Indiana Tribüne, Volume 9, Number 36, Indianapolis, Marion County, 26 October 1885 — Page 3
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i und der Lunge.
Wen 2n ?!ch matt, släfrig, swaci fiibl?. Ihfa !tltne Hautfarte rber gelblich braune Flecken im Se rckt oder am Leibe b ,st; wenn Tu tjänfigen Kopfschmerz der Schwindel. Usbelgesmack im Äunde, innerliche Htze oder Frösteln, alwerbielnd mit beißem Blutandrang, hast: wenn Tu nicrerzeschlazen :ir.' von düstern Z?cr gsfublen erfüllt bist: n.en ein Ar.'et'.t nnrezelmüßiz und die Zunge belezt ist, d.inn lei)est Tu an Ber Buungsbefchwerden. Tyspepste und Leber kraukheit vcer Galligkeit. In riclea Fällen spurt an nur einwe dieser vmxtcme. Als ein Heilmittel gegen alle solche älle ist Dr. iVrce UoMen Medic&l liwTry rfcn Vleicren. . Eezeu LungenschwZche. Vlutspelen, Kur,, thmigkeit. Luströhrenentzündung, schlim, en husten. Schwindsucht unv rerwandt Leldeu ist ste ta unfehlbares &cU:mt.!. Man sende zehn ÜentZ in Vricfmarkea för Dr. Pieree'i Buch über Cchlsindsucht. Bei Apothekern 1 haben. Preis $1.00, IMd's Dispensary Udkzl Association, Ci jratiser, CC3 SKata Str., vusstlg, N. Y. h, 8300 SclohttUttg wird von den Liaenthumern von Dr. Eage'S .Catarrd Rcmedy für einen atarrbsall, welchen sie nicht turnen kennen, auSgeboten. Wenn man einen ekelhaften ober anderen Auöfluß auS der Nase, theil weisen Verlust teS Seruch. Sei. mxifH rYtr (VtmfiÄ-ri Tis-Va 1s, dnmxfen Schmer, et er drückendes efübl' im Sopfe hat' dann hat man atarrh. Tausende solcher Fälle enden Schwindsucht. Dr. Eaze'S .llatarri Rened- heilt die sckliÄM, O alle ov i aah, ttopferkckltung und ka Oanhale opsschmerz. e,CeutS. TU. GERAKDI'S rocertz No. 22Q
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Nachfolger d W3S. MTEITiri-TIV. Joseph Ernst, Stolatcur, ?Ia8tror.Z cn rric i 'jw, 47 jam owaBC.
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RheumetiSmuS- und Gichtkranke verzweifelt nicht l Oerft die Patentmeii r.nen zum Fenster hinaus, eiset dem QuaZ , selber die Tbüre und lcict unser Buch (10. ver besserte Auflege), Euch ten ein,i .nchtiaen Wez zur wahren Hilfe zeigt l Tausende verdanken den dewabrien Natb schlagen desselce ihre Gesundheit. Leraui aeaerea rcn dem Teulschen Heil-Jnftitnt I jaegründet 1C0) zum Schutz unserer Landsleute a l rrr i . Z. , r . I gegen n?-Pfuioyerri xmio gezen inienrun Iren 20 Etä. in Postmartcn vter SUber s?eZ ireriandt. Liressire: i 0eutckss Heil-Institut. 11 Clinton Plact. j am rew. New York. N. tl J
Alexanderhos.
Roman o I. v. Brnn Varnov. (Fortsetzung.) Schon triumprirte sie, als sie den Emdruck dcobclchtete, den die Erscheinung der Gräsin auf ihren Schwager und selbst auf Floren lnachte, die mit weitgeöffneten Llugcn und todtesblasicin Gesicht nach ihr hittNarrtc und erst bei den Worten des ÄccdiuulS aus dieser Erstarrung unsanft aufgerüttelt wurde. '.'luch Sternau sah den Eindruck, derrl dieses Gaukcljplel auf die junge Comtesse machte, und wie in ihr Glaube und Un glaube, Entsetzen und Empörung in hartem äiampf lagen. Mit energischem Ruck befreite er sich von der Baronin Hand und stand neben dem Geist, der bei feiner unerwarteten Annäherung einen leisen, echt menschlichen Schrei de Schreckens aus stieß. Sofort umgab tiefe Finsterniß die Anwesenden. L:cht! Man bringe Licht!" gebot Per nau, und hielt mit eisernem Griff die zu seinen Füßen ' sich angstvoll windende PjeudoGräsin fest. öiiemand regte sich. Alles schien von Entsetzen undFurcht gelähmt,überwä!tigt. Sternau wiederholte den Ruf nach Licht, daß es dröhnend in der Kapelle wiederhallte. Hastige, eilige Schritte wurden jetzt gehört und der sJiu: Werft ihn heraus! Werft ihn heraus!" ließ unentschieden, ob darunter der Gei?, oder Sternau gemeint war. Endlich wurde es Licht. Graf Alfons und Florence hatten die Altarkerzen angezündet. Sie