Indiana Tribüne, Volume 9, Number 53, Indianapolis, Marion County, 12 November 1885 — Page 3
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fMM? iss-S5-. '".. V ' 5 -HrfeWJ toitei mm&fi V MWNWsW S.U Das beste Mitte! 5zen Rlieumatismu Hei&ea im Gesicht, llederreißen. CrojUtultn, Idji, bksknsckink. KreujvkH und püjtknlkideu. Rückenschmerzen, vtt?chgen. Cteife $alS. Quetschungen. BruHangra, Frische Wuudeu u. Echnl!5uudk. Zahnschmerzen, Ocschrseffene BrfiBe, Ikopfwed, Brandwunden, klufgesprungene piknde, Eelknkjchmerzen, Qhrenwei, und aZt echmerzen. welche ein äußerliches äJHttei benöthigen. Farmer nlld Vkebzüchter JUden in dem Ct. JakobZ Oel ein'unübertrefflicheZ Heilmittel gegen die Gebrechen deS iehstandeS. Eine Flasche Ct. JekebS Oel kostet 50 Cent? (fünf ?!aschen für $2.00). ft in jeder Apotheke zu haben, fcür gS.00 werden wcli Flasche frei nach eilen Thei Un der L. Staaten versandt. ZI an adressire: Tho Charles A. Vogeler Co., Baltimore, Maryland. Kdlich. j E ?ie kJ5Z?L? deße SaZn ach LuLsville, NashviUe, Memphis, (Jhat tenooga, Atlanta, Suvannah, Jacksouvin. iloVule ml New Orleans. j ist dVrtHe'IHaZ: für f ctf'23i?' nach den. Säd,n. ta? fcitet Sfr-ute zu ?elz,nk?l. alaft-, Schlaf, und Pa?!?k'Hazea zwischek Chicago uad ouittlie na: 5! Loui, uns LoniSdille ohk Vac???wech?kl. Comfort, AnfUMt und firrbeti bitt die Zeff die alte jstm'fcf'", Ml. &, lil. Xt,. Rfstfxtnt Genera! Vffag?ergtnt, erdoftSZ Oashingtsn und JlinoiZ Str., JndvlS L. TV. McKenna, Suporintenflent. ' (Goldene Medizinische Entdeckung) Deilt alle Ausschlage ron ein zeöhnNchn Jlnne ?d Blatter bIZ ,u te schlimmsten Tkrofeln. Talzflutz, Geschwüre. Üppigkeit er Rauheit der Haut, kurz alle durck unrtn8 Blut rrniriacHen Lkrankbeiten r erden lurch tiefe mächtige, reinigende uno stärkende Annet ber-?unden. Untkr ibrem irchlthitizen Einflusie hellen rohe fressende Geschwüre rasch. Jbre Kraft hat ch namen'.lich in der Heilung ron Tchwindstechte, Vkosk'Nash. Blutschwären. Karbunkeln, wun den lugen, skrofulösen Seschwüren und eschwülsten, Süstgelenk-Krankheit, Knie Ichwa?,. ropf oder dickem Hals und erwei werten ?üsen gezagt. Man sende nehn EentS in ZZriefmarken für eine mit eclorirten Abbildungen auS ekattete Abhandlung über Lautkrankbeitev, oder den elbea Betrag für die Abhandlung über Ekrrfelleiden. V ölut ikt das eben." Man reinige t$ S rundlich durch den Gebrauch von Dr. Piere Golden Kliral iiiHTOTfrr. und aute Verdauung, eine fleckenfreie Saut. fri,cher Muth. Zebenö - . X W 1. 