Indiana Tribüne, Volume 9, Number 51, Indianapolis, Marion County, 10 November 1885 — Page 3
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Alkxandcrhof.
Noman von I. v. Arun B arn o w. (Fortsetzung und Schlub.) Florencc flog nichr als sie ging dem Schlosse zu, obgleich ihr fast die Füße den Dienst versagten. Sternau blieb bei dem Besinnungslosen zurück. Sollte ihn wirklich die Aufregung dieser Stunde, das Loslosen von alt überkommencil orutthcilen, getödtct haben? Es erschien ihm das zu hart, zu grausam, für das schwer erkaufte Glück dieser Stunde. War auch sein Leben seit Jahren, wie Doktor Jung ihm gesagt, ein geborgtes, das bei seinem nervösen Leiden keine lange Dauer verhieß, so mußte doch gerade iedt sein Tod 5vlorence furchtbar hart treffen und seine düsteren Schlagschatten bis weit hinein in ihre Zukunft werfen. Wohl nie haben zwei Z)!enschenlivven so inbrünstia um die Erbaltuna eines Lebens gefleht, wie die Sternau's, noch rne mochten emcm Menschen die Minuten so zur Ewigkeit geworden sein, als diese, in denen er auf die ersehnte Hilfe wartete. Endlich kam sie. Gefolgt von Mertens und Susanne erschien Florence. Den vereinten Bemühungen gelang es, den Grafen in's Schloß zu schaffen und ihn wieder zum Bewußtsein zurückzurufen. Sein erster Blick siel auf seine Tochtcr und Sternau, ihre erblaßten sorgenvollen Gesichter leuchteten auf, als er langsam die Augen öffnete. Ihr Anblick schien seinGedächtniß seltsam rasch zurück zu rufen, obgleich cr, wie von einer quälenden Erinnerung gepeinigt, wieder die Lider schloß. Da fühlte er einen leisen Kuß auf seiner Stirn. Er blickte auf und sah in die zärtlichen braunen Augen seiner Tochter. Wie sie ihn doch an die verstorbene Akutter erinnerte ! Er lächelte matt und reichte über Florence hinweg Sternau die Hand. Sie sehen, wie nothwendig meinem Alter die Stütze eines Sohnes ist!" sagte er matt. Jetzt gewahrte er auch Mcrtens und Frau Susanne, die sich mehr in den Hintergrund des Zimmers zurückgezogen und nicht recht zu wissen schienen, ob ihre Gegenwart noch gewünscht oder unerwünscht war. Tretet näher," sagte er und richtete sich mit Hilfe Sternau's auf seinem Lager empor, und begrüßt hier in dem Erwählten meiner Tochter Euren zukünstigen Herrn Die Kastellanin und Mertens leisteten der Aufforderung Folge, aber sie wagten sich mit ihrer Freude noch nicht recht heraus und sprachen etwas unbehelfen und befangen ihren Glückwunsch aus. Jetzt klopfte es, und Doktor Jung, zu dem man geschickt, trat ein. Er sah mit einem Blick, wie die Sachen standen, noch ehe Graf Hülshof ihm die Berlobung seiner Tochter mitgetheilt hatte. Mit einem jovialen Lächeln schüttelte cr, allen Betheiligten glückwünschend, die Hand und meinte in seiner graden,schmucklosen Weise: Nun, Herr Graf, da haben Sie ja den Akedizincr im Hause und werden den alten Doktor gar nicht mehr brauchen. Unser Assessor bat ja bereits Wunderlingc auf Aleranderhof verrichtet, er wird Ihnen auch noch dazu verhelfen, daß Sie erst recht wieder zu leben anfan gen." Seine herzensfrischen. Worte, der zuverlässige Ton, mit dem er diese günstige Diagnose stellte, wirkte auflUe An wesenden, selbst auf den alten Grafen, wie ein Glas Ehampagner. Die Gesichtcr sahen mit einem Schlage ganz anders aus. Das hoffen wir auch !" bekräftigte Sternau. ' Und habe ' ich, wie Sie mein lieber Doktor bemerken, Wunderdinge auf Aleranderhof verrichtet," und cr führte die Hand seiner Braut mit einem innigen Blick an seine Lippen, so bin ich dafür mit einem Preise belohnt worden, zu dem meine kühnsten Wünscke nicht berauf zu reichen gewagt hatten." Doktor