Indiana Tribüne, Volume 9, Number 41, Indianapolis, Marion County, 31 October 1885 — Page 3

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Alexandcrhos.

Roman on I. v. Brnn B arn o v. (Fortsebung.) ct Baronin sad, daß sie doch' nicht so vollständig, wie sie gehofft, den Stolz dieses Älädchens gebrochen hatte, und t?enn sie das in einer Art mit Haß gegen Florence erfüllte, so gab eZ ihr wieder in anderer das beruhigende Bewußtsein, daß sclbjl wenn Florence ternau liebte, sie niemals chrer Ltebe dteanerzogenen-or-urlheile ihres Standes gegen eine so geselljchastllch ungleiche crblndung zum Ovfcr bringen, noch weniger aber gegen den Willen ihres Katers, sich ihm verloben würde. konnte somit im Allgemeinen mit dem erzielten Resultat dieser zene zufrieden lein. Sie hatte m dieser Florence nicht allein auf das Ungebönge ihres vertraulichen Verkehrs Mit 'Sternau aufmerksam gemacht, sondern ihm dadurch so ziemlich den Äoden unter den Föön fortgenommen, denn selbstver ständllch würde zctzt florence daraus stw nen, daß Sternau nicht mehr lange, ein Bewohner des Schlosses blieb, und wenn dieses nicht geschah, so konnte sie selbst das entscheioende Wort dabei sprecyen. Es war eine der längsten uno quäl vollsten Stunden, die Jugend und Unschuld jemals durchlebt, welche für Florence nach dieser Unterredung gefolgt loar. Die Angst vor etwas Schreckli chem, dem sie keinen Namen zu geben vermochte, schnürte ihr Herz zusammen und ließ sie vor einer ersten Begegnung mit ihrem Vater und Sternau zurückbeden. ilttd doch konnte sle dieser nicht entgehen, mußte ins Schloß zurückkehren. Die fröhlichen Vogelstimmen hatten sich längst zur 3!uhe gesungen, in der waldjtlllen ttlnsamkett lagerten veretts die grauen Abendschattcn, als sich Flo rence niüren Schrittes anschickte, dem Unvermeidlichen, ttner neuen aufregenden Szene, entgegen zu gehen ; denn daß ihre .ante Schonung üben, ihrem &at den Grund ihrer Zlückkehr nach Aleranderhof verschweigen könnte, kam ihr gar Nicht in den inn, dazu war dieser zu aufgebracht gewesen, zu unversöhnt von ihr geschieden. Und wie hart mußte ihren stolzen Bater, der so viel auf seinen Namen, seine amillenehre hielt, dlese Anklage treffen, eine Anklage, bei der ihr selbst die quälende Frage aufgestiegen, ob sie sich in Wahrheit frei von jedem Tadel sprechen durste. Mußte sie nicht bei strenger elbstprufung emgestchen, daß sie Sternau's Unterhaltung gesucht, an ihr einen ungewohnten Zauber gefunden? a, daß sich in dieser für sie eine ganz neue, schöne, fremde Welt, erschlossen, in der sie Anschauungen und Lebensinteressen begegnet war, welche sie bei weitem mehr als alles bisher (Gehörte, Gelesene und Empfundene beschäftigt, zum Nach denken gezwungen hatte 'i Arbeitete sie nicht mit aller Kraft, mit einem heißen Verlangen daraus hin, Sternau's An sichten bei ihrem Bater Cmgang zu verschassen i Fühlte sie nicht nach jeder Unterredung mit ihm ihre Zuversicht, ihr Vertrauen zu sich wachsen? Und mit du sem wachsenden Vertrauen zu sich selbst und ihren Fähigkeiten, war da nicht auch gleichzeitig ein Gcsühl innigster Dank barkeit gegen ihn, der ihr dazu verholfen, groß gezogen worden ? Führten sie nicht seine