Indiana Tribüne, Volume 9, Number 39, Indianapolis, Marion County, 29 October 1885 — Page 3
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DaZ beste Mittel z'gen Rheumatismus, Bei&tti i Gesicht, glieoerreißen, Froftdeule. icht. Srxenschu. Srruweh und ßustenlell. Nuckenschmerzen, verganchLugen. Stelfe ßal?, Quetschungen Brüiuuge, Frische LSuuden. Schnltttvnnven. Zahnschmerzen, ?kschdsllene Srfiffe, ffodiÄrh, Brandwuuökn, Aufgksprnngrne &2trte elenkschmerzen, Ohrenwrh, tnb alle Cchulerzen. welche ein äußerliches Mittel benöthigen. Farmer und Viehzüchter flnden in dem Ct. AakobZ Oel ein unübertreffliches Heilmittel gegen die ffebrechen deS ViehstandeS. Eine Flascke Zt. JakobS Cel kostet 60 CentS (fünf nlafcfien für $2.00). Ii't in jeder Apotheke zu haben. Für $5.00 werden jroölf Flaschen frei nach eilen Thei Un der Ver. Staaten versandt. Nanadrcssire: Tho Charles A. Vogeler Co., Baltimore, Maryland. -Gü lich. E Tie KirZkSe sui Mt LaHu ach Lotiisville, Nashville, Momphis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jackscnvillc, Mobile and Now Orleans. Es Ist drtheilhafi fnr Vafsazie nach dem Ttiden, eine Mreti? Noute zu setjmen. Palaft-, S6las nah ParlorZagen zn,,sche Chicago und LoeikwUe ntt St Loni? um Louisdille c&t Wageamechf,!. Comfctf, Schnelligkii! nud Sidirrbrti d'et" die .Zeff" die alte zuvn'äffkge s. Ml. & 3. M. IN. II. IT. Dorlnff, fstftent General Paffagier-Lzent, 5!orto?,Sckt Kasdtnzton und $3isoli St?., Jndvli K. "W. ifcKKNNA., Superintendent. yaBsr- r SfiiT' WWM (Voliere MedizinisHe Ektteckung) HM alle Ausschlage ton einn gewöhnlichen Finne oder Blatter bis zu i3 schlimmsten Tkroseln. Lalzslu. Geschwüre. chuppigkei cetx SRaulyelt der aut. kurz all durch unreines Blut reruriacbten Krankheiten erde durch diese rniitige, inigcate und ftirfente Armei ftberreunttn. Unter ibrem kreblthätigen Einflüsse beilen rofce fressende eschwüre rasch. Ihn Kraft bat kch namentlich in der Hetlung ren Tchwindflechte, osSkNasl,. Blutschwären. Karbunkeln, wun den Hlutten, skrofulösen 4cfnnürcn und schwülsten, Süftgelenf-KrankYeit, Knie, schwamm, ttrops oder dickem Hals und erwei, testen Trüsen gezeigt. Mn sende zehn Cent in rief in fen für eine mit lernten Abbildungen uS estzttete Abhandlung über Hautkrankheiten, eder den jelben Betrag für die Äbbanilung über Skrefelleiden. ra Zlut iß bö Leben." Man reinige es rundlich durch den Gebrauch" von vr. riorev', Zollen Zlttrl liittOTfr?. und ute Berdauung, eine fleercnsreie Saut, frischer SZutI,, ebens nergie und (Gesundheit der Constitution er den dadurch herzestcltt. Die Schwindsucht, bie eine Tkrofelkrankhelt der Lunge ist, wird durch lies etteigafc ron einem Heilmittel scbnell und sicher in ihrem Fortschritt gehemmt unv geheilt, trenn daS Mittel eingenommen wird, ebe daö beiden die letzte Statten err?,cht. Wegen ihrer unrerbaren Macht der tiefe schreZliche tödtlicne Krankheit bat vr. Pierre, alZ diese jetzt berühmte Zirzne: z::ent dem Publikum dar iot, im Ernst daran getackt, sie eine nm,ti r,r" lSchnzindfuchts-izeitmittkl' zu nennen, bat aber diesen Namen fallen lasten, eil derselbe zu beschrankt für eine Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren Per, einignng tonischer oder stärkender, alteratirer oder säfte, rerdessernder, antldilicser, brustlösender und nährender Eigenschaften ob" Gleichen ist. nicht nur als in Heil Utel gegen LunzenschwiuLsucht, sondern gegen alle Chronlschcil Krankhklien Leber, des Blutes und der 'Lunge. Cntn Xn 114 matt, schläfrig, Uacb