Jung konstatirte jetzt zur allgemeinen Beruhigung, daß des Grafen Anfall nichts als eine Ohnmacht gewesen und keine besorgniserregenden Folgen hinterlassen habe. Graf Hülshof zeigte sich auch im Laufe des Tages so wohl, daß cr sogar am Abend, wie gewöhnlich, seine SchachPartie mit Sternau machen und ihm alle Partien abnehmen konnte. In Anbetracht, daß des Assessors Aufmcrksamkeit mehr seiner Braut als den. Schachfiguren zugewandt war, erforderte dieses bei dem alten Herrn keine große Anstrengung, versetzte ihn aber nichts desto welliger in eine befriedigte Stimmung. Weniger erstaunt als empört war aber Baronin Miriain über das Endresultat ihrer Intriguen. Es brachte sie in eine förmliche Wuth, welche die sonst so lebcnskluge Frau so wenig zu verbergen wußte, daß die Welt, die oft mehr als wir selbst von uns wciß,für ihre giftigenAuslajmngcn ein auffallend malltlösesLächeln hatte und ihre Erbitterung mit ihrer Enttäufchung in sehr nahen Zusammenhang brachte. Die Hochzeit, welcher sie selbstverständlich nicht beiwohnte, wurde auf Wunsch des alten Grafen nur im engsten Familienkreise gefeiert. Graf Alfons und seine Schwester wohnten dersel ben bei. Letztere vertraute in ihrer unübertrefflichen Naivität Florence, daß wenn Sternau, was sie eigentlich gehofft, sich allen Ernstes in sie verliebt, sie ihn auch geheirathet hätte, und daß sie zwar jetzt ganz glücklich und zufrieden mit ihrer Wahl sei, jedoch erstaunlich häuslich leben müßte, da ihr Mann sich als kein Freund von vielen Gesellschaften zeigte und erschrecklich eifersüchtig auf jede kleine, noch so harmlose Ecunnacherei wäre. Florence mußte über diesen Herzenserguß lächeln und bezweifelte nicht, daß Lilly's Gatte bei ihrer kleinen flatterhaften Cousine gewiß nicht unbegründete Ursache zur Eifersucht hatte und es jedenfalls für sie vottbeilbat war, wenn in
lyr'dcr mangcinoe yausttcye 'lnn meyr geweckt wurde. Graf AlfonZ, der durch feine Verheirathung in glänzende Verhältnisse gckommen und seiner jungen, hübschen Frau aufrichtig ergeben war,zeigte kein Bedauern über das Vorhandensein des Kodizills, noch über Florcnce's Verlobung, sondern bekannte offen gegen seincnOnkcl, daß Assessor Sternau besser wie cr, dem die nothwendigen Kenntnisse dazu abgingen, den alten Familiensitz wieder zu seinem früheren Ansehen verhelfen und aus dem bisher brach liegenden Boden Kapital schlagen konnte. Der alte Graf mußte das zugeben, wenngleich er trotzdem das Bedauern nicht zurückdrängen konnte, daß nicht sein Neffe, sondern Sternau sein Schwiegersohn geworden und diesem das schöne Majorat zufiel. Am Vorabend von Florences Trauung hatte er mit Sternau eine kurze Un terrcdung. die ihn wider Willen diesem um Zieles näber brachte und ihn mit seiner Tochter Wahl mehr und mehr auZ söhnte. Es war in Anbetracht einer möglicher Adelsverleihung Sternau's, welcher Graf Hülshof bei seinen vielfachen Konnerionen am Hofe für sehr leicht erreichbar hielt, und für welche er seines Schwiegersohes Zustimmung als selbstverständlich voraussetzte. Er war daher nicht wenig enttäuscht, als Sternau diese Voraussetzung nicht rechtfertigte und eine nichts weniger als freudige Ztöthe der Erregung bei der ihm kundgethanen Absicht des Grafen in sein männliches Gesicht schoß. Unwillkürlich suchte hierbei Sternau Florcnce's Augen, die mit einem ernst bittenden Blick auf ihn gerichtet waren. Er, der so gut in ihren Augen zu lesen verstand, beruhigte sie mit dem ihm eigenen ruhigen Lächeln über das, was er erwidern wollte, und sagte mit seltener Herzlichkeit im Tone, als wollte er damit die Enttäuschung, die möglicherweise