beleuchteten eine seltsaine, unwürdige Gruppe, wie sie an den Stufen des Altars wohl schwerlich bisher gesehen worden. Der Geist, eine dürftige,' hagere Frauengestalt mit dunklen, aufgelösten Haaren, todtblassem Geficht, voll dem die Wachsmaske gefallen, kniete zitternd zu den Füßen Sternau's und rang verzweifelt die Hände; neben ihr lag anscheinend lebloö Graf HülsHof, auf den kalt und gleichgiltig sei ne Schwägerin niederbückte. Sie hatte ihn gleichfalls auf die Gestalt zustürzcn und besinnungslos bei ihrem Schrei zusammenbrechen sehen, aber keine Hand gerührt, dem Sinkenden beizuspringen. So oder so mußte sie ihr Ziel erreichen. Hatte ihn der Schrekkeil gctcdtct, um so besser, so war sie neben ihrem Stiessohn Herrin von Alexanderhos. Jetzt erst bemerkte Florence ihren ohnmächtigen Vater und eilte ihm zur Hiljr, kniete nieder und bettete sein Haupt an ihre Vrust, aus dem aus einer Kopswunde, die er sich beim jähen Sturz gcschlagen, das hervorquellende 'Blut ihr hellcs Gewand dunkelroth färbte. Sternau gab sein Opfer frei und eilte ihr zu Hilfe. Graf Alfons hatte unterdeß Herrn Daniel gepackt und sagte, ihn derb jchüttelnd: Jetzt rechnen wir ab, Hallunke ! lelckten Kaufs sollt Ihr für Eure elenden Betrügereien -nicht davon kommen !" Damit wollte er einige herbeigeeilte Diener herzurufen, um ihn von diesen dingfest machen zu lassen, als seine Stiefmutter ihm darin zuvorkam, mdem sie ihm hastig und aufgeregt eirnge Worte in's Chr flüsterte. Aergerlich leuchtete e in dem hübschen Gesicht des jnngen Grafen auf, und nur widerstrebend gah er mit einem verächtlichen Ztuck den Betrüger frei, welcher sich schleunigst mit seinen Verbündeten unsichtbar machte. Graf Alfons gebot jetzt mit sinster zu, sammcngezogenen Brauen den Dienern, feinen ohnmächtigen Onkel aus der Kapelle auf sein Zimmer zu schaffen. In seiner Verstimmung übersah er Sternau, welcher, nachdem er mit Florence die blutende Kopfwunde des Grafen verbunden batte, sich nach den Betrügern vergebens umsah, und folgte mit seiner Aiutter und Eousine den mit ihrer schweren Bürde bcladenen Dienern aus der Kapelle. Sternau blieb in derselben allein zurück, denn die übrige Versammlung hatte üch stillschweigend aufqelöst. Einen Moment schien er unentschieden, was er von der Glelchglltlgkett der Menschen zu hal ten habe, denen er mit der Entlarvung der Betrüger einen Dienst geleistet zu haben glaubte. Fast schien es, als wenu 3!iemand über diesen sonderlich erbaut wäre, denn von keiner Seite war ihm ein Wort des Dankes gesagt worden und er ärgerte sich schließlich, einer edelmüthigen Wallung gefolgt und diesen Eharlatanen ihr, Metier gelegt m haben. Was ging es ihn an, ob Graf Hülshof von diesen betrogen und fern Trauercultus gemlßbraucht wurde? Ihm konnte das doch wahrlich gleichgiltig sein. Hatte man es dem Predlgcr m der Wüste gedankt. daß er die Wahrheit aepredigt? Im Gegentheil, die fanatische Menge hatte das .Flreuzlaet ihn zugerufen und sich taub und seindlich gegen seine Wahrheit gestellt. Er hatte unter diesen etwas bitter ge färbten Gedanken sein Zimmer erreicht. is sich in seinem Hausrock bequem gemacht und die Zeitung zur Hand genommen, die er allabendlich zu lesen pflegte. als leise an seine Thüre geklopft wurde. Auf sein kurzes ..Herein", trat die Kastellanin ein. Er hätte jeden andern, als diese Frau erwartet, die sich seit ihrer legten Unterredung gegen ihn geradezu femdlich gezeigt und kaum bei einer zufälligen Begegnung seinen Gruß erwidert hatte. Um so überraschter mußte er sein, als sie mit erstaunlicher Hontch ttll sagte : außerordentlichen Dienst zu sagen, den Sie uns Allen im Schloß mit der Entlarvung dieser Betrüger geleistet, sondern Ihre Umsicht und Energie in dieser Sache noch fernerhin in Anspruch zu nehmen." .. Sternau kam aus dem Erstaunen gar nicht heraus. , Die Kastellanin kam nicht allein, um ihm zu danken, sondern auch eme fernere Hilfe zu erbitten ! Sie- deutete sein augenblickliches Schweigen richtig und sagte mit einiger erlegenyeu: Es befremdet Sie vielleicht, daß ae ' rade ich mit dieser Bitte komme, aber iü
