Indiana Tribüne, Volume 9, Number 44, Indianapolis, Marion County, 3 November 1885 — Page 3

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Alczanderhof.

Roman don I. v. Brun B a r n to. (Fortsevung.) Ja, sie gebtcten es, sagte Sternau, aber in mir lebt ein Gesetz der Moral, das dem starken, über seine Gefühle Herrschenken Ä!ann gebietet, selbst mit Gefahr seines Lebens, ein vom Sturme umbraunes ,vabeua zu retten, wenn es dazu nur eines tüchtigen Lootsen bedarf. um ln den qeschützten afen zu kommen. Alexanderhof, mit ihm die ganze Zukunft der Geltebtcn, alelcht einem unkenden Schiff, auf das mich nicht der Zufall, sondern die Vorsehung nicht ohne Absicht geführt hat. Verlasse ich es, so geht es rettunqölos ;u Grunde.- M kenne die Klippen und Untiefen, ich habe mich bemüht, sie zu erforschen, um ein hilfreichcr Lootse zu werden. (!s geschah das. nicht allein aus den rein selbstlosen A!oiiven der Humanität, es geschah aus . ei nem Gcsühl, das stärker war als diese, es geschah aus Liebe und Erbarmen mit dieser holden, reinen, schutzlosen Mädchenblurne, die keinen anderen Beschützer hat, als einen kurzsichtigen, lebensmüden und lcbcnsunkundigen Vater. Und hatten Florence's Worte ihm nicht unzählige Al'ale verrathen, wie sich ihr Stolz, ein aereckter, achtbarer Stolz, gegen die Abhängigkeit von den Verwandten auflehnte 'i Stcrnau hatte auch eine kurze Zeit den allgemeinen' Glauben gehabt, daß zwischen Graf Alfons und seiner Cousine eine Verbindung projektirt seiund war. auch durch Andeutungen von leiten des jungen Grafen in der Meinung bestärkt worden, als er ihn aber dann öfter mit Floren zusammengesehen, da gehörte nicht erst sein von der aufkeimenden Liebe zu ihr geschärfter Blick dazu, um zu bemerkch, wie durchweg gleichgiltig Graf Alfons Florence war, ja, wie sie kaum das allergcwöhnlichste, Verwandtschaftliche Interesse für ihn zeigte. Die Theil nähme aber und die Unterstützung, welche er bei dein jungen Grafen, durch ein thätiges Eingreifen in die derangirten GutsVerhältnisse Aleranderhof erwartet, wa-, ?en 'an dessen Indolenz gescheitert und so sagte sich Sternau, daß, wenn er hier nicht handelte, wenn er aus falschen Zkuckjichten Aleranderhof und die hilf-Und raihbedürftigte Florence verliehe, jene und ihr Vater einem traurigen (beschick verfallen mühten. Und so blieb er. Konnte Florence auch nie sein eigen ivcrdcn, so wollte.' er ihr wenigstens ein guter Freund, ein treuer, Kamerad bis äi Zeitvunkte sein, wo er sie und ihren Vater von Betrügern befreit welche des alten Grafen Schwäche und Einseitigkeit sich zu 3!utzen gemacht hatten. Freilich ahnte er hierbei nicht, wie man bereits beschäftigt gewesen, seinem freundschaftlichen Verhältniß zur jungen Comtesse die gehässigste Auslegung zu geben. Er hatte sich von jeher nur allzu wenig um diesen Kleingeist der Menschen bekümmert und dadurch die Verlcumdung oft unkAlg herausgefordert. Bei aller Lebensklugheit und Philosophie Sternau's war das ein Punkt, wo ihn seine sonstige Klugheit verließ und er an einen freundlichen Angriff, welchem die arglose Florence durch sei freundschaftliches Interesse möglicherweise ausgesetzt sein konnte, nicht dachte. In-Herzenssachen verliert aber selbst der geschcuteste Mann wenn auch nicht den Kopf, so doch die klare Ueberlegung und folgt den Eingebungen jeyes Gesühls, das uns in eine Art Opiumrausch versetzt. .. . So plötzlich wie die Baronin gckommen, war sie auch wieder abgereist, und Graf Hülshof hatte über ihr Verhalten gegen Florence sein Befremden ausgesprechen. Ich fürchte, mein Kind," sagte er, als er am darauf folgenden Morgen, auf ihren Arm gestützt, langsam die breite Taxusallee hinab schritt, Du hast es gegen Deine Tante an der schuldigen Aufmerksamkeit fehlen lassen; denn wie anders sollen wir uns ihren kühlen Abschied, ihre schnelle Abreise erklären 'S" Florence antwortete nicht gleich. Wie viel