seine Worte bei seinem Schwiegervater hervorrufen könnten, mildern : Ich habe Ihnen so unendlich viel zu danken, theurer Vater, daß ich Ihren so überaus wohlwollenden Vorschlag als mit meinen Grundsätzen im Widerspruch stehend nicht schlechtweg von der Hand weisen und einen Ausgleich finden möchte, der Ihren Wünschen in Etwas entgegen kommt. Muß ich auch Ihre gütige Verwendung tct eine Adelserhebung meines Namens ablehnen, da nach meiner Ansicht eine Verleihung desselben aus rein äußerlichen Gründen und ohne dem Staate besonders geleistete Dienste mir unstatthaft erscheint, so bin ich doch gerne bereit, bei Ihrer großen Pietät für Jhren Familiennamen, diesen dem meinen beizufügen. Ich hoffe, das ist eine Freiheit,die ich mir ohne Anmaßung erlauben darf, nachdem mir das Glück zu Theil geworden, Ihren väterlichen Segen zu einer Verbindung mit Ihrer Tochter, meiner geliebten Florence, zu erhalten, und darf dieser Vorschlag wohl auf Ihre Genehmigung rechnen." Das darf er !" sagte Graf Hülshof lebhaft. Ich hoffe," und dabei reichte er ihm mit herzlichem Entgegenkommen die Hand,in welche Sternau mit einem dankbaren Aufleuchten der Augen einschlug, wir werden uns mit der Zeit inrmer besser verstehen lernen." Das hoffe ich auch !" erwiderte sein Schwiegersohn, mid Florence zärtlich an sich ziehend, fragte er flüsternd : Bist Du mit mir zufrieden, Geliebte V Sie sah zu ihm empor mit einem strahlenden Blick. Zusrieden V erwiderte sie mit demselben innigen Flüsterton. Ich bin stolz und glücklich! Tu sindcst immer das 3!ichtige und sagst das Rechte." Nicht immer!" sagte er lächelnd. Deine lieben Augen halfen mir heute, wie schon oft, den richtigen Weg sinden. .Gott segne diese guten, offenen, verständigen Augen !" Und er tüßte dieselben mit leidenschaftlicher Innigkeit. Der alte Graf sah auf das in Liebe und Glück versunkene Paar, und die Zukunft an seiner Seite stieg verheißungvoll tröstend vor ihm empor und zeigte an seinem alten Stamme schöne, kräftige Triebe. Im Schatten ihres Glückes hoffte er friedvoll auszuruhen. cE n d t Wilde Wogen.
Roman von Ewald August König. (Fortsevung.) Nicht aus dem Munde meiner Muttcr, sondern aus ihren hinterlassenen PaPieren kenne ich die Geschichte," fuhr Martrn mit erhobener Stimme fort, und aus anderen Briefen, die Sieselbst geschrieben haben." ,,Ws ich ihr schrieb, das schrieb ich im Auftrage meines Vaterö." Das glaube ich nicht und wäre es wahr, so kann ich nur annehmen, daß mein l)roßvater gegen sein eigenes, unglückliches Kind aufgehetzt wurde. Ihr Vater besaß ein bedeutendes Vermögen, Sie und Ihre Schwester Anna waren seine einzigen Kinder. Die Mutter lebte nicht mehr, Sie wurden im Kcntor Ihres Vaters beschäftigt, Anna blieb sich selbst überlassen. Das Mädchen besaß musikalisches Talent, es wünschte in der Musik ausgebildet zu werden, und Ihr Vater erfüllte diesen Wunsch bereitwillig. Wir wollen annehmen, es sei ein Unglück gewesen, daß sie, die reiche Kaufmannstochter, sich in ihren armen A!usiklehrer verliebte, und daß ihre Liebe erwidert wurde ; aber nachdem dies geschehen war, hätte die Familie bedenken sol lenydaßman den Thatsachen Rechnung tragen muß, und daß ein liebeglühcn des Menschenherz nur der eigenen Stimme folgt." Solche Anschauungen mögen drüben bei Ihnen maßgebend sein, hier sind sie es nicht," sagte Nöder, der sich auf die Lehne eines Stuhles stützte und über sei nen Neffen starr hinwegblickte. Wer war dieser Theodor Grimm? Ein heiinathloser Miistfrmt ohne Namen und ohne Vermögen, der kaum so viel verdient hatte, daß er sich selbst ernähren konnte." .Er war ein Ehrenmann !"
