Indiana Tribüne, Volume 9, Number 37, Indianapolis, Marion County, 27 October 1885 — Page 3

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Roman don I. d. Vrun Varnow. (Foetsevung.) lorence ivar selnsüylenv genug, um den leisen Vorwurf, der in dieser Antwort lag, herauszuhören. Er hätte allerdings sehr ernste Fol gen hab.'n, ja möglicherweise das Leben meines Vaters gefährden können, doch Gott sei Dank, ist Papa wieder bei vollständig klarem Bewußtsein und der Arzt bält die Wunde nicht für gefährlich. Iiun er außer Gefahr, ist auch mein Gemüth ruhiger, so daß ich klarer zu beurtheilen vermag, wieviel Dank wir Jhnen für Ihre energische Einmischung schulden." Sternau war beschämt, daß er auch nur einen Augenlick an eine absichtliche Un dankbarkeit von ihrer Seite gedacht hatte und sagte lebhaft : unterlanen Sie bierbel leden Dank, Comtesse. Ich that das, was ich unter oiesen Verhaltnmen für meme Schuldig keit hielt und würde mich freuen, wenn Sie mir Gelegenheit aeben, mich Ihnen und Ihrem Herrn Vater für die mir so gütig gebotene Gastfreundschaft nützlich i machen. Sie sind sehr freundlich, aber," und bier seufzte sie unbewußt auf, obgleich manche Gcschäftsangelegenheit auf Alexanderhof der praktischen Hilfe jüngerer Kräfte bedürfte, so ist Papa darin sehr eigen und hebt keinen Nach und kerne Beimischung, selbst nicht die meines Bettcrs duldet er. Letzteres fand Sternau . begreiflich. denn wenn er auch in dem jungen Grafen einen liebenswürdigen Offizier schätzcn gelernt, so hatte er doch genug Gelegenbett gehabt, zu beobachten, daß die Geschäftskenntniß und Routine, die nothwendig war, um einen durch vernachläßigte Bewirthschaftung herabgekommenen. Besitz wieder beraufzubringen,diesem fehlte, und sein Sinn sich nur auf die rein äuzzerliche Berbenerung des , Majoratsrichtete, (rs war aber hier nicht am Platze, dieses Thema weiter zu verfolgen, be sonders da Floren nach ihrer letzten Bemerkung ausfallend einsilbig geworderc war und bereits das gezeigte Vertrauen, zu bereuen schien. Sie trafen am Ausganae des ParkeS mit Graf Alfons zusammen. Das nenne ich etwaö sehr kühn. Floren, in Nacht und Dunkel den Park aufzusuchen !" rief ihr Vetter t. T l oem, wie wir wissen, von ven Wienern, der Vorgang berichtet worden war, in. halb neckendem, halb ärgerlichem Ton, ihr entgegen. Konntest Du mir dieses Amt nicht überlassen?" fetzte er an ihrer Seite vorwärts schreitend, hmzu. Du hattest Dich bereits auf Deirr Zimmer zurückgezogen und ich glaubte Dich schlafend;" erwiderte sie auffallendkurz. cun. Du mußt mir baumstarke' Nerven zutrauen, daß mich selbst ein Ne-' volverschuß nicht aus dem Schlaf zu wecken vermag. Herr Assessor," wandte er sich jetzt an Sternau, Sie sindwohl ein verkappter Detekuv ! Erst ent larven Sie mit überraschender ühnheit diese Betrüger und dann opfern Sie ihrer Verfolgung noch Ihre Nacht ruhe." Warum nicht gar ein geheimer Nihi list !" nahm Sternau die halb im Ernste bald im Aerger gemachte Bemerkung humoristisch auf. Sie betraten letzt den Vorsaal des Schlosses. Aber Floren, kam ihnen hier auf der Freitreppe BaroninMiriam entgegen. wer hieß Vich denn zu so spater .Stunde den Park aufsuchen V Papa wünschte, daß man gegen Herrn Daniel keine weitere Verfolgung mehr anstrengt." Das Gesicht der Baronm hellte sich sichtlich auf. ..Aucy Sie hier, Herr