1 ..luvLIi w ff - ' - - 1 1 . nccgic uiu vciuiiiii rr wnintution rrs d dadurch hergestellt Die Schlvindsttcht, lt eine Tkroselkranktzeit der Lunae ist, wird tvriS dies Gortesgabe ren einem Heilmtttel schnell und sicher tn uzrem enrui gedcmml uns gebeut, wenn das Mi:tel etngenemmen rn, ebe daS Leiden die lebten Stadien erreicht. JZeqen ibrer wunderbaren Macht über tiefe schreckliche tödtliche Krankheit bat Dr. V te ree. all er diese jetzt berühnite Arznet z?st dem Publikum dar, .tot, im ürast daran gedacht, sie eine ''t'onmptia r- kSchwtndfuchts-ei'.mittel, zu nennen, bat aber lies Rainen satten lajien. weil derselbe zu beschränkt ?ttr ine Annei. welche infolge ihrer wunderbaren ?er igunz tonischer oder ttarleneer, alterativn oder fasle r bessernder, antlbUtcser, bruftlöfender und nährender Eigenschaften ch,'.e Gleichen ist. nicht nur att ein Hell muu gegen ruazenyrornriuqr, ,oucern gezeu aue Chronischen Krankheiten der Leben des Blutes und der Lunge. On Du Dich matt, schlaf?!,', sckr?ach füblst. blaß, bliche Hautsarl oder gelblich braun Flecken im e icht oce? am Veibe bist; wenn Tu häufigen Lepfschmerz der Schwindel. Ucbeiafair.a m Munde, innerliche Hrtz oder Frösteln abneselnd rt bvS.tm Vlutavdranz, ait; wenn Du n-erzeichlazen rnd ron düstern Ver , fühlen erfüllt bist: tsan ein Ar?rttt nnrezelmakiz nd die bs.it ist, cnnn leidest Tu an Ber dauunsSbeschwerden. TsVepfie und Leber krankyeit ccer Mattigkeit. In ri.len Fallen spürt man nur eir.be dieier in:ptorne. AIS ein Heilmittel .zez all sclche Z?li ist Dr. Pi.tr' Golden 3 edle! 1lwoTerj cyvi uuwren. Segen Lunaenschwäche, SZlutspeien, tuxt Mtkigkit. Lnitrölzrenentzündung. sctzlim eu Susten. Schwiudkucht uad recaantte Veiten; Ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man senkt zehn lin:3 IN Att'smankJ fsit vr. Viene'S iuch übet Cchroindsucht. Bei Apotheke? , yaven. Preis Kl., l'&:tt Vcrld's Dispsnsary Hsdical Association, Eizeuthuse?, CC3 2)7ata Str., Vuffalo, , Y. $500 Belohnung wird ron den Eiaentbümeru ron Dr. Sage'S Katarrh Remedv- für einen Kakarrbfall. welckea sie nicht kurireu können, ausaeboten. Wenn man einen ekelbafte oder anderen Ausffu? aus der Nase, theile weisen Verlust deZ SernchZ. Sk saimackö oder GebörS, blöd Augen dumpfen Echmer, ode? drückend's Uefühl im Kopse bat dann dat man Katarrh. Tausente solcher Falle enden i 4i m n 1 1 1 r ' v 4 feArotntiuett. Vr. Eaze' kUatarrbRemrdy heilt die schlimm fiea Falle von Katarrh, Kopferkültung und ta rrhalepfschex,. ooCentS. Joseph Ernst, Stulatcur, l?Iä8tsrvr.l No. Hl DaviZ Straße. it IUftil .TXc 52igd ,ix tl0cTfl4it.
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Wilde Wogen.