oder wenig sollte sie ihrem Vater von dem Grund ihrer verfrühten Abreise nennen ? Ganz verschweigen wollte und durfte sie ihn nicht; denn es mußte jetzt gehandelt und mit Genehmigung ihres Vaters der mit ihrer Tante alliirte betrügerische Forstbeamte entlassen und ein neuer zuverlässiger eingesetzt, wie der ganze Beamtenjtand einer strengen Untersüchunq unterzogen werden. Sie fühlte bei aller Rücksicht und kindlichen Pietät für ibren Vater, daß hier eine Schonung nicht am Platze sei und ihr Vater ebenso über dle Vei'untreuungen, als über den Charakter ihrer Tante aufgeklärt werden müne. Sie hatte Sternau gebeten, daß er ihr helfen sollte, das Ä!echte thun und das wichtige siilden, und sie glaubte in selnenr Sinne zu handeln, wenn sie, obgleich so schonend wie möglich, dle Sachlage mit theilte. Sie hatten im. langsamen Vorwärtsschreiten die Grotte erreicht, dieselbe, in welcher Assessor Sternau meist wider Wmen den auscher abgegeben hatte. Ermüdet ließ sich Graf Hülshof vor der Grotte auf einen niedrigen Moossitz Nieder und blickte, wie es seine Gewobn heit. war, edankenabwesend vor sich hin. Er schien die Frage, welche er an seine Tochter gestellt, bereits schon veressen oder eine andere diese verdrängt zu . . p . b . halten, denn er fagte mit etnem euszer: ..Wie anders wäre es, wenn Du Dich Alfons verlobt, ich hätte an Alfons in der Gutsverwaltung eine Stütze und Tu an Deiner Tante für alle Zeiten eine mütterliche Freundin gefun den !" Die ich nie als solche anerkennen wür de," enifuhr es wider Willen leidcnfchaft lich Florence's Lippen. Florence, diese Heftigkeit, diese Spra che! Wte soll ich das verstehen !" rief ihr Vater, durch diese aus seiner Lethargie emporgeruttelt. .O Vava, wenn Du Alles wüßtet

u würdest mir meine Hcsttgkett verzel hen." Was soll ich Alles wissen V frug ihr Vater mit sichtlichem Unbehagen, Du sprichst in Iiäthseln, die mir geradezu unverständlich sind." So weit gekommen, konnte Florence nicht mehr zurück und mußte ihm zur Lösung derselben verhelfen. Mit pochendem Herzen und mit unsicherer Stimme, die genugsam verrieth, wie schwer es ihr wurde, dem Vater die Wahrheit zu ent-

hüllen, theilte sie ihm das gehelmcEtnverstündniß der Baronin mit dem betrügenschen Förster mit. Graf Hülshof, dem feine Umgebung bisher mit ängstlicher Fürsorge alle Unannehmlichkeiten desAlltagslebens fern gehalten, was von Florence selbst auf das Eifrigste unterstützt worden war, sah sich - unrzvartet erschreckenden Thatsachen gegenüber. ' ; . War m ihmbere,its.durch seine vielfa-' ch'en Unterredungen mit Sternau ein.leiser Begriff von dem aufgedämmert, woriner in der Lethargie seines Kummers gefehlt, so . bedürfte es nur noch dieser Mittheilung, um ihn vollends aus seinem Traumleben empor zu rütteln. . Zuerst sträubte er sich zwar mit aller Gewalt dagegen, Florence's Worten Glauben zu schenken, hielt die Baronin und den Förster ftder Betrügerei für unfähig, nannte Sternau einen Eindringling in fremde Angelegenheiten. 9tach und nach legten sich aber die Wo gen der Empörung und er gestand selbst ein, daß die Baronin ihn öfters heimlich um Geld angegangen, weil ihre Werthpa-. piere,in denen hauptsächlich ihr Vermögen angelegt sei, schlechte und unregelmäßige Zinsen gegeben, und daß er ihr noch bei ihrem vorletzten Besuch die gebetene Hil se, wenn auch mit großen Ovsern,gewährt hätte. Ich hoffe aber," setzte Graf Hülsbos hinzu, Du machst von diesem Zugeständniß keinen Gebrauch und wirkst. bei Affeffor Sternau darauf hin, daß er den Namen Deiner Tante aus 3!