Indiana Tribüne, Volume 9, Number 40, Indianapolis, Marion County, 30 October 1885 — Page 3

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IV i'.f

Alcxanderhof.

Roman von I. v. Brun V arno w. (Fortsevung.) Cö iit m dcr.l schönen Forst eine !aubn.'itthschaft geführt worden," sagte Sternau, und wies mit der ausgcstrecktcn Hand ilach den großen ichtun' gen, welche barbarische Hände in dem lrastigcn Anwuchs geschlagen, daß vor allen Dingen darin (5inhalt gcbotcn werden muß, und ich din überzeugt, daß, sobald Ihr Herr Vater erst einmal auf diese offenkundigen Beweise der leichtsinnigen Verwaltung seines ersten Veaintcn aufmerksam gemacht worden ist, sicherlich es Ihrem weiteren Einfluß geiingen wird, ihn für eine nothwendige Negulirung der Eutsverhältnifse zu interesstren." Glauben Sie, "daß dazu mein armer Vater gesund und kräftig genug ist?" fragte Florence mit einem kummervollen Bllck. Ja," erwiderte Sternau, und er wird es noch mehr, je niehr er sich wieder dem Leben und seinen praktischen Interessen zu und von seinem hoffnungslosen Grübeln abwendet." Das ivird er nie vermögen," seufzte Florence leise auf. Das wird er wohl, wenn Sie ihm dabei helfen." Ich r fragte florence. Wie soll ich das anfangen '" Er lächelte. Er mußte immer lächeln, wenn sie ihn mit einem so kindlich ernsthaften Blick um Hilfe ansah. Vielleicht, um mit diesem halb demüthigen, bald ermunternden Lächeln ihr Muth zu machen. (5r verfehlte auch die beabsichtigte Wirkung nicht; denn sie sagte jetzt ebenfalls lächelnd: Nicht wahr, ich bin recht muthlos, aber Sie müssen mir schon verzeihen, wenn ich nichts mehr ohne Ihren 3tath anfangen kann." (5s was das eine ganze arglose Schmei chelei, die sie ihm machte, und gab ihm eigentlich das schönste Zugeständnis, das ein Weib einem Mann geben kann, noch da;u eins, das sich bisher so kühl, so unnadbar, so mädchenhaft spröde, wie Florence gezeigt hatte. Sternau empfand da? auch und erwi derte mit ungewöhnlicher Wärme im Ton : Ich bin Ihnen, Eomteffe, von Herzen .zcrn mit Zkath und That behilflich, weit ich selbst, als Laie, etwas von der Land wirthschaft verstehe." Im Grunde genommen war Sternau durchaus kein Laie in diesem Fach, in dem er bei seinen hausigen Besuchen auf den Gütern seiner Verwandten mütterli cherseits vielfache Kenntnisse gesammelt hatte. Ich deutete bereits an," fuhr er fort, und schnitt ihren Dank damit ab, wie der Wald durchaus nicht forstmännisch bewirthschaftet, sondern in ihm eine sogenannte Naubwirthschast geführt worden ist. Daher muß vor allen Dingen der jetzige Beamte entlassen und eine tüchtige, zuverlässige Kraft gewonnen werden, welche die einzelnen Forstreviere wieder in Jahrgänge eintheilt, die deva stirten verkauft und ahholzen läßt, um für die nothwendigen Gutsverbesserungen gleichzeitig Kapital zu schaffen, und dre abgehauenen Stände durch junge Schonungen zu ersetzen. Auch durch die Verpachtung der Jagd ließe sich eine größere Einnahme erzielen, und man beugte damit dem Wildern mehr vor, das, nachdem was ich gehört, in der frechsten Weise getrieben worden ist." Sie hatten während dieses Gesprächs einen Nichtweg eingeschlagen, der durch den Wald bis zum Moor führte, wo. die alten Föhren die Grenzscheide bildeten Als sie jetzt unter diesen hervortraten, lag warm und goldig die späte 3!achmit-, tagssonne auf dem schweigsamen Moor, auf dem hin und wieder im schwarzgrünen