Indiana Tribüne, Volume 9, Number 50, Indianapolis, Marion County, 9 November 1885 — Page 3
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Roman von I. v. Brun B arnow. (Fortsevung.) Just so," raisonnirte der alte Diener für sich, ivie vor zwanzig Jahren, als er zum Traualtar mit der gnädigen Gräsin ging. Nur der Frack fehlte, aber der gute Ueberrock sah fast noch stattlicher als der Frack mit den langen Schwalbenschwänzen aus und verbirgt besser - die hinfällige, magere Gestalt des Herrn Grafen." Hat Assessor Sternau Aleranderhof bereits verlassen V fragte Graf Hülshof, während Mertens ihm einzelne Stäubchen vom Ueberrock nahm und ihm dann einen Sessel zurechtrückte, in den sich derselbe erschöpft von der Anstrengung,die ihm seine Toilette gekostet hatte, nlederließ. Min, Herr Graf, feine Elselten sind freilich schon in seine neue Stadtwohnung geschafft ivorden, die Stacht hat er aber noch hier zugebracht." Gras Hülshof seufzte tief auf. Er war etwas wie ein Fatalist und glaubte an Bestimmungen. Wäre Sternau nicht mehr auf Alexauderbof geioesen, so hätte er setneu Brief schriftlich beantwortet, so sollte es mündlich geschehen. Gut, so sage, das; ich ihn zu sprechen wünsche. Nicht jetzt, nicht hier" als Viertens Miene machte, sofort dem Befehl olge zu leisten sondern un Mausoleum, ich werde mich in einer Stunde mit meiner Tochter dorthin begeben und mochte lhm am Sarge mnner Frau den Tank für die Auffindung ihrer irdischen Ueberreste sagen." Herr Graf !" Aus des alten Dieners Augen stürzten Tbräncn. 'Was ist Dir, Alter, ist mein Dank so etwas Seltenes, daj; Du darüber zum Weibe werden mußt i" 0 Herr Graf, ich kann das nicht andern. Seltenes? Gewiß nicht aber" Viertens trocknete sich beschämt die 3!ührung aus den Augen und kam nicht weiter. So gehe und richte meinen Befehl aus," sagte Graf Hülshof, die eigene Bewegung unter einem rauhen Tone dergcnd. Vieiner Tochter theile mit, daß ich sie in einer halben Stunde auf reinem Zimttlcr erwarte, aber sie braucht von der 'Aufforderung an den Assessor nichts zu erfahren." Sehr wohl, Herr Graf!" und Mertens beeilte sico, dem Befehl mit ungewöbnlichcm Diensteifer nachzukommen. Er riß beim Hinausgehen fast ein kleines Seitentischchen, das dicht am Ausganz, des Gemaches stand, um und drückte ganz gegen seine sonstige Gewohnheit sehr geräuschvoll und hastig die Thür ins Schloß. Es hatte die Nacht übr stark gereift und Bäume und Sträucher mit einer Silberglasur überzogen. Auf den Wegen glitzerte der Neif, als schritte man über eine Straße helleuchtender Brillanten, und durch den sonnigen Aether segeltcn ganze Schaaren wanrcrlustiger Schwalben, welche laut zwitschernd das schone öleisewetter begrüßten. Hin und wieder siaiterte vom leichten MorgenWinde gelöst ein welkes Blatt zu den Füßen Sternau's nieder, der seinen Weg nach dem Vkausoleum genommen hatte. Trotz des köstlich belebenden Odems des frischen Herbstmorgens lag auf seincm Gesicht ein Ausdruck ungewöhnlicher Abspannung und verrieth die harten Seelenkämpfe der durchwachten Nacht. Er hatte nicht einmal einen Versuch zum Schlafen gemacht. Als Mertens Sternau die Aufforderung seines Herrn überbrachte, fand er dessen Bett noch unberührt und ihn im Begriff, das Schloß zu verlassen. Am liebsten hätte er die gräfliche Aufforderung ablehnend beschieden ; denn