Noman don Ewald Anguft König. (Fottsevung.) Einige Minuten später trat ein junger Herr ein, dessen äußere Erscheinung sofort den Künstler erkennen ließ. Langes blondes Haar fiel unter dem breitrandigen Hut auf die Schultern hernieder, ein sorasam gepflegter Henriquatre schmückte das frische()eslcht,in dem die blauenAugen unter buschigen Brauen lebhaft blitzten, und das man hätte schön nennen können, wenn nicht der spöttische Zug um die Ni'undwinkel so scharf hervorgetreten wäre. Er bing den Hut und den hellgrauen Paletot an die Wand und nahm auf demselben tuhle Platz, aus dem kurz vorher Friedrich gesessen hatte. Hast Tu vielleicht mit Salmaer einen Wortwechsel gehabt?" fragte er spöttisch. Er begegnete mir vorhin in einer Auf regung, wie ich sie noch nie an ihm gese hen habe." Er l!t ein Narr, Hermann," erwiderte Wcnd achselzuckend, ich soll die Bräuti gamsrolle etwas verliebter spielen ; man findet mich plötzlich kalt und kann es sich nicht erklären, daß ich noch nicht an die Hochzeit denke." Tas i!t Alles T fragte Hermann Geier mit lauerndem Blick. Was hast AA.H44l1rtl-V" V)lUit4iVUt4l , Daß dle Schuld an meiner Braut liege, und daß es mir lieb wäre, wenn sie nicht mit anderen A!ännern kokettiren wolle." Der Maler füllte sein Glas und trank es langsam aus, dann strich er das Haar von der nrne zurück. Du würdeit durch den Bruch nicht verlieren," sagte er. ca, na, so leicht gehe ich doch nicht darüber hinweg ; Erna ist ein schönes. feingebildetes Mädchen und eine tüchtige Vauvsrau. Ja, mag sein, aber was ich Dir im mer gesagt Yabe, das sage ich Dir auch heute wiecer: sie paßt nicht zu Dir. Sie liebt Dich nicht, Josef, fie nimmt Dich nur, weil Tu eine gute Partie bist. Du kennst d:e Welber nicht ; uesind so schlau und falsch ivie die ttatzen, und immer nur aus ihren eigenen Bortheil bedacht. 44 Vi Vill VWlilVVJVUVt V tViUlill , VIC MJKi) heirathet, hat bl an ihr Lebensende eine sorgenfreie und angenehme Existenz. Hattest eine Andere haben können, eine it fottf nf r. sll.v 4 v v cr i .4. rciche Frau aus angesehener Familie, uit cceii kannzt Tu nun auch noch den Schwager ernähren : ich acb' Dir mein Wort darauf, es wird Dir Gelo genug kosten." ,,as soll das Hetzen ?" fragte der Apotheker ärgerlich, während erden Nest aus der Flasche m sein Glas goß. Du haft zuerst die Zweifel in Mir geweckt: lch würde noch heute auf die Liebe Erna's wie auf einen Felsen bauen, wenn Tu Mir Nicht immer gesagt hättest, ne koket tire mit Anderen." Der Maler zuckte die Achseln. Da habe ich den Dank für meine Freundschaft," sagte er mit schneidigem Hohn ; ich hätte mich nicht hineinmischen sollen. Was geht es auch mich an, ob Du betrogen wirjt ! Du hast ja selbst Augen zum Sehen, und es ist meine Schuld nicht, wenn Dich die Liebe blind macht. Meinetwegen halte morgen Hochzeit; unter Denen, die Dir Glück wünschen, wirst Tu mich aber nicht finden, ich kann nicht heucheln. Wenn ich das könnte, stände es beh'er mit mir, die Kritiker würden mich in den siebenten Himmel erheben, und ich wäre heute schon ein berühmter Mann." . Josef Wend hatte sein Glas ausgetrunken; er berichtigte seine Zeche und knöpfte den Rock zu. Den Kritikern gegenüber wäre die Heuchelei angebracht, ich verlange sie nicht," erwiderte er. Tu warst ja selbst einmal in Erna verliebt, ihr Bild hängt noch in Tcinem Atelier." Vergangene Zeiten !" spöttelte der Mal. Ihr Bild ist ein Studienkopf, weiter nichts." Und doch weigerst Du Dich, es mir zu verkaufen !" Weil ich selbst meine Freude daran habe.