Verzeihen Sle, Herr AfseM, daß ich Sie zu stören Wage, aber es dränat mich nicht allein, Ihnen meinen Dank für den
wußte mir keinen anderen Nath. Der junge Herr Graf nimmt die Sache allzu leicht und die Frau Baronin will durchaus von einer Verfolgung der Betrüger nichts wissen." Wenn aber die Herrschaften mit derselben nicht einverstanden sind," wandte Sternau ein, möchte meine Einmischung hier nicht am Platze sein." O die Herrschaften, besonders unsere arme Komtesse, werden Ihnen schon diese danken. Sie haben nur alle durch de
Herrn Grafen Unfall den Kops verloren und fürchten möglicherweise, daß diese Betrüger doch nicht mehr zu fassen sind, aber Äkertens und ich vermuthen, wo sie sich hingeflüchtet haben, und da Sie als Gerichtsassessor eine Autorität sind, können wir dadurch gleich gesetzlich vorgehen." Und wo vermuthen ile, dap ia) diese-Leute versteckt haben?" fragte Sternau nachdenkend. Wir glauben, daß sie nch im Pavillon verborgen halten, um morgen in aller Frühe mit dem ersten Zuge abzuisen." ..3arn wohl, so wollen wir nicht zogern-," sagte er nach kurzer Ueberlegung, in der er zu dem Resultate gekommen. daß, wenn die Baronin ein Interesse hatIj St 1!v?f,,, Vor 9sttrifttr 5ii flirt V, V V vjiv) fl - tertreiben, es um so ernster geboten schien. den Werkzeugen dieser intriguanten Frau das Handwerk für immer zu legen ; denn wer stand dafür, daß es nicht noch schließ lich ihrer Ueberredungskunst gelingen konnte, diesen Betrügern bei dem alten Grafen das Wort zu reden und ihn dadurch dem für ihn besonders schädlichen Einfluß des Spiritismus zugänglich zu erhalten?" Er knöpfte sich seinen Hausrock, zu, steckte sich seinen 3!evolver in die Seiten tasche und folgte der Kastellanin aus dem Zimmer. Es ist aber doch wohl in der Ordnung, daß Sie Graf Alfons von diesem Unternehmen unterrichten," sagte er im Hinausschreiten. - Die obstinate Kastellanm meinte da nicht, da sie von seiner Hilfe nur Verzögerung in dieser Angelegenheit erwartete und erbittert war, daß man sie überhaupt hatte auf sich beruhen lasten wollen. r 1 rtii l t (0 schritt wenige Minmen oaraus Sternau nur in Begleitung von Mertens und Wilm dem Pavillon zu. Die laue Sommernacht hatte sich sehr dunkel angelassen. Schwarze, zerrissene Wolken sagten über die weiße Mondscheibe und der Wind, rauschte hastig in den Zweigen der Bäume. Es war so dunkel, daß man kaum den im Uessten Schatten liegenden Pavillon erkennen konnte. Da ttitzte ein Licht auf und blieb stetig auf einer Stelle haften. Sie glauben sich sicher!" flüsterte Sternau. Ich sehe am Fenster sich Gestalten hin und her bewegen." Plötzlich verstummte er. Bei Gott, sie war es, Baronin Miriam. Er ' sah sie am Fenster vorübergleiten, hörte das vorsichtige Oeffnen einer Thüre und bemerkte jetzt, wie sie im Dunkel des üppi gen Laubholzes verschwand. Sternau, der den Dienern voraus war, deckte mit seinem 3lücken die Ausficht nach ihr und so hörten sie nur das Knarren ver Thüre. Sie' wollten vorspringen, aber der Assessor verhinderte sie daran und flüsterte ihnen zu, daß sie nicht voreilig handeln und so den Andern in der Dunkelheit Zeit zur Flucht geben sollten. Er war sich selbst nicht über die Regung klar, welche ihn antrieb, die Baronin vor einer Entdeckung zu schützen. War es eine alte Schuld, die er dabei mit ihr in Abrechnung brachte, oder leitete ihn dazu ein anderes, tieferes Gefühl ? Rache ist süß ! Er hätte jetzt mit einem Schlage ihren gefährlichen intriganten Charakter enthüllen sie in mehr als einem bescheidenen Lokalblatt zum Gegenstände des Angriffs machen