Assessor !" rief sie, als gewahre sie erst jetzt Sk'ernau'S Anwesenheit. Sie ...wollten wohl bei einer. Verfolgung Ihren Scharssinn entfalten," setzte sie jetzt heiter auslachend hinzu. leinen Moment begegneten mit ernstem. durchdringendem Blick Stcrnau's Augen den dunklen der Baronin. Sie wurde unter diesem Blick einen Schein blässer und setzte mit erzwungener Lustigkeit hinzu: Sie loinmen mir fast wie ern moderner Don Quirote vor, der sich's zur Aufgabe gestellt, selbst ungewünschte Ritterdienste zu leisten." Da haben Sie e5, Sternau," rief Graf Alfons. So lohnen die Frauen Ritterdienste, welche Betrüger entlarven helfen." Die Baronin aber dachte: er weiß Alles, er hat Alles gesehen. , ES ist Zeit, daß ich einstweilen die Segel streiche und Aleianderhof verlasse. - In der Nacht war Graf Hülfsbof krän ker geworden und der Arzt, welcher ihn am andern Morgen wieder besuchte,schüttelte bedenklich den Kopf. Wir haben es hier nicht mit emem körperlichen Leiden, denn die Wunde am Hinterkopf ist bereits im Heilen begriffen, sondern mit einer ernsten Seelenkrankhett zuthun, der ist schwer beizukommen !" äußerte er sich gegen die Baronin, die ihm nach seinem Besuch bei dem Kranken ins Vorzimmer gefolgt war. Welchen Einfluß diese Katastrophe auf das bereits überreizte 3!ervenfestem Ihres Herrn Schwagers gehabt, ob sie eine Wendung zum Guten oder Schlechten herbeiführt, vermag selbst der Arzt nicht vorher zu bestimmen. Es kommt jetzt vor Allem darauf an, daß seine Umgebung alles venneidet, was ihn im Geringsten aufregen könnte, und ihn so schonend wie. möglich, durch verstän digen Zuspruch, einer klaren, vernünftigen Anschauung der Dinge wieder zugänglich macht." Das wird schwer halten," meinte die Baronin. Möglich," sagte der alte Herr. Jmmherhindarf man die Hoffnung nicht aufgeben, und ich gebe sie auch nicht auf !" Damit machte er ihr ein Kompliment und reichte Comtesse Florence, die bei den letzten Worten zu ihnen getreten war, die Hand. Immer den vi.oben. Comtesse und nicht Io trüt

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selig drein geschaut, das taugt für eine Krankenpflegerin ganz und gar nicht." Damit streichelte er ihr vertraulich die Wange. Der alte Doktor durfte sich schon eine solche Freiheit erlauben, kannte er doch Floren seit dem Tage ihrer Geburt und hatte sie, so zu sagen, mit zur Welt befördern helfen, und seine ärztliche Kunst die gräfliche Wöchnerin, um sich eines seiner Gemeinplätze zu bedienen ,nur so überm Wasser gehalten. Nach ihrer glücklichen Herstellung war er zwar viel seltener ins Schloß gekommen : Graf Hülfshof, an jene Formen und Nückslchten gewöhnt, die er ganz besonders von einem gesellschaftlich unter ihm stehenden Maim verlangte, hatte sie bei dem einfachen, geraden Charakter Doktor Jung's vermißt und in Folge dessen nur selten nach seinem ärztlichen Rathe verlangt. Doktor Jung empfand das aber durchaus nicht als eine Zurücksetzung, er . gehörte weder zu den Aerzten, die sich selbst gern wegen eines leichten Unwohlseins konsultirt sehen, noch zu denjenigen, welche s sich zur Ehre anrechnen, recht viele vornehme Patienten zu ihren Klienten zu zählen. Er fuhr weder in einem eleganten Eoupe, noch umgab er sich bei seinem ärztlichen Ausspruch mit dem Nimbus des Bedeutenden, Geheimnißvollen. Er ging zu seinen Patienten zu Fuß und in dem