fühlst, llaß. gelbliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im Ee ficht vder am Leibe haft; Renn Tv hänficzea Kexfschmer, der Schmtndel. Uebelzeschmack im Munde, innerliche Sitte oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, hast: wenn Du niedergeschlagen und von düstern Bor erfüllt bist: wea ein xrettt unrezelmaßiz nd die Zunge belebt ist, dann leidest Du an Ver auungsbeschroerden, Dyspepsie und Leber rankheit oder Galliakeit. In vielen Fallen spürt an nur einiae dieser Evmxtome. ZU in Heilmittel gegen a?e solch Fälle ist Dr. Pierce's Golden 3XedicJ IiiiwOTery ohne Üleichen. ezen Lungenschwäche, Blutspelen, Ku? athmigkeit, Luftröhrenentzündung. schlim e Duften, Schwindsucht und verwandte Leiden ist sie ein unfehlbares Seilnnttel. Man s?nde zehn Ütwti in SDrlntrfen für Dr. Vierce'S Buch über Schwindsucht, ei Apothekern z habe. Preis A.0, l'crli's Disponsary Usdical Association. Lizevthümer, C63 Main Ctr., vaffalo, . Y. $500 Belohnung wird von den Eigenthümern von Dr. aqe s uatarrh Nemevy für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kurtna kennen, ausgebote. izenn man einen relvaftea oder anderen Ausfluh uS der Nase, theil weisen Verlust deZ SeruchS. Se (4mnrtl m.t;xj CslV. rv.. . . . , in viuij viuvc uru ' tnmxfen Echmer, eder drückend-s Gefühl im Koxfe bat, avn hat man Satarrh. Tausend solcher Fälle enden 4a Schwindsucht. " . ."3'' .LatarrS Rem,dV keilt die schlimm. Jen Fälle von Katarrh, Kopferkältung und ka xrhalem Kopfschmerz, ea sentö. Joseph Ernst, Stnlatrur, lustsrer.Z ; ; No. 7 Davis Straße. tt.rft:lze Ktxln diZtz innpt Igefezrt.
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Aleranderhof.
Roman on I. v. Brun V a r n o w. (Fortsevung.) Was mir an dem Assessor nicht gefällt," äußerte der alte viertens am andern A!orgen gegen seine langjährige Vertraute Frau Susanne, als sie der üblichen Plauderstunde bei der ersten Tasse Kaffee in der Kastellanin Zimmer mit allem Eifer oblagen, das ist, daß er bis in dle cacht ylneln schreibt und aus seiner Lampe partout Petroleum und kein Oel brennen will und man weiß doch,wie leicht es damit ein Unglück geben kann." Nun, er ist das so von der Restden; her gewöhnt, dort soll ja keine Menschenseele mehr-Oel brennen, und was das Unglück anbetrifft, so glaube ich, daß der Äann so leicht keins anrich tet." Sie nehmen ja erstaunlich dieses Assessors Partei." Alles was recht ist, Mertens. Sie wissen, das war meines seligen ManneS und auch mein Grundsatz. Der Assessor hat sich besser als sein Ruf gezeigt, da drücke ich auch einmal bei solchen Mode narrheiten die Augen zu und halte seine Stange." Nun, eine Modenarrheit ist da5Pe troleum wohl weniger, als eine Neue rung," verbesserte sie überlegen Mertens, aber eine sehr gefährliche,wie es die Petroleusen, jene wilden Weibsleute in Paris, beweisen, von denen so viel in den Zeitungen gestanden, und die das ververdammte Erd öl zu elenden Mordzwecken verbraucht haben." Wenn das Petroleum nicht gewesen, hätte etwas anderes zu ihren Schandthaten herhalten müssen," meinte Susänne, welche Mertens Ueberlegenheid nicht gut vertragen konnte. Tolle Frauenzimlner koinmen immer auf tolle Sachen." Das ist wahr," stimmte MertenS mit einem tiefen Zug aus seiner Thonpfeife bei, hier bei dem Spiritisten-Schwindel hat auch eine Weibsperson die Hauptrolle gespielt." Die Hauptrolle wohl hier nicht," opponirte Susanne. Dieser Daniel war doch der Hauptbetrüger und ein elender Schurke, daß er sein eigen Fleisch und Blut zu Betrügern erzogen hat. Ich möch te übrigens