Indiana Tribüne, Volume 9, Number 48, Indianapolis, Marion County, 7 November 1885 — Page 2
s . r-K P I Kndtana Artvuns. ! i
Srsch ei iZSgNÄ, 7fötntVt& . SoNvtsgs. Cfe 120 MarvlandSr. St tS$li$ ZnJürc- Io5st durch den XtBccr 13 :t3 7 yist, die os.naijS nxiim tt t ?id u5ar-T5frt 14 Cintf. V r. u;t!ti; m Sc?ASdk,,y!uL 15 kk 3c V Indianapolis, Ind., 7. November 1885. Abenteuer mit Ziegen. In Delmonicos Millionärhotel z New Jork kam dieser Tage ein bekannter Börsianer mit allen äußerlichen und innerlichen Zeichen wildester Ausregung gestürzt, warf sich erschöpft in einen Ses sel und jagte gierig ein Glas schnöden Branntweins durch die Gurgel. Aller Augcn richteten sich auf ihn. Aber was ist Dir denn heute, mein Freundchen V fragte ihn endlich ein Bekannte?, indem er sich theilnahmsvoll zu ihm setzte, da muß ja etwas ganz Besonderes passtrt sein." Der Teufel auch", erwiderte unwirsch der Aufgeregte, den möchte ich sehen, der unter solchen Umständen nicht aus dem Häuschen käme," Auf wiederholtes Bitten erzählte der Börsianer endlich folgende, allerdings haarsträubende" Geschichte : Vor einigen Tagen schrieb mir meine Frau, die noch mit den Kleinen auf dem itanfce ist, unser Pony habe sich schwer verletzt, und ich sollte schleunigst eine Gais nebst Wägelchen kaufen und hin ausschicken, sonst würden die wilden Kin der in ihrer Langeweile unberechenbares Unheil anstiften. Ich suchte nun über all nach einer eingefahrenenGais herum, konnte aber keine entdecken. Endlich gab ich eine diesbezügliche Anzeige in ein D!orgenblatt. Es kann noch nicht viel über 6 Uhr heute früh gewesen sein, als ich durch ein Poltern und Krakehlen im Haus gange aus meinem ambrosischen Schlaf geweckt wurde. Ich warf meinen Schlaf rock um und trat hinaus ; da sah ich, wie unten ein breitschultriger Jrländer, mit dem Ausdruck der Verzweiflung auf dem Gesicht,ei::en riesigen Gaisbock an einem Strick hielt und sich mit meinem farbi gen Aufgärte? zan!te,welchem das Thier das rechte Hosenbein anzufressen drohte. L!ein Aufioärter war schon im Begriffe gewesen, den Kerl mit seiner Bestie hinauszuioerfsn, als der Jrländer endlich triumphirend die ausgeschnittene Zeitungsanzeige aus der Tasche holte. Ich rief hinunter, ob das Thier denn auch eingefahren sei. Das gerade nicht," war die unverfrorene Antwort, aber Gott verd mich, ich brauche das Geld, und ich bin von der Neunzigsien Straße sechs Mei len weit mit dem Thier hierhergelaufen, Sie müssen es nehmen, oder es giebt ein Unglück." Ich war nicht geneigt, mich einschüchtern zu lassen, und befahl meinem Neger, den Mann an die Luft zu setzen. Jetzt machte der Pat einen Höllenskandal ; und plötzlich ließ er den Strick mit der Qjai fahren uno rannte zur Thüre hinaus, so schnell ihn seine Beine trugen. Sowie der Bock sich frei fühlte, stieß er wüthend aus meinen Neger Lu, welcher die Treppe heraufsprang und sich in das -ohnziüuner flüchtete, der Bock ihm nach. äiir einem Satz kam die Bestie herauf und war im Nil im Zimmer. Öin wracken überzeugte mich, daß der Bock die StLlsclei, auf welcher das in Zlrbeit befindliche und $300 kostende ßontcxfci M'iner Frau stand, zertrüm mm hatte. Gerade als ich auf der Un heilsstätte anlangte, stand das Bieh vor dem socben zerschmetterten Prachtspiegel. Es gelang mir endlich, das Thier bei den Hörnern zu fassen, während mein Neger, der wieder )!uth gefaßt batte, es am Schwänze packte, und so brachten wir die Bestie nach einem schweren Kampfe zur Stube hinaus. Draußen ließ ich den Neger mit dem Bock allein ; kaum war ich in das Zimmer zurückgekehrt, als ich hörte, wie der Neger und die Gais ringend die Treppe hinunterkugelten. Ich k!ci:ete mich nun um; mein schöner Schlafrock war gottsjämmerlich zerrissen. Plötzlich schellte es etwa ein Dutzendmal hinter einander, und als ich wieder hin ausblickte, sah ich ein Schauspiel, das mir noch mehr als einmal im Traume erscheinen wird: ein großer und noch fortwährend wachsender Schwärm Man ner, Weiber und Jungen von der grünen Insel wogte vor meinem Hause, und je des Mitglied des wilden Heeres führte eine mäckernde Ziege an der Hand. Es war, als ob ganz Shantytown" mit feinem sämmtlichen Viehzeug mir auf den Hals gerückt wäre. Ich rief den Leuten zu, sich zu entfernen; doch Keiner rührte sich, und Manche stießen fürchterliche Drohungen aus. Nach der Polizei zu rufen, schien mir zu gewagt. In meiner Verzweiflung entfloh ich durch eine Hin terthüre, nachdem ich noch den Schwär zen beauftragt hatte, zu warten, bis sich eine wirklich zahme Gais fände, und diese mir in der Wallstreet zuzuführen. Es