Indiana Tribüne, Volume 9, Number 36, Indianapolis, Marion County, 26 October 1885 — Page 4

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Von eine Volizisten erschossen.

Als vorgestern Nacht um 1 Uhr der Patrolwagen nach der 2. Straße fuhr um daö Kind deö Iüderlichen Frauen zimmerS Curley Williams abzuholen, hörte der Fuhrmann des PatrolwagenS, Charles TraviS, Hilferufe au? einem Haufe dringen. In demselben Augen blicke lief auch ein Mann auS der Gar tenthüre deS Hauses von John RoundS, No. 95 Darnell Straße heraus. Travis bewegte sich zwar nicht von seinem Sitze, rief aber dem Manne Halt zu und als der Mann dem polizeidienerlichen Rufe nicht Folge leistete, schickte er ihm eine Kugel nach, durch welche er bald zum Halten gezwungen war, denn der Mann fiel von der Kugel tödtlich getroffen zu Boden. Als die Polizisten Will Petty und Wm. Wilson einige Minuten später hinzuka. men, bemerkten sie an TraviS nicht Au ßergewöhnlicheS, aber den schwerverletzten Mann fanden sie neben dem Gartenzaune liegen. Sie luden ihn auf den Patrol wagen und fuhren ihn in'S StationS hauS. Dort erkannte man in dem Ber undeten den berüchtigten Neger Robert Smith. Dr. HodgeS wurde gerufen und er klärte, daß der Mann tödtlich verwundet sei. Die Kugel war in den Rücken durch die rechte Seite der Brust gefahren. Der Revolver, den TraviS gebrauchte, war ein 38 Kaliber. Smith wurde in'ö städtische Hospital gebracht. Gestern stellte eS sich heraus, wieso Smith eigentlich in diese Lage gekommen ist. Smith ist, wie oben bemerkt, ein be rüchtigter Neger, der sich schon verschie dener Verbrechen schuldig gemacht hat, und im Zuchthaus wohl Bescheid weiß. In Round'S Haus an Darnell Straße wohnt eine weiße Frau Namens Mary Lampert. E? war gegen 12 Uhr Samstag Nacht als Smith bei rhr Einlaß be gehrte, sie aber sagte, daß sie nichts mit ihm zu thun haben wolle. Er ging und sagte, daß er wiederkehren werde. Eine halbe Stunde nachher begab sich dk Lampert in den Abort hinter dem Hause und Smith dir sich wahrend der Zeit in der Nachbarschaft herumgetrieben hatte, war ihr dahin gefolgt. Er. machte einen unsittlichen Angriff auf sie und sie wehrte sich au? Leibeskräften, fo daß ein heftiger Kampf zwischen den Beiden ent stand. RoundS hörte den Lärm und sprang hinzu, aber Smith nahm in demtelben Augenblicke NeißauS und da war eS, als er von TraviS geschossen wurde. Obige Angaben rühren von Mary Lampert her; Dr.. HodgeS . untersuchte gestern Nachmittag daS Frauenzimmer, und überzeugte sich, daß sich an ihrem Halse Kratzer befinden, die von Fingernä geln herrühren. Soweit hat man also keine Veranlas' sung daS Schicksal Smith'S zu beklagen. darum gehört aber doch ein großer Grad von Dummheit dazu, die Handlungsweise deS schießlustigen PolizeiorganeS zu ver theidigen, wie das von dem intelligen ten- Organe der ElnselNaen aeschtebt. TraviS hatte keine Ahnung wer der Mann war, als er auf ihn schoß. eS hätte eben so gut ein Unschuldiger sein können, der sich einem Angreifer zu entwinden suchte. Er schoß weil der Davoneilende in seinem .Halt" nicht sofort die Stimme eines SicherheitSmächterS erkannte, weil er nicht sofort mit dem nöthigen Respekt, den man vor einem Blaurock unbedingt haben soll, stehen blieb. Er schoß, weil lkin vttlieidienerlicker Rtnli ritrUk ..... T ..j. ...... " - j . . y . v , .

vielleicht aber auch auS dem Grundes" huiui.,.i .

