Indiana Tribüne, Volume 9, Number 51, Indianapolis, Marion County, 10 November 1885 — Page 2

'itiü'ti tüttr isi t?t9 fis -W 4tv. i i V iU U

r- . K, sS f i il 52an, 'MLe2ilZc? Honigs. Ätftff 1 Marlzinbr. D ttft$:$ XriSOnv- tslrt durch den Sräg 13 Cir.: W Sör.niscJ - ,I:tS" lit pr i?. ?id, xuss Jfr Stt. V 'I , ?5': V-r.mzntbUxr2 5 per Jcör. Indianapolis, Ind., 10. November 1885. Gin .Geisker-Photograph. Ein unternehmender Mann in Phila delphia bat die Äunst, die von spiritua listiichcn' Medien citirten Geister Abgeschiedener aus photographischem Wege festzuhalten, zu einem einträglichen Er werbszireie gemacht. Er kündigt sich auf seinem Geschäfts-Schilde als Dr. W. HJi. Keeler, Geister-Photograph", an, bedient seine Gönner von Vormittags 9 bis Nachmittags 4 Uhr und läßt sich seine geisterhaften" Bilder mit zwei Dollars per Stück oder mehr bezahlen. Er ist natürlich spiritualistisches Me dium", denn nur solche können Anspruch auf den Schw indel machen, die Gesichts züge von Geistern" vermittelst der damera stehen zu kennen. Er zählt gewissermaßen zu den wandernden Kunstlern, weil seine Kunst eine von denjenigen freien Künsten" ist, die auf Täuschung und Betrug beru hcn, und daher öfters von den weltlichen Vehölden incommodirt werde. Heute crl'l'.ckt man Dr. Keelers Ge schäftsschilo da, morgen dort. Eine Zeit lang befaiid sich sein Atelier im zweiten S:cckwk eines Hauses in Greenstraße, räch dcm Hofe zu, möqlichst weit entfern vorn &iirn der Straße, den die (vistir" bassen. Dr. Keeler ist ein iV.jeur, hcch.-.lwack'sener Mann mit träu me'.i'ch'.r Physiognomie Sein Hel f?:)e'.f.-r bei der Aufnahme von Gei-iuric-c:.:" ist ein bejahrter Alter mit liitcm Gesichtkausdruck, mit dem q die Kunden wegen seiner Schwerhirf.it nur mit ciinger Mühe verstän biiin friincn. Die Einrichtung deS Äte'.ierS" ist eine ähnliche wie die von -m'nern, in welchen spiritualistische SlZ,'.lnen, s?;inc s, gehalten werden. Im Hin:ergrunde des Zimmers wo man die '.-and sucht, besindet sich vor dieser ein Vorhang aus hellfarbenem Je.?; von vier Fuß im Gevierte ; aufdien 'Bl!:fläche" erscheinen vermittelst Hohlspiegel ur.d anderer Borrichtungen, deren stch die idcpten des Spiritualismu5 bedienen, die bleichen, geisterhaften Züge der Abgeschiedenen, deren Photogravhie gewünscht wird. In einiger Entfernung v?n dem Borhang, hinter welchem man öfters die Geister rumoren und gcbeimnißoolle Stimmen flüstern bört, it eine etwas aus der Mode gefcr..me..e Camera aufgestellt. Der Mo dusoperar.di, soweit er den photozra phischcn Prozeß betrifft, ist ganz derselbe wie beider Aufnahme gewöhnlicher Phoxogrophien, doch unterscheiden sich die Gcist.'sbilder" in mehreren Punkten von den alltäglichen. Man erblickt auf denselben als U&xtl Bild die Züge Dessen, der die Geister Photographie" aufnehmen läßt und für dieses geisterhafte Bergnügen bezahlt,und daneben in matteren, etwas verschwom menen Umrissen die gewöhnlich einen schmerzvollen Ausdruck tragenden Züge der Person, deren (Seist von dem Photographischen Medium soeben aus dem un erforschten Jensei'. S herüber citirt worden ist. Manche dieser Photographien zeigen zwei oder mehrere Geister zugleich,je nach Bestellung, und zwar schweben die Züge der Geister gewöhnlich über den Schultern deS Sterblichen, den man in der Mitte der Photographie erblickt, oder sie drängen sich in die Umrisse des letzteren hinaus, so daß sie mit diesen verwachsen erscheinen. Dies wird in der Weise arrangirt, daß in Wirklichkeit zwei oder mebr phctographische Ausnahmen Pattsinken. Tcr Geisterphotograph bedient sich ei ncs viereckl.'.cn Stückes Pappdeckel von derselben Große wie das Negativ und schneidet für jedes der Geister Portraits" eine der gewünschten Größe des letzteren entsprechende runde Oeffnung in die Pappe, wcbei er die Nähe oder Ent. fernung der Portraits von einander nach Belieben benimmt. Der Toctor und sein Assistent haben sich eine solche e wandtheil in der Herstellung von Gei' ster Pbotographien" erworben, daß die Borbereitungen Zlu dem Proceß nur wr nige Minuten in Anspruch nehmen. Als hilfreiche Geister sieben . dem ,,GeisterPhotograph" zwei schwarzäugige Me dien weiblichen Geschlechts zur Seite. Man will bemerkt haben, daß in Fällen, wo der GeisterPhotograph" wegen der Gesicht?züge weiblicher Gei ster" in Beledenheit ist, die Geisterbildcr" große Ächnlichkeit mit den Zugen eines o?cr des anderen der weibli chen Medien zeigen, welch letzteren man eine außerordentliche Fähigkeit zuschreibt, durch mancherlei Künste ihren Zügen, je nach Bedürfniß, einen ganz verschicder.e.i, proteushaften Ausdruck zu verleiben. Es würde zu weit führen, alle Künste, deren sich Dr. Keeler be dient, um sein Publikum zu täuschen, eingehend zu beschreiben ; auch sind diese Künste ja bei der Vlosstellung von Gel sterbeschwörungen zur Genüge beschrieben woiden. Genüge eS zu sagen, daß Hunderle von Leichtaläublaen sich nach d:m Atelier des Doktor" drängen, seine Geister Photographien" für echt" bal ten, oder wenn sie das letztere nicht thun, doch den Preis dafür bezahlen, den der Photograph dafür verlangt. Gar vielö von den ökunden des Gerlter-Pho tograpben", die an die von den Spin tualisten citirte Geisterwelt" glauben. gehen eben von der Ansicht aus : Wenn es möglich die Geister zu cttiren. warum s. .:te es nicht möglich sem, die selben auch zu photographiren? Elektricität für Bahnzüge. Der Gedanke, die Elektricität als treibende Kraft für Babmüae ,u verwenden. ist schon vor längerer Zeit aufgetaucht, bat jedoch nie eine so zweckmäßige Au