- Vielleicht schenke ich es Dir an Deincm Hochzeitstage, ein festes Versprechen aber gebe ich Dir nicht." Ter Apotheker erhob sich, er sah den lauernden Blick nicht, mit dem der Freund ihn beobachtete. Du gehst nicht mit fragte er, seinen Hut nehmend. Ich kann nicht länger bleiben, also gute iacht !" Gute Skacht !" Ein höhnisch triumphircndcs Lächeln umzuckte Geier'S Lippen. Er nahm aus seinem Etui eine Zigarre, die er mit sichbarem Behagen anzündete. Geduld !" murmelte er. Die Saat muß Zeit haben, um zu reifen, sie ist auf fruchtbaren Boden gefallen, das erkenne ich aus den Vorwürfen, die ihm schon gemacht werden. Wenn er sie dennoch zunl Altar führen wu:, dann mag er sich vorsehen; ich gönne diesem faden Gecken das herrliche Mädchen nicht, ich wäre im Stande, iyn auf dem Wege zur Kirche niederzusch-.eßcn." S ch l i m m e 3! a t h g e b e r. Ter Neä'tvkonjulent Daniel Gcier, der '.'a-ec des Malers, war ein vielcia'ai ligter Mann; eö klang sehr glaubwürdig, wenn man deyaup:clc, daß er außer sei ncm Hause ein großes Vermögen besiye. Als tefercntar iinAsscjjorez.amen dura)--gefallet,, ließ er sich als icchtekonsulent nieder, ui.d einige glücklich durchgeführte Prozesse sicherten ihm bald eine bchagliche Elistenz. Taö Haus, das er schon vor langer, Zeit erworben hatte, bewohnte er allein mit seinem Sohn und einer alten mürrischen Magd, die Küche und HausWesen zu seiner Zufriedenheit verwaltete; es lag im Mittelpunkt der Stadt an eiv.er ii.iiift,-h .m fhvar.?.-hiii Jrtwiü Svllt w -w w H , 5 W V V V yt w w Erdgeschoß befanden sich zwei kleine nurcauzllNlner und das rlv?.ltavlncr. im ersten Stock die Zvaniilicnümmcr, in der zweiten Etage das h'lle geräumige vif i . I - rr f. I - C f. .V - -aiaia, uno oas cyiasgemau mann's. Qer ?V?tr" wi? er von seinen - ..v , I , Klienten genannt wurde, war nicht get:ia. er batte alle käume des Dauses ele u tj- - i - o i gant und komfortable eingerichtet er liebte eine gute Tafel und feine Weine, und bezüglich des Taschengeldes konnte i,iu Sobn iicb nicht beschweren, auf
seine eigene aukcre Erjchemung aber legte er nicht den mindesten Werth ; sein ganzer Anzug, von dem fuchsigen Zvlindcrhut bis hinunter zu den plump geflicktcn Stiefeln mit den schief getretenen Absätzen, war altmodisch und schäbig. Unter den Klienten, die an diesem Vormittag erschienen, befand sich auch Martin Grimm. Er war, da er ziemlich spät kam, der Letzte, der das Kabinet betrat. Sie waren mit meinem Vater befreundet, deshalb komme ich zu Ihnen," saate er. Sie werden mir am besten
Auskunft und 3!ath' ertheilen können. Ich bin der Sohn des ehemaligen MusiklchrerS Theodor Gnmm, der mit Anna Nöder nach Amerika flüchtete. Meine verstorbenen Eltern haben einige Male an Sie geschrieben, ich fand Ihre Antwort auf jene Briefe unter den nachgelaffenen Papieren." Der kleine hagere Mann hatte sich hastig erhoben ; ' er stellte die Schnupftabacksdose, die er in der Hand hielt, auf den Schreibtisch und reichte dem jungen Manne beide Hände. Herzlich will kommen, Sohn meines Freundes!" erwiderte er. Deshalb auch kamen Sie mir gleich so bekannt vor, Sie gleichen Ihrem Vater. Bitte, nehmen Sie Platz. Was führt Sie hierher zurück ? Auskunst und Rath wünschen Sie von mir? Sie sollen Beides haben." Ä!eine Mutter schrieb Ihnen vor Iahren wegen des Testaments, das ihr Vater hiiiterlassen hatte," nahm Martin wieder das Wort ; sie war in demselben in Folge ihres Bruders vollständig enterbt." Ganz recht," nickte der Doktor, ich konnte :n dieser Angelegenheit nichts thun, weil ich keine Vollmacht