weil er wie sein würdiger Genosse Meek die Märtyrerlaufbahn betreten wollte. und weil er wußte, daß daS Todtfchießen eines Menschen der erste Schritt ist, um bei unsern gesegneten Aerhältniffen einen Polizisten zum Helden des TageS zu ma chen. ES gehört übrigen? schon elwaS kkehr als Dummheit dazu, diese rohe Polizi stenmaniermit der That jenes gekränk ten Bruders zu vergleichin, der sich als Rächer seiner unglücklichen Schwester auswarf. Hier rohe Schießlust, die unbekümmert wen eS 'trifft, sich um jeden Preis austoben will, dort der Ausbruch eines gewaltigen Schmerzes, die Berge! tung eines entsetzlichen Verbrechens. Wir widerholen : Smith verdient kein Mitleid, aber das Polizeiorgan TraviS verdient eine ebenso gesalzene Lektion, wie sie sein Genosse Meek, wenn eS mit rechten Dingen zugegangen wäre, halten hätte. Dabei muß bemerkt werden daß TraviS sich nur nominell in Hast befindet, denn ein Polizist hat eben besondere Prioili gien. Gftnj gewiß ein Eigenmittel. .Unfehlbar" und .Eigenmittel" sind starke Bezeickungen für eine besonders gegen Krankheiten wie Rheumatismus und Neuralgie bestimmte Arznei. A t h l op d o r o S scheint sie zu verdienen. Der Ebrw. Wm. P Corbit. Pastor der M. E. Kirche in George Str., New Haden, Conn., sagt: .Ich möchte behaup. ten, daß gegen entzündlichen RheumatiS muS AthlophoroS unfehlbar ist. Ich litt zwei Monate die quälendsten Schmerzen.. Wenn es gegen die Krank hüt ein Eigenmittel giebt, so ist A t h l o p h o r o S dies ganz gewiß. Ralston und Co. verkaufen olle HauS.EinrichtungS.GegenstZnde gegen leichte Abschlagszahlung. 275 bis 281 Ost Washington Str. Da? Testament von David W. Spring wurde heute im NachlaffenschastSgericht eingereicht. Jedermann kauft Dr. Aug. König'S Hamburaer Familien - Medizinen, alle meine Kunden verlangen sie. John A. Gingrich, Apotheker, 334 Penn - Straße. Readlng, Pa.

Hunger und Liebe.