wissen," setzte sie vertraulich hinu, indeß sie sich und Mertens eine zweite Tasse Kaffee einschenkte, ob der Herr Gras wirklich von dem Spiritistenschwinde! gebellt ist. WaS meinen Sie, MertenS i" ' Ja, das ist so eine Frage, die sich schwer beantworten läßt. Daß die letzte Borstelluna ein üokusvokus aewesen. davon sind der gnädige Herr Graf selbst verständlich überzeugt, aber ich glaube, nebenbei denkt er," und MertenS that wieder einen tiefen Zug aus seiner Pfei se, Charlatane finden sich überall, und warum sollten sich diese nicht auch einmal unter die Spiritisten anschlich" j haben? Tarin hat er auch nicht unrecht, denn wenn man bedenkt" Aber Mertens" unterbrach die Kastellanin seine philanthropische Rede Sie werden doch .diesen Spiritisten, welche der . Schwindelei Thor und Thüre.öffnen, nicht gar nochdas Wort reden?" ,Nun, man kann doch auch seine Mei nung haben !" Besser wäre es, Sie hätten sie in die sem Punkte nicht," erklärte Frau Susanne ärgerlich, wenigstens keine, welche einer gesunden Anschauung der Dinge zuwiderläust und für den Herrn Grafen das reine Gift ist." Mein Gott, was würde es mir hel fen, wenn ich mich auch anderer Ansicht Wie der Herr Graf in dieser Angelegenheit zeigte ? Ich erreichte damit ebensowenig, als mit meinen Andeutungen, daß sich des Herrn Grafen erster Forstbeamter die größten Veruntreuungen erlaubt und wahrscheinlich nur deshalb jetzt krank darniederliegt, weil ihn der Schuß aus des Herrn Assessors Revolver getroffen hat." . Dachte ich mir's doch, daß er auch bei dieser Spiritisten.Schwindelei die Hand im Spiele gehabt !" rief die Kastellanin. Steckte er doch immer mit diefem Daniel zusammen und wußte mit seiner widerlichen Unterthänigkeit bei dem Herrn Grafen diesem Charlatane so recht das Wort zu sprechen. Ich wette, die größten Summen, welche dieser dem Herrn Grafen abgeschwindelt, liefen in die Tasche dieses scheinheiligen Menschen. Weiß Gott, ich wünschte, der Schuß säße ihm so tief, daß ihm alle Lust zu weiteren Niederträchtigkeiten verginge ! Mich wundert nur, daß Sie Ihren Verdacht niemals gegen den jungen Herrn Grafen ausgesprochen. Jr hätte doch sicherlich hierbei auf eine Untersuchung gedrungen." Deffen bin ich nicht so sicher! denn abgesehen davon, daß ich erst einen Tag vor des jungen Herrn Abreise von der Krankheit des Försters erfuhr und daran meine Vermuthungen knüpfte, als er l , . . i r , ourcyaus leinen Ärzr yaoen wouie, so der junge Herr Graf noch nicht hier auf Alexanderhof so sattelfest, daß er ohne seines Onkels Zustimmung eine Untersuchung gegen einer seiner Beamten anstrengen dürfte. Sie wiffen5 der Herr Graf ist ein wenig obstinat, wo es sein Ansehen festzuhalten 'gilt und könnte die Einmischung seines künftigen Erben nicht gunstlg deuten." Das Deuten könnte der Ijunge Herr schon ertragen und müßte es, wenn es seine Pflicht forderte," erklärte die würdige krau mtt großer Erbitterung." Ja, wenn ein Jeder das immer thäte, was seine Pflicht ist, dann sähe es anders in der Welt aus !" moralisirte Mertens. Doch selbst wenn Graf Alfons sie in Ihrem Sinne thun wollte, die Baronin i-f -i. i , r tt yane iyn oaran verylnoerr. le wlssen, wie sie nicht einmal die VerhaftungHerrn Daniels zulaffen wollte." - Dieser Frau traue ich nicht über den Weg," entschied aufgeregt die Kastellanin. Glauben Sie mir, sie lauert förmlich auf den Tod unseres Gnädigen, um neben ihrem Stiefsohn Herrin von Alexanderhof zu sein." ' Das sollte ihr doch bei unserer Com tesse schwer fallen: sie heirathet ja Graf Alfons!" .