können, aber er that es nicht. Er näherte sich, nachdem sie im Dunkeln verschwunden, von den Dienern gefolgt, lautlos der Thüre des Pavillons. Ein Druck seiner Hand und sie sprang auf. Der kreischende Ton, welche die sich kräftig in ihren Angeln bewegende Thür machte,wurde durch einen furchtsamen Schrei von Frauenlippen beantwortet, dem ein dumpfer Fall folgte, gleichzeitig verlöschte das Licht und tiefe Dunkelheit umgab die Eindringlinge. Diese Schurken können ihre alten Kunstgriffe nicht lassen !" rief Sternau und spannte den Hahn seines Revolvers. In demselben Augenblick fühlte er sich von zwei Fäusten ergriffen und gegen die Wand gepreßt der Schuß ging los und stöhnend sank sein Angreifer zu Boden. ;,Das habt Ihr von Eurem heimtückischen Angriff im Dunkeln," sagte Sternau, denn der Schuß war durch den wüthenden Ueberfall seines Gegners losgegangen. Macht Licht," gebot er den Dienern. Wilm war ähnlich wie Lternau mit emem zweiten Geaner beschäftigt,den er jetzt wie ein Rohr zusammengedruckt und zur Erde geworfen hatte. Mertens stand aber noch, in der offnen Thüre und befolgte den Ruf. In wenigen Minuten vermochte' man die Situ atlon zu überblicken. Seltsam, der Verwundete war verschwunden, wenigstens trug keiner der Anwesenden das geringste Zeichen einer Verwundung, Blutspuren aber, die bis zum Fenster liefen, zeigten an, daß wenn der Schus; getroffen, er immerhin nicht so bedeutend gewesen, um den Betreffenden an einer schnellen Flucht im Dunkeln durch das Fenster zu dern.Ihm nach!" gebot Sternau. ,'Wilm, Mertens und ich nehmen es mit diesen drei Personen schon auf." Diese waren Herr Daniel, den Wilm zur Erde geworfen und welcher jetzt von Mertens gepackt wurde, das Medium, welches blaß und sinster an der Wand lehnte, und die Pseudograsin, die m i nem dunklen Winkel des Saales kauerte und mit gerungenen Händen wiederholt am irvarmen neyle. Herr Daniel suchte sich aus Mertens' Händen zu befreien. Was wollen Sie von mir ?" varlamentirte er. ..Wir sind ja bereit, Alexanderhof zu verlas sen." DaS ließ .sich vermuthen, deshalb sind wir hier!" höhnte grimmig der alte Uicertens, froh, endlich an diesem Mann seine Wuth auszulassen, die in ihm zum Ueberwallen gekocht, wenn er leinen unalücklichen Herrn nach edcr Un
rerrcdung mit diesem tzhärlatan ticsstnniger u,nd hinfälliger werden sah. Glauben Sie etwa, daß wir Ihre Betrügereien, mit denen Sie meinen gnädigenHcrrn umgarnt und ihm Summen über Summen abgeschwindelt haben, ungestraft lassen?" Ich schwöre Ihnen bei allen Heiligen, daß ich keine Summe von Belang erhalten habe." . Schwören Sie lieber nicht; denn das zieht bei mir nicht. Herren Ihrer Sorte kommt es ebenso wenig auf eine Lüge,wie auf einen falschen Schwur an. Wir gehen
daher Nummer sicher und übergeben Sre dem Gericht. Herr Assessor," wandte sich Mertens an Sternau, mit dem in ahnlichcr Weise das Medium und die Pseudogräsin parlamentirten, soll ich den Mann nicht lieber binden, gutwillig folgt -er doch nicht." Das werden Sie nicht zulassen, Herr Assessor!" rief HerrDarnel. Sie werden nicht drei Atenfchen 'noch unglücklicher machen, wie sie bereits sind." O, mein Herr," mischte sich die Pseudogräsin flehend hinein, seien Sie großmüthig, üben Sie Erbarmen mit mir, meinem unglücklichen Vater und Bruder !" Ein hübsches Familientrio," konnte Sternau nicht unterlassen, ironisch auszurufen. Ja, üben Sie Erbarmen, mein Herr!" wiederholte Herr Daniel, indeß das Medium stumm vor sich niederblickte und kein weiteres Wort zu seiner Vertheidigung sagte. Ich darf das nicht; ich bin Beamter des Stadtgerichts und muß meine Pflicht als solcher thun." Aber es ist ja Niemand durch uns zu Schaden gekommen, wir benutzten nur die Leichtgläubigkeit der Menschen, weiter nichts." Sie nennen das weiter nichts ? .So entschuldigen Sie auch den Verbrechender