Zugegeben ; aber all das Elend, das cr später über seine Frau gebracht hat, sah mein Vater damals schon vorcüs ; da war es seine Pflicht, seine öinwilligung zu verweigern. Ucbrigens ivrde ein Mann von Ehre nicht das unerfahrene Mädchen hinter dem Nückci ihres Vaters beihört und noch weniger es zur Flucht aus dtm Eltcrnhause verleitet haben." Was blieb meiner Mutter denn Anderes übrig, wenn sie der Stimme ihres Herzens folgen wollte, die ihr an der Seite des geliebten Ätannes ein imgctrübtes Lebensglück verhieß V erwiderte Martin. Wie die Dinge hier im Hause lagen, durfte sie nicht hoffen, daß ihr Vater i'.aävetvn werde, und der Brudel stand ihr uns ihrem Verlobten ebenfalls feindlich gegenüber." Nur dieser Verlobung wegen ; sie hätte das voraussehen können, die Zukunft
hat gelehrt, wie sehr begründet mein Ur- j
theil war." Die Zukunft V fuhr Martin mit mühsam verhaltener Entrüstung fort. Sie haben ivohl das Meiste dazu beigetragen, daß sie so ungünstig sich gestaltete. Die Btlden flüchteten nach Amerika, in New K'rk ließen sie sich trauen, und um es tlir; zu machen, will ich noch hilizufügen, daß ich der einzige Sprosse dieser ihe war. Mein Vater mag wohl geglaubt haben, drnven ein ergiebiges eld für seine Talente zu finden, er jah sich dann getäuscht, zudem hinderte ihn auch seine Kränklichkeit, sich mit voller Äl!anneölraft seinem Berufe zu widmen. In jener Zeit hat meine Ä!utter ihrem Vater und auch Ihnen mehrmals geschrieben. Der erste an Sie gerichtete Brief muß wohl angenommen werden sein, denn Ihre Antwort auf ihn habe ich unter den hinterlassenen Papieren gefunden, die anderen kamen uneröffnet zuruck.auch sie fand ich im Nachlasse meiner Äcutter. Ihre Antwort war kalt und herzlos ; Sie schrieben der unglücklichen Schwester, daö Vaterhaus sei ihr sür immer verschlossen, es gebe für sie keine Versöhnung, also dürfe sie auch nicht auf Unterstützung Hoffen, die Folgen ihreö Leichtsinns müsse sie nun tragen." Dasselbe, was mein Vater mich beauftragt, ihr zu schreiben," sagte Nöder. achselzuckend, dann legle er die Hände auf den Nucke, um das Zimmer mit großen Schritten einige Mal zu durchmesjen. Es war nur eine Konsequenz des leicht fertigen Schrittes, den meine Schwester gegen unseren Nath und trotz unserer Warnung gethan hatte ; fie durfte uns keinen Vorwurf machen, wenn die Neue zu spät kam." Eine unsagbare Verachtung sprach aus Martin's Zügen. Neue ?" erwiderte er scharf. Meine Mutter hat sie nicht gekannt, denn trotz aller Nahrungssorgen fühlte sie sich glücklich an der Seite deö Gatten, dessen !iebe ihr bis zu seinem Lebensende unverändert blieb. Wenn Sie von Ihrem Ueberfluß ihr nur einen geringen Theil gesandt hätten, nur das, worauf sie auch als verstoßenes Kind Anspruch machen durfte, so würde keine Klage über ihre Lippen gekommen sein." Und worauf hätte sie als verstoßenes Kind Anspruch lachen dürfen?" fragte Hugo Nöder spöttisch. Auf das Vermögen ihrer Mutter !" Unsere Mutter hatte kein Vermögen." Immerhin brachte sie in die Ehe eine Aussteuer mit, die nach ihrem Tode Eigenthum der Kinder wurde. Und daß man ein Kind nicht ganz enterben darf, daß ihm nach dem Gesetz ein gewisser Pflichttheil gebührt, werden Sie so gut wissen wie ich. Als mein Vater starb, war ich noch ein kleiner Knabe, wir besaßen nichts außer unseren Sorgen, uno meille Mutter mußte vom frühen Morgen bis in die Nacht hinein arbeiten, um unser Dasein