,,'as tput sie nicyt, ich habe das aus ihrem eigenen Munde. Als ich mir gestern darauf hin eine leise Anspielung erlaubte, erwiderte sie mit Entschiedenheit, daß sie nie heirathen werde. Und wenn auch junge Damen, solche Erklärungen oft nur abgeben, um die Welt bald mit dem Gegentheil zu überraschen, so ist doch Comtesse Florence nicht von dem Stoffe gemacht, wie diese Art junger Damen,und sagt nichts so übers Herz weg." Na, lassen Sie nur den Nichtigen kom-
men," meinte der skeptische Viertens und klopfte seine ausgebrannte Pfeife aus.' Unsere Comteffe wird in diesem Punkte nicht anders sein, wie andere junge Damen. Hübsch genug ist sie, daß sie an allen zehn Fingern Anbeter haben kann!" Dabei stellte er seine Pfeife zur Seite, trank den letzten Schluck Kaffee und wischte sich mit seinem rothkarrirten Taschentuch sorgsam den Schnurrbart ab. Ich denke, die Herrschasten werden jetzt oben auch mit dem Kaffee fertig sein; ich mußte ihn heute auf den Balkon serviren, denn der Herr Graf haben eine gute Nacht gehabt und wünschten deshalb den Kaffee nicht auf seinem Zimmer zn trinken." Gott gebe, daß er uns noch recht lange erhalten bleibt," seufzte die Kastellanin, indem sie das Kaffeegeschirr abräumte, denn wenn er stirbt, ist unseres Bleibens auch nicht mehr länger auf Alexanderhof.,, Indeß die beiden Alten vertraulich zusammen geplaudert, hatte Sternau der schöne Morgen vorzeitig ins Freie gelockt. Er war kein Freund von methodischem Spazierengehen, umsomehr aber von einem ungebundenen Streifen durch Wald und Haide, die sich in endlosen Strecken hinter Alexanderhof ausdehnten. Hier befreite er sich von allem Zwang, den sein Beruf, das Aushalten in dem beengten düstern Naum seines Arbeitszimmers in dem alten, finsteren Gerichtsgebäude ihm auflegte, und vergaß den Kleingeist der Menschen, der ihn empsindlich zu treffen gesucht, als er mitseinem hochstrebenden Geist auch so eine Art Leben über den 'Wolken führen zu können gemeint hatte. Wie allen begabten jungen Leuten, war äuch Sternau in seinen Jünglingsjabren eine Sturmund Drangperiode nicht erspart geblieben. hatte auch er fürJdeale geschwärmt, und war durch das Leben, die Welt allmählich ernüchtert, aber auch gleichzeitig zum objektiven Denken hingeleitet worden. Mit diesem legte er das scharfe Sezirmeffer der geläuterten Erfahrung an sich und die Welt, und wenn er Anfangs durch Satire und Hohn sich für die unfreiwillige Entnüchterung zu rä chen gesucht hatte, so fand er sich doch allmählich an der Hand der Erfahrung in seinem befferen öltenschen wieder zu recht und gewann die Ueberzeugung, daß im Grunde genommen die meisten Menschen mehr aus Irrthum, als aus Absieht fehlen und der wichtigste Paragraph die Humanität, Nachsicht und Toleranz sind. Mit diesen Verbündeten," schrieb er einst an seinen vertrauten Freund, vermeidet man am erfolgreichsten alle Ertreme und setzt an Stelle des Weltschmerzenden Pessimismus oder kraffen 3!ealismus einen reinen, gesunden Optimismus, mit dem es sich schließlich doch am besten leben läßt." Damit hatte sich Sternau in wenigen Worten sein Glaubensbekenntniß gesprochen, bei dem er sich eine Klarheit des Geistes und Urtheils bewahrt, dre ihn in jeder Situation sich zurecht finden und aus ihr das Beste zu machen hieß. Diese war ihm besonders hier an diesem Ort zu statten gekommen, an dem Jeder ihm mit schroffem Lorurtheile entgegen gctreten war. Er stand jetzt auf einer kleinen Anhöhe hinter dem Park, von der aus man das aame bedeutende Dominium von Alexanderhof übersehen konnte. Was er sah, bot ihm ein landwirthschaftliches Bild der Trauer und Vernachlässigung, das .um so greller in's Auge sprang, je leuchtender die . Sonre auf ihm ruhte. Wohin er blickte, sah er nichts .als ein stilles todtes .