Distrikt der Armen lag seineauptthätigkeit. Bei der Behandlung seiner Kranken zeigte er sich theilnehmend, getvissenhaft; in seinen Anordnungen kurz, bestimmt. Aus einem Schnupfensieber machte er kein verstecktes gastrisches, und aus einem Brustkatarrh keine Lugenentzündung, um bei einer raschen Herstellung an Wichtigkeit und ärztlichem Renomme zu gewinnen. Dieser ruhige, schlichte Mann hatte neben seiner scharfen Diagnose und seinem Vorurtheilsfreien Blick eine große Menschenkenntniß gesammelt und wußte sehr wohl wahre Theilnahme von einer gemachten zu unterscheiden. Die Baronin, mit ihren schwarzen, auf Effekt berechneten Augen, gesies ihm ganz und gar nicht, und wenn es .in seiner Macht gelegen, so hätte er unter seiner ärztlichen Verordnung für den Grafen das Verbot ihres Besuches im Kranken zimmer obenan gestellt. Florence ahnte ebenso wenig wie ihre Tante etwas von dieser Antipathie, obgleich sie bei der Baronin auf Gegenseitigkeit beruhte und sich bei dem so väterlich gezeigten Wohlwollen des Doktors gegen ihre Nichte steigerte. Was dieser Mensch für plebejische Manieren hat," sagte sie, als Doktor Jung ziemlich kräftig die Thür hinter sich ins Schloß gedrückt hatte. Er macht die Thür hinter sich zu, als wäre er bei Bauern mit stahlfesten Nerven. Dein armer Vater wird unter seiner BeHandlung nicht gerade in den besten Händen sein, und es ist daher besser, ich telegra phire nach unserem Hausarzt in der Residenz; Wilm mag das Telegramm gleich besorgen !" Damit führte sie die Hand nach dem Klingelzug, aber Florence hinderte sie daran. Bitte liebe Tante, thue das nicht!" sagte sie, die ausgestreckte Hand festhaltend, ich habe mehr Vertrauen zu Doktor Jung, als zu einem fremden Arzt, der Papa nicht, wie dieser, seit Jahren kennt." Das ist bei einem so renommirten Arzt wie Medizinalrath Werder durchaus nicht , . e. r w p nolywenoig; seme scyarse Diagnose oe darf dieser Hilfe nicht!" . Du weißt aber so gut -.wie Doktor Jung und wir Alle, daß Papa s Leiden mehr in der Seele als im Körper liegt und für diese weniger Medikamente, als Gemüthsruhe und freundlicher Zuspruch zuträglich sind, ja daß erstere sogar, wie Doktor Jung sagt, schädlich wirken konn ten." Das ist der bequeme Ausspruch eines beschrankten DorsarzreS, damit schür telt er sich jede Verantwortlichkeit ab und überlaßt den Kranken seinem Schick sal." Das thut ein so tüchtiger und gewis senbafter Artt Wie Doktor ?luna nickt! Und ich will nicht, daß er durch die HinZuziehung, emes zweiten Arztes gekränkt wird." Thörin ! Willst -Du denn durchaus mit Deinen unangebrachten Rücksichten das Ende Deines Vaters beschleunigen " Zentnerschwer siel dieses gewichtige Wort auf das arme, tapfere Herz Florentts. Mein Gott, glaubst Du, daß dieses iLnde nahe bevorsteht V Sicherlich, wenn Dein Vater in den Händen dieses kurzsichtigen, ungebildeten ienscyen vieivr." Doktor Jung ist nicht ungebildet !" vertheidigte Florence ihren alten Freund. Du weißt aber, wie gerade aus diesem Grunde Dein Vater durchaus keine Shmpathle sur ihn bat." Florence wußte das. Sie befand sich m einem schmerzlichen Dilemma und sagte nach kurzem, hartem Kampfe : So mag Euer Arzt noch konsultirt v rv r. . v . sr rr t weroen i zcy weroe iauin zu wx vorausschicken, daß er das Telegramm be sorgt !" Damit verließ sie niedergeschla gen das Zimmer. Nach