praktischen Winke über die Berwaltung des Gutes einer Thätigkeit entge gen, in der für sie an der Seite des geliebten Vaters, ein reiches Feld der Ärbei! lag, der Arbeit, nach der sie sich mit der seltenen Frische und Energie ihres Geistes, in ihrem sonst so einförmigen, unthätigen Leben, seit dem Augenblicke gesehnt, wo Sternau ihr gesagt, daß auch die Frau, hoch oder niedrig geboren, dazu berufen sei, am Kampf um's Dasein Theil zu nehmen, sobald die Pflicht dazu an sie herantrete, die Verhältnisse es forderten. Und forderten es nicht die Verhältnisse i War es nicht ihre Pflicht, ihre durch Vernachlässigung und Veruntreuung herabgekominenen VermögensVerhältnisse, so lange das noch in ihrer Hand lag, mit den von Sternau angege ben Winken wieder empor zu bringen. wenn die gebrochene Kraft ihres Vaters das nicht allein vermochte ? Die im Staube ringende Seele des Mädchens richtete sich formlich bei dieser Erinnerunq emvor und regte wieder leise ihre Schwingen. Vielleicht half auch die friedliche Ruhe, welches die sie umgebende Waldcsstille ausathmete, dazu, den grausamen Schmerz zu mildern, den Uncrfahrenheit und Jugend in ihr zum ersten Mal durchlebt hatten. Sie vergaß. loährend sie alles, was sie und Sternau näher geführt, überdachte, den Angrlss, dem ihr unschuldiges Herz ausgesetzt worden war. Langsam wandte sich Florence, aus dem Walde tretend, dem Park zu. er lveiche Abendwind strich kühlend über ihre heißen Augen und durchwehte sie mit einem tröstlichen Behagens als sie unter den schilpenden Bäumen hervortrat, as weiche Gras auf den ungepflegten Weacn schmieate sich vertraulich an ihren zierlichen Fuß, und unter den Weiden am Parkweiher, an dem sie jetzt cntlaug schritt, wiegten sich lautlos die weißen Wasserrosen, schüchtern ihr? holden Blu'i . ' .. r c . P.'i . . menkelche dem uver Die aioe aussielgen den Wind erschließend. Unendlich blaß, aber ruhig und gefaßt. kehrte. sie ins Schloß zurück, badete, nachdem sie unbemerkt lhr Zimmer erreicht hatte, Augen und Gesicht mit kaltem Was ser, glättete sich das Haar und begab sich nach dem Balkoniimmer, wo sie seit der Genesung ihres Vaters den Thee einzunehmen vfleatcn. Sie war überrascht, beim Eintritt ein durchaus gemüthliches Familienbild zu erblicken. In der offenen Balkonthür saßen ihr Vater und Sternau und spielten Schach. Den Herren zur Seite saß in dem weichen Polster eines niedrigen Sessels behaglich zurückaelchnt lhre Tante und verfolgte mit einem liebenswürdigen, sorglosen Lächeln auf der Lippe das Spiel. Auf dem Balkon war Mertens mit dem Serviren des Theetisches beschastigt, aus dem berelts der Samovar traulich summte. Nmt, mein Kind," sagte Graf Hülshos, nur flüchtig beiihrem Eintritt von

semen Figuren ausseyclid, ,,)u hast sa heute Deinen Spaziergang etwas sehr lange ausgedehnt. Hast Tu denn schon Deine Tante begrüßt?" Ja, lvir sahen uns bereits," kam die Baronin Florence mit ihrer Antwort zuvor, die unter dieser Frage die Farbe gewechselt und ihr Herz stürmisch klopfen sühlte, als ihre Tante ihr unbefangen und herzlich, als wären sie die besten Freunde, und die Eindrücke der letzten Stunden ein grausames Spiel ihrer Phantasie, die Hand entgegenreichte.

