Indiana Tribüne, Volume 9, Number 34, Indianapolis, Marion County, 23 October 1885 — Page 3

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Komin do I d Vrn J krsov. (Fortj yun).) Indessen brannten in: eich.engetafeltcn 3vifcfaloii aus der c;cdeck:cn asel zwei mächtige silberne Kandelaber, deren tief gelte achkcrzc!! ih? faji zchnj.lhrigcs XUUcrtlnirn üvTrietbcit. Da) Tafelscrvi U fiiiA.' ! j AaSiMtiifii 11 rtMntnn ltS Viiuitvviv fcv Mvvnyv jiv f'"y i die venezianischen (ölaser den einstigen i:cichtl?ur.i der grafiiccii anur.e. Üh5ilni dcr Hailsdiener, war in die ihm etwaZ ser knapp sitzende Livree gesteckt, was dem tiefen aniat ssincs dicken Gesicht ei.ie starke Mischnna lobaldblau hinzu f iisttc und seinen Bewegungen eins ge wisie Unbeholfenheit verlieh. Trotzdem machte er unter der gewandten Leitung des alten Mertens die Bedienung zu dessen Zufriedenhat,, und wenn d 2&in in den veneziunischen Gläsern auch ld Tafel nicht lUzu reich floß und nichts wie tal:er Aufschnitt mit obligatem Zubehör gereicht wurde, so zeigte sich der Äppetit der Gaste gut, und für die Unterhaltung trug die nie um ein GesprachHtbema verlegene Baronin Shilding, die Schwägerin des Grafen Hulsbos, bei. Jdre Stieftochter, eine Komtesse Hül Hof, ist eine kaum den Backfischiahren entwachsene junge Dame mit einer über au kindlichen, unentwickelten Figur, einem niedlichen Stumpfnaschen, sreund' lich glitzernden Augen, frischen, rosigen Kippen, zartem aber gesundem Teint. In ihrem buntfarblgen, gevauschten und gepufften kleide mtt den krausen, tief m etc Stirne gehenden Löckchen, hat sie ganz das Ausseyen eines zierlichen ö!oecoeopüppchens, das zur unterhaltenden Äliodepuppe der stiefmütterlichen GtUl feit dient, sonst aber von ihr zu keinem nützlichen Gliede der Gesellschaft erzogen ist. Sie unterhalt sich bei Tische da.mt, da sie ihrer Cousine über die Urfolge ihres letzten Debüts auf einem Gartenfeste bei dem Präsidenten in lebdas:em luttertone berichtet und )it aus forscht, ob man auf Aleranderhof viel erkcbr mit der Nachbarschaft und ob sjejzor Sttrr.au ihrem Bater gefallen l'abe i Comtesse Floren antwortet auf die viele; Fragen ihrer Cousine zerstreut. eütsilbig, in ihr zittert noch die Erregung ron dem fpäten Gnge, wie die Ueberraiwung über die plötzliche tLlnquartlerung dura), so daß sie ebenso abwesend auf das, was ihre ouzine spricht, hört, als auf die Galanterteen und ltebenswürdtgen Liedensarlen ihres BetterS, des jungen Grafen AlfonS, acktet, der ihr zür Srite fixend, sich vergebens abmüht, dem spröden Haideroschen, wie er Floren scherziveiie nennt, einen freundlichen Blick zu entlocken. Graf lfons,zulünftlger Majoratserve von Aleranderhof, wie man allgemein annimmt, ist ein hübscher, junger UKami mit einer tadellosen Figur und tadellos gepflegtem Schnurr- und Backenbart. Er bat sein Fäbnrichexamen vor einigen Jahren mit II branden und ist Secondelieutenant in einem der Garderegtlnenter. Sein Latcr, der jüilgste Bruder des Grasen Hülshof, hal'.e nach dem Tode seiner asten rau sich mit der damals sey? gefeierten Schönheit, der Tcchter d.-S öiegierungsraths v. Bizenz, verheirälhct, war jedoch nach dreijähriger Ehe mit ihr gestorben. In seinem letzten willen halte er die Vormundschaft über jcme beiden Binder aus erster l2he sei nem Bruder und seiner Frau übertragen. Tie keltere entledigte sich dieser Pflicht, indem sie mit Genehmigung ihres Schwagers, des Grafen Hulöhof, den damals zwölfjährigen Nnaben an das ötadetlencorps gab und ihr Stieftöchterchen in eine Pension brachte, um bald darauf eine n.ue Berbindung mit einem Baron Shilding einzugehen. Im Grunde genommen hatte diese .eirath GrafHülShof ihr nie recht vergeben können. Denn abgesehen davon, daß er es unverantir örtlich fand, daß sie nach kaum vollend.tem Trauerjahr sich wieder vermählte, fand er cS unbegreiflich, wie