wenigen Tagen, in denen sich in dem Zustande des Grasen nicht viel ae bessert hatte und er eine stumpfe Gleich giltlgkeit gegen Alles zeigte, was ihn um gab, traf Medizinalrath Werder ein. Aber er bereitete Doktor Jung, wie die Baronin vorausgesetzt und erwartet, keine Niederlage, noch eine Demüthigung. So sehr der Residenzarzt auch in Allem das Gegentheil von Doktor Jung war, in ih ren Ansichten über den Kranken stimm ten sie ziemlich überein, nur daß der hin zugekommene Arzt keine Hoffnung auf Genesung zeigte, hingegen Doktor Jung 1 v rf . ' immer nocy yossnungsvou war. Tage vergingen; der fremde Arzt war nach Anordnung stärkender Mittel, welche aber der geschwächte Körper des Grafen nicht beibehalten konnte, und Florence stillschweigend auf Rath des alten Doktors sortgelassen hatte, wieder abgereist. Vorher hatte er noch mit der Baronin eine vertrauliche Unterredung gehabt, nach welcher sie gegen Graf Alfons äußerte, daß es gut und wünschenswerth sei, wenn er seinen Urlaub zu verlängern suckte. da vorausttchtliü.der o seines

fiktiri OnlclS in allernächster Zeit zu erwarten stände. Diese Voraussicht schien Doktor Jung nicht zu theilen und er bemerkte an demselben Morgen zu Florence : Ich hoffe, Wir sind über den schlimmsten Berg. Der siebcrhast nervöse Zustand hat sich gelegt, der Puls geht ruhiger, der Kopf ist freier, ich glaube, wir sind jetzt glücklich an dem Nervensieber vorüber gesegelt. Wenn Ihr Herr Vater über die Katastrophe in der Kirche mit Ihnen zu sprechen anfangen sollte, gehen Sie ruhig darauf em, nehmen den Borfall aber so leicht und sorglos wie möglich. Er kann dadurch mogllchcrwelje ein gutes Mittel zu seiner seelischen Her stellung werden, nach der sich dann die Kräfte ganz von selbst wieder heben und einige nervenstärkende Tropfen und kräftige Weine die Genesung unterstützen. Nur sorgen Sie dafür, daß mir Ihre Tante nicht zu viel im Krankenzimmer ist, sie hat eine Art,mit dem Kranken umzugehen, die mir nicht gefallt. Bedauern und Trubsalblasen taugt für ihn gar nichts, vernünftiger Zuspruch und ruhige Heiterkeit wirken viel besser." Florence befolgte gewissenhaft seine wohlmeinenden Rathschläge und suchte so viel wie möglich ihre Tante aus dem Krankenzimmer zu verbannen, und alle in besorgtem Tone von ihr gestellten Bitten, ihr doch einen Theil der Pflege zu überlassen, scheiterten, wie sich die Baronin indignirt äußerte, an dem Starrsinn ihrer buchte. Frau Susanne unterstützte sichtlich deS Fräuleins Starrsinn, indem sie der Varonin schmucklos erklärte : Vieine Comtesse weiß, wo ihr Platz ist und ihre kind lichen Pflichten sie hinstellen. Jm Uebrigen hat sie Ruhestunden, dafür sorge ich, da ich mit ihr und Mertens die Nachts pflege theile." Auch hier wieder diese Impertinenz in der Antwort! Die Baronin war empört. Ihr exklusiver, hochmüthiger Schwager hatte sich keine Muster von Untergebenen erzogen ; so lange diese noch das vlegiment führten, war es schließlich für sie rathsamer, sie räumte das Feld. Nun, die Zeit stand ja nahe bevor, wo das Al les anders wurde, einstweilen war es daS beste, sie gab den Wünschen ihrer Stieftochter nach und kehrte nach der Residenz zurück. Das war es ja, was die Kastellanin wünschte und auch Florence herbeisehnte. ollte sie wirklich den geliebten Vater, die Heimath verlieren, so wollte sie wenigstens die letzte