wurde 2 Uhr Nachmittags, biö endlich mein Schwarzer mit einer aefleckten Gais und einem Wägelchen m die Wallstreet kam. Ich beauftragte einen Jungen, die Gais nach dem Fährboot zu bringen ; in 10 Minuten aber kam der Junge zurückgesprungen und meldete,das Vieh ser nicht von der Stelle zu bringen. Nun beschloß ich, die große Aufgabe selbst zu übernehmen, sprang hinzn, zog und riß an dem Teufelsvieh AlleS vergebens. Die ganze Börsenwelt der Wallstraße sammelte sich um mich her und lachte mich aus. Da kam gerade ein Erpreßmann deS Wegs daher. Ich flehte ihn an, daS . Vieh auf den Wagen zu nehmen. Für aute Worte und 87 ließ er sich endlich herbei, di: Arbeit zu tun ; nach einem Kampfe, der über eine Viertelstunde dauerte, gelang es dem stämmigen Cx vreßmann, die Gais zu' binden und auf zuladen. Er sollte, nachdem er das Vieh " r a- r-r . . r tn c ? r aus die ayre georacyr, sein icio yo:en, er ist jedoch bis jetzt nicht zurückgekehrt. wahrscheinlich kann ich ihn in irgend
einem oivltal Nncen. . . . . V
Doch meine Seihn waren noch nicht a Hei n$ we mg, u meine schweißtriefenden Kleider zu wech
sein, da sah ich zu meinem Entsetzen eine Gais im Hausgang stehen, zwei im Erdgeschoß und sechs andere im Hofe, und von meinem )eger war keine Spur zu finden. Ich riß sofort wieder aus und muß nun hier hocken, bis der Himmel wieder klar geworden ist. Da schlage doch ein Tausenddonnerwetter drein!" Großartiger Landkauf. Schon vor 20 Jahren tauchte in Galt fornien daS Project auf, den Landstrich Niedercalifornien, der sehr mineralhaltig sein soll und sich auch durch den Reichthum an gewissen tropischen Früchten, sowie an Fischen auszeichnet, den Mexiranern abzukaufen. Der Vlan aina von Srn. I. V. Leeie aus, welcher sich 1833 in Californien niederliek. mm ersten Male die Flaaae der Ver. Staaten daselbst aufhißte und die Stadt San Francisco gründete. 1864 wurde Lcese mit der mexikanischen Regierung über die Bedingungen einig und ging nach vuto Ml, um eine An kaufscompagnie zu bilden. Eine der Bedinaunaen war die Zahlung von 5100,000 baar. Ehe der Handel zu Ende gebracht werden konnte, siel caxrmilian in Merico ein. Wäbrend des darauffolgenden Kampfes entrichtete Leese 550,000 als Abschlagszahlung an die mexikanische Kriegsbehörde. Bald darauf ging er indeß nach Europa. Er ist nun nach 20jähriger Abwesenheit nach San Francisco zuruckgelehn und ve hauptet, daß mittlerweile alle Ankaufs bedingungen der mexicanischen Regie rung gegenüber erfüllt worden seien; demgemäß will er das alte Project nun mit alle? Energy zur Vurchsuhruna bringen. Nückfällige Verbrecher. Daß die Gesellschaft aus Nothwehr Diejenigen strafen muß, die gegen ihre Gesetze gefrevelt haben, wird nur von Wenigen geleugnet. Die Auffassung, nach welcher jedes Verbrechen lediglich als Ausfluß einer Geistes oder Gemüthskrankheit zu behandeln wäre, ist noch viel zu wenig wissenschaftlich be gründet, als daß sie volksthümuch wer den könnte. Wohl aber wird die Strafe auch von der großen Maffe nur noch in vereinzelten Fällen als bloße Rachebethätigung angesehen. Da die Mehrzahl der Berbrechen durch Umstände erzeugt wird, welche die Gesellschaft selbst verschuldet hat, so kann letztere die Opfer trauriger Berältniffe nichts einfach von sich stoßen. Sie muß allerdings, um sich selbst zu schützen, die Miffethäter zeitweiItg unschädlich machen, aber es liegt nicht nur in ihrem eigenen Jntereffe, sondern es ist auch ihre moralische Pflicht, die Gefallenen, wenn irgend möglich. wieder - aufzurichten. Diese Idee liegt allen Gefängnißreformen zu Grunde. Doch leider ist der llebergana von der barbarischen Niedertretuna aller Frevler zu der bezeichneten menschlicheren An schauung noch lange nicht vollendet. Außerhalb der Gesängnißmauem wird der Unglückliche, der emen Fehltritt begangen und dasür gebüßt hat, weit mehr erniedrigt, als innerhalb derselben. Der ehemalige Sträfling kann selten wieder emporkommen, weil man ihm jeden ehrlichen Erwerb entweder ganz unmöglich macht, oder ihm denselden wenigstens furchtbar erschwert. Er Wird von allen Menschen gemieden, die sich in ihrer Selbstgefälligkeit als die anständigen Leute" bezeichnen, und ist folglich gezwungen, sich an die eigent-. liehen Berufsverbrecher zu halten. Die Polizei selbst sorgt dafür, daß er sich nicht bessern kann, auch wenn er den besten Willen dazu hat. Letzteres wird neuerdings durch zwei Fälle veranschaulicht, die in Chicago auf gedeckt worden sind, sich aber ebenso gut in jeder anderen Stadt Amerikas oder Europas ereignet haben könnten. Ein Mann war wegen eines Vergehens, des