Indiana Tribüne, Volume 9, Number 52, Indianapolis, Marion County, 11 November 1885 — Page 3

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Roman von Ewald Anguft' König. (Fortsevung.) Rege Dich nicht auf," unterbrach Hertha ihn bltlend, dann kann noch Llllcs gut werden. A!it Trotz und Drol'ungcn ist nichts zu erreichen, das wurde mir im Verlauf Eurer Unterredung tlar; aber wenn Tu nachgeben und um Itach' , srcht bitten wolltest " Das kann ich nicht!" brauste er auf. Den Triumph, dap ich mein graues Haupt vor ihm beuge, soll der Bursche nicht erleben. Ich will mit SAlinger berathen, ob die drohende Gefahr noch abgewendet werden kann, aber ich hege keine Hoffnung." Er stieg die Treppe hinunter und trat mit finster umwölkter Miene in das Bu-. reau. Der junge Kommis blickte scheu zu ihm auf, Salinger schob die Feder hinter das Ohr und trat an das Pult seines Prinzipals, auf dem die kurz vorher angekom menen Briefe, geöffnet lagen. Sind die Tagesgeschäfte erledigt " fragte Röder leise. Der Buchhalter bejahte und nahm die Briefe auf. Sie können nach Hause gehen, Hen Wilde," wandte der (Ihef sich an den jungen KommiS. Ich mache Sie noch einmal darauf aufmerksam, daß Sie von Allem, was in meinem Hause vorfallt, draußen nichts verlauten lassen dürfen. Merken Sie sich das wohl, ich würde mich genöthigt sehen, Sie augenblicklich zu entlassen, wenn Sie dieses Verbot übertreten." Der junge Mann versicherte, daß er so verschwiegen sei wie das Grab, und ent fernte sich. Wir haben keine Hoffnung mehr," fuhr Nöde'r nach einer Pause fort, das Haus Gibson und Kompagnie macht seine Forderungen geltend, und verlangt Zah lung bis morgen Abend. Hier ist der Ztechnungsauszug, Sie brauchen ihn nicht zu prüfen, er stimmt mit unseren Büchern überein; die fatalen Zahlen haben sich meinem Gedächtniß zn genau eingeprägt, als daß ich daran zweifeln könnte." Salinger hatte nur einen flüchtigen Blick auf das Papier geworfen, er nickte zustimmend. So ist der fremde Herr, der Sie vorhin besuchte, ein Vertreter des Hauses?' fragte er. Wäre er nur daö, so ließe sich mit ihm unterhandeln, und ich gäbe noch nicht alle Hoffnung verloren. Er ist mein eigener Verwandter, der auS Haß gegen, mich diese Forderung gekauft hat, um mich zu ruiniren." Nöder wanderte auf und ab, um seiner Erregung Herr zu werden. Wir wollen kämpfen bis zur letzten Stunde," sagte er nach einer langen Pause. Den ken Sie noch einmal über die Sachlage nach, ich will es ebenfalls thun, vielleicht sinken wir noch einen Weg, auf dem wir uns die nöthigen Mittel verschaffen fön nen. Gehen Sie heim, hier ist heute Abend ja doch nichts mehr zu thun, und ich möchte allein sein, um ungestört nach denken zu können." Ein kühner Entsch luß. Mit sorgenschwerem Herzen hatte Friedrich Salinger das Haus seines Prinzi pals verlassen. Der Ausbruch des Falli ments machte ihn brotlos, erspart hatte er nichts, denn von seinem Gehalt mußte er seine Schwester ernähren, mit der er zusammenwohnte. Die Eltern waren todt, andere Geschwister oder vermögende Verwandte besaß er nicht, und von seinen Freunden hat:e er nichts zu hoffen. Freilich, die Schwester war verlobt, und wenn sie heirathete, so konnte er bezüglich der