Grunde ein Helles Wasserauge verratherisch aufblitzte und ein leichter, kühler Wind mit dem hohen Schilfgras melancholisch flüsterte. Unwillkürlich hemmten Beide die Schritte und ließen ihre Blicke über die ernste, todte Fläche schweifen. Wenn dieses Moor entwässert würde," sagte Sternau, so würde es zu einer Schatzgrube des Reichthums für Alexanderhof werden. Tausende und aber Tausende liegen in diesem Grund und Boden als todtes Kapital, welches durch lukrative Anpflanzungen von Erlen und Eichcnschälwaldungen wie Torfstiche Hunderte von Prozenten bringen könnte." Florence seufzte statt aller Antwort leise auf. Sie konnte von ihrem Standpunkte aus das Kreuz ihrer unglücklichen Mutter nicht sehen, da es von dichtem Erlengebüsch gedeckt war und die Front nach dem Schlosse zu hatte ; wenn aber auch in Folge dessen die Erinnerung da ran Sternau für einen Moment aus dem Gedächtniß gekommen, so doch nicht Florence, und so erividerte sie niedergeschlagen : Ich glaube. Papa würde sich dazu niemals entschließen; denn hier im Moor hegt ja fern ganzes Gluck oegraben." Aber das Moor ist groß, die Stelle, wo Ihre Frau Mutter ruht, könnte unberührt bleiben,- wandte Sternau jetzt ein. Wer saat uns denn, ob es diese Stelle gewesen, in der meine unglückliche Mutter ihren schrecklichen Tod ge funden hat ? So viel Papa auch nach ihrem entseelten Körper forschen ließ. um ihn wenigstens in der Familiengruft unserer Ahnen beisetzen zu können, man fand ihn nicht. 9!ur ein blaues Band, das meine Mutter ebenso gut vorher am Erlengebüsch verloren, oder der Uvlno dahln getragen haben tonnte. wurde unser Wegweiserund ließ Papa das Kreuz da setzen, wo man es gefunden hatte." Vielleicht halten Comtesse mich für. barbarisch, wenn ich diese Pietät, oder richtiger gesagt, diesen Kultus mit einer todten Hülle, nicht gut heißen kann. Wir kehren in unseren Gedanken doch rne zu ! ihr, sondern zuin Geist unserer verstorbenen Lieben zurück, und der bleibt uns

uverall nahe, wo wir ern geoenren. Habe ich nicht recht ?".v Ja, Sie haben. recht," bekannte Florence freimüthig. Wie Sie in Allem so überraschend schnell das ölichtige fin-' den und mich damit bekehren. Aber ich fürchte, Papa wird weniger rasch zu bekehren sein." Er mußte über ihre Offenheit, die ihm so neu, so unziehend war, abermals lächeln. Machen Sie sich über dieses Zugeständniß lustig ?" fragte sie, mit einer aufsteigenden Verlegenheit kämpfend.

Ich mlch über (sie, Komtee florence, lustig V und jetzt wurde er ganz crnsthast. Bei Gott, nichts liegt mir ferner," und einer augenblicklichen Eingebung folgend, streckte er ihr die Hand entgegen, welche sie bei ihrer ersten Beaeanuna auf Aleranderhof einst hochmüthig übersehen hatte. Ob sie sich dessen 4 rtV.. tt (a.MA 0 l C.A AWM viiuuciit vuu vv tiue -tüWlit lt VUiUII mahnen sollten, als er in warmem Tone hinzusetzte: Wenn Comteffe in Wahrheit das Vorurtheil besiegt, welches Sie gegen meine Person gehegt, so lassen Sie uns binfort in dem für Sie tsi so ern sten Kampf ums Dasein gute Kameraden sem und gestatten re mrr als solcher znit Rath und That Ihnen zur Seite zu bleiben." Mit einem hellen Aufleuchten ihrer braunen Augen lag ihre Hand in der sei nen. Ja, gute Kameraden!" wiederholteste mit einem süßen Lächeln des Vertraucns und erwiderte sanft seinen kräftigen Händedruck. Man stört wohl, wenn man die Herrschaften unterbricht !" rief