Zeit mit ihm in innlger, ungestörter Gemeinschaft leben, was dann später auS ihr wurde, da hinaus dachte sie weiter nicht oder wollte nicht denken. An dem Morgen, wo die alte Staatskutsche mit dem Wappen der Hülfshof, von Wilm auS dem Schuppen geschoben und die beiden Braunen vorgespannt wurden, welche, wie sich Frau Susanne ausdrückte, nichts als ein fressendes Kapital waren, denn im Monat kam eS kaum einmal vor, daß man sie zu emer Spazierfahrt benutzte, hatte Graf Hüls-' os die Nacht leidlich gut geschlafen; r ...... .... v. t. .... :xia :ut....i. .u tjiuitiivc umtue vuuci muuv tiuiutiiutii, als er den Wunsch nach einer Unterredung mit Graf Alfons vor dessen Abreise aussprach. Sein Urlaubsgesuch war ihm nicht bewilligt worden,worüber er, im Grunde genommen, froh war. So rasch, wie seine Stiefmutter erwartet, kam das Ende seines Onkels doch nicht, und da unter den gegebenen BerHältnissen der Aufenthalt in AlexanderHof durchaus nicht zu den angenehmen gezählt werden konnte, außerdem Florence sich gegen seine Aufmerksamkeiten durchweg unempfindlich zeigte, so trennte er sich ohne Bedauern von einem Ort, der ihm weder Unterhaltung noch Zerstreuung bot, und der ihm später oder früher doch als Eigenthum zufallen mußte. Als er ins Krankenzimmer trat, um von seinem Onkel Abschied zu nehmen, war er erstaunt, ihn wohler aussehend zu finden, als er erwartet hatte. Er saß,von Kissen unterstützt, aufrecht im Bett, das weiße Haar war von MertensHand sorgsam aus der bleichen Stirn gekämmt und Gesicht und Körper mit kaltem Wasser abgerieben. In dem Zimmer herrschte, wie während der ganzen Krankheit, nach Doktor Jung's Verordnung, eine erquickende Kühle, und ein leichter Luftzug bewegte die Weißen Vorhänge der nach dem Park zu geöffneten Fenster. Viel Luft und Licht !" hatte der alte Doktor erklärt, kein dämmeriges Halbdunkel, keine gedrückte Luft; nur die Klarheit um ihn kann auch Klarheit wieder in ihn bringen und läßt kein mystisches Grübeln, keine krankhaften Gedanken aufkommen. Kalte Abreibungen, einfache, gesunde Kost, unbefangene, heitere Gesichter, das ist die Kur, die Medizin, die ich meinem Patien ten verordne !" Diese Kur konnte freilich jeder Laie geben, dazu bedürfte man keinen Arzt, aber Doktor Jung war eben, wie er lächelnd gestand, ein schlichter Dorfarzt, der dem Apotheker nicht viel zu thun gab und da, wo der Natur mit natürlichen Mitteln beigesprungen ' werden konnte, die Feder für ein Rezcpt nie zur Hand nahm. Seine einfachen Kuren zeigten sich aber meist von Erfolg, und auch bei Graf Hülshof überraschte dieser seinen Neffen dermaßen, daß er die von seinem Onkel gewünschte Unterredung in einem ganz anderen Lichte als in dem eines letz ten Abschieds sah, welchen er eigentlich in dieser erwartet hatte. Florence war im Zimmer anwesend, als er eintrat. Sie trug ein einfaches, dunkles Kleid mit einer hoch an den Hals gehenden Spitzenkrause. Die schönen blonden Haare waren schlicht hinter das Obr gescheitelt und sielen in zwei dicken Köpfen in den 3!acken. Man sah es ihrem ganzen Anzüge, wie ihrer nicht aerade kleidsamen Haarfrisur an, daß vie Eitelkeit bei ihr eine untergeordnete Rolle spielte und sie sich wenig oder gar keine Zeit nahm, um über ihre Toilette nachzudenken. Sie sah auffallend verschieden von den jungen Damen aus, die sich putzen, um den Viännern zu gefallen, so daß, wenn Graf Alfons' Auge nicht allzu sehr an jene Aeußerlichkeitcn und Toilettenluxus in seiner nächsten Umgebuna gewöhnt gewesen, ihm diese große Einfachheit an Florence sicherlich als Vorzua aufgefallen wäre. So aber erweckte ihre Schlichtheit, gereizt wie er gegen sie bereits dnrch ihre Kälte wäre,wedu leinen Beifall, noch machte üe MIem