Äkoor, schlecht gehaltene Waldungen, hinter diesen in unabsehbarer Ausdehnung die Lüneburgcr Haide. Das ganze Dominium machte den Eindruck eines weiten großen Grabes, in das man Hoffnung und Intelligenz beerdigen und dem Verfall ein Denkmal setzen wollte. Fast schien eS auch, als wurde soeben der Sarg dazu gezimmert, der in dieses versenkt werden sollte, als laute, unregel mäßige Schläge von dem Fällen eines Baumes an sein Ohr schlugen. Er ging dem Schalle nach und traf bald auf einen alten Holzfäller, der soeben im Begriff stand, eine kräftig aufgeschobene Eiche zu fällen. Weshalb sucht Ihr Euch gerade dieses Baum aus?" fragte Sternau, der nicht begriff, wie man solchen kräftigen Anwuchs so rückhaltlos gegen jedes Forstgesetz von einer Stelle entfernen konnte, wo der Wald bereits auf das Unvernünftigste gelichtet worden war. Der Forstwart hat eS anbefohlen," erwiderte mürrisch der alte A!ann, ohne von seiner Beschäftigung aufzusehen. Ein mächtiger, letzter Schlag traf dabei den Baum, daß er ächzend zusammen stürzte. Jammerschade!" konnte Sternau nicht unterlassen, dabei auszurufen. Eö ist Manches hier jammerschade !" philosophirte der Alte und trocknete sich mit seinem groben Tuch die Tropfen von der heißen Stirn. Wollte man hier anfangen, hätt's Bedauern kein Ende." Aber weshalb geschieht dieser unverantwortliche Forstfrevel ?" Weshalb ?" wiederholte der Mann in demselben verdroffenen Tone. Da müßt Ihr den Herrn Forstwart fragen." Nun, der hat doch wohl hierbei nicht allein Befehle zu ertbeilen?" Wenn kein Anderer da ist, der gegenredet?" Weiß denn Graf Hülshof um diesen Besehl?" . Der Herr Graf ? Oh, der kümmert sich um so etwas nicht !" erwiderte der Holzfäller, noch immer mit derselben mürrischen Kürze und sah zum ersten Mal Sternau lckärfer an. als wollte er iiä
überzeugen, wem er diese Antwort gczc-- i ben hatte. Der Assessor mochte.die mißiranische Prüfung über Erivarten gut bestehen, denn der Alte fuhr in etwas höflicherem Tone fort: Sehen Sie, mein Herr, unser Graf ist einer von den Vornehmen, die entweder garnicht wisicn, wie es in der 2Lelt zugeht und sich mißbrauchen laffen, oder dje zu vornehm sind, sich um den Gutsstand zu kümmern. Dafür giebt's ja bezahlte Kräfte ! Bezahlte !" er lachte trocken in sich hinein. Sie lassen freilich sich ihr Nichtsthun gut bezahlen, und sind hollisch da-
hinter, daß ja lein Unbefugter, am wenigstcn armer Leute Kinder, das trockne Jkeisig sammeln; es kann ja auch noch in ihre Tasche gehen !" Dabei schnitt sich der Alte gemächlich mit seinem Taschenmesser ein Stück von dem Brod mit Speck ab, das er aus einem Papier genommen, steckte ein derbes Stück in den V!und und fuhr in seiner breiten 3ledeweise, mit der er diese Erklärung abgegeben, langsam fort: Es ist ein eigen Ding mit dem Grund und Boden hier, die Haide, das fette Moor, alles liegt brach, ist todtes Kapital. Und das nur wegen des Unglücks, das sich hier zugetra gen hat. Sehen Sie," und er wies kauend mit der Hand nach dem Moor, vor dem sich, vom Sonnenlichte umstrahlt, das Weiße Marmorkreuz wie ein ernstes lsmento mori erhob , da liegt das ganze Unglück!" Welches Unglück ?" fragte Sternau mit verzeihlicher Neugierde. Sie kennen es nichts? Nun freilich, Sie scheinen mir fremd in der Gegend zu sein, denn sonst hätten Sie auch nicht so verwundert gethan, daß man so ohne Weiteres den jungen kräftigen Anwuchs wegschlägt, denn das thut man wohl schon eine runde Zahl Jahre, und wenn's so fort geht, wird's bald mit