sein leichtgläubiges Opfer in die todtbringende Falle lockt." Sie wenden unbarmherzige Vcrgleiche an." Logische, denke ich," sagte Sternau streng. Ach, mein Herr, wenn Sie aberwüßten, was mich zu diesem Vroderwerb ge bracht hat. Ich war einst reich und schwach genug meinen Freunden Vertrauen zu schenken. Sie benutzten meine Leichtgläubigkeit und ich kam um alles Vermögen. Zuletzt büßte ich einen, für meinen Freund unterschriebenen Wechsel im Schuldthurme ab. Als ich ihn nach einem Jahre verließ, war meine Fr im Elende gestorben und meine Kinder arbeiteten bei fremden Leuten um kümmerlichen Tagelohn. Mir aber wollte man nirgends eine Stelle, eine Arbeit geben. Da siel ich auf den verzweifelten Einfall, mich, den man um Alles betrogen und dann verstoßen, an der leichtgläubigen, unbarmherzigen Menschheit zu rächen. Dazu kam eine Art fanatischer Glaube an die Lehre der Spiritisten, wodurch einzelne, vom Geiste erfüllte Menschen sich ein Ansehen verschafft haben. Was mir nun an dieser Begabung fehlte, suchte ich durch List und Spekulation auf den Mystizismus, der mehr oder weniger in jedes Menschen Brust lebt, zu erreichen, und rächte mich dadurch zugleich für das mir gethane Elend. Jetzt kennen Sie meine Geschichte, die Ursache, weshalb ich zum Betrüger ge.worden bin, und nun thun Sie Ihr Anlt, wenn Sie glauben, um Erbarmen mit mir haben zu dürfen." Sternau war wider Willen erschüttert und in eine Lage gebracht, die ihm dieses unendlich schwer machte. Es ist doch Niemand verwundet ?" sagte plötzlich eine ängstliche Stimme, und Comtesse Florence stand neben ihm. Wir hörten im Schloß einen Schuß,und da eilte ich auf Wunsch meines Vaters, um zu sehen, ob ein Unglück vorgefallen ist." Sternau beruhigte sie ülcr diesen Punkt, und sie sagte, erleichtert aufathmend: Mein Papa wünscht, Herrn Daniel in Freiheit gesetzt zu sehen und bittet, daß dieser ganze Vorfall, so viel wie möglich, der Oeffentlichkeit entzogen wird." Tausend Dank, Comtesse !" rief Herr Daniel, und seine Tochter küßte aufschluchzend den Saum ihres Gewandes, indeß das Medium feine passive Roll? beibehielt. Er fühlt die Schande am tiefsten," dachte Sternau und sägte zu ihm ermuthigend: Vedüifen Sie zu einem neuen Lebenswege Rath und Hilfe, so wenden Sie sich an mich und Ihnen soll Beides werden." Florence hörte diese Worte und, an das Medium herantretend, fügte sie hinzu: . Sie sehen sehr krank aus. Sollten Sie nicht kräftig genug sein, Ihren Vater zu begleiten, so finden Sie im Schloß einstweilen noch Aufnahme." Ich danke, Komtesse," sagte das Medium, und man hörte seiner Stimme ei ne hestige Bewegung an. Aber ich fühle mich noch kräftig genug, diesen Ort zu verlassen. Wenn der Herr aber er lauben," wandte er sich an Sternau, so net)me ich für spätere Zeiten Ihre Hilfe an." Diese Hilfe brauchte er aber nicht. Wenige Wochen nach didscm Ereignisse starb er; mit ihm eine jener verfehlten Existenzcn, die,wenn ihr die Sonne inenschlicher Theilnahme früher geleuchtet, vielleicht ein achtbares und brauchbares Glied der Gesellschaft geworden. Sein Vater und seine Schwester betrauerten seinen Tod nicht. Die Jahre des Elends und des Betruges hatten sie zwar nicht gleichgiltig gegen seinen Verlust gemacht, aber sie hatten sie mehr, wie ihre bevorzugten Nebenmenschen, den Tod als eine Erlösung betrachten gelehrt. WilmS kehrte athemlos und erhitzt von seiner Menschenjagd zurück, er hatte damit keinen Erfolg gehabt und nicht einmal eine Spur des Flüchtlings entdeckt ; wie die Sachen auf Wunsch des alten Grafen standen, war es fast besser so. Sternau verließ jetzt mit Florence den Pavillon, die Diener waren ihnen bereits vorausgeeilt, um Graf Hülfshof über den Verlauf der Verfolgung zu beruhigen. Unterwegs trafen sie mit dem jungen Grafen zusammen, welchen der Schuß ebenfalls alarmitt atte. .....