zu fristen und mir dieErziehung angedeihen zu lassen, die mich befähigte, später auf eigeneli Füßen zu stehen. Was sie in jenen Jahren erduldet und getragen hat, das will ich hier nicht beschreiben; wenn Sie noch ein fühlendes Herz besäßen, so müßte diese Beschreibung Ihnen die schlimmsten Gewissensqualen verursachen. In jener Zeit starb auch Ihr Vater, Sie theilten das memerMutter mit dürren Worten mit und fügten hinzu, der Verstorbene habe sie in seinem letzten Willen enterbt." Das war die Wahrheit !" Ob es Wahrheit war, konnte meine Mutter nicht untersuchen, eine gerichtlich beglaubigte Abschrift des Testaments hat sie nie empfangen." Ich stellte ihr frei, das Original hier durch einen Vertrauensmann prüfen zu lassen." Und diese Aufforderung klang wie Hohn, denn Sie wußten, daß Jhre Schwester nicht die Mittel besaß, einen Prozeß gegen Sie anzustrengen." S ie würde d iesen Prozeß auch verloren haben." Im Gegentheil, sie hätte ihn gewonnen, denn eine gänzliche Enterbung ohne vorhergegangene Absindung ist gesetzlich ungiltig. Aber wie gesagt, ihr fehlten die Müttl", um diesen Schritt zu unternehmen, und Sie wußten ds. Sie hätten ihr aus freien Stücken einen Tt eil der bedeutenden Hinterlassenschaft anbleten müssen." Woher wissen Sie, daß diese Hinterlassenschaft so bedeutend gewesen ist ?" siel Nöder seinem Neffen barsch in die Ztede. Sie war es nicht, und ich hatte keine Verpflichtungen der Enterbten gegenüber, das Geschäft war auch nicht mehr so blühend und wohlgeordnet; ich mußte ihm meine ganze Kraft widmen, um eö wieder emporzubringen, da konnte ich nicht an andere Dinge denken." Sie werden vergeblich eine Jtechtfertizung versuchen; dem Unglück gegenü: der, das Sie mildern konnten, hat sie keine Giltigkeit. Dem Himmel sei Dank, daß ich daö Glück hatte, die letzten Lebensjahre meiner armen Mutter sorgen frei zu gestalten ; Dank dafür auch dem edlen Manne, der sich meiner annahm und mich auf die Bahn führte, auf der ich durch rastlosen Fleiß und glückliche Unternehmungen mir rasch ein großes Ver mögen erwarb." vtöder war stehen geblieben; sein Blick ruhte lauernd und voll banger Erwar tung auf dem ernsten Antlitz des Neffen, auf daö der volle Lichtschein der Lampe fiel. Und nun wogen Sie daZ .erworbene
vermögen dazu venuyen, mla) zu rulnrren ?" fragte cr. Wäre es nicht eine gerechte Vergcltung sür das, ivas Sie meiner Mutter angethan haben ? Sie hat selten geklagt, sie war zu stolz da;u, aber nach ihrem Tode erfuhr ich Alles aus den hinterlassenen Papieren. Finden Sie cs unbegreiflich, daß diese Entdeckung mich mit Haß und Entrüstung gegen Sie erfüllte? Befreundet mit dem Disponenten des Hauses Gibson und Kompagnie erkundigte ich mich nach Ihnen, und was ich crfuhr, das bot meinem Haß eine Genugthuung, wie ich sie nicht besser wünschen konnte. Sie hatten in großartigem Maßstabe spekulirt, und Ihre Untcrnehmungen waren gescheitert. Sie hatten Wcchsei in Zahlung gegeben, die gefälscht waren. Erkundigungen, die hier eingezogen wurden, ergaben, daß Sie vor dem Bankerott standen." Das ist nicht wahr !" brauste Nöder in Heller Entrüstung auf. So beweisen Sie es dadurch, daß Sie meine Forderung decken !" Der alte Mann fuhr mit der Hand über seine nasse Stirn, er las in den harten Zügen Martin's, daß cr auf keine Nachsicht, kein Erbarmen hoffen durfte. Heute noch ?" sagte er. Das ist un möglich, auch morgen kann ich cs noch