Indiana Tribüne, Volume 9, Number 54, Indianapolis, Marion County, 13 November 1885 — Page 1
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Neues Her TelegrspS. Wetl,reuSstchten. W a s d n a : 0 n. D. C.. 13. Nov. Schönes Wetter, verändeklicher Wind, langsam stkigende Temperatur. Galvkstoa in Flamm.n.
Ueber 700 Häuser in Asche. Galvkston. 13 Nov. Zsischen 1! und 2 Uör llde brach in dem ösili chen Stadttbeil in einer Gitkerei Feuer auö. daö sich bei dem blsiigen Nordwind rasch ausbreitete, und aller Bcmübu?Akn eS zu löschen, spottete. Nach 2 Stunden waren schon 50 Häuser niedergebrannt. 11 U h r 20 i n u t e n Vormit tag. DciS Feuer wüthet noch immer und hat die Küste erreicht. Die Brand statte ist bereits Meilen lang und 7 Squavs weit. Ueber 700 Wohnhäuser liegen in Asche. Der Wind bläöt noch immer mit ungeschächter Heftigkeit. Die ausgewiesenen Ame r i k a n e r. B e r l i n, 13. Nov. Die füs Deutsch Amerikaner, welche kürzlich auZ SchleS wig ausgewiesen wurden, wurden unter dem Gesetz von 1811 ausgewiesen, wel cheS Ausländern die Niederlassung, oder den Aufenthalt ohne Erlauhnitz der Be bötden verbietet. Drahtnachrichten. DerProzeß gegen Bell 's Te lephon Patent. Washington. 12. Nov. Die Zeugnißausnahme und die Argumenta ion in dem Prozesie gegen daS Bell'sche Telephonpatent vor dem Sekretär deS Innern wurde heute fortgesetzt und eS werden beiderseits die Subersten Anstren gungen gemacht. Keine Auslicht für Riel. New York. 12. Nov. Eine De pesche von Montreal meldet, daß ein Ex Preßbote des GeneralgouvernörS sich mit dem HinrichtungSbesehle aus dem Wege nach Regina befindet. Riel bringt die meiste Zeit mit Gebet und religiösen Be trachtungen zu. Er hat Abschiedsbriefe an seine Frau und seine Kinder und an seine Schwester geschrieben. Alle Ber suche eine Umwandlung deS Urtheils zu erlangen, sind bis jetzt vergeblich gewesen und eS ist auch keine Aussicht dazu vor Handen. Eisenbahnunglück. PittSburg. 12. Nov. Um lUhr heute Morgen verunglückte bei dem Blue stone Steinbruch auf der Baltimore und Ohio Eisenbahn der Exprebjug von Bal timore nach PittSdurg. In Folge einer salsch gestellten Weiche entgleiste der auS einem Schlafwagen, zwei Personenwagen. Expreß und Ge pZckDagen bestehende Zug. - Die Babnbeamten behaupten. eS müsse stch Jemand in üd'.er Absicht mit der Welche zu taNen gemacht haben. Die Wagen rollten über und über den 30 Fuß hohen Bahndamm hinab. Die L,ene war eine tflnciuche und daS J immergeschrer der Berletzten erfüllte die Lust. Die Lahl der Pss igiere war eine sehr große. Man sch-ckie sofort nach Conneusvlll, von wo auch vud daraus eine Anzahl Aerzte kam. welche die nöZhige y'.lfe legten. Es würd Nie mand sofort ge.S)tet. ader über 20 Ver. tonen wurden schwer vu&?. Unter ihnen befindet sich F.