ersten in seinem Leben, zu kurzer Strafhaft verurtheilt worden. . Als er wieder entlaffen worden war, ging er nach Chicago und wandte sich an einen Menschenfreund mit der Bitte, ihm eine Anstellung als Straßenbahn-Kutscher zu verschaffen. Er erhielt eine solche. Sechszehn Stunden täglich arbeitete er in Hitze und Kälte, Sonnenschein und Regen, um auf ehrliche Weise genug zur Fristung seines Lebens zu verdienen. Er ging jeder Versuchung geflissentlich aus dem Wege und stellte seine Arbeitgeber vollständig zufrieden. Da erblickte ihn eines Tages ein Poli jist, der ihn von früher her kannte. So fort schrieb dieser Gesetzeswächter an die betreffende Bahngesellschaft, daß sie einen Gefängnißvogel" beschäftige. Die Ge fellschaft entließ den Mann, der aber Sum Glücke Besonnenheit genug besaß, ich abermals an den genannten Men chenfreund zu wenden. Letzterer machte die Gesellschaft darauf aufmerksam, wie unvernünftig ihr Benehmen sei. Er zeigte ihr, daß der ehemalige Sträfling seinen Entschluß, sich zu bessern, deutlich genug an denTag gelegt habe, und daß er ja überdies seine Arbeitgeber gar nicht bestehlen oder sonst schädigen könne. Ausnahmsweife hatten diese Vorstellun gen Ersolg. Es lag aber wahrlich nicht an dem Polizisten, daß das Heer der ge wertmäßigen Verbrecher nicht durch einen Rekruten verstärkt wurde, der ein Opfer der Verzweiflung geworden war. Ein anderer Ex-Zuchthausler arbeitete als Linienmann" für eine Telegraphen gesell schaft in Chicago. Er hatte eben eiken der hohen Masten erklommen, mit welchen die Monopolisten alle amerika nischen Städte schmücken, und stand im Begriffe, in seiner halsbrechenden Stel lung emen gebrochenen Draht auszubef fern, als das Falkenauge eines Sicherheitswächters ihn erspähte. Dieser hielt es natürlich für seine Pflicht, die Tele graphengesellschaft zu warnen, bei wel eher der Mann angestellt war, und Letz terer wurde entlaffen. Zwar hätte er seine Arbeitgeber nicht bestehlen können, aber er war eben vorbestraft", und dies genügte in den Augen der gestrengen Herren, ihn von jeder Gelegenheit zum Broterwerbe auszuschließen. Leute wie Jav Gould haben eine gründliche Ver acbtuna aeaen arme Teufel, die sich klei
ner Diebstähle schuldig machen unv sic? dabei erwischen laffen. Die oben beschriebenen Fälle könnten sich, wie gesagt, in jeder anderen Stadt zugetragen haben. In Deutschland macht die Polizei sogar ein besonderes Geschäft daraus, genaue Listen über alle entlaffe nen Verbrecher und gefallenen Frauenzimmer zu führen, Dieselben unter Aufficht" zu stellen und ihnen auf diese Weise die Rückkehr gänzlich abzuschneiden. Außerdem aber stellt sich den reumüthigen und ernstlich zur Vefferung entschloffenen Gesetzesübertretern noch ein anderes Hinderniß in den Weg, für das gerade die übereifrigen Philanthro pen verantwortlich sind. Dieses Hinderniß besteht darin, daß besagte Philanthropen jeden entlaffenen Sträfling rückhaltlos empfehlen. Selbstverständ lich finden sich unter den Empfohlenen viele Rückfällige, die das in sie gesetzte Vertrauen arg mißbrauchen. Die Folge davon ist, daß das Vorurtheil gegen die früheren Sträflinge im Allgemeinen eher noch wächst, als abnimmt. Wer einmal schlechte Erfahrunaen mit dieser Claffe gemacht hat, will sich nicht wieder die Fin ger verbrennen. Die Vereine, welche die Lösung dieser wichtigen gesellschaftlichen Frage ver suchen, haben bis jetzt noch wenig ge-
leistet. Bald nehmen sie die Beserungsbedürftigen in solchem Grade in ihre Obhut, daß diese nicht viel beffer daran sind, als im Zuchthause, bald muthen sie rhnen von vornherein zu viel Charakter stärke zu. Beide Fehler werden hoffeut lich vermieden werden, wenn mehr Er sahrungen gesammelt worden sind. Vor allen Dingen aber sollte die Polizei auf hören, Leute zu ruiniren, die durch die That bereits hinlänglich bewiesen haben, daß sie durch Arbeit ihr Dasein fristen und mit den Verbrechern nichtszu schaf len haben wollen Stürmische Adreßdebatte. In beiden Häusern des österreichischen Neichsrathes wird diesmal die Regierung von den Deutschen in einer Weise ange griffen, wie noch nie zuvor. Selbst im Herrenhause ergriffen gemäßigte alte Herren, echte schwarz-gelbe Oesterreicher, die nie von Nationalbestrebungen etwas wiffen wollten, das Wort gegen die Ver söhnungspolitik des Grafen Taaffe. Sie erklärten, zum Theil in glänzenden Re den, daß die sogenannte sprachliche Gleich berechtigung, d. h. die Verdrängung der deutschen Staatssprache, den Verfall des Reiches herbeiführe. Im Abgeordne tenhause aber ging eS bei Weitem stür Mischer her. Die Scenen, die