suyrung gefunden, als rm nachfolgen dem Falle. Der im vergangenen Juni in London verstorbene ProfefjorFleeming Jenkin fce schäftigte sich Jahre lang mit einem Sy stem elektrischer Frachtbeförderung, das er Telpherage" nannte. Er sollte die praktische Verwirklichung seines Projec tes nicht erleben ; sein Nachfolger aber, Profesior Perrv, setzte als Ingenieur der neugebildeten Telpherage Co." Jenkins

Arbeiten mit Erfolg fort. Unlängst wurde eine Bahnlinie dieser Art auf dem Grundstück des Lord Hampden in Glynde vollendet, und vor einigen Tagen setzte die Lady Hampden den ersten Frachtzug tn Bewegung. Die neue Bahnlinie ist, wie schon an gedeutet, nur für Fracht bestimmt, und zwar hat sie zunächst den Zweck, Lehm erde aus der betreffenden Grube nach der Bahnstation von Glynde zu schaffen, eine Strecke von nicht ganz einer Meile. Das Geleise ist ein doppel tes und besteht aus zwet Reihen stählerner Trahtstäbe von je Zoll Durchmesser ; letztere ruhen aus Hölzer. ' :-r i ix v: xtriAr ? rf HCIl PVICII, VIC c7t4Ulfc V HIV w X baben und 18 Fuß hoch sind. DaS Ouerstück jedes Pfostens hat eine Länge von 8 Fuß, und auf seinen beiden Enden ruhen die Trahtstäbe. An Stelle der Frachtwaggons hat man etwa 10 große trogartige Behälter, welche durch einen elsernen Nahmen an dem Geleise h ä w gen; der Nahmen hat oben zwei ge rinnte Räder, welche über das Geleise laufen. Die Frachtbehälter haben unter sich und mit einem in der Mitte deS Zu ges angebrachten Motor elektrische Bcr V i it.'... m t t-v: t. vlncung. viinc einzige Pe.,on veolcul den ganzen Zug. der unterwegs keiner Borkehrungen mehr bedarf. Das System t noch lange nicht voll' kommen, beweist aber, daß der Plan selbst ein guter ist. Flachssamen. Als nächste Folge des anhaltenden ZinkenS der Weizenpreise ist eine gewal!'ae .unabme der Zvlacbccultur in den nordwestlichen Staaten und Gebieten zu verzeichnen. Die Zeitungen haben aus den Anstoß zuverlässiger Facblcute den v i.r..i:j r. v cn . .e. i;crciftjuia tn Farmern istng,i oen iicuij aeaeben, sich nicbt ausschlies.liä) dem cizenbau widwen, soi.dern auch laas zu zleyen. cnn ZUcoen unc A'lima in jenem Landcstbeile sind diese: Pflanze außerordentlick günstig. Unter dem Drucke der Bcrhältnisse wurde endU d der 9!ath befolgt. ES t so viel Flach-samen gewonnen worden, daß im vorigen Monate l ,&7.-000 Busbcls ;u y. 56 Pfund, oder 2,000 Tonnen, aus den Markt in Chicago gekommen sind. Im Laufe einer Woche überstiegen die Jujencungen von tachssamen soga, diejeniaen vom Weizen. Sie waren während der ersten drei Erntemonat oreses Jahres um 1,600,000 Busbels größer als in derselben Periode des Borjahres, während die Verkäufe im Ver gleiche mit demselben Zeitraume um 1,500.000 Busheis gestiegen sind. 250. 000 Vushels sind bereits nach dem Aus' lande verschifft worden, und eine ebensc grosse Menge ist schon von England aus lestcllt. Trotz dieser ebenso plötzlichen als uw geh?uren Zunahme des Angebot bal Flachssamen augenblicklich noch einen ziemlich hohen Marktpreis. Es liegl aber die Befürchtung nahe, daß der Er: folg der Farmer, die ihn angebaut haben, zu Uebertreibungen in der Flachscultm führen wird. Dies wäre um so mehr 511 bedauern, als der Flachs den Boden leicht erschöpft. Aemerkenswerth ist es, daß trotz deS außerordentlich gesteigerten Flachsanbaues noch immer nur der Same BcrWendung sindet. Die außerordentlich werthvolle Flachsfaser wird kaum beach' tet, weil ihre Gewinnung und Zubercitung für den Markt mehr Zeit und Arbeit erfordert, als ein Ansiedler auf neuem" Lande opfern kann. Es bezahlt sich nicht für ihn, Flachs zu näffen, zu trocknen und au b.echen und über dieser Arbeit die Cultivirung des ihm gehörigen wilden Landes zu vernachlässigen. Doch wie der Bkanzel an Arbeitskräften zur Erfindung der berühmten amerikanischen Acker-bau-!aschinen und -Geräthe geführt hat. so wird wohl aus derselben Ursache auch ein schnelleres und sparsameres Verfahren für die Behandlung der Flachsfaser gefunden werden, wenn der Flachs hier-, zulande in so großem Maßstabe angebaut Wird, wie es jetzt den Anschein bat. In Europa hat man daS Vedürfniß hierzu niemals stark empfunden, weil eS dort nicht an Händen' mangelt, und weil die Spinnstube" beinahe eine geheiligte Einrichtung ist. Es giebt allerdings Spinnmaschinen, aber das Werg wird im Wesentlichen noch in derselben Art gewonnen, wie vor JahrHunderten. Offenbar ist indeffen die Zeit nicht ferne, wo in den Ber. Staa ten auch eine Leinenindustrie aufblühen wird. Dieselbe mag dann auf die Ber bältnisse in den Weberdistricen des ötiesen. und Erzgebirges. Irlands, Schottlands u. s. w. eine ähnliche Wir kung ausüben, wie diejenige, welche der Milbewcrb deS amerikanischen Acker baues auf die Gestaltung der Grund, und Vodenverhällnisse Englands qchabt bat. S'e maj. mit anderen W.rten. der traurigen Hörigkeit der euroväücben l Weber ein Ende machen. Letztere wer den zwar ansanglich d,e amerikanische Concurrenz beklagen, wie sich auch die britischen Pächter über den amerkani schen Mitbewerb nicht genug beschweren konnten, aber ihre Binder und Enkel werden nicht mehr zum Hunger und zur Berkrüppelung verurtheilt sein. Ein vernünftiger Bischof. Selbst die Verfolgung von Seiten der Heiden" hat die Mormonen in Utah nicht so empört, wie der Abfall eines ibrer hervorragendsten Vertreter, des Bischofs Sharp. Derselbe bekannte sich der Vielweiberei schuldig, bezahlte seine Strafe und gelobte Befferung. Er wurde in Folge dessen von seinen besten Freun den gemieden, aus der Gesellschaft seiner Glaubensgenossen ausgestoßen und gera dezu zur Flucht gezwungen. Jetzt ist er auf der Reise nach dem Osten begriffen. In einem Gespräche mit einem Zeitungs' mann erklärte er sein Betragen folgen dermaßen : . Jch bin allerdings geächtet, aber ich