So, so !" agte der alte vcrr, vereits wieder mit dem Spiel beschäftigt und schlug triumphirend Sternau's Königin. Aber, Herr Assessor, wo yaöen ?le denn Ihre Augen '" als dieser, nachdem er mit Befremden bei seiner Begrüßung der jungen Eomteffe tiefe Blässe und sichtliche Befangenheit bemerkt, sich zerstreut zum Spiel wieder niedergesetzt hat te. Ein so gewandter Spieler läßt sich durch einen unüberlegten Zug matt setzen V rief die Baronin. Sie sagen ganz recht, gnädige Frau, unüberlegten ich werde mich anstren gen, hinsort überlegter m svlelen, erkläre mich aber einem so vorzüglichen Schachspleler wie dem Herrn Grasen gegenüber gern geschlagen." Run, Sie sind kein zu unterschätzender Gegner," bemerkte Graf Hülshof, der von dem Doppclstnn ln Sternau s Ant' wort keine Ahnung hatte, mit großer Genugthuung. Wie wäre es, mein lieber Assessor, setzte er, durch seinen Sieg überaus wohlwollend gestimmt, mit herablassender Freundllchkelt blnzu, wenn lch Ihnen Gelegenheit zu einer Revanche gäbe r Ich stehe ganz zu Ihrem Befehl, Herr Graf!" erwiderte er und streifte i?! VI VikX! !nrn Wst.-f hav vuvvt vv .w.vw viiiviii -x V, VV wie eine Herausforderung aussah und den sie als solchen auch sehr wohl verstand. Florence hatte sich indeß, um ihrer Befangenheit beffer Herr werden zu können, der summenden Theemaschine zugcwendet und wenig oder nichts von diesem Wortspiele gehört. Sie kam sich trotz der entgegenkommenden Freundlichkeit ihrer Tante wie eine Verurtheilte vor, welche sich über Erwarten begnadigt sieht und diese Gnade eines noch vor Kurzem gegen sie unbarmherzigen ötichtersnicht zu fassen, noch viel weniger zu verstehen vermag. Ihre Hände zitterten vor Aufregung, als sie den Thee in die silberne Kanne abmaß und sich die Frage dabei vorlegte, ob ihre Tante wirklich Größmuth üben oder ob sie ihre Mittheilung nur bis morgen hinausrücken wollte? Sie glaubte das letztere nicht, denn dann hätte sie doch wenigstens in ihrer Begrüßung gegen sie eine gewisse Kälte- und Unzufriedenheit marklrt und ihr nicht so herzlich, so ermuthigend die Hand gereicht, für sie, die nicht gleich das Wort finden konnte, ihrcm Vater diese unbefangene Antwort ge geben. Ein Gefühl der Dankbarkeit gegen ihre Peinigerin schlich sich in das arglose, versöhnliche Herz der jungen Eomtesse. Hier saß ihr lieber, alter Vater und hatte mit demselben freundlichen Blick, wie er sie in guten Stunden, wo die quälende Erinnerung an ihre arme Mutter ihn nicht heimsuchte,sie zu begrüßen pflegte, bei ihrem Eintritt zu ihr aufgeblickt. Ach, und wie hatte sie gezittert, daß diese theuern Augen sich im Schmerz undZorn über den Leichtsinn, mit der sie das Gerede der Menschen herausgefordert, von ihr wenden, seine Lippen sie eine unwürdige Tochter seines HauseS nennen könnten. Und nun war es gerade so, als Hätte diese furchtbare Szene mit ihrer Tante nicht stattgefunden, als Ware Alles beim Alten geblieben. Alles ? Nein, nicht Alles. Sie fühlte das an dem lauten, ängstlichen Pochen ihres sonst so furchtlosen Herzens, an der Unsicherheit, der Scheu, mit der ihre Blicke jetzt eine unbefangene Begegnung mit Sternau's aus sie forschend gerichteten Augen auswich. Und deshalb bebten ire Hände in ungewöhnlicher Nervosität bei der Bereitung des Thees, bebten, trotzdem das freundliche Lächeln, mit der jetzt die Varonin an sie herantrat und ihr beruhigend zuflüsterte: Fürchte Dich nicht, Flory, ich werde schweigen und Deinen armen Vater schonen. Ich weiß ja, daß Du, einmal zur Erkenntniß Deiner unpassenden Vertraulichkeit mit Sternau gekommen, diesem Mann gegenüber die Schrankg festhalten Wirst, welche den bürgerlichen Assessor von der Tochter des Grafen Hülfshof scheidet, und ihm fortan jede Annäherung unmöglich macht." Florence antwortete darauf nur mit einem stummen Neigen des Hauptes, da ihre Lippen ihr den Dienst zu einer Antwort hierbei