-au M. L. Wells von nrtancp!)lls. Eme httoljchehal vollvrachte )r,n Ban Mter von P.tlöburg, durch eiche er vechinderte. daß de? SchlcsVagen Feuer fing, und wodurch er viellelcht viele Menschenleben rettete. Im AugenvIlS. da der Wagen anfing zu stürzen, packte er den hetßen Ofen und hielt ihn rntt der oen Armen fest, bis der Wagen stille lag. AIS er losließ, waren seine Arme und Hände entsetzlich verbrannt. Will gehängt werden. Sycamore, 12. Nov. James Nouna. der ÄuchthauSsträfling. welcher eingeständig deS Mord, eS ist füwelchen William Thomas zu 17 Jahren verurtheilt worden war. wurde schern dem Richter Killom vorgeführt. Dieser machte ihn darauf aufmerksam, daß er mfiniti srV,if. nthiinüt rtben könne.! Young erwiderte, daß er daS wohl wisse und wiederholt sein Gcständniß. Die Sacke kam dem Richter so außerordentliü vor. daß er vorläusia die Schuldig erkläruna zurvckkleate und eine Unter suchung des Geisteszustandes Voung'ö anordnete. D y na mit - Exp losion. Milwaukee. 12. Nov. Indem Dörschen Rockfield. 20 Meilen nördlich von hier, passtrte heute Morgen ein schreckliches Unglück. , DaS vierjährige Töchterchen von Jzcob Dhein fand eine! Dynamitpatrone, welche für Spreng'
zwkcke bestimmt war, und mars sie in den ttüchenofen. Eine furchtbare Explosion erfolgte. Dem Kinde wurde der Kops abgerissen. Frau Dhein wurde der Leib aufgerissen und Herr Dhein wurde ebenfalls schwer verwundet. - Zur letzten Ruhestätte. Philadelphia. 12. Nov.John E. McCullough, der bekannte Schauspikler, wurde beute begraben.
Strike zu Ende. Ga lv eston, 12. Nov. DaS Com'te der Bürger und der KaightS os Labor bat stch geeinigt und der Strike ist zu Ende. 'Ver Kad,l. England und Birma. Ranges n, 12. Nov. Nachrichten von Mandalay melden, daß die Birma ner den Dampfer, welcher nach Manda lay geschickt wurde, um die Europäer abzuholen, zurückhalten unv drohen, ihn zu verbrennen, wenn er versuche, abzu fahren. Die britische Expedition wird die dirmanische Grenze am nächsten Sonntag überschreiten. Die Flotille besteht auk 43 Dampfern und schwimmenden Balte rrin, va 5peomonscorps vesley: aus 10 000 Mann. F 1. l m Die Stärke der birmanischen Armee wird aus 510.000 Mann angegeben. Sie hat fast gar keine Kavallerie. Birma hat eine große Anzahl Flußkriegsboote. welche es vortheilast zu gebrauchen weiß. Minhla, aus welche Stadt wahrschein lich der erste Angriff ersolgen wird, ist stark befestigt. König Thebaw wird seine Truppen persönlich in' Feld fuhren. Die rumelisch e Frage. Philippopel. 12. Nov. 75000 Mann sind in Ost Rumelien aufgebracht worden. Fürst Alexander und sein Mi nister werden in Philippopel bleiben, d'.s die .Conserenz eine Entschädigung ge troffen hat. Eine Abtheilung serbischer Ingenieure ist am Timock Flusse erschienen mit der Absicht eine Brücke über denselben zu schlagen. Die Serben zogen sich zurück. nachdem einige Schüsse gewechselt worden waren. Qif7SuaJ?tcÄteu. New tyoti, 12. Nov. Angekom mm: Wampser .Abysstnia von Ltver Pool. New Z)o r k. 12. Nov. Der Dam pser St. Germain" ist von Havre an gekommen. Hiesiges. Feuer. Gestern Abend um IM Ubr entdeckte man Feuer im hintern Raume der Ma schinensabrik von Sinker. DaviS öi Co. n der S. Vennsnlvania Straße. Jener Raum war mit Formen angksüllt. die einen aroßen Werth repräsentiren. Alk der Wächter deS Gebäudes daS Feuerentdeckte, bediente er sich sofort der söge nannten Fire extinsuiaher und ver hütete dadurch wenigstens ein schnelle Ausbreiten deS JeuerS, so daß alS.die Feuerwehr ankam, dasselbe bald unter Cantrolle