Indiana Tribüne, Volume 9, Number 48, Indianapolis, Marion County, 7 November 1885 — Page 1
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N AMH Jahrgang 9. Ossiee : Ao. 120 OS Machland Straße. Nnmuier 48. Indianapolis, Jndiana Samstag. Yen 7. November 1883.
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Neneö per Telegraph. WtttersuSstchten. Was hing! on. D. C.. 7. Nov. KZttereS. sckSneS Wetter, wallen der Temperatur um ungefähr 15 Grad. ---- - - r , w Schneesturm. B r a i n e r d, Minn., 7. November. Letzten Abend begann ein heftiger Schneestürm. .68 liegen jetzt sechs Fuß Schnee. D u l u t h. 7. Nov. Ek wüthet zur Zeit ein furchtbarer Schneesturm. O m a h a, 7. November. Ein heftiger Schneesturm wüthet die Union Pacific Bahn entlang. Man befürchtet eme Stockung des BekkehrS. Strike. C o l u m b u s. O.. 7. Nov. In ffolge der Weigerung der Grubenbesitzer 10 Cents per Tonne Lohnausschlag zu bezahlen, haben im Hocking Thal 3000 biS 4000 Bergarbeiter die Arbeit eingestellt. Die Bergwerkbesttzer sagen, sie werden die Minen lieber fchlieken. als mehr bezahlen. Drahtnachrichten. Bankerotte. New Y s rk. . Nov. Die Zahl der Bankerotte während der letzten Woche fafaf stH QUf 79 gegkN 201 IN fiOrig Woche und 174 in der Woche vorher. Dampfer - Passage-Pr eise. New Äork. 6. Novomber. Die Conferenz' der DampferUnlen - hat sich auf folgende Raten geeinigt. Aus der Hamburger Linie hinauswärtS 522 KiZ $25, aus der Bremer.Linie 525, auf den Scknelldamvsern 27. Die anderen Linien haben ihre Raten ebensallS ent sprechend erhöht. Für Missionözw ecke. New York, 6. Nov. Die Metho distenconferenz bewilligte folgende Gelder für Missionszwecke : $19,675 für Bue voS AyreS. $Z000 sür Brasilien. 5106. 374 sür China, $24.000 für Deutschland und Schweiz. $10.756 sür Dänemark, für Norwegen und $26,316 für Schweden. Todt gefunden. Cinc in n a tt. 6. November. MileS Greenwood, ein hervorragender reicher Bürger, wurde heute Morgen todt im zgtte gefunden. Ee war 73 Jahre alt. E i n Cyclone. Bloomington. Jll., 6. Nov. Gegen 9 Uhr heute Abend zog ein Cyclone über Bloomington hin, schlug eine An zahl Wagen in der Nähe deS Bahnhofs in 2.rummer. rin oas acn. von oer Mühle in der Nähe ab und richtete sonsj aroken Schaden an. Der Siurm dau ..,.b,n im Mmu,, DitDunamittrilcgtnKnigbt . t ( n , n . - . . n A ; p n rn.n 0..st.r.,. ,. v u ! . jiüu. vunumm aeaen die StrakendadnDvnam ler wur O-U " den b.ute ausgestellt. Die Clldeland nemMtj der ttnightS of Labor biel heute Abcnd eine geheime Versammlung I v w ab, über deren Verlauf nicht viel bekannt wurde. ES heikt jedoch. eS sei beschlossen worden, die verhafteten Dynamit? zu vertheidigen. Absolution. Madrid, 6. Nov. Der Papst ha dem Marschall Serrano Absolution er theilt. Die Zustände in Montreal Montreal. 6. Nov. Montrea steht offenbar am Vorabend eineS Auf ruhrö. Der gewaltsame TranSpor mehter flindir nach dem Hospital au I Anordnung deS MayorS und der G sundheitöbeamten hat bei den französi Blättern grobe Enttüstung hervor. gerufen. Einige derselben geben den Rath, gewaltsamen Widerstand zu leisten Der Mayor hat Hastbesehle gegen mty rere Redakteure erlassen. 1 . 1. ic- rt: v me izrau wars ouire ,yr nrno von einem Eisenbahnzuge, weil dasselbe die Blattern hatte. Sie wurde verhastet. Ver Kabel. D ie rumelisch e Frage. L 0 n d 0 n, 6. Nov. Die gestern un ter den Freunden deS Fürsten ttarageor gewitsch entdeckte Verschwörung hat meh Anhänger, als man zuerst glaubte. ES heißt, die Verschwörer hätten die Abstch