Er war in sichtlicher Aufregung; denn hatte es ihn bereit im höchsten Grade verstimmt daß er nicht seinem ersten Impulse hatte folgen und diese Kerle von Betrügern, wie er sich kräftig ausdrückte, zusammenhauen können, so konnte es ihm nicht gleichgiltig sein, daß Sternau die Verfolgung derselben übernominell hatte. ' Welche Rollemochte er durch seine Unthätigkcit in dessen Augen spielen ? Nur widerstrebend hatte er auf die angstvoll geflüsterten Worte seiner Stiefmutter :
Ich beschwöre Dich, vermeide um Deines Onkels und Deiner Familienehre willen allen weiteren Eklat und gieb diesen Menschen frei," von jeder Vcstrasung der Betrüger abgelancn und der Bitte der Baronin nachgegeben. Nachdem sich seine erste Empörung über den ganzen Vorgang in der Kirche gelegt, leuchtete ihm auch bei ruhlger Ueberlegung ein, daß mit der Verfolgung und Bestrafung der Betrüger diese Sache, in der man seinen kurzsichtigen Onkel nicht frei von Schuld sprechen konnte, noch mehr in die Oeffentlichkeit gebracht und schließlich zum Gegenstand der Lächerlichkeit gemacht werden würde. Mithin war es allerdings besser, man ließ Herrn Daniel selm's Weges ucoen. Daß er hinfort nicht mehr wagen würde, die Leichtigkeit und den fanatischen Trauerkultus des Grasen zu seinem Vortheil auszubeuten, war man nach diesem Vorfall ja sichere Somit beruhigte er sich und suchte srüher wie gewöhnlich nach der allgemeinen Verstörung und der Unruhe, welche die Erkrankung seines Onkels hervorgerufen hatte, sein Zimmer auf. Hier hatte er sich kaum zur Ätuhe gelegt, als ein Schuß ihn aus dem ersten Schlummer weckte. Wit einem Satz war er aus dem Bett und in den Kleidern,stürzte nach dem Zimmer selnerSüefmutterund fand dort seine Schwester zitternd und weinend vor Furcht in den Kissen ihres Bettes vergrabend, die Baronin aber noch vollständig angekleidet, mit blassem, verstörtem Gesicht am Fenster stehend.und in die Nacht hinausblickend. Bei seinem Eintritt wandte sie sich um und eilte auf ibn zu. Ich bitte Dich, Alfons," rief sie im Tone sichtlicher Beunruhigung und Aufregung, was geht denn, hier vor ? Hast Tu doch noch die Verfolgung Herrn Daniel'6 angeordnet ? Es wäre das unverantwortlich und eine schreckliche Blamage für die ganze Familie, wenn sich noch schließlich das Gericht hineinmischen müßte." Ich weiß von nichts. Ich horte nur einen Schuß und fürchtete von den Kerlen einen Raubanfall." So hat dieser Assessor ihre Versolgung in die Hand genommen !" rief die Baronin immer noch im Tone athemloser Aufregung; denn von einem Raubanfall dieser Leute kann nicht die Rede sein, dazu sind sie zu feige. Ich bitte, Alfons, eile und gebiete dieser Verfolgung Einhalt." . Wenn der Schuß nur diesen Schurken gegolten, so habe ich keine Lust ; verdient haben sie ihn." Verdient oder nicht, es ist Deine Pflicht, diese Sache nicht zu einem össentlichen Eclat, noch weniger zu einer Gerichtsverhandlung zu bringen !" drängte ihn die geängstigte Baronin der Thüre zu. Bedenke, das wäre sicherlich der Tod Deines Onkels !" Ja, bitte, lieber Alfons," kam die weinerliche Stimme Lily's vom Bett her, thue doch, was Mama sagt und sorge dafür, daß nicht mehr geschossen wird, ich kann es nicht hören und dem kranken Onkel schadet das auch." Kleines, hysterisches Ding! Wie kann sich die Schwester eines Militärs vor einem Schuß fürchten ?" . Aber ich fürchte'mich !" Und ich sage Dir, Alfons," rief immer ungeduldiger die Baronin, Du handelst geradezu unverantwortlich, wenn Du die Verfolgung nicht in Güte beizulegen suchst und Dir von diesem Assessor jede weitere Einmischung in diese Affaire auf das bestimmteste verbittest." Also gedrängt, eilte Graf Alfons die Freitreppe hinab und dem Park zu, indem er gleich beim Eintritt auf Äkertens und Wilm stieß, die ihm in kurzen Worten von dem Vorfall berichteten. Indessen schritten Sternau und Florence, nachdem sie den Pavillon verlassen, einige Minuten schweigend neben einander her: Sie haben uns heute einen großen Dienst geleistet, Herr Assessor," braH die junge Eomtesje zuerst das Schweigen. ,,Jch freue mich, wenn es wirklich ein Dienst acwcsen ist." (Fortsetzung folgt.) Vom Auslande. Der Internationale Freidenker-Congreß, welcher vor einigen Wochen in Antwerpen stattfand, hat die moralische Verantwortlichkeit des Men ichen in ganz eigenthümlicher Weise de inirt. Der betreffende Beschluß lautet: Die absolute Verantwortlichkeit existirt nicht. Aber auch vorauSgeset, daß dieselbe bestände,wäre man doch rne malS sicher, einen wirklich und absolut verantwortlichen Menschen vor sich zu haben. aS Wort Verantwortlichkeit selbst hat keinen scharf begrenzten Sinn, denn es bezieht sich auf nichts Objectives. Auch die davon abgeleiteten Begriffe Schuld und Criminalität sind sinnlos. r -' v!. crnirr r x v r.