut, gut," sagte Geier mit wachsender Erregung, ich mache Sie noch einmal darauf aufmerksam, daßie von dem Gepäck des Amerikaners nichts'verabfol-

gen dürfen, so lange das Gericht Sie nicht dazu ermächtigt ; Sie sind nun dafür verantwortlich." Mit raschen Schritten eilte er von dannen, zum Strome hm. Geier betrat die Brücke, die über den hoch angeschwollenen, brausenden Strom hinüberführte; er blieb einen Moment stehen und blickte hinaus auf die wogen de Wassermasse, deren Rauschen sein Ohr betäubte. Balken und Bretter, Hauögeräthe jeglicher Art und Kadaver ertrunkener Thiere führten die Wogen mit sich, mit rasender Schnelligkeit schwamm das Alles hinunter, die Schiffbrücke krachte in allen Fugen, sie schwankte unter den Füßen des hageren Mannes, der nun dem jenseitigen Ufer zueilte. Fast athemlos kam er auf dem BahnHofe an ; er beschrieb dem Portier das Aeußere Vkartin's und erkundigte sich, ob er diesen Herrn am Abend vorher gesehen habe. Der Portier zuckte die Achseln. Es seien viele Herren mit blonden Bärten dagewesen, erwiderte er, da könne er nicht jeden Einzelnen wiedererkennen. Der Doktor ging zum Billeteur. Hier wurde ihm die überraschende Mittheilung, daß am vergangenen Abend kein Billet nach Bremen gefordert worden sei. Das wissen Sie ganz sicher V fragte er. Mit voller Bestimmtheit !" lautete die Antwort. Es sind nicht viele Personen mit dem Kourierzuge gestern Abend gereist, man fürchtete allgemein, daß die Verbindungen schon unterbrochen seien und der Zug unterwegs liegen bleiben werde', heute Abend fährt dieser Zug nicht.mehr, wir warten nur auf die nächsten Depeschen,- um den Betrieb aus einzelnen Strecken ganz einzustellen." Wieder beschrieb der Doktor die äußere Erscheinung Martin's; der Kassirer konn te sich ebenfalls nicht erinnern, den Herrn gesehen zu haben. Das war eine neue Bestätigung für seinen Verdacht ; um denselben dem Untersuchungsrichter unverzüglich mitzutheilen, trat er den Rückweg an. Er hatte die Mitte der Brücke erreicht, als er seinen Namen nennen hörte. Sein Blick siel auf zwei Brückenwärter, die in eifriger Unterhaltung am Geländer standen. Da kommt der Doktor Geier," sagte der Eine, er kann Dir sagen, was Du thun sollst." Der Andere nickte und trat auf den Rechtskonsulcnten zu, der stehen geblieben war. Ich bezahle nichts dafür, Herr Doktor," sagte er rauh, ich will nur wissen, ob man's der Polizei anzeigen muß, wenn man in der Nacht einen Hilferuf gehört hat." Einen Hilferuf?" fragte Geier. Wann? Wo ? Gestern Nacht hier auf der Brücke." Um welche Zeit ?" Na, es war kurz vor zehn Uhr, der Sturm heulte und der Regen kam eimerweise herunter, aber trotz dem Höllenlärm hörte ich den Schrei so deutlich, als ob ich neben dem Verunglückten gestanden hätte." Gesehen haben Sie nichts ?" Gesehen ? Nein, es war ja stockfinster. Es muß ziemlich auf der Mitte der Brücke gewesen sein, ich bin gleich hingelaufen, aber da war nichts ;u sehen und zu hören außer Wasser und Sturm." Waren noch andere Leute auf der Brücke ?" fragte der Doktor, indem er den beiden Knechten eine Prise anbot. In demselben Augenblick weit und breit kein Mensch. Es sind überhaupt nicht viele Leute über die Brücke gegan gen." Kennen Sie den Kaufmann Röder?" fraate Geier. (ForNktzuna folgt.) j. Klei. H. Colkman. KLEE & COLEMAfl, Fabrikanten von Mineral - Wasser. Sparkling Champaigu Cider u. Little Daisy. Ebenso alleinige Agenten ton Belfast Ginge, und Selzer.Wasser. 