wozu sollte dieser Akt der Dankbarseit dienen, von welchem Mertens mit einer gewissen Feierlichkeit gesprochen, als gelte es, damit an ihm mehr einen Akt der Gnade, als des Dankes zu vollziehen. Sternau aber hatte 'ganz und gar kein Verständniß für rein äußerliche Fornisachcn, und unter den obwaltenden Verhältnissen widerstrebten sie geradezu seinem Charakter. Um Florence's willen hatte er -sich aber auch schließlich dieser Formsache gebeugt und die Ausforderung angenommen. In der Stunde, die bis zu der Zusammenkunft verstrich, hatte er genugsam Zeit, sich auf diese vorzubereiten, und überraschte sich sogar bei dem Gedanken, daß dieser Aufforderung doch vielleicht ein tieferes Motw als das des einfachen Dankes zu Grunde liegen könnte. Diese Möglichkeit versetzte ihn in eine ungeahnte Aufregung, die er vergebens zu dämpfen suchte, und die sein Herz so laut, so heftig schlagen ließ, daß es fast wie daS eines furchtsamen Knaben pochte, der vor dem Eramen steht. (indlich war die lange, bange Stunde verflossen, endlich ging er der Entschcidüng entgegen. Der Entscheidung? Thörichtes, hoffnungsvolles Herz, Tu glaubst rcsignirt zu haben und doch und doch ! Sternau hatte das Mausoleum erreicht. Einen Moment zögerte er, ehe er eintrat, und lauschte. Hatte er recht gehört? Drang da nicht die weiche, melodische Stimme der Geliebten an sein Ohr? Ja, er irrte sich nicht, da stand sie an der Seite ihres Vaters am Sarkophag der verunglückten Gräfin. Sie hatten seinen Eintritt nicht gehört; abgewandt von der Gegenwart starrte der alte Graf aus den Sarkophag nieder, gerade so wie an r,, lt I C ? ... . jenem sorgen in nieranoeryor, wo Sternau ihn zuerst, in tiese Gedanken versunken, 'nach dem Marmorkreuz im Moor hatte aufschauen sehen, und gerade wie damals trug er den schwarzen Ueberrock mit dem Ataltcserkreuz aus der Brust. Nur schlaffer, welker waren seine Züge, silberweißes Haupt- und Barthaar, gebeugter die hohe, stolze Gestalt. t Er stand da wie eine schöne Ruine, das Sinnbild zerfallener Größe, nie wiederkehrender ebensfrische und Kraft, und der brennende Wunsch, ihm durch Sohnesliebe und Sohnestreüe die fehlende Kraft zu ersetzen, dieses edle, schmerzdurchfurchte Antlitz noch einmal, im Glück
Herzen auf.
Wlwr m-wmm ftwv I 1 Florence's Blicke schienen mit gleicher Sorge, gleichen Gefühlen ihrem Vater zugewandt zu sein. Sie bemerkte Sternau's Eintritt nicht und hatte aue-schließ-lich auf jenen chre Aufmerksamkeit gerichtet. Sternau war noch unsicher, ob er sich jetzt bemerkbar machen oder dieses dem Zufall überlassen sollte, als Florence, vielleicht durch den geheimen Napport, welcher liebende Herzen, bevor es irgend ein Anderer gewahr wird, von der Nähe des Andern unterrichtet, plötzlich nach der Züchtung, wo er stand, hinblickte. Einen Augenblick hafteten ihre Blicke mit jähem Erschrecken in den seinen und der Wechsel von freudiger Nöthe mit tiefer Blässe verrieth ihm, daß sie von der Aufforderung ihres Vaters nichts wußte und diese unerwartete Begegnung beider Manner fürchtete. So aufgeregt Sternau selbst auch durch das unbestimmte Gefühl, dem er keinen Ausdruck, noch weniger Flügel der Hoffnung zu verleihen wagte, war, so laut und stürmisch sein Herz auch schlug, bei ihrem angstlichen Blick stahl sich doch ein ermuthigendeS und beruh igendes Lächeln über sein