eine zur Grä sin HuKhof eryobene Frau von dieser Höhe herabsteigeii und einen simplen Aarrn heirathen tonnte. Erst nach dem Tode ihres zweiten Mannes srhnte er sich wieder einigermaßen mit ihr aus und gestattete Florence, in näheren Berkchr mit ihren einzigen Ber wandten zu treten. . Äliit Genugthuung beobachtete er an diesim Abend, wie sich fein Neffe um Florence's Gunst bemühte. Kant er doch darin seinen geheimsten Wünschen entgegen und zeigte ihm ziemlich unverhüllt die Absicht, welche diesen Bemühungen zu Grunde lag. Baronin Shilding, die diese Wünsche sehr wohl kannte, aber durchaus nicht theilte, suchte jetzt das Gespräch' geschickt aus den Assessor zu bringen, den sie mit leichter Malice im Tone als den Helden einer Standalgeschichte in der Älesidenz bezeichnete, derentwegen er auch versetzt worden sei. Aber Mama," verwies sie ärgerlich Graf Alfons, wie kannst Tu seine Bersetzungmit dieserGeschichte, in derAffeffor Sternau weiter nichts, als das Opfer einer Intrigue geworden ist, in Zusammenhang dringen k" Baronin Shilding verbarg ihren Aerge? über diese Zurechtweisung unter einem spöttischen lächeln. ?calürlich, wo e5 ein galante Abenteuer zu verhehlen und zu entschuldigen giebt, steht Ihr Männer immer einer für den andern ein." Man sah es Graf Hülshof an, wie ti mit Gewalt seine Berstimmung über ein 'oema zu verbergen fuchte, vas ihm ebenso anstößig als unpassend in Anwesenheit der jungen Mädchen erschien. Graf Hükhef war darin ein würdiger Sleprafentant jener guten alten Zeit, wo man in Gegenwart von fugend uno Un erfahrenh.it dergleichen Unterhaltungs stets garnicht oder möglichst kurz behan delte und durch keinen vorzeitigen Einblick in den Leichtsinn und die Bcrdcrbtheit der Gescllichast ihre Utthesangenheu und Zleinbeit trübte. Die Baronin merkte sehr bald, daß ei nicht gerathen sei, dieses Thema weitem ' tttsjVinncn und.Io liB sn eS bö .rsr.

läufig mit rem etnmül gegen sternau erweckten Mißtrauen genügen. Es wiro uS nicht schwer, die Absicht, welche sie bei diesem Angriff geleitet, zu verstehen; denn Wohl Niemand wird darüber im Zweifel sein, daß wir es in der Baronin mit jener diabolischen Schönheit zu tbun haben, welche Sternau glcheich bei ihrem Eintritt ins Schloß den Fehdebandschuh hingeworfen. Dieser hatte.

wie wir wissen, nachdem ihn die Baronin verlassen, die Stusin der Wendeltreppe erstiegen und war, eingenommen von seinen Gedanken, ohne recht auf seinen Weg zu .achten, in der dort herrschenden Dunkelheit mehrere Treppen höher gepiegen. Auf dem vorletzten Absatz angekommen, faßte seine Hand den Drücker eine? Thür ui.d öffnete sie. (5ine dumpfe Luft wehte ihm entgegen und der grelle Schein eines irrlichtartig hin und her wandernden Lichtts zeigte ihm un mystischen Halbduntel eine hohe, gewölbte Decke, welche von schlanken Marmorsäulen getragen wurde. Er trat näher und bemerkte jetzt erst, daß er sich auf der Empore der Schloßkapelle befand. Ihm zur Seite erhoben sich die Pfeifen einer Orgel, unten im Schiff, ihm gegenüber stand ein schwarzbehangener Aitar, auf dem in fast greifbarer Menschlichkeit, in einem Strahl elektrischen Lich. tes, die Gestalt des Gekreuzigten von einem schwarzen Kruzifix zu ihm hinüber sab. Dicht vor den Altarstufen stand ein großer, mit weißer Gaze überzogener tfajig, an dem ein überaus schmächtiger Mann lehnte. Das Gesicht desselben hatte die bartlosen Züge eines noch jungen Mannes, aber die gelbe Farbe, den müden Blick eines Greifes. Bor ihm stand ein kleiner, breitschultriger Mami, er hatte soeben die Laterne zur Seite ge setzt und sprach eifrig mit ihm.. Obgleich die Unterhaltung leise geführt wurde, so war die Akustik der Kapelle so vortrcfflich, daß Sternau einzelne Sätze aufsing. .Du bist doch kräftig genug, um mir bei der morgen stattfindende Vorstellung Deine Hilfe zu leihen?" bemerkte