versagten, und die Baronin kehrte befriedigt auf ihren ObservationsPosten am Spieltisch, zurück. Man nahm jetzt den Thee ein, das heißt, den Herren, welche nicht mitten im Spiel abbrechen wollten, wurde von tertens eine Tasse mit Ztothwein vermischt auf einen Nebentisch gestellt, Baronin Miriam, die ihren Beobachtungsposten auch nicht aufgeben wollte, da, wie sie sagte, das Spiel für sie viel zu interesjant geworden war, ließ sich auch eine Tasse bringen und meinte, daß man mit dem Abendbrod noch warten konnte. Florence nahm ein Buch 'zur Hand und versuchte bei der aus dem Theetisch brennenden Lampe zu lesen. Der Baronin entging es nicht, wie Sternau unausgesetzt währenddes Spiels die blasse, traurige Mädchengestalt beobachtete, und sie suchte für die in ihr sich immer mehr dadurch steigernde eifersüchtige Regung einen Ableite?, der schließlich, da sie ebenso des Affesjors scharfen Sarkasmus wie ihn durch emen direkten Angriff zu reizen fürchtete, Florence werden mußte. Wie kommt es nur, Flory," warf sie leicht hin, daß ich bei unserm Besuch Dich Niemals m dem hübschen Perlenkol lier gesehen, welches trotz seiner altmodi schen Fassung ein so werthvollesSchmuck stück ist und Tu früher doch so häusig getragen hast r Florence blickte mit einem jähen Er schrecken von ihrem Buch zu ihrem Vater hinüber. richtig Florence," das Gesiebt

des alten Grafen sah von dem Schach brett auf und wandte sich ihr zu, auch ich vermißte schon lange dieses Kollier bei Dir." Eine beiße Nöthe wallte in dem blaffen Gesicht der jungeii Komtesse auf, als sie plötzlich drei Paar Augen auf sich gcrichtet und aus ihrer mühsam erkämpften Ruhe wieder gerissen sah. Sternau, dem ein unklares Gefühl sagte, daß die Baronin um den Verkauf der Perlen sehr wohl wußte und mit dieser Frage Florence nur in peinliche Verlegenheit aus irgend einem rachsüchtigen

Gefühl bringen wollte, war gespannt. Was sie erwidern würde. Es wäre Florence ein Leichtes gewesen, die Abwesenheit des Schmuckes damit zu entschuldigen, daß irgend etwas an ihm entzwei sei, aber ihr wahrheitsliebendes Herz sträubte sich dagegen. Ich besitze den Schmuck nicht mehr !" sagte sie verlegen. Nicht mehr ' Hast Du ihn verloren?" fragte die Baronin, ihr gleichsam einen Ausweg laffend, um dann mit der ganzen Wahrheit vorzugehen und zu sagen, daß sie ihn nicht verloren, sondern verkauft habe, wie ihr der Juwelier, welcher ihr die Kette zum Kauf angeboten, mitgetheilt habe. Doch auch vor dieser Falle bewahrte Florence ihr ehrlicher Charakter. Nein," sagte sie und trat an ihren Vater heran, dein sie hierüber allein stechen schüft geben zu müssen glaubte, Du wirst es verzeihen, lieber Papa, und sie führte abbittend seine Hand an ihre Lippen, ich habe die Perlen nicht verloren, sondern verkaust." Verkauft?" wiederholte aufs höchste befremdet ihr Vater; dieses alte Erbstück der Familie verkaust ?" und er entzog ihr ärgerlich seine Hand. Lieber Schtvager," wandte freundlich beschwichtigend die Baronin ein, Du darfst nicht allzustreng diese unbedachte Handlung unserer kleinen, leichtsinnigen Florenze beurtheilen. Du weißt, die jungen Mädchen heut zu Tage sind eitel und haben kein Verstandniß, noch die richtige Pietät für alte, unmodern gefaßte Schmuckstücke, wenn es dafür sich kleidsamere einzutauschen gilt." Von meiner Tochter verlange ich aber diese Pietät," erklärte jetzt Graf Hülshof streng, wandte sich unzufrieden von Florence ab und dem Spiele wieder zu. Herr Affeffor, Sie haben den Zug." sagte er kurz und suchte damit dessen Aufmerksamkeit von einem Thema abzulenken, das ihn in seiner Gegenwart besonders empfindlich berührt hatte. Dieser nahm zerstreut das Spiel wieder auf. Was hatte diese intriguante Frau gegen die junge Comtesse so aufgebracht, daß sie ihr diese verlegene Szene mit ihrem Vater bereitet? Glaubte sie etwa, Florence dadurch in ihres