s gehabt, den könig Milan umzubringen,
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1U VLW Eine Anzahl Verschwörer wurde verhak I et. DaS Pariser Journal deS DebatS agt, daß die Tripel Allianz gebrochen sei und daß Oestreich und Deutschland sich England, Frankreich und Italien attge chlosien hätten, um Rußland zu zwingen ich dem Resultat der Balkan Conferenz zu fügen. Die deutsche Regierung hat den TranS Port der von Serbien m Frankreich ge kauften lkanonen durch deutsches Gebiet verboten. Die Kanonen werden durch die Schweiz und Oestreich tranöportirt werden. Cholera in Brest. Paris, 6. Nov. AuS dem MarineHospital von Brest werden zwölf Cholerafälle gemeldet. AuS Madagaskar. PariS, 6. Nov. Nachrichten von Tamatave melden, daß die HowaS ihre Städte befestigen und daß unter den Truppen viel Krankheit herrscht. AuS Tonking. Paris.. Nov. Gen. De Courcey, Befehlshaber der französischen Truppen in Tonking telegraphirt. daß die Resultäte des Feldzugs günstig seien, daß aber die Cholera täglich sechs Mann tödte. Da Programm der Torte S. L 0 n d 0 n, 6. Nov. DaS Parlament wird im Januar zusammentreten. Soll ten die Liberalen bei den nächsten Wah len eine große Majorität haben so wird das Ministerium abdanken. Im andern Falle wird es im Amte bleiben. ihtffnaQLtSttt. Southampton, 6 Nov. Ange kommen : Werra" von New Vork, nach Bremen bestimmt. New Y 0 r k, 6. Nov. Angekommen: EmS von Bremen. Vom Ausland. DieVertheidigerin ihrer Ehre. Ein Börsenspekulant, in Frankfurt a. M., sagt die Franks. Zeit." vom 20. Oktober, hatte an der hübschen Toch tn eines dortigen Bürgers derart Gefal len gefunden, daß er glaubte, dem Mädchen seine Neigung durch ein Schreiben kundgeben zu müssen. Er setzte sich hin, schrieb einen ziemlich unverfrorenen Lie besbrief und schickte seinen Diener mit dem Schreiben nach der Wohnung der Eltern des jungen Mädchens. Derselbe wünschte das Fräulein allein zu sprechen, welchem Gesuche auch willfahrt wurde. Das Fräulein versprach sogar sonderba rer Weise, Nachmittags nach der Woh nung des Herrn kommen zu wollen, er möge nur warten. Der verliebte Herr erwartete mit Sehnsucht die Ankunft der Angebeteten. Zur bezeichneten Stunde ließ sich dieselbe auch melden. Freuden berauscht stürzte er dem Mädchen entgegen, um jedoch sofort wieder Kehrt machen, denn ein Hieb mit einer Nett peitsche über das Gesicht belehrte ihn, daß er zu kühn gewesen. Er zog sich vor der Wüthenden immer mehr zurück. Das Mädchen zog nun einen alten Revolver, der jedoch nicht geladen war, hervor, und nöthigte den Feigling, sich niederzu setzen und schriftlich zu bestätigen, daß er ein ganz erbärmlicher Mensch sei. Auch mußte er sein Siegel darauf drü cken, damit man an der Echtheit des Schreibens nicht zweifeln könne. Als dann verließ sie ihn mit den Worten.daß, wenn er bis zum anderen Tage nicht nachweise, daß er 1000 Mark an die Armen pder eine wohlthätige Stiftung ge zahlt habe, sie das Schreiben veröffent lichen werde ; eS sei ihr einerlei, waS dies für Folgen haben könne. Habe er jedoch den Befehl erfüllt, so solle er das M c r. r lompromlmrenoe vamm zurua er halten. Am nächsten Morgen erschien der Herr in der elterlichen Wohnung des Fraulerns, gab Ire Quittungen von Stiftungen ab und erhielt sein Schreiden