war. DaS Dach deS For menraumkS wurde fast vollständig zer ört. an den Normen wurde ebenfalls großer Schaden angerichtet. Die Ent stebanaSur ache de FeuerS ist nicht kannt. doch glaubt man. daß Funken. eiche auS dem Schmelzofen kamen, da Feuer verursacht haben. Der Verlust wird nahezu tz3 000 betragen. Die Fabrik ist zu 0 000 in 20 ver schiedenen Gksellschaften durch Cleveland & Jrown versichert. Heute früh um 2 Ubr brach in LouiS Hammel's Grocery No. 399 N. Illinois Straße Feuer aus. Dasselbe richtete einen Schaden von etwa $400 an. StatitttschkS. Vom 1. November vorigen JahreS bis zum 1. November ds. JahreS haben hier 2015 Kinder daS Licht der Welt erblickt. Davon waren 1.030 männlichen und 972 weiblichen Geschlechts. In 12 Fällen ist das Geschlecht nicht angegeben. 20 Zwilling? und 1 DrillingSpaar wurden geboren; 63 Kinder wurden todt geboren und 49 Frühgeburten wurden gemeldet. Der Hautfarbe nach sind 1850 als Weiße und 165 als Farbige angegeben. Bei 1220 Entbindungen haben Aerzte, bei 795 haben Hebammen Beistand geleistet. Im Bundesgerichte klagte heute Stephen C. Wilson gegen die Jndiana voliS. Decatur & Springfield Bahn aus $30.000 Schadenersatz für den Verlust seiner Frau und seiner Tochter, welche im Juni aus genannter Bahn überfahren wurden.
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BASE BÜRNEES w der Stadt. Alleinige Jewel Ranges" u. Rlingefallkn. Ein hiesiger deutscher Bäckermeister ging gesleru gtucriicher iittt)t nur mit M, W 0 . einer kleinen Summe, aus den Leim. Zwei Männer stellten sich ihm als alte Bekannte von Cinclnnati vor, und nach dem man einige GlaSBier zurErneuerung der Bekanntschaft getrunken hatte, fiel es einem der Beiden ein. daß er achtDollarS brauche, um eine Kiste mit Spitzen, welche im Bahnhöfe stehe, zu bekommen. Der Bäckermeister gab die acht Dollars ber, die Kiste wurde geholt und nach dem Hause deS Bäckermeisters gebracht. Seitdem hat er seine Freunde yicht wieder gesehen. Beim Nachsehen aber ergab sich, daß die Kiste nicht? enthielt, als ein paar Stücke Kohlen. Später : Einer der Schwindler wurde heute Mittag verhaftet. Sein Name ist Wilhelm Krämer. Da durch dessen Prozessirung die Geschichte nun doch bekannt werden wird, können wir auch sagen, daß der Name des Bäckermeister Henry Horst ist. SZT Die Grans Jury hat weder'we' gen deS DiebstahlS duf Stimmzettel eines PrecinktS der 13. Ward, noch wegen des Zerschlagen? deS StimmkastenS, noch ge gen den Polizisten TraviS, welcher den Neger Smith erschoß, eine Anklage er hoben. In Bezug auf erstere Sache wird mit Bestimmtheit behauptet, daß die Grand Jury dieselbe zu einer politischen gemacht habe, und daß die drei Republikaner für Erhebung einer Anklage und die drei Demokraten gegen Erhebung einer An klage gestimmt hätten. Wir wissen nicht, ob sich daS so verhält. aber wir halten eS für möglich. Es ist ja längst dahin gekommen, daß in der Politik für erlaubt gilt, was in Privat. leben auf'S Höchste verabscheut wird. Die Unterlassung einer Anklage gegen den Polizisten TraviS kommt dem AuS' setzen eines Preise? auf polizeilichen Mord gleich. Als TraviS den Neger Smith niederschoß, wußte