besaß. Der Kostenpunkt war nicht unerheblich " Und meine arme Muster besaß damals kaum so viel, daß sie ihr Leben kümmerlich fristen konnte." Sie schrieb mir nicht wieder, und die Angelegenheit gerieth dadurch auch bei mir in Vergessenheit. Da indessen Ihre Frau Mutter das Testament nicht ausdrücklich anerkannt hat, so steht es Jhnen heute noch frei, dasselbe anzugreifen." Ich habe heute bessere Waffen, um Vergeltung zu üben," sagte Martin, ein Portefeuille erhebend. Es scheint schon ein öffentliches Geheimniß zu sein, daß das Fallissement ausbrechen wird V fuhr er fort. Ja, man faucht seit einigen Tagen öffentlich darüber. Gewagte Spekulationen, die fehlgeschlagen sind" Ich weiß es, in meinen Händen ruht das Wohl und Wehe dieses Hauses. Ich bin auch ein reicher Maim geworden, die letzten Lebensjahre meiner Mutter konnte ich Gottlob ! sorgenfrei gestalten, und erst nach ihrem Tode erfuhr ich aus den hinterlassenen Papieren die Herzlosigkeit ihres Vaters und ihres Bruders. Seitdem dachte ich nur noch an Vergeltung. Ich zog hier Erkundigungen ein, Hugo Röder stand noch fest auf seinen Füßen, vorläufig war ihm nichts anzuhaben. Dann kam die Zeit, in der die Nachrichten ungünstiger lauteten, und ein glücklicher Zufall spielte mir die Waffen in die Hände. Er hatte drüben Wechsel in Zahlung gegeben die gefälschNvaren, ich kaufte diese und eine namhafte Schuldforderung, so daß ich über dreißigtausend Dollars von ibm zu fordern habe." Ausgezeichnet !" sagte der Doktor, in dessen Augen eine boshafte Freude aufleuchtete. Sie wollen diese Forderung geltend machen V' Ich habe es bereits getban." Und die Antwort" Sie lautete, wie ich erwartet hatte : ich soll mich gedulden und Zahlungsausstand bewilligen. Dieses Ansinnen habe ich zurückgewiesen, mein Ultimatum lautet, daß ich das Geld bis heute Abend erhalten muß ; ist es bis dahin nicht in meinen Händen, so werde ich bis morgen das Haus fallit erklären lassen." Der Doktor fuhr mit beiden Händen über sein kahles Haupt und nahm dann die Papiere in Empfang, die Martin ihm reichte, und die er mit großer Sorgfalt prüfte. Es steht fest, daß diese Wechsel gefälscht sind V fragte er Die Erklärung des Akzeptanten im Wechselprotest beweist das. Zudem hat mein Oheim bereits zugegeben, daß ihm die Fälschung bekannt gewesen sei; er will die Wechsel von einem Hause in Zahlung erhalten haben, das inzwischen sallit geworden ist." So muß er noch beweisen, daß jenes Haus und nicht er die Fälschung begangen hat ; gelingt ihm das nicht, so bleibt die Schuld auf ihm ruhen, und wollen Sie mir die Führung dieses Prozesses übertragen, so werde ich schon sorgen, daß es ihm nicht gelingen soll. Aber haben Sie auch schon daran gedacht, daß Sie möglicherweise die ganze Summe verlieren können ?" Ich opfere sie gerne, wenn ich nur meinen Zweck erreiche." Der Blick des alten Mannes ruhte forschend auf dem gebräunten Antlitz Martrn's. Sie müssen sehr reich sein," sagte er. Ich bin es," antwortete Martin ruhig, der edle Mann, der sich meiner annahm und mir vorwärts half, hinterließ mir später sein ganzes Vermögen; er stand allein in der Welt und betrachtete mich als seinen Sohn. Nun arbeitet das große Kapital für mich, ohne daß ich eine Hand zu rühren branche der 'er. lust dieser Forderung würde mich sehr glcichgiltig lassen." Ihr H.tupiwunsch geht wohl dahin, den Onkel im Zuchlhause zu sehen V Er hat's um meine Mutter verdient," sagte Martin, die Brauen zusammenziepend; ich habe kein Mitleid mit ihm." Schön, ich weiß nun, welchen Weg ich zu verfolgen