der La ternenträger. Der Gefragte nickte beruhigend und sagte mit einem sardonischen Lächeln, auf seine dürftige Gestalt zeigend : Freilich lange wird es nicht mehr währen, daß ich von meinem Perlsprit dem Geist der Gräfin mittheile,bald kann dieses Amt ein Andrer bei mir übernehmen." SternauS Interesse war auf das HSchsie erregt. Also er hatte es hier mit Spiritisten zu thun. Eine wunderbare Welt, in welche gerade er hier auf Alexanderhof gerathen mußte. Durfte ihn das aber überhaupt in dieser Welt der Widersprüche überraschen? War nicht ge rade aus Amerika, dem Lande des nüch lernen, berechnenden Verstandes, der grübelnde Mysticismus des Tischrückens gekommen und hatte nicht nur den allem Geheimnißvollen leicht zugänglichen Bollblut'Z)ankee, sondern auch die in solchen Dingen ruhiger urtheilenden Nationen des europäischen Mutterlandes in eine Art Ekstase versetzt ? Im fürstlichen Palais sowohl, wie in dem schlichten Bürgerhause, hatte das prosaische Medium des Tisches andächtige Zuhörer und Gläubige gefunden, auS denen sich später bald Erleuchtete beiderlei Geschlechtes fanden, die an Stelle des leblosen Hausgeräths sich zum Dolmetscherzwischen den Abgeschiedenen und den noch in Fleisch und Blut Wandelnden machten, und so dem Spiritismus die Bahn brachen. In Leipzig hatte Sternau bei dem Grafen Poninöki einmal einer Spinn-sten-Bersammlung beigewohnt. Nach der Theorie, welche er dort entwickeln hörte, bestand der menschliche Geist aus zwei verschiedenen Materien, dem inmateriel len Wesen der Seele und einem dieselbe an den Körper feffelnden ätherischen Fluidum Perisprit" genannt. Das Letztere vermittelt und leitet die Sinneswahrnehmungen, ist aber auch im Stande, den Körper schon bei Lebzeiten zu verlassen und sich den Geistern mitzutheilen, die dadurch in den Stand gesetzt werden, für eine gewisse Zeit mit den Menschen in direkte Berührung zu treten. Es geHort aber ein bedeutender Ueberfchuß von Perisprit dazu, um ihn den Geistern leihen zu können und nur wenige Auserwählte besitzen dieses Fluidum in hinreichender Menge. Wo es aber vor Handen ist, qualisizirt eS das Individuum zur Mittelsperson zwischen den Lebenden und Geschiedenen und bildet so das Mtdium. Eternau wußte, daß die Medien von den Spiritisten mit besonderer Ehrfurcht, ja Auszeichnung behandelt werden, wovon er aber hier nichts bemerkte. Im Gegentheil, das am Käfig lehnende Mdium schien eine untergeordnete, abhängige Stellung dem anderen Mann gegenuver einzunehmen, waö seine Zweifel gegen den Spiritismus überhaupt und gegen diese Mannn insbesondere bestärkte, die er nicht einmal für überspannte Schwärmer,sondern für einfache Schwindler hielt. Seine Aufmerksamkeit wurde jetzt durch eine dritte Gestalt gefesselt, in welcher Sternau sofort die Baronin erkannte. Sie trug ncch im Haar die rothe Rose, mit welcher sie sich zur Tafel geschmückt hatte, sonst war ihre Toilette unverändert. Die Spitzenmantille hatte sie leicht über die Schulter geworfen und ein un gewöhnlicher Glanz ihrer Augen, eine er hohle Nöthe ihrer Wangen rief Sternau die Jahre zurück, wo er, um einen Blick aus diesen Augen, ein Lächeln von diesen Lippen zu erhazchen, als junger Student stundenlang unter ihlem Fenster patrouillirt und sie das erste Liebeöfeuer in seinem Herzen entzündet hatte. Aber er war jetzt gegen dieses Lächeln wie gegen diesen Blick gefeit, selbst bei der Ruckerinnerung schlug sein Herz nicht um einen Pulsschlag wärmer, erregter. Er beobachtete sie und daö,was unten vorging mit den Augen eines Detektivs, aber vei aller Schärfe seines Gehörs vermochte er das, was sie in gedämpflem Tone zu den Man nern sprach, nicht zu verstehend Die KonVersalien wurde hauptsächlich zwischen dem Latcrnenträgcr und der Baroningeführt, daS Medium verhielt sich dabei pas jiv und gab nur hin und wieder ein Wett daiu. . .