ernstes Gesicht und er schritt auf ihren Vater zu. Jetzt wurde auch Graf Hülshof seiner gewahr. Er umfaßte unwillkürlich, wie Kraft' suchend, das kostbare Kleinod fester mit seiner Hand und nach einem letzten, schweren Kampfe mit sich,' reichte er ihm die Nechte entgegen. Ich habe Sie hierher bescheiden lassen," sagte er mit einem langen, tiefen Athemzuge, um Ihnen meinen Dank auszusprechen. Sie haben mir die theuren ötcliquien meiner Frau zurückgegeben und sie in geweihter Erde bestatten lassen" wieder schöpfte er tief Athem, als hole er mit diesem erst die Worte aus der verborgensten Tiefe seiner Seele hervor. Dieses Kleinod, das werthvollste geben Sie es meiner Tochter. Es ist der Trauring ihrer Mutter er mag mit der Verklärten und ihres Vaters Segen den Bund der Trcue zwischen meinem Kinde und dem Manne lhrcr Wahl besiegeln." Herr Graf !" rief Sternau erschüttert und drückte, keines weiteren Wortes mächtig, des Grafen Hand voll ehrerbietiger Innigkeit an seine Lippen. Florence stand regungslos. Das Unerwartete überwältigte sie so, daß ihre bisher so tapfer in der Entsagung behauptete Stärke sie zu verlassen drohte. Erst als Sternau ihr den Nmg auf des Grafen Geheiß an den Finger steckte, kam einiges Leben in ihre bewegungslose Gestalt und mit dem Nufe: Vater! Vater! Mein gütiger Vater ! Wie soll ich Dir danken !" flüchtete sie an seine Brust. Danke mir nicht, danke der Todten !" sagte ihr Vater ernst und legte sie dabei sanft in Sternau's Arme. Hier, inein Kind, ist jetzt Dein erster Platz. Seien Sie ihr ein treuer Gatte, sie war eine gute Tochter, sie wird auch ein gutes Weib werden." Sternau schloß die Geliebte an sein Herz. Gott ist mein Zeuge, daß ich sie glücklich machen und Ihnen ein guter Sohn werden will." . Graf Hülshof erwiderte einige Worte, welche sein Vertrauen zu dieser Versicherung ausdrückten, dann winkteer mit der Hand, daß er allein gelassen zu sein wünschte. Ich möchte hier noch ein kurzes Eebet sprechen," sagte er. Erwartet mich im Cypreffengange." Also aufgefordert verließ, Florence am Arme Sternau'S die Gruft. Am Ausgange wandten sich Beide noch einmal nach ihm zurück. Er stand, das Haupt auf die Brust geneigt, unbeweglich da, jetzt schwankte er. Erschreckt gab Sternau Florence's Arm frei und eilte ihm zu Hilfe. Er kam gerade nock zurecht, um die zusammenbrechende Gestalt in seinen Armen aufzufan gen. O Gott, mein armer Vater!" rief Florence außer sich. Es war der Aufregung zu viel für ihn, sie wird ihn getödtet haden." Er ist nur ohnmächtig," beruhigte sie Sternau, der des Grafen Herz noch klopfen fühlte, und bat sie, indeß er den Grasen in seinem Arm hielt, 'schnelle Hilfe berbenuruken. (Schluk folgt.) öS , öil'de Woge' c ;.c,;.n von Ewald Augutt !l : t e S ü n d e n. ES' ivar kein heiterer, freundlicher Herbst,.wie man ihn nach den heißen Lommertagen sich wohl wünschen mochte. Schon feit Wochen regnete es täglich. fast unablässig, die Bäche und Ströme schwollen an und tra'.en über ihre Uter hinaus ; es wollte schier kein Ellde nehmen mit den Wassermasjen, die von oben niederströmten, und es schien fast, als ob eine neue Sündflutb hereinbrechen sollte, um alles Lebendige zu vernichtcn. Der Abend war angebrochen, in dem tranlichen Wohnzinliner des Kaufmanns Hugo Röder stand die brennende Lampe auf dem runden Tisch ; ihr warlner