habe, und daß dies mit aller Energie geschehen soll, darauf dürfen Sie sich verlassen. Es wäre für xuu fere Zwecke besser gewesen, wenn Sie mich früher besucht hätten, ich würde Jhnen dann abgcrathen haben, den Onkel auf die Anklage vorzubereiten. Er wird nun Mittel suchen, den Schlag zu pari ren, dadurch wird unö der Angriff schwert." Er kann ja nicht zahlen, er hat weder Geld noch Kredit" Ich spreche nicht davon, sondern von der Wcchselfälschung, die für uns in erster Linie steht. DaS müßte ihn unvorbereitet treuen : es würde ibit verwirrt
&'sBBaa&i und vielleicht zu Aussagen vericttct da den, die später als Schulöoewcis gegen ibn benutzt werden könnten." ' Er wird bei der Aussage beharren, die er mir gegenüber sofort gemacht hat : daß er selbst die Wechsel in dieser Form in Zablung erhalten und von ihrer Fälschung keine Ahnung gehabt habe." Er sagt ja, sie sei ihm bekannt gewe sen !" Er will erst später, nach dem Fallimcnt des anderen Hauses, Kenntniß davon erbalten baben." ..7vaule Mische !" spottete der Doktor, während er in seiner ruhelosen Weise mit , der Tabacksdose spielte. ,;mx wollen das schon klar machen. Kommen Sie unverzüglich zum Staatsanwalt; daö Amt des Untersuchungsrichters wird augcnblicklich von einem Assessor verwaltet, der scharf ins Zeug geht. Röder muß heute noch verhaftet werden." Er wollte die Papiere vom Schreibtisch aufnehmen. Martm legte seine Hand darauf. Mein Wort muß ich halten," sagte er, ich habe eine Zahlungsfrist bis heute Abend bewilligt, also darf ich erst morgen von meinen Waffen Gebrauch um chen." ' Und wenn er zahlt?" Er kann es nicht, von dieser Unmög lichkcit sind Sie auch überzeugt. Ich werde morgen früh wieder zu Ihnen kommen, um Ihnen die Papiere zu übcrgcben und weiter mit Ihnen zu berathen." Er reichte ihm die Haiid und ging ; es lag in seinem ganzen Wesen eine Entschlossenheit, die dem Doktor nicht gestattcte, ihn zurückzuhalten. Geier nahm mehrere Prisen nacheinander und wanderte in seinem engen K'abinet auf und nieder. Wenn dieser Prozeß mir an der Nase vorbeiginge, ärgerte ich mich schwarz," brummte er. Er nahm die Tabacksdose vom Schreibtisch und stieg langsam die Treppen hin auf. Aus dem Atelier seines Sohnes schallte ihm heiseres Lachen entgegen. Hermann stand vor der Staffeid und arbeitete; in einem Seffel neben ihm saß ein elegant gekleideter und ziemlich junger Herr, der ihm mit stierem Blick zuschaute. Ein blonder Bart umgab das rothe Gesicht, und das Erste, was dem Eintr;tenden aufsiel, war der Branntweindunst, der das Atelier durchzog. Air. Burton aus 'New Jork," stellte Hermann den Fremden vor, mein Vater, Doktor Geier." Der Amerikaner erhob sich schwerfällig und grüßte mit einer leichten Vcrbeugung. Sehr angenehm !" sagte er heiser. Haben einen talentvollen Sohn, aber eigensinnig ist er." Eigensinnig" erwiderte der Doktor mit einem fragenden Blick auf Hermann, der die Achsel zuckte. sliatürlich," fuhr Burton fort, sehr eigensinnig. Ich bin Kunstfreund und kann gute Preise zahlen, will mich malen lassen, Herr Maler Geier wurde mir empfohlen, nun komme ich hierher, wir können nicht einig werden, er verlangt mindestens drei Wochen Zeit, ich kann ihm nur acht Tage bewilligen, der Preis ist 'Nebensache." Kannst Du es nicht in acht Tagen fertig bringen ?" fragte der Toktor. Ich bin kein Dekorationsmaler," bruinmte Hermann. Wenn ich ein Bild male, dann muß es auch Kunstwerth besitzen, sonst verzichte ich lieber darauf." Well!" nickie der Amerikaner, und wieder erscholl das heisere Lachen, ich