zurück. Das' Vorgehen des Mädchens fand in ihren"Bekanntenkreisen aU gemeine Änerknnung. So erzählt oi 'Kresse". Ueber die in Barcelona vorgekommenen Schlägereien zwischen Deutschen und Spaniern wird in der jüngsten Nummer des Jmparcral" in folgender Werfe berichtet : Am 7. Octo ber, Abends, traten einige Deutsche in ern Kaffeehaus der Galle de Alva, wo selbst sie dadurch Aerger erregten, daß sie sich geringschätzig über Spanien außerten. Ein ebenfalls im Local anwesen der Spanier drückte sein Mißfallen über dieses Benehmen aus, von den Fremden iedoch, anstatt vernünftig zu werden, gab ihm einer eine Ohrfeige. Dies hätte dem Thäter vielleicht das Leben gekostet. Wenn nrcht dre vcachtwachter emgeschrtt ten und mit flachen Hieben die Angrerfer, Welche entflohen, auseinander gettuben
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mttn. Am folaenden Morgen befand
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ich eine andere Gruppe Deutscher in der elben Straße und begab sich in ein Etabliffement. ' Dort benahmen sich die Fremden in gleich unschicklicher Weise, und als ein . junger Spanier ih' nen entgegentrat) behandelten sie ihn mit Faustschläaen, was bei ihrer Uebermacht eine Feigheit war. Ein v)rübergehender Navarrese mrschte sich, als er sah, was vorgrng, hinein. Er schlug mrt dem, was ihm gerade zur Hand war, zwischen die Fremden, und machte einige von ihnen kampfunfähig. Nun trat die Polizei dazwischen und ver haftete sowohl die Deutschen, als auch den 9!avarresen. Als sie über die Stra ße geführt wurden, bemächtigte sich des Volkes ein großer Unwillen, weil es nicht begreifen konnte, wesbalb der Navarrese, der doch nur ehrenhaft gehandelt hatte, verhaktet wurde. Die Menge schwoll immer mehr an und begann eine drohende Haltung anzunehmen. Die Polizei sah sich genöthigt, den Spanier loszulas sen, doch ging dieser bis zum Civil-Gou-vernement mit, wo er in Haft genommen, die Deutschen aber entlassen wurden. Die Blätter In Barcelona rathen sämmtlich dem dortigen Deutschen Generalconsul (Lindau) die größte Vorsicht und Klugheit an, weil die Bevölkerung sehr erregt ist. Wir bemerken zu die sem Spanischen Bericht, daß manches in ihm unwahrscheinlich ist. Es ist wenig glaubhaft, daß die betreffenden Deutschen die Spanier muthwillig prodocirt und sich einer unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben ausgesetzt haben sollen. uever den ernzrgenUever.ebenden der Augusta" Mannschaft schreibt man aus Swinemünde: Für viele wird es von Interesse sein, in Aeteff des einzig Überlebenden von der Besatzung der Augusta", eines Matrosen, etwas Näheres zu hören, namentlich, welchem Umstände er es zu verdanken hatte, daß er dem traurigen Schicksal, welchem die gesammte Besatzung außer ihm anheimgefallen, entronnen ist. wlv iuv flTf-nf, e m M sam alt, hrer geboren, wo eine Eltern noch leben. Er echs Jahre aufKauffahrteihatte bereits e t schiffen gefahren und drei Strandungen mitgemacht, wobei er immer glücklich gerettet wurde ; das erste Mal an der mexikanischen Küste, wo das Schiff verloren ging, und er acht Wochen lang am Lande verbleiben mußte,bevor er in seine Heimath zurückkehren konnte. Am 1. Februar d. I. wurde er zur Marine aus gehoben und der Besatzung derAugusta" zugetheilt; später wurde er Steward auf derselben. Als die Augusta" auf der Fahrt nach Westafrika bei Gibraltar angelangt war, wurde