verwöhntes Auge einen vorteilhaften Eindruck. Im Gegentheil, es beeinträchtigte den Werth ihrer Person; denn sie erinnerte ihn an ihre gänzliche Mittellosigkeit und wie verschuldet Aleranderhof war, so daß sein Vermögen, wie seine praktischeStiefmuttcr richtig bemerkt, nicht hinreichte, um das Majorat wieder cmpcrzubringen und die Schuldenlast allmählich abzutragen. Er war daher, wenn er das Atajorat nach dem Tode seines Onkels übernahm, gezwungen, eine reiche Frau zu hcirathen. Das Alles ging ihm schneller, als diese Gedanken wiedergegeben werden, bei itrcr anspruchslosen Erscheinung durch den Kopf, und so nahm er nicht ohne Befangenheit über das, was möglicherweise sein Onkel in dieser Unterredung zum Abschluß zu bringen wünschte, seine ausgestreckte Hand entgegen; indeß Florence, ebenfalls ahnend, was nun kommen würde, da ihr Vater ihre Anwesenheit bei derselben ausdrücklich gewünscht hatte, ihn mit scheuer Zurückhaltung begrüßte Mein lieber Alfons !" sagte der alte Graf mit matter Stimme und holte nach jedem Satz tief Athem. Ich hatte gehofft, Dein 3!egimentskommandeur würde Dir Deinen Urlaub verlängern Deine Mutter sprach davon. Ich fühlte mich so sehr schwach und hätte Dich deshalb gerne noch länger hier gewußt ich habe noch so Manches mit Dir zu besprechen das kaum mehr Aufschub duldet; denn meine Tage sind gezähli." Florence's noch vor Kurzem hoffnungsvoller Blick verdunkelte sich. Ein schmerzlicher Krampf zog ihr Herz zusammen. O Papa, wie kannst Du nur so etwas sagen!" rief sie, mit dem mißglückten Versuch eines sorglosen Lächelns. Doktor Jung versichert uns ja,daß Deine Gesundheit jetzt zu keiner ernsten Vesorgniß mehr Veranlassung giebt." Das sind Redensarten, um die Umgebung des Patienten zu beruhigen," beharrte eigensinnig Graf Hülshof bei seiner vorgefaßten Meinung zum Schlcchteren. Aber Du siehst wirklich bedeutend besser aus, als vor Deiner Krankheit," stimmte Graf Alfons feiner Cousine jetzt bei. Aber ich fühle mich nicht besser," klagte sein Onkel, der wie viele Kranken, den Weg der Genesung in beständiger Unzufricdenheit mit ihrem Zustande zurücklegen, und deshalb wünschte ich noch diese Unterredung mit Dir." Wird Dich 'das anhaltende Sprechen auch nicht angreifen 'i" wandte sein Neffe ein, der fühlte, was kommen würde und es ebenso seinetwegen als Florence's wegen hinauszurückcn wünschte. Nm, nein," sagte Graf Hülshof ungeduldig, das Sprechen greift mich weniger an, als das unausgesprochene Wort. Florence, komm hierher an meine Seite, ich will Euch Beide mir jetzt nahe wissen." Seine Tochter gehorchte mit klopfendem, angstvollem Herzcn. Du bist ein gutes Kind, Florence," sagte er, ihre kleine Hand, nach der er die seine ausgestreckt, zärtlich drückend, und wirst es begreifen, daß ich nur zufrieden sterben und Deiner verklärten Mutter' ohne Vorwurf gegenüber treten kann, wenn ich Dich nicht unbefchützt zurücklasse." (ffortsetzunq solgt.)

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