Die Bäronm,nach tyrcn Dew?g:tngen

i schließen, schien einen Äorzchlag zu machen, der zuerst abgelehnt, zulcwidersircbend angenomurcn wurde. Sternau erging sich noch iii Bcrmuthu,:gen, welcher Art dieser Borschlag gewesen sein mochte, als er die Worte vernäh!'.! : Aber die Berantwortung übernehme ich nicht." 'Das brauchen Sie auch nicht," sagte die Stimme der Baronin, die Beraitt wortung fällt niir allein zu." Dabei drückte sie dem Laternenträge, etwas in die Hand und verließ wieder lautlos diz Kapelle. Bald folgten ir ! die beiden Männer und völlige Dunkelheil umgab Srernau. Er lastete sich unsicher nach der Treppe zurück, und eben im Begriff, Feuer zu geden und sich eine Eigarre anzuzünden, die ihm nach seinem Zimmer leuchten sollte, fiel ein heller Lichtstrahl zu seinen Füßen, und er sab mit einem Lichte in der Hand Komtesse Florence die Treppe heraufkommen. Ueberrascht blieb sie stehen, als sie ihn bemerkte. Er trat höflich grüßend zu? Seite, um sie vorbei zu lassen, und entschuldigte seine Anwesenheit damit, daß er fehlgegangen und sich bis zur Empore der Kirche verirrt habe. Florence sah immer noch überrascht und ungläubig aus. Ihm entging daS nicht und er beeilte sich, ihr zu erzählen, was er dort gesehen hatte. Die Anwesenheit der Baronin verschwieg er. Das Gesicht der jungen Dame hatte schon bei dem Beginn s.iner Mittheilung den Ausdruck des Unglaubens verloren und dem der gespannten Erwartung angenommen, als Sternau hinzufugte, daß er in den Männern Spiritisten vermuthe. Ja." gab Florence zögernd zu, der eine ist Heer Daniel, das Haupt einer spiritistischen Gemeinde, welche sich hier in dieser Gegend gebildet hat, und der andere sein Medium. Sie halten in diesen Tagen in unserer Kapelle eine Ber-. sammlung." Zählen sich Komtesse auch zu den An: Hängern der Spiritisten V 0 nein !" entfuhr es mit fast leidenschaftlicher Erregung ihren Lippen.dann, wie zu sich selbst kommend, setzte sie gemäßigte? hinzu: Ich glaube, ich könn te nie eine Anhängerin des Spiritismus werden, weil eruns dcm Leben gleichsam entfremdet und den Todten keine Nuhe läßt. Doch verzeihen Sie," kam sie seinet Antwort zuvor und suchte damit den Eindruck ihrer Offenheit abzuschwächen, die Nachlässigst der Leute, welche die Wendeltreppe unerleuchtet gelassen, und gestatten Sie mir, daß ich Ihnen mein icht anbiete, mir sind die Wege vertrauter." Sternau lehnte dieses Anerbieten dankbar ab und meinte, daß er schon mit Hilfe seiner Cigarre seine Zimmer erreichen würde. Komtesse Florence zögerte trotzdem im Vorwärtsschreiten, Sternau sah aber, nicht allein aus Absicht, ihm zu leuchten, sondern weil sie ihn irgend etwas zu fragen wünschte, wou sie entweder aus Stolz oder mädchenhafter Verlegenheit das Wort nicht finden konnte. Endlich fand sie eö. Werden Sie der spiritistischen Versammlung beiwohnend" Wenn ich zugelassen werde, warum nicht?" Soll ich für Sie plaidiren, daß Sie zugelassen werden?" Komtesse sind sehr gütig. Haben Sik einen besonderen Gruiid dazu ?" Sie wurde über und über roth, daß el sie durchschaut hatte. Sie fühlte sich aber zu rathlos, zu sorgenvoll, und sc drängte sie eine hochmüthige Antwort zu rück und sagte mit einer Wärme im Ton, die ihn umsoinehr überraschte, als sie in seltsamem