sich dort abspielten, zeigten deutlich, wie gesähr det bereits der innere Bestand Oesterreich? ist. Am 19. October wurde der Kampf eröffnet. Schon äußerlich konnte man in der Gegend des neuen Parlamentsgebäu des wahrnehmen, dafc es im Innern tobte und stürmte. Der Zudrang des Publi kums zu den Galerien des Abgeordneten Hauses war ein enormer. Es mußte eine größere als sonst übliche Zahl von Sicherheitswachleuten angestellt werden, um die Ordnung vor dem Einlaßthore für die Galerien aufrechtzuerhalten. Im Hause selbst siel es auf, daß schon bei Beginn der Sitzung der Präsident Dr. Smolka die Leitung der Debatte an den energischeren ersten Vice-Präsidenten, den Grafen Richard Clam, abgetreten hatte, was man als Zeichen bevorstehender stürmischer Scenen ansah. An diesen fehlte es denn auch nicht. , Zunächst beantwortete Graf Taaffe die Jnterpella tion Über die nationalen Ausschreitungen in Böhmen. Die Vorfälle in Trau tenau und Reichenberg seien von unterge ordnete? Bedeutung gewesen, die schuldi gen Individuen bereits verurtheilt wor den. Die neuesten Vorfälle in Dux und Reichenberg seien bisher weder rücksichtlich der Thäter noch der Motive aufgeklärt. In Betreff der Vorfälle in önizinbof sei gegen 75 Personen, darunter der Bürgermeister und zwei StadtVertreter, Anklage erhoben, die StadtVertretung sei aufgelöst worden. In den meisten Fällen habe es sich um verein zelte Ausbrüche nationaler Aufregung ge handelt, welche mit gesetzlichen Mitteln unterdrückt werden konnten. Dem svnister antworteten verschiedene deutsche Abgeordnete in erregter Weise, indem sie ihm vorwarfen, er habe thatsächliche Unrichtigkeiten behauptet. Den Höhepunkt erreichte die Aufregung aber erst, als der Abgeordnete Knotz sprach. Dieser erklärte, der Nationalitätenhader habe bereits die Armee er griffen. Dann kehrte er sich gegen den deutschen CleruS, welcher kein Herz für das Volksthum habe. Den Deutschen stehe die Nationalität über der Confession; wenn der deutsche Clerus in seiner Herzlosigkeit verharre,werden die Deutsch Böhmen der katholischen Religion den Rücken kehren und Altkatholiken oder Protestanten werden. Der Redner ver herrlicht das protestantische deutsche Reich und citirt deS großen Ungarn Jo sef Eötvös Worte, welcher gesagt, wenn Ungarn nicht selbstständig bestehen kön ne, solle es lieber im deutschen Meere als im slavischen Sumpfe untergeben, und schließt : Wenn unser altes Oesterreich zerfallen sollte, wollen wir Deutsche, nie mals aber Czechen werden; lieber deutsch sterben, als czechisch verderben!" Wiederhol: hatte Präsident Smolka den Redner unterbrochen ; oft erhielt der Letztere stürmischen Beifall; bei dem Schluß der Rede geht ein donnernder Applaus und ein intensives Zischen durch das Haus. Plötzlich erhebt sich Graf Taaffe : n müffe die Abwesenden vertheidigen. Der Statthalter von Böhmen, den der Vor redner angegriffen, habe Gerechtigkeit ge übt und Ersprießliches geleistet. (Bei fall rechts! Gelächter und Widerspruch links). Nun müffe er (Taaffe) noch et was berühren : Die Armee, für welche jedes patriotische Herz schlage, sei ange griffen worden. " Die Opposition sei es, welche das Heer vergifte. Diese Worte entfeffelten eine schlecht terdingS unbeschreibliche Scene. Ein koloffaler Tumult bricht los. Rufe: Das ist unwahr!" Zurücknehmen!" Unerhört!" Persid!" Zurechtwei fen !' und ahnliche Ausrufe gellen durch den betäubenden Lärm. Alles drängt ge aen den Ministertisch, die Linke bocherrest
protestirend, die vlechte immerfort Beifall klatschend. Graf TaaffeS Gesicht wird abwechselnd blutroth und kreidebleich; er zittert vor Aufregung, gestikulirt heftig ; mit vibrirender Stimme ruft er : er werde es aktenmäßig beweisen, daß die Fälle, welche angeführt worden, gewöhnliche Balgereien waren, und die Armee frei vom Nationalitätenhader sei. Er überlaffe dem Parlament die Entscheidung darüber, ob es patriotisch sei, mit Gewalt die nationalen Zwistigkeiten ir die Armee hineinzutragen. Der Tumult wird immer stärker, die Linke bestürmt den Minist:?, die Worte zurückzunehmen ; einzelne Abgeordnete, beschimpfen sich gegenseitig. Inmitten des fortdauernden Tumults verlangt der Abgeordnete Fiegl den Ordnungsruf für den Minister und will diesen Antrag begründen. Der Lärm wird immer grö ßer ; der Präsident vermag nicht mehr, Ordnung u schaffen. Nach einer Viertelstunde ließ das Toben nach, aber die deutsch-nationalen Abgeordneten sind entschloffen, entweder aus dem' Reichsrath? auszutreten, oder .der Regierung die Mittel zu verweigern. Es sieht jedenfalls eine ernstliche Krisis bevor.