Nahrungssorgen ihretwegen beruhigt sein; aber diese Hei rath lag noch in weitem Felde, und er selbst wußte nicht, ob er sie wünschen 'sollte, denn es war kein inniges Verhältniß zwischen den Brautleuten es schien fast, als ob die Verlobung übereilt gewe sen sei. So trat er denn mit schwerem Herzen in seine Wohnung, die an einer stillen Straße im zweiten Stockwerk eines kleinen Hauses lag. Es war ein einfach, aber traulich eingerichtetes Wohnzimmer. Das hübsche Mädchen, das beim matten Schein der Lampe an einer Stickerei arbeitete, kannte den traulichen Eindruck nur erhöhen. Erna war groß und schlank, wie ihr Bruder, sie hatte dieselben braunen, treuherzigen Augen, und auch auf ihrer t i t . rr i. t Ättrn tagen ouniic wauen, oic von geheimer Sorge zeugten. Du kommst heute früh," sagte sie mit einer weichen, sympathischen Stimme, indem sie sich er bob, um lhm Hut und ueberrock abzunehmen, ist es schon eingetroffen, was wir befürchteten V Noch nicht," erwiderte er, sich zu ei nem Lächeln zwingend, aber ich will Dir nicht verhehlen, daß wir vor dem Ende angekommen sind." Der arme Herr ! Wie wird er den Verlust seiner Ebre und seines Namens ertragen ?" Liebes Kind, es sind die Folgen der etgenen Schuld," sagte er, indem er mtt dem Taschentuch den naffen Bart trocknete und einen Stuhl an den Tisch rückte, ich habe oft genug abgerathen und auf die Möallchkelt Dieser folgen ytngedeutet. abeV meine warnende Stimme wurde nicht beachtet." Erna hatte die unterbrochene Arbeit wieder aufgenommen; sie blickte lauschend auf das dunkle Fenster. Wie ! . . . I " .vtA.ft.tA ftft .1 . I VU9 iUltUcl vjitpt ! mtiiUt VIUUU ernd. Das muß zur Überschwemmung führen." ' . Die haben wir schon' antwortete er. Unsere Schiffsbrücke soll morgen oder spätestens übermorgen abgefahren werden, man hält sie so lange wie es möglich ist, um die Verbindung mit dem jenseitigen Bahnhofe nicht zu erschweren. Erna 'achtete nicht mehr auf die letzten Worte, ihre .Gedanken beschäftigten stch wieder unt anderen Dingen. ..Was wird , Herr Jioder nun anfangen ?" sagte sie, während die kleine Hand emsig arbeitete. ! Und seine Todter ist noch mehr zu bedauern als er."

Und wir? Sind wir nicht auch zu bedauernd" erwiderte er, nicht ohne Bitterkeit. Du zäblst freilich zu den gedul bigen Naturen, die an sich selbst zuletzt denken." Sie blickte auf, ein schmerzlicher Zug lag um ihre Lippen. Was nützt es mir, wenn ich klage ?" sagte sie. Ich ändere und bessere nichts dadurch. Du wirst Deine Stelle verlieren und dann wohl auch eine andere sinden, und ich je nun, ich muß geduldig abwarten, was mir die kommenden Ta-

ge bringen." Ein schmerzlicher Seus!er folqte diesen Worten, emsiger fuhr die Nadel mit dem bunten Faden durch den Stramin. ..Wie gefallt tt Diese Stickerei V fraqte sie nach einer Weile, und ihre Stimme klang wieder heiter. Ich glaube, ich werde Ehre damit einlegen." - , . m .. L. Du weißt, wie icv daruver venie," erwiderte er mit einer ablehnenden Handbeweguag. Du wirst Dir mit diesen Arbeiten die Augen verderben. Und weshalb ? um einige Groschen zu verdienen. Mein Gehalt reichte aus, um unsere bescheidenen Bedürfnisse zu befriedigen, ich babe es nie gut heißen können, das! Du " Schilt