Vaters und auch in seinen Augen herabzusetzen, daß sie den Verkauf der Perlen so hinstellte, als hätte durch diesen die junge Cointeffe nur irgend einen Wunsch der Eitelkeit befried!gen und einen anderen Schmuck dafür eintauschen wollen ? . Sternau wußte das beffer, er hatte sie ja bei dem Verkauf der Perlen beobachtet und' ihr Verhalten damals wie auch jetzt sein Jntereffe für sie um ein Bedeutendes gesteigert. Florence begleitete an diesem Abend ihren Vater, der sich ungewöhnlich früh zur Ruhe begab, auf sein Zimmer. Es war ihr, nicht entgangen, wie ihn der Verkauf des Schmuckes unausgesetzt beschäftigte und seine anfangs heitere Laune sichtlich herabgestimmt hatte. Es schmerzte sie, daß die Schmuckgeschichte die Veranlaffung zu seiner Verstimmung geworden und er nur einen Üloment glauben konnte, sie hätte ihn aus Mangel an Pietät oder aus kindischer Eitelkeit verlauft. Den wahren Grund des Verkaufs mochte sie aber weder in ihrer Tante noch in Sternau's Gegenwart sagen, jetzt aber, wo sie mit ihm allein und Mcrtcns unter irgend einen nichtigen Vorwand von ihr aus dem Zimmer geschickt worden war, gestand sie ihm ihre und Susanne'S Gcldverlegenheit bei dem angekündigten Besuch ih rer Verwandten, und wie sie in ihrer Rathlosigkeit, um ihn nicht mit dieser Sorge zu beunruhigen, den Schmuck versetzt nnd dadurch die fehlenden Mittel zur Bestreitung des Haushaltes erhalten hätte. Es war dieses sehr unüberlegt und nnrecht von Dir," erwiderte ihr Vater in vorwurfsvollem Ton. Abgesehen davon, daß es unverzeihlich ist, daß eine Gräsin Hülshof Schmuckgegenstände versetzt, um Geld zu schaffen, so bringt sie außerdem unsere pekuniären Sorgen an die Öffentlichkeit und giebt sie dem Ge rede müßiger Zungen preis." Du hast recht, lieber Papa, es lvar sehr unüberlegt, daß ich es gethan habe ; doch bitte, zürne mir deshalb nicht länger," setzte sie innig hinzu und küßte wiederholt seine Hand. Er entzog sie ihr dieses Mal nicht, ihre kindliche Antwort hatte seinen Zorn entwaöner. Ich zürne Dir nicht, mein flind," sagte er mild, ,,aber ich' hätte gewünscht. Du Wärest in diesem Punkte offener zu mir gewesen und hättest Dich in Deiner Geldverlegenheit an den Vater gewandt, statt auf solche Weise Dir Mittel zu verschaffen." Einen Moment senkte Florence daS Haupt. Sie wagte nicht zu entgegnen, daß ihre Offenheit in diesem Punkte ihr das fehlende Geld schwerlich verschafft hätte, denn wie oft hatte er m ähnlichen Fällen sie mit dem Bemerk abgefertigt : Gedulde Dich noch mein Kind, äugenblicklich ist meine Kaffe leer ! Ach, sie war für die Alltagsausgaben meist leer und doch blieben diefe immer die nothwendigsten, dringendsten. Trotzdem versicherte sie mit einem betheuernden Blick ihrer Augen : ' Es soll nie wieder geschehen, daß ich vergesse, was ich Dir und unserm Namen schuldig bin." Das hoffe und erwarte ich auch von Dir," erwiderte Graf Hülshof mit dem ihm bei solchen Gelegenheiten eigenen Pathos und küßte sie leicht auf die Stirn. Indeß waren die Baronin und Sternau im Balkonzimmer zurück geblieben. Sie batte es sich auf einen türkischen-

ran öcqucm gemacht, auf dem sie m 'halb lieci'.dcr Stellung ruhte und beschäftigte sich damit, Sternau's Gedanken zu errathcn, als er mit über der Brust verschränkten Armen in der offenen Balkonthüre stand und nach dem Himmel blickte, an dem soeben eine glällende Sternschnuppe hinuntelschoß. Nun, Herr Assessor, seit wann sind Sie denn ein so eifriger Astronom geworden ?" spottete sie. Vielleicht etwa seit Ihnen auf Alerandcrhof ein neuer Stern ausgegangen ist V Sternau wandte sich zu ihr. Sie möchten Recht haben," erwiderte er mit einem festen Blick seiner stahlblauen Augen. Sie scheinen ja Alles