dem schönen Forst ein Ende haben. Doch Sie wollten ja von dem Unglück wiffen," unterbrach er sich selbst und schnitt sich ein neues Stück Brod ab. Gewiß haben Sie von dem Höhenrauch oder Haiderauch gehört," fuhr er dabei fort. So eine Art trockner Nebel, der bei uns oft ganz plötzlich an besonders heißen Sommertagen kommt. Er ist ein tückischer Gesell, dieser Nebelmann, wie er bei uns zu Lande heißt, schleicht sich zuerst ganz leise und heimlich über die Haide, um dann mit erschrecklicher Hast alles plötzlich zu umschließen, so daß man uicht Weg und Steg vor seiner mächtigen Gestalt sehen kann. Es sind wohl über zehn Jahre her, ich war gerade wie heut mit Holzfällen beschäftigt, nur war's schon später Jtachmittag und unbändig schwül, so daß mir bei der Arbeit nur so in Strömen der Schweiß von der Stirne rann, als der Herr Graf auf mich zukam und mich hastig . fragte, ob ich seine Frau, die gnädige Gräsin nicht gesehen hätte, sie wäre vor ungefähr einer Stunde in den Wald gegangen, wie man ihm im Schlöffe mitgetheilt habe. Der Herr Graf waren damals noch ein schmucker, leutseliger Herr und man sah ihn eigentlich nie ohne die Frau Gräfin, auf die er viele Stücke hielt und sie gar lieb hatte. An diesem Tage war er aber früh Morgens über Land in Gutsangclegcnheiten gefahren, und die Frau Gräfin hatte ihn nicht begleitet. Ich las dem gnädigen Herrn die Angst vom Gesichte bei der Frage nach ihr ab, denn, !vas ich bei der Arbeit vorerst nicht gesehen, gewahrte ich jetzt, nämlich den Nebclinann, der auf leisen, weichen Socken über die Haide schritt und vor sich her einen mächtigen Nebelstreifen wälzte. Ich hatte die Frau Gräsin nicht gesehen und bei diesem Anblick wurde mir noch heiler als mir war, und ich sagte ein wenig unruhig, der Herr Graf sürchten den Nebelmann nun, die Frau Gräsin kennen ja seine Tücke, sie ivird wohl auf dem Wege zum Schloß scll', da sie bei mir nicht vorüber gegangen ist, doch will ich gleich nach ihr ausschauen helfen. Und so gingen wir, der Herr Graf, immer ihren Namrn rufend, ich immer ängstlich nach ihr ausschauend, denn wir hörten und sahen nichts von ihr und der Nebelmann stand schon amMoor. Endlich antwortete sie, gerade über dem Moor weg kam ihre Stimme, ganz leise, augstvoll. Der'Herr Graf wollten vorwärts sturzen, aber ich hielt ihn zurück. A!ehr rechts, sagte ich, denn ich wußte genau, wo der Äcoorgrund ansing und daß, wenn er so fortgerannt, er gerade in diesen hinein gelaufen wäre. Da ertönte ein herzzerreißender Schrei. Ich sage Ihnen, zehn Jahre sind darüber hin, aber er gellt mir noch im Ohr. - Wie ein Wahnsinniger eilte der yerr Graf dem Schrei entgegen, aber ich faßte ihn beim Arm und hielt ihn fest. Keinen Schritt weiter ! rief ich, sonst sind Sie verloren, Herr Graf ! Wir rangen, er und ich. Ihr zu helfen war nicht mehr, das Moor hat noch nie seine Opfer wiedergegeben, aber ich mußte wenigstens meinen Herrn vor sicherem Untergange bewahren. Freilich, gedankt hat er es mir nicht, sondern mich mit Fäusten traktirt, bis er ohnmächtig zusammenbrach. Das war übrigens das Beste, denn nun sah und hörte er nichts mehr das heißt von der Frau Gräfin war überhaupt nach dem Schrei nichts mehr zu hören geWesen, sie muß gleich mit ihm in das elende Moor versunken sein ; tags darauf fanden wir von ihr ein blaues Band, das sie im Haar zu tragen pflegte, an einer Erle, dicht am Moor, hängen, just da, wo der Herr Graf ihr das Kreuz setzen ließ, nachdem es ihm, trotz aller Versuche, die ihm viele Hunderte kosteten, nicht gelungen war, andern Tages ihren Leichnam im Moor zu finden. Sehen Sie, schloß der alte Mann, deshalb bleibt