Widerspruch mit ihrem bisherigen Berhalten gegen ihn stand : Ja, ich habe einen besonderen Grunc dazu. Ich traue Herrn Daniel nicht und ich möchte,' daß schärfere Augen wie die meinen, ihn und sein Medium bei diesci Vorstellung beobachteten und sie, wenn'e 9i0th thut, als Betrüger entlarvten. Man Papa," fuhr sie dann kummervoll fort, wie auch meine Verwandten setze? unbedingtes Vertrauen in diesen Manr und " Und Komtesse." vollendete Sternau. als sie zögerte, glauben in mir einen Skeptiker entdeckt zu haben V , Ja," gestand sie mit naiver Offenheit, die Eternau amüsirte, wenigstens glau be ich, daß Sie weder ein Schwärmet noch Spiritist sind, und deshalb bitte ich Sie, als Unparteiischer der BorstcllunL beizuwohnen. Sie würden mir dadurch einen großen Dienst erweisen," setzte si lebhast hinzu. Sternau sagte, daß Komtesse über ihr zu befehlen habe, und so trennten sie sich. Floren schien ganz vergessen zu haben, mit welcher verletzenden Kälte sie Sternau bei ihrem ersten Wiedersehe,' begegnet war, und dieser fühlte, als ei seinem Zimmer zuschritt, daß er in dei Komtesse die Bekanntschaft von etwas ganz Neuem in der Form dei Weiblichteil gemacht hatte und daß sie, zum Schein und in Standesvorurtheilen erzogen, im Grunde genommen die Einfach heil und Natürlichkeit selber war. Trotzdem die junge Comtesseden Trau erkultus ihres BaterS im Lichte des Ma tyrerthumS zu sehen gewohnt war, lebtk sie doch, seit sie über die Kinderstube hinauS denken gelernt hatte, in einer fort' währenden Angst und Sorge, daß man diesen Trauelkultus ihres Vaters zum Gegenstand der Spekulation machen könnte, und ihr klarer Berstand konnte sich nicht blind gegen den entnervenden Einfluß machen, welchen gerade auf ihres Vaters umdüsterte, gebeugte Stimmung der Spiritismus ausüben mußte. Vergeblich hatte sie aber gegen diesen geeifert und unumwunden ihr U)!ißtrauen gegen die Person Herrn Daniel's auSgesprochen; sein Einfluß war derselbe geblieben und sie selbst hatte mir ihren Zwei' seln nichts erreicht, als daß sie ihrem Bater dadurch ferner getreten tvar. Auch ihre Tante, in der sie eine Alliirte gegen diesen verderblichen Einfluß zu finden ge hofft, zeigte durchaus kein Mißtrauen gegen Herrn Daniel, noch weniger sah sie bei deS Grafen Hinneigung zum Spiri tismus den geringsten Grund zur Besorgniß für seine Gesundheit ein und meinte, daß sein nervöses Leiden, auch ohne den Werkehr mit den; abgeschiedenen Geist ih-

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vjsore und ihrem Argwohn f.egen Herrn ; I:: ::tc:i (?wrr.i;brca, rci i? .'?? ee? ! Daniel ziemlich isolirt da; e.:n wenn! Schrat? disIö::en d?r Schmcrz I auch die Kasteilanm t;:;d der alle Mer- l!ch und l.l i,t Zmnüö; tens sie theilten, so konnten sie in t;e;c; Pin Ci' l; dif: i Ange!cae:cheit i''r Veit keinen fiiivcn ! : Nutzenlein. Es war UMr.v dlLüü, j S? j " - . ... ... .,,. . T. . Ii 'f it I V.r. f!.l. T. I .,.,!?. i. v.-nl l v . .11 : ..v;'. i

in, jiv iu; .iuu; iiiUi Ui.l'vU.l UTtf IN f.:fn. cS-.-. ,.Mv ,r i" o . f i , v . !wiiri ,i,.-'4.f.i . . ' i i . 1 - 1 . . ihrer 3iaihIoigftftt i:m;al, und wenn u VjCrc c.;r-r;T ti2 iVr ' ' ' sich dabei an Sternau und nicht an ihren f.'.'i?'', 'v":r-. .' '