mich nicht," unterbrach sie ihn bitteiid. Ich kunn die Hände nicht müssig in den Schooß legen und habe manchen Thaler verdient; das Geld soll für schlimme Zeiten unser 'Nothpfennig fein. Das verhüte der Himmel !" So sage auch ich, aber Niemand kann mit Sicherheit wissen, was ihm der nächste Tag bringt, und spart man in guten Tagen, so darf man den schlimmen ruhiger entgegensehen. Ich habe niein Examen als Lehrerin gemacht, ich Wäre vielleicht beffer Gouvernante geworden, aber das wolltest Du ja auch nicht." Weil mir der Gedanke, Dich unter fremden Leuten zu wissen, unerträglich ist." Weil Deine Liebe mich schützen möch. te vor jedem rauhen Lüftchen," sagte sie, ihm einen innigen dankbaren Blick zuwerfend. Ich habe Deinem Wunsche nachgegeben und bin bei Dir geblieben, nun lay' mir auch diese Arbeit, an der ich Vergnügensinde." Wenn Dein Verlobter Kenntniß davon erhält, wird er Dir bittere Vorwürfe machen." Josef?" fragte sie, und die alten Schatten umwölkten wieder ihre Stirn. Was kann er mir vorwerfen ?" Josef Wend ist ein eitler Mensch und die Apotheker haben ihre Schrullen. Kommt er heute V Er sagte mir vorgestern, sein Provi sor gehe heute aus, da muffe er in der Ofsizin bleiben." Der Provisor scheint ja sehr ost auszugehen !" Wie spöttisch Du das Zagst, Friedrich !" Ist es nicht die Wahrheit ?" Sein Blick ruhte, forschend auf ihrem schönen Antlitz. Mu scheint. Dein Bräutigam vernachlässigt Dich seit einiger Zeit-" Und wenn es der Fall Ware, glaubst Du, daß ich ihm deshalb einen Vorwurf machen werde?" unterbrach sie ihn, und ihre Blicke begegneten sich jetzt. Er muß wissen, was er thut, ich habe nicht das 3!echt, ihm Vorschriften zu machen." Du würdest dieses Recht beanspruchen, wenn Du ihn so innig liebtest, wie .e Braut lieben soll." Zweifelst Du daran?" Ja, Erna, ich habe schon am Tage Eurer Verlobung daran gezweifelt," erwiderte er mit gepreßter Stimme. Sag's nur offen heraus. Du fühlst Dich nicht glücklich an seiner Seite, um meinetwegen hast Du ihm das Jawort gegeben. Du backtest, durch diese Heirath würde ich von einer Sorge befreit werden, glaubtest vielleicht, die Liebe Deines Bräutigams würde auch in Deinem Herzen die Liebe wecken, und siehst Dich nun in diesem Glauben getäuscht. Josef Wend ist Egoist vom reinstem Wasser, eitel uud hochmüthig " Er brach ab, ein leises Pochen hatte an der Thür sich vernehmen laffen. Erna stand auf und öffnete ; eine Dame, in Mantel und Schleier gehüllt, trat fast athemlos ein. Friedrich fuhr erschreckt von seinem Sitz empor, als die Dame den Schleier zurück schlug und er nun in das bleiche Antlitz Hertha's blickte. Sie hier ?" fragte er. Was ist vorgefallen, mein Fräulein ?" Ich bitte um Verzeihung, wenn ich störe," sagte Hertha mit stockender Stimme, die Angst treibt mich zu Ihnen, ich kann ja nur hier ungestört mit Ihnen sprechen. Bleiben Sie nur, Fräulein Salinger," fuhr sie fort, als Erna sich entfernen wollte, ich kann mir wohl denken, daß Ihr Herr Bruder keine Geheimniffe vor Ihnen hat, da werden Ihnen auch die Verhältniffe in unserem Hause bekannt sein." Hertha ließ sich in eine Ecke des Sophas nieder, ohne Hut und Mantel abzulegen; die Geschwister nahmen ihr gegenüber Platz. Was ist die