ück sieht für unsere Familie hinfort nicht wieder mit dem betrügerischen Förster zusammen nennt. Ich werde den Beam ten selbstverständlich entlassen, aber ich möchte jedes gerichtliche Vorgehen, aus Schonung gegen Deine Tante, vermeiden." Er hat ja aber Tausende veruntreu" wandte Florence zögernd ein. Das mag sein, bei alledem war er aber auch in unserem Interesse und sorgte stets, daß ich Geld hatte." Ja, indem er den schönen Forst zerstörte und den Hauptgewinn in seine Tasche fließen ließ."Das mag Alles wahr sein : wo aber .die Mittel fehlen, ist man leider in der Hand solcher Leute." , - Diese Mittel würden aber nicht fehlen, wenn das Gut besser bewirthschaftet Würde." . Kind, was versteht ein Mädchen davon," sagte ihr Vater ungeduldig. Ja, wenn Tu ein Knabe gewesen," setzte er bedauernd hinzu, da hätte ich Dir die Erziehung zu einem tüchtigen Landwirth gegeben, denn sie sagen ja alle, daß sich heut zu Tage nicht ohne tüchtige fachmännische Bildung ein Gut vortheilhaft bewirthschaften läßt. Früher verlangte man das nicht, da war Alles besser, einfacher. Da war der A!ajoratsherr kein Jndustrieritter und lam'doch mit seinen Einkünften aus." Papa," kam Florence auf.seine erste Bemerkung zurück,-versuche es einmal mit mir. Bin' ich auch kein Mann und fehlt mir die fachmännische Bildung eilleö Landwirthes, so', kann ich mich doch bei der Verwaltung des Gutes Div nützlich zeigen." Wie sollst Du das ?" rief ihr Vater ungläubige Du, die so garnichts von der Landwirthschaft versteht!" O, ich würde es .schon verstehen ler nen," versicherte Florence eifrig. Und könnte jetzt schon manche der Verbesserungen und vkeuerungen beausslchtlgen, welche Alexanderhof ertragsfähiger machen." Was für Verbesserungen und Neuerungen ?" fragte Graf Hülshof, von ihrem ungewöhnlichen Eifer befremdet, in mißtrauischem Tone. Florence überhörte daS Mißtrauen und auch das Unbehagen, welches aus dieser Frage sprach, und nur froh, von ihrem Vater, nicht wie er es, im Allgemeinen, bei jedem derartigen Thema, zu thun pflegte, diese Unterhaltung kurz abgebrochen zu seh?n,, theilte sie ihm in Kürze die von Sternau gegen sie angegebenen Verbesserungen und 9!euerungen mit. - . . Ihr Vater wußte nicht, über was er sich mehr wundern sollte. Ueber die klare Darstellung und das praktische Vcrständniß, das sie bei der Darlegung von Sternau's forstwirtschaftlichen Projekten und Gutsverbesscrungcn entwickelte, oder über die eigene Ruhe, mit der er sie ..ohne Unterbrechung anhörte, trotzdem er die Lebendigkeit, mit der sie dieselben vortrug, fast als eine Rücksichtslosigkeit QCQtn sein noch immer krankhaft gereiztes Siervensrstem empfand. Du sprichst so viel und so hastig," erwiderte er matt, als sie erioartungsvoll schwieg und lehnte sich erschöpft an die Groitcnwand, indem seine frauenhaft weiße und zarte Hand langsam Über die heiße 'Stirne strich. Tu vcr wirrst mich und bedenkst nicht, daß ich ein alter, gebrochener Mann bin, der für Neuerungen keinen Sinn hat,' seitdem sein ganzes Glück im Moor begraben ruht" Dein ganzes Glück ? Papa, bin ich Dir denn nichts, garnichtu'" fragte sie traurig vorwurfsvoll. Tu 'bist ein gutes, aber ein etwas zu heftiges Kind Du möchtest Deinen aiten Vater nach Deinem Willen modeln, aber das gebt - nun einmal nicht!" O Papa, wie kannst Du das nur sagen!" und in Florence's Augen schössen heiße Thränen. Ich möchte Dir nur Deine morgen erleichtern helfen, weiter nichts." Meine Sorgen!" widerholte ihr Vater mit einem langen Seufzer. Ja, wenn Du ein Knabe und der zukünftigte Äkajoratserbe wärst !" setzte er mehr für sich als zl ihr gewandt hinzu, dann hatte es sich noch für mich zu wirken, zu schaffen gelohnt nun, wo Du nicht einmal Alfons heirathen willst, erntest Du nicbt.sondern nur er die Frücb

te und den Lohn meiner' Mühe und Arbeil." Das war es also, was mithalf, die Thatkraft ihres Vaters zu hemmen und ihn gleichgiltig gegen der Verfall -von Alexanderhof machte ? Wenn Jemand Florence noch vor wenigen Tagen gesagt, daß ihr Vater unrecht habe und unrecht handele, so hätte sie sich von ihm mit Zorn, Schmerz und Erbitterung hinweg gewandt. War doch er für sie stets der Inbegriff alles Vortrefsiichen, und ihre Verehrung, ihrGlaube an ihn bisber unbegrenzt gewesen !