er nicht, auf wen er ichok. V yaue even,ogur ein vollständig Unschuldiger sein können, eS hätte Jemand sein können, der vor einem Räuber oder Mörder floh. TraviS war nicht angegriffen. Eine Veranlassung zum Schießen lag nicht vor. Daß die Kugel einen Schurken traf, war bloß ein dem TraviS zufällig günstigerUmstantl. DaS Verfahren der Grand Jury in dem Flle Meek's und dem Falle TraviS' stellt den Grundsatz auf, daß Polizeidüttel ihre Revolver nach Belieben gebrauchen und morden können, so viel sie ollen, ohne eine Anklage, geschweige denn eine Strafe gewärtigen zu müssen. Die Grand Jury erlaubt dem Pollzeibüttel auS eigener Machtvollkommenheit den Scharfrichter zuspielen ES ist uneihört und kann außer in Amerika bloß noch in Rußland vorkommen. Vom Ausland, Der Vorstand deS deut schen Vereins gegen den Mißbrauch gei stizer Getränke besprach dieser Tage in Frankfurt a.M. die nächsten Schritte sei ner Agitation. Die Eingabe an den Reichstag wegen zweckmäßigerer Rege lung des Schankgewerbes soll.unverzüg lich erneuert werden. Den letzten Ae richt des Kriminalisten von Schwarze über Bestrafung Aergerniß erregender von Gewohnheitstrinkern an den Verein wird man dem Reichskanzler über reichen. Zu provinzieller Erledigung ward verwiesen der Versuch, alle großen Arbeitgeber dahin zu bestimmen, daß sie ihren Arbeitgebern die Entwöhnung vom Schnapse während, vor und nach der Ar beit erleichtern. Zu dem Provinzialver ein im Rheinland, Westfalen, Schles wig-Holstein, Kurhessen, Thüringen und dem Königreich Sachsen kommen jetzt Hessen-Darmstadt, Hannover, Pommern und die Provinz Sachsen. Ueber eineUeberschwem mung in Trieft wird von dort vom 26. October geschrieben: Um halb 9 Uhr be zann, nachdem die letzten Tage über ein heißer Siroccowind geweht hatte, ein fürchterlicher Regenguß, der ohne Unter
laß bis halb 12 Uh: dauerte. Die Wu
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nnt HeiZ - Gefcn ! Agenteu für die berühmten Fttvorite" Kochöfen. I fimicn hirffS llnir,lfpr3 1nslrn fstlnffnl I 0... " , " M--) I in einer balben Stunde waren die Stracn in Gießdäche verwandelt ; bei den ölbflußstellen staute sich das Wasser und bildete förmliche Seen. Der Barriera Platz glich einem aufgeregten See ; der grope Play, du Nrven Uarciom und deua Samt, die auch durch Sturz wellen des erregten Meeres überschwemmt wurden, waren geradezu unpassirbar. Besonders arg wurde der nordwestliche Theil der Stadt, namentlich der Bezirk von : i . v r , . r yioiano nnrgenommen. ujic zayirercyen, - fco den Opcinabergen herabkommenden Bäche, die sich oberhalb Noiano vereinigen, traten aus und wälzten,Steine. Ge röllmassen und Baumstämme mit sich fortschleppend, der Stadt zu. Unglücklicherweise war der Kanal von Noiana in Folge mangelhafter. Reinigung ver stopft, daher die riesigen Wassermasien die umliegenden Gebiete überschwemmten. Wie neue und alte vtraße nach Miramare glichen reißenden Wildbächen; die schtnutziggelben Wogen rissen die die Straße Mit den Campagnen verbindenden Brücken mit sich. Das Bahngeleise wurde bei Gngnano durch eine bei dreißig Meter breite (rdabrutschung unpajsirbar,wodurch der italienische