Ursache Ihrer Angst ?" fragte Friedrich voll herzlicher Theilnahme. Der Besuch, den mein Vater heute Abend empfing.' Papa hatte mir vorher seine Verhältnisse klargelegt und auch seine Befürchtungen ausgesprochen; dann kam der Besuch, ich ging ins 3!ebenzimmer und hörte jedes Wort der Unterredung." Ihr Herr Vater sagte mir, der Fremde sei ein Verwandter, der ihn haffe," erwiderte Friedrich. Er ist der Sohn einer Schwester meines Vaters. -Kennen Sie die Geschichte i. r ,-r- r i a.. ' ' ' 1 vleser cywesier v Ja, meine Mutter hat sie mir erzählt. so weit sie ihr bekannt war ; was drüben aus der unglücklichen Frau geworden ist, wußte sie nicht." Sie hat mit Noth und Armuth zu kämpfen gehabt," erwiderte Hertha; meinem Vater wird nun der Vorwurf X i V - .. l!. fi l . ' gemalyr, oav er ore cyuio oaran trage. Daß dieser Vorwurf Haß erzeuaen munte, werden Sie begreifen, und dieser Haß hat meinen Vetter bewogen, die Förderungen zu kaufen, um meinen Vater zu ruiniren." So muß Ihr Vetter ein reicher Mann km," sagte Friedrich kopfschüttelnd; wie

aoer vereint sich das mu ver Mty und Armutb seiner Mutter?" Er sprach von einem Wohlthäter, der sich seiner angenommen und ihm vorwärts geholfen habe, und er sagte auch, daß er reich genug sei, um den Verlust dieser bedeutenden Summe verschmerzen zu können." Dann darf man von seinem Haß das Schlimmste erwarten," warf Friedrich besorgt ein. Und ist es wahr, daß mein Vater ruinirt ist, werni mein Vetter seine Drohung erfüllt ?" fragte Hertha mit bebender Stimme. Ich möchte das gerne bestrciten, wenn ich noch einen Hoffnungsstern entdecken könnte." Armer Vater ! Er wird die Schandö nicht überleben." FürchtenSie nicht gleich dasSchlimmste," versuchte Erna sie zu trösten ; wenn das Unglück kommt, so kann man mehr tragen, als man glaubt. Wohl droht Ihrem Herrn Vater ein trauriges Loos, aber er ist ein Mann, er wird sich in das Unvermeidliche zu sinden wissen." Der Sturz ist zu gewaltig, l? dafl er es könnte. Alle werden xl:i: ilm herfallen und kein putt Haar an ym lassen; sie w.'rden ihn hetzen, bi sie ihn der Verzweiflung in die Arme getrieben haben. Sehen Sie gar keine öiettung mehr, Herr Salinger? Nicht die Möglichkeit einer Rettung ?" Es giebt nur eine einzige Möglichkeit," sagte Friedrich, die Wimpern sen kend, da er den flehenden Blick Hertha'S nicht ertragen konnte, die, daß wirZahlungsauSstand erhalten. Könnte Ihr Vetter bewogen werden, unS diesen zu be willigen, dann ist der Auöbruch des Fallisjcments wohl zu verhüten." Ich dachte es mir," nickte Hertha, und ich danke Ihnen dafür, daß Sie mir reinen Wein eingeschenkt haben. ES müßte also versucht werden, dieses Zu geständniß von meinem Vetter zu erlan gen, und diesen Versuch werde ich machen." Friedrich blickte überrascht auf, Erna nickte zustimmend. Mein Vater will es nicht," fuhr Hertha fort, und ich glaube auch, daß er es nicht kann, denn sein Kopf ist ebenso hart und trotzig, wie der meines Vetters. So will ich diesen denn besuchen und ihn bitten, uns nicht unglücklich zu machen." Warten Sie bis morgen," erwiderte Friedrich nach kurzem Nachdenken. Abge sehen davon, daß Sie in so später Stunde nicht wohl einen Herrn im Hotel aufsuchen können, gebieten