eine scharfe, spöttische Stimme. Sie wandten sich Beide hastig um und standen der Baronin Miriam gegen über. Tante Miriam, Du hier ?" rief Florence, aufs Höchste überrascht, mein Gott, es ist doch kein Unglück passirt?" und sie erbleichte. Wenn Du es für ein Unglück hältst, daß ich Euch mit meinem Besuch und Dich bei dieser Unterhaltung überraschte," spottete ihre Tante, welche nur mühsam ihre eifersüchtige Wuth bei Sternau's Gegenwart zu beherrschen vermochte. Frau Baronin, von einem Nencontre," nahm Sternau mit zornigen Blicken das Wort, kann " Bitte, Herr Assessor, ereifern Sie sich nicht," unterbrach ihn die Baronin und lachte gezwungen, seit wann sind Sie denn ein so außerordentlicher TugendHeld geworden, daß Sie durch einen leichtcn Scherz gleich in Hämisch gerathen? Komm', Flory," wandte sie sich an diese, welche die Anspielung an das Nencontre überhört und nicht wußte, was ihre Tante so gereizt, Sternau's Blick so zornig gemacht hatte, der Herr Assessor wird es begreiflich sinden, wenn ich mit Dir ein Wörtchen ungestört zu plaudern wünsche." Damit grüßte sie ihn mit einer kurzen, hochmüthigen Neigung des Kopfes und wandte sich dem Walde zu,indeß sich Florence mit einem freundlichen Auf Wiedersehen !" von ihm trennte. Einen Moment gingen beide Damen schweigend neben einander her, Florence unausgesetzt mit dem Gedanken beschaftigt, was ihre Tante so unerwartet nach Alexandcrhof zurückgeführt und sie so unfreundlich und verstimmt gegen sie gemacht hatte, die Baronin nur auf das Verhallen von Sternau's Schritten wartend, um Florence ihrer Empörung über ihren unpassenden Verkehr mit dem Asscssor Ausdruck geben. Sie antwortete daher auf Florence' wiederholte Frage, ob Lily oder Alfons sie nach Aleranderhof begleitet, nur mit einem kurzen Nein " und auf ihre Bemerkung, ob vielleicht ihr Arzt bei seinem letzten Besuch die Gesundheit ihres Vaters doch für bedenklicher hielt, als er ihr hätte zugkstehen wollen, mit derselben verneinenden Kürze. Endlich befanden sie sich in der tiefsten, ungestörtesten Waldeinsamkeit und die Baronin hatte Sternau's Nähe nicht zu fürchten. Was mich hierher geführt hat, willst Du wissen ?" hub sie mit einem langen Athemzuge an und blieb mitten unter den weitästigen Bäumen stehen, in denen sorglose Vogelstimmen ihr Abendlied zwischerten und ein neugieriges Eichkätzchen zwischen dem grünen Geäst zu ihnen herablugte. Solltest Du wirklich nicht ahnen," fuhr sie mit schneidender Schärfe im Tone fort, was man mir nach der Residenz geschrieben hat und von dem ich mich heute durch den Augenschein selbst überzeugt habe, -als ich Dich hier in abgelegener Ferne vom Schloß Hand in Hand mit einem Mann überraschte, der ebenso leichtsinnig als gewissenlos ist." Ich verstehe Dich nicht, Tante und glaube das von dem Assessor Sternau nicht," erwiderte Florence, über diesen unerwarteten Angriff verwirrt und betroffen, mit einem erstaunten Blick ihrer ehrlichen, offenen Augen. Diese Augen ärgerten und reizten die intriguante Frau, denn sie drückten eine so große Unschuld und Zuversicht aus, daß sie die Baronin zu entwaffnen drohten. Aber sie wollte nicht entwaffnet Werden. Sie hatte ihren Feldzugsplan nach einem geheimen Brief ihres Verbündeten, des Försters, entworfen und ob schuldig oder nicht, nach diesem mußten Beid? matt gesetzt und Sternau auf Alexanderhof unmöglich gemacht werden. Ja, siehe mich