auch das Moor als todtes Kapital liegen. Es ist der gnädigen Frau Gräsin Grab, und das ist für den armen unglücklichen Herrn halt ein Heiligthum." Ja!" wiederholte Sternau in Gedanken. Ein Heiligthum, dem zu Ehren an Lebenden gesündigt worden," und dabei dachte er unwillkürlich an Comtesse Florence, welche auf dem Altar falscher Pietät und unvernünftiger Trauer, ihm Wie daö Opfer erschien. Graf Hülshof, der entweder gar keine Zeitrechnung mehr in seiner Abgeschlosenheit hatte, oder es selbstverständlich and, daß Affeffor Sternau, so lange es bm aekiel. aukAleranderhök als. sein
Gast verblieb, sie! es nicht auf, als diescr in stillschweigendem Uebcrcinkommen mit Frau Susanne, nach Ablauf der Miethe, dieselbe für das kommende Viericljahr vorauszahlte und auf diese Weise ein ständiger Mitbewohner von Alexanderhof wurde. Der günstige Eindruck, den Assessor Stcrnan auf Graf Hülshof bei seiner ersten Vorstellung gcinacht, war zwar durch dessen drastisches Vorgehen bei der Spiritistenversammlung erschlittert und durch ein Gefühl der Beschämung verdrängt worden, das uns sclten erspart bleibt, wenn wir uns entweder durch irgend etwas lächerlich gemacht oder uns über gewisse Vorgänge nicht frei von Schuld sprechen können. Der alte Graf vermied daher auch Anfangs gegen Sternau mit sichtlicher cheu jeden Rückblick auf den Vorfall in der Kapelle, doch allmälig legte sich diese und in denStunden, wo sie nicht die zur Gewohnheit gewordene Schachpartie des Abends unternahmen, machte es sich ganz von selbst, das; sie, wenn auch nicht gerade auf dieseil Vorgang, so doch auf Dinge zu sprechen kamen, die des Grafen Gemüth ausschließlich beschäftigten und beide Männer näher führten. Sie saßen an einem solchen Abende, indeß draußen der Regen in Strömen niedergoß, in der Bibliothek und zu ihrem ernsten, lebhaften Gespräch bildeten die Holzscheite im Kamin eine funkenfprühende, knisternde Begleitung. Comtesse Florence saß zu Füßen ihres Vaters auf einem niedrigen Tabouret, und Wenn ihre schlanke, dunkelgekleidete Gestalt, ihr schönes, blasses Gesicht in dieser Nembrandtbeleuchtung, unWillkürlich Sternau's Worten mehr Innigkeit und überzeugende Wärme verliehen, so geschah das ganz natürlich, wenn auch unbewußt. Sie nahm keinen Theil an der Konversation, wenigstens nicht mit Worten, aber wie betheiligt sie dabei war, zeigte der aufmerksame Blick ihrer ernsten Augen. Sternau's scharfe Augen knüpften an dieses Gespräch die Hoffnung, daß, wenn erst Graf Hülshof die letzte, Peinliche Entnüchterung überwunden, die gün stige Krisis, welche diese in seinem Trauerkultus herbeigeführt, ihn auch allmählich wieder den praktischen Interessen des Lebens zugänglich machen würde. In diesem Sinne äußerte er sich einige Tage späte? gegen Comtesse Florence, als er an ihrer Seite den Weg durch den Park nach dem Walde genommen hatte. Durch Susanne war sie auf den Verdacht in Betreff des Försters aufmerksam gemacht worden, und da sie ihren Vater ohne authentische Beweise mit demselben nicht beunruhigen wollte, so hatte sie sich in ihrer Ratlosigkeit an Sternau gewandt und denselben um seine Untcrstützung in dieser Angelegenheit angesprochen. Sternau, dem dieser Verdacht durchaus nicht überraschend kam, versprach ihr, diese Beweise zu liefern, da er nicht allein mit Bestimmtheit erfahren, daß der Förster, als der erklärte Bräutigam der Tochter Daniel's in nahen Beziehungen zu demselben gestanden, sondern sich bereits durch den Augenschein selbst überzeugt, in welcher unvcrantwortlichen Weise er die Waldungen von Alexanderhof durch unnöthiges Abholzen devastirt hatte. (Fortfetzunq folgt.)