bin auch eigensinnig, entweder in acht Tagen oder gar nicht." Dann lieber gar nicht," sagte Hermann, während er zurücktrat, um den Farbeneffekt zu prüfen. Das ist noch nicht Alles," nahm Vurton wieder das Wort, während er mit seiner zitternden Hand auf einen Studicnkopf deutete, der in reichem Goldrahmen an der Wand hing. Ich sehe jenes Bild, es gefällt mir, ich will es kaufen " Und ich sage dem Herrn, daß es nicht zu verkaufen sei," unterbrach Hermann ibn mürrisch. Well, er sagte mir das, aber da es kein Portrait ist, glaube ich es nicht. Was meinen Sie, was ich geboten habe? Tausend Dollars, er lacht mich aus und sagt mir, ich könnte zehntausend vergeblich bieten. Ein Maler sollte doch froh sein, wenn er verkaufen kann." Vorausgesetzt, daß er es nöthig hat," spottete Hermann, während er die Farben auf seiner Palette mischte. Was Jhnen das Bild werth ist, das ist es mir auch werth, ich nage noch nicht am Hungertuche." Der Doktor schüttelte den Kopf, Ma ster Vurton lachte abermals und griff nach seinem Hute. Na, Sie besinnen sich vielleicht noch," sagte er, ich wohne im Adler, aber ich verlange heute noch die Entscheidung. Empfehle mich Ihnen, ,neine Herren." Er warf noch einen Blick auf das schöne, vortrefflich gemalte Bild, dann ging er mit schwankenden Schritten. Der Narr !" brummte Hermann, ihm einen zornglühendeii Blick nachsendend. Mit ihren paar Groschen glauben diese Herren Alles erzwingen zu können ; wäre er nicht betrunken, ich hätte ihn die Treppe hinuntergeworfen." Der Doktor hatte eine Prise genommen ; er ließ den Blick mit sichtbarem Unmuth durch das elegant und künstle risch geschmackvoll ausgestattete Atelier schweifen, in dem eine fast peinliche Ord nung herrschte, die den kleinlichen Eba takter des Malers bekundete: Man muß das Geld nehmen, wo man es sindet," sagte er, ich würde ihm innerhalb acht Tagen sein Portrait geliefert baben ; wie es ausfiel war dann seine Sache." Nein, das war meine Sache ; wenn er das übereilte und deshalb schlecht ausgeführte Bild nicht akzeptirte, konnte ich doch die Wand damit tapeziren und für solche Dekoration war mir sein Ge sicht nicht interessant genug. Er soll zu einem Photographen geh'n, der lie fert's ihm binnen vierundzwanzig Stunden. Dann hättest Du ihm wenigstens den Mädchenkopf verkaufen sollen." Das Portrait Erna's ? Er kann mir nicht so viel bieten, daß ich mich von ihm trenne." Der alte Mann hatte sich in den Ses sel niedergelaffen er drehte die Dose
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raiuo ln oen .anocn uno )at) nur finsterem Blick der Arbeit. dcZ Sohnes zu. Was kann sie Dir noch gelten !" sagte er. Sie ist die Braut eines Andern -'J Sie wird es wahrscheinlich nicht lange mehr sein," unterbrach ihn Hermann, dann trete ich als Freund in meine früderen Rechte wieder ein, und Niemand soll wagen, sich noch einntal zwischen uns zu drängen." - Bah, sie ist unbemittelt, sie hat keine Familie, die Dir. in irgend einer Weise nützen könnte, und darauf muß heutzutage ein Künstler seh'n, wenn er vorwärts kommen will. Ich habe Dir damals schon abgerathen, und ich war herz lich froh, als das Mädchen sich mit' einem Anderen verlobte; ich rathe Dir auch heute,' schlag' sie Dir aus dem Sinn, Du kannst eine bessere Partie ma chen." Damit ging er hinaus, und bald darauf verließ auch Hermann das Haus, um den Wunsch des Vaters zu erfüllen. Sein Weg führte ihn an der Apotheke Wend's vorbei, er warf einen Blick durcb die Glastbüre, und als er den Vro visor allein in der Offizin sah, trat er