Zug anderthalb Slundcn Verspätung hatte. Der Viadukt von Noiano war durch Gsroll .und Steinmassen ganz versperrt; das nebn demselben befindliche Zoll chteryaus wuide mitgerissen, der Wäck ter selbzt wurde vom Gießbache erfaßt und rettete sich mit Mühe. Die Einwohncr der in der Nähe des Viadukts stehenden Hauschen schwebten in ernstucher Gefahr ; die wilden Gewäffer unterwuschen die Stauern, 'warfen solche um und drangen in die Zimmer ein. Leider ist der Verlust eine Menschenlebens zu beklagen;.ein 12jährigerKnabe verschwand bei Roiano in den Wellen : bis jetzt hat man noch keine Spur von ihm entdeckt. Der durch das Unwetter angerichtete Schaden ist ein bedeutender und trifft hauptsächlich die arme Bevölkerung von Noiano; das in die Keller eingedrungene Wasser hat auch größere Waarensorräthe vernich et. Auch an lustigen Scenen fehlte es nicht. Erfinderische Dienstmänner hatten Transportanstalten improvi sirt und beförderten die Leute mittels Handwagen, oder auf ihren Schultern über die Straßen. Die Straßenjugend lieferte förmliche Seeschlachten und verfolgte mit Halloh die aus ihren Schlupf winkeln aufgescheuchten Ratten. Großes Gaudium erregte es, als ein Dienstmann unter der schweren Last eines behäbigen Büraers mit diesem ins Waner fiel. . Wie man in Bayern rrcy weihfeste feiert. Ein bekanntes Scherzräthsel lautet : Warum ist der Sonntag im Kalender roth gedruckt ? Antwort : Weil am Sonntag am meisten gestochen wird. Der letzte Kirchweihsonntag lie ferte wieder eine Bestätigung dieser Näthselantwort, denn aus allen Theilen Bayerns kommen Nachrichten über blu tige Raufereien. In Hofham bei Salz burgbofen wurde der Bauer Feil von dem Dienstknecht Prinz durch einen Stich in die Lunge getödtet; der Thäter ist verhastet. In Zwiesel wurden zur Feier des Tages, mehrere Raufereien m Scene gesetzt: beim Brauer Pfeffer wurden sechs Beteiligte gestochen, darunter zwei tödilich, und die Tanzmusik mußte um 1 Uhr polizeilich eingestellt werden ; beim Wirth Obermeier begnügte man sich da mit, sich die Köpfe gegenseitig mit den Fäusten zu bearbeiten, als die Polizei dem Unfug steuerte, wurde sie mit einem Steinregen empfangen. In Tasching bei Vilsbiburg wurde ein als Kirch weih - Gast anwesender zehnjähriger Knabe von einer umstürzenden Futter schneidemaschine erschlagen. Bei einer Rauferei in Wiegenhofen, Mittelfranken, kam es zu einer großartigen Schlägerei, bei der ein Bursche nicht weniger als zehn Messerstiche erhielt. Auch in Augsburg gab es zahlreiche blutige Köpfe, namentlich in der Vorstadt. Schon um 6 Uhr ließ sich bei einem Bader Jemand eine beim Zuschlagen verletzte Hand ver binden, um 10 Uhr kam ein weiterer Blessirter mit Beulen am Kopfe, um 11 Uhr ein Eisengießer, der mit Biergläsern geschlagen worden war und mehrere Wunden am Kopfe hatte, degleichen seine Frau, die ihren D!ann hatte wegziehen wollen und dabei eine starke Verletzung der rechten Hand davontrug. Später wurde dann noch ein Bursche halb todt geprügelt und durch mehrere Messerstiche in Schultern und Rücken nicht unbedeutend verletzt. Kurz, es herrschte überall
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