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Shakespeare
sak? .Vlaß vor Äerger lrwasiert In Mond, i tr renrer rer giutsen, sie rime, Damit Rbeumatitmu überall Herrsche." ES st fraglich, vb der blasse Mond" fein ?e? WSffern in demselben Maße verstärkt hat, in dem die Welt ihre Bevölkerung vermehrte, aber es steht außer Frage, daß Rheumatismus sich vermehrt hat, bis er ..überall herrscht" in den Lüften." und Tausende von Menschen werden mit den marternden Echmerzen, die nur Rheumatismus iuid Neuralgie verursachen täiinen, gequält. ist der einzige Besiege? dieser schreichen rank, heilen, wie Hunderte gern bezeugen. HerrO. Tbornton. auS den Maschinenwerkstätten der E. ..I. & H. Eisenbahn in Stuart, Iowa, schreibt : Ttblophores gab mir kei einem schrecklichen Rheu atismu große Hilfe und ich empfehle e aern ! ein Mittel, da Rbeumatikmu heilt. Ich war an's Bett gefesselt, konnte aber nach dem Gebrauch einer Flasche wieder a die Arbeit gehen." . Celbst. wenn eS anfänglich unglaublich erscheint, ist eS wahr, daß ..thlophoroS" bei Ihnen ebenso tt folgreich wirken wird, wie bei der. Wenn Sie Ktölodlmok nicht in Ihrer Sldotheke er-, halten können, toerden wir ihnen, nach Empfang t4 regulären Preise ein Dollar per Flasche bayelb per Erpreß ftanco zusenden. Wir sehen ei lieber, wenn Tie es von Ihrem Apotheker kaufen, aber wenn er dasselbe nicht sübrt, lassen Eie sich nicht überreden, etwas Anderes zü versuchen, sondern bestellen Sie sc fort bei unS, wie angegeben. MthloMoros Go. 112 Wall Str., New Bork. Many a Lady is beautisul, all but her skin; and nobody has ever tpld her how easy it is to put bcauty on the skin. Beauty on the skin is Magnolia Balrn. A.SED?ECKE,jr.5 Deutsches Bank - Haus, So? S. und Vine Straße, Oinoinnntl, O Vollmachten ach Deutschland, Oesterreich nd der Vchset, gefertigt. Vonfulavisce Veglaudigunszen besorgt. Grbschafteu . s. . xromxt und sicher tnkasftrt. JKJ Vertreter in Inblanazolil : Philip Eappaport, Ko. 120 Oft Marhland Straß. ossmass rittst' en Rio gebrannt, ju 20 Cts. per Pfd. Hcrabgcsctzt. Irnil Mueller, 200 Ott Wasbinqton Ctr., Ecke New Jersey Straße. Fekcpgon 987. Base Burner, alle Sorten ! Heizöfen, Ranges. Kochöfen, zu den Niedrigsten Preisen bei et EfoWETT 2 Oft Washington Str. vr. C. C. Everts, DeutslherZshnsrzt, lachfolger ,on ö4. v. trttrt.) D.dCc?4 ÜJafhlngton u. OOnsvwauta Oir. (
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No. 228 Ost Washington Straße Nachfolger von Wltf PF3FFLIN, vf&-"?:Z? 7. S. rL?7 Ciseodahu-Zeit-Tabelle. Ankunft und Adgang der Se-lbadnzSge in Jndianavolt, an und nscü Sonn tag, den 2. Mai 1885. Zeffnfosdillt, Nadifon und ZndlevsKoN tsenbain. Vbgaug: Nnkunft: 8 adec . 8.15 ' Jnd5btkrtta10.V e Jd Bd ail Z.tt R I Z) 5 i 5l r? T.00 Ra Elend Cl 9 tag . 6.45 9t l Ct t tag Id. Vandalia Line. üd Er tlla. .. 4.10 Bin I b5U5?,r a i UaUTrat .... 7.15s! ca 9p, 9 13. IX) Xtixt Haut cc. 1.00 Xrn vaeifie ffx 10.45 Km Jn'xl,5Soutb end ffr 8.13 BintSina 3.50 Ct ail nd Ccc, .KUX) Cm b nn!.... s.35 Ra latl und See... 4.15 K Sonth end And'xli -3.150m 3 ett)83endi 4.00 Sm t5en3 3j Eleveland, Colnrakn, Cineinnatt nd 3&Ma ccpoui isend; Wtt Line.) frfl.. 4.00 Bm nderson e... 1010 Cm fiaaton Cl j. 10.05 Bm P8 k. .. 7 20 Km LJjr Soshen SiZ.50 N 5 Lt L Ir tllg e.4v v , Jlt.llJSKn nderlon e... ins VJEtLls b.15 11 V et2es.10.UKm e... Vrizhlvcod Didifion, . E.C.Lkd I. ftljartj t&jlld). 4.'0öm. - 10.10 Bm 11. 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