habe nach den Geboten meines Gewissens und mit vollster Ueberlegung gehandelt. Bon meiner Religion oder einer ihrer Vorschriften laffe ich nicht ab, sondern ich gebe die Vielweiberei einfach deshalb auf, weil sie durch die Gesetze der Ver. Staaten nicht mehr erlaubt ist. Solange ich ein Bürger der Ver. Staaten bin, sehe ich nicht gut ein, wie ich anders handeln könnte. Wenn es mir nicht aßt, den Gesetzen zu gehorchen, so kann ich höchstens auswandern und die Viel weiberei da betreiben, wo sie nicht ver boten ist. Meiner Ansicht nach wird in kurzer Zeit die Stimmung in Utah um schlagen, und die Mormonen werden erkennen, daß ich richtig gehandelt habe. Daß die gegenwärtigen Verfolgungen der Polygamisten ernstliche Folgen haben werden, glaube ich nicht. Es reden zwar Einzelne von Ausstand, aber die Meisten denken nicht an offene Empörung. Die Mormonen sind trotzköpsig, wenn sie in deffen mit Zuchthaus bedroht werden, wie ich, so werden sie wohl zu Verstände kommen." Nun macht sich allerdings der Bischof" einer bewußten Lüge schuldig, indem er zn glauben vorgiebt, daß die Vielweiberei vor der Erlassung des EdmundsGesetzeS in den Ver. Staaten erlaubt war. Denn er muß wissen, daß sie schon seit Beginn der fünfziger Jahre speciell im Territo "htm Utah durch eine gerichtliche Ent scheidung für verbrecherisch erklärt worden ist. Im Uebrigen aber sind seine Aeußerungen vernünftig. Er stellt die Autorität der Ver. Staaten über diejenige der ZlZormoncnkirche und erklärt die Unterwerfung unter das Gesetz für die erste Pflicht eines Bürgers. Da, wie er selber sagt, die Furcht vor dem Zucht Hause ihn so vernünflig gemacht hat. so wird dieselbe wohl auch eine ähnliche Wirkung bei keinen übrigen Glaubensp,.rssin beimfotn:'Cii. Ein Ereigniß für Eanada. Der wichtigste Theil des großen cana. bischen EisenbahnsystemS, daS den Stillen Ocean mit dem Atlantischen in Ber bindung setzen und möglichst viel von dem transatlantischen sowie von dem binnen