Vom Jnlande. In Ehester CountY, Pa., wurde jüngst eine vollständig versteinerte Kartoffel ausgegraben. Ein englisches Fachblatt rechnet aus, daß es eineö Capitals von 85,000,000,000 bedürfe, um die den Niagara'Füllen innewohnende Kraft technischen Zwecken nutzbar zu machen. Montana Cowboys" rühmen sich, daß sie in den letzten drei Monaten dreizehn Pferdediebe gehängt hätten und daß nur ein Unschuldiger, wie sich nachher herausgestellt, darunter gewesen sei ! Ein nahe Jonia, Mich, woh nender Farmer Namens Joseph Schnell war kränklich und lebensmüde. Am vo rigen Freitag schickte er nach einem Ad vokaten, um sein Testament zu machen, hatte es aber mit der Ausführung feines Vorsatzes eiliger, als der Mokat mit seinem Kommen. Als der N-Htsgelehrte eintraf, hatte sein Client ftfy schon in der Scheune gehängt. JnPortJefferson, L. I., liegt ein armer Mensch Namens Edward Em mons seit 10 Jahren in einem Zustande darnieder, der es als ein fast halbes Wunder erscheinen läßt, daß er nicht schon längst freiwillig seinem Leben ein Ende gemacht. Der Unglückliche leidet nämlich so furchtbar an Rheumatismus, daß er außer den beiden Armen, deren Gebrauch ihm ein gütiges Schicksal ge laffen, kein Glied seines entsetzlich abge magerten Körpers rühren kann. Selbst die Kinnbacken versagen ihm den Dienst und er kann sein Essen nur überwältigen, indem er mit den Händen seine Kauwerkzeuge in Bewegung setzt und ihrer gerin gen Kraft durch den Druck der Hand nackhilft. Sein Körper ist vollkommen steif, und wenn man ihn am Kopfe aufhebt, so geht der ganze Körper mit, ohne sich zu biegen. Vom L0. bis 23. 3 u I i dieses Jahres wnrde in Wheeling, West Va., ein deutsches Districts-Sängerfest abgehalten. Der vollständige Finanz-Re-chenschaftsbericht von demselben ist jetzt erschienen und zeigt bei einer GesammtEinnahme von 3951 Dollars einen Überschuß von drei Cents, welcher unter den drei festgebenden Vereinen zu gleichen Theilen gegen Quittung abgeführt" wird. Weiche Beträge die fröhlichen Sängerbrüder auf diese Wohlhabenheit hin den Göttern bereits geopfert haben oder noch weihen werden,darüber schweigt die bekannte Höflichkeit. Die drei Vereine werden ohne Zweifel ihre respecti den Festkreuzer", in zierlichen vergoldeten Nahmen gefaßt, als Trophäen für Kind und Kindeskinder m hohen Ehren halten und sie zum nächsten Vundessän gerfest in Milwaukee mitbringen. Einen rührenden Beweis von Corpsgeist haben dieser Tage die Jungen abgelegt, welche im Postdepartement der Bundeshauptstadt zur Besorgung von 8pecial äsIivsr-Briefen angestellt sind. Dieselben hörten, daß Liele von ihnen nächstens entlassen oder wenigstens vorerst fortgeschickt werden sollten, weil nicht genug Arbeit für sie vorhanden sei. Sofort wurde an den Postmeister Conger eine Bittschrift abgeschickt, die von den meisten Jungen un terzeichnet ist und den Postmeister inständig bittet, unter allen Umständen einen gewissen Jungen beizubehalten, weil derselbe nur ein Auge habe und daher nicht gut eine andere Stelle sinden könne. DaS großmüthige Gesuch wurde ohne Wissen des betreffenden Jungen in Umlauf ge setzt. Der Postmeister wird wohl darauf eingehen. Auch die Stadt St. Paul, Minn., will nun zeigen, was man bei ei ner Kälte von 40 Grad und darüber fertig bringen kann. Man will nämlich daselbst diesen Winter einen Eispalan bauen. Derselbe soll 250 ;u 125 faik I groß, 30 Fuß hoch sein und einen Hauptryurm von 10 frufc Hohe tragen. Was Gebäude wird ein Canvaß Dach erhal ten; die Mitte soll von einer Fahrbahn durchzogen werden. Ein Ende wird gerundet, das andere Ende viereckig sem. Das runde Ende wird die Schlittschuh bahn bilden und eine Gallerie für die Accomodation der Besucher haben. Der andere Theil wird als Tanzhalle und für Concerte, Schaustellungen u. s. w. benutzt werden. Um das Gebäude her um soll eine Schlittenbahn angebracht werden ; auch für eine Toboganning"Bahn soll gesorgt werden ; kurz, das Wintervergnügen soll in jeder Beziehung ausgekostet werden. Das Gebäude wird auswendig und inwendig elektrisch be leuchtet werden und einen herrlichen Anblick gewähren. Hopson Smith, ein angesehener Advokat aus Louisiana, Ky., be sindet sich zur Zeit in einer sehr fatalen Lage, und das ist so gekommen. Vor einigen Tagen kam ein junger Mann Namens W. C. Bascomb, der Sohn eines reichen Farmers von Bath County, Ky., nach Louisville, und nach Art aller mit Geldmittel reich versehenen Krautjunker beschloß er, die Freuden der Stadt öls auf die Hefe zu kosten. In Gemein schast mit seinem Freunde Hopson Smith gelang ihm dies vollkommen und Bac chuS und VenuS wurden reiche Opfer ge