5ontinen erden jker,tt auf KeSIug cfi Fsnta,nn werde auch vrmtthtt 326, 223 tt 380 Süd Delavare Str. Jdianap,li, Ind. M. Tt.. Ötyer, Manager Dr. O. G. Psass, Arzt, WnndsLzt Geburtshelfer. Office und Wohnung : 4rJf 3Xu.cH.boxi A.T'Oim.. SV?? den: Morgens von 8ZbiI 9 Uhr. achmntaz von 2 lil 8 Uhr. Klinbl ,, 7 Hl I Pr. 33 elk,bo 19t. V Si VK7 V? Den MM Weg !d EZ W Af i icnt selbst die scheinbar unheilöar FUK vovl 'SeschlechtSkrankheiten pckr? und dauernd zu ,9 tuen, irrnrr genaue usuarung uvn ia, ttirktit! Weidlitikett! Kbe! ftindmrffi fc selben uud Seiln. ,eiat da diesen Buei. i,,rrniungs.kn:"LS.ukl2i werten! litablreicka lknSt?,, 4Tbrn -tniTMn' ,rui,c?ocerungttjcygezeautnsendllngon2Sk 'CCHti itt ffioftiStamt. farafam Hmaitt. frril f 7 -W . t tm . . . tnTanfct. " T " " ' " ' J Mit: Deutschet Keilinttitut llCIinton! Iriacc, KMum tsrmawuj, newTork. N. T. tTCiyAuAvT

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THU No. 228 w 9 S Ost Washington Straße. Nachfolger d,n V. TTTlFJFTsTJX. -KWMZMGZ Vs Eiscuöahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Adqaa der öisindahnzSet in Jr.diJpapslik.r. und nach Sonn tzv, den 34. Mai 1886. ZtstrsoNdiue, Nadifsz n IedievapolU Gijtudaiiu. b g c k q : Unkauft: Cfld ix aa. 4.1Q Bs I J,d5adakl. 1.41 Ca tt ad c... 8 !5 1)t ' nti 6icjtIll.UC3 Znd at iia 3 M ?! R l x. 7.cj 3 d,d z x täg. ö 45 itm l et 2 läat2gli.U 13 Vandalia Lwe. SXiiittaU .... 7.15 Xaa 9n, v 13.1)0 Xm taute See. 4.00 Vaeifie tt 10.45 In,'plSuth nd Er 8.15 m 3 6tb öeodr4.00m chntlsg J.E3C3 Nail nd etc.. .10.0 v, ra Uffnß . .. s.sca Uail ndee... 4,14173 oml6 v,d And'xl,,... JZu CtSBBiCr Gledeland, Tolnrnbuß, Cineinuati ,d IntUd uapolit isenbahn (ee Li,e.) VK,-,.. 4.0 nderfo ...10.10 Saston l tl. 10.05 l6t8Citl .4flCa r afz.iijsra anders ... ua La RVB ,.... 7.20 3 t Cxi d.il Ca (... 83 of 6en8i3.il 5! 9C V CIHCI.10.UE3 Diightrcoob Didifio, C. C.C.ss I. gangttzttch. 0V.I ' UIich. f.U 115 . S.1S Um ügiich.' 830 lu.iuuai - llJt IM Air läl U.ttch 11 Ca t4lt.18.1ftRj tSglid). TaiKml (toctsnoti, 3abiasft6lil, Ct. EonU a. tki) viseuvay. Tinctnnan tviftou. OAoui,?.F L. 4.00? Ttneiuvati vut Cm Saltane? ec. II II Ca 8'BtflCrjp. 11.5, g Btftem I9R Cineinuati 11.15 .2U 8..4&Hm sine. See . t&guchi c. iica et s m Chieags Didifto. Veo Batl f I. 7.10 hie5LL tätlich im I.. 1.88 C fi BfU Kce ..10 M ca d au ,.. ,j,lb, iktti 8U(. 4, Ca tlUöfiO TU,. 18.10 R Beftim x 6.10 91 IM glich t c 11 1 yWdrg, Cincinuati ä, St. onU Cificiai 8B. ich Kcc . tl täglich t.ü cjv ge ot. ?.4g Ca ti kt r aulaeommenConnt iUO B Ä3)CCtulg. eonatagl 4.00 R R9cnso tt&glichll.. 