ländlichen Handel nach Canada überler ten soll, ist nunmebr vollendet. Der erste Bahnzug von Aianitoba nach Mont real ging dieser Tage mit ungeheuer starker Besetzung ab. Es war um 7 Uhr Abends, als der Zug an der Station Winnipeg für die Probefahrt fertig gemacht wurde. Eine große Volksmenge verfolgte alle Vor gänge mit fieberhafter Aufmerksamkeit ; im Uebrigen aber ging Alles ungewöhn lich ruhig und ohne jede Ceremonie vor sich. Um tt Uhr läutete zum ersten Male die Glocke, welche daS Abgehen des Zu ges ankündigte. Die Passagiere wel che größtentheils Bahnarbeiter waren, die nach Reh? Z)ork zurückkehren wollten bezahlten ihr Fahrgeld und stiegen hastig ein. Dann dampfte der Zug unter allgemeinem Hurrahgeschrei in die Nacht hinaus. Von jetzt ab werden täglich auSge nommen Sonntags um 8 UhrAbendZ Züge nach liontreal abgehen, und nach den bis jetzt gemachten, allerdings sehr spärlichen Erfahrungen zu schließen,wird der Pasjagierverkehr auf denselben stets ein sehr starker sein. Die Bahngesellschast erwartet schon m nächster Zeit ihre Kosten vollauf zu decken. Der Preis für eine Fahrt von Winnipeg nach Montreal ist auf für die erste und 87 für die zweite Classe festgesetzt. Am Tage nach obiger Probefahrt ging auch der erste Zug von Montreal nach den Rockes" ab. Um 2 Uhr Rachmittags verließ er den Bahnhof. Selbstverständlich ging es dabei noch viel lebhafter zu, als im obigen Falle in Ma nitoba. Aemerkenswerth ist, daß sich unter den zahlreichen Passagieren bereits auch 50 Emigranten befanden, die mit oem Dampfer Parisian" angelangt waren. Ueber die Leiztungen der neuen Bahn und die Einrichtungen der Waggons ist bis jetzt kein abfälliges Urtheil taut geworden. Die Züge legen den' Weg von Winnipeg nach 'tontreal in 65 Stunden zurück. An der Station Carlton Junction hat man Gelegenheit, umzusteigen und nach Toronto zu fahren, während der ursprüngliche Zug über Ottawa und Calumet nach Montreal weiterfahrt. Es laßt sich leicht denken, daß die kanadischen Geschäftsleute mit noch grö ßerer Genugthuung auf die neue Bahn blicken, als die Aahngesellschaft selbst. Sie haben ja schon lange danach geseufzt und versprechen sich goldene Berge da von. Wie weit ihre Erwartungen berechtigt sind, muß die Zukunft lehren. Soviel läßt sich indeß behaupten, daß die neue Bahnlinie das ganze canadische Geschäft den amerikanischen Bahnen entziehen und, sobald die nach dem Stillen Ocean fühien:e Abtheilung vollendet ist, (was nur noch wenige Wochen dauern dürste) sich als ein nicht zu verachtender Eoncurrent unserer corninentalen und überseeischen Handelsgesellschaften erweis sen wird. Seine völlige Durchführung würde der dem Unternehmen zu Grunde lie gende Gedanke allerdings erst mit der Errichtung der vielbesprochenen trans atlantischen Dampferlinie über die Hudson-Bai erhalten, welche daS ganze ' blilische Geschäft den amerikanischen Dampfer- und Bahngesellschasten wegzu fangen versuchen würde. Doch damit hat eS noch gute Wege. Ein .viclVersprcchender Junge. I ßTieser Tage kam in New Jork eine Schwindelgeschichte an den Tag, die wieder einmal sehr bezeichnend für die ,,Fä higkeiten" unserer amerikanischen Ju gend ist. In mehreren Uhrmacher und Juwe lieraeschäflen erschien ein woblaekleideter Mann, kaufte allerlei Artikel, hauptsäch , lich Diamanten, und händigte als Be , zahlung den Clerks Anweisungen ein, j auf deren Vorderseite die Worte Wat l kins Brothers, Bankers, 70 Broadway" ! gedruckt waren, während an dem einen j Ende : Vrooklyn Sand and Coal Co., 1 Windsor Terrace' stand. Der Käufer : selbst stellte sich allerorts als F. W. Watlins vor und ersuchte die Geschäftsleute, die Anweisungen nach der erwähnten Adreffe zu schicken und dort certisiciren m lassen.