fetter wandte, so hatte dies der Zufall heroetgeziihrt, durch den ternau Zeuge der Unterredung Herrn Daniel's Mit seinem Medium gewesen, und von der E:nPore 5o:nmend, sie ruf der Treppe begegnen U!:d ihr düv mittheilen lnußte. $h rence übeelegte nach dieser Mittheilnizg nicht lange, ob ihr Sternau sympathisch oder nicht, oder ob die verletzende Kalte, mit welcher sie bei seiner ersten Begegnung auf Alexanderhof seine herzliche Begrüßung zurückgewiesen, noch in ihm nachklang ; sie folgte nur dem Impulse ihres bedrängten, sorgenvollen Herzens und der Eingebung lhreö Verstandes, welcher in Sternau lrunderbar schnell gerade den Mann erkannte, welcher ain ersten und sichersten einen unrechtlichen Charakter durchschauen, Betrügereien ein Ziel seyen könnte. Sternau war erstaunt über die Konsequenz, mit welcher die Baronin seine Wege durchkreuzte. Sie schien es form, lich darauf abgesehen zn haben, mit ihm allein zusammen zu treffen, oder mit ihm allein gesehen zu werden. Ging er früh Morgens zum Gericht, konnte er sichet sein, ihr zu begegnen. Entiveder kam sik von der Äi'orgcnpromenade oder stand im Begriff, spazieren zu gehen. Kam et Mchmittags nach Hause, traf er entweder auf dem Heckenweg, der von dei Stadt nach Alexanderhof führte, oder im Vorsaal mit ihr zusammen. Wenn sie ihn nicht anredete, schritt er mit stummem Gruß an ihr vorüber, da sie ihn aber meist anredet?, kam es, daß er wider Willen zu einer Unterhaltung mit ihr gezwungen ivurde. Auch heute 9!achmittag war er ihr, bei seiner verspäteten Liückkehr nach einer .angen Terminsiung, am Stadtthore be zegnet. Sie war in der Stadt gewesen, um, z?ie sie sagte, einige nothwendige Tollet :cngegenuäude zu kaufen, in Wahrheit aber, um ihm ihre Begleitung wie ge vöhnlich, nach dem Schlüsse aufzudrängen. Sie fand die Stadt tvdtlich langheilig und bedauerte Sternau, daß er in zieser zu existiren gezwungen sei. Sternau theilte dieses Bedauern durch.tus nicht, im Ggentheil, er meinte, laß ?r nicht abgeneigt sei, sich um die bald vakante Stelle eines Amtsrichters hier im Ort zu bewerben. Die Baronin lachte und meinte ungläubig : Hier in diesem Neste wollen 5ie dauernd bleiben ? Gehört daS viellcick't zu einem Ihrer versteckten Schach',"ge r Das könnte wohl sein," sagte er in seine: trockenen Tone, der ihr Blut immer in's Kochen brachte. Sie wissen, malt nannte mich ja meist in der Verbindung unter uns Heidelberger Studcnten den Schachkönig". Sie knirschte heimlich vor Wuth über diese Antwort mtt den Zähnen, aber sie zeigte von ihr äußerlich nichts. Werden Sie morgen der SpiritistenVersammlung beiwohnen?" fragte sie so nebenbei. Natürlich ! Man kann ja auch da etwa? lernen." Natiuüch !" widerholte die Baronin spöttisch. .Sie zeigten sich nach dieser Nichtuug hin früher durchaus nicht so lernbegierig." Die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen." Ach, ich versiehe," sagte sie mit einem verratherischen Anflug von UnbeHagen. Sie haben Ihren besonderen Grund, der Versammlung beizuwohnen?" Und sie sah ihn lauernd von der Seite an. Auch darin mögen Sie recht haben. Sie wissen, ohne gewichtigen Grund werde ich meinen Prinzipien nie unireu." Ja," rief sie aus ihrer Rolle fallend, mit zornbcbendcr Stimme. Weil Sie die Berechnung selber sind." Aköglich," gab er mit