auch andere Gründe den . Aufschub bis morgen. Die Unterredung mit Ihrem Herrn Vater wird Ihren Vetter in eine gereizte Stimmung versetzt haben, Sie selbst sind ebenfalls erregt " Ich werde es auch morgen sein." Gewiß, aber es ist ein Vortheil für Sie, wenn Ihr Vetter ruhiger geworden ist." Sie haben Recht!" Hertha erhob sich. Ich werde warten. Ich bitte nochmals uni Entschuldigung " Davon kann keine Rede sein," unterbrach Erna sie, im Gegentheil danken wir Ihnen für das uns geschenkte Vertrauen. Sie werden uus stets mit Freuden zu Rath und That bereit sinden, wenn Sie der Freundschaft bedürfen. Hertha reichte ihr beide Hände. Tausend Dank;" sagte sie bewegt. Ich nehme Ihre Freundschaft als eine Gabe an, deren Werth unschätzbar ist, und ich hoffe, einmal Gelegenheit zu sinden, diesen Dank auch durch die That beweisen zu können. Ich habe Trost und Ermuthigung hier gefunden, das werde ich niemals vergessen. Ätit dem Hut in der Hand, stand Friedrich zur Begleitung bereit; Hertha wollte sie ablehnen, aber er beharrte dabei, daß er sie nicht allein gehen lassen werde, und sie gab gerne zu, das; die Begleitung in der späten Abendstunde ihr erwünscht war. Der Regen hatte nachgelaffen und der Wind war schwächer geworden; dann und wann brach das Licht des Mondes für einen kurzen Moment durch das schwarze Gewölk, das hoch über ihnen, vom Sturme gepeitscht, in endlose Ferne sich verlor. Und nun danke ich Ihnen nochmals von ganzem Herzen," sprach Hertha, indem sie vor ihrer Wohnung stehen blieb und ihm die Hand' bot, ich hoffe, es werden wieder beffere Tage kommen, dann soll auch Papa erfahren, wie treu Sie in dieser schweren Zeit zu uns gestanden haben. Gute Nacht !" Sie nickte ihm noch einmal zu und entzog ihm rasch ihre Hand. Er schaute ihr nach, wie sie hinter der Hausthür verschwand, und sein Blick ruhte traumbefangen noch eine geraume Weile auf dieser Thür. Während er seinen Gedanken nach ging, war er vor einem Nestanrationslolale angekommen, das er häusig zu besu chen pflegte ; er ging hinein um bei einem Glase Wein noch ein Stündchen weiter zu träumen. Es waren noch viele Gäste anwesend, sein erster. Blick fiel auf den Verlobten seiner Schwester, der, beim Abendessen, an einem Tische allein saß.- t Der Apotheker Josef Wend war ein Mann von etwa sechsunddreißig Iahren, eine schmale, ziemlich hagere Gestalt, stutzerhaft gekleidet, mit einem goldenen Lorgnon auf der Nase, hinter dessen Gläsern die lebhaften Augen neugierig funkelten. Ein lang hinunter wallender schwarzer Backenbart umrahmte das blaffe Gesicht, .das nicht unschön war, aber dennoch keinen angenehmen Eindruck machte. Der Hasenbraten ist vorzüglich," sagte :r mit einer etwas schnarrenden Stimme, als Friedrich nach kurzem Gruß ihm gegenüber Platz genommen hatte, ich kann ihn Dir empfehlen." Danke," erwiderte Friedrich lakonisch, ich habe bereits zu Nacht gegessen. Ich glaubte, Du könntest heute.Abend nicht ausgehen?" Der Apotheker nagte an einem Knöchelchen und sandte über den Rand des Lorgnons einen lauernden Blick hinüber. Äiein Provisor ist früber heimgekommen, als ich erwartete," sagte er. So,, so ! Dein Provisor geht ja sehr

j häusig aus." .Weshalb soll ich es ihm verwebren ?