ein. Peter Gummich, der Provisor Wend's, war ein kleiner, hagerer Mann mit einem bartlosen listigen Fuchsgcsicht. Das ehemals blonde Haar, das nur spärlich noch den spitzen Schädel bedeckte, war bereits ergraut, Geiz und Verschmitztheit sprachen aus den scharf markirten Gesichtszügen. Sind Sie allein zu Hause ?" fragte Hermann jetzt mit einem raschen Blick auf die halb geöffnete Thür des Kabinets. Der Provisor nickte bejahend und holte unter dem Verkaufstisch eine Flascbe hervor, aus der er ein kleines Glas füllte ; er schob es dem Maler hin und nahm die unterbrochene Arbeit wieder auf, die darin bestand, daß er einige Arzneien in einer Porzellanschale mischte. Hermann trank das Gläschen aus und stützte sich auf den Tisch, um dem Provisor zuzuschauen. Ihr habt doch ein angenehmes und lukratives Geschäft,- Ihr Giftmischer," sagte er scherzend. Neunund neunzig Prozent im Handumdrehen zu verdienen, ist eine schöne Sache." )ledensarten !" erwiderte Gummich mürrisch. Was verdient wird, steckt der Prinzipal allein ein." Er hat's auch nöthig, die Hochzeit wird ja nun wohl bald gefeiert werden l" Dumm genug iväre er dazu." ,Nenne:i Sie das Tuminheit?" Hat ein Junggeselle nicht ein freieres Leben ?" Geschmackssachen,alter Freund," lachte Hermann. Eine junge Frau bringt Leben ins Haus " Und auch Aerger, ich danke dafür ! Die junge Frau wird den Schwachkopf bald unter dem Pantoffel haben und dann natürlich verlangen, daß auch ich nach ihrer Pfeife tanzen soll." Das ließe ich mir auch nicht gefallen," erwiderte Hermann, das lange Haar von der Stirne zurückstreichend, ich kenne die Zukünftige, sie hat ihre Launen." Wie alle Weiber !" brummte der Pro visor. Und weil sie arin ist, ist sie auch anspruchsvoll und eigenwillig, eine schlimmere Wahl hätte Wend nicht treffen können. Verrathen Sie ihm nicht, daß ich Ihnen das gesagt habe, er sollte überHaupt nicht hcirathen." Das hab' ich ihm hundert Mal ge sagt," entgegnete der Provisor, während er die Arznei in einzelnen Dosen abwog, er ist der Stärkste nicht, die junge Frau wird ihn rasch unter die Erde bringen." Sehr wahr, ich würde ihm rathen, einige Jahre in einem südlichen Klima zu verbringen, damit er seine Gesundheit befestigt. Sie können ja inzwischen die Apotheke verwalten." . Ich will sie ihm abkaufen, wenn er nicht einen zu hohen Preis fordert." Haben Sie so viel Geld?" Ich habe vor Jahren einige Tausend Thaler geerbt," sagte der Provisor, aber es reicht nicht, um eine anständige Apotheke zu kaufen, und in einer Laitdapotheke auf einem kleinen Dorfe mag ich nicht vegeitiren, der Bauerngeruch ist mir verhaßt." Da böte sich Ihnen hier die schönste Gelegenheit, Ihren Wunsch zu erfüllen," erwiderte Hermaun mit einem lauernden Blick, schlagen Sie es ihm vor, vielleicht ist er so verständig, die Vortrefflichkeit Ihres Rathes einzusehen. Aber Sie dürfen ihm nicht sagen, daß Sie mit mir darüber gesprochen haben, das würde ihn mißtrauisch machen, um so eher kann ich ihm dann auch denselben Ztath geben. Adieu !" Bald darauf erschien Josef Wend ; ein Blick in das umwölkte Gesicht ließ den Provisor -erkennen, daß die üble Laune seines Prinzipals sich nicht gebeffert hatte. Der Apotheker ging in sein Kabinet und legte dort Hut und Ueberzieher ab, dann kam er tvieder in die Offizin. lNortsetzung so'at.) Dr. O. G. Pfass, Orzt, Qunbarzt S Geburtshelfer. Office nud Wohznng : 485 SXalison iVvenne Sxrä)ftn d : Norgen 8:&i Uhr. nachmittag rn S I S Uhr. end , 7 Itt I Nhr. tZT ele,bo .
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