bacht. Diese Orgien sanoen nur eine unangenehme Unterbrechung durch die Entdeckung Vascombs, daß ihm seinv sehr werthvolle goldene Uhr gestohlen worden war. Um wieder in den Besitz der Uhr zu gelangen, versprach er dem Wiederbringer eine Belohnung von 850 unter der Zusage, keine Fragen stellen zu wollen." Eigenthümlicher Weise nun brachte der Advokat Hopson Smith die gestohlene Uhr wieder und erhielt die Belohnung von 550 gegen einen Em pfangsschein, der von der Prostituirten T. Ztuckley angeblich unterschrieben war. Visa scheint es sich aber herausstellen zu sollen, daß Smith die Uhr selbst gestohlen und den Empfangsschein gefälscht bat, um den Verdacht auf das genannte Mädchen zu lenken. JnNewIork ist der chinesi sche Restaurateur Chong Ong oder An tonio Salao so nannte er sich in Cuba, wo er lange lebte auf schauderhafte Weise ermordet worden. Man hatte ihm erst mit einem stumpfen Instrument den Schädel zerschmettert und ihm dann ein langes Messer unzählige Male in den Leib gebohrt. Die Obduction ergab,daß die Messerklinge dreimal das Herz durch bohrt und es beinahe in zwei Theile zer schnitten hatte. Ferner wies die linke Niere zwei Stiche auf. die Einaeweide
und der Magen acht, die rechte Seite des Gesichtes zwei, der Schädel drei und das , . ' mn einen. iLln Auge war herausge drückt und der Kopf zerschmettert worden. Ein ähnlicher Fall hat sich bereits früher in New Jork ereignet. Es war am 16. Januar 1883, als Loo Sing in seiner Wäscherei mit 17 Stichwunden im Leibe aufgefunden wurde. Der Mörder hatte auf dem am Boden liegenden Opfer ge sessen und ihm das Messer 17 Mal in den Körper gestoßen. Den Thäter hat die Polizei damals nicht ermitteln können, un S scbeint auch in diesem Fall leider, als ob sie, vorläusig wenigstens, dem MSrtr nicht auf die Spur kommen werde. Lne Polizei gelangte übrigens Angesichts der beispiellosen Grausamkeit und Rohheit deS oder der der Mörder zum dem Schluß, daß ein Chinese der Thäter sei. Die Geldbörse des Ermor deten lag mit der Innenseite nach Außen gekehrt auf dem Fußboden, die Geldkaffe war ausgeplündert und im Local war das größte Durcheinander. Alles dies deutet darauf hin, daß ein Raubmord vorliegt. Guter Rath ist theuer ! sagte der Gründerda ließ er sich in den Verwal tunqsratb wäblcn. Die Erfahrung Vieler! Nachdem ich so diel boa Unverdaulichkeit zu leiden hatte, war ich nahe daran, mein Leben ! zu verlieren. Wie leicht Und verdaulich auch die Nahrung war, ich bekam bald darauf arge Schmerzen! Schließlich ! muhte ich drei Wochen im Bette liegen. Ich hatte zwei Aerzte aber sie halfen mir nicht. Endlich hörte ich von Hopfen Bitter!! Ich probirte sie ! Kaufte eine Flasche, nahm den Inhalt in Vier Stunden Und am nächste Tülle Kar ich ani dem Vette. War seitdem nicht mehr Krank ! Ich habe sie seitdem Hunduten ewpfohle. G e o. Kend al l, Allston, Boston, Mass. schändliche Grausamkeit ist tt Deine Familie leiden zu lassen Wen Du sie kuriren kannst Mit Hopsen.DUters. Verfolgt die Schwindler. Wenn Du beim Apotheker Hopfen Bitter erlangst und er giebt Dir etwa Andere al ine Flasche mit elfter Etiquette und daraus ein grünet Hopfenbündei, s verklage ihn wegen Betrugs und wir erden Dich liberal belohnen. Siebe den bundelgerichtlichen verbotsdefehl a ?. D. Warner' Eerman Hop Bitter, Reading,Mich. und alle seine Verkäufer, Agenten, pothekerund nder Nachahmer, The Eclipse, Wringers, FluterS, Ubren, Lebnstüblc, Yatentirte etalleue Springfedermatratzm. Passen für