unerschüttcrlichem Gleichmuth zu. Sie können mich geradezu durch Ihre ZZube in Verzweiflung bringen." (Fortiktzung folgt ) Anzeigen Betrug 1 1 Z .Es ist zur Sitte gewatr,n den Apfana ein, Tlrtlkelö iha eleganter, interejsantcr Art zu schreiben. .Und ihn dann in eine Anzeige anttanfea zn laf'kn, wir vmciden tus .Und machen nur ovf die Vorzüge von H p sen B.tt.ls ufmeik am, in so tinfacher ehr l.cher Sprach, o möglich .Um die Lcrt ,u veranlass n, .Es zu probif n, va ihren Werth sg be. weisen n nb, daß sie nie etwas anderes mehr gebrauchen. ,a Heilmittel ist in allen Zeitungen so voktheilhast afnant. .in ikl g ös n so vclll, als n anderen, .wi d vi.isach vorkaust und verdrängt olle anderen. !ie V r'beile der Hopf.'rpffanzen können n'cht in ? biede g stellt werden und ki lzen tbümet vaa Hopfen.B.tters haben g'vße ttiug. vktt Und FSblflkeit an den Tag g'lcat, .lZine Medi i elnzii, hren, deren Güte Jcttm so offenbar in die Augen fällt. StatbSie? Tlfin! .Si schleövte sib leidend dahin Jahre laug. mD t flitzte ijülfc'i tljr nicht." .Echli ß it) vutdk sie tiurD Hovsen.Pitte' futi t. wo,ü"er tie3 ttuvgen so die! berichtete, .Wnll ch, Wnklich l .Wie taukoor wir für die Medizin sein sollten. Einer Tochter Elend. Unsere Tochter litt elf Jahre aus dem Kra. keudelte - .Bon einer Verbindung von Nieren, Leber-, rbeumt't. schen und il rv l iden. .linier der Oshvt der b gen Aerzt?. .D'e ibrer Klonkeit aUtrhand stamen gaben .odne sie zu heiie. .Und iel)l it sie uns gesund wieerg'g'ben durch die einfade Medizin Hopse, Bnttn, oura? Die ciniauc xiccijiit V"''lc 'in, 1 1 e x n idciti ;ux b". Tenn ?u beim rthek,r d,ien ttter Verlangst uod,r,b, Dr etwas nd, ,l in Jtaicht mit il)er tiqu tte un dtraut ein gtöne Hopsbundt,to oerk ag ihn g .trug nd mxUn Sich UinU belsyne.

l-:r: SlnjaSe ist je r vi i V t- V . i , " . . v- .1 es i: wieder und wieder crpr?ot werden, da) j , Mtt SScibe heilen wirb ! -a C. F. Tlltoss, Frerrort. I?.. ein Lokomoliv. suhrrr der C. & 9s. W. Eisknbahn. treibt : ..?Snsjkdn 9 ritt lang ?ar k, mkf Rdttmatism? prxlazt ud xjj car etr.ft ttrr Monate laq an' Hau, grfkssclt. Ich babe ärci Flaschen tk, Nilo p'iorS grdrauZ't und iitnt tcttl geeilt j sein. Ich kann ticse Ickizin icdt grnuz lsbe.Wenn Sie tölotiZjaroS t6 1 in rrtr SsputS e!e fr ialteq können. we?d?n wir Jdrien. nach Empfang bi regulärrn Preises w TvUar per ?lajt dsffelbe per Ervrek franco zusenden. SSir sehen ti lieber, wenn Cle ti von Ihrem Apotb'ker kaufen, aber trenn r dasselbe nicht sübrt. lassen Sie sich nickt überreden, twa Anderes zu versucken. sondern drstellea Sie so fort bei 118, tvie angegeben. Athlophseos Go. 112 Wall Str., New Aorö. zzzzzzzs A.8EIKECKE,jr., Deutsches Bank Saus, Qat 8 und Dlne Slreße, ?ItnnkHß, o. WoÜMöhtön ach Deutschland, Oefterreich und ba VSwet, fertigt. TozzfulSLtfehe tZkglandtgungen besorgt. Grbschsfteu . s. . xromvt und sicher inkas-t. eZST Lkrtreter tn Jnttauarv!'. : ?k!I!p Ssppapyrt, o. 120 Oft Dkarizlend Stefce. zSZZZjZ w? GeinftöS Golden Rio gebrannt, zu 20 Cts. per Pfd. hcrabgescHt. Irnil Musll&r. j 200 Qst Wasbinawn Str., Ecke New Jersey Straße. FesexAgn 987. Buraer, alle SottiN ! Heizöfen, Ranges, Kochöfen, z den Niedrigste Preisen bei 0 t i I Ans t t ZT ijEWSETT 2 Ost Washington Str. rH?aai27-Dampf-Wascherci, 160 Mord Z,kaware Str., nahe der asiachusett Ave. JOTTTX KIDD,. . tzisenthümer. , Vorzügliche Arbeit ! P ornpte Ablieferung! T. W. IItkn, GeschastSsührer. tZ3 SxitzenVrhKnge tden nach de neue ftn ersahren gereinigt. Ztufttilge rer lklvreZ wer srsort aulLesührt. Teievbon IZS. vr. C. C. Everts, äv ig jr Cl f i ! B entf H er I ü h A url, (achsolger , ök. 0. TIdrt.l T eT'C t Uafhittninn n C Wlgipn. U l CUü1At r , eUUyT0Uttta KJIV I Jndtz,, , ltk