nur mit so gut gespielten: Erstaunen an und vertheidige diesen gewissenlosen Mann, der die Gastfreundschaft Deines edlen Vaters damit vergilt, daß er den guten Ruf seiner Tochter vernichrit und man sich in der Stadt ivie Umgegend erzählt, daß die Tochter dieses altadeligen Hauses mit dem bürgerlichen Assessor ein Verhältniß und jeden Tag im Walde ein Stelldichein habe." Starr vor Entsetzen, todtenblaß, keiner Antwort auf diese unerhörte Anklage fähig, so stand die unglückliche Florence ihrer Tante gegenüber. Bis zu dieser Stunde hatte sie, aufgeblüht in der reinen Atmosphäre eines stlllen, ländlichen Heims, gehütet vor jeder unsanften Br rührung mit der Gemeinheit und dem schonungslosen Urtheil der Welt, keine Ahnun gehabt, wie vor ibren Auaen

selbst das reinste Verhältniß nicht iuu bleiben kann, wenn sich eine lügenhafte Zunge sindet, die es in den Schmutz zu ziehen sucht, und daß viel chcr das Schlechte als das Gute von einem Menschen ein gläubiges Auditorium hat. Sie wollte etwas erwidern, sagen, sich vertheidigen gegen eine Anklage, die sie im Grunde genommen kaum verstand, viel weniger gleich fassen konnte, aber dazu ließ es ihre Peinigerin gar nicht kommen. Florence's Erbleichen, ihr erschrocken flehender Blick waren für die Zeichen der Schuld und so fuhr sie erbarmungslos fort : Du verstumnlst, weil Tu Dich nicht zu vertheidigen wagst, da Du Dich schuldig fühlst, schuldig fühlen mußt ! Habe ich Dich denn nicht selbst in vertraulichem Gespräch mit diesem Mann, Hand in Hand überrascht? Ober willst Du mir glauben machen, daß Du, ein neunzehnjähriges Mädchen, mit den strengsten Grundsätzen für Sitte und Gesetz von Deinem Äater erzogen, nicht weißt, wie diese einsamen Spaziergänge mit dem Assessor, dieses vertrauliche Hand in Hand Stehen, gegen alle Regeln der Sitte sind r O Gott, ich dachte mir dabei nichts Argcs !" rief Florence, das Herz vor Angst bei dieser Frage, die so sehr den Schein des Rechts für sich hatte, zusammgepreßt, und hob betheuernd ihre zitternden Hände empor. Wirklich, Du dachtest Dir nichts dabei?" höhnte die herzlose Frau. Soll ich Dir sagen, warum Du Dir nichts Arges dabei gedacht hast," und sie trat ihr einige Schritte näher, weil Du Gefallen an seiner Person, . seinen Worten gefunden hast. Weil" ihre Stimme dämpfte sich zu einem zischenden Flüsterton " weil Du ihn liebst !" Florence brach, wie von einem Plötze lichen physischen Schmerz überwältigt, in die Knie. Ihr reines, keusches Herz, das die Liebe bisher nur im Ideal gekannt, sie wie das aufsteigcilde )!orgenroth eines neuen Tages empfunden, fühlte sich von der Grausamkeit, mit der ihre Tante dieses Ahnen zu einer überwiesenen Schuld stempelte, aufs Qualvollste vernichtet und barg aufschluchzend ihr todtblasses Gesicht in ihre Hände. Ja, stürze zur Erde !" rief die Baronin ungerührt, welche in ihrem krassen Egoismus durchaus kein Verständniß für das furchtbare Leid hatte, welches sie dem unschuldigen Herzen Florence's mit ihrem rücksichtslosen Angriff, zugefügt, bedecke das Gesicht schamerrötbend mit Händen, daß ich Dein so klug gehütetes Geheimniß Dir entrissen habe, beuge Dich nur immer tiefer und beweine den Schmerz, den Tu mit dieser unseli-' gen Liebe Teurem armen, unglücklichen Vater bereiten wirst. Glaubst Tu, ich hätte nicht gewußt, daß, wenn dieser Sternau nicht ins Schloß gekommen. Du Alfons nlmniermehr einen Korb gcgeben, den jahrelang gehegten, theuersten Wunsch Deines Vaters vernichtet hatlest?' Schon damals durchschaute ich den