ut it ein alter Herr, ich yave ihn noch von meinem seligen Vater übernommen und kann mich in allen Stücken auf ihn verlassen, da muß man einige Rücksicht nehmen." Größere Rücksicht als auf die Braut ?" Hinter den Gläsern des Lorgnons blitzte es auf, gleichwohl nagte Wend mit scheinbarer Ruhe an dem Knochen weiter. Du scheinst Übel gelaunt zu sein," sagte er, aber ich kann Dir das nicht verdenk:; die schlimme Lage, in der Dein Prinzipal sich befindet" Bitte, laß das aus dem Spiele !" Willst Du mit mir Streit beginnen V Nein, aber ich muß Dich darauf aufmerksam machen, daß meine Schwester Ursache hat, sich über Dich zu beschweren." Der Apotheker legte den Knochen hin und schob seinen Teller zurück, dann reinigte er an der Serviette die Lippen und Finger. Hat sie das gethan ?" fragte er gelassen. ,,Sie ist zu geduldig dazu " Na, dann beschwere Du Dich auch nichts ich wüßte nicht, welche Veranlas sung ich dazu gegeben hätte." Deine zunehmende Kälte," erwiderte Friedrich jetzt mit schärferer Betonung, glaubst Du wirklich, ich bemerke das nicht ? Deine Besuche werden immer seltener, von Eurer Hochzeit ist keine Rede nlehr. Du suchst täglich neue Ausflüchte" Na, nun ist es genug," unterbrach Wend ihn mit einem drohenden Blick. Ich kann mich ebenfalls beschweren, mein Bester ; wenn man mich der Kälte beschuldigt, so gebe ich diesen Vorwurf zurück, Erna hat ihn eher verdient. Ich besuche sie, so oft ich Zeit habe, mein Geschäft darf ich doch ihretwegen nicht ver nachlässigen ! Und was die Hochzeit betrifft, so eilt es mir damit noch nicht ; ich habe den Termin zu bestimmen, und ich werde ihn festsetzen, sobald in meinem Hause die nöthigen Einrichtungen getrof sen sind." w u.'.d meine? Schwestereilt es damit auch nicht," erwiderte Friedrich, der sich von seinem Groll mehr und mehr hinreißen ließ, ich sprach nur davon, um Dich zu beweisen" Daß Du in gereizter Stimmung bist, däS ist Alles !" fuhr der Apotheker fort. Du könntest mich auch hineinbringen, dann hättest Du die Folgen zu verant Worten." Welche Folgen, wenn ich fragen darf?" ' Laß es gut sein, wir wollen unseren Wein in Frieden trinken." Du spielst auf die Möglichkeit eines Brucks an ?" Wünschest Du ihn ?"' Das sage ich nicht, aber ich würde mich nicht darüber betrüben. Tu warst früher anders, Josef ! Erinnerst Du Dich nicht mehr der Versprechungen, die Du mir lachtest, als Du um Erna warbst ? In den ersten V!onaten warst Du ein aufmerksamer, zärtlicher Bräutigam, und Erna fühlte sich glücklich ; was ist nun so plötzlich zwischen Euch getreten?" Vielleicht die Entdeckung daß Erna bereut, mir ihr Jawort, gegeben zu haben." Was bringt Dich auf diese Idee?" fragte Friedrich, dem das Blut heiß von der Stirne nach der Schläfe stieg. Hat sie Dir je ein Wort gesagt, das " Sie ist zu klug, um ein solches Wort zu sprechen, man kann ja auch in den Augen lesen, wenn die Lippen geschlossen bleiben." Und ich sage Dir, wenn Erna diese Reue fühlte, so würde sie kein Hehl daraus machen!" Dann möchte ich wünschen, daß sie nicht mit anderen Männern kokettirt." , Das ist eine Lüge !" rief Friedrich so laut, daß die Gäsie sich nach ihm umschauten. Mi? scheint, cö sollen Gründe gesucht werden ; ich will Dir nur sagen, daß diese Mühe unnöthig ist, und daß ich für jede Verleuindung Erna's 3!echenschaft fordern werde. Ich erwarte, daß Du morgen die beleidigenden Worte zurücknimmst, sie machen Dir selbst nur Unehre". Er hatte sich erhoben ; ohne seinen Wein auszutrinken, entfernte er sich. Betroffen blickte der Apotheker ihm nack. (Fortjekung folgt.)