jede Bettstelle. Kauft keine an. dere, ehe Ihr die .Eclipse"' gesehen habt. Auf wöchentliche Abzahlungen bei Agenten oder in der Office. Agenten verlangt. W. JT. GBAETER, Geschäftsführer. No. 30 Cft 0blo Vtraße. j. KliXX ü. COLEXAX, KLEE & COLEMAN, Fabrikante von Mineral Waffer, .Sparkling Champaign Cider n. Little Daisy. Menso alleinige Agenten doa Velfaft Ginger und Selzer-Wasser. Fontaine erden jederzeit aus efteknng gesiivt Fsntamen werde auch ermiethet. SäO, 928 u 280 Süd Dtlavar Otr. Jndi an AP,! i, In d. VT. Xfc. Styer, Manager vvvyyvvyvyw iWTfcT'ÄTTTAVATifc'ATT.T Me furchtbarste Geißel KV X Ar .i : der Menschheit itt die Schwkndsucht ! Cii Ki x punstei aller Menichen erliegt ccrlcieen m da Blütde dn Jahre. Startn nun diese schreSllche rankkeitgebellt erden 7 Diese Yrage beant ortet ia klarster Weise Ter Lebenöret ttt". 22. Auslage: indem er dem firanfen und ! vielfach vo Quacksalbern, Sxekulanten mit so genannten Misslonatr-FriKttexten ur.d Patent Medizinen Betrogenen ton einzigen wahre Weg tut Hülfe und 0kettna zergt. Da Buch enthält außerdem eine Abbanllung aber Bron chitis und Asthma und trd sür 2 Cent in Poslmarlen oder Silbe, frei rersandt. . Ädresstr: IS 7d 8 Deutsches HeiUnstitut, 11 Clinton Plac nesxBioadw NevYsrk, N.?. L X
Wenn Sie den vollen Werth für den Betrag ihres Geldes wollen, kaufen Sie Ihre Stiefel und Schuhe zu billigen Preisen bei JOS. E, H&ySi Ost Washington Straße. Das beste SleischiMartt. TiWVSK "STOTO, Händler in frischem und eingesalzenem Fleisch. Vo. 315 Wassachnsettts Avenue. 13 Bestellungen erden in allen Theilen der Ctadt rromxt abgeliefert. Televho 7?. JS(fflmxn.EiLa. HDHottsa, Fleisch unö Wurst Geschäft Vo. 49 ßtäe'VaudtS Straße und Korue Avenue, Fo. 49. Die besten Sorten frische, geräucherten nud gepökelten tzleischks Keti dorräthig. He Vnrftssrten ftetk frisch und bester Qualität Vökelsleiscb eine Spezialität.
Waaren werden nach irgend einem ? $ c i f 0
WVWWHIM ISdDIETarCMlER, Ao. 47 Süd Zlekavart Straße. Nur die besten Fleischsorten werden geführt. Täglich frische Würste, roie S l n t v r st, Wienerwurft, Vrattonrft, Leberknrft, u. s. w. tT Preise mäßig. Ledieunng prerapt. ' Änfträg ach irgend einna EtadtheU dnde prompt besorgt.
Mfere' Cash Paint Store, Rohes Del 45 Cents per Gallone. Ganz reines Bleiweiß $6.10 per Hundert. Fensterglas sehr billig. Ao. 30 Süd Meridian Straße.
tV Wrn. QraHow itt bei unl THE LIGHT RUNNING SEYJIMG MÄCHME SIMPLE q ö ii 25 O 5 iir-r;'- - -ULt, J " h ;!f yfhPJ 2 u yil r. ) m w ) fiC )Mz& hnSä1 -'HiV ii. v NavZ--i". '-v 'stV. -- -- 7M THE ONLY SEW1NG MACH INE THAT GIVES . 2 IT" HÄ5 HO EOUALH jT otw. 1 mm r w SLteösE MIM SEWIUG MACH INE CO ORANGE MASS. 30 UNION SQ.N.Y. CHICAGO ILL. ST. LOUIS MO. ATLANTA GA. -FQR SALEBYF Die Bee ine !" nach Sledeland, Lake Chatauqna, Niagara Fall, Thonsand Island, Lake George, Lake Cbam. plain, Saratoga, White Mountainö, Old Orchard, Rye Beach und alle Curplötze von NEW ENGLAND mit jwri Schnellzügen täglich. Di einzig Bahn ron Jndianapolil ach JNow York and Boston ich durchgehende Wagn in Verbindung mit der La! Shore unv X. I. ntral Uendah het. Di tnztg ahn, ich im rand Central Devot in cro Zork einlauft. Gin estlich geizndr Schnellzug würd ingerich tet und Passagier, ich nach Mchauri, ansa, Nbraka, Eolorado, Vw Meric und Sa.ifornia isen wollen, finden best lkomadation und niedrig Raten. Skudris,vlllete. Statt hol sich bi W. I. St i h l . gent. utkunft Ticket? in allen regulären Ticket.Ofsice. S. B. T h o m a , O. V. S k i n n e r, ejcncxal Manager. Trafft'2git. U. I. Smith, Gen. PaZs. Sgt.. Cleveland, O. W. X IXioliols, Passagier-Agent. Jndianaxolil, Ind. No. 3 Bat Hau , 13S N. adZJllinoik Straß. Cin'ti, Hlon & Das Ion Satin kLZ-TSglich drei Züge nach und vsnF Cineinnati, und allen Ortschafte Nördlich, Südlich u. Oestlich. Pünktliche Verbindung mit allen Zügen nach Dayton, Tolodo, Detroit & fSaginarvr. Wegen Anttnnst nnd Billet dende an sich an den Agenten, Ecke Illinois Straße und Kentncky Avenne oder Union Depot. Gam. Sts, eZ.P, . ?. Harznd, gent.