wahren Grund Deiner plötzlichen Kälte gegen meinen Stiefsohn, ahnte, weshalb Dein armer Vater, dem ein böses Geschick das geliebte Weib in der Blüte ihres Lebens geraubt, noch diese .Enttäuschung, diesen Kummer erfahren mußte und zitterte, daß ihm durch Deine unselige Liebe zu diesenrMann ein noch grausamcrer zugefügt werden könnte. . Deshalb eilte ich hierher, kehrte, als ich mei ne Ahnung bestätigt fand, nach Alcxanderhof zurück, um Dich zu warnen. Dir Deine lindliche Pflicht gegen Deinen Vater, gegen den alten Namen Deiner Familie, ins Gedächtniß zurück zu rufen. Oder denkst Tu, daß Dein Vater die einzige Tochter an einen Mann mit zweifelhafter Ehre, niedriger Herkunft, verloben, ja, überhaupt zu einer Vcrbin dung mit ihm jemals seine Zustiminung geben wird ? Was bist Du aber dann für diesen Eindringling, diesen Assessor, ohne den Segen Deines Vaters ? Nichts weiter als was unzählige seiner Opfer vor Dir gewesen sind seine Geliebte !" Mit einem wilden Schrei fuhr Flo rence aus ihrer knieenden Stellung empor. Die Baronin hatte erreicht, was sie erreichen wollte, sie hatte endlich Flo rence aus ihrer starren Ruh? cmporgerüttelt. Du lügst. Alles, was Du sagst, ist Lüge !" stieß sie, am ganzen Körper bebend, mit erstickter Stimme hervor und in ihren Augen funkelte die entfesselte Leidenschaft eines zu Tode verwundeten Stol zes empor. Wirklich? Nun wohl, es sollte mir lieb sein, wenn ich mich geirrt!" und die schwarzen Augen bohrten sich mit Basiliskenschärfe in Florence's rf i rvi r . t c rmmende Blicke. ..Schwöre, dasz Du nur unüberlegt, aber nicht leichtsinnig, das Gerede der Menschen herausgefordert hast." Die reinen, unentweihten Lippen Florence's preßten sich bei dieser Forderung wie im Kampf zusammen und ihre Blicke verdunkelten sich seltsam. Bebte sie vor einem Meineid zurück ? Wdllte sie lieber mit den gebrochenen Schwingen ihrer leidenden Psyche im Staube liegen, als zu allem Elende noch eine Lüge gesellen ? Also doch !" Die Baronin sah mit von Eifersucht und Wuth entstelltem Gesicht auf ihr unschuldiges Opfer. Also doch !" Sie liebte ihn und er zornbebend ballte sie die Hand zusainnlen. Was hatte sein Blick verrathen, als er sich mit dem ihren, bei ihrer hochmüthigen Verabschiedung, gekreuzt ? Hüte Dich, ihr mit einem Wort nahe zu treten, dann rechnen wir ab !" Würde er aber so für sie eingetreten sein, wenn 'auch er sie nicht liebte ? Oh, sie kannte ihn, sie wußte wie er zu lieben, aber auch wie unerbittlich er zu' hassen verstand ! Nein, und tausendmal nein, er durfte, bei Gott, er sollte sie nicht besitzen ! Siehst Tu, daß, ich mich nicht getäuscht," sagte sie hart, Du kannst den Schwur nicht leisten !" Florence sah sie an mit einem Blick, vor dem selbst diese gewissenlose Frau den ihcen einen Moment zu Boden senkte,doch nur, um gleich darauf um so zorniger auf zufahren. Was willst Tu mit dieser stummen Antwort sagen ? Glaubst Du etwa, daß dieses kokette Auaenwiel, das vielleicht