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IME 11 8 3X4 fRB t gl,ch. iJU ftm taauch. lu.i, lü.iu isu 11.1 5 jn 2 15 ttllich. Zöi Slm ..t;a T Mi i y. . Cinemeatt, Judiavapslis, Ct. LouiZ n. Chitttgs Visendahn. Cineikuati Didrfto. i Acuilc. 8. 4.ib V , Jnrtana? Rc. lilUBa imcii naU Arr L ftAÜ'ptU if . 11.30 incihnaii ....Il 15 ( , utttern 0 3jKai i, Ü l ? C. Z. 4, l t ? tine. 6.t6nt t3at5 i C. Chicago Didiftou. Leo url flt. 7. tu 46 tou 1 1. taaua tu.. 3.Mt td'cago 1ÄU p.:2 U um uiencin 6j S.10 Um 4 r ü täglich I ic ll.SüKa jkcmvett cct..itfKta jü Kau c. sjwftji Clnctnnat, R. ßa ptttitdurg, Ciuciuuati Sc St. Louis Cl&uU$ VVZckP i ich See 4. i tlalicd 4.10 Bb I cencax Senat, l.tn ' ociamj. 1 xt v a ta ncmmenöciißt.ll lQCm . t Ujlich 114SC Äf)Acccma. S t i attt. Ountogfc 4.0V , Ssnnta, 4u R KytatiV RP tjtiflllch I lj.. 4.35 I i tagl'ch lOJ9Ca Catsn cuCg iAtn C( cj. C'tfnnt d 40 V s Ssnnleg 7.0 V Chicago oute dia Kokon. Ehieago Vchnkk I Jad' o. Ug Ug 11.15 e$nKjug... USQ Cm dag isptet.li.UU n Jndxi'4 So. I IUt LSRa Vabash, et. Loui, & Pactfir. Det K Elzie UaU 7.15 Ca a i 2.15 4dt ;ch j c c 4 7.15 Um blÖ :tfl 1.00 9 Xdi tr .l4H, Dei tt4öttttU. lUCa tjjca Indianapolis und vineeunes kiZenbaH. ttatl it ao 4 8.15 , See. 10 41 Ca ei&tinntl Acc . 4.U0 Uati au, 0. 6j Ca iwcwnati,HamilwueKIrianapolisyisenbchH. JB8p EtLoulg 4.U Cm SdN'i,tsoUiSee SJQ Ca oniitilBiäcftcc 4.3 ftm UnL tlO v jnsp.tuät. fc ll.liJCm jntp u etiuvjiy.50 ;n., .X.9i.$ o.Si m tnclnnctt Att JO Zudiaua, Ltoomiugtoa nndZLkfteru Cife9$3, V 6z tt ttatl.. 9A't ka t astetn 6 C ,n5 Ter KL 5.U5 I täUch Z U Cm 4resordv. e. Crnc Cpcc 11 01 Um Hak I? Ujll.10 I Atiaanc tfxS. Ui Ca . 6t. SflttU Dibifto. Kdttfti 15 ... 4 c kacht Er 30 Bai ikitt u agtx. f .3; Cn ia. u Xaa la.i m Kac(t X ll.lU;.rn ivonftild .. 4JüRa Oeftliche Division. Oestl.lviaU....4.1 v Sac.fte r?rZ... 7 2 I-gl icxrei....tl I ö fi $ jr. 10 m ättanttc 4.P.... 4 taXax öt iif .... 4 40 Indianapolis und St. Louis Sisesbahn. kag rxreß. e. v S , Uiz täglich 7.10 8a cc 3.9 8 toi a et 2 9t. 5.jy a Local Passtoset l4t t V u t k r Da,t e c tägl f.teXsi täglich 4 u c c.iü.M flm 3nunopelti f Louisvillk, New Vldany & Chicago. Uu-Lr. lhago i tgl..ll.2UXa Cd cogt j. tat.. 3-35 ondn Acc 5.0a ionn Sc tuOOSa ikvS) Stt9 Chicag. vtich. EU, tt Ctjtc. Ct au 1Z.4?M I il aU....... 3 uc ASg U t. c. Lkhseffkst i Bit 1 ejchuf 2ifi. raup. 'Qixaiiiu, ,. -f .' j i OHIO-INDIANA-MICHIGAR TEE BUSINESS MAN" TThen ho tracls trants to go quick, want t te oomfortablo, wunts to aiTive at detiuallo n tiine, in tuet, wanta & strictly tuaioeaa trip, nnd conscqncntly takes th populär Wubosh Route, feelins thnt lie ls aure to inoet Mi cnagerneata and contlnu to proapei i u aappy. 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