Als die betreffenden Angestellten bei den Watkins Brothers" . vorsprachen, fanden sie als Office ein kleines Stübchen im dritten Stockwerk vor, und Alles, was sie darin entdecken konnten, war ein kleines Fensterchen in der einen Wand, hinter welchem ein kaum 14jähri ger Junge saß. Dieser Junge, der sich Thomas F. Brady nannte, nahm mit einer Unverfrorenheit, als ob daran gar nichts Besonderes wäre, alle Anweisun gen entgegen, stempelte sie mit dem Titel der erwähnten Kohlen- und Sandcom pagnie" ab, schrieb quer darüber Wat kins Bros. & Co., durch Thomas Brady" und schob sie dann wieder zum Schal ter heraus. So ging daS mehrere Tage fort. Endlich kam einem' der Geschäftsleute die Sache etwas curios vor, und er begab sich sofort mit der certisicirten Anweisung nach Brooklyn an Ort und Stelle. Nach einigem Umhersuchen entdeckte er in der That an einem Hause ein Schild mit dem Namen der angeblichen Compagnie. An der Treppe des Hauses gewahrte er in der That auch etliche Bushel Kohlen und weiter hinten ein Häufchen Sand. Von Menschen oder von eine? Office war dagegen keine Spur zu sinden. Die ganze Situation stand dem Geleimten jetzt klar vor Augen. Eine Sandcompagnie" existirie allerdings, nämlich eine solche, die den Zweck hatte, leichtgläubigen Gimpeln S and in die Augen zu streuen. Nachdem er sich von seiner ersten Be stürzung erholt,setzte er die Geheimpolizei in Kenntniß, welche sich am nächsten Morgen in aller Frühe an der genannten Ofsice am Broadwar einfand. Sowie F. W. Watkins" kam, um die Schwindelbude aufzumachen, wurde er gepackt und abgeführt. Gleich darnach geschah dasselbe mit dem kleinen Thomas. Watkins ist ein der Polizei bereits wohlbekanntes Subzect und trieb sich früher unter dem Ramm E. T. Chur chill in verschiedenen Städten des Ostens als Jndustrieritter herum. Der Junge der sich aus seiner Verhaftung gal nichts zu machen scheint hat allem An schein nach den ganzen Schwindel ge kannt und sich die ersten Sporen" in diesem Fache verdient ; seine Unbefaw genheit und Zuversicht haben etwas wahrhast Verblüffendes. Der Schwindel dauerte natürlich nm wenige Tage. Die Werthe aber, welche die edle Brüderschaft in dieser kurzen Zeit ergatterte, belaufen sich auf mim destens 81000.

Deutsche Local - Nachrichten. ?köeknprovliu. Mehrere größere Restaurationen in Köln haben jetzt Glühlichtbeleuchtung eingeführt. In den abgelaufenen drei Quartalen des Jahres hatte Köln 411 )!eubauten zu verzeichnen. Im Gewölbe des aus der Nömerzeit stammenden Granusthurmes in Aachen hat man 4 Karren voll Urkunden gefunden, die zum Theil aus dem 13. Jahrhundert stam men Kaufmann Hansen ist nach bedeutenden Wechselfälschungen durchge brannt. Mit dem Umbau deS Crefelder Stadttheaters svll demnächst begonnen werden. Ter Provinziallandtag hat am 29. Oct. in Düsseldorf seine Sitzungen begonnen. In Saarlouis hat man einen Verein gegen die Wucherei im Saargebiet gegründet. Kaufmann Robert Geller von Trier ist wegen Betrugs, Fälschung u. s. w. zu 5 Jahren Gefüng niß verurtheilt worden. Hessen.Darmstadt. Der Sohn deS Forstwarts Haus aus Dornbcrg wurde von einem Hirsch, den der Fürst Alexander von Bulgarien dem Großherzog von Heffen geschenkt hatte, schwer verletzt. Ludwig Korbicr in Groß-Zimmern wurde.weil er ein unehe lichcs Kind seiner Tochter ermordet hat te, nebst Gattin und Tochter eingesteckt. Die Gläubiger des flüchtigen Agenten Kinsberger von Mainz, dir sich gegenwärtig in 3!ew Jork besindet, hielten einen resultatloscn Kricgsrath ab. Die Tochter des Müllers Trapp in Uffhofen stürzte an ihrem Verlobungstage in einen Brunnen und starb. Selbstmord beging der ehemalige Sergeant Korn von Lampertheim. In Mainz starb der Hausbursche Johann Nitter an Brand wunden, und in Gera (Thüringen) ver unglückte der Sohn des Oberförsters Heyer von Gicß:n. öntsrekS Oavern. Redakteur Boehart von den Neuesten Nachrichten" in München ist wegen Zcugniverweigerung verhaftet worden. t die lcdige Renincrin Tberese Ba rouö in 5luz?durg. Sie vermachte ihr 150,000 M, betragendes Vermögen mil den tisiungen. j der ehemalige anö a . - l. i . C!..r. Cf.- . sZI - fi worden. Die Mutter der Bäuerin)!oser, der Frau Ellgaß und der ledigen Nähe rin Johznna Nigst, Wittwe Nigst von Geraz, ist wegen Anstiftung der genannten '3 Schwestern zur Ermordung des Bauern Mosec von Geraz vei haftet wor den. Die verstorbene Aierdrauerswittwe Reickel in Kulmbach hat 20.000 M. zur Errichtung einer Suppenanstalt ver ! macht und 1o,000 U7C. sur verschle ' dene Wohlthätigkeitszwecke. Der Wirth -- rn - 4.H f. ?n ean vioo in curnoerg ii wegen azardspiel zu 3 Wochen Gefängniß und 200 M. Geldstrafe verurtheilt worden. Der Armenhausbewohner Lorenz Jmm in Oettingen wurde wegen Sittlichkeilsverbrechen verhaftet. Der Posthalterssohn J.ttnorz in Stadtlaurin gen erschoß den Dienstknecht Bergelt'aus Rannungen. f Kgl. Kammerherr Franz Frhr. v. Mandl-Deutenhofen aus Tüßling. In Holzingen erschoß der Wagner Satzinger seine Frau, dann jagte er sich selbst eine Kugel durch den Kopf. f Oberstlieutenant des 2. Feldartillerie regiments Eugen Schnitzlein in Würzbürg. Selbstmorde : In Würzburg hat sich die Gattin deö Premierlieutenants Meier aus dem Fenster gestürzt ; sie war sofort todt. In Gunzenhausen hat sich aus Liebesgram die liizährige Christine Löhr von Geiselöberg erhängt, rn 'JWm mingen der Schneidermeister Z. G. SaalWirth, in Kaufbeuren der Schuhmacher Strobl, in Bamberg der Gärtnermeister Paul Beßler ; einen fruchtlosen Selbsti Mordversuch machte zu Oberndorf der BabnamtS 9 Gebilte Lmk.