Lichtschein siel auf ein bleiches, sorgenvolles Menschena.ltliZ. Das Kinnauf die Hand gestützt, saß der schon bejahrte Herr vor einem Glase !llothwein, daS er noch nicht berührt hatte; die fahlgrauen Augen mit dem strengen, kalten Blicke hefteten sich auf das julige, liebliche Märchen, daS ihm gegenüber mit einer Häkelarbeit beschäfligtwar. Dich drücken Sorg?n, lieber Vater !" brach das Mädchen endlich das Schweigen, und ihre blauen Augen ruhten dabei voll herzlicher Theilnahme auf seinem hageren banlosen Antlitz. Schon lange ist Deine Stiminung getrübt. Ich vermuthe, das geschäftliche Unannehmlichkeilen die Schuld daran tragen, Dinge, on denen ich vielleicht ivenig verste ye ; aber würde es Dir die Last nicht erleichtern, wenn ich sie mit Dir tragen dürfte?" Er erhob da.S Haupt und strich mit der Haild über die feuchte Stirn, dann warf er einen - prüfenden Blick auf seine Uhr. Die Post muß sogleich eintreffen," sagte er init einem schweren Athemzuge, ' sie wird Briefe von 3kw Port brinen.ie
nur unangenehme Nachrichten enthalten können." Ein noch junger, schlanker Herr trat mit einigen Briefen in der Hand ein, auch sein hübsches und treuherziges Antlitz, das ein brauner Vollbart umrahmte, zeigte einen sorgenvollen Ausdruck. Von New York, Herr Salingcr Z" fragte Nöder rasch. Nicht ;" erwiderte der Buchhalter, ich möchte das als ein gutes Zeichen betrachten." Die amerikanische Post kann sich
verspätet haben und erst morgen eintreffen !" Sie ist heute rechtzeitig angekommen, ich habe mich darnach erkundigt," sagte Salinger in beruhigendem Tone, und ein dankbarer Blick traf ihn dafür aus den tiefblauen Augen Hertha's. Es ist gut," nickte der alte Herr nach kurzem Bedenken, nehmen Sie die Briefe wieder mit und sehen Sie nach, was sie enthalten, ich folge Ihnen bald, dann wollen wir weiter reden. Der Buchhalter entfernte sich, Nöder trat an den Tisch und trank sein Glas aus. alinger tauscht sich die Nachrichten, die ich fürchte, werden nicht ausbleiben," sagte er. Ich hätte vielleicht die Schlappe überwinden können, wenn nicht unerwartet der Bankerott eines Hauses ausgebrochcn wäre, das mit mir seit Iahren in Verbilldung stand. Einen großen Theil meiner Forderungen hatte es vorher durch Wechsel auf)!ew ))ork gedeckt ; ich schickte diese Wechsel in Zahlung hinüber, und erst vor Kurzem wurde mir gesagt, daß sie gefälscht seien. Wenn diese Behauptung wahr ist, wenn die Wechsel zurückkommen und von mir eingelöst werden müssen, dann, mein armes Kind, sind wir am Bettelstäbe." Du quälst Dich selbst, Vater," sagte sie leise, man darf nicht gleich daS Schlimmste befürchten. Sind jene Wechsel gefälscht, so wird man Zlücksicht darauf nehmen, daß Du selbst mit ihnen betrogen worden bist; man wird Dir Zeit lasten, sie einzulösen; vielleicht gelingt es Dir dann, den Schiffbruch zu verhüten. Herr Salinger wird Dich, dabei unterstützen ; er ist ein tüchtiger Mensch, der Energie und Ausdauer besitzt, und auf den Du Dich verlassen kannst." Was nützt das Alles !" erwiderte er achselzuckend. Kann ich die Wechsel nicht sofort einlösen, muß ich um Ausstand bitten, so wird das ruchbar, und mein Kredit ist für immer erschüttert. Und was ein Kaufmann ohne Kredit ist, das brauche ich Dir wohl nicht näher zu erörtern." Nun, und wenn das Schlimmste ein träte, wir brauchen darum nicht