' zu wissen, warum also nicht auch noch ! dieses. " Sie höhnen mich, Sie wollen Krieg!" rief sie, unter diesem Blick zornig aussahrend. Ich denke, auf Kriegsfuß stehen wir ! schon lange," entgegnete er kühl. Aber le scheinen sich auch mit Jhrcr NchU auf solchen stellen zu wollen." Wie können Sie das behaupten ?" Wie ich das behaupten kaun?" erwidcrte er, weil ich Sie kenne, weil ich weiß, Sie möchten gar zu gerne auch in dieses unschuldige Herz Gift träufeln. Deshalb suchten Sie nicht allein diefe Schmuckgeschichte in meiner Gegenwart zumGegenstande des Gesprächs zu machen, weil Sie wußten, wie peinlich dieses, bei dem stolzenCharakter Ihres Herrn Schwagers, denselben berühren und ihn gegen seine arme, arglose Tochter ausbringen mußte." Das ist nicht wahr ! Wie konnte ich von dem Verkauf deö Colliers wissen? Ich glaube, in der Art, wie ich mriner 3!ichte Leichtsinn zu entschuldigen suchte, habe ich das zur Genüge bewiesen." Im Gegentheil, mir haben Sie dadurch bewiesen, daß ich Sie auch dieses Mal richtig durchschaut, wenn ich gleich von vornherein angenommen, daß Sie um den Verkauf des Schmuckes wußten. Bestätigt wurde mir die Annahme dadurch, daß Sie im Tone des Wohlwollens eine That herabzusetzen suchten, die, im Grunde genommen,einc durchweg hochherzige war, und die weder aus Leichtsinn, noch aus Mangel an Pietät von Eomteffe Florence geschehen konnte, denn dafür bürs)t nicht allein ihr selbstloser Charakter, sondern auch ihre kindliche Verehrung für den Vater." Die Äugender Baronin sprühten Feuer. Sie stellen ja meiner Nichte ein vorzüglichcs Zeugniß aus!" rief sie. Ich muß doch meinenSchwager darauf aufmerksam machen, welchen Ztitter ohne Furcht und Tadel er an dem neuen Miether für seine Tochter gewonnen hat." Deshalb brauchen sich Frau Baronin durchaus nicht zu bemühen. Ich will es dcnl Herrn Grasen selbst sagen, daß da,wo es gilt heimtückische Angriffe gegen die Ehre seiner Tochter niederzuschlagen, ich stolz auf die Auszeichnung bin, mich als ihren Ritter, wie Sie es nennen, zeigen zu dürfcn." Es fragt sich nur, ob der Ritter von der Feder dem Grafen Hülshof anstehen wird !" Ich sage Ihnen, das wird er, wenn es gilt, eine Schlange zu zertreten." Mern Herr, Sie vergessen sich!" und die Barcnin sprang wüthend empor und trat blitzenden Auges ihm gegenüber. Nein, Frau Baronin, ich vergesse mich nicht und deshalb erinnere ich Sie daran, daß Schloß Alcxandcrhof nicht der Ort ist, wo man Komödie spielt und damit die gräfliche Familie ungebeten überrascht." Sagen Sie lieber, und Sie in Ihrem Stelldichein mit meiner Nichte üderrajchen nullte !" (ffnrttktzuna folflt.) j. Klik. II. COLEMAN. KLEE & COLEMAN, Fabrikanten don Mineral - Wasser. SparNing Shampaign Cider n. Little Daisy. Ebenso alleinige Agenten do Belfast Singet nnb Selzer.Wasser. Fontaine erden joer,ett aus Bestellung gefii'i gntnen erden auch vermiethet. 22, 228 230 Süd Delavare Str. Idinpli, Jn. AL. Tl. Styer, Manager Dr. O. G. Pfaff, Nrzt, Wundarzt Geburtshelfer. vfsiee nnd Wohnung : 4S5 BXaclIson Avenne xrchftdn: ttorsnl von 8;MI 9 Lhr. AächmittagI on 2 bik 5 Uhr. Abend v$n 7 lil I kllzk. t3T elttbo . IDn?a&y Dampf-Wascherei, 160 Z?ord Delavare Str., nahe der Najsachusettl ve. JOHN KIDD, . Eigenthümer. vorzügliche Arbeit!' Prompte Ablieferung ! T. W. Rtnjc, Geschäftsführer. Sxitzen'Borhänge erden nach dem neue fien erfahren gereinigt. uftrSg xer xpreZ er mn sofort aulgefuhrt. Teievdon w mf Tjfßf iLf 13V ttl Den einzigen weg iNanneekraftvollstandigherznfiellen,! wwvwvwwvwvvvvvvvvvvv Invib selbst die scheinbar unheilbaren Tii.it crl 'Geschlechtskrankheiten sicker und dauernd ,u iheilen, ferner genaue usuarung uver Mann liarkeit! LZeidltckkeit l Ehe! vindcrvine derelben nnd Heilung, zeigt da gediegene Buch. I..'ktuZ,Sinf'?"Z OTnfl 'JIAi&rxtfnl niitiablretchea ledenskreuen Bildern. Wrd tn I Deutsch oder ungUsch gezm iZinseudung ven25I 'EentZ ia PoS-Stamrs. sorgsam vervackt. srei I dresilre:veut,cke,NeiIinslIwl.llcimtons rerianrr. , , piace, ran üroadway. New York. N. Y.