iugruvgrvlilt , 4uiu;uu?c uuu v;ai Wirth A. Ereile in Jllertissen. Pflaster' meister Bartb in Kemvten ist flüebth ae

Brand falle : In Schwarzach ist die Lackfabrik niedergebrannt, zu Zeitlarn das Anwesen des Häuslers Eckersdorfer, in Stadlhof das der Gütlerswittwe Molz, in Mailing das des Sattlers ur.d Oekonomen Blicker, in Kirchham der Stadtlöderhof des Joseph Scheichl; letzterer und sein Kind erlitten schwere Brand wunden. In Tußling brannte das Raithmaier'sche Schmiedeanwesen nieder, in Braunau das des Ledcrermeisters Bauggenbachcr. In Nürnberg wurde die Felser.stcin'sche Lackfabrik am Maxplatz durch eine gewaltige Feucrsbrunst vollständig zerstört. Lnierelch rsürttemdirg. Generallieutenant a. D. v. Reitzcnstein in Stuttgart. Der Bauer Ludwig Lamparter in Auingen wurde wegen Vergiftungsversuchs an seinemVater und seiner Schwester, verhaftet. Lehrer Hummel in Bihlasinzen wurde wegen Sittlichkeitsverbrechen verhaftet. t Stadtschultheiß Schüle in Ravensburg. Der Zahnstocherfabrikant .Rudolf Platz in Rottweil wurde wegen Beleidigung des Gemeinderaths zu 6 Wochen Gefängniß verurtheilt. Selbstmorde, Unglücks und Brandfälle. In Stutt gart erschoß sich Hauptmann Hermann v. Stetten vom 7. Jnf.-Reg.; erhängt haben sich der Weingärtner Jakob Frank von Eberstadt, der svtaurer F. Beith von Eppingen und der Tagelöhner Glock von Ulm. Durch Ueberfahren wurden getödtet: in Stuttgart der 9 Jahre alte Sohn des MechanikersGroßmann und in Hobenmemminge'n der Bauer Michael Feeß ; in Folge eines Sturzes starben :

der Ä!aurer Jakob Gerster von Berghau sen, der Arbeiter Phillipp Schüle in Mergelstetten und der Oelmüller Gottlieb Albrecht von Unterurbach ; ertrun ken sind : der Bauer Pfarr von Greutb bei Ziegelbach und ein Mädchen des Zim mermanns Manz in Pflummern; in Heilbronn kam der Arbeiter W. Poppe beim Abladen von Holz um's Leben. Niedergebrannt sind: inBettenhausen das Haus desSchuhmachersJosefLink,und des Waldschützen Legier und das des Maurers Eberwein, in Brackenheim das Feucht-Haiber'fche Haus (der Miteigenthümer E. Haiber wurde wegen Verdachts der Brandstiftung verhaftet), in Deger loch das Anwesen des Weingärtners August Raff, in Haidgau das von den Tag löhnern Schmid und Graf bewohnte Haus und in Weitmars das Anwesen deS Söldners Michael Göhringer. Neue Schmuck-Waarcn! Toilette - Artikel, Hand - Taschen, Korb- und Glas-Waaren, Sei dene Regenschirme, Spiel' Waaren! öha-s.Mayör&Co. W miP m Weg Wasöinnton Straße. Elcctrische Lampen Parlor, Studir- und Hänge-Lampen. Alle Arten Laternen, Brackets usw. Schlafzimmer-Geschirr. Agenten für das E l a l n t fiel F. P. Smith and Co., 30 und 33 Nord Illinois Straße. E3T Televbon 707. J2& The Eclipse. WringerS, FlutrS, Ubren, ebnstubl , Pateutirte metallene Springfedermatratzen. Passen für jkde Bett lelle. Kauft keine an. dere, ehe Ihr die öclipfe g'schkn habt. Auf wo ventiiche Abzahlungen bei Agenten oder in der Office. Agenten verlangt. MV. F. GKAKTER, Geschäft führe r. Ro 86 Oft Obi- Straße. j. Kl. II. COLKMJLN. KLEE & COLEMAN, Fabrikanten fcon Mineral Waffer, Svarkling Chamvaign Cider n. Little Daisd. Ebenso alleinige Agenten don Belfast Einger und Selzer.Wasser. ffontainen werken jeor,eit auf Vefteaung e,f: Fontamen erden uch oermiethet. 226, 2ZS 230 Süd Delaware Str. Jin,,li, 3nfc. M. R. Styor, Manager Rfl.stirit Mafllle ! No. 37 & 39 Süd Delavare Straße. Da größte, schönste n. älteste Lokal in der Stadt Setränke aller rt. sowie kalt Speisen. Lor zügttch Bedienung. Die xracht,olle tngerichtete Halle steht Bereinen Logen und Piivaten , urAbhaltung von ä?n. Eon zetten und Versammlungen unter liberalen Bedin gungen zur Verfügung. Ta.ool Box. SeschSstöführer. VoVVVVgVV W..a.luN.H I Ch..l(lllli.i(.H I V t 1 V 3uuununuru iftfHBimminuu uvui l , Ter auSsckzarj für Jedermann" (10. Aussage), welcher ten ten auea Teutschen SeiNnstitute in New Nork derauSaegeben wird. at Tausende roa Kranken, nelche keine Hilie lfinten konnten, durch leine rrertbroUen Rat ischläze rcn jabrelangem Magenleiden (Djapepsia. everlttven uno ren orscm anoe Delstelhümttchen ffiebern in kurzer Zeit rundlich und dauernd geheilt. Tal Buch beweist auf langjährige Erfahrungen gestützt, daß , die in den Leitungen herauSzepufften Abführ Ovngs-Pillev, Trcpfen, Fieber, und LebcrkMi;, turen fast immer schädlich sind. S?ird für 'iO (Strii in Post-StampB" oder Slli frei Drersandt. ' ' tdrcs,ire : Deutschet Heif-Institut. 11 Clinton Pface, tafirüx4way, MswYoek. N. Y.