Dr. . G. Psass, Qrt, Qnndarzt sah Geburtshelfer. Office und Qohnang : 3ticlifoii Arennet Prechftnnd: orgen von 8'fti 9 Uhr. achmittagl ,n lbitB Uhr. Unb ttn 7 lil I Lhr. 27 eleVdo S3. Bau und UnterlageIilzl Jdei- n5 dreifache? Tachvattrial. Dach-Filz, Vech, Koblen-Tbeer, Dach-Farben :c. SIMS & SMITHER, 169 53s A Warykand Sk. tryftJT&&&JifcffSM All MMN Weg iNanneSrraftdollftandlgherzuftellen,! vxvft, Imri) frffcft feie f Artnfirtr mifc4Tftrr ttÄfT mk.i - i r . o mm v wm. Skschlechtkrakheita sicher und dauernd zu licura, serner genaue usuarung llder au, ttarkeitl Weiblichkeit! Ehe! Hindervige der.selben und ßeilung, zeigt da gediegene Buch ,rr rnnngs.nnkkrz" A.Ausl., u Lttten rnitadlreicken Uitniirmtn 9HTb,m Smtrhin' tzDeutschode,EnglischgegenEinsendnvgvon25I 'ro in Post-Stamxs, sorgsam erpackt, srei Versandt. . 1 ttdresft: Deutsches HeilinstituUI Clinton! risco, jruaawy, New TOflc. N. T.

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tBtai) No. 228 Ost Washington Straße. Nachfolger von wm. rir,-aEFir,iL,iiv rslUri St wKte MI l &mvZ2?-JZ2Ji' ' ' tc: fzzwn M , j Eiseubahu -Zelt -Tabelle. Lnkunft und Abgang der Eisendanzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 24. Mai 1885. Zeffersondille, Nadlson und Indlovapoli vtsevdain. Ldgeng: vuknuft: - -" 9 W 8 nadKcc... 8.15 ' Zd5htkrtagIg.U 2d KRad Vkail 3.W N I P 5 5t fcsi. 7.0 b,ud k P tg. 6.45 9.ra l Ct S gUa lt.OR Id r tüa. .. .lg B dKadall S.43B Landalia Line. RcUXraU .... 7.15 Ba Zag 0)n, V 12.00 R lim Haut . 4.00 LZ Zaeifte ti 10.45 It Jnd'rttLouth endSi 8.15 Sm 3 th e,dr4.00m chu,l,u, 3.00 B vail und I.. . 10.00 Ta Srxreß . .. 3.33 Km stall unbice... 4.15 Ra Loutd vend 5 rtnfc'plltr... 5.BBa Sthnd5Jr Tltveiand, TolUWdttß, kwkiunatt und Zkdik. uapolit eiseubahn (Bee Line.) R98frtl.. 4 00Bm(l e8 6.40 Brn nderio ...10.10 9tHJt 3 1 .11.15 Anders ... JXRa 3 ta f i 6.15 Km D et 8 lj.10.l5Ra tone Tl r. 10.05 B Kl)P r.... 7 20ttm 23 0o;tn Na Vrightsood Division, T. T.C.nd I. gar.g täglich. 4.0La. 10.13 it M 11.15 tm i 3.15 Um täglich. 3.30 täglich. 6.40 ea 1155 l.iXu k a a täglich. S.&1 m tagi,ch.llZ.1ia taglich. 7.15 m I kinnnnatt, Jndienapolit, Lt. Lonis n. khieag, isendahu. Tinkwnati Division. Kkouilv.F L. 4.00 Bm , Jndianap 9U' . lg IS B inetnnati Äs Bm l KL'vtU k p. 11.5 M TlNktnnati 11.15 i KteZiern es C 30 um C 8 i 9 (.. S..45 Sa I C et 8 8 S ine. ftec 6 56 m i täglich l a c c. 4A5 m Chicago Division. CtO Butl tx. 7.10B htc üou F 2. tägliche eug.. 3.35 Ba favu ftec . .10.