Um so härter traf sie daher seine Antwort, in der so grausame Ungerechtigkeit gegen sie lag. Was konnte sie dafür, daß sie als Mädchen geboren, daß sie nicht die einstige Erbin von Alexanderhof war ? . - - Sie hatte diese Bestimmung ihrer Vorfahren bis zu dieser Stunde nie als ein Unrecht empfunden,.. jetzt empfand sie .es als. ein großes . verwerfliches - Sle fühlte dt? .Krasty die äugend, die Energie,' . eine.-ivürdige Repräsentantin ihres alten Namens zu fein und begriff die ganze Ungerechtigkeit, die darin lag, daß ein weibliches Glied aus der Erbfolge ausgeschlössen und gleichsam als ine Unwürdige Übergängen wurde.' Richt das Verlangen nach Reichthum, Stellung, Ehre ließ sie diese Bestimmung als grausame Ungerechtigkeit empfinden, nein, das iir ihr lebende, strenge Gerechtigketts'gefühl, das sich dagegen empörte. Tu bedauerst, daß ich ein Mädchen Tbitx, und beklagst es, daß der Lohn Telner Arbeit einst einem Anderen als Deinem einzigen Kinde zufällt?" fragte Florence und eine seltsame Erregung durchzitterte ihre Stimme. Hast Du denn nie bedacht, welches Unrecht in der Bestimmung ruht, die uns Frauen, selbst Wenn kein rechtmäßiger Sohn vorhanden, aus der Erbfolge ausschließt, und daß da. Wo es Roth thut, auch unser Geschlecht die Energie eines. A!anncs entwickeln kann r , Das würde schlecht, zu. dem Begriff der Weiblichkeit passen, welche die Frau en unseres Hauses ausgezeichnet hat, und was das Unrecht betrifft, das man durch die Uebergehung der Erbfolge Euch zufügt, so sollte ick meinen, daß ich meine einzige Tochter so erzogen, daß sie die Letzte sein, sollte, an alttestamentarischen Bestimntungen unserer Vorfahren zu rütteln!" Doch Florence ließ sich beute durch sein Pathos nicht einschüchtern, sie, - die bisher jede Wolte auf seiner tir mit ängstlicher Sorge beobachtet und sortzulächeln gesucht, schien nach den letzten Ereignissen cm -selbständigem Denken und Energie gewonnen zu haben. . , Ohne an diesen rütteln zu wollen," entgegnete sie mit überraschender Sicherheit, kann ich mich ebensowenig gegen die Ungerechtigkeit, welche in dieser Testamentsbestimmung liegt, verschließen, als blind gegen die Vortheile von Neurnmgen auf Alexanderhof zeigen, welche diesen alten Familiensitz vor seinem Verfall bewahren." :. Ihr Vater hörte ihre' ruhige Entgegnung mit staunender Verwunderung an, und wenn sie ihm nicht mit dem erhöhten Glanz ihrer Augen, ihrer ungewöhnlichen Lebhaftigkeit, mit der sie ihre Ansicht vertheidigte, eine überraschende Aehnlichkeit mit ihrer verstorbenen Ä)!utter gezeigt, seine Antwort wäre streng und zurechtweisend ausgefallen. Tu ereiferst Dich ganz unpassend, mein Kind, uild scheinst Dir den Verfall von Alexanderhof übertrieben zu Herzen zu nehmen." Und ist es nicht traurig, wenn man sehen muß, w.ie betrügerische Hände - die schönen, alten Bäume aus dem Forst geschlagen und wie man den Wilderern freie Hand gelassen hat?" . ' Meinst Du, das sei mir nicht zu Herzen gegangen? Seit es geschehen, habe ich den Forst nicht wieder betreten." ' ... . Florence dachte, daß es besser gewesen, wenn er es gethan, aber sie lagte das nicht. Du weißt," fuhr ihr Vater fort, als errathe er it)rc Gedanken, es hätte 'mir das auch nicht viel genützt, -da meine Gläubiger ihre Zinsen aus den Forsten schlagen mußten, weil mein Einkommen zu