allen Muth und alle Hoffnung zu verlieren," sagte Hertha in zuversichtlichem Tone. Er war vor ihr stehen geblieben, ein herber Zug umzuckte feine '!undwinkel. .Ich bin zu alt geworden, um wieder von vorn beginnen zu können," antwortete er, die lange Arbeit hat mich ermüdet, meine Thatkraft ist erschöpft. Soll, ich nun als Kommis in die Dienste eincö Anderen treten ? Soll ich als alter Mann gehorchen lernen, während ich bisher nur befohlen habe ? Ich kann es nicht, lieber todt und begraben, als ein solches Leben führen !" Sprich nicht so," bat sie bestürzt, ich kann sür uns Beide arbeiten." Hertha hatte sich erhoben, sie wollte den Vater in ihre Arme schließen, um ihn durch die Versicherung ihrer unwandelbaren Liebe zu beruhigen, als ein leises Klopfen an der Thür sie daran hinderte. Der jüngste Kommis des Hauses trat ein und meldete den Besuch eines fremden Herrn, der um eine Unterredung unter vier Augen bitten ließ. Er hat seinen Namen nicht genannt ?" fragte Nöder. Nein, er sagte, es sei eine dringende Angelegenheit, und er wünsche nicht, daß eine dritte Person der Unterreduna mit Ihnen beiwohne. Ich hatte mich erboten, Sie zu rufen, aber er meinte, in Ihrer Privatwohnung könnte er ungestörter mit Ihnen reden." So empfange ihn hier, ich werde das Zimmer verlassen," sagte Hertha. s'.vder.nickte zustimmend, mit finsterem Blicke sah er seiner Tochter zu, wie sie ihre Handarbeit vom Tische nahm und hinausging. Daß die Thür des Nebenzimmers angelehnt blieb, bemerkte er nicht,, und wenn er es entdeckt hätte, würde er nichts dagegen eingewandt haben ; Hertha wußte nun schon so viel, daß sie auch das Uebrige erfahren durfte, denn das de Besuch dieses Fremden mit dem Eintreffen seiner Befürchtung eng zusammenhing, unterlag für ihn keinem Zweifel. ' Mit scharfem Blick musterte er den Eintretenden, der mit einer leichten VcrNeigung ihn begrüßte. Der Fremde, ein Mann von etwa drei oder vicrilnddreißig Jahren, war einfach, aber elegant gekleioet, ein blonder Vollbart umschattete das wettergebräunte Antlitz, das einen ernsten, entschlossenen Ausdruck trug. Ich komme direkt von Neiv Aork," sagte er, indem er ein Portefeuille aus der Tasche holte, Sie sind wahrscheinlich schon auf den Zweck meines Besuchs vorbereitet ; ich komme deshalb ohne lange Einleitung zur Sache." Huao Nöder nickte mechanisch und bot ihm anen Stuhl an ; er selbst zog es vor, stehen zu bleiben. Sie kommen im Auftrage des Hauses Gibson und Kompaznie i" fragte er mit erzwungener Äluhe. Gibson und Kompagnie haben ihre Forderullgen an Sie mir übertragen." Alle?" Jawohl, die protestirten Wechsel und die Buchsotderungen ; sie repräsentiren eine (esamnUsumme voll dreißig und einigen Tausend Dollars." Die Buchforderungen ?" fragte Nöder, in dessen Augen der Zorn aufblitzte. Da mit konnte das Haus warten, bis der Verfalltag gekommen ist." Der Fremde hatte einige Papiere aus dem Portefeuille hervorgeholt, er entfaltete sie und überreichte eines derselben dem alten Herrn. Hier haben Sie den Nechnungsauszug," sagte er, lassen Sie ihn prüfen; ? . . ... n . r. i r . o i . . icy zweifle nicy: an feiner licytlgleit, stt' r c . . r i Gibson und Kompagnie ind ein solides Haus. Die Prüfung Ihrer etts kann beute Abend noch erfolaen, ich erwarte, daß Sie