Wenn Sie kn Dollen Werth für den Betrag ihres Geldes vollen, kaufen Sie Ihre Stiefel und Schuhe zu billigen Preisen Bei J0. h, HäyS, Ost Wölhilksttv!! Straße.

Das beste Fleisch im Markt. E.ÜI TIGl, Händler in frischem und cingesaZzencul Fleisch. Ao. 315 Massachusettts Averue. QS ftkllungen erden tn a2n Theilen der St,dt rromxt abzelielert. Televdon 77.

.ndljcmn. aaöü HDileÜK, Fleiscb u ud Wurst Gesch äst Ao. 4Ä KSe'ZZapdrs Straße und Keme Kv5e, Ko. 49. Die besten Torten friföen, geräucherten und gerökelten tzleisck, ke!5 dorräthig. ll, Vnrfisarten stets frisch und bester Qnalitöt Vökelfleiscb eine Specialität IST Waaren werde nach irgend einem Stadttheile frei und prompt abgeliefert. Fleisch - Anden BBÜDETTCMEE, Vo. 47 Süd Aekavare Straße. Nur die besten Fleischsorten werden geföhrt. Täglich frische Würste, ie Dlntwnrst, Wiener? st, Bratwurst, Lebervnrk, . f. . Preise mähig. Bedienung prompt. Aufträgt noch irgend einem Stadtheil werde prompt besorgt.

Jeffers' Cash Paint Store, NoHcs Oel 45 Cents per Gallone. Ganz reines Bleiweiß $6.10 per Hundert Fensterglas sehr billig. Ao. 30 Süd Meridian Straße. 233"Wnx. QraHaov iü bei n nngeftcllt.

THE LIGHT RUNHING SEVJING IV2ÄCHINE SIPLB THE ONLY SEVING MACHIHE . . THAT CIVES . J X HAS HO EQUAL" MM SEVVING MAGMINE Cil ORANGE MASS. 30 UNION SQ.N.Y. CHICAGO ILL. t ST.LOÜIS MO. ATLANTA GA. rÄRSALEBJL. Die fQee Line !" nach Cleveland, Lake Cbata'qua, iagara Fav, Thouland Island, Lake George, Vatt Cham plain, Taraloza. Wdtte Mountaink, Old Orchard, Rye Brach nd alle Curplotze von SEW ENGLAND it ,aei Schntlliügen täglich. Die einzig, ahn ,on Indianapolis nach Now York and Boston welche durchgehende Wagen in Verbindung mit der Lake Shore und -. V- Sentral tlenbah hat. ZU einzlg fia'jp, weiche im rand Sentral Devot v e Zork einläuft. ,n westlich gehender Schnellzug wurde eingerich tet und Passagier, welche na Wlffouri, Ziansa. Nebraka, Colorado, w Mcrtk, und tta.tfomt.: reisen wollen, finden histe Aklomadation und niedrig, Raten. Kundretse.villete. Van h,l ftch bei W-J. ich ols, gent. utkunft fty Ticket 'n allen regulären Ticket. Office. S. B. T h m a I, O. B. S k i n n e r, eneral anager. Trafke.Slgent. . Z. Tmlth, cn. Paff. Zlgt.. Eleveland, O. w.. J. IVI0I10I, Passagier.Agent. Jndianapsli, Ind. R. Z ata Hau un, 1ZS o. üdZJIinsi t:aft Cin'ti, Hamilton & Dayton Baiin tSTSglich drciZüge nach und von7 Cineinnati, und allen Ortschaften Nördlich, Südlich u. Ocstlich. Pünktliche Verbindung mit allen Zügen nach Dayton, Toledo, Detroit HnffinaAr. Wegen Vnkknnft nnd Billet vende man sich an den Agenten, Ecke Jllinoi Etraße und Kentucky Avenue der Union Depot. Tam. Ztt9tnon, P, , 5. . Hgrt, genr.