I y ms m
H &5j
11
'
Mimrmimmm
TisÄsfTfUTTln
Pspi
StadttheUe frei nnd prompt abgeliefert.
angestellt. Cttilcagro, Öt. XJoixlH and Fittsburg' Xtallroad Zeit-Tabelle fi durchgehende nnd Loka!ZSge. 17. Febr. IS : ft? lasse da NnionDert, Jndrl., t folgt.:
Etation. iSchnKxg Poft,ug.,Schll,g Secom. hg.Jndianr!'l 4-2S?'r10:tt'r -wm Unk.amb'gEit, 6:20 !2:5?S!m 6:41 , 6:13. , Rtchmond.... 6:53 i:?7 . 7:ii. 6:W. . Danton 8:57 . 3:33 8:57 . , Pisua , 3:;7 . 8:59 , . Krdana 9:S . 4:dt . 9:52 . olu5uk.... 11 : 6:40 . n:J . . fltvcarl 132 . !2:?7Lm . tubenVille. 5:9 . 4:24 . . Wd:iL 6:83 . 8:2 . , DittSburg.... 7:02 6:17 . , Haniöburg... 4:!5m 2:2 rn . Baltimore.... 7:40 . J: . röashington.. 8:R0 . :S . , Madelrhla. 7:d0 . K.is . .New York.... ll:2j 7:3j . Boston S.'m 7::0'vtr. . Zöalich. f Teaich. ausgenommen eonnteg.
Pullmann'I S'alaft, Schlaf, und Ho:eiLökn durch bi PittZbvr. Harribra, V.ladelrdia und New York, ohn Wechsel, lo in Söagewchsi ach BaKinor, Ssshtngton und ofion. ZVabrkarten nach allen OeNliSe tkdt, nno in uen aurtavticnen'cureaut tt LSenen nnd in Un ttart.Curtcu, 52s ttt 3&;no;S und Baffiinaton Strafte und in Union Scrot iBureatt gniianarcU, U habe. Schlasugenarrn tn nett im Voraui gkftchert rdkn durch rrlika: bei den kgenten izx LtadtSuttan fiter ta Union Depot U Jndtanexoli, Ind. V. Sk. Derlng, 2. S. P. Nordoft.v-k Waiiziug ton und Jllinoi? Etraß. Znd'xtt. ?neA V3te9Stta, Managet, Cellist du, O$to i, 2. fiit l, Cil. aflactft utiMtlr:.Jcr! ttttl&nro, 6a. sey, Ayr LenStzt di, V?VI um ! Warum? -ca Weil fte die kürgeftk und beste Linie über t. LiOuls, MiHHOurI, fianan, Iowr NolriHlcat 'Xoacas, Vx-lcanHiiM Colorado, 1SGy?r Mexioo, Xooota ctib Caliroruio. ist. Dat Vahnbett ist von Ltein und die Sehte nen find an Stahl. Die Vag haben die neuesten Verbesserungen. Jeder Zug hat Schlasvagen. Passagiere, ob fie nnn Billet erster Klasse oder Smigranten.Btllete haben verden durch unsere Passagierzüge erste? Klage befördert. Ob Sie nun ein Villet zu errnälgte Prei. sen, ein Exenrs.kntbillet der irgend etse vorte Eisenbahnbillete vollen, kerarne Sie, cUt schreib Sie au II. Xt. Dorlnff, ssisiknt 9(rsl Paflagier'int. Sotdoft6 Sajhmgto und Jlinoil LtrInd'xll . Hill, Ven'l Svpt. Et.Lonr, tto. . . S o , d, Sen'l Vass?at Et. LoniZ N. ÖUcü' s r !i ii, N rw alb ah y s ch i c a coruo-' 4 1 m ' Die kürzeste und direkteste Linie von
.rs rvr"wn rrv. cs rfT
i i wtowm
M UUWWW J1JSmSmS - )
JmrTAJSA.T?OXl& nach Franffort, Dchhi. Monticello, Michigu, Citv, Chicago, nnd allen Orten 4.N nördlichen Jndiana, Michi gan, nördliche 5.'lliei, Witconsin, Iowa. Minnesota, Nebrat'a. Kansa, Ne Merico, Dakota, Nevada, C.'lirado, Salifornien nd Oregon. 2 direkte Züqe täglich 2 doa Indianapolis nach icago; ebenso nach Michigan City. Elegantc Pullmann Schlaf Waggons auf den Nachtzüg.v GepSckmarkeu bi an' Reiseziel erthe.lt. ein ahn hat größer e nemlich ketten dr billiger Rat al wir. S'lei,' und auixirun, nicht, übertreffen. Etahl-Selei. , iller Platf,r und StoiklfZin, Luftbremsen und modern Ein Achtungen, unUdertrefftlch Lorthe: für Smtgra. ten, Land und Tourtftkn.BiUet nac' irgend te Orte, der von anderen Bahnen beruh! w::d. Wnn an nördlich, füdlrch. dftlich ,.r westlich I reisen wünfcht, kauf man nicht da ntg, xnat, lil man unsere Pre:s u. s. v, gesehtn. Wege Stthere wd man sich an ZTovvrt ILiAtt, Distrikt Pssagtr Xgknr, 2 Slid Jtn,i Straße, Jndianax, Ind. Zod 0. Larscn. O. C. valdl ,ral.raltr, Sral Passagiei ent. teago.LU. H
. f
i.