-.- er : !jui ic 2unicMi9U unv m Üii vemer, Iveicye sicy aus vle erslere slllyen, giebt es keine Schuldigen, sondern nur geistig Gestörte,sogenannte Gemüthskran ke. Mit der Verantwortlichkeit und der Schuld verschwinden mithin auch Urtheil und Strafe. Daraus folgt, daß die Gesellschaft kein Recht zum Strafen besitzt. Sie hat indessen die Pflicht, sich zu schützen und für Besserung zu sorgen. Die Besserung muß sich auf das Jndivi duum und die Gesellschaft erstrecken." Dieser Beschluß wurde vom Freiden-ker-Conzreß einstimmig gefaßt, und man muß zugeben, daß das in der That sehr frei gedacht ist. Au S dem Nheingau, 5. October, wird geschrieben : Unsere Herbstaussichten werden von Tag zu Tag trüber. Durch eingetretene Rohfäule, sowie durch daS Abfallen der Trauben wird die Quantität verringert. Dabei benlcht
fortwährend eine rauhe und nasseilierung, so daß auch die Qualität nicht gut werden kann. Allem Anscheine nach werden wir in Bezug auf die Weinernte abermals ein Fehljahr zu verzeichnen haben. In geschäftlicher Beziehung ist es still. Trotz der schlechten Aussichten können die kleineren Winzer vielfach die vorjährige Crcsccnz nicht an den Mann bringen. Italienische Blätter berichten von einem furchtbaren Unglück, welches das durch feine Marmorindustrie berühmte Städtchen Serravezza zwischen Pisa und Genua betroffen hat. Um 11 Uhr Abends entlud sich über demselben ein schreckliches Unwetter. Es war ein Regen, als ob sich hundert Gicßbäche in die Straßen stürzten. Von den Marmorgruben des Monte Altissimo kamen auszcrissene Baumstämme, und Marmorabfälle verstopften das Bett der kleineren Gießbäche. Die Straßen der Stadt wurden zu ungestümen Flüssen, und die Fluthen unterwuschen die Häuser, von denen sieben einstürzten, wobei auch wei Menschenleben zum Opfer fielen. Viele Häuser sind nur noch Sandhaufen. Die Statue des Königs Victor Emanuel ragt aus einem Berg von Sand empor, während andere Statuen und der öffentliche Springbrunnen umgestürzt wurden. In der Kirche dclla Misericordia stieg das Wasser bis zur Höhe der Orgel, bildete Wirbel und zerstörte ein prachtvolles Bild. Es war eine Ueberfluthung, wie man sie im Städtchen noch nie erlebt hatte, und sie überstieg jene vom lO.Oktober 1845, welche durch Marmorzeichen auf den Straßen angedeutet ist, noch um zwei und einen halben Meter. Die Marmorindustrie ist in's Herz getroffen; die Gruben sind zerstört, die Straßen und Brücken weggerissen, und Tausende von Arbeitern ohne Brot. Man berechnet den Schaden, welchen die Jndustriellen erlitten haben, auf zwei Millionen Francs. Ein gräßliches Verorechen hat in Egypten die grötzteEntrüstung hervorgerufen. Der erste Dolmetsch des Gouverneurs von Kairo, Scheik Moha med Ex-Serrugi, und die Polizei-Unter-Jnspectoren Achmed Effendi Munib, Kamel Effendi und Said Effendi, wurden unter der Beschuldigung verhaftet, einen gewissen Mohamcd Ibrahim vergiftet zu haben. Letzterer war Regierunzsbeamter und verlor durch die Machinationen der genannten Individuen seinen Posten. Aus Rache denuncirte er bei der Polizei unter Darlegung aller Details, daß die erwähnten Beschuldigten, welche, nebenbei bemerkt, wohlhabend sind, einund dreißig Mal theils Betrügereien ausübten, theils Trinkgelder annahmen. Unter einem Verwände wurde Mohamed Ibrahim von den Verhafteten zu einem Diner geladen, nach welchem er plötzlich starb und sofort begraben wurde. In Folge aufgetauchter Verdachtsmomente wurde der Leichnam exhumirt, und die ärztliche Untersuchung desselben im Khedivial Laboratorium ergab, daß der Tod in Folge einer starken Dosis Arsenik ein trat. Man erzählt, daß bei den Gerichts - Chemikern Corruptions - Versuche gemacht worden wären.