nicht, aber ich werde zahlen auf Heller und Pfennig, wenn man mir einen kurzen Aufschub gewahrt." Martin hatte die Papiere in sein Portefeuille zurückgelegt, er schob es wieder in die Tasche. Dazu bin ich nicht geneigt," sagte er, ich habe keine Veranlasjung, irgend welche Nücksicht zu nehmen. Ich habe diese Fokderung gekaust, um sie mit aller Strenge geltend zu machen, und wenn dies zu Ihrem Bankerott führt, so sehe ich darin nur eine gerechte Vergeltung. Er hatte sich erhoben, hoch aufgerichtet stand er seinem Onkel gegenüber, der im nächsten Augenblick mit einem Achselzucken ihm den Nucken wandte. Wenn das Ihre Absicht ist, so setzen Sie'sich selbst der Gefahr aus, die ganze Summe zu verlieren," erwiderte Nöder, überdies möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, daß dies Verfahren nichts weniger als ehrenhaft ist." Wie Sie darüber urtheilen, ist mir gleichgiltig," sagte Martin kalt. Ich betrachte cs als meine Pflicht, Vergeltung zu üben. Der Verlust würde mich nicht schmerzen, ich bin reich genug, um darüber hin:vegsehen &u können. Ick .ttu :ic H.et Jlfcler", dort cr 3u;e ich ihrHan betrete ich nicht .ehr. Wenn ich spätestens morgen Abend nicht i:n Besitz der ganzen Summe bin, werbe ich übermorgen die falschen Wechsel dem Staatsanwalt überreichen und beim Gericht Ihre Falliterklarung beantragen." Ohne eine Antwort auf seine Drohung abzmvartcn, verließ cr das Zimmer. Der zornglühende Blick Nöder's ruhte starr auf der Thür, hinter der sein Neffe verschwunden war.. Hertha ioar aus dein Äiebenzimmer leise eingetreten, sie legte ibre Hand auf die Schulter des Vaterö. ,Jst nun Alles verloren ?" fragte sie mit zitternder Stimme. Wie aus eine in Traum erwachend, fuhr cr auf, langsam strich cr mit der Hand über Stirne und Augen. AI les !" erwiderte cr. Dieser Mensch kennt kein Erbarmen ; cr haßt mich, wie seine Mutter mich gehaßt hat." Und die Vorwürfe, die er machte, sind sie begründet ?" Nein, ich handelte damals im Auftrage meines Vaters ; cr wollte von der entarteten Tochter nichts mehr wissen," sagte der alte Akann, dem forschenden Blick seiner Tochter ausweichend. Meine Schwester mag das nicht geglaubt haben, aber es war so. Nun soll an mir Nache geübt werden, und ich bin dagegen machtlos. Wie dieser Bursche da vor mir stand, mit seinem Haß und seiilem Hohn, hätte ich ihn erlvürgen :nö-
aen. (ortekung solat.) Dr. O. G. Pfass. Orzt, Wundarzt Geburtshelfer. Office und Wohnung : 4S5 Rladison ATonae Sxrechstun b : Rorgen von 81511 9 Uhr. gkachmittagl von i Ui 8 Uhr. .ttt nhl , 7 lil I Uhr. CT ele,bo . Bau- und Unterlage Iikz! Zdei und dreifache? Dachmaterial. Dach-Filz, Vech, Koblen-Tdcer, Dach Farbeki :c. SIMS & SMlTIifiß, 159 West Maryland Ktr. - Acn einzigen Ulcg 'DMkMdMaadia VXi luno leicii rre ,metnvar unheilbaren X&ne nni 'SeMecktökrankheitea fiftcr und dan?rnd zu' (ritrn, ,crn?T genaue Ui:larung Uvkk MaN darkkitl Weiblichkeit! Gce! bindernine der selben und Heilung, zeigt taö gediegene Buch. I a a . AK M . . . I kriing.uler;"2s.ust.,2bu Seiten I rnUzablreichen leben streuen Bildern. Wird in I T k. tv irui vcerunamcvaeaentnsendunaren?.',! Cfnti ist Xcthrslmä. frr-.f-.rn rv.t Cr.il I trefft: Deutsches HeilinstituMI Clinton! VVIWIIVI. - " . . I f VMtM riace, nane uroaaway, New York. N. Y. j. 0. PARSONS, Zsshn- AVzN So. 30 W. MasKlugionstr., öier der .Neds'.Ossike.
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