4.34 K )astB anlg CflKBl .40 Ba HO IQ BB 9t täglich 11.48 C T. ccnRtajr:... ijs 7 Kf BOB 9 " t tiglich 10) R S9U l IBl. Cenntifli 7.00 Ca Chicago kionte bia St$lom, Mcago C.'f 1 tag tag 11.15 a Chicago mrel. 11.00 Znd' . echnelzng... 4.00 Ca Jndpl' fico. tprcl ISCa Walast, 6t Lockt & Pacifie. etKhiail 7.1b B 3.1 tzi ich , t cl 7.1 Si CbtÄ C(U Mn XolA tO I..10.UC Dkt Ttz vall. 1 18C 4B Zndianaptlit onb Vittet viseniai. all Caito 9t 8.15 B I in,,, Bcc.18 40 W BtBfinntl ee . 4.00 I stall Cttut. f Jt$ ftm kwcsti,HamiltonIuiaa8lisSistkiai. 3dx id CtBeuii 4.00 Ba I , ,, IM Bietldt&eftee 4 ftail. 110 zdklSt. a.ii.ux JaCtSttill0.S)fi Si.. mctanattKc Judiaua, vioomwgtou uHSeperu eisai)J. Saernil.. 8.14 f an n g Ä cc .0 gl0wt3tiS.il. Butka! Igl1.10 arn id ?,. glich s.u mm km pee ll.O Ca itlaauc fxn. 4JJCa 6t. euU Didists. ok,ft:l,tlc .. zZ:?.5tchtk. all La! 8.5 Bm xlcü u at tx.ll.4S Ht&i 9i U.:0 Sstrft,ld tcc. hJB Oeftllche Division. Oeftl.k ".....4.1 Bm , Pansic rrreß... 7 4 Xgl- xr?....ll tJisvn I ü 3 10 3 Atlantik id.... 4 ln 1 teuern i .... 4 0ga Jadianapolit unt icui Sisenbahu. Zag &tif ee .-. S u e Ct tag laglich 7.10 e si cc Z U B fcCi u tü b.Jhj itil -Jitn--r 19m 91 8 u 5t i, f r -.i vr c tXtf 8.8 dt td;U4 t u et.. W f-. -:t.xicrotl c .titu LoaisVill, New Lldany 3c Chicago. Tir.Lu. f;ucfco ,gl..li..:m , caoo tjU. s.&b UitoRon Zlce elf Utn iunenZ; IOjOuS K:ch 5 itt) tuca. i Jii. us yic it ftaii r.4SJtni H U&d. i.liB Zsg ctu r. ie ;r.?tf,e. rnii f.. 3 v:i'4. Ciu i.-urf r-r OHIO-iNDlM-MICHIGAfl THE BUSINESS HAU When he trtvels wants to po qnick, vanikf t9 be cornfortable, wants to axrlTe at detttinjLtioo on tirne, in fact, wants a strietlj biutaMa trip, and conseqnently takei th popI&r Wabash Route, feeling thatfae 1s sur to mert hi engagemeots and coatiaao to xroepr MUI be iiappy. THE .TOURIST ' Ilao lonc slnce chosen th TTat3i u tb5 f&Torite route to all the rummer rMorta f thn Eaat. North and West, and Winter Korw k the South, aa the Oompany has foryears pro Tided better aecommodations and mon at tractions tban any of its eompetitors for thls c.i&sa oi travel. Tourist Tickets eaa b bd at reduced rate at all principal ccC3 ei tL Company. THE FABHEB T IASDAV A? chM t AW VlATVlA M'VAAA .A BCUUWA UV W AiVUlVi TTUQil itj VfUl eure better returns kor hlalabor, ahomld xnemoertnas in n aoasa is tue znoet dlre route to Axkanoas, Texas, Eansaa. Kabrukn. .11 ; i o a- ir .m V. . . o-uu. m.n puinui douiu, t esi, uaiioruiWMl, and that round-trip -land-explorers ticket atrery lowrates are always oi säle attb ticket olfices. Descriptiye advertiaina; nat tcr of Arkansas and Texas sent free to al appllcants by addreasing ihm Haxal JPasenger AgentTHE INVALID Vlll find t&e Wabash the tnoet eontcalctt route to all of the noted health reaem es Illinois, Missouri, Arkansas and Texas, and that th extenaire through oax syttam aa4 tuperior accommodatlons of thia popmcr line will add greatly to bis comlort wklla ma route. Pamphlets descriptlre of the -mxzr celebratedmfneral sprinra of th TTtrt aEj 8outli aent free on apjpücation.

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