c-fektvoll bei einem sternau wirkt, mich dupiren kann ? Noch einmal wiederhole ich: Willst Tu mir schwören, daß Tu diesen Akann nicht liebst '(" Florence's zusammengebrochene Gestalt richtete sich zu ihrer ganzen Höhe empor. Dir soll ich das schwören? Dir!" erwiderte sie mit einer so unnatürlichen Jiuhe in ihrer Stimme, daß wenn das Weiße ihrer Augen, das Beben, das bei dieser Antwort durch ihren Körper ging, nicht Zeugniß von ihrer furchtbaren Erregung gegeben, man hätte glauben können, eine empsindungslose Automatin vor sich zu sehen. Dir schwören," wiederholte sie langsam, als koste es ihr die entsetzlichste Ueberwindung zu sprechen, die so schonungslos, so furchtbar grausanl an mir in dieser Stunde gehandelt hat?" Und sie preßte dabei beide Hände gegen das laut schlagende Herz. Grausam nennst Du es, daß ich Dei ne Ehre, Deinen armen, hartgeprüften Vater vor Unglück und Schande,zu schützen suchte." Mein Vater! oh mein armer, lieber Vater !" und mit diesem Ausruf brach die mühsam erkämpfte Ruhe, der letzte Stolz zusammen, und, von Neuem in sich zusammen sinkend, barg sie jammernd das blasse Gesicht in die kalten Hände. Oh, hätte sie jetzt an sein Herz flüchten, ihm AllcsAlles sagen, aussprechen dürfen, wie diese Frau sie gepeinigt, wie unschuldig und rein ihr Verkehr mit Sternau gewesen, wie fern ihnen Beiden das Wort der Liebe gelegen; wie hätte ihr da den furchtbaren Eindruck dieserStunde mildern, ihr neue Kraft, auf dem Wege des Rechtes fortzuschreiten, gegeben. Aber sie konnte das nicht. Ihm würde diese Mittheilung das Herz brechen, seinen Stolz auf das Tiefste demüthigen, und Zweifel gegen sein eigenes Kind herauf beschwören! Ach, wenn ihr jetzt die Mutter gelebt die Mutter ! Sie schluchzte mit bangem Sehnsuchtsschrei nach der todten, langverlorcncn Mutter, sodaß eine Art flüchtiges Erbarmen in ihrer Tante bei ihrem lauten Jammer aufstieg und sie sich mitleidig zu ihr herabbeugte und die kalten Hände von ihrem thränenüberströmten Antlitz zu ziehen suchte. Florence wehrte aber, schaudernd vor ihrer Berührung, jede Annäherung zurück. Lieber im Elende der Verlassenheit und niedrigen Verleumdung zu Grunde gehen, a's ihrer Tante ein Wort des Mittäds, der Theilnahme danken zu müssen. Til trotzest mir?" sagte die Baronin mit zurückkehrendem Hohn. Florence's Thränen versiegten. Nein." sagte sie herb, rauh, aber ich bedarf Deines Zuspruches nichr," und sie erhob sich wicdcr langsam von ihren Knieen. im wohl, wie Du willst. Ich gehe jetzt Deinen Vater aufzusuchen." Thue das und sage ihm Alles, wenn Du Deine Grausamkeit noch weiter treiben willst," erwiderte Florence, blaß wie der Tod, und trocknete sich mit ihrem, von Thränen durchnäßten Tuch die heißen Augen. Ich bin mir keiner Schuld bewußt und mein Vater wird mich nicht ungehört verdammen." (Fortuna folgt.) Moae'si Mllll ! Kg. 37 & 39 Süd Delavare Straße. Das größte, schönste n. älteste Lokal in der Stadt Getränke aller Art, sowie kalte Speisen. Vor jügttcle Bedtenung. Tie prachtvoll eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Pttvuten urAbhaltung von Ilen. Eon ,rnen und Sammlungen unter liberalen Bedin gungen ,ur Verfügung. Jaool Bos, Geschäftsführer.

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Shakespeares",! Vlaß vor Aergkr vrrwancrt der Mond, Der LkNker ter glütden. die Lüfte. Damit Rbeumali.muö überall herrscht.es ist fraglich, ob der blaffe Mond" sein ver wässern in demselben Maße derstät-kt hat. in dem die Welt ihre Bevölkerung vermehrte, aber et steht außer Frage, daß ?!yrumatimu sich vermehrt hat, lii tt überall herrscht" in den Lüften," und Tausende von Menschen werden mit den marternden Schmerzen, die nur Rheumatismus imd Neuralgie verursache können, gequält.