Vortrag von Phil. Rappaport. (Fortsedung. Aber die Menschen sind im Allgemei meinen dazu zu klein, klein an Geist, klein an Idealen, kl?in in ihrem Gesichtskreise, klein in ihrem Wirkungskreise und daher auch klein in Rathschlägen und klein an Thaten. Es bedarf schon Jahre langer, Jahrzehnte langer Anstrengungen, um sie zu bewegen die gewohnten auSgetrete nen Geleise auch nur um Haaresbreite zu verlassen, und selbst Anstrengungen fruch ten oft in dieser Richtung NichtSund die träge Masse kann oft nur durch die Wucht der Ereignisse, oder durch Roth und Ber zweiflung auf neue Pfade gelenkt werden. Mittlerweile aber ist sie geneigt, wenn sie zivilisirt genug ist, den Weiterblickendrn nicht zu kreuzigen, ihn wenigstens als Schwärmer zu belächeln, oder ihn zu bemitleiden, und über ihn als unpraktischen Menschen die Achsel zu zucken. Natürlicher Moral entsprechend, sagt Nordau, soll die Liebe die einzige Veranlassung zur Eheschließung sein. Ist sie daS immer? Ich kann nicht sagen, daß sie eS immer nicht ist. ich kann aber sagen, daß sie es häufig nicht ist. ES ist traurig genug, daß Mädchen oftmals gezwungen sind, alle ihre Ideale zu opfern, und unter dem SchmerzenSwinden eines mißhandelten Herzens einem ungeliebten Manne die Hand zu reichen, weil die Ehe für eS daS einzige Mittel ist. mit einiger Sicher heit auf eine auskömmliche Existenz zu rechnen. Aber geradezu ekelerregend ist eS. wenn man sieht, wie Männer, selbst in Aerhältniffen, in denen sie eS nicht nöthig hätten, aus bloßer Spekulation heirathen. WaS soll aber schließlich auS einer sol chen Ehe werden? Man verträgt sich, oder verträgt sich auch nicht, je nachdem Verhältnisse eS nöthig machen, oder auch nicht nöthig machen. Herz und Leiden schaft suchen sich in vielen Fällen außer halb der Ehe für daS zu entschädigen, waS ihnen die Ehe versagt, und wenn man in den Zeitungen die langen Listen der Ehescheidungen liest, so kann man sich höchstens darüber wundern, daß sie nicht viel länger sind. Werfen wir jedoch einen Blick in eine Ehe, welche der Liebe entsprossen. Ich will davon absehen, daß sich die Zeit nun einmal nicht festhalten läßt, und daß Flitterwochen und Honigmonde vorüber gehen. Es ist a leider nur allzu natür lich, daß daS Süßholzraspeln nicht ewig dauern kann. Klagt ja der Dichter : O, daß sie ewig grünen bliebe Die schone Zeit der jungen Liebe ! Aber sie grünt nicht ewig, denn Mit dem Gürtel, mit dem Schleier Reißt der schöne Wahn entzwei. Die Leidenschaft flieht. Die Liebe muß bleiben; Die Blume verblüht. Die Frucht muß treiben. Der Mann muß hinaus in' feindliche Leben, Muß wirken und streben, Erliste, erraffen. Muß wetten und wagen DaS Glück zu erjagen. Und bei diesem ewigen Wirken und Schaffen, Erlisten. Erraffen, Wetten und Wagen im feindlichen Leben soll das Blümchen Wunderhold, 'die Liede ge deihen ? Bleibt denn dafür noch ein ruhiger Augenblick übrig? Von der ermüdenden Anstrengung deS Arbeiters will ich ganz absehen, giebt eS ja für . k n.t. iKülffiAltAmMH r.tirt t? Stunde des TagS während welcher er nicht im Geschäfte ist. wenn nicht leiblich, so doch mit seinen Gedanken und womöglich noch im Traume. Aber selbst wenn Alles eine Zeit lang recht gut geht, in neunzig unter hundert Fällen bleibt der Tag nicht auS, an wel chem ein unheimlicher Gast, ein hohläu gigeS Gespenst an die Thüre klopft Man muß herein sagen, ob man will oder nicht. ES ist auch ganz einerlei, ob man will oder nicht. ES ist auch ganz einerlei, ob man's sagt oder nicht. Die Sorge beißt es im Faust, schleicht sich durch'Z Schlüffelloch ein. Mit eisernen Krallen umspannt sie das Hirn deö Men schen, treibt die Ruhe vom nächtlichen Lager und jagt die Gedanken deS Men ' schen unstät umher. Sie verschont in unstter Zeit, deren besondere Attribut die wilde Jagd nach Geld und Gut ist. auch den Reichen nicht. Bei ihm wird sie gezeugt von dem Streben nach Reich' thümern und geboren von der Möglichkeit des Verlustes. Bei dem Armen ist die Sorge meist keine andere wie die um'Z Brod. Hat die Sorge einmal den Menschen erfaßt, dann wühlt sie sich immer tiefer in sein Gehirn, bereitet unsägliche Qua len und daS Ende? Nun. auf jeden Winter folgt wieder ein Frühlinz, auf den Frühling freilich auch wieder der Winter, aber daß Mancher den Frühling nicht erlebt, und wie der Frühling für Manchen aussieht, das zeigen die immer entsetzlicher anwachsenden Listen der Sevtmörder und die in keiner' früheren Pertode der .Menschheit in gleichem Maße sortschreitendeZunahme deS Wahn stnnS. Die Irrenhäuser füllen sich in erschreckender Weise und ihre Zahl er weist sich sortwährend zu klein. (Fortsetzung folgt.) C3r Die Gesundheitsbeamten wollen die Milcherkien inspiziren. Aurora, Bklsener und Lager Bier, Walker'S Ale und Porter Eauada Ale zu haben bei August Srbrich, 220 und 222 Ooutb Delawäre Otr.

Ausgesetzt. Vorgestern Nacht klopfte eine alte Frau an die Thüre des HauseS, No.