er von einem Ofsicier beauftragt, noch einige Gegenstände für ihn zu kaufen, und war eS das letzte Boot, mit welchem er an Land fuhr. Nachdem er den Auf trag ausgeführt hatte, ging er nach der Landungsstelle des Bootes, legte die gekauften Sachen zu den von dem Koch, welcher mit ihm zusammen gefahren war und einen gleichen Auftrag erhalten hatte, bereits angekauften Gegenständen hinzu und kehrte wieder nach der Stadt zurück, um den Koch, welchen er nicht antraf, zu suchen. Als er nach einiger Zeit es war bereits Abend wieder bei der Anlegestelle ankam, .wurde er zu sei nem Schrecken gewahr, daß das Boot be reitS nach der Augusta" abgefahren war. Nun suchte er ein Boot und einen Bootsfah?er zu erlangen, der ihn nach dem Schiffe rudern sollte, er konnte aber eines solchen nicht habhaft werden und irrte die ganze Nacht danach vergeblich umher. Als er am anderen Morgen sich nach der Augusta" umsah, hatte dieselbe bereits die Anker gelichtet und war fort gesegelt. Unter diesen Umständen blieb ihm weiter nichts übrig, als zu dem deut schen Konsul zu gehen und ihm mitzuthei ken, wie es ihm ergangen sei. Dieser sorgte dafür, daß er mit der ersten Gele genheit nach Wilhelmshafen befördert wurde. Daß die Eltern überglücklich sind, ihren einzigen Sohn von der Kata srrophe verschont und am Lehen zu wissen, bedarf weiter keiner Versicherung. Finnland ist wegen seiner Armuth bekannt. Im Innern des Landes giebt es Kirchspiele, in welchen die Bedrängniß der Bewohner in ungünsti gen Jahren so weit geht, daß sie rhr Brod aus einer Mischung von Mehl und klar zerriebener Baumrinde backen. An dere, glücklicher gestellt, backen ihr Brod aus Noggenmehl rn Form von runden Fladen, und zwar des Jahres zweimal. Diese Fladen sind in der Mitte durchlöchert und der ganze Vorrath für ein halbes Jahr wird an Stangen aufgereiht, welche man in den Stuben an der Decke befestigt. Wer an dieses versteinerte Brod nicht gewöhnt ist, wird es schwerlich vertragen. Nichtsdestoweniger er reicht der Finnländer ein hohes Alter. Nach Zählung ergab es sich, daß 180 Denschen das Alter von 9000 Iah ren erreicht hatten, also von etwa 7700 Einer. Es ist dort gar kein seltener Fall, daß Urgroßväter auf der Hochzeit ihrer Urenkel tanzen.
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Deutsche Lokal - Nachrichten. ' Westfalen. Der Provinziallandtaz trat am 13. October in Münster zusammen. In der Garnison Münster ist der Typhus ausgebrochen. f auf Schloß Laer bei Meschede Graf Clemens zu Westfalen, 80 Jahre alt. ZuNüggsberg wurde bei ei ner Keilerei der Schreiner Friedr. Ecker erstochen. Die Wittwe Ritzel in Lüdenscheid hat der dortigen Waisenhause L0.000 M. geschenkt. Soest hat aufgehört, Garnisonstadt zu sein. vrovin, Hessen.assu. t die Wittwe Sylvester Jordans in Cassel, des V!itbegründers der kurbessischen Verfassung von 1831. Der Ertrag der Tabakernte in Allendorf a. W. ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Auf einem Neubau in Hersfeld stürzte ein schwerer Gesimsstein herab und verletzte 5 Arbeiter. Der Forstläufer Friednch Fräbel von Schnellbach hat den Ahlenschmied Valentin Kirchner aus Struth in Selbstvertheidigung erschossen. f Der letzte Waterloo-Veteran in Wiesbaden, Oberstlieutenant Müller, 92 Jahre alt. Wegen Wuchers wurden in Wiesbaden verurtheilt : die Wittwe des Gendarmen Casper Stahl von Dillcn bürg und der Agent Wenzel von Wiesbaden, erstere zu 1 Jahr Gefängniß und 2500 M. Geldstrafe, letzterer zu 3 Monaten Gefängniß und 300 M. Geldbuße. Kürzlich wurden an einem Tage in 23 Ortschaften derHomburger Gegend Kirch weihfeste gefeiert. Schwurgerichtsfälle : Vom Schwurgericht zu Hanau wurden verurtheilt : der Taglöhner Kaspar Vaist von Hütten wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolgzu 2jJahren, die ledige Therese Walther von Döllbach wegen fahrlässiger Kindestödtung zu 1 Jahr, der Postbote Joh. Napp von Großsteinheim wegen Unterschlagung zu 7 Mona-' ten und der Taglöhner Georg Huth von Somborn wegen Sittlichkeitsverbrechens zu 6 Monaten Gefängniß. Der Schlos ser A. Bischoff aus Fulda wurde wegen versuchter Nothzucht mit 1 Jahr ZuchtHaus und die unverehelichte Margarethe Schneider aus Mainzlar wegen Kindesmords mit 2 Jahren Gefängniß bestraft. öntgrelch vachsen. In Geyer ist jetzt eine Polizeistunde für alle Tage eingeführt. Der in Wier verhaftete Stadtkassirer Kühnert aus Kirchberg wird noch nicht ausgeliefert, weil er auch in Wien abgestraft werden soll. Wegen Kindesmords wurde die Dienstmagd Schneider in Bockendorf verhastet. In Oberwiesa starb im Alter von 91 Jahren die verwittwete Gutsauszüglerin Marie Rosine Hvller, welche 6 Kinder, 64 Enkel, 101 Urenkel und 5 Ururenkel hinterläßt. Der Pantoffelmacher Schönfeld in Roßwein vergiftete seine 14jährige Tochter, mit der er in Blutschande gelebt, sammt deren neugeborenen Kinde ; er sitzt. Selbstmord begingen : der Hausbesitzer K. Grosser von Callenberg, der Knecht P. Naumann von Ehrenberg, der Gutsbescher Uhlig von Gersdors, der Hausbe sitzer Böttcher von Heidersdorf, die Magd Schipprack von Kleinböhla, der Maurer Thön von Schönheide, der We ber E. Venesch von Hermsdorf, der frühere Gasthofpachter Chr. Förster von Crimitschau, der Lohnkutfcher Suttner in Wittweida und die Frau Krumbiegel in Poppendorf. Verunglückt: Dr. N. Hartmann von Dresden, der Handels mann Israel von Eibau, das Töchterlein des Bergarbeiters Unger von SchedeWitz, die ledige Jähn aus Dittersdorf, der Hausknecht Flohr von Dohna, der Maschinist Kratz zu Borna, der Bergarbeiter F. Neichardt von Falkenhain, ein Knabe Namens Corsa von Marienthal und ein Sohn des Bahnarbeiters Huhle in Pirna. Tdürlnglsche tasten. In Eisenach wurden jüngst 31 flüch. tige Militärpflichtige in contuiäciaiu verurtheilt. Der des Meineids ange klagte Gastwirth F. Vogel von Lieben. stein brannte nach Amerika durch. Aus dem Bahnhof in Saalfeld stießen zwe, Züge zusammen, und vier Passagiere wurden verletzt. Gerichtsdiener Keil von Gera verduftete, angeblich wegen Unterschlagungen. Referendar Sorger von Gera und der ihn besuchende .Student Heyer aus Gießen stürzten Nachts in einen Steinbruch ; Hever blieb todt. Selbstmord begingen: Gastwirth Opitz sen. von Dobra, Rentier Junghausen in Schmolln, Maurer D. Kühne tzonWahl Winkel und A. Franke von Zschippach. Verunglückt: Wwe. Dorothea Stahn von Gestungshausen, der 12jährrge M. Eichhorn von Goldisthal und der Por zellandreher Nosenberg von Plaue. Vom Schwurgericht erhielten: wegen Kindsmords die ledige Auguste Knieling von Steinbach 8 Jahre Zuchthaus, wegen versuchten Todtschlags der Zimmer geselle B. Engelmann von Windrschleuba 4z Jahre Gefängniß und wegen Betrugs der Postagent Th. Schmidt von Reichmannödorf 3 Jahre Gefängniß.
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