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No. 22 Ost Washington Siraßc. . Nachfolger von WM. PFEFiriL.IlV. mf ymtjßfj m$$&f&&& Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Adgang der ElsenbalznzSgk in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 24. Mai 1885. Zeffersondille, Madifon und Jndisoapsli Gifcntat)3. Abgang: Ankunft: Vandüliu Line. 7.S V , chn, ll.ua 3.80 Cb Usillkai . Tag 9xv, 9 U M 87 Kc.i undee...i(i.m v lag Srrrei . .. 3.35 9tm cl undAee... 4.15 Eoutö end 5 nd'rttSr... SLdL SthBenddIl ,r?Hautee. .tfl?:s BaeiH r 10.45 Jn?'rlouth end S?.. 8.15 B 3 Eth Bemd Cr Um HlkvklaJd, Sciu.l'k, killlianatt nnd Jndia. napsliö Eueudühn (ee Line.) STJö,il.. 4.0'Cn.fc L Ex tag .40 nderson 9c. t0 1'' Cjn i i't j.llji i 5c.! 5. Cist j SfiNvirt: tt... 3.U6 ftm l $ X U t. . 7 T0 ro . & fct .1 4.1 LI 4 C:?yf. iiZ.'.o j y zi)t .x.iü.w Rn Sri5',ts?55 D!ö:sisu, S. C. i. nnd I. e.iizr.2 üblich . (fjyi.i täglich. 6.40 Cm 11.25 TiM 60 ? t4s. s: tsItch ly.l;jni J l i . IZi I ? . ". I t:;:t. s.'M tätlich. 7.1i 7 -t. yt 1 cv. m f Cinrinnoli, Sr.MÄa&stiifi, ?!. Losij u. C!,i:so ß!s,ud"h. ?c.i'i ivlNon. komZo.S. ,; ?; i . :0 SS Ein eil na:: - - i .'.-'c:'- Cjp. 11..0H iu::nau . ?1 15 : i..;:r.- ii.... HZ): . a c x c. vtt 1 1 rt 2 fc int. c t-jn s u cc. 4.&S&9B Ei:azo rldis:. l'TT c VUIl . 4 . .1- 1 fi n ...i r , , . T t L. HU?ßC 3cUi; .. 2.10 Ttü: Ifij'.K t : u i.. Z.Zz Gestern $1 S.lOXa ..i-itit C s tSglich iüt;;c. . S.M l C 11.2V rim I i"Ctr.:-.Mi Ac .. t ii im Viüfcuta, eiattnuati & t. ZuH üWzJsiyi KDiiüitiAy 1 ?iicha t auSCt täglich I.'O fienr. emt. 9.40 tm Z&1 raulj. tiV!)Xb$ bBSctcutonnt.ll lOBm i lUjl: (1.4) On t r ;c:aug. 4 i j cul. ecr.r.tßi 4.w , Sonntag .... 4.338b A K 5 P 5l P P ii täglich y.. 4.Zö I ii tagl'ch 10.90 Sa Danton (f culg :en . ont S.Wftml eonnugi 7.006a Chicago öionte dia Kokomo. hicago Schnei I Jnd'k A cb. ,ug rag 11.15 Km I Schnellzug... 4.00 L dteagorprZ.ll.M , Jndpi' A heu. I rxi SMXn Wabash, Et. Louik & Pacific. et ihie NaU 7.15 to X I 2.15 hi d Mich r. e (l 7.15 kdickSirtSg 8.00 91 IA ,?t 53 j.. 10.45 Km Dkt EH UaU. 6 15 4.0j , Zndianapsttt und Vineenneß kiseniahn. atl A Cairo l 8.15 I ineen ftCC.10 40 BB Binecnn cc . .VQ Kali Eir. 60 Cwänuatt,HaQiItonä:ZndicuapoliI?ise2bah. Sndp A tLoui 4.00 Brn onrtll,e 4.25 Zudxtt uSt. S. 11.10 5?ffl Ew., D.T.5N.V 6.35 Bat Enrvillee ALS B all. 11.50 hm 3nv, u eijutiü mcinnati Rcc tX Jndiaaa, Vloomtngton undWefter vt send ahn. Säe itt Wail.. 8.15 B n5Ccig2ee 5.05 Erassrdv.kkk. 9tm u Ji tagll.10 m aftern it 6 Cx. täglich Z.45V Ewe vpee 11.00 tlantte 4.23 JJa Didiston. Nacht k 3JWBB et. Loni fikld tt .. 4 2Z B atl ag.Sr. S.30 B acht 1 11.5 2, Otftllche Oeftl.raU....4.1!Vm Tagt. exrek....llZvm RUantic 4 4sm Sorftld uauu (KB Division. Paeiftc rpreß... 7 45BB I 10 B Western ;p 4 4UXB Zndianapolit nnd St. Lonit Siseubahn. reg rxrek, c e. v S l tag cc 3.4t BB oeal Pafsenger. 10)0 B Dav lr e e tlgl. .2SB Jndtauorott e Z!W taattch 7.10 BB oft Et 9t. 5.30KB V U Ct X täglich u c c.10.55 92b Loktsdille,Nev Llbanh & Chicago. Zlir.Line. Chicago r tgl.. 110? Monon ce ft.O'JKa SUict) Stts hicag. f Mail 13.455?rn Chicago r. tgl.. Z.BB Wonon Sie 10Ä)Bn ich. ttün die. X nsil. 3.15 BB fi&gc mit r. e. Lehnfkfsel-kor mir Schlaf-iM. nu 0. Parr-Tak. t d l OHIO INDIANA MICHIGAN -jyjt 4w1 km

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