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morgen vormittag die Schuld tilgen werden." Hugo Nöder hatte die buschigen Braucn finster zusamniengezogen, die Adern auf seiner Stirne schwollen an. Ich weiß nicht, ob dieses kurze Verfabrcn in America Gebrauch ist," erwiderte er, hier zu Lande finden wir darin eine Beleidigung. Einem soliden Hause gegenüber tritt man nicht so kategorisch, ich möchte sagen : gerichtsvollzicbcrartig aus, man läßt ihm wenigstens Zeit, die For derung zu prüfen, und envartct dairn die Vorschläge, die es bezüglich der Zahlung zu machen hat." Ucbcr das gebräunte Antlitz des Fremden glitt ein geringschätzender Zug, sein Blick schweifte flüchtig durch das Zimmer; cS schien in der That, als ob er als Exekutor den Werth des Mobiliars tarircn wolle. Sie sprechen von einein soliden Hause," sagte er, sollte es Ihnen unbetannt sein, daß die Wechsel, die Sie Km Hause Gibson und Kompagnie in Zahlung gegeben haben, gefälscht sind ?" Nöda warf das Haupt trotzig zurück. Als ich sie in Zahlung gab," halle ich keine Atmung davon ; erst als das Haus fallirte, von dem ich selbst sie eryielt, wurde mir gesagt, daß die Wechsel gefälscht sein tönnlen." Es wäre Sache des StaatSanwalts, das zu untersuchen." Man Herr!" brauste Nöder auf, Sie scheinen nicht zu bedenken, welche Beleidigung in dieser Bemerkung liegt, und cbcilso zu vergessen, daß Sie ich unter n:einein Dache befinden. Was berechtigt ie, an der Wahrheit ineiner Erklärung zu zweifeln? Wie kommt das Haus Gibson dazu, in solcher Weise gegen mich aufzutreten?" Was mich dazu berechtigt ?" fragte der Fremde, ihn fest anblickend, und es lag ein seltsamer, beunruhigender Klang in dem Tone, den ersetzt anschlug. Ihre Vergangenheit, Herr blöder ! Sie enn nern sich wohl Ihrer unglücklichen Schwester nicht mebr?" Der alte Mann hielt den Blick so starr auf ihn gerichtet, als ob vor ihm aus dem Boden ein Gespenst aufgestiegen sei; sein hageres Gesicht war noch fahler geworden, die fest aufeinander gepreßten Lippen zuckten krampfhaft. . Weshalb erinnern Sie mich an sie ?" fragte er. Ich bin ihr Sohn, heiße Martin Grimm." Im ersten Augenblick schien es, als ob Nöder ihm die Hand reichen wollte, aber dann sich eines Anderen besinnend, zuckte er mit den Achseln. Ich würde Sie als den Sohn meiner Schwester willkommen heißen, wenn ich nicht auS Ihrem Auftreten und Ihren Worten entnchinen müßte, daß Sie feindselige Gesinnungen gegen mich hegen," sagte er. Könnten Sie das anders erwarten?" erwiderte Martin mit scharfer Betonung. Und könnten Sie wirklich dem Sohne einer Frau Herzlichkeit heucheln, die Sie mit Ihrem Haß verfolgt haben ?" Wer sagt Ihnen das? Wer hat Jbnen gesagt, daß ich Ihre Mutter verfolgt habe ?" Sie werden nicht bestreiken können, daß Sie in diesem Familiendrama die 3lolle des Franz Moor gespielt baben. Ich will Jtznen das Alles noch einmal ins Gedächtniß zurückrufen, und wenn Sie leine Behauptungen widerlegen können, so mögen Sie es thun." Weshalb diese Erinnerungen wecken?" sagte Nöder noch immer trotzig. Ich kann mir wohl denken, daß Jyre Mutter sich beklagt und Ihnen das Alles m der gehässigsten Weise geschildert hat ; es wäre vergebliche Mühe, wollte ich vcrsuchen, die Uebertreibungen zu widerlegen." ' (Fortsetzung folgt.) Elektrische Lampen Parlor-, Studir- und Hänge-Lampen. Alle Arten Laternen, Brackets usw. Schlaszimmer-Geschirr. Agenten sür