j

mT J mm

l'L YJ? J O 5f? r t va 5 riV'-5cxÄif?? Vjj iPII rV v "- rr J'rj m 'El fS 1 r hl l .f V'5y A 'fjL ' j'v .k-H-'p.' i Nf tTfe,-kiss-gr;- sjjj j

wi

Olilensjo, St. LonlM and FittHbiir Itailroad. geU'Tabelle ftt durchgehend ndLokal-Züge. 0 17. kZedr. l5 an: Lg terlacn da Onion.Devot, Jndz,!., t folgt:

Station. iSchnL,g iPoft,ug.,Schnkl,g liilccos. Btt ntV4nAir'l l'O " n!.ab'Eir, 0 Hnvni Datsn , Piaua , Urbana , EolumbN.... . fltvoatl , Steudenril. Wbelig , Ptttöburg.... , Harri bürg... 0 uutikuivii.,,, , Lasdinglon.., 9 V9uast:t5ia. ,5; Z)ort.... , Bcfton. lücltch. lÄal. aajgenömmir 5snnlag. Pullinann' Valaft, chlef und HetlWan durch btl Pittöborg, Harr'.kb.-.rg. Philadelrhia und Kt Dort, ohn to'Wtl, SBiOl m Vagnchs,l ach aUimorc. Sshingt.n nd VA,. ?sh?kane nach elen Oeftllchen Städte R, rn ken Hauxr?adrkert''Bukeau de Westen und tn dem Stadt'Burkcu, te dir Jk,n, und Wafhtnzton 5trabe und t Union Depot Surea Zndranaroli, ,u yaben. Schlafwagen. atten tön nn tn voraus gesichert weiden durch Arrllkatr, sei den Agenten in Stadt-Vureau der tn Unten Depot tt Jndianaroli, Jad. 0. lt. Dering, . . P. . ordo.ck Vashiug. ton und J2tnoi Straf. J.id'x!. Same CTcCIrea, Managet, Lolumdu. Oh. ..? d, 9tnU Psklagier und Ticket., 1'tUkjra. . Wir seö, Igr Lenützt ieV'VI.I Lim i xo- 123 ö r n rn ? Weil sie die kürzeste ur.d beste Linie hltt -4t. XotiIn, MiHHOurl, Rannii Iowp, IVolirnMlfix, Toxn, ArkstnNßü, Colorado IVo-w Ii oxlco, Xocota und Calirorrila ist. Das Vahndett iä don Stein ad die Tqie. ata sind qbI 6'ühl. Die Wöge haben die ,eueften Derbessnnngen. Jeder Zag t Lchtaswagen. Pesiagier, ob st nn tllete erster Klasse oder Smigranten.Silltte habe erden durch unsere Passagierzöge erster Klane deiördett. Ob St un ein Lillet zu ermäßigten Prei. sen, ein Exeurf.ensbtUet der irgend eine dorte tisenbahnbillett . trLt2, Km Elt, odkl ichreideu Sie an II. TZ. Der in er, ssiftent rat Ha?sagierZlgnt. i,rdoft'e aihlngto nd Iku.dl trJnd',l . H ill, Ven'l Supr. St.Loal, tto. . S, 5 ord. ?e''l Voff..ot St. kanit fk: lUISVillt NsWAlB'HY CHIC60"Rli(a- . 1 V 5 Die kürzte und dtrektkste Linie von i NT)IANAP0LI8 nch granlfcrt, Delphi. Monticello, Michigan Civv, Chicago, nnd allen Orten un nördlichen Jndiana, Sticht gan, nördlichen Illinois, Wiconsin, Iowa, Minnesota, ebrat'a, Kansai, New Mexico, Dakota, Revada, &.ih?ada, Calisornien und Oregsa. 2 direkte Züqe täglich 2 von Indianapolis uach CHiag; ebenso nach Michigan City. Elegant,, Pullmann Schlaf Waggon auf den Nachtzüg.,. Sep2ckarkeu dii an' Nelseziel erthe.lt. in Lahn hat gröier L uemlichkettin tUx biU,g,r Staun als tt. Otlet) ud tautpimng ntcht ju bettreffen. Stahl-Selet. , tller ltsr und tvßffen, Lustbremien und a' miderne öln. rtchtungen, unudeltrcfftlche Vorthef für Smigr ten, Land und IurtftenV:Ute nat irgend ie Orte, der von nveri Bahnen beruh! ud. Wenn man nördlich, südltch, tftlich c.r westlich , reise wünscht, kauf man nicht da nVhtg, tllet. tu man unser Ptkis n s. w. gesehen. Legen Näherem wende an sich ZäoIZert Emrnrtty LiJrikt Paffagiir Agt, 5!,. 2? ltd JIin,i Straße. Jndianav, J,d, ?vd . S?so. t3. C. 0ll( VneralvtraUer vnral Passagier geui. CHU,i,2U. Uez,..

oÄw'in-m inn

1. . Vklil" V " 6:20 U:59w b:4l . L:lZ. I , I.. I Kft

.. .1 8:57 m 3 33 H 8i57 w ... . n:t& 3:47 , 8:.9 . 9:d m 1:51 . 9:52 . ll:30Siin to:40 m , 1352 t2:37Cr. 5: , 4:S4 :32 m 8:03 , 7:u3 , ö:it . 4:lS?hn 2:SH T4rt I t .1

9 - '. ....... 8:. . 6:2i f . l r I c m I

Ii v 0 ........ I d I . ...... 11:2. 7:3j . 8:Qm I 7:m.'tp .

,KMss!

VW

Q1