ihrer Deckung nicht ausreichte." Ich weiß 'das, Papa, und deshalb solltest Du? wenigstens die Vorschläge in Ueberlegung ziehen, welche Assessor Sternau, um von unserem Grun und Boden eine bessere Einnahme, zu . erzielen, gemacht hat." .... . . ' . ' Was versteht ein . Mann, der hinter den. Gerichtsakten sitzt, von- einer vortheilhaften Gutsverwaltung," wurf ihr Vater hin und zeichnete mit seinem Stock Figuren in den Sand. Vielleicht mehr, als sich darnach vor aussetzen läßt; viele. selner Verwandten sind Domainenpächter, und er scheint, bei diesen manche Kenntniß' gesammelt- zu haben." .: 0, frage tch ich, soll tcy vas Capital zu einer besicren Bewirthschastung des Gutes, wo tüchtige Kräfte, die auch gut besoldet sein wollen, hernehmen? Mit dem Parzelliren und Verkaufen einzelner Holzstande ist die i)M notbwenoige Summe noch nicht gewonnen." Das leuchtete Florence ein, aber ihr. guter Muth,. nachdem sie ihren Vater soweit für diese Sache interessirt, verließ sie nicht, und sie sagte zuversichtlich: Auch dafür würd schon Rath geschafft werden, sobald Du nur erst Deine Zustimmung zu einem Anfange in den Gutsverbcjserungen giebst jind den betrügerischen Förster seines Amtes entläßt." Wehr um das für ihn nicht gerade erquicklichehema, in dem sich Graf Hülshos bei aller Verblendung nicht frei von Schuld fühlte, abzubrechen, willfahrte er seiner Tochter Vorschlägen in so weit,daß er sofort durch Mcrtens dem Förster seine Entlassung zustellen zu laffen und mit Assessor Sternau über die vorzunehmenden Verbesserungen Rücksprache zu nehmen versprach. "Es war das bei Weitem mehr, als Florncce von dieser ersten Unterredung über die gejchästlichen Angelegenheiten von Alcxanderhof mit ihrem Vater erwartet hatte, und sie knüpfte berechtigte und beglückende Hoffnungen für die Zukunft an die günstige Wandlung in ibreö Vaters Gemütböleben an, die all-

maylich nach langen Jahren unheUvollen Grams ihn wieder mehr den Intereffen und Anforderungen des Lebens zuführte. Der Sommer hatte sein Ende erreicht, der Herbst seine Einzug mit der sonnigen Ätärchcnfrau gehalten. Sie spann ihre Silbcrfädcn über den buntgefärbten Forst, die weite Haide, den ernsten Ä!oor und verfing sich zürnend mit ihrem duftlgcn Gewände in den dichten Ztauchwollen, welche aus den Kohlenmeilern am Waldessaume emvorsticaen. Mit be-

, fremolichem Staunen sah sie, wie hier . unten am Moor, wo sie in ungestörter ! Einsamkeit ihre leichten Netze gesponnen, ; laute Stimmen, geschäftige Lände ibre Alleinherrschaft ihr streitig machten. Die mit Sumpfmoös und Ha idekraut bedeckte. Fläche, die so arglos blickte und doch so tückisch was wie das Antlitz einer hübschen, falschen Frau, . laa cntblönt von ihrer lockenden Hülle, die auch' ihr' veri fuhrerisch 'zugelächelt, in schlammigen 'schwarzen Massen da und täiifckte-NtV-mand mehr mit ihrer trügerischen Lieblichkeit. . Nur um jene Strecke, wo vor Jahren die unglückliche Herrin von Alexanderhof das Opfer dieses vettäthenschen Bodens geworden, war. durch das ticf.' Ausstechen des Moore ein kleiner See gebildet, aus dem sich wie auf einer Insel das Ä!armorkreu; als ein warnendes iUernento rnori er' hob. . . -. Das leitende Element aller dieser Neuerungen war Sternau geworden, der soeben aus der Stadt kommend, den Weg zu den Arbeitern genommen hatte. Sein