Anzeigen Betrug!!! 0,1 ist zur Sitte geworden den Ansang eincS Artikels ihn eleganter, interessanter Art zu schreiben. Nnd ihn dann in eine Anzeige auSlaufen zu lasten, wir vermeiden dies Und machen nur auf die Vorzüge von Hop. fen BiUcrs aufmerksam, in so einfacher ehrlicher Sprache alö möglich ,11m die Leute zu veranlassen, .Ez zu probircn, waö ihren Werth so beweisen muß, daß sie nie etwa andere mehr gebrauchen. Da Heilmittel ist in allen Zeitung? sa vortheilhaft genannt, .,in religiösen sowohl, alö in anderen, Xwird vielfach verkauft und verdrängt alle anderen. Die Vertbcile der Hopfcnpflanzen können nicht in Abrede gestellt werden und die Eigen thümcr von Hopsen.Bitters haben große Ktug heit Und Fähigkeit an den Tag gelegt, (Sine Media' einzuführen, deren Güte Jedem so offenbar in die Augen fällt. Starb Sie? Neinl ,Sie schleppte sich leidend dahin Jahre lang. ,Die Aerzte halfen ihr nicht." Schließlich wurde sie durch Hopfen.BitterS kurirt, worüber die Zeitungen so diel berichteten, .Wirklich, Wirklich ! . Wie dankbor wir für die Medizin sei sollten. . Einer Tochter Elend. Unsere Tochter litt elf Jahre aus dem Krau, kenbette .Von eiuer Vcrbinduug von Nieren-, Leber-, rheumatischen und Nervenleiden. .Unter der Obhut der besten Aerzte. .Die ihrer Krankeit allerhand Namen gaben .ohne sie zu Heileu. .Und setzt ik sie unS gesund wiedergegeben durch die einfache Medizin Hopfe Bittern, deren Gebrauch wir jahrelang gescheut habe. D i e Eltern. Wenn Du beim Apotheker Hovfen Bitter erlangst und er giebt Dir etwa Andere al eine Flasche mit weißer Etiquette und daraui ein grüne Hopfenbündel, so verklage ihn wegen Betrugt un roir rorden Dich liberal belohnen. j. Klxi. H. Colxkax. KLEE & COLEMAN, Fabrikanten von Mineral - Waiser, 5pc.rkling Ehampaigu Cider . Little Dcnsy. Ebenso alleinige Agenten von Belfast Einger und Selzer-Wasser. i 0 " ffgnt.tn.n erden j,dr,eit auf eft ,f?l Fontaine erben auch venniethet. 22, 223 230 Süd Dclavar Str. Jdinx,lt, Jnb. M. Tt. Styei Zvlauager Many a Lady 12 beautiiul, all b'ut her skin ; and nobody has ever told her how easy it is to put bcauty on the skin. Beauty on the skin is Magnolia Balrn.
Shakespeare w? ÜZlaß ter 2tro.tr verwässert ter Tlenb, ' Der Lenker der Flülden. die Lüfte. Damit Kyeumatiemu üterail herrsche.C3 ist fraglich, rd der dlasie Mond' sein 2 wässern in demselben Vaße verstärkt hat. in Um die Welt ihre Bevölkerung vermehrte, aber steht außer Frage, daß Rheumatismus sich vermehrt M, fclJ er überall herrscht" in den Lüften," und Tausende von Menschen werden mit den marternden Schmerzen, die nur Rheumatismus iu:b, Neuralgie verursachen (innen, gequält.
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ist der einzige Besiege? dieser srZ!ichen Krank, heiten, wie Hunderte gern bezeugen. Herr O. Norriten. auS denVaschinenirerkstZiten der E. K..J. & P. Lisenbah in Stuart. Iowa, schreibt : ..Vtblevkore gab wirket etnem schrecklichen Rheu rnatiemn große Hilfe und ich emxfedle e aer al ein Mittel, da Kl'kumatiemv teilt. Ich ar an' Bett gefesselt, konnte der nach dem (Gebrauch einer Zlasje wieder an tte Arbeit gehen." Leibst, tvenn eZ nsLglich unplarblich erscheint, ist eZ toalzr, daß klthlopdoroö" bet Ihn ebens, er solgreich wirke wirb, wie bet sintere. Wenn Sie tlzlottoroS nist in Ihrer Svotheke er halten können, werden wir ihnen, nach empfang te regulären Preis in Dollar ver Tilaiche dasselbe per Ervreß rranco zusenden. Wir feben e li-der, wenn Sie von Ihrem Apotbeker kaufen, aber wenn er dasselbe mcbt fuhrt, lassen Sie sich nicit Überreden, etwa Andere zu versuchen, sondern bestellen Sie so fort bei uns, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Watt Str., New Ark. n A.SEIHECKE,jr., ZeutfiZk BanL -. Haus, Scke 8. und Viae Ctraße, Olnoinnatj, O. WoAmachten ach Deutschland, Oesterreich und Ut chi, gefertigt. Gonfulavische veglandignngen besorgt. Grdschsfteu . s. . xromxt und sicher inkassirt. tZf Vertreter tn ZndiansxvltI,: Fhiiip Bappaport, tto. 120 Oft Marylaud Strafe. u AewftöS gebrannt. ju 2ö Cts. per Pfö. hcraSgesctzt. kwikZV lr ii-i-500 Ost Wasbiuawu (Ztr., Ecke New Jersey Straße. Fekepöon 987. Base Buriier, alle Sorten ! Heizöfen, Nanges, Kochöfen, zu deu Niedrigsten Preisen bei lo. (JrJENwETJ
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