Shakespeare

t '. Blaß or Aerger rtrn.utn.it rtr Menb, Ter Lenker der Zth. tie Lüfte. Damit Rheuma:iömu4 Lierall herrsche.ES ist fraglich, ob der ..blasie Nond" fein De? Wässern in demselben Wabe verstärkt hat. in dem die Welt ihre Bev?lker''g vermehrte, aber S steht außer Frage, d5 R!?cum::iSm:kZ sich vermehrt hat, bis er überall btfrföf in den Lüften." und Tausende von Menschen werden mit den marternden 5chmerzen, die nur Nhe'matisuS td S'curalie verursachen küanen, gequält. z Hi v is fca mmm nifi?y ist der einzige Besieg dieser schrecklichen Krank. heilen, wie Hundette gern bezeugen. HerrO. Tbornton, au?denT?aschinenwer?stZttender E. vi.,J. fc P. Eisenbahn in Stuart, Iowa, schreibt : ..TtblopberoS gab mir bei einem sareZÜcken Nieu matismu große Hilre und ich mxfeble e oern all ein Mittel, da Rdeumatismu beilt. Ich nar an'ö Bett gefesselt, konnte aker ach tem Eedrauch einer Flasche ieder a die Arbeit gehen." Celbst, wenn e? anfänglich unglaublich erscheint, ist eZ bahr, daß ..KthlottoroS" bei Zönen kiensa ers,lgreich wirke wird, wie bei Ander. Wenn Sie LtdlophgroZ nibt in Ihrer Apotheke er, halten können, werden wir ihnen, nach Empfang Hl regulären Preise ein Tollar per Flasche da,elbe per Errreß franco zusenden. Wir sehen e li der, wenn ie es von Ihrem Apotheker kaufen, aber wenn er dasselbe nicbt führt, lassen Sie sich nicht überreden, etwas Anderes zu versucben, sondern bestellen Sie so fort bei uns, wie angegeben. Athlophoros Go. 112 Wall Str., New Aork. Many a Lady is beautiful, all but her skin ; and nobody has ever told her how easy it is to put bcauty on the skin. Beauty on the skin is Magnolia Balrn. A.SEIN ECKEJr., Zeu!sH Bank - Haus, . Scke 8. und Pine Straße, O. ollmachten nach Deutschlandi Oesterreich und der Vchwei, gefertigt. Sonsnlarische Beglaubigungen Besorgt. Erbschaften . s. . xromrt und sicher einkasßrt. CST" Vertreter tn Jndiaiavott : Philip Sappaport, Ko. 120 Oft Nttizland Straße. 0SSi2S3SZS52S uv Golden Rio gebrannt, - u 20 Cts. per Pfd hcrabgesktzt. !mil Mneüer,200 JÜ0 Washington Otr., Ecke New Jnsq Sttaßk. Fekkpyou 287. Base Burner, alle Sotten ! Heizöfen, Nanges, Kochöfen, zn den Niedrigsten Preisen bei 62 Oft Washington Str. Vr. C. C. Everts, DentsHerZshuarzt, (achfolger von Eh,?. C. ?Idert.l 5..W.-cZcke Washington u. Vcnusvlvania Str. Inhtzna,,li

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