181 Süd Delaware Straße. DaS Dienstmädchen kam heraus und die Frau übergab dem Mädchen ein Bündel, mit der Weisung, dasselbe der Frau deS HanseS zu geben, diese werde schon wis sen. waS sie damit anzufangen habe. Dann entfernte sich die Frau. Als min daS Bündel öffnete, fand man in etwa 2 Wochen altes Kind in demselben. Die Mutter des Kindes ist nicht bekannt. ns den SkrttÄtShSseu. Suverior Court. Zimmer No. 1. Elizabeth D. Smith gegen Charles C. Hederick u. A. Klage wegen Bürgschaft. Urtheil für den Vu klagten. FrederickRand. Receiver. gegen Ed ward H. Gillett u. A. . Klage auf Mieth kontrakt. Urtheil gegen Charles H. und Author I. Gillett für $214 77. Henry R. Bond, Trust, gegen Wm. T. Gidfon u. A. Hypothekenklage. Urtheil für 53.327 33. Walter Mann7 Trust, gegen ChaS. Ormt. Notenklage. Urtheil für 571. Die .State Building Safe Depost Loan Association of Indianapolis" gegen Julia Parker u. A. Hypotheken klage. Urtheil für $806.52. Zimmer No. 3. Francis Brown . ge gen William Brown. Klage auf $25 Alimente, die ihr zugesprochen aber bis jetzt nicht bezahlt wurden. Criminal Gericht. Richard Allen des KleindiebstahlS überführt, erhielt 3 Jahre Zuchthaus. John H. Calvert der Brandstiftung angeklagt, wird prozefsirt. Die Zühlung. Heute Morgen wurde in der Circuit Court mit'der Nachzählung der bei der Stadtwahl abgegebenen Stimmen begonnen, nachdem Richter AyreS an Stelle von JameS McHugh und R. N. Lamb, die Advokaten Albert F. AyreS und Charles Dryer als Mitglieder der Zähl behörde und folgende Beisitzer ernannt hatte : Norman S. Byram, Dan. Ran dall. Harry C. AdamZ. R. O. HawkinS, Simeon Coy, ChaS. N. Cooper und Jo seph T. Fannina. Plötzlich gestorben Frau Jene McKinney, die Gattin von William Mc Kianey No. 131 West Mi chigan Str. wohnhast, ist gestern Nacht auf dem Heimwege von der Roberts Park Kirche plötzlich gestorben. Sie erlag einer Lungenkiankhert. Die Leiche wurde per Flanner & Hommown'S Ambulanz nach Haufe gebracht und ist nach Madison, Ind.. der Heimath der Verstorbenen ge bracht worden. Sie war 57 Jahre alt und hinterläßt Familie. yrundeigeutdnmS UebertragnuS. William Wallace.R?ceiver. an George Sperr,. OutlotS 17 und 13 in Clifford Place. eine Add. $150. - Frederick Lange an John H. Holman, Theil der südl. X der westl. M deS nordtucfil.K von See 5, Tp. 15, N. von R. 4 E. $1150. Elizabeth Johnson u. A. an Henry Long, Theil von Lot 6 in McCarty's Erben Sud. von Outlot 113. $500. Daniel W. Cap an Richard H. DeTrevilla. Lot 6 in McGinniS Sub. von Lots 5 und 6 in Sqr. 2 in Hubbard u. A. Si'dost Ajd. $210. William McOuat an George A. Cat terson. Lotö 16 und 17 in McOuatS'S Erben Sub. von LotS 1, 2. S und 4 in Sqr. 3 in Harris' Sub. von Outlot 157. $157. yanoermtt. C. Veck. Cottage an Dunlap Straße. zwischen East und Kennington Straße. $700. C. H. Shover. Frame HauS an No. 16? Nord New Jersey Straße. $2.500. William I. Bormann. Cottage an Ray Straße, zwischen Tenneffee und Ann Straße. $500. Christ G. Weiß. Frame Lagerraum, Hill Avenue. zwischen Columbia Avenue und Beeler-Straße. $550. Aurora, V.lsener und Lager Bier, Walker's Ale und Porter Canada Ale zu haben hti August Erbrich, 220 und 222 Soutb Dela ware Str. SO- Harrison TaSkell, der Neger, scheint sich auf dem Wege der Besserung zu befinden und kann schon da Bett ver lasten. Wenn er durchbrennen will, muß er seine Bettstelle mitnehmen, denn er ist mit Ketten an dieselbe gebunden. (Seora Skeßler ist zu stnden in No. 230 Süd Meridian Straße. ?Zu den besten euer-VersickerunaS' Kesellickaften deS Wetten gehört unbe dingt die .Franklin- von Indianapolis. ri , c.1 . . ifAi W !.f !yr vermögen oerraar 9azu,uuu. smi omvaanie revrSientirt die .Northwestern National" von Milmaukee, Vermögen Z1.007.193 92 und die German Ameri can' von New wxir veren vermögen über $3.095.029.59 betrögt. Ferner re prüsentirt sie die .Fire Affociation of London." Vermögen $1.000.000 und die Hannover os Rew j)n" mir einem vermögen von $2,700,000. Die .Franklin" st namentlich deshalb zu empfeylen. werl ie nickt nur billiae Raten bat. sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Auf schlag ersolgt. Herr Herman T. Brandt, ist Agent für die hiesige

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