(5 Da ismupt.. z.tsoKu tncinnott Bet. 6 43 Hu hicag Stail p.:3.10 a Heftern r 5.10 S täglich re 11.30 yiMburg, Cbclas&ti & et. Lonis tiiseniah y SV , ich ee ug. 9x tagu9 .iu va i enom eottat. ?. Ba DA 9t ttUlsiKQ ÖB . HOatBun6onnt.ll.10Bm DCCBUlg. eottntagl 4.00 Ka VPjlS5B i täglich h.. 4.Z5Ka Dauton A aulg eount 5.40 Ba Chicago ölont, Chicago Schnell ia tag 11.15 hicagorxrZ.11.00Si i tagiiQ 11 a E D l u. Eenntsg .... 4.35 Kv V Ptt 5P tögl'ch 10 JO Ka Sastou 9 cul. Ldnntag 7.00 Ba via Zkokomo. . . Znd' Lou. echn,L,ua... 4.00 Ea Jndxl' &9U. 9ivtt 3J4 Ka Wabash, St. LoniZ & Pacisie. Dt LtcMatl 7.15 Bm I I 3.15 m htdMich 1, kd 7.15 Nm hiK rtSg JOQ Ka Xol t r.. 10.45 Ba Det t Uail. i II a 4.00 Ba Indianapolis und Vincennes Eisenbahn. atl airo i 8.15 Ba I Btnn,I Ecc.10 40 Km Bt,,nne ftec . 4.00 tm RaU airo. iO a Cinewati,Hamiltonä:IndiasapoliZkisenbah SB dp tLoui 4.00 Bm onerlctacc 4.35 N SndxlßuSt. L. 11.10 tn T...V v.65 vm SonnerlolIeScc tJSQ a atl. li.50 Ba Jnd, u tLuillO. Km tinctnnan kcc ajam a, Jndiana, VloonUngtsn nndVefteru visenbahs. Sae ,z,il.. lCrn nieigct 5.05 krao?sordv.ke. Nm BU 3 I tägll.10 afier 6 tx. täglich 3.451 Cinc tftt 11.00 a Atlantik 4JSXa 6t. Louis Didisio. sresi ld .. 4 3Z VI Nachtk 3ÄJ Ba oU Xafi9. Ba I Kail u 5Caa x.lt.44 Xm acht 9g Il.d0 m l oresield ftec. Okftliche Didisien. Oeftl. all.... 4.15 I Paeifie rvreß... 7 45V regt. cxre,....lt Z0BM r I l 10 35Xa ttantte El,.... 4 4sNm 1 Wefier ;i .... 4 405ta Indianapolis end St. Lonis Eisenbahn. rag Srrkkß, er. taglich 7.18 B oftu 6t a x. 5.30 Km tä c e 3.45 Ba Boctl Bässen gtt .1610 9ta JDao tjc tagl. tXKu Jndianorolis e 3.3,Nw 9t U Ct Ü I tägllch I igllch I u e e.105 Lonisdille,New Albany & Chicago. Mr.kinL. Chicago ilBl..ll.TJ?:a ZNonon ftec 5.0UJI ich ttUa hicag. I 9laU ll.45f.rn Chicago 9h tgl.. 3.318 onon ftc 10X ich. it, it hie. I all. 3.UB Lüg lt r. . Lehnseffel? U Schlas.AageN. it x. Pr-ar. mtt d tekor OHIO INDIANA MICHIGAN MW THE BUSINESS HAN lThea he travela -vrauta to gx quick, wantü to be comlortable, wanta to arrive at dcstinatloa oa tiine, in lact, wants a ßtrictly basineM trip, nna conseqncntly takes the popnlar Wabash Route, feelins that he is stire to meet

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