Aussehen verrieth nichts von jener freudigen Stimittung, welche uns die Ge nugthuung, unseren Rath befolgt, unsere Stnvrduungcn ausgeführt zu sehen, in jedem .ehrgeizigen, strebsamen öharakter hervorruft. Im (Gegentheil, es war mit dem wachsenden vertrauen des Grafen zu seinen öiathschlagen und prakti' schen Winken, eine Elschvpfung, ein Ernst über ihn gekommen, welcher eher alles andere als ein Gefühl der Bejriedigung in sich trug'. Weitn es nach ihm gegangen, er hätte lieber heute wie mörgen Alexanderhof verlassen und sich lieber bei den durch ihn angeregten 9!cuerungen entbehrlich als mtentbehrlich gefühit. . t Er, der starke, in sich fertige Mann litt unter der hoffnungslosen Liebe. Täglich, den geliebten Gegenstand vor Augen, kostete es ihn eine übermenschliche Kraft, sich nie in diesem Gefühl zu verrathe'n,'srch. Florence immer . nur als der ruhige,' freundschaftliche Rathgeberund guteKamerad zu zeigen. Wider Willen hatte er ihren Vater sich tiefer verpflichtet, als er beabsichtigte denn er wollte auch nicht einmal den Schein a'uf sich laden, daß er die Arbeitslast aus einem, tieferen Interesse für die Tochter auf sich genommen. (Fortttdung folgt.) Die Erfahrung Vieler! Nochd?m ich so dicldoa . Unverdanlichkeit zn leiden hatte, war ich nahe daran, mein Leben !. zu. verliere. Wie leicht . Und verdaulich . . ,- auch die Nahrung war, ich bekam bald darauf arge Schmerz?! Schließlich! - . mußte ich drei Wochen im Bette liegen, . Ich hatte zwei Aerzte aber sie halfen mir nicht. ' Endlich horte ich von ' . . ' 'Hopsen Titter ! ! . Ichs probirte sie! Kaufte eine Flaste, nahm den Inhalt in vier Stunden ' . ' Und am nächsten Taöe trar .ich aus dem Bette. ' ' War seitd.m nicht mehr Krank ! ' ' ' ' Ich hab sie seitdem Hund tten e,..p fohle. G e 0. K e n d a l l, Ällsto, Boston, Mass. Ockaudlickc Grausamkeit ist ti Deine Familie leiden zu lass n SLe, n Du sie kuriren kannst Mit Hopfen-kitter. Verfolgt die Schwindler! Wenn Du beim Lothes, r &o?fcn Bitter erlangst und er gndt D r etwa' Andere l in glasche mit weißer Eliqu. tte vni da au' ein ßiünil Hopsendundel, so v,rk ag ihn egn B.trugl ,ind wir werden 'Dih liberal belohnen. , . - Siebe ten buntetgeüchtliäien Lerbottb'f dl a E. L. Warnet'i gern an Hop Un. R,adip?Mch. und all seine Zerkäuser, Agenten, Lxotöeker u.,b ander Nechakmer, .. : ElcclrischcLampsN Parier, Studir- und.Hänge-Lampen. Alle Arten Laternen, Vrackets usw. SchlafzimmerrGeschirr. Zlge.nten sür das Elai ,,e el F. 1. Smith and Co., , ..... 7 30 und 32 Nord Illinois Strafe. ET Telephon 707. 3 J.G.PARSONS, Zahn - MvzN 4 Hlo. 30 Z55. Wasywgtonstr., über der .Newk.Ossiee. LiV Mi MS Cr M W Vö 0 Den einzigen Weg ?V R Ptk' ÄW f. IQaeSknftoI!ändial,knnkllm,I f"sJsyylfs j und selbst die scheinbar unheWarea FUlk oI 'ßeAUtktitrantftHtrt firf, nnh k.nitk , I heilen, serner genaue Slusklirnng über Me. I . : a i trrx .itiixt.u 5,. i . I Mumm uciaiisicii i ttuei pmvkNttne rer-1 selben und Heilung, zerzt da gediegene Buch. I flft W. , md nw w rm .7 rx a. I rt!itiigs?lu,er;" 20. Viliir., '1 eueni lultliaklreick, l,k,n?,, ot.;!' I De utsch oder Englisch gegen Einsendung von25l 'Etvtl in 'Anft-tlrnna k,r, ..t Cll T- -1 .s VUflUlf - yitrcsiite:Deuhche$Heil!n$titui11Clintonl i uroaaway, New TOrk. N. T.

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