daö Elaine Ocl F. ?. Smith and Co.5 30 und 32 Nord Illinois Straße. tZT Telephon 707. MX Dr. O. G. Pfass, Qrzt, Wundarzt und Geburtshelfer. Ofsice und Wohnuuz : 4S5 3Xaxlift0ii AYcnuo, Sxrechftu d n: Vorgenk von t'stii 9 Uhr. Nachmittag von 2 611 8 Uhr. ftdinbl v$n 7 lil 8 Uhr. ESST ?el,bo S. Bau- und UnterlageIikz! Zdei- und dreifache? Tachuatnial. Dach-Filz, Veck, Koblen-Tbeer, Dach-Farben ic 8IV8 & SMITHER, 169 Wefl Maryrand U. eilNMl'N 1TI fl! Z INanneSkraftvollstandiaherzustellen,! SVX-WJSsN, inrA selBtl die (AMuSut rrnh.iTf RATT lJkscklecktSkrankbkite fidirv und ktnmih I uruen, lerner genaue AUsuarunzuver Wann,, Iktrttitl WeikUckkeit t k?t ftinhMiri. selben und Heilung, zeigt daZ gediegene Buch . Itt vettungS.nker:" 2S.Auft. 2ö0 Eeiteu! mit iablriA,n I,fa,n&Tn,n 9MTot ?TTHr' "OC)f nKA nb,r(YnftTifrfi krtk k..QC ßSffit Pi!-StamxS, sorgsam verpackt, fij üfcreflire: Deutsches HeninsiituillCIintonß Pkce, Broadway. N ew York, N. Y. Vj 6?F75 j - - r wni mi nknvMU ui uum wuav r
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No. 228 Ost Washington Straße! i Nachfolg erdo wxz rFüi:Firixiv , 12 ZWWWWML-'i i -r 'm--yr j I Cisendahn -Zelt Tabelle.' .-IIT! Dnkunst und Abgang der Elsenbahnzüge in Jndianapelik.an und nach Sonn- j tag. den 24. Mai 1885. .Sessersondille, Nadison unl Judieoapolls Cisenoacx Abgang: Vuknnst: Ld ?r ttg. I.. 4.,? ! Znvznadffall. 9.45 8 ad ee... 815 Im 1 5bttitr tfigiü.45 f5m no no vi au o.fcj yim 91 ?tl9t. 7.00 BdIBd i v tilg. 6.45 5Jm C8 gUfi 10.45 Vandalia Line. Uliltisi .... 7.15 Tag 9n, p 13.00 Rn tem t cuti See. 4.nu 7 Vaeisie tr ,0.45 Jne'xllLouth BendSr 8.15 8m 3 tl) eudj 4.00 Bm chn,,ug 3.60 atl und te... m.oo rj tag rrreß . .. 3.35 Ka toll und... 4.15 91 vutd end nö'ria;... 5.250 thBendJEr kleveland, iolnmbnl, CLincinnatt und Jndi. uapolis Siseudaha (ee Line.) XIIAS) 6rf f.. 4.0 E 13g 6.40 Da I8K Jl .11.25 Stt, ndersdn Ic... 2.05 Xn I StL rl 5.15 J1C t I.1U.15 nderson ...10.10 Cm Cavton kl 8j.10.c5 rn K l ;.... 7.20 Km 3 Qofttn 3.50 Na Lrightwood Didifton, T. E.E.nud S. kögkng täglich. 4.'0L. 10.10 ra 11.05 Cm 2.15 täglich. R ' tögltch. . m 11.25 2.06 Xn täglich. 5X1 täalich. 75 m , (afli14.1u.DKm kwnuuatt, Jndianapolit, St. Louis u. L-Hicae, mit i. . l. ir:u..tl CMcifl.micuoutt. .itiiiäuuii wüiuca. Kkouilo.ff L. 4.00 Cn ltneinnatt Aee Lm tnetnnati 1.. 11.15 m ßr 5..4H Sndtanap ee. 10 55 0 ckö'vtu, rx. 11.5011h evern i. ... 2g i A et g 2 täglich I u ce. 4.55 K (ine. Kcc 6.65 N I Chicago Didision. C'io url c 7.10 iieag ail p.'.2.10 N ibeftern r 5.10 z täglich I , c 11.20 m hie ou F fi. täglich euß . 3.55 v Lta,tt ce ..10.65 v k L atl p e.. Z.ZO X mctnnett r.ee. 43 ?t VitUdurg, Cincisuati äs St. oui isendahu yPWBP , :chu ee aus. r täglich 4,:0ml gtnom öonnt.9.40 D ckkr culit- I 91 9 U 90 ß omknn5vnnt.iiao I täglich 11.45 C 9iccaulg. Sonntag 4.00 NVBiZ5y r taglich s t).. 4.25 Lauton cukz onnt 5.40 V Chicags Raul, Ehicago Schnell ßug tüg 11.15 N Ehicags ErrreZ.ii.oo :m C 2 mx an. Sonntags .... 4.35 K9 V PS (täglich 100 ft 2)aton 9 oxl. Sonntag 7.00 Cr via Stclevxo. Jnd's Lou. Schnellzug... Jndxl's Lou. IVU 4.U0D 35 92 Wkbash, St. Louis & Pacifie. rt Shic ZRatl 7.15 Cn Jt t I 2.15 Slm 6i Stich 8 c cl 7.15 Nm Cl)tÖ jtfig S.OO ZolJt i$tÖtt.. 10.45 C Ztt u CH Vatl. 15 4.00 e
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